Windows 10 Build 14393 ist nun auch über den Slow Ring verfügbar

Seit gestern ist das Anniversary Update (angeblich) "fertig": Diversen Berichten zufolge ist der Sign-Off von Build 14393 erfolgt, das ist also jene Version, die man als RTM bezeichnen kann (oder auch nicht). Eine hochoffizielle Bestätigung seitens ... mehr... Windows 10, Cortana, Redstone, Benutzeroberfläche, Windows 10 Redstone, Windows 10 Anniversary Update, Windows Redstone, Action Center, Windows 10 Desktop, Windows 10 Version 1607, Ink Workspace Bildquelle: Microsoft Windows 10, Cortana, Redstone, Benutzeroberfläche, Windows 10 Redstone, Windows 10 Anniversary Update, Windows Redstone, Action Center, Windows 10 Desktop, Windows 10 Version 1607, Ink Workspace Windows 10, Cortana, Redstone, Benutzeroberfläche, Windows 10 Redstone, Windows 10 Anniversary Update, Windows Redstone, Action Center, Windows 10 Desktop, Windows 10 Version 1607, Ink Workspace Microsoft

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Bei jeder Releaseinfo erstmal 4 Absätze dass es "eigentlich" nicht mehr RTM genannt wird, und was das mal bedeutet hat. Wollt ihr euch nicht auch mal der Benennung von Microsoft anschliessen und einfach nur berichten, dass gerüchteweise die Version von RS1 in den Slow Ring freigegeben wurde?

Mittlerweile sollten ja alle WF Leser soweit sein, dass sie über RTM informiert sind. Bei den anderen reißerischen Titeln setzt ihr ja auch voraus dass alle wissen, dass Windows Phone eben nur 8/8.1 ist...
 
@scar1: Es wird von Microsoft nicht mehr RTM genannt und sie bestehen ja auch darauf, dass man sich daran hält, deswegen muss man es eben erklären.
Ändert nichts daran das es eine RTM ist und auch weiterhin überall so genannt wird.
 
@LongLord666: warum muss man da was erklären? Am 2. August kommt halt Windows 10 Redstone 1, dann wahrscheinlich aka Windows 10 1608 raus. Davon wird es dann offizielle ISO images geben. Warum bei jeder Nachricht darüber erstmal 4 Absätze erklären was ne RTM ist/war? (ich weiß schon, ohne diese Absätze wären es nur drei Sätze und nicht genügend Worte um es als Artikel so richtig veröffentlichen zu können, aber man wird sich doch mal aufregen dürfen :-). so ganz ernst ist mir das ja auch nicht)
 
@scar1: Vielleicht wollen sie einfach den Leuten in den Kommentare vorweg greifen, dass es eben nicht wieder ausartet mit Leuten, die meinen einem erklären zu müssen:

"ES GIBT KEINE RTMS MEHR WEN NNOCH EINMAL WER RTM SCHREIBT DANN EXPLODIERT ES HIER"

Doch die gibt es weiterhin, Microsoft nennt sie nur nicht mehr so, aus welchem Grund auch immer. RTM RTM RTM RTM
 
@LongLord666: Genaugenommen ist es ein RTM. die Build wird an den OEM und an die presswerke ausgeliefert. Zusätzlich dazu ists auch noch ein RTW (Release to Web)
 
@Ludacris: Tja dann sollte Microsoft, aus welchem Grund auch immer sie es nicht mehr machen wollen, es vielleicht auch einfach so nennen. Die Leute nennen es sowieso so, die Newsseiten anscheinend auch, nur Microsoft eben nicht und stiftet so nichts außer totale Verwirrung.
 
@LongLord666: Das kommt daher, daß "RTM" nicht ein simples Tag ist, sondern ein kompletter, langwieriger Prozeß - den es so aber nicht mehr gibt.

Also nennt man es auch nicht mehr RTM. "RTM" heißt nämlich im Entwicklerkontext nur "vollständiges Freeze"; ab dem Moment werden sämtliche Arbeiten am Code eingestellt und nun geht es ums Deployment. Also ab ins Preßwerk, Kartonage in Auftrag geben, Covers drucken lassen und so weiter und so weiter und das auch in ausreichend großer Stückzahl; den ganzen Spaß dann außerdem per Spedition(en) dann weltweit verteilen, damit zum Releasetag die Leute in die Mädchenmärkte gehen können und Mädchen, äh das neue Windows erwerben können.

Heute-Tee-Em heißt "RTM" effektiv "wir geben den neuen Download frei". Es ist eben nur kein "Release to Manufactor", keine "Freigabe für die Produktion" mehr, weil eben diese Produktion nicht mehr da ist.

Könnt man jetzt noch RTC nennen wie Release-to-Customers, oder RTL wie Release-to-Licensees, und sich dann mit Klagen und motzenden Kunden rumschlagen. :D
 
@scar1: Ist halt eben schwer, dem Milestone eine vernünftige Bezeichnung zu geben. RTM passt eigentlich nach wie vor noch, zumal es ja die Version ist, die dann für die Allgemeinheit einschl. den OEMs zur Verfügung gestellt wird. Microsoft nennt es zwar nicht mehr so, aber einen neuen Begriff für diesen Milestone haben sie auch noch nicht eingeführt.

Und es wird Windows 10 Version 1607 (Build 14393.0). Welche Revisionsnummer es bekommt, hängt vom ersten Update ab, welches ebenfalls am 2. August erscheinen wird. Vorgestern war es noch 10.0.14393.3. Aber das ändert sich noch.
 
@scar1: Jede News muss eine Mindestanzahl an Absätzen besitzen. Das erklärt es.
 
Ich hege immer noch die sicherlich etwas vergebliche Hoffnung, daß Microsoft zumindest ein nächstes Betriebssystem plant - oder zumindest ein /unclouded/ Betriebssystem weiterführt, wie zB Windows 7.

Einfach ein "Blanko"betriebssystem ohne Schnickschnack, mit vergleichsweise kleinem Speicherabdruck, wo Windowsapplikationen drauf laufen und der Rest entweder nachrüstbar (=> .NET Framework, wegen mir auch LXSS) sein könnte oder halt eben auch nicht (WinRT).

Mit Windows 8 sind wir dank Microsoft auf der Consumerschiene angekommen - das ist erstmal okay, bloß blöderweise gibt es nix Entsprechendes für die Profischiene, insbesondere für den produktiven Sektor. Klar kann man da auch Windows 10 nehmen - aber, wo ist der Sinn darin, ein Betriebssystem zu lizensieren, welches hauptsächlich "Funktion X" bereitstellt - die man aber weder will noch braucht?

Alternativen, bitte, Microsoft. Auch für diejenigen unter uns, die zwar "eigentlich" Eure Zielgruppe wären, die aber 10 in dieser Form nicht wollen. Sucht's euch aus: entweder ihr gebt denen was sie wollen oder aber es wird abgewandert - und das passiert ganz genau in dem Moment, wo irgendein Open Source Projekt eine Plattform auf die Beine stellt, die die Win32API nativ und mit voller Geschwindigkeit ausführt. Wenn das passiert, werden wohl die Nutzer in Scharen entlaufen.
 
@RalphS: Windows 10 LTSB, wenn du nicht 5 Jahre auf das kommende Windows warten willst.
Windows 10 ist alles, aber nicht das letzte Windows, egal was Microsoft sagt.
Wenigstens den guten Unterbau von Windows 7 haben wir noch.
 
@LongLord666: Impraktikabel. Möglich, ja, klar; aber impraktikabel zumindest für kleine Unternehmen und (insbesondere) für Privathanseln auch.

Dazu kommt die Frage, warum man für etwas drauflegen soll, damit es hinterher *weniger kann.

Nein, Microsoft will in die Cloud und da muß man als Lizenznehmer mit, ob es einem paßt oder nicht, und insbesondere auch ob man sich der Situation überhaupt bewußt ist (=> informed decision making) oder nicht.

Private Cloud? Okay kann man, aber kost nochmal extra. Und für kleine Unternehmen wieder albern.

Cloud selber hosten, damit Windows seine neuen Stärken so ausspielen kann? Klar, stellen wir uns ne Serverfarm in den Keller und lizensieren SCCM und SCVMM gleich mit, muß ja irgendwie verwaltet werden der Keller und irgendwie müssen Chef und Sekretär ja an ihre Exceldateien.

Nope, sorry. Win10E-LTSB hat sich für MS als *notwendig erwiesen, weil sonst grad die Großkunden abgesprungen wären (Unsere Daten? An Euch raus? Wo lebt ihr, Microsoft?!). *Kleine Unternehmen oder Privatos interessieren aber nicht.
 
@RalphS: War ja nur ein Tipp. Keys gibt es meist günstig in einschlägigen Boards, was zwar für den Verkäufer nicht unbedingt "legal" ist und ihn seinen MSDN Account kosten könnte, aber für dich spielt das keine Rolle. Du machst dich nicht strafbar und kannst den Key zb über Telefonaktivierung dauerhaft aktivieren, falls du angst haben solltest, dass er irgendwann gesperrt wird. (was das schlimmste ist, was passieren kann) Ganz schlimme Leute, kaufen sich nicht mal so einen Key, sondern nehmen einen richtig geklauten oder noch schlimmer KMS Tools.

Natürlich wäre mir so eine richtige Pro Version, die man normal erwerben kann auch lieber, als das was man uns nun als Pro Version verkauft, aber so ist es nun mal und da wird sich die nächsten Jahre auch leider nichts dran ändern, egal wie sehr man es sich wünscht. Eben aus deinen genannten Gründen. Die Daten der Kunden sind zu wichtig, man MUSS um jeden Preis ein Big Data Player werden und seine Kunden vergraulen.
Also muss der Kunde, das Ruder selber in die Hand nehmen, oder verzichten. Habe hier 3 Pro Retail Lizenzen rum liegen, die ich niemals brauchen werde, schade drum.
 
@LongLord666: Auf DIESES Pflaster begeben wir uns erst gar nicht.

Klar riskiert Microsoft das - macht die Situation nicht besser -- aber, für solche Situationen gibt es ja gottseidank inzwischen WaaS für Unternehmen für, was, 7 Euro pro Benutzer und Monat (hab nicht nochmal nachgeschaut).

Und ja, klar wird das auch für Privat kommen, wenn das in den Unternehmen nicht komplett floppt (was mich wundern würde).

Aber am Ende, ganz nüchtern betrachtet, kriegt man so auch nur ein... wie nenn ich's... "zurückgepatchtes" Windows. Um das mal so zu formulieren: dann hat man am Ende Windows 10-Lizenzen und seine 10er Clients per GPO und Scripting so konfiguriert, daß sie sich wie 7er Clients veralten (einschließlich Classic UI, wo wir schonmal dabei sind)...

... und die postwendende Frage daraus: warum zum Teufel muß man dann Win10 einkaufen?
 
@RalphS: Das nennt sich Windows Server Core oder Nano Server ;-)

Im Consumer-Umfeld bewegen sich alle Betriebssysteme immer mehr in Richtung Cloud, denn jeder möchte seine Daten synchronisiert haben, auf Gerät A anfangen zu arbeiten und auf Gerät B die Arbeit fertigstellen, seine Kontakte überall haben etc. pp. Da wird MS sicherlich nichts zurückbauen. Letztlich muss man wohl alles abschalten, was an Cloud-Diensten eingebaut ist und dann halt mit den daraus resultierenden Einschränkungen leben.

Edit: übrigens genau dieses Open Source Projekt wird es vermutlich nie geben. Und Windows 10 stellt hauptsächlich immer noch die Betriebssystem-Funktion bereit. Alles, was man nicht will, lässt man entweder links liegen oder schaltet es ab.
 
@HeadCrash: Du meinst also, alle Angestellten sollen einen Server als Arbeitsstation kriegen?

... wer soll das denn bezahlen?

Nein, es braucht insbesondere ordentlich schlanke Clients. Thin Client kann nicht die Antwort auf "alles" sein; das war sie seinerzeit nicht und das ist sie heutzutage immer noch nicht.
 
@RalphS: Nein, ich habe geschrieben, dass das schlanke Windows, das Du in Deinem Kommentar beschreibst, eben schon da ist. Es ist aber eben ein Server-OS.

Ich sehe kein Problem, Angestellten einen normalen Windows 10 Pro oder Enterprise Client zu geben. Die Produktivität wird dadurch jedenfalls nicht eingeschränkt. Weder bei dem Unternehmen, in dem ich arbeite, noch bei allen anderen Unternehmen, die ich schon mit Windows 10 gesehen habe. Für die ist das einfach ein Windows wie Windows 7.
 
@HeadCrash: Ich glaub wir reden aneinander vorbei. ;o)

Ja, natürlich ist das kein Problem, ein Win10 als Pro oder ENT oder sogar EDU als Client im Unternehmensnetzwerk auszurollen - und um abschweifenden Diskussiopnen mal vorzubeugen: "im Hinblick auf die Produktivität".

Haken: DAMIT das so ist, damit das so WIRD, muß Funktionalität erstmal DEaktiivert werden. Denn ansonsten, also wenn man "nichts" macht, kommen die Benutzer her und verbinden ihr MS-Konto mit dem Benutzerkonto (das geht in der Domain per Default, ist aber maschinenspezifisch) und nutzen die bereits installierte Facebook-App fürs... genau, "Nicht-Produktiv-Sein".

Ja klar ist Win10 immer noch ein NT-System, mit allen Vorzügen die das konzeptuell hat; aber Tatsache ist auch, daß sich die Betriebsumgebung selbst mehr und mehr zum Consumer-OS entwickelt und man also als Unternehmen genötigt ist, "Abschaltpläne" zu erstellen, wenn es um die Migration geht.

Mit vergleichsweise wenig Pech sagt dann der zuständige Mensch, nö das ist mir zuviel Arbeit und Mehrwert seh ich nicht die Spur, oder zumindest nichts was diesen ganzen Aufwand rechtfertigen würde, ergo Win10 ist nicht, wir bleiben bei 7 und Punkt.
 
@RalphS: http://betanews.com/2016/07/20/windows-10-excessive-data-collection-france/
 
@LongLord666: Na, bisher ist das nur eine Warnung bzw. die Aufforderung etwas zu tun. Da sollte man mal das Ergebnis abwarten. Es haben ja bereits mehrere Datenschützer und Datenschutzorganisationen Windows 10 unter die Lupe genommen und etwas wirklich gravierendes ist meines Wissens noch nie rausgekommen.

Dass die Sammelei ohne die Einwilligung des Anwenders stattfindet, ist übrigens Humbug. Microsoft kann Anwender nicht zum Lesen zwingen und wer einfach ohne zu lesen blind next, next, next klickt, der darf sich nachher auch nicht beschweren, wenn er irgendwelchen Klauseln zugestimmt hat. Das gilt übrigens in allen Systemen auf der Welt so.

Und bevor es jetzt wieder zu einem Streitgespräch kommt: ja, MS hätte sicherlich auch auf ein Opt-in statt ein Opt-out setzen können. Da kann man sowohl die eine als auch die andere Seite verstehen. Denn MS hat natürlich Interesse daran, den Anwendern seine Dienste auch zu zeigen. Nicht umsonst hat Apple damals beim iPhone nicht gefragt "wollen Sie die iCloud nutzen und damit Ihre Daten in der Cloud speichern?" sondern wollte sinngemäß (den genauen Text weiß ich nicht mehr) lediglich wissen "möchten Sie Ihre Fotos und Dateien sowohl zu Hause als auch unterwegs verfügbar haben?". Hat da schon mal jemand Apple vorgeworfen, dass die Nutzer nicht ausreichend informiert wurden? Denn tatsächlich wurden sie es nicht.
 
@HeadCrash: Es ist !bisher! eine Warnung. Da aber vermutlich nichts daran geändert wird, weil es sonst das Geschäft schädigen würde, bzw eingestehen müsste das es eben so ist, wird da mehr bei raus kommen, als nur diese Warnung die es bisher gibt.

Nur weil es in einem zehn seitigen Text, irgendwo klein am Schluss oder irgendwo mittendrin steht, macht es das nicht besser.
Wenn man nach der Installation, nach dem ersten Booten, auf benutzerdefiniert klickt und alle Optionen deaktiviert, ist dennoch noch lange nicht alles deaktiviert.

Genau das bemängeln eben viele, nicht nur das die eigentlichen Optionen automatisch aktiviert sind und nur durch einen klick auf benutzerdefiniert deaktiviert werden können, nein sie sind es dann eben auch nicht komplett.

Das ist eine Täuschung am Kunden, nicht mehr und nicht weniger.

Es spielt keine Rolle ob es andere so machen oder nicht, das müssen dann ebenfalls Gerichte entscheiden, wenn sich die User dort ebenfalls gegängelt und verarscht fühlen.
Das macht das Verhalten von Microsoft hier in keinem Stück besser.

Vergiss auch nicht, das es sowas bei Windows 7 früher nicht gab und selbst dort inzwischen, versteckt in normalen KB Updates nachgeliefert wurde. Auch das sollte man in diesem verlinkten Bericht eigentlich ansprechen, denn dort hat auf jeden Fall niemand diesen Eula's/AGB's zugestimmt.

Wie man das alles verteidigen kann, ist mir ein Rätsel. Aber der Ruf ist ja eh schon ruiniert, was solls. Warum dann eben nicht richtig einen drauf legen. Braucht man sich aber auch nicht wundern, wenn es weiterhin so relativ mies angenommen wird.
 
@LongLord666: Noch mal: Telemetrie gab es schon IMMER in JEDER Windows-Version. Die Art der Daten und die Menge haben sich sicher verändert, weil sich eben auch die Dienste und die Art der Entwicklung geändert haben, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Windows und auch andere Applikationen von MS (und einer Unzahl anderer Softwarehersteller) Telemetriedaten sammeln und gesammelt haben.

Es ist auch nichts versteckt oder irgendwo in einem zehnseitigen Text ganz klein beschrieben. Es gibt ausführliche Datenschutzinformationsseiten von MS, die umfassend beschreiben, welche Daten unter welchen Umständen bzw. bei welcher Datenschutzeinstellung gesammelt werden. Man muss es nur lesen. Davon kann sich niemand freisprechen und mir ist kein Gesetz, keine Richtlinie und keine Empfehlung bekannt, die sagt, dass man Datenschutzbestimmungen auf Tweetlänge begrenzen muss/soll. Wenn Menschen umfassend informiert werden wollen, können sie sich nachher nicht beschweren, dass es zu umfassend ist.

Die meisten in dem Artikel genannten Dinge (z.B. Advertising ID) lassen sich sehr wohl einfach abschalten. Der fehlende PIN-Schutz ist korrekt, hier kann MS sicherlich nachbessern. Und z.B. Informationen wie Nutzungshäufigkeit sind, solange sie anonymisiert erfasst und nicht re-identifiziert werden können, datenschutzrechtlich absolut unbedenklich, auch wenn sich die Franzosen noch so auf den Kopf stellen. Für den Betrieb des Dienstes sind sie indirekt nämlich tatsächlich notwendig, da MS Dienste, die nicht benutzt werden, auch nicht weiterentwickeln will. Mein Kreditkartenunternehmen oder meine Bank benötigt für die Bereitstellung seiner/ihrer Dienstleistung auch nicht den Ort meiner Kartenzahlung und dennoch wird er immer und überall mitgeschrieben.
 
@HeadCrash: Zusammengefasst, es ist mehr geworden, es lässt sich nicht alles abschalten und es ist auf den ersten Blick nicht offensichtlich, so wie ich es schon geschrieben hatte.

Daher nochmal: Wie man das alles verteidigen kann, ist mir ein Rätsel.
 
@LongLord666: Es gibt keine Datenschutzklausel auf dieser Welt, die "auf den ersten Blick ersichtlich" ist. Keine einzige.

Mehr geworden? Ja, und?

Und ja, es lassen sich die Dinge nicht abschalten, die datenschutzrechtlich irrelevant sind. Also kein Problem.

Wie man - ohne wirklich Ahnung von Datenschutz zu haben - gegen alles und jeden wettern kann, ist mir ein Rätsel. Aber Hauptsache man postet gleich auf Facebook, dass man damit nicht zufrieden ist und jetzt erst mal Pokémon Go spielen geht. In einer solchen Gesellschaft kann man die, die bloß mit dem fadenscheinigen Argument des Datenschutzes glauben, jedes Argument entkräften zu können, kaum noch ernst nehmen.
 
@HeadCrash: Was irrelevant ist hat der User zu entscheiden und anscheinend gibt es genug User, die mehr als genug dieser Datensammeloptionen, die nicht abschaltbar sind, für unnötig oder bedenklich halten, also ist es ein Problem.
Ansonsten würde es nicht nun ein Jahr Berichte darüber geben und ansonsten würde auch nun, dieser Bericht nicht existieren bzw Frankreich ihnen auf die Finger klopfen, bzw demnächst.

Wen du also ernst nehmen kannst oder nicht, spielt keine Rolle. Das wird nun wenigstens endlich richtige Ausmaße annehmen und Leute die es wie du schön reden, bzw mit anderen vergleichen, endlich verstummen lassen.

"Mehr geworden? Ja, und?

Und ja, es lassen sich die Dinge nicht abschalten"

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