Politik will Mindesthaltbarkeits-Pflicht für Elektronik-Hersteller

Mehrere Bundestagsabgeordnete, die sich für Verbraucherfragen engagieren, wollen die Hersteller von Elektronik-Produkten zu "Mindestnutzungszeiten" verpflichten. Es soll also eine zeitliche Frist geben, wie lange diese mindestens zu funktionieren ... mehr... Recycling, Elektroschrott, Platinen Bildquelle: greengosolutions.com Recycling, Elektroschrott, Platinen, Elektronikschrott Recycling, Elektroschrott, Platinen, Elektronikschrott greengosolutions.com

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Gibt es echt haufenweise Kühlschränke und Waschmaschinen, die weniger als 5 Jahre halten? Oder PC und Smartphones, die keine 3 Jahre überleben?

Mir fällt kein Grund ein, warum ein Kühlschrank nicht mindestens 15 Jahre halten sollte, ein PC mindestens 5.

Mal wieder ein Gesetz, mit dem gezeigt werden soll "wir tun was", welches aber ganau gar nichts ändern wird.
 
@Link: "Bei Kühlschränken und Waschmaschinen sind fünf Jahre vorgesehen. " Wo leben diese sogenannten Politiker eigentlich? Eine Waschmaschine oder ein Kühlschrank hat mindestens 10-15 Jahre zu halten, das sollte standard sein. Ein LCD TV sollte mindestens 5-8 Jahre halten.

Die Produktwechsel sind im allgemeinen nicht so häufig bei solchen Geräten.

Es sollte zudem zusätzlich unter Strafe gestellt werden wenn Sollbruchstellen in Geräte eingebaut werden! Wenn die Politiker so leichtfertig einfach festlegen das ein Fernseher 5 Jahre halten muss dann Schalten die Microcontroller im TV das Gerät halt nach 5 Jahren einfach ab obwohl die Kiste sonst noch viel länger halten würde.

Um deine Frage zu beantworten, ich habe schon ein paar Geschirrspüler und Trockner repariert wo ein 2€ Bauteil deswegen kaputt gegangen ist weil die Hersteller absichtlich zu wenig Kühlfläche einbauen, damit dieses Bauteil nach ca 2,5 bis 3,5 Jahren kaputtgeht und das ganze Gerät lahmlegt. Stichwort LNK304 , TNY266 usw.
 
@X2-3800: gut, dann wird sich in einigen Fällen eventuell doch was ändern, trotzdem sind 5 Jahre für Haushaltsgeräte viel zu wenig, 10 oder sogar 15 wären sinvoll, das halten die etwas besseren Geräte auch völlig problemlos durch.
 
@X2-3800: das Problem ist, dass dieser Gesetzesvorschlag gegen das Wachtumsprinzip des Kapitalismus spricht und die Klagen gegen Staaten in Hinterzimmer-Schiedsgerichten kommen werden.
 
@Druidialkonsulvenz: Also jetzt mal ganz ruhig hier, soweit wird es erst gar nicht kommen.
Nur weil ein paar Politiker, entgegen ihrer Natur, plötzlich etwas für den Wähler tun wollen heißt das noch lange nicht das sie mit ihrem absurden Vorhaben im Dienste des Verbraucherschutzes auch durchkommen. //ironie off

Aber jetzt mal ganz im ernst. Der Gedanke dahinter ist ja schön und nett, zeigt aber wie Realitätsfern manche Politker sind, wenn sie meinen ein einfacher Bürger hätte mal eben das Geld sich alle 4~6 Jahre die Haushaltselektronik für etwa 400-1000 Euronen pro Gerät zu erneuern.
Wenn der Smart-Home Spaß dann auch noch weiter vorangetrieben wird braucht man nicht mal mehr die Hardware-seitigen Sollbruchstellen/Konstruktionsmängel sondern stellt, wie bei den Smartphones, einfach nach 2,5 Jahren den Software Support ein und neben dem Drucker sind dann die Toilette und der Kühlschrank auch mitglied im Botnetzwerk.
 
@Nandemonai: zum Thema "Smart Home" ... Symptomdoktorei.
Alles, was an vernünftiger (!) Bausubstanz in den letzten 30 Jahren gebaut wurde, wurde als überteuerter Luxuswohnungsbau vermarket.
Standards, die in Neubauten mancher (wahrhaftiger, glaubwürdiger) Wohnungsbaugenossenschaften schon in den frühen 90er Jahren eingeführt wurden, gibt es in manch neueren Wohngebäuden nicht, sofern diese von Profitgeilen Kapitalisten auf den Markt geworfen werden.
Ich weiß, wovon ich rede, meine erste eigene Wohnung war eine Genossenschaftswohnung, bei Einzug keine 2 Jahre alt, dank Ausbildung und Wohngeld mit §-5 Schein (Quote in der Anlage), super Bausubstanz, ich habe meine Nachbarn nicht gehört, sie haben mich nicht gehört (es sei denn, sie waren im Treppenhaus) - ich habe gerne meine Vinyls auf Kopfnickerlautstärke gehört.
Heutzutage ist der Neoliberalismus so weit fortgeschritten, dass man Genossenschaften filtern muss, manche verhalten sich wie Raubtierkapitalisten (Thema "Soziopathologie vs. Inkompetenz") und wenn heute Wohnungen mit dem gleichen Standard wie meine erste Bude auf den Markt kommen, sind sie total überteuert, jahrzehntealte Baustandards werden den Leuten als Luxusperlen vor die Füße geworfen.
Sauhaufen halt.
 
@Druidialkonsulvenz: Wenn unser achso Kompetenter Staat nichts dagegen macht und die Werten Souveräner den Staat in seiner Selbstzerstörerischen Art gewähren lassen brauchen sie sich nicht wundern wenn der Kapitalismus zu einer Alles verschlingenden Krake wird.
Wenn sie dann als Konsequenz von Draghis Geld Politk sich auf den Immobilienmarkt über den Tisch ziehen lassen ist dem halt so.

Sich, als Beobachter, über die Gewinner aufzuregen ist schön und gut wird aber, meiner Meinung nach, irgendwann langweilig.
 
@Nandemonai: das ist Deine subjektive Meinung, ich sehe das so:
https://de.wikipedia.org/wiki/Emp%C3%B6rt_Euch!
 
@Druidialkonsulvenz: Entsprechende Aufrufe sind manchmal recht unterhaltsam, ändern aber selten etwas an der Realität, ganz unabhängig davon das ich bezweifele, dass dieser Aufruf tatsächlich zu den Massen durchgedrungen ist.

Aber wie heißt es doch: ,,Stell dir vor es ist Krieg und es geht keiner hin."
 
@Nandemonai: Du hast schon Recht, das Wahlvieh geht halt im Herbst in den Stall und im Frühjahr auf die Weide und gut ist.
Aber die wenigen, die durchblicken, haben trotzdem ihr Recht auf Empörung.
 
@Link: Tja doch... Häufige Smartphone Nutzung + billiges Ladegerät + billiger fest eingebauter Akku, da könnten die Probleme bei 3 Jahren schon anfangen.
 
@Lastwebpage: und genau deshalb sind die im Gesetzestext vorgesehenen 3 Jahre zu wenig, da sich kaum was ändern wird, 3 Jahre "verwendbar" ist das Gerät ja auch bei etwas schwächerem Akku gegen Ende dieses Zeitraums.
 
@Link: Sehe das genau wie du. Die Zeiten sind regelrechte Einladungen die Haltbarkeit weiter zu senken.
 
@Link: Unsere letzte WaMa war in 3 Jahren 3 mal defekt. Damals bei Neckermann gekauft mit 4 Jahre Garantie. Beim dritten defekt war mit Garantie nichts mehr weil es Neckermann nicht mehr gab und Hoover sagte die Garantie kam von Neckermann. Also ab auf den Müll.
Die Bosch jetzt hat nach nicht ganz 2 Jahren die erste Macke gehabt...
 
@Paradise: Und wenn man sich dagegen mal die alten Geräte anschaut, meine Waschmaschine ist von Zanker und wahrscheinlich älter als ich selbst. Bei der Maschine mussten noch nicht mal die Schleifkohlen ausgetauscht werden, sie funktioniert einfach.
Bei der Geschichte mit den Geräten sollte man gar nicht an erster Stelle an den Endkunden denken, sondern an die Umwelt. Für den Stromverbrauch wird immer geraten neue Geräte mit einer besseren Energieeffizenz zu kaufen - ist aber totaler Blödsinn bei zB Kühlschränken, da 80% der Energie die ein Kühlschrank im Leben verzehrt bereits bei der Herstellung aufgebracht werden musste. Für den eigenen Geldbeutel kann man neue Geräte kaufen und sparen, es ist aber Raubbau an unserer Umwelt.
Fernsehgeräte und andere Elektronik hat oft einfach unterdimensionierte Elkos, dann schmeißt man seltene Erden einfach zum Fenster raus, obwohl das Panel in Wirklichkeit noch einwandfrei funktioniert.
Die geforderten Zeiten sind ein schlechter Scherz, der Vergleich mit Lebensmitteln hinkt auch noch bis zur Beinamputation - Originalverpackt haltbar bis, nach der ersten Inbetriebnahme innerhalb von 3 Tagen aufbrauchen.
 
@otzepo: Ich hab erst vor kurzem mal das Messgerät an die WaMa gehängt und geschaut wie groß der Unterschied zwischen 60° und 90° ist. Ich habs jetzt nicht mehr im Kopf, aber es war lächerlich was es ausgemacht hat. Hygienespüler zu den Waschgängen ist teurer.

Die reden immer vom Sparen. Für mich ist gespart wenn ich am ende des Monats mehr Geld habe - nicht nen Kredit aufnehmen für ne neue Heizung um das gesparte Öl dann am Kredit abzuzahlen.

Sparen tut man eh nicht. Wird weniger verbraucht gehn die Preise hoch.
Als ich noch zur Schule ging war Wassersparen das Thema. Jetzt jammern sie bei uns im Dorf das nicht mehr genug Wasser durch die Kanäle fließt und die Gebühren wurden erhöht weil sie Reinigen müssen.

Staubsauger dürfen nur noch xxxx Watt haben und bei Toastern müssen die Schächte getrennt schaltbar sein - es ist ein Witz.

Ich hab ja in den 90ern Radio/TV-Techniker gelernt. Alte Elkos von z.B. Philips waren halt was anderes in sachen Qualität. Ich hab hier 4 Grundig und 2 Loewe Röhren stehen und die laufen nach 20-25 Jahren immer noch.
 
Prinzipiell wäre so ein System in den westlichen Ländern dringend angebracht, wenn es denn sinnvolle Eigenschaften beinhalten würde. Meistens sollen solche Aktionen nur die Verbrauchernerven entlasten, anstatt wirklich was zu bringen. Schade. Es muss mehr an die Profitgier der Hersteller herangegangen werden, die so ein System erst möglich gemacht haben. "Immer mehr für weniger Geld" ist ein Trugschluss, den auf dieser Welt stets jemand anderes dann zu bezahlen hat. "Des einen Freud ist des anderen Leid."

Oft ist es eindeutig nicht nur der Verbraucher, der für Elektronikberge sorgt. Es ist skandalös, wie so manches Produkt exakt nach Ablauf der Gewährleistung den Geist aufgibt. Geplante Obsoleszenz ist ein Unding.
Viel ärgerlicher finde ich aber die Nicht-Reparierbarkeit vieler, vieler Produkte. Ist nur eine Kleinigkeit defekt, kann man es gleich entsorgen.
Der Umweltschaden, der dadurch entsteht ist enorm, und da wir ja alle in einem Boot sitzen, sind wir, indem wir das jeden Tag aufs Neue mitmachen, automatisch zum Teil mitschuldig.
Übrigens kapieren auch die großen Konzerne so langsam den Wert von Altgeräten. Oftmals bekommt man sogar was dafür. Eine Tonne (1000kg) Schrotthandys bringen ca. 10000€!!!

Ein Umdenken muss stattfinden, auch wenn man berücksichtigt unter welchen Bedingungen Menschen behandelt werden, um an die seltenen Metalle heranzukommen.

Die Produkte, die hier hauptsächlich gemeint sind, sind wohl chinesische Billiggeräte, wie zum Beispiel Ersatzakkus, Ladegeräte und elektronische Billig-Kleingeräte etc..

P.S.: Eine Studie hat klar gezeigt, dass sehr viele Deutsche ihr Gerät lieber reparieren lassen würden, wenn es denn ginge, anstatt es, aufgrund der Sinnlosigkeit der heutigen Marktlage, wegzuschmeissen. Übrigens sind ca. 30% der Geräte reparierbar. Umso älter ein Gerät ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man es reparieren kann.
 
Augenwischerei! Kühlschränke und Waschmaschinen nur noch (!) mind. 5 Jahre haltbar? Damit liegt die Forderung unter den aktuellen tatsächlichen Durchschnittszahlen. Trotzdem ist es nett, wenn man nach 4,5 Jahren noch Gewährleistung oder Herstellersupport einfordern kann bei solch i.d.R. langlebigen Produkten. Solche Geräte halten ja i.d.R. über 10 Jahre, deutlich längere Einsatzzeiten sind eher die Regel als die Ausnahme.

Bei unserem Kühlschrank bräuchten wir nur neue Schubladen, die Plastikdinger sind mehrheitlich angeknackst. Und der Magnet der elastischen Türdichtung lässt nach, beim Freezer unten muss man schon aufpassen und die Tür andrücken, sie zieht nicht mehr selber zu auf den letzten halben Zentimeter.
 
Das viel größere Problem bei Elektronik z.B. Smartphone ist wie lange die Software unterstützt wird. Ein Smatphone kann 10 Jahre halten aber die Software (Apps) vielleicht 1-2 Jahre bis der Support an dem Gerät bzw. das Betriebssystem endet. Das ist heute ein viel größeres unding das leider von den Benutzern erst ins leben gerufen wurde. Die jetzige Generation kennt das Wort haltbarkeit sowieso nicht und wollen es auch gar nicht.
 
@Menschenhasser: Ja sehe ich genau so. Habe noch ein Surface RT der ersten Stunde. Funktioniert alles noch gut und langt als Urlaubs PC. Nur ist das leider schlecht wenn dann Standard Apps wie Skype ab Oktober nicht mehr funktionieren. Klar will Skype die Altlasten loswerden. Aber warum RT nicht mehr unterstützt wird und Android 4 trotzdem noch, ist leider nicht gerade schön von MS.
 
@something: gibt dann zwar keine updates mehr, aber das protokoll bleibt doch dasselbe...dh du wirst skype noch ne ganze weile weiter nutzen können, nur ohne neue funktionen und evtl sicherheitsupdates...bei letzteren sehe ich weniger probleme, solange du das gerät nicht aus der hand gibst...tja und meist gibts dann ja auch noch alternativen von hobbyprogrammierern...
 
Wie wäre es für den Anfang denn erst mal mit einem Gesetz das der Kunde bei Smartphones, Tablets und Notebooks den Akku auch selber wechseln kann ?
Ich war bei meinem 4 1/2 Jahre alten Samsung Smartphone ganz froh den Akku noch einfach selber tauschen zu können, als er vor gut zwei Monaten so gut wie keine Leistung mehr gebracht hat.
 
@chris899: Ein Grund der für mich für die Lumias sprach. Trotz top Hardware meist ein wechselbarer Akku. Wobei der Akku vom iphone einigermaßen gut zu tauschen ist. Nur für den Normalnutzer halt nicht unbedingt.
 
@chris899: Tja das Problem ist nur die Akkus die man kaufen kann auch unterscheiden zu können... (Original von Fälschung) Genau das kannst du nämlich nicht un holst dir sehr wahrscheinlich irgendnen Schrott ins Haus. Gab sogar mal ne News hier wo Akkus die als Original bei Amazon verkauft wurden getestet wurden. Fast alle waren Plagiate.
 
@chris899: Solch ein Gesetz gibt es ja schon, das Abfallvermeidungsgesetz aus der EU. Darin heisst es unter anderem dass Akkus für den Nutzer entnehmbar sein muss, ausser eine Dauerhafte Stromversorgung ist zwingend nötig (Herzschrittmacher z.B). Kennt aber keiner und halten tut sich auch schon gar kein Hersteller!
 
Was ist mit Recycling? Und warum nicht so eine Haltbarkeit bei Autos einführen? Warum eigentlich nicht, Sofern die mindest Haltbarkeit gegeben ist! Diese sollte auf jeden Gerät mindestens 10 Jahre betragen, bei abschließendem Recycling, das mit dem kunden und dem Hersteller geteilt wird oder Der Gegenwert fur eine neue genommen wird, umgerechnet!
 
Naja, z.B. beim TV, ob ich da nun 2 Jahre Garantie oder 3 Mindesthaltbarkeit habe. Wenn man die ersten zwei Jahre überstanden hat werden wohl die aller wenigsten im 3 Jahr kaputt gehen. Viel wichtiger wäre mir da ein Zwang für die Hersteller die Geräte über mehrere Jahre auf dem neusten Stand zu halten und Fehler zu beheben. Jedes Jahr kommt eine neue Modell Reihe raus und spätestens dann werden die Modelle aus dem Vorjahr einfach fallen gelassen. Wenn die Zeit dann nicht gereicht hat alle Fehler zu beheben und versprochene Features nach zu rüsten hat der Kunde Pech gehabt.
 
@markox: Ja, das stimmt. Sobald die Herstellergarantie von meist zwei Jahren bei Notebooks abgelaufen ist, wird der Support auch auf den Treiberseiten des Herstellers eingestellt. Oftmals gibt es dennoch neuere Treiber, aber die muss man dann halt selbst suchen.
Ich habe bspw. ein ASUS Gaming Notebook von 2012. Es funktioniert noch einwandfrei. *Klopf*, *klopf*
Es gibt keinen einzigen Windows 10 Treiber auf der offiziellen Treiberseite.
Windows 10 läuft zwar, aber gerade der Soundkartentreiber hat anfangs starke Probleme gemacht.

Die Geräte sind ab Ablauf der Garantie den Herstellern egal.
 
@Aloysius: Da hab ich ein Gerät, bei dem ist es noch krasser: Ein Epson Multifunktions Drucker. Für Windows 10 gibt es keinen Treiber mehr und die letzten Treiber lassen sich auch nicht einfach installieren. Also probierte ich den Treiber eines ähnlich aussehenden Nachfolge Modells und tada, läuft auf Anhieb. Alle Funktionen sind bis ins Detail problemlos nutztbar, alles sieht gleich aus. Also quasi der identische Treiber einfach für Windows 10 Kompatibel gemacht. Einziger Unterschied, bei der Installation gab es Warnhinweise und jetzt bei jeden Drucken, von wegen der Treiber für ein falsches Gerät ist installiert, mit Namentlichen Nennungen.

Epson hätte also nicht mal irgendwie Arbeit in die Treiber Aktuallisirung stecken müssen, sondern einfach nur ein paar Namen in dem vorhandenen Treiber ändern müssen - eine Sache von ein paar Minuten! Der Leihe kommt nie auf so eine Idee und kauft sich ein neuen Drucker. Tausende funktionierende Drucker werden so durch den Wechsel auf Windows 10 wahrscheinlich auf den Müll geworfen.
 
Wäre schön wenn sich da endlich mal was ändern würde. Gerade bei Murks sollten die Hersteller in die Pflicht genommen werden. Bei meiner Einbauküche war ein billig Herd/Backofen dabei. Das Teil hat kein Jahr gehalten weil die Obsoleszenz zugeschlagen hatte. Bei dem Herd waren die Halterungen für die Herdplatten Regler im inneren aus Plastik. Das die unter der ständigen Hitze des darunter liegenden Backofens weg schmelzen, war so vorher programmiert. Laut Elektriker, der bei mir war, hätte die Sache seinerzeit auch böse Enden können z.B. mit Feuer oder Stromschlag.
 
@Akkon31/41: Welcher Hersteller war es bitte? Nebenbei mal angemerkt, es gibt Kunststoffe, die um einiges härter als Stahl sind und Temperaturen strotzen, wo Stahl schon am tropfen wäre. Also, Kunststoff ja, aber bitte dann die richtigen.
 
@Roger_Tuff: Bin ich jetzt überfragt. War so ein absolut billig Teil das damals bei meiner kompletten Einbauküche dabei war. Die Plastikstifte in dem Teil waren sehr billiger Machart. Die komplette Küche hatte seinerzeit 1000 Euro gekostet. Inkl. Schränken, Kühlschrank, Spülmaschine (läuft heute noch) und eben der E-Herd/Backofen. Bei dem Preis kann man dann auch nicht die Super Qualität erwarten. Aber es hätte auch böse enden können.
 
@Akkon31/41: Haha, für 1000 Euro mit all diesen Geräten? Das konnte nicht gut gehen. Allein Mein Herd hat nen Dusi gekostet und läuft. Hätte auch schlimmer kommen können, ner Bekanten ist der Geschirrspüler abgefackelt, 179€ ausm Internet, Schaden incl. Feuerwehreinsatz 25000 Euro.
 
@Roger_Tuff: Wow was hätte sie für 25000 Euro für einen geilen Miele oder Siemens Spüler bekommen können und massig Geld gespart. Da kann sie froh sein das nix weiteres passiert ist. Das nächste mal vielleicht bissel mehr ausgeben und keinen Fabrik neuen billig Schrott kaufen, schont den Geldbeutel und die Nerven.
 
@TuxIsGreat: Die Marke allein sagt absolut nichts über die Qualität aus. Heute lassen viele Firmen fertigen und kleben dann nur noch ihren Namen drauf.
 
@Akkon31/41: Bei Miele definitiv nicht so! ;)
 
Solange in den Köpfen Vieler "Geiz ist geil" hängt, wird auch so ein Gesetz kaum etwas ändern.
Diese Kunden wollen doch billig, billig, billig und dann am Besten noch Rabatt ... mit eben allen Konsequenzen.

Es gibt Geräte, die bereits jetzt easy die geforderten "Mindestlaufzeiten" halten, aber wer will das schon, wenn es doch viel billiger geht.
 
@erso: Es geht oft nicht um billig oder geiz ist geil, sondern schlicht um einen angemessenen Preis.
Wenn ich sehe was genau die selben Geräte in n China kosten kommt man sich hier schon völlig zurecht verarscht vor. Faktor drei kann man durchaus schon als Wucher bezeichnen.
 
@Johnny Cache: Vergleiche aber dazu bitte auch, wie die Kaufkraft in China aussieht. Wenn Du die selben Preise wie in China wünscht - wünscht Du auch chinesische Löhne/Gehälter?
 
@FenFire: Alo ist die alleinige Tatsache dass ich hier wohne ein Freibrief dafür die Preise mehr als zu verdoppeln und den Händlern die Kohle in den Arsch zu blasen dass sie nicht mehr sitzen können?

Die Preise die ich kenne laufen über international handelnde Händler via AliExpress und ähnliche, wie die dortigen Straßenpreise aussehen möchte ich lieber gar nicht wissen.
 
@Johnny Cache: Na wenn das so ein goldenes Geschäft für die Händler hier ist, dann hol Dir einfach einen Gewerbeschein und werde Händler und schon bekommst Du "die Kohle in den Arsch geblasen" :)
 
@erso: Mag sein, aber wenn man sich die reellen Gewinne ansieht, dann hat das meiner Meinung nach, damit nichts zu tun.
Die Hersteller kriegen einfach den Hals nicht voll genug.
 
so ein gesetz bringt ohne wirksame bestrafung überhaupt nix...man schaue nur auf den abgasskandal...in den vsa auto und geld zurück+saftiges bußgeld...bei uns scheinreparatur kein geld zurück keine erloschene betriebserlaubnis uswusf...
tja und mit der überwachung dürfte es noch schlimmer bestellt sein...den tüv kann man voll vergessen...der gehört der industrie...
 
Da haben wir dann Garantie, Gewährleistung und Mindesthaltbarkeit - da sieht doch dann keiner mehr durch. Wie wäre es, wenn der Schrott einfach funktionieren würde? Früher ging es doch auch.
 
@Johann1976: zu "früher ging es doch auch" - Geräte waren früher aber auch deutlich weniger komplex und es gab somit erheblich weniger, was kaputt gehen konnte. Ein bisschen wie "als wir nur Holzräder hatten sind auch keine Reifen geplatzt"...
 
@FenFire: Generell gesehen ja. Allerdings ist geplante Obsolvenz halt etwas was es früher (in meiner Kindheit) nicht gab. Es gab Ersatzteile, Reparaturanleitungen etc.
 
Mein Macbook Pro läuft immer noch, BJ 2008... just saying
 
@weltfremd: Mein Atari Portfolio aus den 80ern läuft noch. Wenn Dein MacBook da irgendwann mal rankommt, sehen wir weiter. ;-)

https://de.wikipedia.org/wiki/Atari_Portfolio
 
Das hört sich auf den ersten Blick begrüßenswert an, würde aber in der Praxis vermutlich wieder lückenhaft umgesetzt.
Bei z.B. Handies und anderen vernetzten Produkten, wäre eine zusätzliche Pflicht zur Bereitstellung zumindest von Sicherheits-Updates notwendig, ein reines "Funktionieren" hilft dem Nutzer nicht weiter.
Zudem ist eine generelle Ausnahme von Verschleißteilen bei normaler Nutzung m.E. problematisch, da hier die Hersteller nur die Preise für Ersatzteile und Servicekosten so hoch ansetzen müssen, dass eine Reparatur schon nach kurzer Zeit nicht mehr rentabel ist.
Das Problem ist ja sehr häufig, dass überhaupt nicht mehr richtig repariert wird, also eine detaillierte Fehlersuche stattfindet und nur notwendige Bauteile ausgetauscht werden (z.B. Kondensatoren im Netzteil). Statt dessen werden nur noch ganze Baugruppen ausgetauscht, deren Preise ein komplettes Neugerät als Schnäppchen erscheinen lassen.
 
Der Schuss kann auch nach Hinten los gehen. Weil dann könnten Produkte, die z.B. heute 10 Jahre halten, durch das Gesetz wirklich nur noch die Mindestzeit halten.

Der freie Markt regelt sich meiner Erfahrung selbst. Unsere Panasonic Plasma-TVs (drei im Familienkreis) halten bei täglichem Betrieb jetzt locker das fünfte Jahr. Mein jüngster Plasma-TV ist jetzt das dritte Jahr alt und geht täglich an und aus., hält.

Klar, wenn ich einen Medion-TV hätte, wäre der vielleicht nach der Garantie kaputt.

Man muss als Kunde halt auch Markenware kaufen, und sich im Bekanntenkreis nach deren Erfahrungen mit Marken umhören.
 
@artchi: Medion ist keine Marke? Und "Marken" sind heute auch nicht mehr soviel Wert wie früher. Viele Firmen produzieren gar nicht mehr sondern lassen produzieren und kleben dann nur noch ihren Namen drauf. Und der Medion TV meiner Stieftochter hält bereits seit 5 Jahren ;-) .
 
Die meisten Geräte gehen nur wegen defekter Elkos "kaputt". Bauteile, die man für ein paar Cent bis wenige Euro in der Regel selbst tauschen kann. Normalerweise gehen die wenigsten Geräte wirklich so kaputt, daß man sie komplett ersetzen muß, das ist eher die Ausnahme.

In modernen Geräten legt nicht mehr der technisch kompetente Ingenieur die Dimensionierung der Bauteile fest, sondern der rotstiftgeile BWLer. Das führt meist zu viel zu knapp dimensionierten Bauteilen, was häufig im Fall der besonderen Eigenschaften von Elektrolytkondensatoren zu deren verfrühten Ausfall führt. Deswegen werden Elkos in Netzteilen beim Ausfall meist durch die nächstgrößere Version (Kapazität und Nennspannung) ersetzt, um entsprechend Reserven zu haben. Elkos mit einer Temperaturbeständigkeit von weniger als 105°C haben in Netzteilen auch nichts zu suchen (Hitze ist Gift für Elkos) und man sollte auf hochwertige Marken setzen. Auch bei Elkos gibts billige Chinaböller: Finger weg.

Siehe hierzu: https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrolytkondensator#Lebensdauer_bei_Elkos_mit_fl.C3.BCssigem_Elektrolyten
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