Ende des Routerzwangs: Unitymedia nimmt nicht alle Kunden mit

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia gewährt die neue Wahlfreiheit beim Einsatz eines eigenen Routers nicht für alle seine Kunden. Darauf hat das Unternehmen jetzt explizit hingewiesen. Wer seit mehreren Jahren in seinem alten Vertrag festhängt, muss ... mehr... Lte, Router, Avm, Fritzbox Bildquelle: AVM Lte, Router, Avm, Fritzbox Lte, Router, Avm, Fritzbox AVM

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Deren offizielle Begründung, oder aber: "Wer noch einen der günstigeren Tarife von früher hat und einen eigenen Router nutzen will soll bitte jetzt endlich mehr zahlen."
 
@mArcometer: das siehst du völlig falsch... weißt du was das für ein Aufwand ist die Zugangsdaten von vor 2013 zu finden? *rotfl* :)
 
@baeri: Tjo... SELBER SCHULD! Zuerst hunderte Tarife in einem Tschungel aus undurchsichtigen Bedingungen konstuieren und dann jammern, wenn das eigens konstruierte Wirrwarr nicht mehr durchschaubar ist - sind das A...n!
 
@Zonediver: du weist aber schon, dass vor 2013 das Kabelnetz teils noch kabelbw war und nicht unitymedia selber?
 
@Blue7: Na dann hatten sie ja 3 Jahre Zeit, den Müll aufzuräumen..
 
Den Teufel werde ich tun und da etwas anderes hinhängen als deren Gerät. Sobald nämlich ein Problem auftritt, wird man darauf verweisen, dass es meine Schuld sei. Und Probleme hab ich auf laufenden Band mit dem Verein...
 
@mreyeballz: Auch wenn du es sicherlich selber weist, aber dann nix wie weg von dem Verein ;-). Es ist für mich ein absolutes NoGo nicht einen Router meiner Wahl benutzen zu dürfen. Und über "klassisches" VDSL bekomme ich auch 50 MBit/s und das reicht mir allemal. Es sei denn du bekommst in deiner Gegend keine gute Anbindung
 
@DarkKnight80: #Telekom50Mb/s\10Mb/s #FB7490 was will ich mehr in einem 2 Personenhaushalt.
 
@DarkKnight80: Kann jetzt nur von Vodafone Kabel sprechen (früher Kabel Deutschland). Die hatten nie einen Routerzwang, nur einen Modemzwang. Nutze schon seit einigen Jahren einen ASUS Router hinter dem Modem. Der Bridge Mode lässt sich ja kostenlos aktivieren, damit hängt der Router direkt am Netz.
 
@Stefan1200: Mache ich ganz genauso und werde auch dabei bleiben, zumindest so lange mein "Zwangsmodem" nicht den Geist aufgibt bzw. aus anderen Gründen ersetzt werden muss oder ich mir ein neuen Router kaufen muss (wegen defekt oder was auch immer).

Solange bleibe ich bei meinem "Zwangsmodem"+BridgeMode und meiner dahinter hängenden FritzBox 7272.
 
@Stefan1200: Hier bei Unitymedia gibt es leider nur diesen komplett Router als Zwang. Selbst für WLAN muss man extra zahlen. Daher kommt mir das nihct in die Tüte bzw. in dem Fall in die Hütte.
 
@DarkKnight80: Über Telekom gehen 16k, UM bietet bis 400k. Gebucht habe ich 200k.
 
@mreyeballz: Verdammicht :-(. Ich habe das wirkliche Glück direkt in Stuttgart mit 50 MBit/s über VDSL angebunden zu sein. Sonst wäre ich diesen Bauernfängern wohl auch schon auf den Leim gegangen
 
@mreyeballz: Beim "eigenen" Router wird dir natürlich keiner helfen wollen - aber bei einem Modem müssen sie dir weiterhelfen - natürlich.
Man sollte aber nicht vergessen "warum" dieser Routerzwang (zu Glück) per Gesetz abgeschafft wurde: Weil diese ISP-Figuren extra Miete für diese Teile verrechnet haben und keine Daten dazu rausrückten! DAS geht natürlich garnicht!
Bei uns in Österreich war das übrigens "nie" ein Thema - da konntest schon immer nehmen, was du wolltest - sogar, wenn der ISP einen Router gestellt hat. Die Zugangsdaten gabs immer und das freiwillig und ohne Nachfragen.
 
Wie ist das Eigentlich mit den Geräten die mann aus Zwang gemietet hat und dafür extra Zahlt. Stichwart Homeserver mit 5€ mtl. Kann man die Verträge jetzt Sonderkündigen? Weis da jemand was.
 
@1schott2: ich denke diese Zusatzoption lässt sich monatlich künden
 
@1schott2: Es gibt zu dem ganzen Thema heute einen sehr ausführlichen Blogeintrag von UM selbst. Dieser ist auch oben im Text verlinkt.
Dort heißt es unter anderem: "Kann ich das von Unitymedia bereitgestellte Gerät zurückschicken und den Mietvertrag dafür kündigen, wenn ich einen eigenen Router einsetzen möchte?
--
Bei der Bereitstellung eines Routers oder Modems von Unitymedia handelt es sich nicht um eine Miete. Stattdessen stellen wir die Hardware im Rahmen des Servicevertrags zur Verfügung - und das ohne Aufpreis. Denn die monatlichen Kosten fallen nur für den Service an (zum Beispiel Internet und Telefonie). Daher könnt ihr keinen Hardware-Mietvertrag kündigen - es gibt nämlich keinen."
 
Am besten Kündigen und anrufe abwarten.... Dann bekommt man Neukunden Konditionen.
 
@Riplex: einfach Businessaccount für 2 euro mehr buchen und man hat 0 theater. ich zahle für meine 150 Mbit 32 euro im monat als Businesskunde (kann jeder werden). und hab 24h support...
 
@Conos: wie geht das? Ich finde es nur für 35euro netto und dann 24monate später nur noch für 60euro netto... wäre mir zu viel...
 
@Maggus2k: https://www.unitymedia.de/business/selbststaendige/internet-und-telefon/internet-pakete/office-internet-150/
31,99 netto . ich habs damals noch für 27 netto bekommen, ist wohl etwas teurer geworden

natürlich zum ende der vertragslaufzeit von 2 Jahren kündigen um nicht in den teuren Tarif zu Rutchen. Sollte man bei allen Laufzeit verträgen machen :)
 
@Conos: bieten dir die dann bessere Konditionen? Hab mal gehört, dass die das bei business nicht machen?!
 
@Maggus2k: in 2 Jahren passiert viel. kannst dann ja immer noch wo anders hin oder wieder consumer nehmen oder was ganz anderes.
 
Unfassbar, war aber zu erwarten, dass sie nach einer Lücke suchen würden. Ich lobe mur die Telekom.
 
@regulator: Auch wenn bei der Telekom offiziell auch bisher kein Routerzwang herrschte, wurden die Kunden so massiv eingeschüchtert (was alles passieren könnte/würde, wäre, wenn ... sie nicht die Speedports nehmen), daß sie am Ende fast alle die miserable Technik doch genommen (= teuer gemietet) haben. Und auch alternative Zyxel-Geräte und DigitalisierungsBoxen sind technisch nicht besser!
Mal sehen, was sich die Telekom für die Zukunft dann noch für mehr oder weniger große Schikanen ausdenkt ... Da kommt noch garantiert was. Die Mindestmietdauer für die grausigen Speedports hat man ja - als die Routerfreiheit per Gesetz nicht mehr zu vermeiden war - ja mal schnell auf min. 12 Monate erhöht ...
 
@ciesla: Ich bin jetzt seit 8 Jahren bei der Telekom, genötigt wurde ich zu garnichts. Im Gegenteil, als ich Entertein geordert habe, vor etwa 3-4 Jahren, hab ich gefragt welchen Router ich denn brauche und die sehr freundliche Dame hat mir auch tatsächlich eine Fritz Box empfohlen. Hab trotzdem nen Speedport genommen, kostete mich genau 0€ und hat genau das getan was ich erwartet habe, nämlich Internet geliefert sogar mit WLan, verrückt ich weiss. Seit den Magenta Tarifen, also etwa 1 Jahr jetzt, miete ich den Router bei der Telekom, wieder ein Speedport (ja ich bin wohl verrückt) und er tut genau das was er soll, er liefert Internet, und wieder mit WLan, krass ich weiss. Das kostet mich ganze 3€ im Monat also 66€ in 2 Jahren und wenn er kaputt geht bekomme ich nen neuen. Was genau soll also der Technik so mieserabel sein? Kann die FritzBox was anderes was mir bisher verborgen blieb? Kocht die mir Kaffee am Morgen oder geht für mich zur Arbeit?
 
@picasso22: echt? telekom tauscht die einfach so aus? das machen die seit 2 Jahren schon nicht mehr, da muß man alles mögliche angeben und 1 bis 2 ST Besuche über sich ergehn lassen. Oder gleich mehr Geld bezahlen und nen Computerhilfe Zusatz Vertrag abschließen, denn wenn der Techniker nicht feststellt, das der Router defekt ist, wird der auch nicht ausgetauscht, und die simple Aussage "der Router ist defekt" kostet entweder einmalig oder gestaffelt 10€ im Monat. zusätzlich zur Servicepauschale von 4,95€ Brutto. denn die versteht die Telekom nicht als Miete für die Speedports, wurde vom Vertrieb und Verkauf nur immer falsch an die Kunden kommuniziert.

zu Thema, was die Fritz.box mehr kann als die Speedports, hmm wo fang ich da wohl an, obwohl egal, wenn dir die Speedports reichen, dann ist es auch gut so, so als DAU. Ein Nerd wird sich nie mit den eingeschränkten Dinger abgeben, aber für Ottonormaluser, der einfach nur ins Internet will, reichts grad so. die sind so abgespeckt, das die den Begriff "Router" gar nicht verdienen, besser wäre: "einfaches aktives Gerät mit Zugang zum I-Net ohne sinnvolle Einstellungsmöglichkeiten." allein der Wegfall der S0-Bus Schnittstelle für ISDN -Telefone/-Anlagen, welche dann über einen zusätzlichen Adapter (70€) nachgerüstet und eingerichtet (manchmal nicht so einfach) werden müssen, vom zusätzlich verbrauchten Strom ganz zu schweigen, ja sowas nennt man dann super Geräte.

aber wie ich ja schon schrieb: "für DAU`s ist es ok!" die können aufgrund fehlender Möglichkeiten auch nichts kaputtkonfigurieren. aber ich geb auch ein kleines Beispiel:
1. wake on lan: geht mit dem Speedport nicht
2. VPN: wird nicht unterstützt,
3. Kindersicherung: gibt es nicht
4. NAS: hatte ich mal versucht, aber lief nicht stabil
5. USB-Drucker: lief, aber irgendwie immer nur mit einem Rechner, und mit Smartphones gar keine Chance.

jetzt mit ner 7490 alles wie geschmiert, so wie es sein soll.
 
@darkerblue: dem muss ich widersprechen. die telekom hat unseren speedport innerhalb von zwei monaten fünf mal ausgetauscht. kostenlos. als es dann immer noch nicht wie gewünscht lief haben die den vertrag für den speedport auf meinen wunsch aufgelöst.
 
@Crazylena: ehrlich, dann bist du ein Glückspilz. ich erleb jeden Tag das Gegenteil. und ja "Ausnahmen bestättigen die Regel" und nur zum gegenrechnen: alle Speedports älter als die W723V sind mit der neuen Technik nicht kombatibel. können also nicht mehr ausgetauscht werden da auch die Telekom keine mehr auf Lager hat; die w723v werden nicht mehr hergestellt, es ist also nur noch der Wechsel auf IP Tarif mit w724v möglich und die 3 Typen des W724V (A,B und C) sind mittlerweile auch nur noch als Rückläufer vorhanden, (jeder Typ hat andere Macken) die werden dann kurz geprüft und dann an den nächsten Kunden rausgeschickt, teilweise fehlen dann die Netzwerkkabel und nur das Stromkabel ist dabei. Aber nur für Kunden, die noch einen richtigen Mietvertrag haben, die neueren Verträge haben nur noch ne Servicepauschale zusätzlich, die Speedports sind jedoch Kaufgeräte, und diese tauscht die Telekom auch nicht aus, die muß der Kunde dann wieder neu kaufen.
 
@picasso22: die Fritz box läuft in der regel stabil......die speedports hängen sich in der regel auf. ausnahmen gibt's immer.....aber ich fahre vielleicht ein mal im jahr zu nem kunden bei dem sich die Fritz box aufgehängt hat....aber 3 mal die Woche zu kunden bei denen der speedport keine lust mehr hat. und ganz schlimm isses seitdem voip verkauft wird.... von 5 speedports mit ISDN Adapter dahinter, die wir bei kunden verbaut haben.....haben wir 5 wieder abgebaut....Fritz box dran....seitdem ist ruhe. auch die Fritz box verliert den kontakt zum sip Server ab und zu ( liegt am nicht fertig entwickelten sip der telekom ).....aber sie ist wenigstens so programmiert, dass sie ihn wieder neu aufbaut.

ach ja.....und nochmal zum Thema voip......schon alleine die Tatsache, dass die speedport den port 5060 komplett für eigene Interessen blockieren sagt schon alles aus. netter versuch den kunden von anderen sip Providern fern zu halten
 
das neue Gesetz sagt aber auch nicht, diese Kunden nur, und die alten die ihre Laufzeitverträge treu halten nicht. Also so nicht
 
@eltonno: Hä, was? Jetzt bitte noch einmal auf Deutsch!
 
"Das gilt allerdings laut dem Gesetz erst einmal nur beim Abschluss neuer Verträge - oder im Falle einer Vertragsverlängerung."
Das ist eben FALSCH! Bitte mal selber recherchieren und nicht einfach alles nachplappern. Im Wortlaut des Gesetzes wird das so nämlich nicht gesagt. Es gibt zwar eine Formulierung, die man so deuten könnte (mit sehr sehr viel Fantasie!), aber der Gesetzgeber hat in der Begründung schon festgehalten, dass es so nicht gemeint ist!
Sprich kein Gericht in Deutschland wird der Auffassung von Unitymedia und Co. folgen und die ersten Klagen sind bereits vorbereitet und werden direkt in den ersten Tagen, nach entsprechenden Anfragen an Um und deren offiziellen Antworten, eingereicht (neben einigen Privatleuten und Anwälten, hat sich hier auch schon der VZBV).
 
@Scaver: Begründungen oder Kommentare sind für die Tonne! Es muss so wie es gemeint ist im Gesetz stehen!
 
Man darf gespannt sein, was da nach dem 1.August bei welchem Anbieter so passiert und welche Klagen da möglicherweise so kommen werden, ich glaube das könnten so einige werden.
 
Es wäre alles kein Problem und gar nicht erst der Wunsch aufgekommen wenn die anständige Router mit firmwareupdates (neue Funktionen, bugfixes und Sicherheitsfixes) anbieten würde. Aber nein bieten teilweise richtig schnelle Router aber mit beschissener Firmware (Fritzbox, Speedports) an.
 
Das war so klar. Bloß sich nicht mit Kundenfreundlichkeit hervortun. Lieber weiter seine Kunden als Zahlvieh ohne Rechte behandeln.

Und auch ein herzliches Dankeschön an unsere Gesetzgeber, die trotz ihrer horrenden Bezüge nicht in der Lage sind, eindeutige Gesetze zu formulieren.
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