Apple startet mit iOS 10 virtuellen Organspendeausweis in den USA

Apple startet in den USA schon bald einen virtuellen Organspendeausweis. Mit iOS 10 sollen die Nutzer dann die Möglichkeit erhalten, sich in der Health App als Organspender zu legitimieren und sich sogar als neuer Spender zu registrieren. mehr... Betriebssystem, Apple, iOS 10 Bildquelle: Apple Betriebssystem, Apple, iOS 10 Betriebssystem, Apple, iOS 10 Apple

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Kann man da einer Verarbeitung der Organe auch aktiv widersprechen?
 
@Shadow27374: wird genauso möglich sein wie beim deutschen.
 
@Shadow27374: gruselig das überhaupt zu wollen, zumindest aus meiner sicht. aber ich respektiere da jede andere meinung. sind ja deine organe :)
 
@Matico @xerex.exe: Was denn nun? Ich habe mal gehört, dass man durchaus ein "Nein" auf den "analogen" Ausweis schreiben kann. Das tun scheinbar auch viele, nur ich habe mich damit noch nicht wirklich befasst. Habe bis heute nur einmal Blut für 25€ + "Abendbrot" "gespendet" bzw. verkauft.
 
@Shadow27374: Die Organe werden nicht "verarbeitet", sondern entnommen. Im Prinzip geht es nur um die Nutzung deiner Organe, falls du stirbst. Denn als Organspender stehen deine Organe, ab dem Moment, wo dein klinischer Tod festgestellt wird, zur Spende zur Verfügung. Sie werden entnommen und schnellstens zum Empfänger transportiert. Wenn man an irgendwas ganz besonders hängt, kann man die Verwendung direkt auf dem Ausweis einschränken.
 
@Niccolo Machiavelli: Wenn ich das verarbeiten nennen möchte ist das meine Sache! Eben so kann man nicht einfach an Organe nur weil jemand stirbt.
 
@Shadow27374: Das hast du scharfsinnig erkannt. Deswegen gibt es einen Organspendeausweis. Auf dem du solche Dinge regelst. Gibts den nicht, ist es an Frau/Freundin, Eltern oder Kindern, diese Entscheidung zu treffen. Die freuen sich ganz bestimmt darüber, Stunden nach dem eigenen Tod, solche Entscheidungen treffen zu müssen.
 
@Niccolo Machiavelli: Die Entscheidung ist bei den meisten ohnehin schon gefallen: Nein. D.h. Nachdenken müssen die nicht.
 
@Shadow27374: Und du gehst wohl davon aus, dass die Rettungssanitäter und Ärzte deine Entscheidung durch Hörensagen rechtzeitig mitbekommen.
 
@Niccolo Machiavelli: Die haben ohnehin nichts zu kamellen, das kommt später, wenn überhaupt.
 
@Niccolo Machiavelli: Körperteile/Organe dürfen nur mit einem O.K. entnommen werden, sonst nicht ... das wird schon mehrfach geprüft, keine sorge ;)
 
@Tobiasg: Musst du mir nicht sagen, zudem bin ich zukünftiger Organspender. Andere haben da offenbar aber Verständnisprobleme.
 
@Shadow27374: Ich hoffe, dass du dann im Fall der Fälle auch ein Spenderorgan ablehnst und lieber stirbst, oder?
 
@ger_brian: Ich nehms, wies kommt.
 
@ger_brian: Er meinte wohl hochnäsig, er würde dann halt lieber sterben und leiden, als ein Spenderorgan zu verlangen. Aber das sagt sich so leicht, solange man nicht betroffen ist. Ich finde, Organspende sollte man durchaus Opt-Out machen. Wer das wirklich nicht will, kann sich ja dann in 2 Minuten eben so einen Ausweis holen/drucken, NEIN draufschreiben und fertig - und dafür könnten tausende Leben jährlich gerettet werden. Was will man nach seinem eigenen Tod mit seinen Organen? Was hat man davon, die unter der Erde verrotten zu lassen? Lächerlich egoistische Haltung.
 
@eN-t: Dann habe ich ihn falsch verstanden. Das ist dann natürlich in Ordnung, wenn er nichts geben und auch nichts nehmen will. Aber ich würde es auch opt-out machen.
 
@ger_brian: Du hast ihn wohl falsch verstanden. Er würde auch von keinem anderen ein Organ annehmen, wenn er selbst im Sterben liegt. Tot ist tot. Sehe es genauso wie er, obwohl ich selbst schwer krank bin. Anstatt dass die Regierung Stammzellenforschung verbietet/blockiert, sollten sie lieber mehr in diese Forschung stecken, damit man irgendwann Organe künstlich einzeln züchten kann, ohne einen Wirt (menschlicher Klon/ irgendein (geklontes) Tier) dafür umbringen zu müssen. Dann müsste man keine Menschen/Tiere mehr als Ersatzteillager missbrauchen. Dann gäbe es auch keine Organspendenskandale mehr.
 
@Shadow27374: ich frag mich immer warum man stundenlang Leuten schreiben muss damit die mal was kapieren anstatt dass man einfach mal schnell selbst schaut. Das ist ein bild eines organspendeausweis wie er hier in deutschland ausgegeben wird. Da kannst du alles regeln http://www.junge-helden.org/wp-content/uploads/Junge-Helden_Organspendeausweis_Ru%CC%88ckseite-480x330.jpg
 
@xerex.exe: Weil >95% der Homo Sapiens keine Lust auf so was haben. Ich bin da halt nur Durchschnitt.^^ Jedenfalls Danke für das Bild, das sagt mehr als alle anderen bisher. Widerspruch ist also möglich, zumindest bei uns, in der App, keine Ahnung.
 
@Shadow27374: die app hat dich eh nicht zu interessieren, denn die gilt 1. Nur in der USA (wir sind hier in Deutschland) und 2. Noch nicht mal dort. Die news ist eh nur eine Idee von Apple.
 
@Shadow27374: 95% sind also Arschlöcher. Da bin ich froh, zu den 5% zu gehören. Wird Zeit für ein Opt-Out beim Organspenden... dann haben wenigstens die Arschlöcher, die gegen Menschleichkeit und Lebenretten sind, 2 Minuten Aufwand zu erledigen...
 
@xerex.exe: Richtig, deshalb auch die Frage, ob Apple an so was gedacht hat.
 
@Shadow27374: Weil ich bereit bin, Leben zu retten für den Preis von - sage und schreibe - 2 Minuten Aufwand?
 
@eN-t: Wenn du der Meinung bist, das alle die zu faul zum Suchen sind, Arschlöcher sind, ja. Hat allerdings nichts mit Leben retten zu tun.^^
 
@Shadow27374: Alle, die gegen Organspenden als Opt-Out sind, sind Arschlöcher. Wer zu faul zum Suchen ist (und "Suchen" ist hier wirklich das falsche Wort, mit Google das erste Ergebnis, wenn man "Organspendeausweis" eingibt), ist halt zu faul - und genau für diese faulen Leute sollte das Opt-Out ja kommen.
 
@eN-t: Opt-In, also erst wenn ich das OK gebe, ist in Ordnung. Nur ohne dass ich aktiv Ja sage, ist ein Unding. Wird auch glücklicherweise nicht so gemacht. Als mein Vater starb wurde auch nicht gefragt ob man Organe entnehmen dürfe. Der kam brav ins Crematorium.
 
@Shadow27374: Und was genau hast du dadurch gewonnen, dass seine ggf. lebensrettenden Organe verbrannt wurden, statt Leben zu retten?
 
@eN-t: Nichts, was hätte ich davon gehabt jemand fremdes Leben zu retten, auch nichts. Aber darum ging es mir nicht, es ging darum, dass überhaupt niemand nach den Organen gefragt hatte.
 
@Shadow27374: ich bin da eher Skeptiker. generell bin ich für Opt-In, egal ob das ein Organspendeausweis ist oder ein AddOn zum Mobilfunkvertrag, den ich 3 Monate ungefragt kostenlos bekomme, aber aktiv kündigen muß, um es wieder loszuwerden und nicht mit 5€ pro Monat büßen zu müssen. Kleinvieh macht auch Mist! Und viel Klein ist zusammen auch große Scheiße! Beim OSA möchte ich es für mich nicht, da niemand sicherstellen kann, dass nicht ein korrupter Arzt gegen ausreichend Geld mich als Hirntod "deklariert", nur um anschließend einen Reibach mit meinen Organen machen zu können bzw. mit der OP. Zumal eh für die Zukunft abzusehen ist, dass sich sowas nur noch Reiche leisten werden können, da die Krankenkassen ja eh alles "unwichtige" zusammenstreichen.
 
@eN-t: wie recht du hast,mdas system ist einfach falsch wie es derzeit ist, aber schön das es mal wieder apple ist, die sich mal um was kümmern, statt wie copycat s..... Nur kopieren zu können
 
@Matico: Stimmt, von Marden, Würmern etc. zerfressen zu werden ist schöner, als jemanden anderes eventuell ein besseres Leben zu schenken :)))
 
@Tobiasg: Denkt doch mal einer an den Boden, der muss auch gedüngt werden.
 
genau wie alles andere bei den Amis wird das in Form des "Multiple Choice" Verfahrens vonstattengehen. Nur wenn man alles richtig angekreuzt hat, dürfen die Organe erst nach einem Klinisch bestätigten Hirntod entnommen werden. Bei manchen wird man feststellen, dass der Test dazu gar nicht nötig ist, weil sie generell debil sind und hirnlos braucht man nicht testen.
 
@MahatmaPech: Multiple Choice ist eine Seuche. Mir fällt KEIN Test ein, bei dem das tatsächlich Sinn macht. Man kann ohne wirklich etwas zu wissen durch das Auschlussverfahren viele Punkte ergattern oder aber richtig raten (was bei einer 25%-Chance pro Frage auch nicht übel ist). Dass sowas selbst in Universitäten und Colleges so an der Tagesordnung ist, halte ich für riesigen Mist... wie oft erzählen mir US-Amerikanische befreundete Studenten, dass sie sich bei den Antworten nie ganz sicher waren aber es irgendwie dann doch geklappt hat... und dass sie eine Klausur, die 2 Stunden dauern soll, nach unter 30 Minuten verlassen haben... meh.
 
@eN-t: mich stört MC auch, deshalb meine etwas arg sarkastische Wortmeldung. In Deutschland gibt es sowas zwar auch an manchen Stellen, allerdings nur da, wo es nicht wichtig ist, z.B. beim Führerschein! /Ironie Merkt man spätestens auf den Straßen, wenn alles fährt wie in Russland oder England, krumm und schief oder mit total verkehrsuntüchtigen KFZ. Letztens eine MB R-Klasse gesehen die totale schieflage hatte, Luftfederung rechts defekt, aber mit 60km/h an allen anderen in der 50er Zone vorbeirauschen.
Heute früh fuhr einer mit Blinker rechts gesetzt links an mir vorbei und weiter auf die Linksabbiegerspur, dort wurde weiter kräftig mit dem Smartphone hantiert. Solchen Ignoranten möchte ich einen baldigen Getriebeschaden nachts um halb drei auf der Autobahn bei Eisregen und minus 20 °C bei 50km/h Windgeschwindigkeit auf einer Hochebene wünschen.
 
Müsste endlich für alle pflicht sein, und wer es nicht will soll sich abmelden, es könnten millionen leben gerettet werden. Anders herum wie es jetzt ist, sind die keute einfach zu faul oder du.. Ehm unwissend sich zu registrieren
 
@Razor2049: So wie es jetzt ist (dass man sich von selbst melden muss, wenn man Organspender sein will) ist es schon richtig. Andersrum könnte man jemanden ohne sein Einverständnis mal krass gesagt töten und anschließend seine Organe entnehmen, worin ein größerer möglicher Missbrauchspotenzial besteht.
 
@eragon1992: Ja so wie bei uns in Österreich, da werden tagtäglich Menschen abgemetzelt nur um an deren Organe zu gefährlich und auf der Straße stapeln sich die leeren Leichen, macht das ja nicht! Sorry aber wie kommt man bitte auf sowas? Bei unserem Opt-out System habe ich bis dato von keinem einzigen Missbrauchsfall gehört und wenn du so sehr an den Dingern hängst ist der Aufwand dem zu Widersprechen jetzt auch nicht die Welt, verstehe ich nicht dass das nicht Standard ist.
 
>>Der verstorbene Apple-Mitgründer Steve Jobs hatte 2009 eine Lebertransplantation erhalten. Auch er profitierte [Anm. des Autors: "protifierte" in "profitierte" geändert] von der Bereitschaft anderer, als Organspender zu fungieren.<<

Das zeigt wohl nur ein weiteres Mal, wie moralisch bedenklich die Organvergabe in der Transplantationsmedizin funktioniert. Denn welcher Mensch, der von Ethik und Moral schon einmal etwas gehört hat, kommt bitte auf die Idee, einem Krebs- bzw. Todkranken, dem man mit hochtoxischen Medikamenten gegen seine Krankheit seine eigene Leber zerstört hat, eine seltene Spenderleber zu übertragen, damit er weitere leberschädigende Medikamentengaben und so noch wenige Jahre länger überlebt?

Da hätte es sicher auch einen jüngeren und nicht mit einer anderen, lethalen Vorerkrankung belegten Empfänger auf der Warteliste gegeben, welcher mit der Spenderleber noch Jahrzehnte hätte leben können, weil er sonst keine gesundheitlichen Probleme hatte. Aber ein ohnehin todkranker Steve Jobs hatte natürlich das Geld und den Einfluss um auch noch eine seltene Spenderleber mit in den Tod zu nehmen. Großartig. Mit solchen Beispielen bekommt man sicher mehr Menschen dazu der Organvergabe in der Transplantationsmedizin zu vertrauen.

Lege ich die mittlerweile schon in mehreren Skandalen zutage getretenen moralischen Maßstäbe der Transplantationsmedizin an, kann man die Health-App dann vermutlich auf den iPhones von Hirntoten -- selbstverständlich nachträglich und rückdatiert, um keinen Verdacht aufkommen zu lassen -- ferngesteuert über die Funkverbindung installieren und einen Eintrag in der Datenbank platzieren und gewinnt so gleich noch ein paar unfreiwillige Organspender dazu, mit deren Organen man dann gute Geschäfte machen kann. Super Sache.

Da bin ich doch irgendwie gleich doppelt froh, dass ich seit den späten 90er Jahren des letzten Jahrtausends kein Mobiltelefon mehr besitze und darüber wohl jedes noch so entfernte Familienmitglied Bescheid weiß, so dass man mir im Falle eines Hirntods nicht heimlich so ein Gerät mit der entsprechenden App unterschieben und meinen Verwandten erzählen könnte, ich wäre mit einer Organspende einverstanden gewesen.

Und bevor hier nun jemand mit der "Aber im Krankheitsfall willst Du dann als Organspendengegner selbst ein Spenderorgan."-Keule ankommt nur so viel: Nein, das möchte ich ausdrücklich nicht. Ich bin ein Mensch der bereit ist für seine Überzeugungen zu sterben. Das habe ich mit den islamistischen Selbstmordattentätern gemein. Allerdings bringe ich im Unterschied zu denen für meine Überzeugungen bestenfalls Ärzte und Pharmaindustrie um ihre Einnahmen und nicht andere Menschen aktiv um ihr Leben.

Ich hatte vor einigen Jahren eine Darmkrebserkrankung (Schon deshalb würde ich niemandem wünschen meine Organe implantiert zu bekommen, denn möglicherweise fängt er sich damit eine Krebserkrankung ein mit der sein Körper unter der Immunsuppression nach einer Organtransplantation möglicherweise erheblich schlechter klarkommt als meiner.) und habe damals die empfohlene Therapie, gegen den Rat meiner Ärzte und obwohl man nicht davor zurückschreckte selbst meine Partnerin gegen diese meine Entscheidung aufzubringen, abgelehnt, weil die moderne Medizin ohnehin kein Heilmittel gegen den Krebs hat -- wie sollte sie auch, denn sie kennt bis heute die genaue Ursache der Krebsentstehung nicht -- und die Chemotherapie nachweislich das einzige stark schädigt, was für alle Krebsheilungen dieser Welt verantwortlich ist: Das menschliche Immunsystem.

Ich bin damals davon ausgegangen, dass ich an meiner Krebserkrankung höchstwahrscheinlich binnen eines Jahres sterbe, wie ein nahes Familienmitglied unter der Chemo über ein Jahrzehnt vor mir und sah die Kosten für eine im besten Fall wenige Monate lebensverlängernde Behandlung, die mir durch ihre Nebenwirkungen mein letztes Jahr auf Erden schon viel früher als nötig zur Hölle gemacht hätte, nicht gerechtfertigt. Niemals hätte ich bei Metastasen in der Leber nach einer Möglichkeit gesucht eine Spenderleber zu erhalten, auch wenn ich damals durchaus die privaten finanziellen Mittel gehabt hätte um ein Organ zu beschaffen und implantieren zu lassen.

Ich hatte meinen verfrühten Tod als Risiko-/Extremsportler ohnehin schon vor meiner Krebserkrankung längst akzeptiert und werde mit meinen eigenen Organen sterben und nicht als lustiges, arztkarrierenförderndes und lukratives Transplantationsexperiment, dass schon wegen der Medikamente, die man danach lebenslang gegen eine Abstoßungsreaktion schlucken muss und deren Nebenwirkungen, die Ärzten und Pharmaindustrie wieder neue Betätigungs- und Verdienstmöglichkeiten eröffnen, ein gutes Geschäft für unsere Krankheitsindustrie darstellt.

Im übrigen trage ich, seit ich 18 Jahre alt bin, in der Geldbörse und in einer wasserdichten Kapsel um den Hals eine Erklärung mit mir herum, dass ich nicht einmal Fremdbluttransfusionen bzw. Infusionen mit Fremdblutbestandteilen jedwelcher Art akzeptiere (Nein, ich bin eigentlich Atheist und kein Zeuge Jehovas, aber da die Erklärungen der Zeugen Jehovas gegen Bluttransfusionen von Ärzten respektiert werden, ist meine Erklärung daran angelehnt.), da Fremdblut ohnehin in einem fremden Körper nicht vollfunktionsfähig ist und somit bestenfalls verlorenes Volumen auffüllt, dabei aber zuverlässig das Immunsystem des Empfängers irreversibel schädigt. Volumen auffüllen klappt ganz ohne Schädigung des Immunsystems auch mit NaCl- oder Ringerlösung und die Überlebenschancen sind in etwa gleich. Wozu sollte ich also Fremdbluttransfusionen akzeptieren, wenn diese mehr schaden als nützen? Falls ich mich jemals tätowieren lassen sollte, werde ich mir diese meine Willensentscheidung gegen Bluttransfusionen an passender Stelle auf beide Arme tätowieren lassen, damit auch das begriffsstutzigste und selbstgerechteste medizinische Personal begreift, wo seine Befugnisse und Geldgier enden und es vor den Kadi wandert, wenn es angesichts meiner Bewusstlosigkeit gegen meinen Willen handeln möchte.

Angesichts der Tatsache, dass eine Bluttransfusion, ebenso wie viele andere medizinische Praktiken, ohne Einwilligung des Patienten eine schwere Körperverletzung darstellt, finde ich es übrigens sehr bedenklich, dass man sich nicht bevor der Fall eines Unfalls mit starkem Blutverlust und Bewusslosigkeit eintritt ausdrücklich für eine Bluttransfusion aussprechen muss, sondern man im Gegenteil sogar einige Mühe hat, seinen Willen durchzusetzen, wenn man sich im Vorfeld ausdrücklich dagegen aussprechen möchte. Das ist eigentlich verkehrte Welt. Normalerweise müsste es medizinischem Personal strikt verboten sein, Leuten die keine Mitteilung bei sich tragen, dass sie in einem solchen Fall eine Bluttransfusion ausdrücklich möchten, eine solche zu verpassen.

MERKE: Für alle Leute, die eine Patientenverfügung respektiert sehen, also lebenserhaltende Maßnahmen so schnell wie möglich abgestellt haben wollen, wenn sie das Pech hatten trotz erheblicher Verletzungen nicht schnell genug an der Unfallstelle zu sterben und nun an der modernen Apparatemedizin als Zombie dahinvegetieren, verbietet sich ein Organspendeausweis ohnehin. Denn dieser würde im Zweifelsfall sicher verhindern, dass man ihrem auf der Patientenverfügung dokumentierten Willen unverzüglich nachkommt, da man ja die wertvollen Organe am Leben halten muss. Leute, die eine Patientenverfügung und einen Spenderausweis ihr Eigen nennen, wissen schlichtweg nicht was sie tun und könnten auf die Patientenverfügung auch gleich ganz verzichten, denn nach der Organentnahme schaltet man die Geräte bei ihnen ohnehin ab.

FAZIT: Organspendeunwillige iPhone-Nutzer werden in Zukunft wohl aktiv werden und schriftliche Willenserklärungen gegen eine Organspende bei allen näheren Verwandten deponieren müssen. Denn da Provider, Hersteller und App-Hersteller auf den SmartPhones der Kunden mehr Rechte haben als die Besitzer der Geräte selber (Was schon der Carrier-IQ-Skandal bewiesen hat, bei dem ein versierter Hacker nötig war um eine ganz ohne RootKit-Techniken, aber mit höheren Rechten als der Nutzer sie hatte installierte Überwachungsapp aufzuspüren, deren Vorhandensein von keinem Besitzer der bald 200.000 betroffenen Geräte auch nur bemerkt wurde.), kann man ihnen im Falle eines Komas nahezu alles unterschieben, wenn das für einen Dritten von Vorteil ist/Geld bringt.

Eine App unbemerkt vom Besitzer per Funkverbindung auf dessen SmartPhone zu installieren und einen Eintrag in einer Organspenderdatenbank nachträglich vorzunehmen und beides rückzudatieren ist mit der heutigen Technik kein Problem und wie viel kriminelle Energie im Organtransplantationsbereich vorhanden ist, konnte man ja schon bei den Organvergabeskandalen in Deutschland sehen. Man sollte als iOS-10-Nutzer also besser rechtzeitige Vorkehrungen treffen, bevor man als Organspender wider willen missbraucht wird. Denn ohne konkrete Anweisungen von einem selbst sind die Verwandten nur zu gerne bereit, die Verantwortung über die Organspende-Entscheidung einem manipulierten Datenbankeintrag zu überlassen. Also ist Vorsicht geboten.
 
@resilience: Deinen Darmkrebs hast Du dann mit Rohkost bekämpft? Ansonsten finde ich Deine kleine Anekdote mal wieder recht amüsant, dient sie doch eigentlich nur dazu, Deine seit Jahren immer mal wieder unter verschiedenen Usernamen verbreitete Geschichte über die Abschaffung Deines Mobiltelefons erneut mitzuteilen, was nun wirklich niemanden hier interessiert. Frage an Dich: Bist Du Zeuge Jehovas?
 
@resilience: zusammengefasst, blablabla Apple doof, Steve doof, Handy doof, Organspende doof - zumindest wenn Apple....
 
@resilience: bitte besitze zukünftig auch keinen internet anschluss mehr und schau das du über tag in deinem alü käfig bleibst,bitte bitte bitte:)
 
Warum muß eigentlich mit jeder IOS Version immer mehr Killefit hineinprogrammiert werden? Wenn man den ganzen unnützen Quatsch wenigstens löschen könnte, um Speicherplatz zu gewinnen...
 
@Roy Bear: weil es gut so ist!
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