Durchbruch: Informatiker generieren echte Zufallszahlen am Rechner

Die meisten Menschen dürften eine Nachricht von der University of Texas eher mit gelangweiltem Schulterzucken hinnehmen - diverse Informatiker und Kryptographie-Experten sind hingegen ziemlich aufgeregt: Es ist gelungen, mit überschaubarem Aufwand ... mehr... Zahlen, Glücksspiel, Lotto Bildquelle: PolytronikDigital Zahlen, Glücksspiel, Lotto Zahlen, Glücksspiel, Lotto PolytronikDigital

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Hier ein paar Beispiele: 5683, 59334, 7, 964, 99...
 
@Kobold-HH: Ich musste gut schmuntzeln :D
 
@Welzfisch: Und wie man an den Negativbewertungen sieht, ist bei einigen der Humor auch nur ein zufälliges Ding. :-) Vielleicht war das Niveau auch einfach nur zu hoch?
 
@Kobold-HH: Ich kann die Referenz, falls es eine sein soll, auch nicht zuordnen. Nicht das ich für sowas negative Bewertungen geben würde.

Sicher ging es anderen ähnlich.
 
@Kobold-HH: Musste auch lachen. Lass mich raten, die nächste Zahl wäre 1034 oder 839152 gewesen.
 
@snowhill: Da liegst Du zufällig richtig! :-)
 
@Kobold-HH: Dass du 964 schreiben würdest konnte ich vorberechnen, deine Zahlen sind gar nicht zufällig!!!
 
"wie beispielsweise bei der Entwicklung des Wetters"
Dafür kann man auch einfach ein paar Flugzeuge giftige Substanzen versprühen lassen+hust+
 
@bLu3t0oth: Mit Silberiodid kann man lediglich Wolken abregnen lassen und/oder Hagelbildung verhindern. Wetter im eigentlichen Sinne kann man damit nicht machen oder beeinflussen
 
@EffEll: Man kann auch dafür sorgen das es in bestimmten Gegenden nicht regnet und ganze Länder damit ins Verderben führen. Dafür braucht man heutzutage keine Bomben mehr.
 
@JacksBauer: Wenn das so einfach wäre, dann hätte vermutlich Herr Trump(eltier) schon des öfteren stärkerere Hagelschauer bei seinen öffentlichen Auftritten abgekriegt ? *mfg*
 
@JacksBauer: Ach, deshalb die Dürre und Waldbrände z.Zt. in Griechenland. Ich dachte Erdogan hat gerade genug mit der Säuberung seines Landes zu tun. Na ja, der hat halt mehrere Steckenpferde
 
@JacksBauer: Also "Bombadieren" die Amis und Australien sich jedes Jahr aufs neue selbst? Oder sind das dann die Russen? Aber die passen ja meist nicht in dieses Bild.... Ich bin verwirrt.
 
@EffEll: vielleicht redet er doch aber von *aluhutaufsetz* chemtrails *aluhutabnehm*
 
@EffEll: Nicht mal das ist heute schon bewiesen, aber Chemtrails bestehen ja auch aus Handseife, Hefe und Tot. Das ist der Gefärliche Stoff.
 
@Alexmitter: Ich sehe über mir drei Kondensstreifen. Es kratzt schon im Hals und meine Haut juckt. Ich geh lieber rein
 
@EffEll: Vorsichtig, ich habe vergessen die Zahnpaste zu erwähnen!!!!111elf
 
@bLu3t0oth: kann man sich aber gut vor schützen indem man sich mit ein Aluhüten, Vorräten für 12 Monate und einigen Miterleuchteten im Keller verschanzt.
 
@dpazra: Oder einfach die Flugzeuge mit ner Stinger runterballert (:
 
@bLu3t0oth: Und dann feststellen, dass man 120 Menschen in den Tot gerissen hat.
 
@blume666: Laut den Amis sind das doch bloß Kollateralschäden (:

(Ich hoffe du erkennst den Sarkasmus)
 
@bLu3t0oth: Nein das Problem war der Wetterbericht war so genau. Mittlerweile kann man sich darauf verlassen. Das der Wetterbericht einfach falsch ist. Nun kann man einfach wieder richtige zufallszahlen verwenden.
 
@baeri: Haha, so kann mans auch sehen xD
 
jawohl, endlich zufälligere Minecraft-Welten :D
 
@Hans3: Aber gerade da ist der reale Zufall ja nicht gewollt, weil dann Seeding nicht mehr funktionieren würde. ;)
 
@Tomarr: Ja, du hast recht - aber ich meinte nicht die Weltengenerierung (habe ich falsch geschrieben, aber so gemeint), sondern die zufälligen Ereignisse wie:
1) nach wie vielen Ticks etwas wächst
2) in welche Richtung sich MOBs (Schafe, Kühe, ...) bewegen
3) in welche Richtung abgebaute Items hüpfen

...zur Zeit stört mich, wenn man es eine Stunde laufen lässt, dass alle Schafe auf einen Haufen zusammengelaufen sind. Vielleicht ist das dann besser :D
 
@Hans3: Das würde aber alles schon mit einer normalen Verbesserung und Nutzung des bestehenden Zufallsalgorythmus funktionieren. Ich weiß ja nicht ob bei MC nur einmal der Seedingstring benutzt wird und alles andere dann darauf aufbaut. Aber es. Gibt doch jetzt schon bessere KIs die das hin kriegen. Da hat er sich halt nicht viel Mühe gegeben.
 
Afaik wurde das bisher auch durch Quartz-Rauschen gemacht.

Bei uns in der Uni haben Studenten mal ein Projekt gemacht indem sie durch Zufallszahlen Musik (oder sowas ähnliches) generieren ließen.
Einmal mit den üblichen Pseudozufallszahlen und einmal mit echten Zufallszahlen durch einen Quartz.
Man konnte dabei den Unterschied tatsächlich raushören. Die Musik durch die echten Zufallszahlen klang irgendwie natürlicher.

Soweit ich weiß werden ähnliche Techniken auch bei professionellem Online Poker eingesetzt, z.B. bei Pokerstars.

Hier stellt sich mir jetzt die Frage, was wenn ein Angreifer alle beide Pseudozufallszahlengeneratoren knackt und vorhersagen kann, welche Zufallszahlen da jeweils rauskommen, kommt er dann nicht auch irgendwie an das Endergebnis?
Ich meine, das ist garantiert deutlich komplexer, aber richtig echte Zufallszahlen sind es doch immer noch nicht.
 
@Draco2007: Habe ich mir auch gedacht, dass es ja wahrscheinlich immer noch keine "echten" Zufallszahlen sind. Und bei dem was ich noch darüber gelesen habe, sind es eben um etliche Zehnerpotenzen bessere Zufallszahlen aber eben keine echten.
Pokerstars nutzt ürbiegens soweit ich weiß neben den Cursorpositionen den physischen Zufallsgenerator von idquantique.
 
@Jon2050: Die Nutzen echt die Cursorposition der Mitspieler? Ist ja lustig. Dann kann ich ja das nächste mal meine Maus verfluchen, wenn mein Gegenüber mit nem Straight Flush dasteht =)
 
@Draco2007: @Jon2050: Ich hab das Paper mal überflogen: Was wirklich neu an ihrer Erfindung ist, ist das sie es ermöglicht Quellen mit einer geringen Entropierate (sprich wenig Zufall darin) in Zufallszahlen mit einer extrem hohen Entropie umzuwandeln und damit Quellen wie thermales rauschen oder Schwankungen der Taktfrequenz sinnvoll nutzbar zu machen. Das ganze könnte man mit einem verlustbehafteten Kompressionsverfahren vergleichen: Aus ner großen Menge wenig zufälliger Daten wird ne kleine Menge hochwertiger Zufallszahlen.
 
@Zreak: Im Prinzip kannst Du ja dann durch weitere Zufallsquellen, wie z.B. Fluktuation in WLan-Signalen, Stromnetz etc die Entropie verstärken. Das "revolutionäre" dieses Ansatzes ist ja dass er rein arithmetisch erfolgt so dass keine Abhängigkeit von äußeren Einflüssen gegeben ist. Wichtig z.B. wenn man mit Serverfarmen arbeitet oder in Großrechenzentren.
 
hauptsache es gibt nun endlich vernünftiges shuffeln beim musikhören! bei den meisten playern ist die abspielfolge immer gleich!
 
@palim: Nenn mir mal bitte einen Player, bei dem die Reihenfolge gleich bleibt?

Ich meine so blöd muss man als Entwickler ja erstmal sein. Der übliche Seed für einen Zufallsgenerator ist die Zeit. Und die ist nie zweimal gleich...

Oder hast du nur 2-3 Songs in der Playlist? ^^
 
@Draco2007: da gab es jede menge player in meiner vergangenheit. und wenn ich mir die news so anschau gepaart mit deinem kommentar, ist ja wohl klar dass du die lösung schon vor 30jahren hattest...
 
@palim: Für einen Shuffle braucht es nichtmal ansatzweise echte Zufallszahlen, da tuen es die Pseudozufallszahlen, die es sei 30 Jahren gibt ^^
 
@Draco2007: no shit, sherlock^^
 
@michi1337: Sag das palim nicht mir =)
 
@palim: Bei den meisten Sprachen müsste man sich sogar extra arbeiten machen wenn man den Effekt erreichen wollte, daher kann man davon ausgehen das es in einem solchen Fall geplant war.
 
@Zreak: mir ist es halt bei vielen billig teilen als auch damals beim iriver (damals DIE alternative zum ipod) aufgefallen
 
@Draco2007: Ich hab das Problem z.B. bei Google Play Music und Deezer. Die Reihenfolge ist zwar unterschiedlich, die Lieder aber alle immer die gleichen. Von ~8000 Liedern wird immer nur unter 500 Liedern gemixt. Es schmuggelt sich nur seltenst ein anderes Lied dazwischen...
 
@Draco2007: wenn du dir die anderen comments so anschaust, so ganz unbekannt ist das problem halt nicht
 
@Draco2007: mein altes sony handy ist zb auch betroffen
 
@palim: Achtung Eigenwerbung, aber schau mal den REAL Shuffle Player an. Verfügbar im Windows Store.
 
@palim: es ist bekannt, dass zB beim iPod die shuffle-Funktion in einer neueren Version weniger zufällig gemacht wurde, weil in der alten Version die gleichen Songs teilweise mehrmals hintereinander gespielt wurden (was bei unabhängigen Zufallsereignissen nun mal vorkommt.) In der neueren Version hab man dann für den Menschen zufällig scheinende Muster eingebaut, die in wirklichkeit mathematisch weniger zufällig sind.
 
@trader: Naja ein gutes Shuffle spielt meiner Meinung nach alle Titel in einer Playlist in zufälliger Reihenfolge, aber eben jeden nur einmal.

Bei Winamp konnte/kann man übrigens den Zufallsfaktor sogar einstellen. Dient aber meines Wissens eher der "Sprungweite" die möglich ist. Also wird bei 1000 Titeln nicht von Titel 1 auf Titel 500 gesprungen, sondern nur innerhalb der ersten 20, als Beispiel.
 
@Draco2007: Der orientierte sich aber durchaus auch an den ID Tags von Songs bzw. dem hinterlegten Genre, dem ein Song zurechenbar ist. Ob nun nach Nutzer oder nach Herstellermeinung eingestuft, lasse ich mal besser offen.. *fg
 
welche zwei Quellen werden denn für die Zufallszahlen herangezogen?
 
@paddd: rand() und mt_rand() :-)

Interessanter ist die Frage wie die Zahlen kombiniert werden - Wenn ich 2 Pseudo-Zufällige Zahlen voraussagen kann, kann ich dann nicht einfach auch die "Kombination" der Beiden Zahlen voraussagen? Muss ja ebenfalls deterministisch sein.
 
@dognose: Der Artikel beschreibt wie man aus 2 Quellen mit niedrigem Zufallsgehalt (z.B. thermales Rauschen) eine Quelle mit höherem Zufallsgehalt "destilliert", das war vorher nicht ausreichend möglich. Setzt man vorne dran etwas deterministisches kommt auch hinten deterministisches raus.
 
@paddd: Das frage ich mich auch.... vielleicht die relative Mondfeuchtigkeit?
 
Witzigerweise werden ja auch zwei (gleichverteilte) Pseudozufallszahlen genutzt um normalverteilte Zufallszahlen zu erzeugen. Glockenkurve und so...

Allerdings genauso deterministisch wie die originalen Pseudozufallszahlen.
 
@Draco2007: Eben, von "echten Zufall" kann hier gar nicht gesprochen werden. Es ist eher ein "zufälliger als alles bisher zu einer akzeptablen Performance", was die Leistung nicht schmälern soll. Aber wenn ich die News aufmache mit einem der fundamentalsten Probleme der IT, nämlich Zufallszahlen zu generieren, ist das eher clickbait als echte information ;)
 
Najaaaa, von "echt" kann eig. niemals die Rede sein, da so etwas wie "Zufall" schlicht und ergreifend nicht existiert. Alles hat irgendwo seinen "Ursprung <-> Ziel", auch wenns noch so zufällig erscheinen mag. Wenn man weiß wie, kann man dieser "Spur" folgen und dann sind auch diese vermeintlichen "echten" Zufallszahlen knackbar. Ergo: Echter Zufall kann unter keinen Umständen zurückverfolgt werden. Man kann also im Grunde nur eines machen: Den weg so gut es geht zu verschleiern.
 
@sLiveX: Determinismus existiert nicht. Sonst würde gelten, dass Entropie nicht erzeugt werden kann. Auf Quantenebene ist dies jedoch durchaus möglich. Schaut man sich z.B. ein einzelnes radioaktives Atom an, weiß man nie wann es zerfallen wird man kann jedoch die Wahrscheinlichkeit für die nächsten x Sekunden bestimmen. Daher besitzt ein einzelner dieser Zerfälle wenig Informationsgehalt (=Entropie). Viele dieser Zerfälle jedoch auch eine große Menge Entropie. Der Artikel beschreibt wie man aus Quellen geringer Entropie eine quelle hoher Entropie macht. Wie man also effektiv die vorhersagbaren Anteile entfernt.
 
@Zreak: Schrödingers Katze :)
 
@coi: Wenn man nur lang genug wartet, merkt mans am Verwesungsgeruch, auch wenn man den Karton nicht öffnet. ^^

Als Gegenexperiment kann man den Karton auch einfach durchs Fenster aus dem 20. Stock werfen. Wenn nach dem Aufprall "this side up" nach unten zeigt, war die Katze bereits tot. Anderenfalls war sie es nicht - zumindest bis zum Aufprall. :P
 
@Zreak: Hab ich auch nie behauptet @Determinismus. Du sagst ja im Kern genau das gleiche aus wie ich. "Wie man also effektiv die vorhersagbaren Anteile entfernt." oder es zumindest versucht, denn ob die vorhersagbaren Anteile wirklich zu 100% entfernt worden sind wissen wir ja noch immer nicht. Ich für meinen Teil glaube nicht an absolute Zufälle. Was nicht heißt das ich an soen quatsch wie Vorhersehungen glaube.

Zum willkürlichen/zufällig Zerfall von Atomen: Wir wissen doch noch gar nicht ob das wirklich nur zufällig passiert oder ob da wirklich System dahinter steckt. Im Moment sind das alles nur Annahmen, Vermutungen etc.
 
@Zreak: Könntest du deine ersten beiden Sätze etwas weiter ausführen?
 
@crmsnrzl: Die thermodynamische Größe der Entropie entspricht dem Informationsgehalt in der Informatik (abgesehen von einen konstanten Faktor, siehe dazu z.B: Maxwells Dämon). Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik besagt das die Entropie in einem geschlossenen System (z.B. unser Universum) nur zunehmen kann niemals abnehmen. Wenn wir jedoch in einem deterministischem Universum leben würden, bei dem also nichts zufällig passiert, könnte die Entropie niemals zunehmen, da sich der Informationsgehalt dann ändern würde. Determini&#803;smus setzt also voraus, dass physikalische Vorgänge bijektiv und damit reversibel sind, was sie aber beweißbar nicht sind.
 
@Zreak: Das ist aber eine gewagte Aussage. Es ist weder erwiesen noch widerlegt, dass unsere Welt deterministisch ist. Dass quantenmechanische Zustände von uns nicht beliebig genau bestimmt oder vorhergesagt werden können, reicht noch lange nicht aus, um Determinismus zu falsifizieren. Darüber streiten sich die klügsten Köpfe schon lange und werden es vielleicht auch bis ans Ende der menschlichen Existenz tun. Aber du weißt das natürlich besser. Und selbst wenn es einen "natürlichen Zufall" gäbe, dann wäre eben durch die exakt bestimmte Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines (quantenmechanischen) Ereignisses ein Determinismus erreicht. Zufall im Sinne von "Regellosigkeit" ist das auf jeden Fall auch nicht.
 
@trixn86: Eben, wenn man bedenkt, wie viel in der Natur auf der Fibonacci-Zahlenfolge aufbaut, die determiniert ist, kann man ähnliches auch für Atome nicht ausschließen. Wir können den Zerfall von Atomen nur derzeit noch nicht bestimmen - aber alles folgt irgendeinem Gesetz, wir kennen es nur noch nicht. Wäre es nicht so, würde das Atom auch nicht zufallen. Ohne Ursache keine Wirkung. War schon immer so. ^^

An Zufall zu glauben.. das ist irgendwie wie an Gott zu glauben.. nur eine andere Art auszudrücken, dass man es nicht besser weiß.

Atome sind ja in der Regel bewusst auch gleichmäßg mit Protonen & Neutronen bestückt. Dadurch sind sie stabil und zerfallen nur wenn sich daran zB durch den Tunneleffekt was ändert. Die Ursache dafür kennen wir nur noch nicht - aber es gibt sie - und diese Ursache heißt sicher nicht Zufall.

Aber wie sollten wir es auch verstehen, wenn wir noch nichtmal in weit größeren Dimensionen denken können, zB medizinisch wenn Leute Krebs bekommen und Zellen zerstört werden usw. Ist auch eine Art Zerfall, dessen Ursache wir bis heute nicht wirklich klären können. Wir wissen zwar, dass bestimmte Sachen Krebs auslösen, aber auch dafür gibts weder Garantien noch reproduzierbare Beweise, nur Wahrscheinlichkeitsrechnung. Manche triffts, andere nicht. Keiner weiß wer welche Art von Krebs man bekommt, wer geheilt werden kann und wer daran stirbt. Zufall? Nein.. jeder Körper ist anders, die Ursachen sind unterschiedlich und theoretisch ist alles berechenbar - aber niemand kennt alle Daten des Lebens. Genausowenig wie wir alle Daten des Universums kennen. Kleinste Schwankungen oder Strahlungen, die wir nicht mal wahrnehmen, ein Rauschen in der Galaxys oder der Furz des intergalaktischen Spaghettimonsters.. alles kann eine Ursache sein.

Trotzdem basiert alles auf gewissen physikalischen Naturgesetzen, die wir aber noch lange nicht begreifen werden. Was wissen wir schon.. wir haben sicherlich noch nicht mal die Eisspitze von dem erforscht, was es zu erforschen gibt. Richtige Forschung gibt es noch nicht lange - und im Verhältnis zur Zeitspanne bis zum Urknall (und der wohl auf ewig unbekannten Zeitspanne davor), ist unser bisheriges Wissen nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
 
@Trashy: Raum und Zeit sind erst mit dem Urknall entstanden. Von daher ist die Frage, was "davor" war nicht zu beantworten, denn es gab kein davor. Interessanter wäre es, noch näher an den Urkall heranzukommen sozusagen bis zur Stunde Null. Unsere Theorien Versagen bisher schon vor vorher, woran man sehen kann, dass sie zwar sehr gut sind, aber eben scheinbar unvollständig.
 
@trixn86: Jein, unsere bekannte Zeit ist mit dem Urknall "entstanden", weil wir ein davor nicht definieren können. Das ist der Punkt Null auf unserer Zeitachse. Was davor war lässt sich nur schlicht nicht sagen und deswegen lässt sich wissenschaftlich gesehen auch keine Definition darüber treffen. Aber alles was ein 0+ hat, hat auch ein 0-. Du kannst anfangen von 0 bis 10 zu zählen, und dennoch gab es eine Zeit davor, auch wenn sie für deine Zeitmessung nicht relevant ist oder definiert wurde.

Daher ist es beiweitem nicht auszuschließen, dass es was vor dem Urknall gab, geschweigedenn definierbar, was der Auslöser des Urknalls war - denn auch den muss es in irgendeiner Weise gegeben haben. Auch hier wieder Ursache->Wirkung. Diese Unkenntnis darüber ist das was Wissenschaftler ja verrückt macht und den Rest der Welt an einen Gott glauben lässt, weil sie bisher keine plausible Erklärung herbeiführen können.

Ob da nun gemäßg Stringtheorie evtl mehrere Universen kollidierten indem sie sich anzogen und es dann einen Rückstoß gab (Big Bounce), was für uns dann wie ein Urknall aussah, oder wir nur ein winziges Bläschen in einem größeren Multiversum-Geflechts sind, von denen es lange vor uns schon viele Versionen gab, die entstanden und wieder kollabiert sind und sogar noch parallel existieren. Oder ob wir einfach nur die Geburt eines riesigen schwarzen Loches miterlebt haben, dass nach seiner absoluten Dichte implodierte und sich dann mit all seiner Masse wieder schlagartig ausdehnte, oder ob auch hier einfach wieder nur intergalaktische Spaghettimonster gefurzt hat, wir wissen es nicht. Gibt so viele denkbare Varianten. Fakt ist nur, es muss eine Ursache gegeben haben. Nichts entsteht aus dem Nichts, schon gar nicht mit so einer Gewalt.

Und selbst wenn wir es irgendwann mal rausfinden würden, wären wir auch nicht viel schlauer, denn dann verschiebt sich unsere Fragestellung auch nur wieder um eine Stelle in der Ursache-Wirkung-Kette und wieder würden wir uns fragen "und was war davor, und was war davor, und was war davor".. es würde nie ein Ende finden. Selbst wenn wir am Ende der Kette einen Gott beweisen könnten, würde wieder einer Fragen, wo der herkam.. it's a neverending story.

Man weiß doch nicht mal in welchen Größendimensionen wir denken müssen. Was denkt sich denn so ein kleines Bakterium in unserem Körper, was miterlebt, wie der Mensch von Jahr zu Jahr wächst und sich seine Umgebung ausdehnt, anfangs schneller, später langsamer? Wer sagt denn, dass nicht wir auch nur ein undefinierbares Subsubsubsubsub-Atomteilen aus Sicht eines riesigen Aliens sind, das wie ein kleines Bakterium in seinem Körper umherschwimmt, während durch Zellteilung sich alles herum verändert und zu einer relativ stabilen Masse wächst, weil der Organismus wie ein schwarzes Loch ständig Nahrungszuvor bekommt. Und irgendwann stirbt der Organismus, und damit das Universum des Bakteriums in dem es lebt - während es da draußen außerhalb der unbekannten Hülle unter Umständen noch Milliarden andere gibt, von denen es nie Kenntnis haben wird.

Evtl haben auch die MIB-Macher Recht und wir sind nur eine kleine Murmel in einer riesigen unbekannten Welt:
https://www.youtube.com/watch?v=OKnpPCQyUec

Wir werden es wohl nie erfahren... :P
 
@Trashy: "Atome sind ja in der Regel bewusst auch gleichmäßg mit Protonen & Neutronen bestückt. Dadurch sind sie stabil und zerfallen nur wenn sich daran zB durch den Tunneleffekt was ändert."

Das stimmt nicht. Es sei denn du wertest 80% der Atome als "Ausnahmen bestätigen die Regel."
 
@trixn86: Ich weiß nicht in wiefern du den 2. Hauptsatz der Thermodynamik als anstreitbar oder gewagt bezeichnen würdest, aber du weißt das natürlich besser. Also erkläre mir doch bitte einmal, warum in einem deterministischen Universum Entropie entstehen kann.
 
@Zreak: Ich bezweifle nicht die Richtigkeit des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik sondern dass man damit Determinismus widerlegen kann. Wenn das so einfach wäre, dann wäre dieser Beweis schon längst geführt worden. Deshalb die Bemerkung, du hieltest dich für schlauer als die klügsten Köpfe.
 
könnte man für no man's sky benutzen
 
@predator7: Ganz im Gegenteil: Da möchte man überhaupt keinen echten Zufallszahlen, wie z.B. auch bei Minecraft.
 
@predator7: In derartigen Games braucht man keine Zufallszahlen, sondern bewusst nur Pseudo-Zufalls-Zahlen, die immer das gleiche produzieren, wenn sie mit dem gleichen Seed (oder mehreren Parametern) gefüttert werden - die generierten Werte sehen nur auf den ersten Blick bei jedem weiteren Random()-Aufruf zufällig aus.

Nur so kann gewährleistet werden, dass der prozedurale generierte Content (zB Planeten) immer gleich sind, wenn man wieder die gleichen Koordinaten ansteuert.

Das sind dann sogenannte Kongruenzgeneratoren: https://de.wikipedia.org/wiki/Kongruenzgenerator
In den meisten Spielen kommen die linearen Kongruenzgenerator zum Einsatz, wobei im Fall von No Mans Sky wohl eher die Fibonacci-Variante in Frage kommt, da die sowieso in der Natur vorkommt, und so natürlicher bei der Planetengenerierung wirkt.
 
Für die Verschleierung von Daten sicher begrüssenswert. Für eine Verschlüsselung aber nicht gegeben, da der Schlüssel für die Entschlüsselung irgendwie mitgegeben werden muss, welches aber wieder ein Unsicherheitsfaktor ist. Bei einer rein durch "echtem Zufall" verschlüsselten Datei gibt es faktisch keinen durch eine Gegenseite generierten Gegenschlüssel, da es schlichtweg keinen Algorithmus gibt.

Also eine Tür mit einem Schloss ohne passenden Schlüssel.
 
@AlexKeller: So funktioniert Kryptographie nicht :D
 
@FlowPX2: ... also zu jedem Schloss braucht es den passenden Schlüssel, oder nicht?
 
"habe er sich seit 20 Jahren immer wieder mit dem Problem befasst. "Ich bin begeistert, es nun gelöst zu haben", sagte er. "

dem wird nun sehr sehr langweilig sein ^^
 
@Tea-Shirt: Nur wenn man davon ausgeht, das er das nie und nimmer verkauft kriegt.
 
Dazu fällt mir grad ein: für jede Stelle individuell eine Zufallszahl (aus 0 bis 9) oder eines aus dem Pool der jeweils dort an der Stelle zulässigen oder sogar erfundenen Zeichen generieren.
Erfundene Zeichen wiederum durch zulässige Zeichen zusammensetzen lassen.
Dann sind die Stellen zueinander noch zufälliger ;-)
Wem das nicht reicht, etliche solche Resultate generieren und eins zufällig auswählen.
Das könnte man immer weiter verkomplizieren, und das auch wiederum mit einem
von einem individuell hergestellten Zufallsschema, das nur dem eigenen Gehirn entspringt.
Das geht bestimmt sogar nur mit php.
 
"Die meisten Menschen dürften eine Nachricht von der University of Texas eher mit gelangweiltem Schulterzucken hinnehmen" ganz genau *schulterzuck*
 
Man hat doch schon vor 20 Jahren das "Rauschen" von Chips und Co im Computer für zufallszahlen benutzt.
 
@Screenzocker13: Das Problem daran ist, das nicht festzustellen war wie unabhängig die erzeugten Bits sind. Hat man z.B. eine Grundfrequenz drin, könnten bestimmte Zufallszahlen eine höhere Wahrscheinlichkeit haben als andere. Die Leistung besteht also darin aus einer unbekannten Verteilung von zahlen eine möglichst Gleichverteilte über den ganzen Bereich zu erzeugen.
 
Es wäre schon toll gewesen ein wenig diese 2 Quellen und deren Zusammenarbeit im Artikel zu erläutern. Einfach ein haufen Text, in dem das wichtigste nur beiläufig erwähnt wird, ist ein wenig mager.
 
@karstenschilder: Der Fachartikel bezieht sich auch nicht auf die Art der Quellen, sondern nur darauf wie sie kombiniert werden können.
 
Sind trotzdem keine Zufallszahlen. Sie werden einfach hochkomplex generiert, das hat mit Zufall nichts zu tun...
 
@Annettekrum: Mit den richtigen Quellen sind sie es eben schon ;) Geht ja auch nur darum aus einer unbekannten Verteilung eine gleichmäßige zu gewinnen.
 
Eine unsaubere Quelle, wird mit einer unsauberen Quelle gemischt, da kann nur Unsauberes dabei herauskommen.
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