Frankreich setzt Microsoft Frist für Windows 10 Datenschutz-Änderung

Die französische Datenschutzbehörde CNIL hat sich in einem öffentlichen Schreiben gegen die Datenschutz-Praxis von Microsoft gewandt. Es geht dabei um die laut CNIL "übermäßige Sammlung persönlicher Daten" in Windows 10, die nicht mit französischen ... mehr... Windows 10, Windows Threshold, Threshold, Windows "Threshold", Windows 9, Windows 9 Threshold, Windows 9 "Threshold", Windows 9 Technical Preview, Windows 10 Threshold Bildquelle: Microsoft Windows 10, Windows Threshold, Threshold, Windows "Threshold", Windows 9, Windows 9 Threshold, Windows 9 "Threshold", Windows 9 Technical Preview, Windows 10 Threshold Windows 10, Windows Threshold, Threshold, Windows "Threshold", Windows 9, Windows 9 Threshold, Windows 9 "Threshold", Windows 9 Technical Preview, Windows 10 Threshold Microsoft

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Richtig so!

- Fakt ist es wird mehr an Daten gesammelt, als jemals zu vor, was davon bedenklich ist und nicht, kann niemand wissen, außer Microsoft selber.
- Fakt ist Windows 10 hat alle Datenschutzoptionen, nach dem ersten Booten, hinter den benutzerdefinierten Optionen versteckt. Wer da nicht rein klickt, hat den Salat, weil alles automatisch an ist.
- Fakt ist, selbst wenn man das alles deaktiviert wird weiter eine menge an Daten gesammelt, die man selbst mit 3rd Party Tools nicht komplett deaktivieren kann.
- Fakt ist, sie versuchen das selbe auch seit einiger Zeit in Windows 7 einzuführen, bzw haben dies schon. Jeder der diverse Windows 7 Updates installiert hat, hat diese Schnüffelei nun auch auf seinem Windows 7 System
- Fakt ist, Windows 10 gibt es als Upgrade zwar kostenlos, da könnte man sowas halbwegs verstehen, aber es gibt eben auch genug Leute die es für teuer Geld kaufen und dann nicht nochmal mit ihren Daten zusätzlich zahlen wollen, schon gar nicht die Windows 7 User.
- Fakt ist auch, dass andere Hersteller das auch machen, das macht das hier aber nicht besser und schon gar nicht wenn man es so macht, das User denken sie hätten alles deaktiviert, im Hintergrund aber schön weiter gesammelt wird. Vor allem wenn andere Hersteller kostenlose Dienste anbieten und hier Produkte verkauft werden und nebenher noch mit Daten Kasse gemacht wird.
Da macht es auch keinen Unterschied, wenn es irgendwo kleingedruckt in der EULA/AGB steht.

Endlich kriegen sie einen vor den Latz, auch wenn es eine Schande ist, dass es so lange gedauert hat. Aber hier wird das ja schon seit einem Jahr verteidigt und klein geredet und jeder der es anspricht als verrückt oder Verschwörungstheoretiker bezeichnet. Dabei wird das seit Tag 1 von Leuten dargelegt, zb mit Wireshark Logs.
Eine Unverschämtheit, von Microsoft und denen die sowas verteidigen.
Wenn ich keine MS Services nutze, sondern nur Windows, wie seit Jahren und dafür auch noch bezahlt habe, brauch ich auch meine Daten nicht hergeben und mich zum Idioten machen lassen.

Vor allem wenn man Jahre lang eine Scroogle Kampagne fährt und nun ganz plötzlich das selbe macht, weil man merkt das die Produkte nicht mehr ankommen und man irgendwie Geld verdienen muss. (Daten, Daten, Daten) Total scheinheilig!!!
In Zukunft vielleicht eher auf Kundenfreundlichkeit und gute und qualitativ hochwertige Produkte setzen, dann kommen die Kunden von alleine und zahlen auch für Dinge. Dann muss man sie nicht mit teuren Produkten und zusätzlich Daten Schnüffelei ausnehmen.
 
@LongLord666: Wir brauchen nicht so zu tun als ob der französisch Staat es mit dem Datenschutz so ernst nimmst. Das ist für mich alles etwas heuchlerisch.
Und 150.000€ Strafen sind Protukasse für Unternehmen die im zweistelligen Milliardenbereich handeln.
 
@kkp2321: Es geht hier eher darum, dass es endlich mal offiziell und von einer großen Behörde kommt. Nun kann keiner mehr sagen, dass es nicht stimmt, so wie es hier zb lange genug der Fall war.

Das geht wieder mal auf den Ruf von Microsoft und das schmerzt um einiges mehr als erstmal nur 150.000 Euro, die sie mit links zahlen.
Da wird mit der Zeit aber sicher noch eine größere Summe oben drauf kommt, schließlich ist das nur eine Strafzahlung und kein Freikauf.
 
@LongLord666: Wenn die Behörde es ernst meinen würde, würde sie mit Strafen daher kommen, die wirklich weh tun. 150 Millionen oder vielleicht sogar 1,5 Milliarden. Das sind Summen, die dem Konzern weh tun, das ist richtig autsch.
Solche Unternehmen spekulieren auf Rechtsstreitigkeiten und planen diese auch ein. Gewinn wie Verlust.
Das ist das Aufschreien ein paar Querulanten. Um Datenschutz gehts da nicht. Das ist "guckt ma, wir sind eine Behörde und wir tun auch etwas, für was ihr Steuern zahlt".
 
@kkp2321: Das ist die erste Strafe, wenn danach nichts besser wird, wird es erhöht. Man muss ein Unternehmen ja nicht gleich komplett ausnehmen.
 
@LongLord666: Wenn man es ernst meint, droht man mit Strafen mit denen man sich besser nicht anlegen möchte.
 
@kkp2321: Diese Strafen werden danach sicher kommen. Man muss es bei der ersten Strafe ja nicht gleich übertreiben. Es ist wie gesagt keine Zahlung, damit man dann machen kann was man will. Danach wird die nächste Forderung kommen. Macht für mich das ganze auch noch sympathischer. Auch wenn ich da bei dir bin, man hätte hier direkt die Milliarden Keule raus holen müssen, denn ändern werden sie es so sicher nicht.
Aber es gibt schlechte Presse und die über einen langen, langen Zeitraum, da immer wieder neue Strafen kommen. Wenn Microsoft das so will, bitte.

Ich weiß nicht was du damit aussagen willst? Das sie einfach nur etwas Geld abstauben wollen? Dann hätten sie auch mit 500.000 drohen können, das hätten sie auch niemals bezahlt.
 
@LongLord666: man muss sicherlich ein Unternehmen nicht komplett ausnehmen, allerdings hat er schon Recht, dass eine Strafe, auch die erste, etwas weh tun sollte. Immerhin verstoßen diese Unternehmen i.d.R. bewusst gegen geltendes Recht, ist ja nicht so, dass die nicht genug Anwälte hätten, um die Datenschutzregeln auf eventuelle Rechtsverstöße zu überprüfen.
150.000 für Google (oder Microsoft) ist wie 1 Cent für einen normalen Menschen (oder noch weniger). Wer wurde sich z.B. an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, wenn er im schlimmsten Fall 1 Cent zu bezahlen hätte?
 
@Link: Ja aber wir drehen uns hier im Kreis, soll ich nun etwa nochmal schreiben, was ich oben schon 4-5 mal geschrieben hab?
Das war nicht die letzte Strafe und die schlechte Presse wird ihnen mehr als genug Schaden. Schau dir die News auf allen Portalen heute an, im In und Ausland. Die Kommentare sprechen eine klare Sprache, Microsofts Ruf ist ruiniert, schon wieder. Wie beim Xbox Launch, wie beim Windows 8 Launch usw und das gerade nun, wo das Betriebssystem was kosten wird. Ein schlechteren Zeitpunkt gibt es nicht.

Microsoft kann sich das nicht erlauben. Und wenn es nun eben nicht zieht, dann kommen sie eben beim zweiten mal mit ner richtigen Summe, wie oben schon geschrieben.
 
@Link: wodrauf Longlord hinaus will, dass in deiner analogie überall bekannt wird: "Link ist zu schnell gefahren und bekommt eine Strafe aufgebrummt" ist zwar nur 1c, aber wenn du dann immer noch zu schnell fährst, dann steht das am nächsten Tag wieder in der Zeitung und du musst vielleicht 10 EUR zahlen, etc. pp.
 
@scar1: und wenn die erste Strafe bereits 100€+ wäre, dann hätte ich von Anfang an den Tacho genauer im Blick. Darauf will ich hinaus.
 
@Link: ja, in der Hinsicht bin ich bei dir :-)
 
@kkp2321: naja... ganz richtig ist das nicht... die 150000€ mögen zwar nicht viel sein, aber es ändert nichts an der Sachlage.
D.h. entweder du UNTERLÄSST ES oder du zahlst 150000€ UND UNTERLÄSST ES ...

Fazit, die 150000€ sind für NIX schon einiges! Und vor allem kann man das ja beliebig oft machen!
 
@baeri: Oder ich zahl es und mache einfach weiter, weil das Risiko günstiger ist, als das aufhören. Du handeln viele Firmen. Strafen sind im Gewinn eingeplant.
 
@kkp2321: Wer oder was ist Protukasse?
 
@LongLord666: Microsoft wird zum Google2.0... :-/
 
@wingrill9: Google gibt wenigstens zu, dass sie so ihr Geld verdienen, bzw die kostenlosen Produkte so finanzieren und es ist überall weit bekannt, dass es eben ihr Hauptgeschäft ist.
Zusätzlich fahren sie keine Kampagnen gegen andere, weil sie das selbe machen wie sie.

Microsoft ist in meinen Augen, also sogar noch schlimmer, weil man das selbe macht, den Kunden aber an der Nase herumführen will, weil man genau weiß, dass es anders nicht klappen wird. Traurig.
 
@LongLord666: So, macht man? Wo sind denn die Hinweise oder gar Beweise, dass Microsoft mit den Daten Geld macht? Es gibt keine, weil das eben nicht Microsofts Geschäftsmodell ist. ;)
 
@HeadCrash: Cloud, übernahme von Linkedin, oben genannte Daten Sammelei, alle Produkte versuchen im Stil von Google anzubieten (Cortana/GoogleNow, Bing/GoogleSearch, OneDrive/GoogleDrive etc etc), unter anderem kostenlos wenn es sein muss.

Microsoft zielt ganz klar auf Daten ab und das hat nur ein Grund, Geld. Also ist es sehr wohl ihr Geschäft geworden. Was ja auch ok ist, aber dann soll man es offen kommunizieren und die Produkte, wie die Konkurrenz kostenlos anbieten und nichts hinter dem Rücken der Kunden machen, bzw versuchen diese zu verarschen.
 
@LongLord666: Unsinn. Google macht Geld dadurch, dass Tracking-Informationen an Werbetreibende verkauft werden. Und dafür analysiert Google auch private Inhalte wie Emails und ähnliches.

Microsoft bietet Cloud-Dienste an, weil es sinnvoll ist. Nur weil sie OneDrive kostenfrei anbieten, heißt das nicht, dass sie das über Kundendaten finanzieren. Sie finanzieren es durch die zahlenden Cloud-Kunden, wie die Office 365 oder Azure-Kunden.

Bing als Suchmaschine funktioniert genau wie Google über Werbung und daraus hat MS auch noch nie einen Hohn gemacht. Aber wenn man ne Mail bekommt, um der es um Waschmaschinen geht, taucht nicht plötzlich Waschmaschinen-Werbung auf Bing auf, weil MS eben kein Google ist. Da gibt es schon gravierende Unterschiede.
 
@HeadCrash: Ich sehe da keinen Unsinn. Klar macht Google auch durch andere Dinge Geld, Daten gehören trotzdem dazu. Unsinn ist das vielleicht in deinen Augen, das spielt aber keine Rolle.

Microsoft macht das genau so und sicher nicht aus nächsten Liebe.

Da gibt es gar keine Unterschiede mehr. Microsoft, hat wie oft in der Vergangenheit kopiert, was bei anderen funktioniert hat. Nur das es in diesem Fall, dieses mal anscheinend nicht zu funktionieren scheint, außer im Cloud Geschäft. Zusätzlich hat man sein Hauptaugenmerk, nicht mehr bei den Kunden und den Produkten, die Microsoft erst zu dem gemacht haben, was sie nun sind.
Sie haben ihre Identität verloren und schweben gerade irgendwo zwischen möchtegern Google und möchtegern Apple, was beides nicht Microsoft ist.
Man muss zurück zu dem was man war, oder sich was neues einfallen lassen.
 
@LongLord666: Was meinst du was Microsoft gerade tut? Sich was neues einfallen lassen. Das alte Microsoft wäre heute am Ende, dass kann ich dir versprechen. Das alte Microsoft hat soetwas wie Windows Vista und Windows Phone 7 auf die Beine gestellt. Microsoft hat gut zwei Jahre gebraucht, um aus einem Vista ein 7 zu machen, was in Anbetracht der doch sehr geringen Unterschiede keine große Leistung war. Das alte Microsoft hat den mobilen Markt und aktuelle Trends verschlafen. Und das man etwas kopiert weil es bei den anderen Funktioniert empfinde ich als nichts verwerfliches solange man es nicht als seine eigene Idee ausgibt und davon gibt es ein paar sehr bekannte Unternehmen die das sehr gerne tun.
 
@IntreppIT: " Das alte Microsoft hat soetwas wie Windows Vista und Windows Phone 7 auf die Beine gestellt. Microsoft hat gut zwei Jahre gebraucht, um aus einem Vista ein 7 zu machen, was in Anbetracht der doch sehr geringen Unterschiede keine große Leistung war."

Das alte Microsoft hat soetwas wie Windows 7 auf die Beine gestellt.
 
@LongLord666: In beiden Fällen ist es den Anwendern Wurscht. :-/
 
@LongLord666: Hast du nen Link oder Beispiele was die Win7 Updates betrifft?
 
@LordNihil: Zb der Link, bitte schau über Google (oder der Suchmaschine deiner Wahl) aber bitte, ob es inzwischen neue Updates gibt, die man nicht installieren sollte.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Angebliche-Schnueffel-Updates-fuer-Windows-7-und-8-1-2792343.html

Hier zb:
https://gist.github.com/xvitaly/eafa75ed2cb79b3bd4e9
 
@LongLord666: Okay danke, das ging irgendwie an mir vorbei.
 
@LordNihil: Kein Problem! :) Das ging leider an vielen vorbei, nicht ohne Zufall. :+) Viel Erfolg beim entfernen.
 
@LongLord666: + Volle Zustimmung, bleibt noch zu hoffen das der Rest der Welt, insbesondere die denen es nicht egal ist bzw. die ihre Privatsphäre zu verbergen wünschen, an den Vorgehen der Französischen Behörde Partizipieren.
 
frankreich hat größere probleme...
 
@freakedenough: Ganz recht, abgesehen vom Terror noch einige andere. Wie die meisten anderen Länder eben auch genug Probleme haben.
Deswegen ist sowas dennoch nicht zu vergessen und zu verharmlosen. Eine Datenschutzbehörde kümmert sich um Datenschutz, egal was es sonst noch an Problemen gibt.
 
Lassen wir mal froh sein das wenigsten die was machen...
 
"Zudem bemängelt die Behörde die PIN-Freigabe in Windows 10 für den Microsoft-Account. Bei diesem fehlen laut CNIL einfache Sicherheitsmechanismen, da man beliebig oft eine falsche PIN eingeben kann, und nicht gesperrt wird - für einen Hacker wäre das Knacken eines vierstelligen PINs ein Leichtes. "
Versteh ich nicht, das Konto wird doch gesperrt wenn man den PIN oder das Passwort zu oft falsch eingibt. Selbst wenn dann der Hacker den PIN geknackt hat ist er doch nur auf dem Rechner. Das Passwort zu Microsoft ist doch damit nicht betroffen, ich versteh den Aufriss nicht der Franzosen.
 
Nun ist es offiziell, Windows 10 ist Spyware, ein Angriff auf die Persönlichkeitsrechte und die Privatsphäre sowie sämtlicher garantierter Vertraulichkeitsvereinbarungen (z.B. Arzt, Krankenhaus, Anwalt etc. pp.) aller, dazu muss man es nicht mal selbst nutzen, man muss nur mit einen W10 System in Verbindung stehen, damit Daten an Microsoft abfließen!

Mann kann nur noch auf ein "Verkaufsverbot" hoffen, denn sonst wird jeder eingeforderte Datenschutz irgendwann durch das Zwangsupdate wieder aufgehoben, man wird Microsaugsoft auf ewig abmahnen/verklagen müssen.
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