Keine Freigabe: Apple verzögert Spotify-Update für iOS-App

"Apple nutzt den Freigabeprozess für Apps als Waffe" schreibt der Rechtsanwalt des Musikstreamingdienstes Spotify in einer Beschwerde an den iPhone-Hersteller. Es geht dabei um die Ablehnung eines Updates, nach dem Apple zur WWDC neue Richtlinien ... mehr... Streaming, Werbespot, Werbung, Spotify, musikstreaming Bildquelle: Spotify Streaming, Werbespot, Werbung, Spotify, musikstreaming Streaming, Werbespot, Werbung, Spotify, musikstreaming Spotify

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Apple wird von Tag zu Tag lächerlicher, unsympathischer Verein!
 
@BartVCD: Ich kann deine Einstellung verstehen - kaufst du auch nichts mehr von Amazon?
 
@ZappoB: bei amazon gibt es die spotify-app
 
@xanax: bei Amazon gibt es keine Apple TV mehr da dort kein Amazon Prime läuft. Kann man auch beanstanden.
 
@Balu2004: dann soll apple doch amazon prime auf den apple tv machen.
 
@BartVCD: Ja dann eben keine Apple-Geräte mehr, wenn man Spotify nutzen möchte - wo ist das Problem?
Ich hab sämtlichen Apple-Müll "genau aus diesem Grund" verkauft - die sind mir zu herrschsüchtig und wollen "alles" kontolieren!
In einer globalen und offenen Gesellschaft sollte sowas verboten werden!
 
@Zonediver: Ich auch, bisher 2 Iphones und ein Ipad das es als Geschenk der Firma gab. Sofort wieder verkauft, weil ich nicht wirklich damit etwas anfangen kann.
 
@Zonediver: Naja, wenn du sagen würdest, das du keine Apple Geräte mehr kaufst, weil sie dir nicht gefallen oder der AppStore deine Apps nicht bereitstellt die du gerne hättest... Dann könnte ich solche Aussagen verstehen. Ich habe beruflich sehr viel mit Mobilgeräten zu tun. iOS, Android, Windows und Blackberry OS Geräte. Ich habe Privatkunden sowie Geschäftskunden. Wenn ich mir die Masse betrachte, sind Apple Geräte einfach besser. Und das eben genau wegen dieser Kontrolle. Windows Phones oder eher deren Umgebung ist genau so kontrolliert wie bei Apple. Nur der kleine Store ist hier die krücke. (Und das oftmals nicht richtig fertig wirkende OS.) Ich habe viele Android Geräte in "Reparatur" gehabt, weil unwissende einfach mal die option aktiviert haben aus fremden Quellen installieren zu dürfen, nur um dann hinterher das Gerät voll von Maleware zu sehen? Das ist nur ein kleines Beispiel.
Wenn du Nerds, Technikinteressierte oder Freiheitskämpfer in den oft genannten goldenen Käfig steckst, dann mag diese kontrollierte Umgebung wie das absolut böse erscheinen... Aber bei Normalsterblichen, die immerhin weit mehr als 90% der Benutzer ausmachen, macht ein solcher Käfig Sinn. Meiner Meinung nach sollte das sogar zur Pflicht werden.
Nicht jede Kontrolle ist schlecht, darauf will ich hinaus. In einer Kontrollierte Umgebung kann ich mich mehr darauf verlassen das Handlungen keine negativen Konsequenzen haben.

Dies lässt sich übrigens auf ein Großteil aller Dinge anwenden. Autos, Staaten, Medikamente...
Natürlich vom Schweregrad der möglichen Konsequenzen nicht vergleichbar, das Prinzip dahinter ist aber das gleiche. Du forderst in dieser globalen und offenen Gesellschaft eine Option auf Anarchie. Oder stört dich lediglich das der Hersteller derjenige ist der die Regeln vorgibt anstatt der Gesetzgeber?
Aber nur um das zu relativieren: Ich würde offenere Möglichkeiten auch nutzen. Nur sehe ich mich in der Lage die möglichen Konsequenzen vorher schon zu erkennen und mir deren Bewusst zu sein. Aber ich bin keine Referenz für 100% der Nutzer. Irgendwer schaut, wie immer, halt in die Röhre.
 
@ryg: Besser wegen Kontrolle? Was für eine komische Denke.
Unwissende installieren über Sideload? Halte ich für ein Gerücht.
Viele Geräte wegen Haken Aus unsicher Quelle zu installieren in Reparatur? Klingt nach einem Märchen.
Ich habe überwiegend Androiden in meiner Umgebung und apks installiert keiner außer ich. Und weil das geht ist es unter anderem das OS meiner Wahl.
 
@Zonediver: "zu herrschsüchtig [...] "alles" kontolieren! [...] In einer globalen und offenen Gesellschaft sollte sowas verboten werden!"

Soviel also zu "herrschsüchtig und [...] "alles" kontolieren wollen"! ;)
 
@BartVCD: Mit dieser Aktion werden sie weder neue Freunde gewinnen noch mehr Apple Music Abos verkaufen. Was soll also der Unfug?
 
@BartVCD: Warum? Spotify nutzt schön das große Ökosystem und die Vertriebsstruktur von iOS, will dann aber nichts bezahlen?
 
Ist ja nun echt nicht so, als ob man das prozedere von Apple nicht kennt. Will ich meine Dienste auf deren Systeme anbieten, dann muss ich deren Bedinungen akzeptieren. Punkt. Es ist ja nicht so, als wäre nur Spotify von dieser Regelung betroffen.
Sollen Sie halt einfach die Möglichkeit ein Abo via App abzuschliessen komplett streichen, und nur bestehende Kunden den LogIn erlauben. Dann ist es wieder "Apple-App-Store-Guidline" konform und Apple schaut in die Röhre.
 
@Darkspy: Inzwischen konnte ich noch 2-3 andere Newsseiten lesen in welchen es heißt, dass der genaue Grund der Ablehnung überhaupt nicht klar ist und Spotify nur glaubt dass es an dem Wegfall der Abo-Möglichkeit via iTunes liegt.
 
@Darkspy: Und hier sieht man eins der Probleme, die App-Entwickler werden im unklaren gelassen. Verstoß gegen Regel XY würde sicherlich helfen.
 
@floerido: Das stimmt! Ein Feedback wäre absolut wünschenswert!
 
@Darkspy: Ich würde sogar behaupten, das es zwingend erforderlich ist.
Ein Update abzulehnen, ohne genaue Angabe von Gründen ist Wettbewerbsverzerrung.
Aber im Amiland gehen die Uhren ja bekanntlich anders.
 
@Darkspy: Du vergisst dabei, dass Apple ja auch in direkter Konkurrenz zu Spotify steht. Ein Apple Music Abo ist ja schließlich auch direkt über die App buchbar und es ist sogar vorinstalliert. Kann mir gut vorstellen, dass da zumindest die Grundlage für eine Untersuchung gegeben ist.
 
@hurt: Da hast du vollkommen recht. Aber dieses 70/30 Prozent Ding für alles was via App-Store funktioniert, ist bei Apple ja nicht erst seit gestern so. Wenn Spotify also dies nicht akzeptiert, verstoßen sie gegen die Bedienungen von Apple - Ob diese jetzt toll sind oder nicht, sei mal dahingestellt - Aber selbst Microsoft hat sich daran die Zähne ausgebissen und musste am Ende dann doch "klein bei" geben. Aber in jedem Fall interessant zu sehen, wie es da weitergeht.
 
@Darkspy: soweit ich es verstanden habe, wollte Spotify komplett von der Bezahl Möglichkeit über den Appstore, also nur noch am Desktop registrieren. Das sollte Legal sein, andere Hersteller machen das ja ähnlich, z.B. Microsoft mit ihren 365 Anwendungen/Dienstleistungen.
 
@Darkspy: Wieso verstoßen sie gegen die Bedingungen? Ich sehe nirgends in den Richtlinien dass man Abos nur über die App anbieten darf, da gibt es schlicht keine ausschlussklausel seitens apple und somit ist das was spotify macht astrein mit den öffentlich einsehbaren Bedingungen vereinbar.
Mir wäre auch neu wenn ich ein Office 365 abo bei MS kaufe dass da was monetäres an apple geht auch wenn ich die Office app dann mit diesem abo auf einem ios gerät nutze

Problematisch ist allerdings dass apple offenbar gar keinen wirklichen Grund für die Ablehnung nennt, wie soll man denn als Anbieter reagieren wenn man gar nicht weiß was man falsch macht?
 
@0711: Es geht ja auch nicht um die Tatsache, dass Spotify Abos außerhalb von Apples Bezahlsystem verkauft, sondern sie wollen die In-App Käufe ausschliessen. Wenn ich eine Plattform bereitstelle will ich auch dran verdienen, das ist wohl logisch. Dass das 30% sein müssen, finde ich bei der Masse an Bezahlapps auch übertrieben. 10% würden auch reichen. Trotzdem ist der Konflikt durch diesen Ausschluss der Bazahlmöglichkeit von Spotify provoziert und das konnten sie sich denken. Es wird ja viel über Marketing Methoden geredet, mich würde es nicht wundern wenn Spotify absichtlich den Konflikt ausgelöst hat. In allen News wird darüber berichtet, Apple steht "schlecht" da und gleichzeitig wird noch die Rabattaktion und die direkte Bezahlmöglichkeit für Spotify promotet. Wenn es so geplant ist, Hut ab. Gute Marketingaktion.
 
@606alex606: Mag sein dass, das gewollt ist...ich sehe aber nichts in den Richtlinien was derartiges untersagt. Spotify nutzt die ihnen von Apples eigenen Richtlinien gegebene Möglichkeit - auch ist Apple hier ja auch nicht transparent und nennt das als grund (wenn es denn der grund ist), man tappt hier ja mehr oder minder im dunkeln.
 
Das Problem ist, lässt Apple das einmal zu, kommen alle anderen auch auf die Idee und Apple verdient kein Geld mehr. Es ist halt wie Erziehung, es gibt Regeln und die muss man mit Konseqenz durchziehen. Ich finde gut das Apple hart bleibt und es ist ja nicht so das man als Entwickler gar keine Hinweise auf die Ablehnung der App erhält.
 
@UserNeo: Es gibt im Appstore keine Regel die untersagt dass man Abos auch außerhalb des Appstores anbieten darf...
 
@0711: Doch gibt es. Wenn man IAP verkaufen will MUSS man die Apple Payment Funktion nutzen. Womit Apple 30% vom Preis behält und genau dies will Spotify umgehen. Es hat schon bei MS Office365 nicht geklappt und wird auch hier nicht klappen.

3.1.1 In-App Purchase: If you want to unlock features or functionality within your app, (by way of example: subscriptions, in-game currencies, game levels, access to premium content, or unlocking a full version), you must use in-app purchase. Apps may not include buttons, external links, or other calls to action that direct customers to purchasing mechanisms other than IAP.
 
@UserNeo: wenn man IAPs verkaufen will... Wollen sie aber hier nicht. Ergo ist die Klausel hier nicht anwendbar
 
@Stylos: Richtig es ist aber auch untersagt dann ein Banner zu installieren, welches auf das Abo Angebot außerhalb der App hinwei´st bzw. dieses direkt verlinkt.
 
@HArL.E.kin: Office verlinkt auch extern um das abo anzubieten...
 
Wenn Spotify laut Artikel wirklich die Möglichkeit der In-App Käufe weglassen will, dann haben sie den Konflikt selbst ausgelöst. Das war ihnen sicherlich bewusst und so geplant. Wieso lassen sie nicht einfach die In-App Käufe bestehen wie schon die ganze Zeit und geben parallel den Rabatt, wenn man sich das Abo direkt über Spotify holt? Ich zahle auch direkt und habe noch nie über das In-App System für Spotify gezahlt..
 
@606alex606: und wem soll der Rabatt helfen? Jetzt zahlst du 12,99 über den AppStore, davon gehen 30% an Apple, 70% an Spotify. Ungefähr kommen da die 9,99 raus, die Spotify braucht um "zu überleben" - bekanntlich schreibt Spotify noch immer Verluste. Senken sie also den Preis, senken sie auch die erwartete Mindesteinnahme und damit noch mehr Verlust. Spotify hat nichts von den Rabatten. Under Kunde schon gar nicht, weil er irgendwann wieder 12,99 zahlen muss.
 
@Rumpelzahn: Ich sehe das so: Durch die Rabattaktion werden Kunden von den In-App Käufen zur direkten Zahlart gelotst. Wenn sie nach der Aktion über Spotify direkt, 3€ weniger zahlen, dann bleiben sie auch dabei. Und dafür muss man nicht die In-App Käufe komplett abschalten. Diejenigen, die 12,99€ zahlen, denen ist es anscheinend egal und Spotify hat trotzdem seine 9,99€.
 
@Rumpelzahn: es hilft spotify weil bei einem günstigeren Preis mehr Leute ein Abo abschließen. Zur Zeit denken sich diejenigen, die nicht über Apples App Store hinaus schauen, dass Apple Music günstiger ist und somit gar nicht erst bei Spotify zahlen.
 
Irgendwie fehlen hier einige Infos. Wenn man in iOS über Spotify ein Abo abschließt, zahlt man 12,99 € davon gehen 30 % an Apple und der "Rest" bleibt für Spotify. Über die Website zahlt man aber nur 9,99 €.
Dem Kunden werden hier also 2 Preise angeboten für die gleiche Dienstleistung. Spotify wollte lediglich die Abo Funktion ausbauen und den User bitten über die Website sich das Abo einzurichten.
Damit verliert Apple aber 30 % der Einnahmen von Spotify. Wenn mal überschlägt bei 30 Millionen zahlender Kunden -> 30 % ... nette Einnahme ...
Trotz dem das ich Apple User bin, finde ich es absolut korrekt von Spotify hier die Preise im Sinne des Kunden anzupassen.
 
@Rumpelzahn: Kann Spotify doch auch ohne den Appstore zu umgehen. Einfach den Preid im Appstore auf ~10? senken. Ja ja...30% gehen an Apple...und, hat jeder Anbieter im Appstore zugestimmt um anbieten zu dürfen. Wieso soll es für Spotify ein Sonderregelung geben.nin diesem Sinne handelt Apple mMn richtig.
 
@rumpel:: Meine Antwort sollte ein drüber erscheinen...sry
 
Schade, dass Spotify finanziell nicht auf so sicheren Beinen steht, dass sie es sich leisten könnten, einfach ihre App aus dem Apfelstore zurückzuziehen. Denn anders wird man da kaum gegenrudern können, schließlich ist man ja auf die Plattform als Vertriebsweg angewiesen. Ein Teufelskreis.
 
@DON666: Und damit glücklichen iOS Besitzern, die sich bewusst für das Smartphone/Tablett entschieden haben, die lange Nase zu zeigen? Dann sollten diese Leute sich halt alle ein eine andere Hardware kaufen? Wenn nicht die neuste App, dann garkeine?

Wäre auch eine sehr arrogante Lösung.
 
@tomsan: Ich sag ja, ist schwierig.
 
@DON666: Warum sollten sie das tun? Sie brauchen nur fraglichen Banner aus der App nehmen und schon entspricht die App wieder den Richtlinen und wird auch eingestellt.
 
@HArL.E.kin: ...womit sie eben ganz schlicht und ergreifend widerstandslos vor Apple den Bückling machen. Darum ging's in meinem Kommentar aber nicht.
 
@DON666: Wieso macht man den Bückling wenn man sich an Regeln des Eigentümers der Plattfrom hält auf der man anbietet? Machst du also auch jeden Tag den Bückling weil du das tust was dein Arbeitgeber oder Vermieter etc. von dir verlangt?
 
@HArL.E.kin: Irgendwie ja, man hat ja keine wirkliche Alternative. Aber 30% an die mehr oder minder reichste Hütte auf dem Planeten abdrücken zu müssen, wenn man selbst noch rote Zahlen schreibt, hat schon ein gewisses Geschmäckle.
 
man erklärt sich als Entwickler und Anbieter damit einverstanden, wenn man im Apple Appstore anbietet. also mMn soll Spotify sich daran halten, wie jeder andere iOS Entwickler/Anbieter auch!
 
@J-M-L: In welchem Punkt hält sich Spotify nicht an die Richtlinien des Apple Appstores selbst wenn sie das abo künftig nur außerhalb des stores anbieten?
 
@0711: Indem sie versuchen, die Leute auf Bezahlmöglichkeiten außerhalb des Stores umzuleiten? Das ist laut Store Richtlinien verboten.
 
Da sieht man was passiert wenn man einem Unternehmen zu viel Marktmacht gibt...30% Provision finde ich ungeheuerlich. Die Entwickler sollte soetwas wie eine Gewerkschaft gründen und so Druck auf Apple aufbauen.
 
@FuzzyLogic: Blödsinn den Entwicklern sind die Gebühren von Anfang an klar gewesen die haben sie mit einreichen der App akzeptiert warum sollte man sich jetzt nachdem man es akzeptiert hat darüber beschweren? Es wird keiner gezwungen Apps für Apple Geräte anzubieten.
 
@HArL.E.kin: du hast es nicht verstanden. Es geht darum, dass Apple nur so viel verlangen kann, weil kein Entwickler es sich erlauben kann, nicht im Apple Store anzubieten. Apple hat nun mal den umsatzstärksten Appstore. So gesehen ist man als Entwickler schon mehr oder weniger gezwungen die Bedingungen hinzunehmen. Das ist genauso als würde dir deine Firma nicht genug Geld zahlen. Du würdest trotzdem arbeiten gehen, weil es immernoch besser ist als Arbeitslosigkeit. Zum Glück gibt es aber Arbeitnehmerverbände, die sich für dein Wohl einsetzen.
 
Das sollte Spotify und viele andere einfach mal ganz ihre App für iOS einstellen. Einfach mal andersrum Druck aufbauen. Die paar AppleUser machen den Kohl auch nicht fett.
Ja durch Gängelei der User kommt man zum "umsatzstärksten Appstore". Dabei gibt es Alternativen zu diesem "Ich enstscheide was du willst-OS".
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