Steuerfahnder im Facebook Hauptquartier, es geht um Auslandgeschäfte

Facebooks Auslandgeschäft ist nun auch in den USA zum Ziel der Steuerbehörden geworden. Durch Steuertricks, mit denen das soziale Netzwerk sich vor allem in Europa und dort am Hauptsitz Irland klein rechnet, entgehen der Steuerbehörde IRS Million ... mehr... Facebook, Mark Zuckerberg, Börse Bildquelle: Facebook Facebook, Mark Zuckerberg, Börse Facebook, Mark Zuckerberg, Börse Facebook

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"Das Unternehmen halte sich an die geltenden Gesetze und Regeln der Länder, in denen es tätig ist."
Dann haben sie ja nichts zu befürchten....
 
@JacksBauer: eben...warum also keine Einsicht?
 
Hört man immerwieder von den "Großen". Die bezahlen bestimmt auch viel Geld an speziell dafür ausgerichtete Unternehmen, die extra für Konzerne Steuerschlupflöcher aufzeigen usw. Wirklich fair finde ich es nicht, aber da ist die Politik der einzelnen Länder gefordert. Dachte die Amerikaner zeigen da etwas mehr Patriotismus, schließlich wird es in Filmen teilweise gerne so gezeigt wie großartig das eigene Land gefunden wird. Naja anscheinend bis es darum geht finanztechnisch zur Großartigkeit beizutragen, da wird gerne weggeduckt. :-)
 
ist ja auch logisch...schließlich verdient das gesichtsbuch geld mit den daten seiner kunden...und die wandern nunmal alle in die vsa...klar, daß da europa nix zu melden hat...drohnensprit ist schließlich nicht billig...
 
@Rulf: ???? was haben die Daten der Nutzer des Social Networks Facebook - die übrigens nicht die Kunden sind, die Kunden von Facebook sind die Unternehmen, die Werbung auf Facebook schalten - mit der Steuerpraxis des Unternehmens Facebook zu tun? Wieso ist es "logisch", dass das Unternehmen Facebook versucht die Einnahmen in den ausgelagerten Ländergesellschaften zu halten und somit Steuern in den USA zu "sparen", weil Facebook Geld "mit den Daten seiner Kunden (sic!)" verdient, und "die" (ich nehme an Du meinst die Daten) "nunmal alle in die USA wandern"? Wieso ist somit "klar", dass "da" (wobei? Bei der Verschiebung von Geldern zwischen den Unternehmensteilen von Facebook und deren Besteuerung? Bei dem Umgang mit den Daten? ...?) Europa "nix zu melden" hat (ähm... wo genau ist in der News davon die Rede, dass Europa nix zu melden habe? Die USA wollen letztlich, dass das amerikanische Unternehmen Facebook Gewinne auch in den USA versteuert und nicht quasi im Ausland vor dem amerikanischen Fiskus versteckt... und wenn Facebook sich - wie sie behaupten, aber kein Unternehmen würde freiwillig etwas anderes von sich sagen, insofern ist das ohne Aussagekraft - an geltendes Recht hält, dann ja auch in Bezug auf die europäische Niederlassung an das (Steuer-/Unternehmen-)Recht der betroffenen europäischen Staaten, womit diese dann auch durch ihre Steuergesetzgebung "was zu melden" hätten.

Wirkt auf mich ziemlich wirr, was Du da schreibst.
 
@FenFire: Nun, ich denke, dass man die Nutzer von Facebook durchaus auch als dessen Kunden betrachten kann.

UND Facebook versucht NICHT die Einnahmen in den ausgelagerten Ländergesellschaften zu halten, sondern nur in den wenigen, wo Steuern sehr sehr günstig sind, wie z.B. in Irland. Alles natürlich um somit Steuern in den USA zu "sparen".

UND Facebook (und andere!) verwenden natürlich die Daten der Nutzer für die Werbetreibenden, Stichwort gezielte Werbung / personalisierte Werbung.

UND die meisten europäischen Staaten (auch innerhalb der EU) beklagen ebenfalls dieses Steuermodell, da die Gewinne von Facebook (und anderen!) dort nur im geringsten Maße versteuert werden, da die Hauptzentrale eben in Irland mit seinen gewollt günstigen Steuern liegt. Gewollt günstig, um Firmen anzulocken aber zu Lasten der anderen (EU) Staaten, die noch dazu Irland aus seiner letzten Banken-/Wirtschaftskrise herausgeholfen haben.
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