Netzneutralität vs. 5G-Ausbau: Telekom-Branche erpresst die EU

Die größten europäischen Mobilfunk-Konzerne versuchen quasi, die EU mit der Umsetzung des kommenden Aufbaus einer 5G-Infrastruktur zu erpressen. Ihr Ziel, das aus dem Strategiepapier "5G Manifesto" herauszulesen ist, besteht darin, die derzeit ... mehr... Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast Bildquelle: O2 in Deutschland / Flickr Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast O2 in Deutschland / Flickr

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Dann soll der Staat das 5G Netz aufbauen, aktiv die Erpressung komunizieren und dann das fertige Netz an Provider vermieten die die Netzneutralität garantieren. Im Gegenzug bekommen die derzeitigen Provider keine Genehmigung für 5G Masten.
 
@Besenrein: Leider hat die Sache einen Haken. Wenn der Staat das Netz aufbaut, finanziert er das aus Steuergeldern, dann "vermietet" er es an Firmen und die schlagen (wie immer) diese Mietgebühr auf den Produktpreis drauf. Also zahlt man als Kunde dann das Ding zweimal :-(. Aber im Prinzip gebe ich dir Recht! Es kann nicht sein, dass die Unternehmen den Staat in Sachen Infrastruktur erpressen!
 
@DarkKnight80: Sie sparen ja die Kosten für den Eigenaufbau, also sollten da keine Preisaufschläge kommen, es sei denn sie möchten den Kunden bewusst betrügen.
 
@Islander: Aber es wird auch nicht günstiger werden wie bisher. UNd aus der Erfahrung der Vergangeheit, nutzen Konzerne einfach Alles was sie können um Kosten an den Endkunden weiterzugeben :-(
 
@DarkKnight80: Es hat aber auch niemand ein Interesse daran, es so billig wie möglich anzubieten. Außer der dumme Verbraucher, natürlich ;-)
 
@Islander: Die Kunden wurden und werden bewusst betrogen, siehe Kosten für SMS... oder die lächerlichen Datenvolumen, die es aktuell gibt.
 
@DarkKnight80: Dem lässt sich aber entgegenwirken wenn der Staat hingeht und sowohl das Mobil wie auch Festnetz in Eigenregie aufbaut und neben Sozialtarifen auch entsprechende Tarife für jeden anbietet.
Wer geht dann noch zu den anderen wenn man das selbe für zusammen 50 oder 60 Euro bekommt.
 
@Freddy2712: Dazu müsste der Staat aber auch wirtschaftlich sein. Aber das habe ich bisher bei keinem staatlichen Projekt gesehen. Sonst zahlt die Allgemeinheit dort wieder die Misswirtschaft. Ich würde eher sagen er finanziert "nur" die Infrastruktur und "vermietet" es an die TK-Anbieter. Aber dann hast du es leider genau so wie von mir oben geschildert, das der Kunde es "doppelt" zahlen würde. Es sei denn man reguliert wieder den Markt, was aber auch wieder ein extremer Eingriff wäre :-(
 
@DarkKnight80: Das ist falsch. Der Staat nimmt ja durch die Mieteinnahmen das Geld wieder ein. Unterm Strich sollte da ne Schwarze Null rauskommen, wenn man es richtig macht. Klar, wird nicht ganz klappen, aber doopelt muss da nichts bezahlt werden.
 
@FatEric: Hast du jemals erlebt das der Staat dir Geld zurück gibt? Denn er muss es ja erst einmal ausgeben bevor er Einnahmen erziehlen kann. Außerdem kostet so ein Netz auch Unterhaltungskosten (Wartung etc.) da wird ein Großteil der "Einnahmen" wieder investiert werden müssen. Es reicht ja nicht so ein Ding mal hinzuzimmern und dann läuft das wie der Duracell-Hase ehwig ;-)
 
@DarkKnight80: Dann stimmt aber am Mietpreis was nicht. Dass der Staat natürlich nix zurückzahlt ist klar, aber kommen mehr einnahmen rein, wie jetzt aktuell wegen der guten Konjunktur, sind Steuererhöhungen erst mal vom Tisch, bzw. wird man sogar entlastet und hat mehr Netto vom Brutto. Das ist die letzten Jahre immer mal wieder passiert, weil zum Beispiel die Arbeitslosenversicherung billiger wurde.
 
@FatEric: Stimmt ist eine Frage des Mietpreises. Aber der Startinvest wird einmalig den Steuerzahler und dann auch die Kunden doppelt belasten. Leider hat der Staat ja genau das Gegenteil gemacht, er hat das gesamte Netz verkauft (Festnetz). Und jetzt darf er durch Subvention den weiteren Ausbau auch noch mal zahlen.
 
@DarkKnight80: Es wäre ja möglich, den Providern ein paar Tarife mit vorgeschriebenen Leistungen zu einem maximalen Preis zu diktieren, damit wäre der Aufschlag zumindest bei diesen Tarifen reguliert. Was die Provider darüber hinaus für Tarife anbieten, (mehr Leistungen, mehr Profit) könnten sie selbst entscheiden. Das wäre ein Vorteil, wenn man als Staat der Anbieter des Netzes ist. Man bestimmt selbst, zu welchen Konditionen man sein Netz anbietet.
Mir ist klar, dass das nicht realistisch ist, die Lobbyisten leisten ganze Arbeit in diesem Segment...
 
@Schnetzelmaster: Ich stimme mit dir völlig überein. Ich finde auch, dass die Infrastruktur (nicht unbedingt der Betrieb!) in die Hand des Staates muss. Dieser finanziert Diese ja eh schon zu einem großen Teil mit, ist aber an den Gewinnen nicht beteiligt. Siehe Streckennetz der DB, Telekommunikationsleitungen, Masten etc.. Zahlen für den Ausbau tut der Staat und wir als Steuerzahler alle schon, aber von den Gewinnen bekommt nur der Anbieter etwas
 
@Schnetzelmaster: Also eigentlich wäre es doch so, dass wenn der Staat ein Netz aufbaut und dieses vermietet die Einstiegshürden für künftige Provider ziemlich gering wären wodurch es zu einer automatischen Preisregulierung kommen würde, da ab einer gewissen Anzahl an Unternehmen alle versuchen würden den geringst möglichen Preis anzubieten.
Aus meiner Sicht hätte das seit der Telekom-Privatisierung passieren sollen.
Dann wäre es absolut möglich, dass schon heute fast jeder Zugang zu 100 MBit/s syncron(und ein großer Teil wahrscheinlich sogar zu 1 GBit/s) im Festnetz hätte und idas Mobilnetz fast flächendeckend verfügbar wäre. Zusätzlich wären sogar noch viele Frequenzen frei, die für andere Anwendungen verwendet werden könnten.
Und es wäre einfach auf EU-Ebene sowohl Roaming als auch Auslandsgebühren(Gespräche und SMS INS EU-Ausland) abzuschaffen.
 
@XP SP4: Wie sehr sich die Geschwindigkeit des durchschnittlichen Anschlusses erhöht hätte, kann ich nicht beurteilen. Man hätte jedenfalls dafür sorgen können, dass (wie Du ja auch beschreibst) flächendeckend DSL und/ oder Mobilfunk mit akzeptabler Geschwindigkeit vorhanden ist, was ja momentan nicht mal ansatzweise der Fall ist.
Auch mit dem Stromnetz würde ich so verfahren, Infrastruktur sollte meiner Meinung nach in den meisten Fällen unter Kontrolle des Staates sein.
 
@Besenrein: Es fließen schon Milliarden Steuergelder an die Provider für den Netzausbau, die kriegen einfach den Hals nicht voll. Und unser gekauften Politiker werden wohl kauf was dagegen unternehmen. Meinst du die entscheiden gegen das Unternehmen, bei dem sie im Vorstand oder Aufsichtsrat sitzen?
 
@Besenrein: Die Provider müssen erst mal die Frequenzen für 5G ersteigern und dort könnte man schon diverse Auflagen hineinpacken (Ähnlich wie bei 4G mit der 800 MHz-Frequenz & dem Städteausbau).

Ich würde bei der Frequenzauktion richtig brutal vorgehen: Jeder Provider muss vor der Frequenzauktion für die nächsten 2 Jahre seinen Ausbauplan für die 5G-Frequenzen hinterlegen. Wird das Ausbauziel nicht erreicht, so wird Ihm die Frequenz weg genommen und neu verteigert.

Oder anders gesagt, wenn es die EU richtig anstellt, sitzt diese am längeren Hebel.
 
@basti2k:
"Die Provider müssen erst mal die Frequenzen für 5G ersteigern und dort könnte man schon diverse Auflagen hineinpacken (Ähnlich wie bei 4G mit der 800 MHz-Frequenz & dem Städteausbau)."

Du bekommst eher, wie damals bei den UMTS Lizenzen, zuhören, wie der Staat daran Schuld ist, dass man sich (die Netzbetreiber) gegenseitig halb in den Ruin geboten hat! ;-)
 
@Besenrein: Ich bin da bei Dir. Man muss den Mobilfunkanbietern keine Almosen verpassen, damit sie ihren Job machen. Ansich könnte man die Bedingungen auch diktieren, ohne dass die Provider auch nur ein Wörtchen mitzureden hätten, das ist schon frech. Wenn ein Provider meint, dass er mit der 5g Lizenz keinen Profit macht, soll er sich am Ausbau eben nicht beteiligen.
Ein staatlicher Aufbau des Netzes würde für mich Sinn ergeben, da ein Mobilfunknetz inzwischen einen ähnlichen Stellenwert hat wie beispielsweise öffentliche Straßen. Sie sollten für jeden zugänglich sein und der Ausbau sollte nicht nur da stattfinden, wo er lukrativ ist. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre ahnt man allerdings schon was passieren wird...
 
@Besenrein: Staatsunternehmen sind träge und unflexibel. Der Aufbau wäre noch langsamer, weil viele Gremien erstmal befragt werden müssen. Es gäbe kein Wettbewerb, somit muss sich niemand mit der Leistung überbieten und der Ausbau würde nicht weitergehen.
 
@Besenrein: so machen die das in indien: wenn die privaten zu hohe preise verlangen oder sonst nicht aus dem tee kommen, wird von staatlicher seite ein anbieter erschaffen, der so druck macht
 
Wenn Unternehmen die sich dem willen der Wähler beugen sollten die Regierungen Erpressen, dann läuft hier was ganz ganz falsch.
 
@Alexmitter: Nennt sich Lobbyismus...
 
@Zonediver: Nennt sich Kapitalismus
 
@Alexmitter: Das habe ich jetzt nicht ganz genau verstanden. Warum und in welchen Punkten sollten sich Unternehmen dem Willen des Wählers beugen?
 
@Sonix2001: Unternehmen agieren in einem Staat, dieser Staat hat eine Demokratische Verfassung, Wahlberechtigte Menschen wählen ihren Vertreter und dieser, und das Parlament steht über jedem Unternehmen.
 
@Alexmitter: bitte lern mal Zeichensetzung. Ich habe deinen Beitrag jetzt dreimal gelesen und verstehe ihn immer noch nicht.
 
@Skidrow: Hatte es eilig.
 
@Alexmitter: Und denkst du, er ist so toll, dass sich das Eilen lohnte?!
 
@Skidrow: Manchmal geht es nicht anders.
 
Aber sonst geht's denen gut, ja?
 
@Mowolf: Du scheinst im Kapitalismus noch nicht angekommen zu sein, die Folgen sind genau solche Dinge.
 
@BartVCD: Sicherlich, doch den Profit vor freiheitliche Werte zu stellen, ist immer noch die bewusste Entscheidung eines Unternehmens bzw. seiner Führungskräfte. Genauso kann man sich aber auch entscheiden, diese Werte nicht mit Füßen zu treten. Eine hinreichende Charakterstärke vorausgesetzt, natürlich. ;)
 
Mit Öttinger an der Position, können Sie diesen "wertvollen Beitrag" auch noch durchpressen. Pfui! Milliarden durch die Nationalen Förderinitiativen abgreifen und hintenrum erpressen. Alle unterzeichnenden Unternehmen sollten die Fördergelder zurückzahlen. Das gäbe eine Masseninsolvenz.
Sie haben aber nicht gesagt, das Sie sich den Braten 5G entgehen lassen. Es geht nur um einen langsameren Ausbau. Nun ja ich kann warten 3G reicht mir persönlich vollkommen unterwegs.
 
@robs80: 4G (LTE) ist auch recht flott und sollte auch (noch!) für die besagten Dienste reichen. Aber das blicken ja leider die Politiker nicht. Aber für die Zukunft und die wachsenden Datenmassen braucht man vielleicht mal 5G. Aber wie du schon sagtest, werden sich das die Unternehmen eh nicht entgehen lassen ;-)
 
@DarkKnight80: Ich wollte es gerade sagen, für Otto-Normal reicht bis heute doch auch 4G noch ohne Probleme!
 
@BartVCD: Aber nicht einmal den flächendeckenden Ausbau von 4G kriegen die hin, zumindest manche. Ist mir schon klar, dass das immer eine Kosten-Nutzen-Frage ist, aber wenn die so viel Fördergelder kriegen, dann sollte da endlich mal was passieren.

Ich wohne im ländlichen Raum und dass da eh alles bisschen langsamer zugeht weiß ich ;). Aber von den Providern fühl ich mich echt verar***t. Hab extra schon jede Form von Werbung für ein "Highspeed-Datenvolumen" abbestellt. Jedes mal musste ich den Damen und Herren am Handy sagen (natürlich in schlechter Verbindungsqualität :D), dass ich für sowas nicht zahle und mir ein Inklusivvolumen von 200MB mehr als ausreicht.
Ganz einfacher Grund: Ich habe an 80% der Standorte, an denen ich mich aufhalte, kein 4G-Netz, noch nicht einmal 3G. Und dass dann das Volumen, welches ich im gammligen 2G-Netz ziehe von meinem "Highspeed-Datenvolumen" abgezogen wird und auch abgezogen werden darf, find ich ne Frechheit.

Mit DSL siehts hier genauso aus. Eigentlich sogar noch viel schlimmer. Bei mir gibt's nur maximal ne 6k-Leitung. Klar, das kann schon reichen, aber bei 3 Leuten, die das nutzen, kann man nicht mal Filme streamen.
Was mich aber echt zum kochen bringt und einen ungemeinen Hass auf die Provider auslöst: Mittlerweile könnte ich sogar immerhin ne 16k-Leitung von einem Provider erhalten (Testsieger eines Breitband- und Festnetz-Tests, der größte Witz überhaupt :D ). Aber weil die ja scheinbar unbedingt den Ausbau von 10.000.000.000.000-Leitungen in den Städten noch weiter verbessern müssen (vielleicht etwas übertrieben), soll ich auf dem Land noch einen "Regio-Zuschlag" zahlen, um ne Leitung zu kriegen, die eh schon unterste Grenze ist. Dass die sowas auch noch machen dürfen, ist nochmal ne Verar***e. Weil die zu blöd sind, die Fördergelder für das zu nutzen, wofür die eigentlich da sein sollten, soll ich nochmal nen Zuschlag zahlen, um damit auch noch den viel leistungsfähigeren Ausbau in den eh schon gut versorgten Ballungsräumen zu finanzieren. Ich weiß nicht ob ich das falsch verstehe, aber das sollte echt unterbunden werden. Falls ich das doch falsch sehe, bitte gerne aufklären. Vielleicht legt sich dann der Hass gegen die Provider, aber das glaube ich nicht.

Aus diesen Gründen: Kommt den Kindergartenvereinen da nicht noch mehr entgegen, die sollen erstmal entsprechende Leistungen bringen. Von nem 5G-Netz würde man aufm Land ja vermutlich eh nicht viel haben :D.
 
...dieser beinhaltet unter anderem die Umsetzung von Beispiel-Szenarien für die Automobil-Technik, den Gesundheits-Sektor die öffentliche Sicherheit, Smart Cities und das Entertainment.

Aha... und wie um Gottes Willen haben wir's bis jetzt geschaft zu überleben - "ohne" 5G???
 
@Zonediver: Vor dem Auto hat der Mensch auch vorzüglich mit dem Pferd gelebt. Vor dem Haus auch ganz vorzüglich in der Höhle.

Möchtest du heute auf praktische Fortbewegungsmittel und einer Wohnung verzichten?

Falls deine Antwort "nein" lautet, hast du dir deine Frage selbst beantwortet.
 
@RebelSoldier: Kann man nicht vergleichen. Früher wusste man noch nichts von Autos und Häuser, umgekehrt würde es allerdings bedeuten, einen bisherigen Standard aufzugeben, was hier allerdings nicht der Fall ist.
 
@glurak15: Dann nehmen wir mal aktuellere Beispiele: Zur Anfangszeit vom Internet wusste man noch nichts von schnellen Modem-Verbindungen. Zur Zeiten des Modems nichts von ISDN, da wiederum nichts von noch schnelleren Verbindungsmöglichkeiten.

Als dann schnelle Verbindungen da waren, fing man plötzlich an Zeit- und Ortsunabhängig Serien und Filme über das Internet zu streamen. Oder Musik. Alles Dinge, die viele heute sehr zu schätzen wissen und wohl schmerzlich vermissen würden.

Nur weil wir uns heute noch nicht ausmalen können, was mit 5G-Verbindungen alles möglich wäre heißt es nicht, dass wir solche Verbindungen nicht bräuchten oder die genannten Beispiele alle schlecht sind.
 
@RebelSoldier: Klar, aber das ist auch wieder was anderes. Ich bin nur auf den Vergleich eingegangen.
Wobei ichs auch nicht schlecht finde, wenn die aktuelle Technologie wenigstens mal ausgereizt wird, anstatt alle zwei Jahre wieder das Nächste rauszuwerfen.
 
@glurak15: Eben. Man könnte ja auch mal eine Version überspringen, und dafür dann erst wieder bei 6G richtig investieren. Das kommt ja eh schon kurz nach dem 5er raus. So wird doch Kohle ohne Ende für Dinge verbrannt, die man eventuell wirklich nicht zwingend braucht, da der bestehende Maximalstandard durchaus noch Luft nach oben hat.
 
@RebelSoldier: Warum sollte man sich für 5G erpressen lassen, wenn doch schon 6G in den Startlöchern steht? Das ist die wichtigere Fragestellung. Wie lange gibt es 4G ca. 5-6 Jahre und wie ist der Netzausbau in DE? Wenn man nicht in Ballungsgebieten wohnt oder in speziellen, vorausgewählten ländlichen Gegenden? unter aller Sau. 3G ist gerade so mal Flächendeckend vorhanden. Und dann schon 5G Milliarden verballern für 5-6 Jahre Hauptnutzungszeit ach und nebenbei die Netzneutralität aufbrechen. Zeigt doch in was für einer Wertegesellschaft wir leben.
 
@robs80: Wo habe ich erwähnt, dass sich der Staat erpressen lassen soll?

Zu den anderen Dingen: Wenn es bereits einen Folgestandard gibt (zugegeben, kann mich nicht erinnern, jetzt aktiv mal was zu 6G gelesen zu haben), der dazu auch kurz vor der Fertigstellung steht, sollte man natürlich direkt darauf setzen.

Zum Netzausbau an sich... nunja. Sagen wir mal so: Die Orte, an denen ich mich hauptsächlich aufhalte, sind eigentlich alle durchgängig LTE abgedeckt. Auch in den ländlichen Gegenden, in denen ich so in der letzten Zeit mal war, hatte ich immer LTE-Empfang. Aber das ist nur meine subjektive Meinung.
 
@RebelSoldier: Oben im Text/Artikel steht explizit erpressen.
5G ist Standard in Südkorea, die bei Samsung Nokia, Alcatel, Huawei arbeiten schon an der Folgetechnologie.
 
Das zeigt doch schön, woher der Wind weht: man möchte mit der Aufgabe der Netzneutralität in erster Linie Geld verdienen (mein HTTP ist besser als deins!) und der Rest ist Nebensache. Mit Netzneutralität entgeht denen das natürlich, ergo ist man zu Ausbau "nicht in der Lage" (lies: nicht willens).

Haben sie halt Pech. Was nutzt die schnellere Infrastruktur, wenn man hinterher damit langsamer unterwegs ist als vorher - wenn man nicht grad den Geschwindigkeitszuschlag bezahlen will.

Bin aber gespannt, was tatsächlich rauskommt. Eine ordentliche staatliche Einrichtung (oder überstaatliche Einrichtung, wegen mir) darf sich schon per definitionem nicht erpressen lassen; mal schauen ob sie es doch tun und noch mehr von ihrer Glaubwürdigkeit verspielen.

(Andererseits muß natürlich auch bedacht werden: für jeden Fall von dem man erfährt gibt es noch zehn weitere Fälle, von denen nicht. Schätze, Erpressungsversuche mit und ohne Erfolg sind da eh an der Tagesordnung.)
 
@RalphS: Das ist aktuell eh eine Unsitte geworden für jede neue Technologie extra Geld zu verlangen. Siehe HD-TV und die privaten mit HDPlus etc.. Früher war es zwar am Anfang teurer, aber hat dann die alte Technik ersetzt und auch die Preisstruktur übernommen. Heute wird das Neue als Extra "Premium" Produkt verkauft, aber ersetzt das Alte nicht mehr :-(
 
@DarkKnight80: Wer so dumm ist, für Privatsender in HD zu zahlen, der ist selber schuld. Sowohl via Satelit als auch im Kabel gibt es RTL und SAT1, inkl. deren Tochtersender, in SD Kostenlos. Wenn natürlich 5Mio Leute für HD+ zahlen, warum sollen die das dann aufgeben?
 
@Besenrein: Das frage ich mich auch! Leider hat man in den kommenden Jahren die Wahl nicht mehr. SD wird abgeschalten und dann bleibt nur noch HDPlus und extra Zahlen. Ich hoffe ja, dass bis dahin Streaming so verbreitet ist, dass die ganzen verblödungs Sender eh schon in der Insolvenz stecken. Ich für meinen Teil möchte gar nicht mehr TV-Inhalte zu bestimmten Zeiten und mit Werbung unterbrochen anschauen wollen. Aber ich glaube das ist schon OffTropic, Sorry für den Themensprung hier ;-)
 
@DarkKnight80: SD wird nicht abgeschaltet, sondern die Analoge Ausstrahlung wird abgeschaltet. Für die Sender ist nicht HD das interessante, sondern die Verschlüsselung und damit die Gängelung der Zuschauer mittels HD+. Nur weil der Kunde nicht so blöd wäre dafür 5 Euro im Monat zu zahlen, kriegen die halt HD dazu, schon zahlen sie. Über HD+ aufgenommene Sendungen auf der Receiver- bzw TV Festplatte kann man übrigens nur solange ansehen wie man für HD+ bezahlt, danach werden die Aufnahmen nicht mehr entschlüsselt, genau wie bei Sky. Es sei denn, man kauft sich einen, nach Auffassung der Anbieter, "Illegalen" Receiver wie die Dreambox, die entschlüsselt erst und zeichnet das entschlüsselte Signal auf. dabei wird auch sowas schönes wie die Vorspuhlsperre bei Werbung eliminiert.
 
@Besenrein: Stimmt, diese Gängelung kommt noch dazu! Doch leider habe ich schlechte Nachrichten. ProSieben und RTL werden nach 2022 auch die SD-Kanäle abschalten. Siehe hier den Artikel von N24: http://www.n24.de/n24/nachrichten/Wirtschaft/d/8649518/das-ende-des-free-tv-naht.html
 
@Besenrein: Das ist der Punkt: Solange irgendweche DAUs für die neue Technik, die die alte eigentlich ersetzen sollte, bezahlen, wird das Alte nicht verschwinden und das Neue zum Abzock-Vehicel - da sind die Leute aber selber schuld!
 
ich bin immernoch der meinung das der staat für Strom,wasser,energie und Telekommunikation verantwortlich ist.er hätte diese dinge niemala in private hände geben dürfen.
 
@x81Reaper: Und wo hört das auf?? Müllabfuhr? Medizinforschung? Urlaubsreisen? Lebensmittel grundversorgung? Pay-TV für Nationalheiligtum Fußball? usw usw usw. Die von Dir genannten bereiche, plus Lufthansa Post und Bahn waren mal reine Staatliche Unternehmen, und sie haben dabei Milliardenverluste eingefahren. Der Staat ist ( zwangsweise) ein extrem schlechter Unternehmer. Würde man die Verwaltung privatisieren, müßte man um Wirtschaftlich zu arbeiten ca 30% der Arbeitsplätze abschaffen ( ZB: Straßenbauamt reinigt die Gullys auf der Autobahn mit 12 Leuten). Wenn der Staat aber Leute entlässt fliegen die Fetzen bzw wird das Wahlkampfthema. Ein anderes Beispiel sind Lehrer, wer einmal als lehrer arbeitet, der ist da sicher bis zur Pension, egal wie , erwiesen, unfähig er ist, der Staat entlässt ihn nicht. In einer privaten Schule wird die Arbeit eines Lehrers ständig bewertet und wenn seine Leistungen nicht mehr tragbar sind, wird er gefeuert, genau wie jeder Maler, Maurer oder Bankdirektor. Der Staat sollte nie Unternehmer sein, aber er sollte Regeln ausfstellen!
 
@Besenrein: Ich bin auch der Meinung, dass der Staat für bestimmte Bereiche die Kontrolle haben sollte. Hier ganz wichtig die Infrastruktur. Und gerade heutzutage ist die Kommunikation essentiell und auch im Kriesenfall unverzichtbar. Siehe GPS etc. Denn wenn es Hart auf Hart kommt muss der uns Bürger auch beschützen, wärend wie panisch durch die Gegend rennen ;-). Leider ist der Staat nun mal in vielen Bereichen auch total unwirtschaftlich. Das liegt leider auch daran, dass (eigentlich) genug Geld da ist und es ja nicht das Eigene ist. So wird extrem viel verschwendet. Hinzu kommt das sich für diese Verwschwendung auch keiner Rechtfertigen muss, höchstens zurücktreten und weiterhin fettes Geld dafür bekommen :-(
 
Interessant ist ja das selbst 4G noch nicht ausgereizt wird da das Kabel zum Sendemast nichtmal die bandbreite bringt. Und die denken schon an 5G
 
@Alexmitter: sehe ich auch so, wäre schön wenn sie bis 2020 das G4 Flächendeckned ausbauen würden. aber ic denke nict mal das schaffen sie.
 
@Doggi: Ich weiß ja nicht, bei welchem Anbieter du bist, aber bei der Telekom ist 4G praktisch flächendeckend vorhanden. gibt nur noch wenige Flecken ohne 4G
 
@Alexmitter: Na wenn die nicht jetzt "schon" an 5G denken, dann hätten wir 2040 noch immer keins.
 
Das Problem ist nicht wer verantwortlich ist sondern, wie ist die Nachfrage. Wenn immer mehr alles Mobile haben wollen dann müßen sie sich nicht wundern das die Anwälte bei einen melden weil ma ja schon wieder auf eine sogenannte illegale Seite War. Was ist das für eine Freiheit.- Man Deutschland wach endlich auf.
 
@Latschuk: Wenn man das nicht "mobile" macht, melden sich die Anwälte nicht, oder wo ist da der Zusammenhang?
 
@Latschuk: Ich weiß, es ist warm draußen, aber ich blick nicht was du uns sagen möchtest...
 
Solln sich lieber um die Netzabdeckung kümmern, statt für 3 Großstädte 80000000Mbits anzubieten...
mir reicht 3G immer noch und daran wird sich auch nix ändern.
 
Meiner Meinung nach ist damit eine Rote Linie überschritten worden. Alle Vorstandsmitglieder aller an diesem Strategiepapier beteiligten Unternehmen gehören inhaftiert für mind. 10 Jahre (Danach erst frühestens Eröffnung eines eventuellen Berufungsverfahrens). Zudem sollte deren gesamter privater Besitz beschlagnahmt und verstaatlicht werden. Die jeweiligen Unternehmen werden verstaatlicht. Alle Aktien beschlagnahmt von den jeweiligen Staaten. Bei den Aktionären ist außerdem eine einzelfall Prüfung nötig, um zu bestimmen ob diese Personen auch persönlich haftbar zu machen sind. Die EU, bzw. Staaten in der EU zu erpressen sollte ein schwerer Strafbestand sein. Aber machen können sie ja eh was sie wollen...
 
Mal eine Frage, zu diesem 5G, Automobile und Netzneutralität. Was genau ist damit gemeint? Telefon, Stauwarnungen, Radiostreams, usw. oder auch der Datenaustausch zwischen vollautomatisch oder halbautomatisch fahrenden Fahrzeugen? Sollte letzteres der Fall sein, und sich diese Fahrzeuge flächendeckend durchsetzen, ist das nicht sowieso ein toter Gaul? Ich könnte mir eventuell ein paar Gründe vorstellen, warum eine Übertragung dieser Daten über ein herkömmliches Mobilnetz nicht funktioniert und/oder nicht gewünscht ist.
 
Wenn das nicht nach hinten los geht. Die Frequenzen sind in jedem EU Land Eigentum des Staates und die Betreiber müssen die Genehmigung zur Nutzung, z.B. durch Lizenzen, erwerben.
Nun müsste die EU bzw. die EU Staaten an die Vergabe die Bedingung des Ausbaus knüpfen. Was wie viel bis wann ausgebaut werden MUSS, klar definieren und schon haben Telekom und Co. keine andere Wahl mehr... oder sie bekommen die Frequenzen nicht mehr und verschwinden vom Markt.
Anbieter die an die Stelle treten, wird es sofort geben.

In DE kann man relativ sicher sein, dass wenn die Telekom abdankt, dass Telefonica (o2) einspringen wird und sich die Frequenzen greift.
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