Gericht fragt sich, wie Yahoo an gelöschte Emails kommen konnte

Dumm gelaufen für den Internet- Pionier Yahoo. Eine Richterin im US-Bundesstaat Kalifornien hat den Konzern aufgefordert zu erklären, wie Yahoo den E-Mailverkehr eines Angeklagten wiederherstellen konnte, den er nach seinen Angaben selbst gelöscht ... mehr... E-Mail, Post, Briefkasten, postfach, Briefe Bildquelle: Public Domain E-Mail, Post, Briefkasten, postfach, Briefe E-Mail, Post, Briefkasten, postfach, Briefe Public Domain

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Ja, wie wohl? Das ist ja immer das Lächerliche. Auch bei den ganzen Accounts, die man irgendwo angelegt hat. Wer glaubt denn, dass wenn man einen Account löscht, wirklich sämtliche Daten für immer weg sind? So naiv kann man nicht sein. Die Daten sind für die Konzerne zu viel wert.
Aber es ist typisch, dass man ständig Firmen ans Bein pisst, die sowieso schon am Boden liegen oder besser gesagt: deren Image sowieso schon angeschlagen ist. Auch Microsoft bekommt's immer ab, siehe Windows 10.
Was ist denn mit Google? Was ist denn mit Apple? Wieso wird hier nicht mal etwas hinterfragt? Weil man das Unternehmen liebt?
So oder so, wenn man wirklich versuchen will, soetwas zu vermeiden, dann dürfte man nirgends angemeldet sein, nirgends. Und selbst dann können Suchverläufe und Daten gesammelt werden. Also wenn man das nicht will, muss man das Internet daheim und das Handy abmelden und möglichst immer bar bezahlen.
 
@Aloysius: Stimme weitestgehedn zu. Nur das mit "Am Boden liegen" halte ich für übertrieben.
Yahoo ist ein Konzern. Macht mehr Umsatz als die "Masse". Das ist kein Tante-Emma-Laden, wo man Mitarbeiter mit Herzblut trifft. Schon gar nicht, wo die Chefin (wie bekannt ist) für einen Rausschmiss noch 50 Mio. Dollar hinterhergeworfen bekäme.
Mit diesen Unternehmen muss man keinerlei Mitleid haben. Im Gegenteil: ich finde, unsere Gesellschaft hätte mehr davon, wenn es diese großen Konzerne gar nicht gäbe. Die schaffen kaum Jobs, sondern horten i.d.R. nur Kapital und Marktmacht.
Und sind - wie hier deutlich wird - kaum zu kontrollieren.
 
@Aloysius: "Aber es ist typisch, dass man ständig Firmen ans Bein pisst, die sowieso schon am Boden liegen."

Also ist es deiner Aussage nach OK was Yahoo hier gemacht hat? Laut deren AGBs hätte Yahoo gelöschte Accounts und deren Mail-Verkehr bzw. selbst Entwürfe gar nicht abrufen dürfen/können und haben es dennoch getan. Außerdem ist es viel zu weit hergeholt um zu behaupten dass das Gericht angeschlagene Unternehmen aus dem Weg schaffen will. Das macht keinen Sinn. Und natürlich werden selbst Google und Apple hinterfragt und zur Verantwortung gezogen. Blicke ein paar Jahre zurück.

PS: Microsoft am Boden liegend? Höre ich jetzt zum ersten mal.
 
@Aloysius: Naja, wenn ein Unternehmen dir vertraglich gewisse Dinge zusichert und diese anschließend nicht einhält, ist das erstmal nur ein Vertragsbruch. Aber trotzdem sind illegal beschaffte Beweise vor Gericht nicht zulässig. D.h. entweder hat Yahoo eine Erklärung, wie sie legal an diese Informationen gekommen sind, oder der Angeklagte wird frei gesprochen. Von meiner Seite aus nachvollziehbar.
 
@Aloysius: Bei sehr großen Datenbanken führt das Löschen von Datensätzen zu Fragmentierung. Daher löschen die ganz großen keine Daten sondern markieren Sie lediglich als gelöscht.

Das machen alle so
 
@exxo: Und wenn es alle so machen, dann machen sich eben alle strafbar, sobald es angezeigt wird... Löschen ist Löschen und eben nicht zum Löschen markieren..
Oder haben Sie da irgendwelche vertragliche Missverständnisse... eine Vertragsleistung wurde dann eben nicht erbracht und Punkt.

dann mache ich es auch wie alle... Einstellung der Zahlungen wegen Vertragsverletzung.. oder ich markiere nur zur Zahlung, weil sonst mein Konto fragmentiert,n
Alle müssen einfach nur ihre DB eben periodisch reorganisieren.... auch das ist Teil der Gebühr....

Ich dachte wir können das alles mit einem lässigen Fingerschnippen im Zeitalter des Big Data?
 
@tommit: Nein, da liegst du falsch. Das kannst du auch in Großen Foren oftmals beobachten: "Löschen" des Accounts bedeutet, dass die Inhalte nicht länger mit einem "Account" verknüpfbar sein dürfen. Daher steht dann als Name einfach "Gast", "nicht länger registriert" o.ä.

Damit ist dem Datenschutz "genüge getan". Name Addresse und Kontodaten dürfen sich nicht länger im "Produktiv-System" befinden, aber Backups müssen nicht angepasst werden, wenn ein Kunde die Löschung wünscht. Es reicht aus, wenn die Daten nach der internen Backup-Zeit aus dem Bestand verschwinden, also etwa 10 Jahre, je nach Gesetzeslage in der Branche.
 
@exxo: Ich würde es ja verstehen, wenn die die Daten aus einem Backup geholt haben (bzw. aus recht vielen, was die Sache schon wieder spannender macht), was sie ja regelmäßig anfertigen müssen. Aber fragmentierte Datenbanken halte ich nicht für plausibel. Man kann zu löschende Daten überschreiben und Datenbanken müssen ohnehin immer wieder reorganisiert werden. So eine Datenbank ist ja nun auch schon lange keine riesige Datei mehr, daher kann ich das mit der Fragmentierung nicht so recht glauben. Und selbst wenn dem so wäre, so nimmt doch das generelle Datenvolumen ständig zu und wenn eine Stelle als "frei" markiert würde, so würde sie doch in kurzer Zeit durch andere Daten belegt und überschrieben.
 
Ups, erwischt, Yahoo vergisst nichts, auch nicht wenn es es zusagt!
Wobei ich schon lange nicht mehr glaube, das das irgendwo anders, anders gehandhabt wird!

Hab ich das richtig verstanden, die beiden Täter haben (Nach eigener Aussage) nur den selben Mail Account zu unterschiedlichen Zeiten genutzt, ohne etwas zu verschicken, in dem sie nur jeweils die Entwurf-Funktion für Mails nutzten?
 
@Kribs: Klingt zumindest so.
 
@wieselding: Die Überschrift klingt allerdings eher nach verschickten Emails und nicht nach in dem Sinne unabgeschickt gebliebenen und einfach wieder gelöschten Entwürfen ;-)
 
@DerTigga: Ich habe die News nicht geschrieben und kommentiere hier auch nur.
 
@wieselding: Wollte ich damit auch nicht ausgesagt haben. Ich habe gelesen, das es Frau Kollegin geschrieben hat und weiß, das die mit / unter einem anderen Nic antworten würde ;-)
 
@DerTigga: macht auch keinen wesentlichen unterschied ob sie nun versendet wurden oder nicht
 
@DNFrozen: Doch, einen gewaltigen, den beim versenden fallen verifizierbare (nachverfolgbare) Metadaten an, die gespeichert werden müssen (Vorratsdatenspeicherung), u.a. wie an wen wurde was (Art) und wann versendet, innerhalb eines "geschützten" Account dagegen kaum, maximal der Zugriffs Zeitpunkt und die Länge des Zugriffs.

Hier stellt sich auch die Frage, eines >erweiterten< Rechtes auf vergessen, dürfen nicht öffentliche und vom Ersteller gelöschte Daten, ohne Wissen des Erstellers und ohne Rechtstaatliche Anforderung gespeichert werden, womöglich unbegrenzt?
 
@Kribs: Steht doch da: Irgendwas schreiben und als Entwurf abspeichern, ohne tatsächlich anzuschicken. Der andere meldet sich mit der selben Kennung an und "bearbeitet" das weiter. Naiv zu glauben dass der Entwurfsordner für den Admin unsichtbar ist.
 
@rallef: Du hast recht, aber ich brachte die Überschrift und den etwas weitschweifigen Text nicht zusammen, deshalb dachte ich mir ich Frage lieber nach, passiert mir ja auch das was missverstehen.
Entwürfe sind nun mal keine E-Mails, erst wenn man sie abschickt werden sie zur selben.

Apropos.: Laut Text wurden jeder dieser Entwürfe nach dem Lesen gelöscht, bevor ein "Antwort-Entwurf" erstellt wurde.
 
@Kribs: ja...so ist das mit webmail...
 
Yahoo. Wenn ich das schon höre. Die haben doch noch ganz andere Lücken. Ich habe mehrere Bekannte die mal bei denen einen Account hatten oder haben. Kurioserweise wurde bisher noch von niemandem aus meinem ganzen Bekanntenkreis jemals ein E-Mail-Account gehackt/geknackt/kompromittiert (sucht euch was aus) außer die Yahoo-Konten.

Die einzigen Antworten von Support, ja dann wurde der Account wohl gehackt, ändern sie mal Ihre Passwörter. Yahoo hat da keine Schuld dran.
 
@wieselding: " ich habe Bekannte die..." So beginnen Tausende " Seriöse" Berichte. Komisch das es einen nie selber betrifft wenn man darüber schreibt, aber man immer einen Bekannten in der Hinterhand hat.
 
@Besenrein: Ja. weil ich keinen Yahoo-Account habe oder jemals besessen habe. Aber Mails von den Leuten bekomme die die selber nie wissentlich abgeschickt haben.
 
@wieselding: Du als Journalist im IT Bereich solltest wissen, das ich einen Mailaccount nicht Hacken/Knacken/Komromitieren brauche um dir eine Mail mit dessen Absendedaten zuzusenden.
 
@Besenrein: Ich bin und war nie Journalist im IT-Bereich. Ich bin Wiesel und Moderator hier. Nicht mehr und nicht weniger.
 
@wieselding: und du bist sicher, dass die auch über deren Account abgeschickt wurden? Eine falsch Absenderadresse angeben kann man schließlich bei smtp leicht.
 
@der_ingo: Ja. Denn im CC standen alle Emailadressen aus dem Kontaktbuch. Weiterhin ist bei einer Person ein Schreibfehler im Namen der so nur einmal in den Kontakten vor kommt.

Edit: Im Forum gibt es mindestens einen Fall wo es identisch ist: http://www.winfuture-forum.de/index.php?showtopic=213518&st=0&p=1954725&hl=yahoo&fromsearch=1&#entry1954725

http://www.winfuture-forum.de/index.php?showtopic=207519&view=findpost&p=1914471&hl=yahoo&fromsearch=1
 
@wieselding: ich hatte mal einen gmx Account, den ich als "Mülladresse" nutzte. Der wurde alle 2 Monate gehackt ^^ hab den Account aber seit gut 10 Jahren nicht mehr genutzt. Mit meinen live und Outlook Adressen passierte das nie.
 
@ExusAnimus: Siehste mal, so kanns gehen. Meine Yahoo Accounts, alle 4, wurden noch nie gehackt oder missbraucht. Mein live Account schon, war keine schöne Sache sich ne Woche mit dem MS Support zu beschäftigen um da wieder Zugang zu bekommen.
 
@picasso22: dann hast du deinen Account falsch eingerichtet. Ich bekomm jedes mal einen Code per sms wenn ich mich von einem fremden PC aus einlogge. Kein Code, kein Zugriff auf den Account
 
Selbst wenn ein Unternehmen Nutzer Daten wirklich vom Server löscht, sind sie bestimmt noch im letzten Backup vorhanden. Ich denke nicht, dass die Unternehmen eine Routine haben um auch die Daten aus den Backups löschen.
 
@606alex606: Den Punkt mit den Yahoo eigenen, dagegen sprechenden Richtlinien überlesen ?
 
@DerTigga: Natürlich nicht. Das war meine Meinung zu "privaten" Daten im Internet. Dass Yahoo nicht rechtens handelt ist klar. Aber das ist sicherlich kein Einzelfall.
 
@DerTigga: Aus den Backups wird kein Unternehmen dieses Planeten etwas löschen. Egal welches, egal was in deren AGB etc. pp steht.
 
@Shadow27374: Und das lässt sich, deiner Begründung nach, wie genau mit der Gegenteiligen Aussage in der Richtlinie vereinbaren ? Muss man, je nach Gusto, eben handhaben dürfen wie man grade will ? Fähnchen im Wind mäßig oder so ? ;-)
 
@DerTigga: Keine Ahnung was "man" muss. Es ist nur Fakt, das große Firmen/Konzerne grundsätzlich Dreck am stecken haben, geht auch gar nicht anders.
 
@Shadow27374: Na dann hoffen wir mal, das Frau Richterin nen schön großen Dampfstrahler oder ähnlich gut wirkendes Reinigungsgerät an der Hand hat.. *fg
 
@DerTigga: Hab ich bei Konzernen nichts gegen.
 
@Shadow27374: Ich auch nicht. Vor allem wenn denen, beim backuppen, eigene und womöglich schon länger existente Richtlinien so völlig vernachlässigbar erscheinen, das eben dennoch alles, was nicht niet und nagelfest ist, mit ins Backup wandert.
Das genau das passiert ist, erscheint mir jedenfalls nicht gänzlich von der Hand weisbar.
Man kann allerdings sicher trefflich drüber streiten, ob oder ob nicht, das was in dem Sinne schlechtes ist, wenns am Ende drum geht, einen Drogenhändler lange ins Gefängnis zu verfrachten.
 
@DerTigga: Och du, da wär ich eher für den Verkauf von reinen Rauschmitteln.
 
Ist es nicht Sinn und Zweck eines Backups, gelöschte Daten wieder herstellen zu können? Wer soll bei den Massen an Daten ein Backup pflegen und absichtlich gelöschte von versehentlich bzw illegal absichtlich gelöschten unterscheiden? Wenn das Backup nur eine zeitnahe Spiegelung des Originales ist, nutzt es mir wenig. Die Frage ist halt, wie lange ein Backup aufbewahrt werden soll und wer darauf zugreifen darf. Die Frage von Besitz und Eigentum ist bei Daten nicht so eindeutig wie bei Gegenständen.
Für die Richterin geht es wahrscheinlich darum, ob die vorliegenden Beweismittel rechtlich unanfechtbar erworben und somit verwertbar sind.
 
@Shadow27374: Dann lebe ich auf einem anderen Planeten... Es gibt z.B. im Bankenumfeld Backups, die extra auf revisionssicheren, einmal beschreibbaren Tapes ausgeführt werden, damit man nachträglich nichts löschen kann.

Das ist aber nicht der Normalfall. Wir betreiben für einen Kunden mehrere Backupanlagen mit TSM (heisst jetzt glaub ich seit neuestem Storage Protect). Das macht ein incremental forever, und löscht sehr wohl automatisch nach einer einzustellenden Karenzzeit wieder gelöschte Daten aus dem Backup. Und die sind dann auch nach einer gewissen Zeit (abhängig von geblockter Wiederverwendung von Tapes, Anzahl freier Tapes, Datenzuwachs) unwiederbringlich weg, da die Tapes bei Unterschreitung eines Grenzwerts des Füllgrads auf ein neues Tape kopiert und hinterher erneut überschrieben werden.
 
@606alex606: Das ist eine logische Lücke im Datenschutz- und Sicherheitskonzept aller Anbieter. Ein Backup lebt davon, dass es eben nicht nachträglich verändert wird, sonst wäre eine konsistente Wiederherstellung nicht möglich. Es gibt Anforderungen im Steuerrecht etc, dass Geschäftsvorfälle bis zur Verjährung nach 10 Jahren wiederhergestellt und nachvollzogen werden können.
 
@606alex606: hier war sicher kein backup am werke...backups werden tgl oder so gemacht und nach ner gewissen zeit aus platzmangel auch wieder gelöscht...hier wurde aber permanent jede aktion mitgeschnitten/überwacht...und da muß ne richtig fette infrastuktur dahinterstecken, wie sich wohl nur die nsa oder gchq leisten können...
yahoos erklärung wird wohl lauten: darüber dürfen wir nicht sprechen...oder so...
 
@Rulf: Aha eine Verschwörungstheorie kommt auch noch nachträglich. Wieso so umständlich denken? Man kann auch Datenbankeinträge anstatt zu löschen, mit einer Spalte auf Deactivated setzen. Im Frontend sieht man nichts mehr davon aber auf dem Server ist noch alles da. Das ist wohl naheliegender, als eine "fette" Infrastruktur aus Verbündeten der NSA GCHQ und womöglich auch noch einiger nicht westlichen Organisationen... ;)
 
Da gibt es mehrere Möglichkeiten.

1. Die Firma hält mit Sicherheit Backups vor um nicht alle Daten zu verlieren wenn es einen Fehlerfall gibt.
In unserem Rechenzentrum haben die das auch so gemacht.
Wenn man dummer Weise etwas gelöscht hat, dann konnte man bei der dafür zuständigen Frau anfragen ob sie einem den Account auf den alten Stand wiederherstellt.

2. Es ist doch so dass die Daten eh nicht wirklich gelöscht werden, nur der Eintrag wird aus der FAT-Tabelle gelöscht. So lange die Sektoren nicht überschrieben worden sind, so lange sind die Daten ja noch da.

3. Ich glaube nicht dass meine freien Accounts bei eMail-Providern total sicher sind, da kann wahrscheinlich jeder Azubi in meinen eMail-Account schauen.

4. Das mit dem scannen von eMails auf SPAM ist ja eigentlich standard, also werden meine eMails auch von den Konzernen automatisiert gelesen. Wenn sie mit den Behörden dort zusammen arbeiten müssen werden die auch noch zusätzlich einen kleinen Filter einbauen können der nach bestimmten Worten sucht, so dass dann bei der entsprechenden Behörde ein rotes Licht an geht wenn etwas gefunden wurde.

5. Die eMails werden vielleicht aufbewahrt im Falle jemand fremdes den Account gekarpert hat und die privaten eMails löscht ... also auch als Backup im Fall dass jemand böses an meinen Account kommt.

Google hatte mir auch mal eine eMail geschickt in der stand dass jemand aus Düsseldorf mein Passwort kennt und dann habe ich das Passwort in meinem google-Account (nicht durch klicken auf die Mail) geändert.
 
@baseJump: Ich denke ersteres. Ganz im Ernst, nur weil User XYZ seinen Account löscht werden doch nicht plötzlich (nicht mal automatisiert) alle Tape-Libraries angeworfen um diesen Account und seine Inhalte aus allen Backups der letzten X Monate zu löschen. Warum auch? Und normalerweise heisst es immer:" Ja da speichern die schon alles und können dann bei solchen Fällen nichtmal mithelfen!" - jetzt können Sie es, nu isses auch wieder nicht recht...Vor allem, der Typ kann doch alles behaupten in Bezug auf "hab ich gelöscht" um damit die Beweismittel im Zweifelsfall, wenn Yahoo nicht sauber klären kann wie das nun ging, für ungültig erklären zu lassen.
 
@kazesama: Die News gibt nunmal leider nicht den genauen Wortlaut dieser Yahoo Richtlinien wieder. Bis zum gewissen Punkt darf man aber wohl herauslesen, das sich Yahoo sich selbst gegenüber versprochen hat, das eine Wiederherstellbarkeit von Userseitig gelöschten Entwürfen (Mails) nicht machbar sein sollte.Die technische Umsetzbarkeit bzw. die Machbarkeit oder der womöglich damit verbundene personelle und finanzielle Aufwand kommen in meinen Augen erst danach. Auf deutsch gesagt belügt Yahoo zuerst mal sich selber ?
 
@baseJump: Zu3, warum sollte er das bei über 300 Mio Mailaccounts tun?? Wenn Du in einer Peepshow an den Überwachungsmonitoren sitzt, schaust Du villeicht die ersten 2 Stunden neugierig zu wer da reinkommt, dannach ist das uninteressant.-- Übrigens: Jeder Bank Azubi im ersten Jahr kann deine Kontobewegungen ansehen und erkennen Wo Du so im Netz deine KK einsetzt. Hast Du davor keine Angst?? Solltest Du dann aber, der hat bei einer deutschen Bank nämlich statt 300 Mio nur max. 80 Mio Accounts/Konten.
 
@Besenrein: Nurmal um aufzuzeigen, das es da durchaus noch Steigerungsformen gibt: Es ist schon mehr als 10 Jahre her, da hatte ich mal eine Freundin, die im (Haupt)Sitz der Commerzbank in Frankfurt arbeitete.
Die hat auf diesem Wege bzw. mittels der ihr (deswegen) zur Verfügung stehenden Befugnissen zielgerichtet "überprüft", (ob und) das ein in ihrem Wohnort tätiger Chorleiter (ihrer Aussage nach) "einiges" auf der hohen Kante hat / hatte und darauf basierend recht intensiv versucht, den dazu zu bringen, das er eine Beziehung mit ihr eingeht.. Sprich sie hat ihn massiv angebaggert. Und ja, sie fand das völlig okay. Woraufhin ich ihr die Bezeichnung Freundin von mir aberkannt habe.
 
@DerTigga: Ja Frauen. Hauptsache die Kohle stimmt. Das ist meine Erfahrung der letzten Jahre. Am besten bringt man zu nem Date die Kontoauszüge mit.
 
@DerTigga: Bleibt die Frage warum Du diese Informationen nicht an die Bank weitergegebn hast?
 
@Besenrein: Woher weißt du denn, was ich (sonst noch) getan habe und was nicht ? Bin grade echt beeindruckt von deinen hellseherischen Fähigkeiten diesbezüglich *fg
 
@DerTigga: Hast du jetzt, oder nicht? Mein tipp lautet Nein, sonst hättest du es geschrieben.
 
@messias17: Genau. Sowas muss man einfach hinschreiben wollen. Weil es ja das Recht auf das befriedigt kriegen von Lesergier gibt. Natürlich hab ich ihr die Tour vermasselt.
 
@Besenrein: Der Trend zum Zweit- und Drittkonto ist ungebrochen, von daher stimmt "maximal 80 Millionen" auch nicht so ganz.
 
@baseJump: ich tippe auch auf die Backups, also deinen Punkt 1.

Dein Punkt 2 ist irrelevant, denn solche Daten werden kaum als einzelne Dateien abgelegt, sondern in einem Datenbanksystem. Das arbeitet nicht mit einer FAT. Zudem werden freie Bereiche neu verwendet (ebenso auf Festplatten) und da die Gesamtdatenmenge seit Jahren immer schneller anschwillt, kann auf diese Weise nicht die anscheinend ziemlich lückenlose Historie der Daten nicht erklärt werden.
 
Das ist wie der Haken in den Android Einstellungen das keine Positionsdaten mehr gespeichert/erfasst werden sollen. Ich mach da zwar einen Haken und kann es im Account nicht mehr sehen aber wird wirklich nicht mehr aufgezeichnet?

Mich nervt auch das ich etwas lösche in Thunderbird (POP3) und dann liegt es online im Papierkorb.
Versendetes ist auch online zu sehen...
War das früher nicht anders bei POP3?
 
@Paradise: Dann hoffe ich nur, das Du niemals die Verkehrsinformationen in Googlemaps oder einer anderen Navi- oder Stauwarner App nutzt, denn genau dafür sind diese Positionsdaten nötig.
 
@Besenrein: Ich hab keine SIM/Internet in einem Android Gerät und nutze darauf nur TomTom.

Ich bin in den Account meines Kumpels um für ihn etwas zu machen. Dort habe ich das entdeckt wo die Auflistung ist wo man war. Als ich ihn angerufen hab und ihm sagen konnte wann im letzten Jahr wo war (beim Steuerberater, Kinderland, McDonalds usw) fand er das gar nicht so witzig. Nicht weil ich es war/gesehen hab sondern die Tatsache das das alles aufgezeichnet wird.

Der Normalnutzer der sich ein Smartphone holt ist sich dessen doch gar nicht bewusst.
Und wie gesagt: Haken raus und ich seh es selber nicht mehr aber andere?

Womit wir wieder beim Thema wären das sich jeder über sie Stasi aufgeregt aber heute niemand mehr was zu verbergen hat.
Muss das toll sein in London zu leben...
 
@Paradise: Versendet wird ja auch nicht über POP3, sondern SMTP und da kann man in jedem halbwegs vernünftigen Emailprogramm (z.B. Outlook Express ;-) ) einstellen, getrennt von den POP3-Einstellungen, ob eine Kopie auf dem Server belassen werden soll oder nicht. Soweit hat diese Einstellung bei allen von mir verwendeten Emailprovidern einwandfrei funktioniert.
 
@Link: Und löschen/Papierkorb? Also weder bei Gmail noch outlook.com wird wirklich gelöscht und eine extra Einstellung in Thunderbird finde ich nicht.
Früher müsste ich da nichts einstellen - es war einfach nichts mehr aufm Server.
 
@Paradise: Du meinst jetzt bei empfangenen Mails? Das lässt sich nur im Rahmen dessen steuern, was der Emailprovider in den Einstellungen (online) dafür vorgesehen hat. Was da bei Gmail und Outlook machbar ist, kann ich dir nicht sagen, hab weder das eine noch das andere. Bei einigen Providern kannst du aber einstellen, was mit den über POP3 gelöschten Mails passieren soll und eventuell auch wie lange gelöschtes Zeug im Papierkorb verbleibt (i.d.R. im Bereich von 1-30 Tage).
 
@Link: Ich meine Mails die ich in Thunderbird in den Papierkorb schiebe und dann den Papierkorb leere. Dann sind die Mails online immer noch im Papierkorb. Ich kann mich nicht erinnern das das früher so war.

Aber es wird sowieso Zeit sich mal nach nem Provider um zuschauen. Bei outlook.com empfange ich ständig Mails 2, 3, 4 mal in Thunderbird (bin auch nicht der einzige mit diesem Problem).
 
@Paradise: Der lokale Papierkorb hat auch genau nichts mit dem auf dem Server zu tun, jedenfalls bei POP3. Bei IMAP, da wird alles synchronisiert, POP3 lädt nur Mails vom Posteingang runter und löscht sie gleich von dort, falls gewünscht. Wie sie gelöscht werden, also ob sie gleich ganz weg sind (so hab ich es z.B. bei web.de, da landet nichts im Papierkorb) oder erst in den Papierkorb verschoben werden, das entscheidet der Server.
 
Was erwartet man von einem Konzern, der in der Vergangenheit auch schon chinesische Regimekritiker hat auflaufen lassen?
 
Ääähm, ist mir was entfallen, habe ich etwas nicht mitbekommen, oder wie?!

Egal, wie man Mails versendet, ob über so einen Mail-Dienst, oder über seine eigenen Homepage, sie laufen über die Server des Providers und dieser Mailverkehr, kann selbst hier in DE 6 Monate gespeichert werden !!!! Obwohl, NUR 6 Monate sind schon in Frage zu stellen.

Da aber eigentlich alle Server in der Regel in England oder den USA liegen, gelten da die Vorgaben und die Vorgaben sind noch schlimmer für den Bürger hier.

Weiter zu Drafts/Entwürfe, auch diese erhalten schon bei Erstellung, eine eindeutige Kennung, sind damit also schon gespeichert. Das diesen Umstand ein normaler User in der Regel nicht weiß, ist vollkommen o.k., aber hier die "Experten" sollten es wissen, auch wie und wo diese Kennzeichnungen aller Mails auf dem PC gespeichert werden.

Das es eine Richterin nicht weiß, o.k., damit müssen wir selbst hier in DE leben, dass Richter nicht so wissend sind.
Aber, Achtung, selbst hier in DE tun sich zu Mails Abgründe auf, wenn man hierzu mal die Verfahren um Beleidigungen per E-Mails betrachtet. Die Diskussionen darüber sollte jeder mitbekommen haben, man versucht Mails an sich als öffentlich dazustellen, eben wegen einen Punkt, der offenen Versendung über Server.
Es gibt hierzu sogar schon Urteile, wo Mailverkehr als in sich öffentlich gewertet wurde. Meines Erachten, ein Unding in sich, denn selbst Gerichte lassen keine Mails als Anträge zu, nur mit einer Ausnahme, der eindeutig erkennbaren Unterschrift.
Was dazu noch endgültig rauskommt, müssen wir tatsächlich noch abwarten. Die mir bekannten Urteile waren bisher alle zivilrechtlich, was bei Beleidigung schon amüsant ist.

Was ich mit diesem Beispiel sagen will, kommt das aber im Endeffekt raus, das Mails doch als öffentlich gewertet werden, dann wird gespeichert auf Server und die Betreiber haben Einsicht = öffentlich. Ist zwar spitzfindig, aber eben!
Es lässt dann tief blicken, Mails entbehren in sich der Rechtsgültigkeit, sind als privat eingestuft, ohne Aussage mangels eindeutiger Unterschrift. Sie könnten aber durch die Speicherung auf Server, als öffentlich deklariert werden und der Provider darf speichern und auch Daten weitergeben an Dritte, dazu stimmt der User zu,
Hoppla und ja, auch Entwürfe werden gespeichert bei Verlassen des E-Mail-Programms und bekommen dann eine eindeutige Kennung.

Macht das Schule, wie ich es aufzeigte, wird Honni frohlockend auferstehen.
 
@Kruemelmonster: Lese ich das richtig, das für dich Mails und (unabgeschickt wieder gelöscht wordene) Entwürfe ein und dasselbe sind ?
 
@DerTigga:

noch einmal einfach lesen, Entwürfe, nicht löschen und Programm beenden, dann werden diese gespeichert.
Vorm schließen des Programms, löschen, dann wird nicht gespeichert.

Gegenrede ?!
 
@Kruemelmonster: Wie meinen ?
Natürlich darf der den Entwurf herstellende Mensch nicht löschen, vorm Mailerstellungsprogramm schließen ?
Oder wie ihn soll sonst jener Kokskunde zu lesen kriegen, wenn (d)er sich, ein paar hundert Kilometer entfernt sitzend, (ebenfalls) mit denselben Logindaten in diesen Account anmeldet ? Der will und soll doch nur (ebenfalls) jenen Entwurf zu lesen kriegen, aber eben keinen echten Maileingang in einem 2ten bzw. seinem eigenen Account erleben ?
Dieser Kokskunde wird doch sicher nur den Entwurf editiert und neu abgelegt haben, was wiederrum der Kokshändler sich anschließend angelesen hat ?
Wenn also der Händler sein Drogenzeugs verschickt hat und der Kunde ein angekommen meldet, erst dann dürfte jener Entwurf im Müll landen ?
 
@DerTigga:

es ist aber schon auf dem Server hinterlegt ........ das ist doch der Murks
 
@Kruemelmonster: Natürlich, wäre er nur auf dem privat PC des Erstellers abgelegt, würde das ganze wohl kaum funtzen ? *fg
Die Frage der Richterin war ja auch (nur), jedenfalls so wie ich es verstehe: Wieso sind solche unabgeschickten, nur editiert wordenen Entwürfe wiederherstellbar, trotzdem
1. schon längst ein händisches Löschen des Erstellers statt fand und
2. trotzdem selber aufgestellte Richtlinien von Yahoo ebenfalls dagegen sprechen, DAS da noch was findbar bzw. ans Gericht auslieferbar ist.
Nicht falsch verstehen, ich finde solchen Drogenkrempel was anderes als toll ..aber datenschutzrechtlich betrachtet, finde ich, das die Richterin völlig zurecht nachhakt.
In meinen Augen sind nämlich solche Entwürfe in nem ..sagen wir mal...etwas engereren privaten Umfeld anzusiedeln, als in dem Sinne wirklich und dabei über gut möglich zig Server gelaufene Mails.
Ich denke jendefalls, das die Richterin ziemlich genau erkannt hat, das da nicht nur die nullachtfuffzehn Daten des ganz normalen Mailverkehrs gespeichert wurden, sondern eben auch etwas privaterere. Die nicht nur gespeichert sondern auch wiederbelebt werden konnten. Trotz Richtlinie.
 
@DerTigga:

Hier in DE wäre es der Vorratsdatenspeicherung zuzuordnen. Man darf speichern, prophylaktisch, denn jeder ist ja "kriminell"

Weltweit sieht das noch viel schlimmer aus und selbst aus DE läuft eben alles via England/USA.

Vielleicht will das aber auch nur die Richterin aufzeigen, wie weit es schon ist. Auch leider denkbar.

Genauso wie ich es aufzeigte, Beleidigung via Mails, so nicht verfolgbar, wegen mangelnder Öffentlichkeit, via Zivilweg aber wird es gemacht. Und ja, es könnte tatsächlich als öffentlich gewertet werden, wenn jeder, der die Server betreibt mit liest und weiter gibt.

Man kann nur sagen, es wird irre mittlerweile. In DE würde noch eines dazu kommen, das Briefgeheimnis und das ist nur bei Gefahr in Verzuge aushebelbar, oder eben auf richterliche Anordnung.
Andersrum geht es nicht, aber das ist auch so in etwa in Amerika rechtlich.

Und nun haben wir es eigentlich, was sich da Provider erlauben.
 
@Kruemelmonster: die VDS umfasst vieles, aber sicherlich keine Speicherung von Entwürfen von Emails. Selbst von versendeten Emails werden keine Inhalte gespeichert... wobei die aktuelle Version der VDS Emails überhaupt nicht betrifft (die EU-Richtlinie gibts ja nicht mehr), so weit ich das sehe (http://www.buzer.de/gesetz/11831/index.htm#artanc195971).
 
@Link:
doch doch, schau mal:
http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20090616_2bvr090206.html

2009 ist schon der Zugriff auf Mailserver höchstrichterlich als zulässig ! entschieden worden.

So und nun kommt es eigentlich, der User stimmt der Speicherung in der Regel zu (kleingedrucktes) und ist auch von seiner Zustimmung abhängig.

Man muss sich hier tatsächlich die AGBs des Anbieters ansehen.

EIGENTLICH, darf nicht, aber was bedeutet EIGENTLICH, wenn im rechtlichen auf die Mailserver zugegriffen werden darf ........... hhhhhmmmm
 
@Kruemelmonster: der von dir verlinkte Beschluss hat genau gar nichts mit der VDS zu tun, schon gar nicht mit der aktuellen, da diese erst 2015, also über 6 Jahre später, eingeführt wurde. Es geht auch nicht um vom User gelöschten Mails, deren Metadaten dann ja nur noch theoretisch über VDS-Daten wiederherstellbar wären (2006 zum Zeitpunkt des Beschlusses des Landgerichtes gab es aber noch keine VDS), sondern um solche, die noch in seinem Postfach waren. Also letztendlich nichst weiter als wenn bei einer Hausdurchsuchung die Post mitgenommen wird. Wie du da es geschafft hast einen Bezug zur VDS und einer eventuellen Speicherung der Inhalte von Emails im Rahmen dieser zu konstruieren, ist mir wirklich rätselhaft.
 
@Link: uiiih, müssen wir nun doch mit dem ABC anfangen, okay, mach ich mal.

Wir haben einen Provider, der bietet Server an, wo sich User einnisten dürfen. Der Providerist dazu unwahrscheinlich nett und richtet dir Mailfunktionen ein.

DAS, ist alles auf den Servern !!!!!!! Nichts zu Hause !!!!!

Nun hast du deine Mailadresse eingerichtet und bekommst Post. ALLES LIEGT AUF DEM SERVER. Und nun kommt ein Haken, wenn du deine Post nun ZUHAUSE abrufst, SOLL, SOLLTE diese Mail auf dem Server gelöscht werden.

Auf SOLL / SOLLTE bitte achten. Nochmals, wird die Email nicht automatisch gelöscht, liegt die da und wie viele Kopien als Backups, weeste nicht.

Selbst eingerichtete Mailserver sind noch einen Zacken schärfer, auch die liegen auf den Servern, da bleiben aber die Mails liegen, bis man diese händisch löscht.

Ich frage mich echt, wie naiv du bist, alle Mails laufen über Server vom Versender via Netz zum nächsten Server, wo du gehostet hast als Empfänger und zwischendurch wird gespeichert und gespeichert und gespeichert.
Und ja, diese Mails kann man abfangen und man macht es auch bei Überwachungen und man darf bei richterlicher Anordnung, oder Gefahr im Verzuge.

Das Thema haben wir schon seit Jahren, auch, wie weit die NSA geht und gegangen ist, wie weit der BND, ohne Befugnis.

Nicht umsonst werden nun auch plötzlich angeblich sicherer Mailpostfächer angeboten. :-)
Nee, es ist schon wirklich erschreckend, wie du und hier auch andere, so blond naiv etwas negierst, was seit Jahren abgeht.
Diskussion auch zum VDS, eben mit "es SOLLEN Mails, NACH Öffnen beim Empfänger, gelöscht werden"
Ähhhm, das ist Kaugummi.

Es müsste jetzt eigentlich hier noch besser werden, und zwar dahingehend, da wird doch nichts gespeichert ...... stimmt übrigens :-) wenn nisch gesendet wird. Ansonsten wird alles gespeichert, zzgl. Backups.

Ob es gegen dich verwandt werden darf, naja, .......... nochmals, alles was du im Netz machst, wird gespeichert im Netz, nicht bei dir auf dem PC, sondern schon im Netz, im WWW.
 
@Kruemelmonster: Und was hat das alles mit der VDS zu tun? Antwort: genau nichts. Das alles hat nicht mal viel miteinander zu tun, das sind voneinander mehr oder weniger völlig unabhängige Sachen, sie betreffen lediglich das Versenden von Emails.

Übrigends:
"wenn du deine Post nun ZUHAUSE abrufst, SOLL, SOLLTE diese Mail auf dem Server gelöscht werden."
Nö, nur wenn ich das möchte (bei POP3) bzw. gar nicht bei IMAP.

"Diskussion auch zum VDS, eben mit "es SOLLEN Mails, NACH Öffnen beim Empfänger, gelöscht werden""
Hää? Ganz ehrlich, wo ist da der Zusammenhang zur VDS, das möchte ich jetzt von dir erklärt haben.
 
@Link:

Das hat sehr viel mit dem VDS zu tun.

klingeling, aufwachen ;-)

Man kann sich nämlich die Vorgaben sparen, wenn Firmen schon die VDS betreiben ..........
 
@Kruemelmonster: VDS ist das, was in dem entsprechenden Gesetz steht. Was die Unternehmen sonst noch speichern, ist eine andere Sache und wird ggf. von anderen Gesetzen geregelt. Und alles, was du geschriben hast, hat eben nichts mit der VDS zu tun.
 
@Link: <<<VDS ist das, was in dem entsprechenden Gesetz steht.>>>

Noöö, VDS ist Vorratsdatenspeicherung und kein Gesetz und VDS wenden die an, die mit Daten in Bezug kommen.
 
Ist doch das gleiche wie damals mit der Telekom. Zugangsdaten, also IP Adressen dürften bei Flatrates eigentlich garnicht gespeichert werden.

Manche Provider speichern sie trotzdem ein paar Tage und die Telekom glaube ich sogar bis zu 80.

Eigentlich dürften Rechteverwerter mit ihrer Abmahnwelle keine Chance haben, wenn sich Provider an die Gesetze halten würden.

Gleiches ist doch bei Facebook. Da gibt es bei Nachrichten ja auch kein löschen, sondern nur archivieren.
 
@andi1983:

Tja, der gläserne Mensch, dazu die Zustimmung des Users zur Weitergabe seiner Daten an Dritte. Muss nur noch Abmahner und Anbieter zusammenarbeiten. Genial.

Im strafrechtlichen haben wir das aber von Hause aus, daher auch irgendwie belustigend von der Richterin hierzu.
Denn wir haben nun mal ein anderes Rechtssystem in den USA, das Vorhaben, auch ohne Tat dahinter, ist belangbar.
Dieses Vorgehen hätte man hier aber auch gerne.
 
Kurzum: vergessen, GnuPG zu installieren.
 
@Druidialkonsulvenz: <<<Kurzum: vergessen, GnuPG zu installieren.>>>

Jede Verschlüsselung kann entschlüsselt werden.
 
@Kruemelmonster: ach so, das wusste ich nicht, dann können die Drogendealer und Terroristen ja gleich von Anfang an auf Verschlüsselung verzichten.

Mal ehrlich, was soll deine Antwort mir sagen?

Du weisst also, wie man mit 4096 bit und keyfile und 40-Zeichen Passphrase verschlüsselte eMails entschlüsselt?
Oder du kennst jemanden, der das kann?
 
@Druidialkonsulvenz:

you made my day.

Weiß du was ich immer lustig finde, wenn der kleine User meint, mit kleinen Proggis der Schnüffelei mit Experten dahinter zu entgehen. Das hat so etwas von Größenwahn.

Kein Intelligenter, der etwas Übles vorhat, wird noch das Internet, oder Mobilfunk nutzen.

Woran einfach die totale Überwachung scheitert, sind einfach die Useranzahl. Man kann halt einfach keine 4 Milliarden Nutzer überwachen, nicht 24/7.
 
@Kruemelmonster: Erinnert mich grade an iPhone vs FBI :-)
 
@Paradise: <<<Erinnert mich grade an iPhone vs FBI :-)>>>

Och noch viel besser:

Ich hab nen Passwort, Ich hab nen Passwort, Ich hab nen Passwort, Ich hab nen Passwort ........ ich bin sicher und das ist ganz verschlüsselt.

Ach echt, gibst du das verschlüsselt ein ? Wie weiß du das dann ....... *rofl*

Oder auch supi, ich habe für alles ein separates Passwort! Ach echt, 30 Anwendungen, Dienste und das von 4stellig bis 12 stellig ..... wau ........ nenn die mal. Und dann kommt es, nein dafür habe ich ein Passwortmanager *rofl* oder noch besser, die habe ich in einer Datei auf dem PC.

Kein Mensch kann 30 Passwörter behalten, höchstens, wenn es ein und das selbe ist und hierbei wird es schon schwierig. Selbst Menschen vergessen ihre Pin für die Geldkarte.

Tja, ich bin so sicher, so geschützt, Waaauuuuu
 
@Kruemelmonster: "Jede Verschlüsselung kann entschlüsselt werden." Wär ja auch ziemlich blöd, wenn nicht! <ymmd>
 
Backups.. duh?
 
Die Emails einfach mit PGP zu verschlüsseln war den Möchtegern-Ganstern wohl zu hoch...
 
@starship: Die Mehrheit der Leute hat überhaupt kein Verständnis (noch nicht mal ein abstraktes) von der Funktionsweise von Computern, Betriebssystemem und moderner Technik im Generellen. Kriminelle sind da keine Ausnahme.

Was meinst Du, wieviele Leute ihre persönlichen Dateien in den "Eigene Dateien" abspeichern, nur weil da "Eigene Dateien" steht. Ich kenne schon mal einen und das ist ein intelligenter Mann^^
 
@doubledown: Also ich speichere meine Daten auch in "Eigene Dateien" auf meinem PC, der bei mir zu Hause in der Bude steht. Warum auch nicht? Oder anders gefragt: Würde ich sie im Ordner "Nicht meine Eigenen Dateien" speichern, wären sie dann sicherer oder unsicherer, wenn sich jemand Zugang zu der Kiste verschafft?
 
@DON666: Ja, da hast Du natürlich Recht. Ich hatte mich etwas falsch ausgedrückt. Ich meinte damit Leute, die ihre eigenen Dateien unter "Eigene Dateien" abspeichern, weil sie denken, sie können ihre eigenen Dateien nur dort abspeichern, weil es "Eigene Dateien" heißt.^^
Hatte dieses Beispiel angeführt, um zu untermauern, dass für viele Leute (auch sonst eher intelligente) ein Computer ein großer, schwarzer Kasten ist.
 
@doubledown: Ah, okay, hatte ich missverstanden. ;)
 
Die Frage hat sich hier noch keiner gestellt, wie konnten denn die die 2 Gauner festgenommen werden, wenn die einzigen Beweise vermeintlich geloeschte Mailentwuerfe sind? Meine Erklaerung dafuer waere, der Geheimdienst liest per Schluesselwoerter mit und zeichnet auf. Als Beweis fuer eine Strafverfolgung wird dann der Betreiber verpflichtet! ;-)
 
Tja, hier beißt sich Datenschutz mit Datensicherung. Selbst in unserem kleinen Popelladen hier ist Microsoft Exchange im Einsatz. Wird eine Mail gelöscht, wandert sie zunächst in das Verzeichnis "Gelöschte Objekte". Wird sie auch daraus gelöscht, hebt Exchange sie trotzdem noch für 7 Tage auf (Standardeinstellung Exchange). Diese 7 Tage können durch den Admin auch noch verlängert werden, und das hat noch gar nichts mit Backup zu tun, die Elemente sind noch in der Datenbank, bloß der Anwender sieht sie nicht mehr ohne weiteres (obwohl viele Anwender die Outlook-Funktion "gelöschtes Element wiederherstellen durchaus kennen dürften). Und erst dann kommt das Backup (Bänder, RDX, NAS usw.). Und je nach Backup-Strategie (Tages-, Wochen-, Monats- und Jahressicherung, und das auch über mehrere Jahre) ist das Zeug dann mitunter noch ewig wiederherstellbar. Ich denke, so oder so ähnlich wird das in jedem RZ gemacht, warum nicht auch bei Yahoo? Im Gegenteil wäre der Teufel los, wenn ein Kunde z. B. wichtige, aber eben versehentlich gelöschte Elemente auf Anfrage nicht wiederbekommen könnte. Backup ist also wichtig. Sowohl der Anwalt des Angeklagten als auch die Richterin des Verfahrens kennen sich halt nicht damit aus, wie die Mailprovider mit den Inhalten verfahren MÜSSEN, aus Gründen des funktionierenden Backups!
 
@departure: bist du sicher, dass es Sinn macht einen FreeMail-Provider mit Rechenzentren bei Firmen zu vergleichen? Kann mir nicht vorstellen, dass da jeder bei Yahoo anrunfen kann, damit die ihm eine vor mehreren Monaten oder gar Jahren gelöschte Mail wiederherstellen. Im Firmenumfeld mag die Speicherung über Jahre durchaus Sinn machen, aber bei FreeMail? Sicher haben die Backups für den Fall, dass die Daten auf den Servern aus irgendeinem Grund beschädigt werden, aber bestimmt keine all zu alten, das wurde nur unnötige Kosten verursachen und genau nichts bringen. Gleiches gilt z.B. auch für die ganzen Filehoster, glaubst du die haben sonderlich viele Backups?
 
@Link: Sehe ich genauso. Die Freemailer MÜSSEN da gar nichts speichern. Bei Unternehmen ist es im Gegenteil sogar so, dass sie verpflichtet sind, die Mails der Mitarbeiter für eine gewisse Zeitspanne aufzubewahren, allein schon, um bei Unstimmigkeiten (MA ist in irgendwelchen kriminellen Kram verwickelt z. B.) entsprechende Nachweise vorlegen zu können. So hat mir das zumindest einer mal erklärt, der sich etwas mit der Thematik auseinandergesetzt hat.
 
@DON666: <<<Sehe ich genauso. Die Freemailer MÜSSEN da gar nichts speichern.>>>

Ah so, der Glaube mal wieder, die müssen nicht, dann tun die also auch nicht ....... ach soo.

Du, es fehlt jetzt eigentlich nur noch, das speichern geschieht nur auf dem Absende-PC und Empfangs-PC und dazwischen passiert GAR NIIIIICHTSSSS.

Die Daten fliegen da nur durch die Luft, so vogelfrei und landen dann genau beim Empfänger. Das fehlt jetzt eigentlich noch.
 
@Kruemelmonster: Was erzählst du mir hier denn für einen Quark? Es ging um die längerfristige Speicherung, die nun mal Kapazitäten und damit bare Kohle kostet. In dem Punkt habe ich Link zugestimmt. Was du daraus nun wieder konstruierst, geht ja auf keine Kuhhaut...

Ach ja, ich weiß durchaus, wie dieser neumodische Computerkram (auch E-Mail) funktioniert, aber danke für den Belehrungsversuch. ^^
 
@DON666: <<<Ach ja, ich weiß durchaus, wie dieser neumodische Computerkram (auch E-Mail) funktioniert, aber danke für den Belehrungsversuch. ^^>>>

Dieser Umstand ist hier mittlerweile aber in Frage zu stellen. ...........

oh halt, da kommt eine Antwort geflogen ......
 
@departure: <<<Tja, hier beißt sich Datenschutz mit Datensicherung. Selbst in unserem kleinen Popelladen hier ist Microsoft Exchange im Einsatz. Wird eine Mail gelöscht, wandert sie zunächst in das Verzeichnis "Gelöschte Objekte". >>>

WAS interessiert hier der kleine Laden. Es interessiert hier auch nicht der Absender und auch nicht der Empfänger und was auf seinem PC ist ............

MENNNO ........

Dazwischen ist etwas, ein Server und noch ein Server, ein Provider und da noch ein Provider und DIE speichern !!!!!!!
 
Wenn ich Yahoo (oder Google oder Microsoft oder NSA oder XY) wäre, würde ich auch nichts löschen. Wieso auch? Es interessiert von den verantwortlichen Staatsspitzeln... ähh.. Volksvertretern KEINE SA*, ob ich mich als Firma an (Datenschutz-)Recht und Gesetz halte. So ein Datenschutzbeauftragter im eigenen Unternehmen ist auch nur mehr als lästig und kostet Geld. Das kann man sich auch sparen.
 
@Karmageddon: wenn ich Yahoo wäre, wurde ich alles, was nicht mehr benötigt wird schon alleine aus Kostengründen löschen.
 
@Link: Irgendwo schon richtig. Aber da das eben Firmen sind, werden die sich 2 mal überlegen, was zu löschen, was sich in 3..4 Jahren womöglich und wider Erwarten als kleinere Goldgrube erweisen könnte ? Siehe auch eine gewisse Aktion einer anderen Firma, bei der die die Gegend "scannenden" Fahrzeuge völlig ausversehen das mit einscannen von "Anderem" aktiviert hatten. Kleiner Finger- ganze Hand Prinzip. Erstmal haben, was man später draus machen kann, wird sich zeigen ?
 
@DerTigga: das ist aber meiner Meinung nach kaum vergleichbar (ich nehme an du meinst Google und StreetView?). Hier ist das Material so oder so da und kann dann mehrfach verwendet werden. (Falls es nicht das ist, drück dich bitte im Klartext aus, verstehe nicht wieso man die Dinge nicht beim Namen nennen soll.)

Bei gelöschten Emails geht es aber um den Tausendfachen+ Speicherplatzbedarf pro User. Entsprechend sind die Kosten.
 
@Link: <<<Bei gelöschten Emails geht es aber um den Tausendfachen+ Speicherplatzbedarf pro User. Entsprechend sind die Kosten.>>>

Die sind schon beim Versenden und Empfangen da .......... jeden Tag ......
 
@Link: Bloß weil etwas "da" ist, sollte mans auch "mitnehmen" ? Erst wenn es definitive Verbote gibt oder unumgänglich gültige Gesetze gibt, die ein mitnehmen untersagen...naja guuutt, dann drückt man eben im Streetview Auto auf den Stop Button fürs Scannen von Wlan Geräten bzw. Netzen ? Aber eben erst dann und nicht schon vorher bzw. aus nem selbstkritischen : ich glaub, ich sollt's lassen Gewissen heraus ?
Was ich auch damit meine, ist gemachte Erfahrung. Das ich schon erlebt habe, das ein Ex-Mobilfunk Provider, selbst als ich dem schriftlich zusagte, das ich, aus ganz massiver Verärgerung heraus, genauso ganz sicher nie wieder Kunde bei ihm werden werde und daher die komplette Löschung meines Kundenkontos erwarten würde, im Extrakt das hier antwortete : nee..machen wir nicht. Das ist der Punkt, den du ansprichst, das, trotzdem ich da mehrere Jahre Kunde war, ergo also durchaus so einiges an Daten angefallen sein dürfte, ein sie löschen nicht praktiziert werden wollte. Aktiv und wissentlich. Was für mich eben die Frage aufwirft, wieso sind denen Lagerhaltungskosten egal bzw. auf was für nen "Blumentopf" hoffen die, da noch mit gewinnen zu können ?
 
@Kruemelmonster: klar sind die erstmal da, nur werden geschätzte 99% davon innerhalb recht kurzer Zeit vom User gelöscht. Und das nur bei den Usern, die Online-Postfach oder IMAP nutzen, für diejenigen, die Emails per POP3 abrufen und dabei vom Server löschen wird nur der Platz bis zum nächsten Abruf benötigt (also i.d.R. wenige MB) statt vielleicht Hunderte GB, die je empfangen wurden.
 
@DerTigga: das kann man aber überhaupt nicht von der Datenmenge her vergleichen, paar Einträge zu deiner Person in deren Datenbank kosten praktisch nichts.
 
@Link:

Du verstehst anscheinend immer noch nicht, egal welche Art des Empfangs von Mails, es ist im Netz gespeichert. Nicht bei dir ZUHAUSE.

Wie lange es im Netz gespeichert bleibt, hast du gar keinen Einfluss drauf. Auch wenn du löscht, oder es automatisch geschieht, weiß du gar nicht ob überhaupt gelöscht, s. Papierkorb, s. Backups
 
@Kruemelmonster: versuch du erstmal zu verstehen, worüber wir hier unter [15] reden.
 
@Link: <<<versuch du erstmal zu verstehen, worüber wir hier unter [15] reden.>>>

Genau darüber spreche ich ......... ich wiederhole

Wie lange es im Netz gespeichert bleibt, hast du gar keinen Einfluss drauf. Auch wenn du löscht, oder es automatisch geschieht, weiß du gar nicht ob überhaupt gelöscht, s. Papierkorb, s. Backups
 
@Kruemelmonster: Ja. Und darüber, ob WIR darauf Einfluß habe reden wir hier garnicht.
 
@Link: Verstehe, mein Widerstand bzw. Widerspruch dagegen, ist vergebliche Liebesmüh', das muss die null kratzen meinste ? Sehe ich reichlich gegenteilig. Davon ab gabs da durchaus auch so einiges an Mailverkehr, denn die Verärgerung ist nicht einfach so erwachsen.. ;-)
Grundsätzlich ist für mich immernoch die Frage offen, wieso etwas noch kleineres, nämlich ein paar, von 2 verschiedenen Personen wechselseitig wieder und wieder editierte Entwürfe, für Yahoo aufhebenswert waren.
Denn es geht hier nicht um wirklich "gelaufene" und daher abgerufen werdende oder wordene Mails. In meinen Augen haben solche Entwürfe das Emailkonto nie verlassen.
Meines Wissens nach gibts da einfach kein: durch softwaretechnisches Abrufen gut möglich automatisch serverseitig gelöscht werdende Mails, sondern: NUR händisch löschbare Entwürfe.
Oder verstehe ich dich falsch und du wolltest darauf hinaus, das Yahoo genau deswegen "das" aufgehoben hat, weil die Menge der vom User aufgehobenen Entwürfe absehbar wesentlich weniger Speicherplatz verbrauchend ist, als die Menge der erstellten und sofort verschickten Mails ? ;-)
 
@Link: <<<Und darüber, ob WIR darauf Einfluß habe reden wir hier garnicht.>>>

Das ist aber das Entscheidende.

Denn du hast keinen Einfluss darauf, egal dabei was dein Provider aus DE, mit Servern in USA, dir hier verspricht, wenn es auf den Servern in den USA aber liegen bleibt.

und nun ?
 
@DerTigga: <<<Denn es geht hier nicht um wirklich "gelaufene" und daher abgerufen werdende oder wordene Mails. In meinen Augen haben solche Entwürfe das Emailkonto nie verlassen.>>>

Mailserver online, beim schließen, bleiben Entwürfe gespeichert.

Und ja, Entwürfe könnten sehr interessant sein, denn, warum verschickt man die nicht.
 
@DerTigga: nö, warum Yahoo das aufgehoben hat, weiß ich schlicht nicht (und für wilde Spekulationen bin nicht ich hier zuständig ;-) ). Für alle User alle gelöschten Emails aufzuheben bedeutet aber einen erheblichen Mehrbedarf an Kapazitäten, wir reden hier nicht über doppelt oder dreifach, sondern (gerade bei schon länger angemeldeten Usern) 1000+-fach. Yahoo hat bestimmt keine besondere Vorgehensweise für dieses spezielle Accout gehabt, sondern das wird bei allen so gemacht und bestimmt nicht ausgerechnet nur für gelöschte Entwürfe.

"Verstehe, mein Widerstand bzw. Widerspruch dagegen, ist vergebliche Liebesmüh', das muss die null kratzen meinste ?" Nö. Aber die gespeicherte Datenmenge ist klein, selbst wenn da noch paar Emails dabei waren, nur um die ging es mir.
 
@Kruemelmonster: "Das ist aber das Entscheidende." Aber nicht unter [15], hier reden wir über was anderes.
 
@Link: Wenn ich so in meinen Thunderbird schaue, dann finde ich da auch einige nie abgeschickte Entwürfe. Die reichen durchaus einige Jahre zurück. Würde ich die löschen, kämen da sicher keine nennenswerten Datenmenge beisammen. Würde ich alle ebenfalls im Thunderbird angezeigten Mails, die ich erstellt und nicht als Entwurf abgespeichert habe, sondern sofort verschickt habe, löschen, wären das zigfach mehr Megabytes, die mein Provider (nicht Yahoo) auf seinen Festplatten frei bekäme. Genau deswegen stellte ich ja auch die Frage, ob Yahoo quasi beide Pakete für lange Zeit aufhebt, oder ob sie das kleinerere von beiden Übeln, eben nur die wenig Platz verbratenden Entwürfe, bevorzugt aufheben.
Was aber, egal bei was von beidem, in meinen Augen eindeutig in Konflikt steht, mit der im Newstext gemachten Aussage, das sie dem entgegen stehende Richtlinien haben.
Von denen aber leider auch nicht wirklich bekannt sind, seit wann sie Gültigkeit erlangt haben und vor allem: wie sehr Yahoo hinterher ist, das sie auch von den Mitarbeitern eingehalten werden ;-)
So wie ich die Richterin verstehe, reibt sie sich quasi etwas die Augen, wie wenig letzteres der Fall zu sein scheint. Ob aus einer Art laxer Haltung heraus oder per Top Secret (gegenteiligen) Anweisung der oberen Chefs wird sie hoffentlich herausfinden.
 
@DerTigga: "Genau deswegen stellte ich ja auch die Frage, ob Yahoo quasi beide Pakete für lange Zeit aufhebt, oder ob sie das kleinerere von beiden Übeln, eben nur die wenig Platz verbratenden Entwürfe, bevorzugt aufheben."
Das ist eine berechtigte Frage, alledings wäre das mMn sehr merkwürdig. Ich meine klar, das kostet wirklich kaum Platz, aber wieso sollten ausgerechnet nicht verschickte Emails anders behandelt werden?

Naja, mal schauen, was die Richterin als Antwort bekommt.
 
@Link: Kein Thema, bei dem Hinterfragen bzw. dem Gedankengang, das nicht nur ein wenig, sondern ziemlich kräftig merkwürdig zu finden, bin ich ganz bei dir. Laut der News ist es aber eben nunmal so, das Yahoo den faktischen Beweis geliefert hat, das sie selbst aus solchen eher kleineren "Paketen" etwas heraus extrahiert bekommen bzw. ans Gericht liefern können.
Und das, hart gesagt, es dabei auch schittegal ist, DAS der "Besitzer" dieses Entwurfs den absichtlich, somit deutlich erkennbar willentlich: gelöscht hat.
Um es, wie weiter oben schon getan, nochmal klar zu sagen: im Sinne der kriminellen Geschichte dahinter, komme ich damit klar, das das machbar ist bzw. war. Aus datenschutztechnischen Gesichtspunkten heraus aber nicht. Und das selbst angesichts der Tatsache, das ich keinerlei über das normale Webbrowsen hinaus gehende "Dienste" von Yahoo je genutzt habe.
Ich würde mir jedenfalls wünschen, das das ganze anhand weiterer News dazu beobachtbar bleibt. Einfach unter dem Gesichtspunkt, der sich möglicherweise ergebenden Übertragbarkeit eines / ihres richterlichen Urteils auf andere (US)Provider.
 
@DerTigga:

Es ist halt so, auch wenn für einige immer noch schwer zu verstehen, alles, was wir im Netz machen, kann gespeichert werden und wird es in der Regel .... im Netz.

Hierzu bringt es auch nichts, diesen Umstand zu ignorieren, zu verneinen, oder auf Gesetze zu verweisen. Das interessiert keine Datenspeicherung, erst recht nicht, wenn man daraus Vorrat macht und nein das ist auch kein Gesetz. sondern tägliche Normalität.

Aber irgendwie amüsant, immer dieses Verneinen, selbst auch noch, wenn ein Mailprovider schon (an) liefert.
 
@Kruemelmonster: In meinen Augen komische und thematisch unlogische Antwort. Ich habe nicht verneint, DAS sowas getan wird, ich hinterfrage nur die Gültigkeit bzw. die Behauptung des akzeptieren müssens, von bei den das speichern Ausführenden dahinter stehender Motivation. Im Grunde eine hauptsächlich auf ethischer Basis laufende Diskussion.
Solltest du also ernsthaft annehmen, das sich die Diskussion zwischen mir und Link darum drehte, DAS (wir) verneinen bzw. sowas wie Argumente dafür sammeln (wollen) mit deren ein verneinen machbar ist, so bist du auf dem sowas von falschen Dampfer unterwegs..
Und das trotzdem du im re13 von Link darauf hingewiesen wurdest, das deine Baustelle sozusagen 15 m weiter rechts von "unserer" ist ?
 
@DerTigga:

Dann würde ich 15 noch einmal lesen.

du hinterfragst also nun nur die Gültigkeit, bzw. Motivation der Speichernden.
Auch das wäre uninteressant, denn es besteht alleinig die Möglichkeit des Speicherns. Wie, was, wo, ist dazu uninteressant, auch die rechtlichen Vorgaben sogar.
Versucht man aber eine Begründung zu klöppeln, wird immer das negieren versucht, bzw. das nicht wahrhaben wollen.

Ist auch so wie mit dem Speichern der Mails ............ dieser Aufwand ......... die sind doch schon gespeichert, das wird einfach nicht begriffen. Mehraufwand ist sogar noch direkt bei Versenden und Empfangen zu sehen, als beim kompletten komprimierten Abspeichern.

So und nun nochmals, wer die Speichermöglichkeit in Abrede stellt, den Sinn in Frage stellt und auch noch mit warum ankommt, hat das Prinzip Internet nicht verstanden, dazu die jahrelangen Diskussionen verpennt, ebenso verpennt, das doch NSA längst hat, sogar E-Mails unserer Wirtschaft abgefangen hat, usw., usw, usw.. Und das geht alles auch nur, wenn auch gespeichert wird.
 
@Kruemelmonster: Statt solche Romane zu verfassen, kopier doch bitte einfach mal den entsprechenden Satz von mir, wo ich das stattfinden von speichern bzw. die Existenz und Nutzung von diversesten Speichermöglichkeiten im Internet so massiv in Frage stelle, wie du behauptest.
 
@DerTigga:

Da zitiere ich doch glatt:

"Ich habe nicht verneint, DAS sowas getan wird, ich hinterfrage nur die Gültigkeit bzw. die Behauptung des akzeptieren müssens, von bei den das speichern Ausführenden dahinter stehender Motivation. Im Grunde eine hauptsächlich auf ethischer Basis laufende Diskussion."

"Die Gültigkeit des akzeptieren müssen", hat eine Form der Infragestellung des stattfindens. Speziell, wenn noch nach einer Motivation gefragt wird. Kommt dazu noch Anstand, dürfte nämlich nicht mit aufgezeichnet werden, generell nicht.

Oder gehst du bei und öffnest die Post deines Nachbarn und scannst die ein, auch wenn du weiß, der braucht Koks.
Eben, geht nicht, nur auf Anordnung einer Justiz.

Aber, wir haben es doch jetzt, die Forderung nach offizieller Freigabe und auch die klare Aussage dazu, es wird gespeichert, aber wir dürfen nicht daran, die sollten mal die NSA fragen.
 
@Kruemelmonster: Lesen ist nicht wirklich deine Stärke. Es geht um das hinterfragen der Gültigkeit VON den Beweggründen, WIESO bzw. DAS jemand da irgendwas abspeichert. Es geht ums hinterfragen einer nicht nur vorhandenen sondern als krass empfundene Motivation bei dem Abpeichernden, sich weit eher die größtmöglich machbare Menge an speicherbarem unter die Finger zu reißen, als sich freiwillig und ungedrängelt mit weniger zufrieden zu geben-.
Ergo hast du da ne mächtige Fehlinterpretation begangen, beim annehmen, ich würde das grundsätzliche Vorkommen von "Speichern" in Frage stellen.
 
@DerTigga: <<<Ergo hast du da ne mächtige Fehlinterpretation begangen, beim annehmen, ich würde das grundsätzliche Vorkommen von "Speichern" in Frage stellen.>>>

das grundsätzliche Vorkommen von "Speichern" ......... :-)

Ich hatte es schon richtig verstanden, denn, es wird GENERELL gespeichert, ohne jegliche Motivation dahinter. Das geschieht schon vom System WWW automatisch.

Und ich wiederhole mich, dieser Umstand scheint sehr vielen nicht bewusst zu sein. Sogar nicht mal, wenn nun gefordert wird, man möchte genau daran und nicht nur damit abgespeist werden, es lief eine Mail ........ Dieser Umstand sogar noch als Frechheit abgetan wird.
 
@Link: Personenbezogene Daten bringen viel mehr ein, als das Speichern kostet. Das bewegt sich doch bei den heutigen Massenspeichern im Mikro-Cent-Bereich pro Datensatz.
 
Und Yahoo wird oder ist bereits von Verizon aufgekauft worden. Ratet, wem Verizon gehört und wohin die Daten gehen ...
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