Bekannter Leipziger Startup-Gründer stirbt bei Absturz in Slowenien

Eine der bekanntesten Figuren der deutschen Startup-Szene ist tot. Der Gründer des Unternehmens Unister, Thomas Wagner, kam gestern bei einem Flugzeug-Absturz ums Leben. Die Firma betreibt diverse bekannte Portale wie Ab-in-den-Urlaub.de und ... mehr... Manager, Unister, Thomas Wagner Bildquelle: Unister Manager, Unister, Thomas Wagner Manager, Unister, Thomas Wagner Unister

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R.I.P... Wird aber auch nicht dazu führen, dass diese Abzock-Seiten von der Bildfläche verschwinden. Interessant nur, das ein so moderner Mensch heute noch mit einem Koffer voller Millionen EUR unterwegs ist. Vertraute er seiner Bank nicht oder sollte das das Finanzamt etwas nicht mitbekommen!?
 
@mirkopdm: wahrscheinlich letzteres..bei diesen permanent halbkriminellen machenschaften würde es mich nicht wundern und ich weiss auch nicht, ob man hier mitleid haben muss
 
@mirkopdm: Wer in unserem Kapitalismus wohlhabend oder gar reich ist, hat zu 100% "Dreck" am stecken. Legal wird man nicht reich.
 
@Shadow27374: Legalität ist opt-in im Gegensatz zu den Reiserücktrittsversicherungen.
 
@Shadow27374: Ganz im Gegenteil. Gerade in der freien Marktwirtschaft hat jeder die Möglichkeit, mit (s)einer Idee reich zu werden. Kannst Du das vom Sozialismus/Kommunismus auch behaupten?
 
@iPeople: Die Tellerwäscher-zum-Millionär-Geschichte ist niedlich, aber nicht realistisch. Keine Ahnung, wieso die immer wieder als Voteil des Kapitalismus herangezogen wird.
"freie Marktwirtschaft" gibt es real sowieso nicht, auch das ist so ein putziges Märchen.
 
@Drachen: Man muss ja nicht als Tellerwäscher anfangen, aber es gibt genügend Beispiele dafür, dass es klappen kann. Im Gegensatz dazu kenne ich es aus der DDR nur so, dass man dort ausschließlich durch Schwarzmarktgeschäfte zu Reichtum kommen konnte, nicht selten dadurch, dass man Material aus dem VEB umgelagert hat. Wahrscheinlich gehörst Du zu denen, die ihre Chancen im System nciht sehen wollen. Aber es ist nunmal kein Märchen, der Kapitaliusmus bietet Dir mehr Möglichkeiten, Dich zu entfalten und auch zu Wohlstand zu kommen als es jemals ein sozialistisches oder kommunistisches System ermöglichte. Was daran ein Märchen sein soll, wirst wahrscheinlich nur Du wissen.
 
@iPeople: du debattiert gar wundervoll an der Realität vorbei. Kommunistische Systeme hat es noch keine gegeben (am dichtesten dran waren wohl noch die frühen israelischen Kibbuze, die als isolierte Systeme in feindlicher Umgebung gemeinsam in eine Kasse gewirtschaftet haben und die Mittel nach kollektiver Entscheidung jeweils in aktuelle Schwerpunkte investierten ohne Ansehen der Person oder wer wieviel erwirtschaftet hat) , sie spielen also für einen Vergleich keine Rolle und bei "Entfaltung" würde er wohl mangels persönlicher Armut unweigerlich führen.

Im "real existierenden Sozialismus" - tatsächlich war es ohnehin eine bekennende (!) Diktatur, deren Etikett "Sozialismus" ebenso frei erfunden war wie "soziale Marktwirtschaft" - hat sich gezeigt, dass man dort auch sehr gut zu Reichtum kommen konnte und dies auf ganz exakt dieselbe Weise wie im Kapitalismus: Bereicherung als Funktionär oder Amtsinhaber oder Klauen, in jedem Fall auf Kosten der ehrlich(er)en Mitmenschen.
Letztlich ist eh alles dasselbe, nur mit anderen Etiketten: hier wie da wird nicht Leistung honoriert, sondern man kommt voran, indem man irgendwie eine bessere Position erklimmt und diese dann ausnutzt oder indem man in die Verteilung von Ressourcen eingreift zum eigenen Vorteil.

Deine Vermutungen über mich lass stecken, die sind so falsch, dass sie nicht mal mehr unterhaltsam sind. Du musst nicht über die Person sinnieren, wenn dir die sachlichen Argumente ausgehen, das ist ganz schlechter Stil.
 
@Drachen: Schlechter Stil ist es auch, pauschal etwas abzuurteilen, obwohl es nachweislich Gegenbeispiele gibt, nur weil man selber nicht in den Genuss kam oder kommt. Und da es Kommunismus noch nicht gab, kann man dieses Gesellschaftssystem wohl auch schlecht als Alternative betrachten, denn solange das alles nur theoretisch ist (Sozialismus hört sich in der Theorie auch gut an), taugt es eher nicht zum praktischen Vergleich.

Dein Vergleich hinkt. Wenn jemand aufgrund einer sich gut verkaufenden Geschäftsidee bzw einem sich gut verkaufenden Produkt zu Wohlstand kommt, ist das wohl eher weniger zu vergleichen damit, dass Wasser predigende, aber Wein saufende Funktionäre z.B. in der DDR zu Reichtum kamen. Es sei denn, Du siehst jeden, der eine Firma gründet und mit dieser Erfolgreich ist, als Kriminellen an, was die ganze Diskussion hinfällig macht.
 
@mirkopdm: also ich finde seine Seite ab-in-den-urlaub.de durchaus gut.
 
Er soll noch einen Koffer mit Bargeld dabei gehabt haben. Nochmal Millionen und trotzdem mit Schrottflieger unterwegs. Ich kann sowas nicht verstehen.
 
Unister? unseriöser Laden. Eine von deren Marken hat mir mal unverlangte Newsletter geschickt (ich war nie Kunde o.ä. dort, bei keiner einzigen von deren Abzockerseiten) und als ich höflich um Abstellung und Löschung meiner Adresse bat, kam dann auch von einer anderen von deren Luftschlossmarken Spam. Erst als ich den zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten eingeschaltet habe, kam eine Reaktion von der Unisterbude mit einer an den Haaren herbei gezogenen absurden "Begründung", wieso der Mist ja eigentlich rechtens gewesen wäre ... aber dann war auch endlich Schluss.

Dass sie auch die Kunden verarscht und abgezockt haben, war ja auch an anderen Stelle häufiger in verschiedenen Medien anhand verschiedener Fälle über einige Jahre zu lesen. Wenn irgendwo Unister dahinter steckt, Finger weg!
 
Auch Oliver Schilling ist unter den Opfern, er war Gesellschafter bei Unister.
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