Mildes Urteil für Verkäufer von gefälschten Windows Aktivierungs-Keys

Für einen ehemaligen Studenten ist der großangelegte, jahrelange Verkauf gefälschter Windows Aktivierungs-Schlüssel noch einmal relativ glimpfig ausgegangen. Der Schweizer verkaufte seit 2009 die illegalen Produktschlüssel über die Auktionsplattform ... mehr... Produktschlüssel, Product Key, Windows 7 Product Key, Windows 7 Produktschlüssel, Windows Product Key Bildquelle: frbiz.com Produktschlüssel, Product Key, Windows 7 Product Key, Windows 7 Produktschlüssel, Windows Product Key Produktschlüssel, Product Key, Windows 7 Product Key, Windows 7 Produktschlüssel, Windows Product Key frbiz.com

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warum sollte man Ihn verurteilen, Er hat MS doch einen riesen Gefallen getan. MS selbst wollte doch sogar denen eine W10 Lizenz schenken die eine Illegale Version hatten. Also das sind News die keiner braucht, da wir alle wissen wie es in diesem Gewerbe zugeht.
 
@cheech2711: das hat die W10 Lizenz aber nicht Legal gemacht und soweit ich weis war das nur für China vorgesehen
 
@CARL1992:
W10 Verbreitung ist W10 Verbreitung. Wir wissen ja wie dreist MS selbst ist um das hinzubekommen.
Ich will nicht wissen wie viele nur zu W10 gewechselt sind, nur um ein "legales" Betriebssystem zu bekommen. Das werden aber ne ganze Menge gewesen sein.
 
100000 eingenommen, 40000 davon an MS gezahlt... hat sich am Ende immer noch gelohnt, und das obwohl hier wirklich gewerblich "Raubkopien" verkauft wurden. Aber wehe man hat eine 0,99€-mp3 in seinem Share, die man ohne Gewinnabsichten mit anderen teilt...
 
@Link: Die Tatsache, dass Menschen, die Musik teilen in unverhältnismäßigen Maßen eingeschüchtert werden sollen, hat ja nichts mit diesem Fall zu tun. Das ist etwas, das wir mit unserem eigenen Gesetzgeber klären sollten.

Ich bin zum Beispiel der Meinung, dass das Verschicken einer Abmahnung über 500€ eine Unverhältnismäßigkeit darstellt, eine Rechtsbeugung, weil beim einzelnen Seeder offensichtlich kein gewerbliches Interesse besteht und einen Schaden bei den Empfängern anrichten kann (Unfriede zwischen Eltern und Kindern). Außerdem basiert es in vielen Fällen eine Umgehung des Schutzes von Strafunmündigen indem es die Tat den Eltern anlastet, obwohl es offensichtlich nicht zumutbar ist, dass Eltern (zu zweit oder alleinerziehend), deren IT-Kenntnisse beim E-Mail-Abruf aufhören, ihre Kinder so detailliert überwachen, dass sie das Teilen von Kunst wirksam ausschließen könnten.
Insofern denke ich, es sollte - schon im Einzelfall - eine Mahnung des Anwalts nach sich ziehen.
 
@dpazra: Gibts ja eh nur bei uns und in Österreich. In nahezu allen anderen europäischen Ländern ist das wie beim Makler-Prinzip. Wer den Anwalt mit der Abmahnung beauftragt, der muss auch dessen Kosten übernehmen. Die Kosten der ersten Abmahnung sind dabei nicht auf den Beklagten übertragbar.

Auch hierzulande kann rechtlich gesehen jeder problemlos ohne Anwalt abmahnen - aber da macht man halt kein Geld dabei. Die Unsitte, dass die erste Abmahnung praktisch einer Strafrechnung gleichkommt, wird nur hierzulande von der Politik legalisiert. Wird sich wohl leider auch nie ändern.

Dabei sollte es in einer ersten Abmahnung eigentlich nur darum gehen, auf den Rechtsverstoß hinzuweisen, damit er beseitigt werden kann (Unterlassung). Schadensersatz sowie Übernahme der Anwaltskosten sollte man erst gelten machen dürften, wenn der Beklagte darauf nicht reagiert.

Seltesamerweise gibts in den anderen europäischen Ländern aber praktisch keinerlei solcher Schreiben. Warum auch die Mühe machen, wenn man nichts dran verdient? Um die Rechte scheints keinem zu gehen, sondern immer nur ums schnelle Geld.
 
@Link: Er hat gar nichts an Microsoft gezahlt. Wenn er zu 180 Tagessätzen verdonnert wurde, und dies dann 40.000,- Schweizer Franken sind, dann bekommt das Geld die Gerichtskasse, also der Staat. Wenn Microsoft darüber hinaus auch noch was von ihm will, müßten Sie ihn zusätzlich privatrechtlich verklagen.
 
Weis man wie der username war? Wurde um den Zeitraum mal von einer Staatsanwaltschaft angeschrieben, da ich ein Windows ersteigert habe, von einem der viele Betrogen hatte, jedoch war meine Version die ich erhalten habe legal, scheinbar war ich einer der ersten, danach folgten Fälschungen.
 
Hauptsache nie eine Via-Quelle angeben, nicht?
 
Was ist denn ein "gefälschter Key"?
Entweder paßt der Schlüssel, oder er paßt nicht.
Offensichtlich hatte der Student gültige Schlüssel, die noch nie benutzt wurden und hat diese verkauft. Was ist dabei jetzt die Fälschung?
 
@AWolf: Vll. Uber ein Keygenerator erstellt?
 
@darius_: oder OEM- Keys abfotografiert, von Geräten, wo die Freischaltung durch einen Hersteller- Key erfolgte.
 
@darius_: Es gibt Außerhalb von MS keinen Keygenerator der valide Keys für MS-Produkte ausspuckt. Und alles was sich so nennt ist nichts anderes als eine Datenbank mit gesammelten Keys. Insofern hat AWolf schon recht.
 
@wieselding: und genau da irrst du dich so gewaltig, wie es nur geht! Es gab bereits zu XP-Zeiten einen Generator, der alleine aufgrund seiner Dateigröße keine Keys beinhalten konnte. Die auf "Wunsch" generierten haben nicht alle funktioniert, da natürlich auch MS das Proggie bestimmt mal in die Hände bekam und alle ausgeworfenen auf die Blacklist setzte.

Ich habe es jedoch mit eigenen Augen sehen können, wie ein Windows XP Professional Corporate Edition mit einer Nummer aktiviert wurde, die bis zum Schluß die Installation aller Service Packs und Updates erlaubte. Die ursprünglichen Keys waren in den Service Packs per BlackList ausgesperrt worden und bspw. SP2 konnte nicht aufgespielt werden. Diese Nummer aber überlebte alles.

Die Generatoren mögen nicht einwandfrei generieren, aber auch ein blindes Huhn findet mal ein(en) Korn. PROST!
 
@AWolf: Wenn ich jetzt mit einem Generalschlüssel in Deine Wohnung marschier und die ausräume, ist das dann auch okay?

Der Schlüssel hat ja gepaßt. Also durfte ich rein.
 
@RalphS: Hier wurde nichts ausgeräumt...
Ich würde es eher mit Karten für ein Fußballspiel vergleichen, wo der Täter einen Block ergattern konnte und die Karten nun per Ebay vertickert. Die Karten sind dann gestohlen, aber nicht gefälscht.. Kritisch wird es nur, wenn die Karten doppelt verkauft werden, aber dann hagelt es Ebay- Minusse...
 
@AWolf: Das würde dem Ebayverkäufer aber gar nicht interessieren, ist ein Account abgebrannt, kommt der mit neuem Namen daher und macht fröhlich weiter, bis dieser Account ebenfalls abgebrannt ist. Und so weiter und so weiter.
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