Brexit: HP hebt Preise in UK pauschal um 10% an - andere ziehen mit

Die großen IT-Anbieter hatten nun einige Tage Zeit, die erste Aufregung um das britische EU-Referendum sacken zu lassen. Nun fallen die Entscheidungen. Die Nutzer auf der Insel müssen für diverse Technik-Produkte jetzt mit deutlich höheren Preisen ... mehr... Großbritannien, Börse, London, Bulle, Union Jack Bildquelle: Elliott Brown (CC BY 2.0) Großbritannien, Börse, London, Bulle, Union Jack Großbritannien, Börse, London, Bulle, Union Jack Elliott Brown (CC BY 2.0)

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die spinnen doch total. ist schon alles teuer genug, aber die Firmen kriegen wieder den Hals nicht voll, so dass nochmal alles teurer wird. -.- am besten hp und dell boykottieren, damit die spüren was die da tun.
 
@MatzeB: Das was jetzt passiert ist die direkte Konsequenz für die Entscheidung aus der EU auszutreten. Und das passiert zurecht, weil dadurch die EU Gegner spüren, was sie da angerichtet haben. Schuld an dem was da passiert sind allein die EU Gegner.
 
@grakullarg: Also darf man im Jahre 2016 nur noch PRO EU sein und ansonsten wird man vernichtet? Gut zu wissen, dann ist das wohl Alternativlos.
 
@BartVCD: Ein 10-%-Preiserhöhung ist also die Vernichtung eines Landes. Hört ihr Typen euch eigentlich labern?
 
@BartVCD: Nein, aber wenn man gegen die EU ist, sollte man sich auch im klaren über die Konsequenzen sein. Das was hier passiert ist lediglich der Verlust der Vorteile, die man durch die EU hat. Wer diese Vorteile nicht will, soll sich deshalb auch nicht beschweren, wenns dann bergab geht.
 
@BartVCD: Wenn man eine dumme Entscheidung trifft, sollte man auch mit den Konsequenzen leben können. Dass der Brexit für die UK-Bewohner vor allem Nachteile haben wird war vorher abzusehen. Warum sollte ausgerechnet HP das ausbaden?
 
@BartVCD: grakullarg hat's ein bißchen ungut formuliert, aber wenn man als Land alleine dasteht hat das natürlich Vor-/Nachteil gegenüber wenn man als Ländergruppe dasteht.
England bekommt jetzt zu spüren, dass das auch Nachteile hat.
Und bei manchen Engländern bekommt man den Eindruck, sie glauben noch ein tonangebendes Empire zu sein, sodass es kaum Auswirkungen hat alleine aufzutreten.
Das gibt jetzt halt ein böses Erwachen.
 
@BartVCD: Allem voran sollten im Jahr 2016 die Menschen mal kapieren, dass diese ganze Nationaltümelei unsinnig ist, sondern man sich zusammentun muss. Anders sähe es (zumindest vom wirtschaftlichen Standpunkt) aus, wenn alle Ressourcen wirklich gleichmäßig über und im Planeten verteilt wären. Ist aber nun mal nicht so, und u. a. deshalb tut man sich halt zusammen, anstatt Grenzen zu errichten und im "besten" Fall auch noch Kriege um die Ressourcen zu führen. Da ist sowas wie ein "Brexit" ein ganz klarer Rückschritt in Richtung Vergangenheit.
 
@DON666: Der Ansatz mag sicherlich richtig sein, jedoch ist das Land welches an der EU am meisten profitiert Deutschland und sonst kein anderes Land. Das liegt daran, dass Deutschland gemessen am Produktivitätsindex Löhne zahlt die im Schnitt 1/3 Höher sein müssten. Somit ist jetzt schon absehbar, dass Länder die keinen Lohn zahlen der im Schnitt noch niedriger als in Deutschland ist finanzielle Probleme bekommen werden. Deutschland ist leider der Hauptverursacher für die aktuellen Krisen. Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, Frankreich. Wenn man wirklich für ein gemeinsamen Europa ist, dann sollte Deutschland schleunigst eine Wende einleiten, als Niedriglohnland Nr1 in Europa wird die finanzielle Ungleichheit innerhalb der EU immer größer, weil Deutschland unter anderem noch nie so viel Exportiert wie derzeit. Fast 50% aller Waren die in Deutschland Hergestellt werden gehen in den Export. Uns geht es hier nur so "gut", weil es den anderen in Europa dank Deutschland immer schlechter geht. Einfach mal folgenden Beitrag dazu ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=jvUfaN9z1_Q
 
@BartVCD:
"... als Niedriglohnland Nr1 in Europa wird die finanzielle Ungleichheit innerhalb der EU immer größer, weil Deutschland unter anderem noch nie so viel Exportiert wie derzeit."

Und das bedingt sich auch!
Denn "dank" der niedrigen Löhne können wir nicht nur so viel Exportieren, wir MÜSSEN es sogar, da die Binnenkaufkraft fehlt.
 
@OPKosh: Der massive Export von Deutschland schadet den oben genannten Länder jedoch. Da die Waren immer öfter hier in Deutschland hergestellt werden. Deutschland hat es geschafft die Arbeitslosigkeit in andere Länder zu exportieren. Dafür ist man in Deutschland als Niedriglöhner dann als Mensch dritter Klasse unterwegs, was zur Folge hat, dass immer weniger Menschen von ihrem Einkommen leben können.

Man kann es drehen und wenden wie man möchte, Deutschland muss dringend die eigene Einstellung überprüfen, sonst ist das eine Fahrt mit 200kmh gegen die Wand.
 
@BartVCD:
Vollkommen richtig!
Ich wollte damit nur zeigen, dass es faktisch volkswirtschalich in doppeltem Sinne katastrophal ist.
Wie ja auch eine der Grafiken im Video zeigte "gewinnt" faktisch nur einer, die Unternehmen bzw. deren Aktionäre.

Interessantes Video übrigens!
 
@BartVCD: Wieso diese Form von die eigene Währung zu vernichten ungesühnt bleiben sollte, verstehe ich grade nicht. Denn von pro EU oder kontra EU, so als Grund für die Preisanpassung nach oben, krieg ich in der News irgendwie herzlich wenig gelesen. Du aber womöglich ?
 
@grakullarg: Ich verstehe nicht, warum Leute wie du, es nicht einfach akzeptieren und vor allen Dingen "respektieren" können. Trifft es dich in irgendeiner Weise persönlich, dass die Briten austreten wollen? Wir leben in einer Demokratie wo jeder das Recht hat seine Meinung als auch seine Weltansicht zu vertreten. Wie im Kleinen so auch im Großen. Und wenn ich irgendwo nicht Mitglied sein möchte und aus einem Verein austrete, dann hat man das zu respektieren.
 
@airlight: Ich habe nicht gesagt, dass ich das nicht akzeptiere, sondern lediglich, dass die Leute die glauben die EU wäre etwas negatives, sich dann auch nicht beschweren sollen, wenn sie sich freiwillig dafür entscheiden die Vorteile der EU aufzugeben. Ich verstehe nicht, warum es so vielen EU Gegnern so schwer fällt zu akzeptieren, das eine Fehlentscheidung auch negative Konsequenzen hat und das direkt Leute denken, dass jeder, der diese negativen Konsequenzen erwähnt in irgendeiner Weise gegen diese demokratische Entscheidung ist.
 
@airlight: Natürlich kannst du aus einem Verein austreten, aber wenn du in einemComputerverein bist und bekommst auf alle PC-Bauteile 10% Ermäßigung dann musst du halt auch damit rechnen dass du diese nicht mehr bekommst wenn du austrittst.
 
@airlight: Klar ist das zu aktzeptieren, aber du kannst nicht aus einem Verein austreten und verlangen, dass du die Vorteile des Vereins weiter genießen darfst.
 
@grakullarg (re:1): Nun, nun! Die Unternehmen (mal pauschal geschrieben) suchen immer Glegenheiten, Preise / Gewinne zu erhöhen. Sei es, das Energie (angeblich) teurer wird ODER sei es, weil Löhne erhöht wurden ODER sei es, weil Rohstoffe teurer wurden ODER sei es, weil irgendwo Krieg ist und das die Kosten hochtreibt ODER sei es, weil es eine Naturkatastrophe gab ODER sei es, dass es eine politische Veränderung gab (irgendwo mit mal ´ne linke Regierung) Oder sei es mit einem mal umgekehrt, weil eine es Veränderung zur Demokratie hin gab die die Stabilität (Wirtschaft, Politik) eines Staates angeblich gefährdet Oder sei es...........ohne Ende diese Kette.

Und nun ist es eben mal der Brexit auf GB bezogen. Bei nächster Gelegenheit vielleicht wieder ´ne Bankenkrise?.......
 
@MatzeB: HP muss seine Rechnungen nun mal großteils in Dollar und vielleicht noch Euro bezahlen, wobei die Verluste des Pfund eigentlich noch höher als die von HP verlangten 10% sind. Es war vor dem Brexit klar, was passieren würde. Und UK hat sich das im wahrsten Sinne selbst so ausgesucht.
 
@MatzeB: Keine Ahnung haben, aber sich mal so richtig schön aufblasen... Firmen sind nicht die Wohlfahrt, die müssen Geld verdienen. Und wenn eine Währung so richtig in den Keller rauscht, wie es das Pfund getan hat, sind Importe teuer und damit steigen die Preise. Dass man das noch jemandem erklären muss...
 
@Chiron84:
Das muß man nicht erklären.
Was man aber mal erklären sollte ist, welchen realen Grund es für den Kursverfall des Pfunds geben sollte!
Vorallem da bis jetzt noch nicht mal ein Antrag auf Austritt gestellt wurde und da das Referendum nicht mal bindend ist auch noch nicht mal feststeht ob dieser überhaupt tatsächlich kommt.
Hinzu kommt, dass es, selbst nach der Antragstellung, immer noch mindestens zwei Jahre dauern wird bis man weiß welche Auswirkungen ein Austritt tatsächlich haben wird.

Bis jetzt hat sich nämlich noch überhauptnichts geändert!
 
@OPKosh: ist halt der übliche Börsen-Mist.

Aktionäre sind wie scheue Katzen. Kaum erschrickt man sie durch irgend eine Kleinigkeit (oder auch nicht so klein ^^) stürzen die Aktien in die Tiefe.
Und gibts was zu fressen (sowas wie einen Krieg ^^) steigen sie plötzlich.

Hat leider absolut nichts mehr damit zu tun wofür das ganze Aktien-System mal gedacht war...
 
@Draco2007:
"Hat leider absolut nichts mehr damit zu tun wofür das ganze Aktien-System mal gedacht war..."

Allerdings!
 
@OPKosh: Aktionäre hassen Unsicherheit, und gerade davon ist jetzt genug da. Auch wenn das Referendum nicht binden ist und immer offensichtlicher wird mit welchen dreisten und gefährlichen Lügen die Pro-Liga ihr Ziel erreicht hat, haben genug Verantwortliche gesagt dass sie sich ans Ergebnis halten.
 
@Chiron84:
Das ist ja alles richtig!
Deshalb gibt es aber trotzdem keinen Grund für eine Panik.
Der Austritt wird über zwei Jahre dauern, in denen ausgehandelt wird wie es danach weiter geht. Und an diesen Verhandlungen wird auch mit Sicherheit die Wirtschaft vertreten sein.
Man hat also nicht nur reichlich Zeit sich auf die Veränderungen einzustellen - als Wirtschaft - man wird auch aktiv diese Entwicklung mitbestimmen können!
So groß - um jetzt schon in Panik zu verfallen - ist die Unsicherheit also gar nicht.
DAS ist mein Punkt!
 
@OPKosh: Ich bin mir nicht mal sicher ob das wirklich Panik ist... die Leute gehen derzeit ja nicht mal vom Worst Case aus, die Meldungen die derzeit durch die Presse geistern sind ja realistisch - der Brexit wird so oder so auf jeden Fall teuer für UK. Der Bankenstandort London wird leiden, und aus viel mehr besteht England halt nun mal leider nicht mehr.
 
@MatzeB: Da hast du etwas falsch verstanden. Wenn ein Notebook von HP 1.000 Pfund kostet, bleiben nach Abzug von Steuer und Gewinnmarge des Händlers sagen wir mal (vereinfacht) 500 Pfund übrig, die dann an HP in Dollar umgerechnet werden. Dh HP hat pro Notebook 750 USD Umsatz gemacht. Bei einem schlechteren Umrechnungskurz von Pfund zu USD (wie es aktuell der Fall ist) würde HP aber nur noch 650 USD Umsatz machen! Und das, ohne dass Preise gesenkt wurden oder sonst etwas passiert ist. Damit also HP weiterhin den GLEICHEN Umsatz in USD pro Gerät macht, muss der Preis in Pfund angepasst werden.

Anderes Beispiel der Erklärung: HP verkaufte vorher und verkauft auch weiterhin auf dem Großhandel das Notebook für 750 USD. Dh der britische Händler kaufte es vor der Brexit-Entscheidung für umgerechnet 500 Pfund, heute aber dank schlechtem Wechselkurs bezahlt der Händler 580 Pfund. Daher empfiehlt HP den Händlern ihren Preis anzuheben. Halbwegs verständlich?

Die IT Unternehmen machen also nicht mehr Umsatz als vorher. Sie wollten nur die Zahlen für sich selbst auf gleichem Niveau halten.
 
EDV teuer, ja ne ist klar, sehr schön verallgemeinert.........

Cu
redjack
 
Ist doch eine ganz normale ökonomische Entscheidung die nur indirekt was mit dem Brexit zu tun hat. Der Kurs ist nun mal ins Bodenlose gefallen, dementsprechend müssen logischerweise die Preise angepasst werden. Die Produkte kommen nun mal aus Ländern mit stärkerer Währung, also muss das Produkt dort teurer verkauft werden. Alternativ verzichtet man auf Marge und damit auf Umsatz. Und das würde ich auch nicht einsehen. Zumal die Branche eh schwächelt und mit schwachen PC-Verkäufen zu tun hat.
 
Die Britten haben selber gewählt....
 
@happy_dogshit: die wählen ja auch oft auch Fritten als Fastfood.
 
ich denke 10% kann man verkraften... als der Euro kam wurde alles hierzulande doppelt so teuer!
 
@Heinrich der 88 ;): komisch, bei mir hat sich damals alles halbiert: was vorher 100 DM kostete, gab es plötzlich für 50€. Ich glaub, Du hast Dich damals ziemlich über den Tisch ziehen lassen... ;-)
 
@Bengurion:
Ja, aber nicht nur die Preise! ;-)
 
@Bengurion: Zu DM-Zeiten habe ich jedenfalls keine 5 Mark für eine Bratwurst bezahlt, und auch nicht 1 Mark für ein Brötchen. Wenn ich mir die Preise für Lebensmittel, bzw. Dinge des täglichen Bedarf's anschaue, kann ich Heinrich nur Recht geben. Wollte gestern Nachmittag meiner Frau und mir ein schönes Stück Kuchen vom Bäcker zur Vesper mitnehmen, aber ganz sicher nicht für 3 Mark pro Stück.
 
@johannes66: Das ist ja auch schon zwölf Jahre her. Natürlich kostet heute eine Bratwurst nicht mehr 2,50 DM sonder 5,- DM (~2,50€), aber Dein Einkommen hat sich ja auch verdoppelt. (zur Vorsicht kommt jetzt folgendes Tag:) </ironie>
 
@kontrapunkt: Stimmt, ich verdiene ja jetzt das Doppelte. Keine Ahnung warum ich mich so aufrege. Also alles halb so wild ;-)
 
@kontrapunkt:
Ich wollte Dich gerade fragen wo sich die Einkommen verdoppelt haben. ;-)
 
@kontrapunkt: Trotz Ironie-Tag ein Minus? Lesen ist hier wohl nicht jedermanns Stärke???
 
@johannes66: Inflation kennst du ?

aha... was hast du den damals zu markt zeiten verdient ? und was verdienst du jetzt ? uh... richtig, mehr als die hälfte
 
@dzdz: Wenn ich jetzt 140% verdiene, aber alles (oder zumindest das Lebensnotwendige) 175% kostet, nützt mir mein Mehr an Gehalt aber nichts!

Achso, nicht immer alles in Brutto betrachten, denn durch die neue Gesetzgebung bei Krankenkassenbeitrag und Pflegeversicherung, schrumpft der Nettoanteil ebenfalls noch mal gegebüber 2001
 
@kontrapunkt: wenn dem so wäre, es ist aber das gegenteil der fall. Löhne steigen, preise weniger
 
@dzdz: Die Brutto löhne mögen zwar steigen dieser Anstieg wird aber, wie von kontra schon erwähnt, bei den meisten normal verdienenern durch steigende Kassenbeiträge direkt aufgefressen.
Mag ja schön und gut sein wenn man eine Tariferhöung oder eine gehaltserhöhung von ~2,5 - 3,5 prozent hat hilft dir aber nichts wenn diese ~2,5 - 3,5 jedesman zu 90% in die Kassen abfließen und du am ende dann ein paar Euro mehr auf der Hand hast. Deutschland ist nicht ganz grundlos unter den 1. Welt Ländern das größte Lohndumping Land.
 
@dzdz: Die Preise sinken, ja aber wie? Es wird immer dieser schöne Warenkorb errechnet, da ist dann 1 Brötchen drin, das 5 Cent teurer geworden ist und ein T-Shirt, das zwei Euro preiswerter geworden ist. Also sind die Preise um 1,95€ gesunken (jetzt mal ganz vereinfacht ausgedrückt). Nur: Du kaufst 1 Shirt im Monat, aber 100 Brötchen. Also zahlt du effektiv 3 Euro mehr!
 
@dzdz: Ich werde Dir jetzt mal was erzählen: Ich komme aus dem tiefsten Osten (ich weiß, selber schuld) und gehe hier für 8,50 Euro/Stunde arbeiten. So, nun habe ich gerade mal alte Lohnbescheinigungen von 1994 rausgesucht. Dort hatte ich, für denselben Job, einen Stundenlohn von 15,00 DM. Merkst Du was? Nichts mit "uh... richtig, mehr als die Hälfte". Das ist keine Inflation, das ist schlicht und ergreifend Betrug.
 
@johannes66: Dazu kommt gerade richtig schön dieser Beitrag:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle-stunde/video-einkommensschere-waechst-100.html
 
@kontrapunkt: Danke für den Tipp!
 
@kontrapunkt: yay, endlich mal, zahlen, und tatsächlich, der Beitrag ist tatsächlich ein argument

Zum Warenkorb, hättest du jetzt kritik an der hedonischen Methode geäußert, gut Verständlich. Aber wenn wunderts, der warenkorb richtet sich nach dem tätsächlichem deutschen Verbrauch... und da werden schon mehr als ein Brötchen eingeplant worden sein...

@johannes66 mhm, 8,50 sind mehr als die hälfte von 15, aber zugegeben inflation zugerechnet hast du dich echt verschlechtert, kannst du dich nicht zusätzlich qualifizieren/fortbilden ? Das der Niedriglohnsektor abwandert/automatisiert wird ist ja nichts neues, und ehrlich gesagt weiß ich nicht ob ich darum traurig sein soll.
 
@johannes66: also mal ernsthaft. Lebensmittel sind verglichen mit dem Durchschnittseinkommen in Deutschland verdammt günstig.
 
@Wuusah: Ja,ja, das Durchschnittseinkommen! Im Durchschnitt hat jeder Einwohner Heilbronns ein Jahreseinkommen von 39524€ gleich 3293€ pro Monat.
(Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/heilbronn-dieser-mann-ist-so-reich-dass-statistiken-seines-wohnorts-wertlos-sind-1.2705044)
 
@kontrapunkt: Was soll ich darauf antworten? Dir ist doch hoffentlich bewusst, dass auf ganz Deutschland verteilt der Einfluss der Reichen nicht so groß ist...
 
@Heinrich der 88 ;): An einem Punkt muss ich dir Recht geben. Ich bin kein Finanzexperte, aber "10% Preiserhöhung... beispielloser Verfall des Pfundkurses", lass mich mal so raten... der tatsächlicher Pfundkurs liegt so bei -5%? Ich denke beim Brexit ist u.A. das ein Teil des Problems. Die Abwertung des Pfunds, im Vergleich zum Euro und Dollar, kommt nicht nur durch den direkten Wechselkurs zustande, sondern die Preiserhöhungen haben eine Rückwirkung auf diesen Wechselkurs. Auch andere Arten von Spekulationen werden den Wechselkurs zunächst erstmal weiter senken.
 
@Lastwebpage: Seit kurzem an gewissen Landesgrenzen (wieder) fällig werdende Steuern oder Zölle dürfen sicher auch ein paar % ausmachen. Womöglich die "restlichen" / bei dir fehlenden -5% ? ;-)
 
@DerTigga: Das mit den 5% war nur ein Beispiel, auf jeden Fall wird es wohl eine Verteuerung in Großbritannien geben, die eher mit Gewinnen für Unternehmen zu tun hat, als mit dem Wechselkurs. Der Wechselkurs wird sich dann eben wiederum entsprechend verschlechtern. Anderes Beispiel. Wieviel hat ein Pfund Butter nach der Euro Umstellung gekostet, was vorher eine D-Mark gekostet hat, 0.5€, nein, wahrscheinlich 0.6€ oder? In irgendwelchen Statistiken mag das zwar nicht der Fall gewesen sein, für viele Verbraucher wurden die Sachen bei der Euro Umstellung aber eben doch teurer, oder sie meinten zumindest es wäre so. Diese vermeindliche Preissteigerung lag ja auch nicht an dem Tauschkurs.
 
@Lastwebpage: Schon richtig irgendwie. Um bei deinem Butterbeispiel zu bleiben, war dessen Preiserhöhung aber in dem Sinne eine sich monatelange hinziehende bzw. häppchenweise Steigerung, wohin gegen diese 10% Preissteigerung eine schlagartige ist. Was in meinen Augen ein eindeutiges Indiz dafür ist, das da 2 ganz verschiedene Mechanismen (ein bzw. aus) gewirkt bzw. dahinter gesteckt haben ;-) Die Auswirkung für die Käufer bzw. dessen Geldbeutel ist natürlich letzten Endes dieselbe. Und wie so oft werden da rege Diskussionen stattfinden, über (angeblich machbare) Vermeidung oder zu mindestens eine Geschwindigkeitsreduzierung des Anstiegs.
Und genauso wie bei uns werden dort in England nun sicher reihenweise Stammtischgespräche geführt werden, über den ganz sicher vorhandenen Willen diversester Firmen, sich sowas wie gesund stoßen zu wollen ? ;-)
 
@DerTigga: Bitte ? die eu hat den austritt noch nicht einmal beantragt...
 
@dzdz: Bitte ? die EU muss bei den Briten deren Austreten beantragen und nicht (nur) andersrum ? Und die EU muss denen womöglich auch ein Rücktrittsrecht vom Austrittsrecht einräumen ?
 
@DerTigga: andersrum, hast ja recht.. steuern werden trotzdem erst frühstens in >2 Jahren fällig
 
@Lastwebpage: -15 % gegenüber anfang des jahres, -10 gegenüber kurz vorm brexit,

ich meine das nachzugucken ist jetzt nicht wirklich schwer ?
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