Kabellose Tastaturen: Millionen Geräte senden Eingaben im Klartext

Im Normalfall sollten kabellose Tastaturen so konstruiert sein, dass alle Eingaben stets verschlüsselt an das entsprechende Empfangsgerät übertragen werden. Wie Sicherheitsforscher jetzt im ersten groß angelegten Test dieser Art zeigen, legen ... mehr... Tastatur, Funk, Kabellose Tastatur, USB Dongle Bildquelle: Bastille Networks Tastatur, Funk, Kabellose Tastatur, USB Dongle Tastatur, Funk, Kabellose Tastatur, USB Dongle Bastille Networks

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Da sieht man's mal wieder. Und ich wurde jahrelang ausgelacht, weil ich gesagt habe, dass mir eine schnurlose Tastatur nicht an meinen Rechner kommt.
 
@Aloysius: Bravo.
 
@Aloysius: Ja, ich auch.

Insbesondere kabellose Tastaturen habe ich schon immer als "bedenklich" (bzgl. der Datensicherheit) gehalten und sehe mich jetzt bestätigt.
 
@Aloysius: dito
 
@Aloysius: und ich lache immer noch, weil man die fälle der missbräuche weltweit wohl an einer hand abzählen kann. man kann es auch einfach in sachen paranoia übertreiben. p.s. wenn jemand dich und deine kabeltastatur überwachen möchte, dann schafft der das auch mit hilfe empfängern vor deinem haus. da hilft nur alufolie oder metalleinlagerungen in der wand (hast du sicher schon), um die elektromagnetische abstrahlung und somit deine eingaben zu verhindern.
 
Macht doch nichts. Oder habt ihr etwas zu verbergen?^^
 
@Metropoli: Ja! Ich habe es nicht gerne, wenn meine Passwörter im Klartext ausgelesen werden von z.B. irgendjemandem, der vor meiner Wohnungstür vorbeigeht oder über bzw. unter mir wohnt. Das ist ein Skandal, wundern tut's mich allerdings nicht mehr.
 
@Aloysius: Also ich hab mit meiner Tastatur fürs Wohnzimmer schon Probleme wenn der Empfänger hinter dem Fernseher ohne Sichtlinie liegt, ich glaube kaum, dass das durch ne Wand noch fehlerfrei auslesbar ist...

Aber Prinzipiel ist das natürlich schon blöd. Im Wohnzimmer ist das allerdings kein Problem, da mache ich ja z.B. kein Banking, bzw überlasse ich das Eingeben sowieso KeePass ^^
 
@Draco2007: Naja, der Entdecker hat angegeben, dass er die Signale bis zu etwa 80 Meter auslesen könne... ich vermute, 1-2 Wände sind da nicht so das Problem.
 
Es ist erschreckend, wie offen das Ganze ist.

Ich denke bei den Geräten auf dem Markt ist ein Patch schlicht nicht möglich, weil nie dafür vorgesehen. Damit dürften alle Geräte nunmehr nichts anderes als Elektroschrott sein (... außer man mag bewusst seine Daten verbreiten).
 
Na das kriegen die aber früh mit. ;o)

Ich bleib dabei, in den allermeisten Fällen ist eine angeleinte Tastatur (und Maus!) einer freilaufenden überlegen, egal ob vom Komfort her (Batterie leer? Nicht mit mir) oder von der Sicherheit (cf Artikel - aber, selbst so muß man da ja vertrauen; hilft auch nicht viel, wenn sagen wir per Caesar-Transformation 'verschlüsselt' wird oder wenn das Äquivalent von WEP verwendet wird und dazu jede einzelne Einheit denselben 'PSK' eingedampft gekriegt hat).

Letzte Woche erst wieder gehabt. Hups die Maus funktioniert nicht mehr und keine Batterie im Haus. Was nun, genau entweder eine mit Schwanz suchen (und finden) oder halt Pech haben und Tastaturmaus.

Nein danke.
 
@RalphS: Siehste, deshalb gibt es "Kombi" Mäuse, die kann man super ohne Kabel betreiben und das Ladekabel geht so in die Maus, dass es nahtlos abschließt und man dann einfach eine Kabelmaus hat. (Signal geht dann auch übers Kabel)
 
@Draco2007: Da seh ich dann einen Vorteil drin, wenn die Dinger austauschbar sind, sagen wir als USB-to-MicroUSB oder sowas. Kabel hinüber, einfach neues dran. Da wär ich auch für zu haben. :)

Aber das wäre - soweit es mich betrifft - auch nur ne Maus mit wechselbarer Leine. Ich für mein Teil bin auch froh daß ich die Maus noch per oh-da-ist-das-Kabel-da-muß-ja-die-Maus-dann-am-Ende-hängen finden kann; ansonsten find ich das Viech noch irgendwo in der Küche. :D
 
@RalphS: Also das ist ne Logitech, ich finde das Kabel ist absolut super verarbeitet, da geht eher die Maus kaput, als das Kabel.

Aber wenn man die Maus gerne verliert ist ein festes Kabel vielleicht es besser. Oder du baust eine mit SIM Karte, dann kannst du die Maus anrufen und dem Piepsen folgen :p
 
@Draco2007: Na nee, ich ruf mir ne Katze und gegen ne Dose Thunfisch fängt die mir dann das Viech. :D

Wie dem auch sei, gibt bestimmt Vorteile von kabellosen Eingabegeräten, aber spätestens seitdem es Monitore gibt mit USB-Ports seh ich da gar kein Argument mehr für.

(Hier ist Apple übrigens schon seit >10y fortschrittlicher; die haben USB-Ports links und rechts an der Tastatur für Links- und Rechtshänder. Kabellos gar nicht mehr erforderlich.)
 
@RalphS: Stimmt Tastaturen mit USB-Port gibts viel zu selten. Die alte G15 von Logitech hatte glaub einen. Die neue (G510) hat wiederrum nur Audio-Ports.
 
Ihr habt aber den ganzen Text gelesen? Zitat: "Im aktuellen Test habe man das Problem in Produkten von Anker, EagleTec, General Electric, Hewlett-Packard, Insignia, Kensington, Radio Shack und Toshiba festgestellt.

Sorry, ich kenne in meinem Kreis niemanden. der so eine Tastatur nutzt.
 
Ist doch nichts neues das hat mir mal ein Technisch affiner Kumpel vor Jahren gezeigt. Er hat mir nämlich veraten was ich so auf meiner Kabellosen Tastatur sende obwohl dieser keinen direkten Zugriff auf meinem PC hatte. Nun habe ich nicht für möglich gehalten das dies erst jetzt herauskommt. Das war einer meiner Gründe warum ich davon immer abgeraten habe.
 
Hat man jetzt nur diese acht Hersteller getestet und alle waren unsicher oder wurden die Modelle/Hersteller bei denen es nichts zu beanstanden gibt nur nicht erwähnt ? Mich würde interessieren wie es mit Microsoft Funktastaturen aussieht, davon haben wir mehrere im Einsatz.
 
Wieso postet ihr die ein und die selbe News heute schon das zweite mal?
Hatten wir doch hier schon: http://winfuture.de/news,93368.html

Und was soll man denn jetzt glauben? 80m oder 100m? Zwei gleiche News mit zwei verschiedenen Angaben. Recherchiert und organisiert euch doch mal gründlicher.
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