Tesla bestätigt erstes Todesopfer durch "Autopilot"-Assistenzsystem

Der US-Elektroautobauer Tesla bietet seinen Kunden einen Modus mit dem Namen Autopilot. Dabei handelt es sich aber eher um eine experimentelle Fahrhilfe, die man nicht als "selbstfahrendes Auto" bezeichnen kann. Dennoch glauben wohl viele, dass es ... mehr... tesla, Autopilot, Softwareupdate 7.0, Tesla Model S Bildquelle: Tesla tesla, Autopilot, Softwareupdate 7.0, Tesla Model S tesla, Autopilot, Softwareupdate 7.0, Tesla Model S Tesla

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Ich bin mir sicher die Maschine war geblendet und der Mensch hat gar nicht erst hingeguckt...
 
@Wuusah: Nichts genaues weiß man nicht. Man kann das Opfer ja leider nicht mehr befragen.

Ich kann für meinen Teil nur sagen: Letztens bin ich nach der Arbeit ganz normal, wie jeden Tag, Rückwärts aus meiner Parklücke aus. Nachdem ich schon fast ganz raus war, sprang plötzlich ein anderer Mitarbeiter panisch hinter dem Auto hervor und guckte mich ganz entsetzt an.

Ich habe ihn weder im Außenspiegel gesehen, noch in der (Weitwinkel-)Rückfahrkamera, noch haben die Parksensoren den Menschen bemerkt. Er war komplett im toten Bereich verschwunden.

Zum Glück ist nichts passiert. Aber manchmal kommt eben alles zusammen - obwohl man nach bestem Wissen und Gewissen vorgeht.

Das nur mal so als kleiner Kommentar zwischendurch, bevor man auf die Unfähigkeit von Menschen, oder der Unausgereiftheit von Technik schimpft... :)
 
@RebelSoldier: Das Zauberwort heißt "Schulterblick". Das bringt einem der Fahrlehrer nicht bei, weil er grad nichts besseres zu tun hat. Das war ganz klar ein Versagen des Fahrzeugführers, der sich wider besseren Wissens (toter Winkel) auf die Spiegel und auf unzuverlässige technische Helferlein verlassen hat.

Letztere entbinden den Fahrer nicht von seiner Verantwortung und sprechen ihn im Falle eines Unfalls auch nicht frei von jeglicher Haftung. Verletzung der Sorgfaltspflicht durch grobe Fahrlässigkeit. Du hast da ein exzellentes Lehrbuchbeispiel geliefert, wie potentiell gefährlich jegliche Assistenzsysteme werden können, wenn der Fahrer die brain.exe nicht gestartet hat.

Das _ist_ imho genau jene von Dir erwähnte "Unfähigkeit von Menschen". ;-)
 
@starship: Ich möchte mal behaupten, dass solche Situationen nur entstehen können, wenn sowohl der Autofahrer als auch der Fussgänger nicht bei der Sache sind.
Der Fussgänger ist mit den Gedanken woanders oder denkt sich, dass alleine der Autofahrer aufpassen muss und der Autofahrer übersieht ihn aus Grund X oder Y.
 
@starship: Du unterstellst mir Dinge, die so nicht passiert sind. ;-)

Ich verlasse mich nie rein auf die technischen Helferlein. Einen 360°-Blick habe ich jedoch leider nicht. Ich bin daher gezwungen, immer abwechselnd nach links und rechts blicken zu müssen... ;-)

Aber um jetzt nicht ein Buch darüber zu schreiben, wie es im Detail zur beschriebenen Situation gekommen ist: Meine Kernaussage war lediglich, dass trotz aller Sorgfalt und trotz aller zusätzlichen Helferlein es dennoch zu unglücklichen Situationen kommen kann und man daher nichts vorverurteilen sollte.

Der Kreis schließt sich damit, dass du mich nun verurteilst, ich hätte mich rein auf die technischen Helferlein verlassen und die Grundregeln des Führens von PKW nicht beachtet. Muss dich leider enttäuschen. ;-)
 
@starship: wenn sich jemand hinter deinem auto in einem ungünstigen winkel die schuhe zubindet kannst du dir deinen "schulterblick" du weißt eh wo hinstecken ;)
 
@Wuusah: Angeblich hat er Harry Potter Filme geschaut. Zudem ist anzumerken, dass der Tesla geradeaus fuhr, während ein Sattelschlepper von der Gegenfahrbahn links abbiegen wollte. Der Sattelschlepper hat also auch den Tesla übersehen, und während er die spur (quer) überquerte, raste der Tesla seitlich unter den Anhänger und der obere Teil wurde abgetrennt. Der untere Teil des Tesla fuhr wohl noch ein Stückchen weiter, ehe er durch zwei Zäune und schließlich gegen einen Telefonmast prallte und zum Stehen kam. Der Sattelschlepper hat also durchaus auch (Teil-)Schuld, denn ER bog ja über eine Schnellstraße ab und hat den Tesla übersehen, der sicherlich nicht zu schnell fuhr (der Autopilot wird wohl die Geschwindigkeit noch richtig hinbekommen, oder?). __________ EDIT: Eigentlich würde ich sagen, der Sattelschlepper hat volle Schuld - er ist ja abgebogen, und das darf er ja nur, wenn der Weg frei ist. Naja...
 
@eN-t: Ohne Bilder von den Unfall gesehen zu haben. Aber schon beim Lesen kam mir der Gedanke: "Sollte ein solcher Sattelschlepper nicht einen Unterfahrschutz haben?" Soweit ich weis ist das in Deutschland ja Pflicht und das meiner Meinung nach nicht ganz zu unrecht.
 
@Zwerchnase: Die USA gehören nicht zu Deutschland, weshalb es dort eben nicht Pflicht für solche Schutzfunktionen gibt.
 
@Kobold-HH: Ich wollte auch keineswegs etwas zu einer solchen Pflicht in den USA oder der Verbindung USA <> Deutschland sagen, nur dass es Sinnvoll ist und uns (oder besser gesagt den Fahrer des Tesla) vor einer Solchen News evtl bewahrt hätte.
 
@Zwerchnase: Naja, deine Formulierung "soweit ich weiß, ist das in Deutschland ja Pflicht" lässt aber schon den von Kobold-HH unterschwellig kritisierten Punkt zu. Das vielleicht als Tipp für's nächste mal, damit es nicht wieder zu solchen Verwechselungen kommt. ;)
 
@Wuusah: Krasser Sattelschlepper, blendet die Sensorik des Fahrzeugs... das bekommt nichtmal der A400M erfolgreich hin.
Spaß beiseite, es gibt Gründe warum führende Automobilhersteller die Abstandsregelung nicht nur rein optisch erfolgen lassen.
 
@Stamfy: Der Tesla hat imho ebenfalls eine Radar Erkennung.

Jedoch haben Sattelschlepper in den USA keine "Pflicht" für den sogenannten Unterfahrschutz. Mit einem flachen Auto kann man da fast unten durch fahren.

D.h. Vermutlich: Radar hat das Objekt nicht erkannt, weil es quasi "unten durch" geschaut hat. Optische Wahrnehmung hat wegen Sone / weiß / Horizont nicht ausreichend funktioniert.

Aber egal wie die Systeme verbessert werden es wird auch in der Zukunft (tödliche) Unfälle mit solchen Systemen geben - dennoch reicht es ja schon wenn es an der Zahl weniger sind, als heuer von Menschen verursacht werden.
 
"Erstes Todesopfer DURCH Autopilot" und dann im Text schreiben das beide Schuld seien. Ich hasse es wenn hier im Bild-Niveau erstmal Überschriften erfunden werden die einfach falsch sind um möglichst viele Klicks zu bekommen. Kennt jemand eine seriöse Technik-News-Seite die ehrliche Überschriften schreibt und weniger Werbung hat? Dann bin ich nämlich weg hier.
 
@MOSkorpion: heise? Combuterbase? Golem? Ich gehe sonst eigentlich nur zu heise regelmäßig. Bei WF gefällt mir gerade das etwas weniger seriöse Gesamtbild, auch die Kommentarfunktion gibt oft lustige Konversationen her :P
 
@eN-t: Dafür hat Heise auch unbestreitbar das unbrauchbarste, grausamste Kommentarsystem ever. Mit dem Mist komme zumindest ich überhaupt nicht klar. Vielleicht bin ich auch zu dämlich, aber ich finde das quasi unbedienbar. Hier ist das wesentlich überschaubarer.
 
@DON666: Wenn man die Äpp auf Handy oder Tablet nutzt, ist es halbwegs nutzbar.
 
@MOSkorpion: Im Prinzip ist es hier täglich das gleiche: 2 Apple News: Eine positive, eine negative um viel Klicks zu erzeugen. Sonst mehr oder weniger interessantes aus der sonstigen IT Welt und gefühlt täglich 50 Ankündigungen zum x-ten Smartphone. Bin überwiegend nur wegen der Comments hier.
 
@snaky2k8: ja stimmt, bei manchen News lese ich sogar nur die Kommentare :)
 
@MOSkorpion: Korrekt, zum Teil lese ich die News nicht mal, weil ich sie inhaltlich sowieso kenne.. Direkt zu den Kommentaren um zu diskutieren bzw lesen und bewerten haha
 
@MOSkorpion: Wenn Englisch für dich ok ist:
ExtremeTech.com
Hat auch gute Artikel über Nerd-themen wie Raumfahrt, Extremphysik, etc
 
Urban-Legend got real ... oder wie war das mit dem Wohnmobil und dem Tempomaten ....
naja scheisse ist das hier schon, aber trotzdem wieder 'murica ... einsteigen und hirn draußen lassen?
 
Auf einer anderen Seite las ich den Kommentar "Bekommen die Entwickler jetzt einen Crash-Dump?". Ja der ist böse ich weiß.........
 
Google zeigt Bilder zu "Sattelschlepper".
Die haben zumindest an ihren oberen Eckpunkten mit LEDs markiert zu werden.
Auffahrunfälle dürfte das massiv reduzieren.
Und Autos generieren el.-magn. Wellen, die zu empfangen sind.

Motorradfahrer sagen, jede neue Saison bedingt erst mal wieder einfahren lernen.
Sollte auch für Autopilotuser gelten.
 
Jeder technologischer Fortschritt bedingt Opfer... bis das erste richtige Flugzeug in der Luft war, hat es auch einige Menschen das Leben gekostet.
 
Ja und ein Fahrassi entbindet den Fahrer nicht von seinen Pflichten. Das ist das selbe wenn Menschen durch Airbags sterben oder wegen den NAVI in den Fluss fahren
 
Man könnte das auch so deuten, dass es noch zu wenige (teil-) automatisierte Fahrzeuge gibt. Sollten es mehr werden, wird bestimmt ein standardisiertes System eingeführt, wo Fahrzeuge direkt untereinander Daten austauschen inkl. der genauen Position.
 
@Lastwebpage: Das wäre wünschenswert ... könnte aber auch sein, dass das niemals passieren wird, denn dann hätte ja ein Mensch eine absolute Marktmacht über dieses "standardisierte System" ..
 
@citrix no.4: Blödsinn.. Es gibt auch Standards für die Höhe von Treppenstufen, trotzdem hat niemand absolute Marktmacht dadurch..

Verquertes Beispiel, aber USB-Stecker haben ja auch einen Standard.. Nur Apple verkackt es halt :D
 
@tisali: Und derjenige, der sich den USB Standard ausgedacht hat, verdient mit jedem verbauten Anschluss sein Geld, oder bezweifelst du das :) ? Und Apple hat halt kein Bock, irgendwem Lizenzgebühren in den Arsch zu pusten, deshalb machen sie einfach ihren eigenen Standard.
 
@citrix no.4: Man kann sich auch alles schön reden. Jeder Nutzer war froh, dass sich größtenteils endlich ein Stecker als Lade-Standard durchgesetzt hat. Apple jetzt dafür zu loben, dass sie sich dagegen gewehrt haben ist mMn wirklich sehr eigenartig.
 
@citrix no.4: Was du schreibst ist totaler Quatsch. Die Verwendung des USB-Standards kostet erstmal nichts. Wenn man sich das Gerät zertifizieren lassen will bzw. das USB-Logo auf dem Gerät verwenden will, muss man dafür Gebühren zahlen. Diese sind aber bei Apple im Verhältnis zur Stückzahl und zum Umsatz lächerlich gering und mit Sicherheit billiger, als die Entwicklung eines eigenen Standards. Außerdem haben auch diverse Apple-Geräte USB-Ports. Der Grund, warum Apple teilweise kein USB verwendet, hat garantiert nichts mit Lizenzgebühren zu tun.

Außerdem profitieren wir doch alle von diesem Standard in dem Sinne, dass Produkte verschiedener Hersteller miteinander verwendet werden können und somit dafür gesorgt wird, dass man nicht gezwungen ist, die jeweiligen Geräte eines bestimmten Herstellers zu kaufen, weil kein anderes passt. Verstehe deine Aufregung nicht.

Und ausgedacht hat sich das nicht irgendjemand, sondern ein Konsortium aus mehreren großen Hardware-Herstellern.
 
@tisali: Was verkackt Apple denn? Ich hab bei Apple noch keinen USB-Stecker gesehen, der nicht funktioniert. Die USB-Stecker passen doch in jede USB-Buchse und funktionieren wie sie sollen. Oder hast du absolut keine Ahnung von was du redest und meinst eigentlich, dass der Lightningstecker kein USB-Stecker ist? Das ist Absicht und hat mit verkackt nichts zu tun. Der Lightning-Stecker ist kein USB-Stecker, warum sollte er sich also an die USB-Standards halten? Du wirst auch keinen Gardena-Stecker an eine USB-Buchse anschließen können. Sich darüber zu beschweren wäre auf dem selben bescheuerten Niveau.
 
@Tobi174: "Das ist Absicht und hat mit verkackt nichts zu tun" genau das meine ich. Sie haben es verkackt sich an den Standard zu halten und damit einige Umstände erschaffen, die absolut unnötig sind.
 
@tisali: Wenn du genau das meinst, dann ist das doch saudumm von dir. Wie schon erwäht: Lightning ist nicht USB und hat deswegen NICHTS mit den USB-Standards zu tun. Das Wort 'verkackt' ist hier absolut falsch. Sie könnten doch nur verkackt haben, wenn sie sich an den USB-Standard hätten halten _wollen_. Diese Intention hatte Apple doch niemals. Die Umstände, die sie geschaffen haben sind nicht nur _nicht_ unnötig, sie sind sogar sehr nützlich. Denk doch nur an den Mehrwert, den Lightning gegenüber USB bietet.
 
@Tobi174: Ob Dir das Wort passt ist mir unfassbar egal. Mir ging es auch nicht darum, ob USB jetzt besser wäre als Lightning oder nicht. Aber der Vorteil von einem _standardisierten_ Steckertyp gegenüber 100 verschiedenen firmeneigenen Steckertypen ist unbestritten.

Keine Ahnung weshalb dir das jetzt so wichtig ist mit Apple, es geht um den Vorteil von einem gemeinsamen Standard. Standards sind unfassbar wichtig, da wäre es sehr viel praktikabler wenn Apple einfach beim gestalten des Standards mithilft anstatt wieder ihren eigenen Dickkopf durchsetzen zu wollen.

Ich erinnere mich einfach an die Anfangszeit der Handys, als man für jedes neue Handy einen eigenen Ladestecker hatte. Da ist es gut, wenn sich die Industrie auf ein gängiges Format einigt.

Und sorry wegen der vollkommen verspäteten Antwort, ich treib mich hier nicht so häufig rum. :)
 
@citrix no.4: Ich meinte mit diesem Begriff eben nur, dass es bei sowas ja keinen Sinn macht, wenn BMW, Mercedes, Audi, Ford, Tesla, GM usw. da jeweils ihr eigenes Süppchen kochen.
 
Bedenklich, dass dieses System durch "Blenden" ausser Gefecht gesetzt werden kann.
 
@iPeople: Hat mich auch sehr gewundert, dass das System auf Kameras basiert. Beim meiner Distronic wird zumindestens der Abstand über Radar geregelt.
 
@heidenf: Auch der neue X1 setzt auf ein kamerabasiertes System. Bei tiefstehender Sonne, starkem Regen usw. versagen abstandsgeregelter Tempomat, Objekterkennung, total. Nach nur wenigen Kilometern betrachte ich das System als nettes Gimmick, jedoch würde ich mich nie 100%ig darauf verlassen wollen. Da fahr ich dann doch noch lieber ein wenig selbst. ;-)
 
@hcs: Wie gesagt, bei Mercedes setzt man auf Radar und das funktioniert wunderbar. Hatte noch nie Probleme, selbst bei Regen und Schneegestöber nicht!
 
@heidenf: Bist du sicher? Ich selbst habe auch solche Assistenten, aber nicht in einem Mercedes. Eigentlich funktioniert Radar nur bei Fahrzeugen die sich in gleicher Richtung fortbewegen wie man selbst. Stehende und entgegenkommende Objekte werden per Kamera oder LIDAR erfasst.
Tesla setzt auf Radar, Kamera und Parksensoren. Es muss sich hierbei um Gegenverkehr gehandelt haben, denn Radar lässt sich nicht "blenden".
 
@slave.of.pain: Ja, meinte auch dass der Tesla ebenfalls Radar verwendet.

Ich vermute, dass der Auflieger keinen "Unterfahrschutz" hatte (Ist in den USA nicht vorgeschrieben), das Radar also quasi "unten durch" geschaut hat. (Der Radar Winkel ist meine ich 30° also ein sehr spitzer Kegel.)
 
@dognose: Ja aber irgendwas und wenn es nur die Reifen sind, wird doch reflektieren. Um "unten durch" zu messen, müsste er doch mit Sicherheit extrem dicht auffahren.
Würde behaupten, dass es sich hierbei um das optische System gehandelt hat, was hier versagt hat und der Sattelschlepper Gegenverkehr war.
 
@slave.of.pain: Die Distronic misst nach Aktivierung die Distanz zu einem Objekt welches in Fahrtrichtung liegt (bis zu einem bestimmten Winkel und Abstand). Dabei erkennt sie die Geschwindigkeit des "Fremdkörpers" über die Verringerung des Abstands über eine Zeiteinheit in Kombination mit der Eigengeschwindigkeit. Warum sollte das nicht bei entgegenkommenden Fahrzeugen funktionieren? Bei stehenden funktionierts jedenfalls tadellos, sonst wäre ich schon x-mal in ein Stauende gerast.
 
@heidenf: Meines wissens kann ein Radarsystem (misst per Dopplereffekt) keine entgegenkommende Fahrzeuge und welche die komplett still stehen erfassen bzw. davon unterscheiden.
Wenn das bei dir so funktioniert, dass dein Fahrzeug auf ein komplett, in der Ruhe befindliches Objekt abbremst (an einer roten Ampel z.b), dann ist das nicht der Radar, sondern eine anderes System wie Kamera z.b.

EDIT: Das von dir genannte Distronic misst laut Mercedes mit dem von mir genannten Dopplereffekt Verfahren. Somit kann dieses System KEINE stehenden und vor allem keine entgegenkommende Objekte erfassen.
http://m.mercedes-benz.de/de_DE/distronic/detail.html

Handbuch zu Distronic PLUS einer A-Klasse:

DISTRONIC PLUS reagiert nicht auf
- Personen oder Tiere
- stehende Hindernisse auf der Fahrbahn, z. B. haltende oder parkende Fahrzeuge
- entgegenkommende Fahrzeuge und Querverkehr

Dadurch kann DISTRONIC PLUS in diesen Situationen nicht warnen oder eingreifen. Es besteht Unfallgefahr!
Beobachten Sie die Verkehrssituation immer aufmerksam und seien Sie bremsbereit.
http://www.motor-talk.de/forum/aktion/Attachment.html?attachmentId=725313
 
Wieviele Todesopfer gibt es wenn Menschen während 209 Millionen Kilometer lenken? Ich weiss es nicht. Ev. müsste man aber nach dem Vergleich, dieses System sofort überall obligatorisch einführen.
 
@ralphberner: Dein Vergleich ist nur legitim, wenn zu 100% der Autofahrer schuld ist/war. Gegen Kamikaze-Radfahrer kann niemand etwas ausrichten.
 
@iPeople: Und hier war 100% das System Schuld?

Einzelfälle kann man nie 1:1 vergleichen..
 
@tisali: Habe ich das irgendwo behauptet ?
 
@iPeople: Du hast dem Vergleich unterstellt nicht legitim zu sein, da bei der Statistik der menschlichen Autofahrern auch die "Kamikaze-Radfahrer" (was für sich schon ein unfassbar dämlicher Name ist) eine Teilschuld tragen.

Unachtsame Verkehrsteilnehmer gibt es auch bei autonom fahrenden Autos, mit diesen Betrachtungen ist das also sogar sehr gut vergleichbar da die Autopilot-Systeme die Fehler der Mitmenschen anscheinend besser ausgleichen als das menschliche Fahrer tun, wie der Vergleich der gefahrenen Kilometer zeigt.
 
@tisali: Der TE hat explizit von Todesopfern durch lenkenden Menschen gesprochen, was ja wohl den Autofahrer benennt. Aber nicht immer ist der Autofahrer schuld am Unfall und den Folgen. Pauschal die Frage zu stellen, wieviele Todesopfer es auf 209 Mio km durch menschliche Autofahrer gibt und daher ein sofortiges, generelles Einführen autonomer Systeme zu "verlangen" , ist nicht legitim, da eben nicht differenziert wird, wie oft z.B. Fahrradfahrer durch Fehlverhalten zu Tode kommt.
 
@iPeople: Eben erst Deinen Kommentar gelesen, treibe mich nicht allzu oft hier rum.

Die (exemplarischen) Radfahrer können aber sowohl bei menschlichen Lenkern wie auch bei automatisierten Fahrsystemen einen Unfall verursachen. Da sie von der Art der Fahrzeugsteuerung unabhängig sind und daher ein externer Faktor sind, der sich nicht unterscheidet, kann man ihn auch weglassen.

Das ist in etwa so, wie wenn man bei einem Bruch der Nenner und auch der Zähler mit einem Faktor "x" multipliziert werden. Da "x" in beiden Fällen gleich ist, kann man ihn "kürzen". Bin ich zumindest stark davon überzeugt, sollte ich einen Denkfehler haben darfst Du mich gerne daraufhinweisen.
 
@ralphberner: Deine Frage wird im vierten Abschnitt des Artikels oben bereits beantwortet. ;)
 
Soviel zur Funktion eines Autopiloten - warum immer erst was passieren muß...
 
@Zonediver: Wenn du mal richtig lesen würdest ist Autopilot <> Autonomes fahren. Wobei ich auch nicht ganz verstehe wie man die Technik des Fahrzeugs blenden kann, offensichtlich verlässt Tesla sich dann konsequent nur auf Kameradaten.
 
@Zonediver: Hast Du eigentlich mehr gelesen als die Überschrift?
 
Fände ich echt schade, wenn nur deswegen jetzt das System eingestampft wird. Autopilot ist die Zukunft. Und gerade aus solchen Unfällen kann man enorm lernen und das System verbessern.
 
@Islander: Der Teslafahrer ist quasi Ei Märtyrer ;)
 
Da verliert Tesla wohl etwas von dem "magischen Touch". Mercedes-Benz hat solche Technik, die teilautonomes Fahren zulässt, auch im Angebot. Allerdings ließt man da nichts von Todesfällen.
 
@exeleo: Nur weil von etwas nicht berichtet wird, heißt es noch lange nicht, dass nichts passiert.
Edit: Nicht nur Mercedes bietet solche Technik an, auch VW, BMW, Audi, Ford, Volvo, usw.
 
@slave.of.pain: Mercedes hat die Technik schon seit 1997 im Einsatz und da ist noch niemand gestorben.
 
@exeleo: Es gab ja auch schon Todesfälle, weil Leute blind nach Navisystem fuhren.
Ist jetzt der Hersteller des Navissystem schuld, oder der Fahrer? (augenroll)
 
Ich finde es methodisch bedenklich, aus einem einzigen (bedauerlichen) Einzelfall auf eine statistische Häufigkeit schließen zu wollen.

Es ist ebenso möglich, dass schon alle 1 Mio Meilen was passiert und wir bis jetzt nur unheimlich Glück (oder besondere Aufmerksamkeit in der Testphase) gehabt haben, als auch dass erst statistisch alle 1 Mia Meilen was passiert (und wir zB die nächsten 2 Mia Meilen Ruhe haben).
 
Man sollte das System gar nicht erst Autopilot nennen. Das suggeriert zu viel Sicherheit. Es ist eine Unterstützung.
 
Skynet is klut, sieht erstmal aus wie ein unfall..
 
Wo sollte es auch anders passiert sein als in den USA .
Dann verklagen die Hinterbliebenen demnächst Tesla weil keine Warnung dauerhaft Sichtbar im Sichtbereich war oder sich der Autopilot nicht selber Deaktiviert wenn keine Hand am Lenkrad ist wie bei Mercedes.
Vielleicht nennt man es auch in der klage Irreführung so das der Fahrer davon ausgehen musste das der Wagen alleine klar kommt.
Bestes Beispiel ist ja der Tödliche Unfall von Paul Walker wo die Tochter und der Vater Porsche verklagten weil der Straßen zugelassene Rennwagen Porsche Carrera GT ohne jede Assistenzen ausgeliefert wurde.

Nur sollte man dann auch direkt erstreiten das die Auflieger alle nur noch mit Unterfahrschutz gefertigt werden dürfen, ab sofort und bis 2020 spätestens alle damit nachgerüstet sein müssen ansonsten ersetzt zu werden haben.
Solche Unfälle in der Form sind auch in Europa möglich aber eigentlich eher unwahrscheinlich da deutlich weniger Platz unter dem Auflieger ist, und durch den Unterfahrschutz noch einmal etwas mehr Sicherheit da ist.
Das was man aus Hollywood kennt ist ja leider kein Trick ein Auto passt Tatsächlich so da drunter durch, liegt aber auch an den anderen Bestimmungen dort.
Bei uns in Deutschland darf ein LKW sei es ein Sattel oder Gliederzug nur 18,75 m Lastzug Gesamtlänge Breit darf er 2,55 m und Hoch 4 m sein, gibt ausnahmen wie Landwirtschaftliche Fahrzeuge und Ausnahme Regelungen wie den Giga Liner usw..
In den Staaten sieht es alles etwas anders aus.

Aber eines geht mir nicht auf wieso waren Auto und Fahrer geblendet arbeiten die Assistenten nicht mit einer art Radar werden wohl kaum optische Sensoren genutzt werden die durch Lichteinfall gestört werden können.
Man sollte vielleicht weniger über das aus dem Verkehr ziehen Nachdenken und mehr über die verwendete Technik.
Sinnig wäre auch die Bürger zu mehr Eigenverantwortung zu Erziehen.
Aber ein Land wo Schmerzensgeld gezahlt wird weil jemand sein Haustier in der Mikrowelle trocknen wollte oder bei Heißem Dampfender Kaffee weil nicht drauf stand Vorsicht Heiß was will man da erwarten.

Und jetzt bevor einer kommt wie Kaltherzig ich bin ja es tut mir Leid für die Hinterbliebenen.
 
@Freddy2712: Das Problem ist dass zumindest die Amis viel zu schnell und zu viel verklagen können. Es gab einmal einen vergleichbaren Vorfall wo jemand in seinem Wohnmobil den Tempomaten eingeschaltet hat und nach hinten ging um Kaffee zu kochen. Der dachte auch Tempomat gleich autonomes fahren. Hat auch richtig viel Schmerzensgeld und alles bekommen. In Amerika ersetzen halt Klagen das eigene Gehirn.
 
@Tomarr: Leider richtig ist ja auch leichter wie selber zu denken oder noch viel schlimmer Verantwortung zu Übernehmen.
 
Das wäre bei K.I.T.T. nicht passiert
 
wenn mehrere autos unterwegs sind, ist es ja in entwicklung, das sie auch untereinander sich verständigen, so wäre das risiko um faktor x nochmals gesenkt, das traurige ist nur, das die polizei hochheitsrechte über die kraftwagen haben wird und jeden wagen einfach stoppen kann, mißbräuche nicht ausgeschlossen.

wenn man sich heute die unterhaltungsindustrie anschaut, das sowohl tablet als auch tv besitzer vom erpresser trojaner betroffen sind, sollte man eventuell ein 2 aktivierungs schritt einbauen, in dem eines davon definitiv nicht elektronisch sein sollte, sowie eine audio visuelle abfrage vor jedem zugriff, jeder einstellung eine art admin recht benötigt, die durch manuelles zu tun, bestätigt oder gecancelt wird.
 
@maymunabdi: Dürfte nicht schaden aber da werden diverse Behörden dann ihr Veto einlegen damit dauerhafte Admin rechte haben Polizei wäre da ein solches Beispiel.

Aber der Traum vom Autonomen Fahren ist denke ich frühestens in 100 Jahren zu realisieren sofern man Heute anfängt ausschließlich solche Autos zu bauen.
Solange wie es aber noch Fahrzeuge gibt die aus Historischen Gründen diese Technik nicht haben oder Custom Cars.
De Fehlerquote wird aufgrund der Unberechenbarkeit der Menschlichen Handlungen zu Hoch sein bestenfalls schafft man eine Trefferquote von 25% unter Optimal Bedingungen.
Natürlich wird das wohl die Zukunft sein aber um da wirklich schnell die nötige Summe an Autonomen Fahrzeugen zu bekommen wäre es ja nötig von jetzt auf gleich alle nicht Autonomen oder nachrüstbaren Fahrzeuge zu verbannen.
Sehen wir uns doch nur so lächerliche dinge wie Kurven licht an das ist selbst Heute noch keine Serie obwohl es Citroen in den 50ern schon Serienmäßig in der DX hatte, dabei fällt mir auf rechnen wir mit Serie lieber mit 150 bis 200 Jahre.
 
Jaja kommt davon. Nach hundert Jahren Autofahren ist ja der Mensch plötzlich für alles zu dumm und muss durch Maschinen ersetzt werden.

Hoffentlich wird dieser autonome Blödsinn jetzt wieder auf Eis gelegt.
 
@andi1983: Die meisten Menschen sind tatsächlich zu dumm und geistig zu langsam um zu fahren, weshalb täglich Menschen bei Autounfällen sterben. Derartige Assistenzsysteme reduzieren die Gefahren enorm.
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