OnePlus 3: Pfund-Sturz durch den Brexit führt wohl zu Preiserhöhung

Vor einer Woche hat Großbritannien mit einer Mehrheit für den Austritt aus der EU gestimmt. Die Auswirkungen auf die Finanzmärkte waren unmittelbar und negativ, wie es langfristig aussieht, wird sich erst zeigen. Aber Folgen wird der "Brexit" ... mehr... Smartphone, OnePlus, OnePlus 3, OP3, OnePlus A3000, OnePlus A3003 Bildquelle: OnePlus Smartphone, OnePlus, OnePlus 3, OP3, OnePlus A3000, OnePlus A3003 Smartphone, OnePlus, OnePlus 3, OP3, OnePlus A3000, OnePlus A3003 OnePlus

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Dann kaufen die Engländer eben billiger im Ausland. Wir bestellen ja auch aus Deutschland Audio-CDs aus UK, weil dort eine CD nur 9,-€ kostet (inkl. Versand), statt 19,-€ im Geizmarkt. Selbst mit Zoll wird es in Zukunft ähnlich billig bleiben. Der Brexit schadet dem Bürger nicht. Nur die Kapitalanleger müssen sich wohl mal woanders hin bewegen.
Und O2... Die haben in UK doch ohnehin keine Steuern bezahlt. So farewell!
 
@Kobold-HH: Macht natürlich vollkommen Sinn, dann mit einer schwachen Währung dann "günstig" im Ausland einzukaufen.
 
@exeleo: Abwarten. Wenn die Währung zu schwach wird, senken die Hersteller die Preise in UK, da sie sonst auf dem Markt gar nicht mehr verkaufen würden.
 
@Kobold-HH: Dann werden die Hersteller aber wie OnePlus unter den Selbstkosten verkaufen müssen. Das macht kein Hersteller, vor allem da die Währung sich nicht nur kurzfristig auf sinkflug befindet sondern dank dem Brexit jetzt langfristig schwächer wird. Warte ein paar Jahre ab und England wird sich in extremen wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden.
 
@exeleo: Genau dies schlage ich ja vor: Mal abwarten, was wirklich passiert. Und der Brexit ist nicht der Untergang der westlichen Zivilisation. Nur einige Reiche, ärgern sich derzeit. Es wird sicher Änderungen geben - aber auch Vorteile für andere Menschen.
 
@Kobold-HH: Der Untergang der westlichen Zivilisation wird der Brexit mit Sicherheit nicht sein. Aber der Untergang von England ist schon realistisch.
Die Nachteile überwiegen aber eindeutig.
 
@exeleo:
"vor allem da die Währung sich nicht nur kurzfristig auf sinkflug befindet sondern dank dem Brexit jetzt langfristig schwächer wird."

Na dann schau dir mal die aktuelle Kursentwicklung an. ;-)
http://wechselkurse-euro.de/kurse/GBP-pfund-grossbritannien/

Das Pfund hat ganze 6 Cent zum Euro verloren und davon in den letzten zwei Tagen einen auch wieder zurückgewonnen.
Insgesamt ist es trotzdem noch immer 18 Cent mehr wert als der Euro.

http://wechselkurse-euro.de/kurse/USD-dollar-vereinigte-staaten-von-amerika/
Der Euro hat im gegensatz dazu in den letzen Jahren zum Dollar fast 20 Cent verloren (der war mal über 1,30) und hier jammert niemand.
Im Gegenteil! Die deutsche Wirtschaft ist glücklich.

Das ist nix als Panikmache.
 
@exeleo: England oder Großbritannien?
 
@OPKosh: Falscher Ansatz.
Vergleiche das Pfund mit dem US-Dollar. Das Pfund befindet sich dort in einem Tief, dass seit 30 Jahren nicht unterboten wurde.
http://www.finanzen.net/devisen/britische_pfund-us_dollar-kurs

Der Vergleich mit dem Euro hingt, da auch der Euro enorm nachgegeben hat durch den Brexit. Allerdings wird sich der Euro wieder erholen, das Pfund nicht.

Der günstige Euro ist für uns in Deutschland ja von Vorteil, da wir eine Exportnation sind.

Allerdings sind permanente große Schwankungen, so wie wir sie jetzt beim Pfund sehen, fatal. Bspw. bleiben Investitionen aus, da keine Sicherheit vorhanden ist.

Das ist keine Panikmache sondern einfach Realwirtschaft.
 
@regulator: Bald nur noch England.
 
@OPKosh [re:3]: Ein "Mehr-Wert-Vergleich" ala "Insgesamt ist es (Pfund) trotzdem noch immer 18 Cent mehr wert als der Euro." ist nicht möglich und nicht real! Ausgangspunkt müßte dann der Wert der Währungen bei Eintritt GBs in die EU und bei Einführung des Euros sein. Und später daraus zu errechende Differenzen. Das machen die aktuellen Kurse aber nicht bezogen auf die Ausgangswerte. Sie beziehen sich nur jeweils auf die aktuelle Distanz zueinander, nicht auf die Ausgangswerte.

1973 war ein britische Pfund 6,54357 Deutsche Mark wert, also DM ! Das ergibt umgerechnet 3,35 Euro, noch auf dem Stand von 1973 (Pfundwert 1973, Euro Umrechnungs-Wert EU zu DM!)!

Heute ist das Pfund 1,21 Euro wert. Also ein Verfall / Abwertung um 2,14 Euro von 1973 (Beitritt GB zur EU!) bis heute !!!

Das o.a. zeigt die bisherige langfristige Entwicklung, bei der das Pfund im Durchschnitt und insgesamt deutlich an Wert verloren hat in rund 43 Jahren.

Im Klartext, kurzfristige Vergleiche bzw. aktuelle Vergleiche haben keinen oder nur sehr geringen aktualitäts-bezogenen Wert. Ihr Wert liegt allenfalls im Börsen- / Aktien- / Kapital-Markt. Nochmal: Er sagt nichts über den Langzeit-Wert und nichts über den tatsächlichen Realverlust.
 
@Kiebitz:
Ja eben! ;-)
 
@exeleo:
"Allerdings sind permanente große Schwankungen, so wie wir sie jetzt beim Pfund sehen, fatal. Bspw. bleiben Investitionen aus, da keine Sicherheit vorhanden ist."

Wie permanent das ist weiß noch kein Mensch!
Diese Schwankung jetzt ist gerade mal etwas über ne Woche alt!?

Im Gegenteil!
Wie @Kibitz vorgerechnet hat, hat das Pfund, gerade langfristig betrachtet, über die letzten 40 Jahre bereits deutlich mehr nachgegeben!?
Und es gab auch keine Katastrophe?!

Außerdem weiß noch niemand wie sich das alles noch entwickelt über die nächsten 2 Jahre(!) die sich dieser Austritt noch hinziehen wird.
Wenn er überhaupt stattfindet! Denn das Referendum ist für das Parlament ja nicht mal bindend.
Und selbst wenn er stattfindet wird sich für die Wirtschaft im Zweifel am wenigsten ändern. Darauf werden die Lobbyisten schon achten.
Ganz davon abgesehen, dass auch die EU kein Interesse daran hat die Wirtschaftsbeziehungen zu GB zu verschlechtern.
Was in diesen nächsten 2 Jahren passieren wird ist, dass man die derzeitigen Wirtschaftsregelungen in neue, "bilaterale" Verträge gießen wird. Mehr nicht.

Europa, beziehungsweise die Nationalstaten, haben schon immer Handel miteinander getrieben. Selbst lange vor der EU.
Meinst Du das hört jetzt plötzlich auf?
Das ist doch albern.

Da werden jetzt neu Freihandelsabkommen, auf der Basis der bestehenden Eu-Verträge ausgehandelt und dann geht es weiter wie bisher.
 
@OPKosh: Die Indikatoren zeigen ziemlich klar Probleme für England.
Inzwischen stufen auch die Ratingagenturen England weiter nach unten. Die Immobilienpreise werden fallen und London als der Finanzsplatz für Europa wackelt nun auch. Das Resultat daraus wird sein, dass das Pfund nachgeben wird. Das sagen inzwischen auch genügend Ökonomen.

Ob er überhaupt stattfindet, das weiß wirklich niemand.

"Europa, beziehungsweise die Nationalstaten, haben schon immer Handel miteinander getrieben. Selbst lange vor der EU. "
Das ist auch richtig, aber wir leben nicht mehr im 20. Jahrhundert, sondern im 21 wo die Globalisierung immer wichtiger wird. England schießt sich damit selber ins Bein, weil die neuen Riesen wie China auf kleine Nationalstaaten keine Rücksicht nehmen werden, da diese einfach zu klein sind. Deshalb ist ja eine solche Vereinigung wie die EU sinnvoll.
 
@exeleo:
"Die Indikatoren zeigen ziemlich klar Probleme für England. Inzwischen stufen auch die Ratingagenturen England weiter nach unten."

Das Ganze ist noch keine 14 TAGE her! Niemand weiß, wie Du selbst sagst, ob es überhaupt so weit kommt. Niemand weiß bisher also was überhaupt kommt!
Deshalb sind die Reaktionen, wegen der momentanen Unsicherheit, extrem.
Weil eine gewisse Panik vor was kommen KÖNNTE.

"Die Immobilienpreise werden fallen ..."

Immobilien sind hochgradig spekulativ. Deshalb war, falls Du Dich erinnerst, das auch eine Ursache für 2008!?

"... und London als der Finanzsplatz für Europa wackelt nun auch."

Was vorallem wackelt ist der Deal zum Zusammenschluß der Londoner und der Frankfurter Börse. Was ich, wenn man sich an sieht was die Finzmärkte bereits angerichtet haben (2008), für eher positiv halte.
Die Londoner Börse wird deshalb mit Sicherheit nicht schließen!
London ist nach Wall Street einer der Größten.
Da wird der Zusammenschluß nicht kommen, ja.

"Das Resultat daraus wird sein, dass das Pfund nachgeben wird. Das sagen inzwischen auch genügend Ökonomen."

Das Pfund fällt, wie gesagt seit, 40 Jahren.
Das es nach sowas einen Einbruch gibt ist nicht erstaunlich.
Wie es weitergehen wird ist Kaffesatzleserei.
Unsere Ökonomen, Wirtschaftsweisen, geben jedes Jahr, seit Jahrzehnten, zwei Prognosen ab. Die haben noch NIE gestimmt! ;-)

""Europa, beziehungsweise die Nationalstaten, haben schon immer Handel miteinander getrieben. Selbst lange vor der EU. "
Das ist auch richtig, aber wir leben nicht mehr im 20. Jahrhundert, sondern im 21 wo die Globalisierung immer wichtiger wird. England schießt sich damit selber ins Bein, weil die neuen Riesen wie China auf kleine Nationalstaaten keine Rücksicht nehmen werden, da diese einfach zu klein sind. Deshalb ist ja eine solche Vereinigung wie die EU sinnvoll."

Gerade China hat z.B. jede Menge kleiner Deals in Afrika gemacht. Und für Afrika bessere als die USA! ;-)
Glaubt wirklich jemand irgendwer könnte die zweitgrößte Volkswirtschaft Europas einfach ignorieren? Das ist doch absurd!?

Alles was ich sage ist: Abwarten!
Wird das völlig spurlos an GB vorbei gehen? Sicher nicht.
Aber diese Katastrophenstimmung ist übertrieben!
Vorallem gerade mal 14 Tage nach dem Referendum, wo noch niemand weiß was bei den Austrittsverhandlungen überhaupt rauskommt.
Erstrecht wenn man noch nicht mal weiß ob diese Austrittsverhandlungen überhaupt tatsächlich stattfinden!
 
@OPKosh: Keine Sau redet von Katastrophenstimmung Mensch, nur England hat sich ins eigene Knie geschossen. Und die zweitgrößte Volkswirtschaft Europas ist gerade dabei sich ein Stück weit von Europa zu isolieren mit allen Konsequenzen. Und in einer sich globalisierenden Welt ist Isolation und Abkopplung das letzte was einen gut tut. Schließlich ist es widersprüchlich. Von daher ist es ohne Kaffeesatzleserei offensichtlich, dass da nix besseres bei rauskommen kann.

"Vorallem gerade mal 14 Tage nach dem Referendum, wo noch niemand weiß was bei den Austrittsverhandlungen überhaupt rauskommt.
Erstrecht wenn man noch nicht mal weiß ob diese Austrittsverhandlungen überhaupt tatsächlich stattfinden!"

Es sind 7 Tage. Und wenn etwas die Wirtschafft killt dann ist es Unsicherheit. Welche eben dieses nicht wissen was passiert ist. Gerade die Reaktionen die gerade Stattfinden verdeutlichen das zu gut. Es ist nix passiert, wirtschaftlich ist momentan alles wie vorher und dennoch löst es ein Beben aus. Und das ist nur ein Vorbeben. Das eigentliche kommt wenn GB den Antrag stellt, gefolgt von vielen kleineren die auf lange Sicht die Aussichten trüben und das wiederum hat Auswirkungen auf die Wirtschaft. Hat es ja jetzt schon. In sämtlichen Wirtschaftszweigen werden Strategien durchgespielt, Fluggesellschaften, Banken und Telekommunikationsunternehmen sind da nur der Anfang.

Da kannst du nicht her kommen und behaupten da passiert garnix, oder noch absurder es wird in Zukunft alles besser. Von Untergang redet dabei keine Sau, nur besser wie jetzt in der EU wird es mit Sicherheit nicht.

Mal abgesehen vom drohendem zerfall von GB. Egal was passiert, der Schaden ist jetzt schon Angerichtet. Nur weil bei einigen mit dem Ego was nicht stimmt und es Mode war gegen die EU zu bashen und als ob man gegen diese kämpfen muss. Schon mit den ganzen Sonderkonditionen und hin und her taktiererei hat man diese ständig geschwächt.
 
@daaaani:
" In sämtlichen Wirtschaftszweigen werden Strategien durchgespielt, Fluggesellschaften, Banken und Telekommunikationsunternehmen sind da nur der Anfang."

Entgegen dem hier kürzlich veröffentlichten Artikel hat Vodafon lediglich gesagt, dass sie sich selbstverständlich auf alle Eventualitäten einrichten werden aber keineswegs jetzt irgendwelche voreiligen Aktionen unternehmen werden so lange nichts ihr Geschäftstätigkeiten beeinträchtig.
Nichts anderes als genau diese Rationalität erwarte ich hier!

"Da kannst du nicht her kommen und behaupten da passiert garnix, oder noch absurder es wird in Zukunft alles besser."

Wo habe ich irgendwas von "besser werden" gesagt?
Wobei!?
Für die EU könnte es sich tatsächlich als positiv herausstellen!?
Denn die Angst vor einem tatsächlichen Zerfall hat ja jetzt schon gezeigt, dass man plötzlich laut über längst fällige Veränderungen nachdenkt!?

Das Problem der EU ist, dass es nie eine wirkliche EU sondern immer nur eine EWG war!
Die ständig gewachsene Unzufriedenheit der Menschen in und mit der EU war nie der "europäsche Gedanke!
Die Ursache war das diese EU immer mehr eine Wirtschaftsgemeinschaft für die Wirtschaft war als eine tatsächliche Staatenunion!
Und wenn die jetzige Angst vor einem vollständigen Zerfall das entlich ändern kann, dann sollten wir mMn GB vielleicht sogar dankbar sein!?

"Schon mit den ganzen Sonderkonditionen und hin und her taktiererei hat man diese ständig geschwächt."

Und genau diese Tatsache ist eher ein weiterer Grund dafür Ruhe zu bewahren.
Denn richtig, GB hat jetzt schon, innerhalb der EU, mehr Sonderkonditionen als alles andere.

"Egal was passiert, der Schaden ist jetzt schon Angerichtet."

Ja natürlich ist bereits Schaden angerichtet worden.
Aber dieser Schaden ist durch Panik und Spekulationen über noch ungelegte Eier angerichtet worden!
Der Austritt wird sich ggf. über zwei Jahre hinziehen. Möglicher Weise sogar länger!?
Das ist im Zweifel genügend Zeit für jeden um sich einzurichten.
Und Vodafon hat auch, relativ unaufgeregt, genau das gesagt.
Die jetzigen Reaktionen und bereits angerichteten Schäden sind buchstäblich das Ergebnis reiner Spekulation und mehr nicht.
Denn bis jetzt ist faktisch noch überhaupt nichts passiert!? GB hat noch gar keinen Antrag auf Austritt gestellt?!
Bis jetzt ist die Aussage zwar, dass man das Votum auch umsetzen will, auch wenn es technisch nicht bindend ist. Wenn man sich die innenpolitische Situation im Moment aber so ansieht, kann sich das aber auch duchaus wieder ändern.

Ja das ist Unsicherheit die die Wirtschaft nicht mag!
Im Anbetracht dass ein Austritt, NACH der tatsächlichen Antragsstellung, noch mindestens zwei Jahre dauert, hätte man mit der Panik doch aber wenigstens noch bis zur Antragsstellung warten können?!

Nein. Was gerade passiert hat mit Realwirtschaft nichts zu tun.
Das sind reine Spekulationsgeschäfte.
Hier wird versucht aus der Situation Kapital zu schlagen.
Denn so wie das System aufgesetzt ist sind die Schulden und Verluste der Einen immer das Vermögen und der Gewinn Anderer.
 
@OPKosh: Sry aber ich redete nicht ausschließlich von Vodafone, da gibt es auch noch die Autobauer und noch viele mehr. Und die Tatsache, dass sie schon nachdenken über was auch immer sollte dir eine Warnung sein. Sind nämlich einige die Jetzt schon ihre Investitionen für GB zurückhalten oder Fahren. Eben weil keiner weiß was passiert. Das wiederum hat nichts aber auch rein garnix mit Spekulanten zu tun, und das was wir sehen ist noch weit von einer Panik entfernt. Das war nur ein kleiner Schluckauf als Reaktion auf dem Schreck.
Noch ist alles eher sehr ruhig und stabil aber die Abwärtsspirale hat eingesetzt. Wenn jetzt keine Positiven Impulse kommen, ist das auf längere Sicht nicht gut und es ist eher mit schlechten Impulsen zu rechnen.

""Schon mit den ganzen Sonderkonditionen und hin und her taktiererei hat man diese ständig geschwächt."

Und genau diese Tatsache ist eher ein weiterer Grund dafür Ruhe zu bewahren.
Denn richtig, GB hat jetzt schon, innerhalb der EU, mehr Sonderkonditionen als alles andere. "

Ja eben und darum geht es ja, die verlieren sie eben mehr oder weniger. Wer glaubt, dass GB austritt und alles bleibt nahezu beim alten der Träumt! Handel wird es mit GB geben aber eben unter erschwerten Bedingungen und genau darum dreht sich ja alles.

Selbst wenn ein EU freundlicher Flügel die Wahlen gewinnt und GB doch nicht austritt ist der Schaden enorm. Wenn man nicht schon genug Kriese hat dann erzeugt man eben noch eine gell?!

Das was wir mit vielen Südlichen EU Staaten sehen einschließlich Griechenland, hat seinen Ursprung 2007/2008 und wird mittlerweile heute teils der EU angeheftet, was aber Blödsinn ist. Nach fast 10 Jahren ist da immer noch nix gut. Was glaubst du was passiert wenn GB den Antrag einreicht und wie lange das dauert?

Einfach nur Dumm sowas!
 
@OPKosh: " Niemand weiß bisher also was überhaupt kommt!" Das ist schlicht falsch!
Wenn Investitionen nun zurückgehalten werden, wenn sich ein Land selber vom Weltmarkt abschottet und wenn das Referendum einen Kursverlust an den Börsen verursacht, welcher nur mit der Finanzkrise 2008 vergleichbar ist, dann sieht man sehr deutlich wohin die Reise geht.
Die Märkte auf der Welt laufen immer mit ähnlichen Spielregeln, Abschottung ist da nie gut.

"Immobilien sind hochgradig spekulativ. Deshalb war, falls Du Dich erinnerst, das auch eine Ursache für 2008!?" Mir ist nicht bekannt, dass England zur Zeit eine Immobilienblase hat, aufgrund von einem Zusammenspiel von Banken und Ratingagenturen wie es damals in den USA der Fall war. Bitte unterscheide da sauber.

Der Pfund fällt seit 40 Jahren weil England im internationalen Maßstab einfach immer unwichtiger wird. Daher wird auch die Währung schwächer. Das ist ja vollkommen logisch. Einen Kursrutsch wie nach dem Brexit erzeugt aber Unsicherheit, was der Wirtschaft immer schadet.

Klar, Ökonomen haben nie recht, da vertraut man lieber auf sein Bauchgefühl oder?;) Sehr bescheuert!

"Glaubt wirklich jemand irgendwer könnte die zweitgrößte Volkswirtschaft Europas einfach ignorieren? Das ist doch absurd!?" Vergleiche doch mal, wie klein England im Vergleich zu den großen Staaten in Asien ist. Dann ist alles gesagt. International wird England kaum noch eine Rolle spielen. Sie sind einfach zu klein.
 
@daaaani:
"Handel wird es mit GB geben aber eben unter erschwerten Bedingungen und genau darum dreht sich ja alles."

Was für "erschwerte Bedingungen" erwartest Du denn ganz konkret?
Und vorallem was für "erschwerte Bedingungen" die man nicht auch mit Nicht-EU-Staaten bereits auch hat und trotzdem erfolgreich mit denen Geschäfte macht?!
Was glaubst Du was da jetzt kommt?

"Das was wir mit vielen Südlichen EU Staaten sehen einschließlich Griechenland, hat seinen Ursprung 2007/2008 und wird mittlerweile heute teils der EU angeheftet, was aber Blödsinn ist. Nach fast 10 Jahren ist da immer noch nix gut."

Da ist nach 10 Jahren noch immer nix gut, weil man diese Staaten, insbesondere Grichenland, kaputtspart.
Und das ist keine "Stammtischparole", das sagen seit ein paar Jahren jetzt schon die Ökonomen des IWF!

"Was glaubst du was passiert wenn GB den Antrag einreicht und wie lange das dauert?"

Hab ich das jetzt nicht schon mehrfach gesagt?!
Aber nochmal.
Was glaubst DU denn was da dann raus kommt?
Massive Zölle? Einfuhr- und Exportverbot? Was?
 
@OPKosh: Massive Zölle? Einfuhr- und Exportverbot? Was?

Ich muss jetzt weg aber ich sehe schon du hast für wirtschaftliche belange kein Verständnis. Du willst mir jetzt also wirklich erzählen, dass es nun keine Hindernisse gibt alles so ist wie in der EU nur ohne Verpflichtungen und, dass andere Länder außerhalb der EU genau die selben Vorteile haben wie in der EU. Du weißt schon warum es die EWG/EU gibt und was TIPP und CETA usw. usf. ist.

Nur mal so als Tipp, der Wirtschaft komm es zugute wenn man Handelsbarrieren einreißt nicht aufbaut.

Übrigens alles was man gerade sieht sind der beweis der gegen deine These spricht. GB und EU wurden runter gestuft. Das ist natürlich alles nur Fiktion und Theorie und hat keinerlei reale Auswirkungen und wenn dann nur zum besten.
 
@exeleo:
"... wenn sich ein Land selber vom Weltmarkt abschottet "

Auch an Dich die Frage.
Was für eine "Abschottung" erwartest Du denn jetzt konkret?
Inwiefern, genau(!), wird sich GB jetzt, vorallem wirtschaftlich(!), "abschotten" und warum sollten sie das überhaupt tun? Welches Intresse sollten sie an einer solchen "Abschottung" haben?

Du tust ja so als würde GB nach dem Austritt, wie die DDR, ne Mauer um ihre Insel bauen wollen. Das ist doch albern.
 
@daaaani:
"Nur mal so als Tipp, der Wirtschaft komm es zugute wenn man Handelsbarrieren einreißt nicht aufbaut."

Nochmal.
Was für "Handelsbarieren", ganz konkret bitte, erwartest Du den jetzt zu kommen?
Du kennst Dich doch so gut aus!? Erkläres mir doch mal bitte.
Eins, zwei Beispiel reichen!
 
@OPKosh: Es gibt unzählige Verträge die durch die EU abgeschlossen wurden um den Handel mit internationalen Partnern zu vereinfachen und zu ermöglichen.
All diese Verträge verlieren nach dem Austritt für England an Gültigkeit und damit werden die Barrieren wieder größer für den internationalen Handeln.
 
@exeleo:
Wir habe Kapitalismus und damit Privatwirtschaft, richtig?
D.h., dass, bis auf wenige Ausnahmen, die Staaten als solche überhaupt nicht direkt miteinander handeln.
Unternehmen handeln miteinander. Internationale Konzerne noch dazu! Die haben überhaut keine wirkliche Nationalität und interessieren sich auch überhaupt nicht für nationale Interessen.
Die Staaten regeln in diesen Verträgen lediglich die Rahmenbedingungen untereinander. Und diese tatsächlichen Rahmenbedingungen sind die NATIONALEN Gesetze.
Das gilt für Verträge wie die derzeit verhandelten Freihandelsabkommen (TPP, TITIP etc) als auch für Vereinbarungen innerhalb der EU.

Gerade an der EU kann man das besonders gut beobachten!
Die EU-Staaten vereinbaren etwas das dann zu einer EU-Richtlinie wird!?
Diese Richtlinie wird für die Wirtschaft aber erst dann relevant wenn die Nationalstaaten diese in nationales Gesetz gießen!
Vorher ist diese Vereinbarung, dieser Vertrag, für die Wirtschaft gar nix wert!
Weder die EU internen Vereinbarungen noch TITIP, TPP und was es da alles gibt.

Als EU-Mitglied hat, oder sollte zumindest, GB also alle diese bisher geschlossenen Verträge bereits in nationales Gesetz gegossen!?

Ein reiner Austritt aus der EU bedeutet also mit nichten, dass sich diese Gesetze ändern!
Wie sollte es überhaupt?

Ein Austritt bedeutet lediglich, dass Britten diese NATIONALEN Gestze wieder ändern KANN!
Warum sollten sie aber diese Gesetze, noch dazu zu ihrem wirtschaftlichen Nachteil, ändern? Welches Interesse hätten sie daran?

Im Gegenteil!
GB ist neuliberaler als so ziemlich jedes andere EU-Land.
Wenn die Änderungen an ihren nationalen Gesetzen vornehmen werden diese eher noch wirtschaftsfreundlicher (Deregulierung) ausfallen als jetzt!

Das einzige was sich wirklich ändern wird sind grenzüberschreitende Dinge, wie Zölle und Einfuhr- und Einreiseregelungen. Das ist das einzige was überhaupt tatsächliche "zwischenstaatliche" Regelungen sind.
Und auch da gibt es nicht wirklich Grund anzunehmen, dass sich GB selbst schaden wollte.
 
@OPKosh: Wie kann man nur so viel Müll labern wie du? Noch dazu, dass es gerade So viele Prominente Beispiele gibt. Warum noch einmal hat der Europäische Gerichtshof die damalige Deutsche Vorratsdatenspeicherung kassiert? Warum wollen die Briten aus der EU und den Zufluss an Flüchtlingen selber kontrollieren? Klar müssen die Staaten selber die EU Richtlinien in Gesetze gießen, die EU ist ja nicht der Staat. Aber die EU gibt die Richtung vor. Das sind ja nicht einfach nur 2 Buchstaben.

In den neuen Handelsabkommen welches mit Sicherheit länger als 2 Jahre dauern wird, wird jeder Mist geregelt, vom bekannten Chlorhänchen um mal das Beispiel mit der USA zu nehmen, bis Datenschutz und Austausch.

Die Briten haben noch den Vorteil, das sie sozusagen EU kompatibel sind. Aber das wollen sie ja nicht bleiben, darum, wollen sie ja die EU verlassen. Um andere Entscheidungen zu treffen, das ist ja der Sinn des ganzen hinter dem Brexit. Das ist das was wir als Rosinenpickerei bezeichnen. Und mit Sicherheit hat man da natürlich mehr Einfluss drauf wenn man nicht mehr zur EU gehört. Sicherlich wird es Handel geben aber unter anderen Bedingungen. Der Sinn der EU liegt ja gerade darin, dass eine Richtlinie eben für alle Mitglieder Gelten. Und diese Richtlinien sind nicht Starr sondern Dynamisch und verändern sich stetig. Ansonsten müsste jedes Mitgliedsland mit den jeweils anderen Komplizierte Handelsabkommen treffen. Also 28x28 Sowas macht man doch nicht aus Spaß?! Und keine Sau weiß was dabei rauskommt, was die Briten da alles wollen und im Gegenzug die EU will, wer vom wem bereit ist welchen Kompromiss zu machen. Und was das am ende bedeutet, schon der ganze Rechtliche Scheiß, Steuer, Verbraucherschutz, Datenschutz usw. usf. etc.

Du kannst doch nicht so tun als ob garnix passiert, die Briten nur aus spaß raus wollen, oder die EU garnix regelt. Und auch freihandelsabkommen, über die Jahre gerungen werden, nur leere weiße Blätter sind.

Mehr als du es machst kann man seine Unwissenheit gar nicht zur schau stellen. So viel Blödsinn muss man erstmal in seinem Kopf kriegen. Dumm nur, dass es die Wirtschaft weltweit anders sieht als du. Das traurige ist, am ende trifft es nur die ärmsten, die oberen trifft das weniger.

Gibt doch jetzt schon Äußerungen von Steuererhöhungen, Baresserven der Banken sollen freigegeben werden. Aber das gute ist, die Banken werden dann ausschließlich mit britischen Steuergeldern gerettet. Zolle werden dann auf Waren umgelegt also den Kunden.

Ach ich habe keinen Bock mehr....
 
@OPKosh: Ich kann mich daaaani nur anschließen.

Selten so viel Müll gehört. Warte die weiteren Entwicklungen ab, dann wirst auch du zurück in die Realität geholt.
 
@exeleo:
Abwarten. Richtig.
Genau das war der Punkt! ;-)

PS:
Siehe hier: Nadella zum Brexit. ;-)
http://winfuture.de/news,93003.html

"Wir sind seit 30 Jahren dort und werden auch weiterhin investieren, weil es ein sehr großer Markt ist ..."

Warum auch nicht!?
 
@Kobold-HH: Man versucht krampfhaft Panik zu verbreiten... die Frage ist: Warum macht man das überall im Mainstream? Da muss ein Zweck hinter stecken.
 
@bLu3t0oth: Der Geldadel, der unsere Regierungen kauft, möchte eben, dass alles so bleibt, wie es ist. Die Geldflüsse sind fest geregelt und einige Mächtige profitieren davon. Und nun kommt ein Volk, und hat einfach mal entgegen aller Propaganda seine eigene Meinung durchgesetzt. Dies gefällt vielen da oben nicht und so werden die "unabhängigen" Medien angehalten, diese Volksentscheidung nur in negativem Licht darzustellen. Man braucht nur mal Spiegel-Online zu lesen, um zu sehen, wessen Interessen dort in den Vordergrund gestellt werden. Große Konzerne und reiche Politiker beklagen sich. Und natürlich kommen in TV nun auch britische Bürger zu Wort, die ihre Entscheidung plötzlich als "falsch" erkennen. Und wo sind die Chancen, die ein Brexit bietet? Darüber spricht niemand - öffentlich.
 
@Kobold-HH: Wegen so "Helden" wie euch, hat der Brexit auch was gutes. Ihr könnt jetzt in Echtzeit sehen, wie euer geliebtes England den Bach runter gehen wird und danach als Mahnmal gelten wird.
 
@exeleo: Verstehe dies nicht falsch. Ich bin ein Befürworter der europäischen Gemeinschaft. Aber leider hat die Vergangenheit eben oft gezeigt, dass es an vielen Ecken hakt und klemmt. Und nun haben die ersten Bürger nach vielen Jahren mal die Reissleine gezogen. Demokratie (Volkeswille) schein vielen nicht so gut passen, wie der Grundgedanke dies eigentlich vorgesehen hat.
 
@Kobold-HH: Ich bin auch vollkommen bei dir, dass die EU extrem viele Probleme hat. Aber leider brauchen wir eine solche Institution um Weltweit bestehen zu können. Daher muss diese reformiert werden.
Die Engländer haben sich in einer Mehrheit für den Brexit entschieden. Das ist ja ihr gutes recht.
 
@Kobold-HH: Das blöde ist, wenn man die Brexit befürworter mal fragt, warum sie für den Brexit gestimmt haben, kommen da hanebüchene Antworten. Klar kommen auch so Antworten wie, die EU hat viele Fehler gemacht bla blub. Fragt man nach was konkretem, kommt oft das Staubsaugerbeispiel *facepalm* Also ja das ist wirklich ein Grund für den Brexit zu stimmen...
 
@FatEric: Dies sind aber nur die Interviews, die öffentlich gezeigt werden. Wenn mal ein Brexitbefürworter ein gutes Argument bringen würde, wird dies nicht gezeigt. Der Anschein muss nach Außen so aussehen, das Volksabstimmungen Teufelswerk sind, weil sie den Interessen der Mächtigen zu wider laufen können. Und was gut für das Wahlvieh ist, wissen "die da Oben" am besten!
 
@Kobold-HH: Dann frag ich einfach dich jetzt. Auch wenn du pro europäische Gemeinschaft bist, sagst du ja, dass es an vielen Ecken und hakt. Wenn es so viele sind, kannst du ja gerne mal ein, zwei konkrete Beispiele nennen.
 
@FatEric: ok. z.B. das Schengenabkommen mit der Reisefreiheit. Dies kann nur funktionieren, wenn die Außengrenzen "dicht" sind. Doch die Flüchtlingssituation (sowohl berechtigte, wie wirtschaftliche) hat gezeigt, dass die inneren Grenzen leider nicht unkontrolliert bleiben können, da die Grenzstaaten nicht in der Lage sind, Zuströme vernünftig zu regulieren.
Oder die Finanzströme. Einige reiche Staaten der EU finanzieren andere, wirtschaftlich schwächere. Griechenland sollte noch immer in unseren Köpfen präsent sein.
Stelle Dir mal vor, Deutschland (das Volk) möchte einen GERxit. Wie dann die Polen, Italiener, Spanier und vor allem Griechenland aufschreien würden!
 
@Kobold-HH: Na gut. Aber siehste, ich bin ein beführworter der Reisefreiheit. Dass jeder Vorteil auch Nachteile haben kann, ist klar. Und dass reiche Staaten den armen helfen, sehe ich jetzt auch wieder eher positiv. Ist ja nicht so, dass Deutschland damals 1945 als hier alles in Schutt und Asche lag auch auf Hilfe angewiesen war und wir diese auch bekommen haben, obwohl Deutschland damals für den Zustand aber mal sowas von selber verursacht hat.
 
@FatEric: Ich bin auch ein Befürworter der Reisefreiheit. Und ich bin viel in Europa unterwegs und habe die Vorteile oft in Anspruch genommen. Doch kann dies nur funktionieren, wenn die Aussengrenzen dicht sind! Versuche mal ohne Visa nach Russland oder in die USA zu kommen. Da wird Dir schnell klar gemacht, dass Du gewisse Regeln einzuhalten hast. Aber in Europa kann man ohne Probleme von Belgien nach Holland einreisen. Warum aber wollen die Flüchtlinge aus Nordafrika nicht nach Russland? Ein Land, was dem westlichen Wohlstandsleben nicht wirklich nachsteht? Weil sie dort nicht ohne weiteres die Grenze passieren können - und weil sie dort nicht so üppig finanziell versorgt werden.
 
@Kobold-HH: Möchtest du auch das dein Bundesland aus der BRD aussteigt?
Diese Finanzströme gibt es auch im Inland, Stichwort Länderfinanzausgleich.

Eigentlich ist das Konstrukt der Bundesrepublik ähnlich entstanden wie die EU.
 
@Kobold-HH: Ist eine mögliche Option.
Allerdings habe ich auch schon mehrere Stimmen gehört, dass gerade der Brexit zum Plan dieser Mächtigen gehört.
 
@bLu3t0oth: Der Brexit bietet Chancen für jeden. Viele verlieren und viele werden gewinnen. Es gibt ja auch nicht "Die Mächtigen" als zusammenhängende Gruppe, sondern auch dort fressen sich viele gegenseitig. Einige werden sich den Änderungen anpassen und neue lukrative Geschäfte finden, andere werden mit ihren starren Konzepten auf der strecke bleiben.
 
@Kobold-HH: Wer wird bitte gewinnen ? Vor allem in England? Viele Firmen werden jetzt England den Rücken kehren, da kann Deutschland dann zu den Gewinnern gehören, da sich die Firmen dann bei uns Einnisten. Aber für England sehe ich wirtschaftlich nur negative Aspekte.
 
@exeleo: Wie schon geschrieben. Abwarten! Niemand von uns kann in die Zukunft sehen. Der Markt wird sich schon selbst regulieren. Und dass Firmen rasch von A nach B umziehen kommt weit weniger vor, als wir glauben. Es wird Bewegung in den Markt kommen. Aber Bewegungen haben noch nie geschadet.
 
@bLu3t0oth: Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen auch Zwerge Schatten. Du bist so ein kleingeistiger Zwerg.
 
@Kobold-HH: Da gibt es so ein Konzept namens "Kausalität". Das ermöglicht dir sagenhafte Voraussagen zu treffen. Wie etwa dass du zu Mittag Hunger haben wirst und du dir deshalb zum Essen etwas einpacken solltest, obwohl du dich zurzeit noch völlig satt fühlst. Das gilt im Kleinen - wie bei deinem Mittagessen - wie im Großen, etwa beim Brexit, wenn auch mit einem größeren Maß an Unwägbarkeiten. Auch wenn du das nicht wahrhaben willst.
 
@sowas: Danke für die Blumen... dann bin ich wohl der Einäugige unter den blinden Zwergen^^
 
@Niccolo Machiavelli: Das dieses Kausalitätsprinzip mit Vorsicht zu genießen ist, sieht man übrigens regelmäßig an der Börse :)
 
@bLu3t0oth: Du kannst für uns ja den Gegenbeweis antreten, die Kausalität ignorieren und schaun, ob du damit besser fährst. Teilweise machst du das deinen Beiträgen nach zu urteilen ja jetzt schon.
 
@Niccolo Machiavelli: Dann brauche ich ja nichts mehr beweisen ;P
Was ich sagen will ist, dass es einfach nicht berechenbar ist, wenn viele Variablen fehlen... sicher wirst du je nach Situation oft richtig liegen... es kann aber auch gewaltig daneben liegen.
 
@bLu3t0oth: Ja, diese Idee nennt sich "vollständige Information der Marktteilnehmer" und ist im Wirtschaftsleben prinzipiell nicht erreichbar, was die Effektivität der kausalen Voraussagen schwächt. Ändert trotzdem nichts daran, dass es das Beste ist, was man hat und man damit im Schnitt jeden aussticht, der es nicht nutzt. Auch wenn einige blinde Hühner ab und zu trotzdem ein Korn finden - tausende andere Hühner finden keines. Anzunehmen, man sei dieses eine Huhn, ist nichts weiter als pure Irrationalität.
 
@bLu3t0oth: man will den menschen weiß machen das die engländer jetzt genau so verarmen und verelenden wie island, norwegen und die schweiz ;)
 
@Vollekanne: =D
Ja, die Isländer kann man schon ziemlich beneiden momentan =]
 
@bLu3t0oth: Schuld sind die Medien, die dauernd absichtlich lügen.
 
@regulator: 1. Mal macht Mainstream auch nur das was ihm aufgetragen wird.
2. Sind natürlich auch dort nicht alle Nachrichten falsch
3. Sind es meist nicht Lügen, sondern Lücken, die dazu dienen eine Meinung zu manifestieren
 
@bLu3t0oth: Du hast eine eigene Meinung, das ist gut, interessiert mich aber nicht.
 
@regulator: Jawohl mein Regulator!

Punkt 3 lässt sich auch ziemlich leicht verifizieren, kannst es ja mal versuchen^^
 
@regulator: Wozu? Wir können deine Gedanken direkt manipulieren!
 
@daaaani: Bei manchen Kommentaren komme ich mir wie im Kindergarten vor. Traurig!
 
@regulator: Gut das wir einer Meinung sind.
 
@bLu3t0oth: um sich die taschen voll zu stopfen macht man das
 
@Kobold-HH: billiger im Ausland kaufen? wie exeleo schon anmerkte. das OnePlus 3 kostet 399€ das sind stand heute ca. 330 Pfund. Vor ein paar Wochen waren es nur 310 Pfund. Das sind schon ein paar Prozent.
Umgekehrt sind jetzt aber die CDs und DVDs dort noch billiger für uns als vorher
 
@FatEric: Sicher, es geht hier um ein Smartfon. Es mag im Vergleich teurer werden. Doch was bewirkt dies auf dem Markt? Dass es sich weniger Menschen leisten können? Und wenn schon?
Nach dem Gesetz der Märkte, müsste ja alles, was nicht in England direkt hergestellt wird, teurer werden. Aber nicht, weil die Briten aus der EU austreten wollen, sondern weil ihre Pfundwährung zum Euro schwächer wird. Schwankungen, wie sie auch die Dänen oder Polen haben. Und beide Länder sind auch nicht am Boden.
 
@Kobold-HH: Es bewirkt auf dem Markt, dass alle Güter, die England importieren will teurer werden. Es bewirkt, dass eine Unsicherheit entsteht, wie weit der Verfall noch stattfinden kann.
Kurzum: Es schadet England enorm.
 
@Kobold-HH: Wie kommst du darauf, dass Briten günstiger im Ausland kaufen? Das Pfund hat stark nachgegeben, Käufe aus dem Ausland sind also teurer geworden. Fast alle gehen davon aus, dass das Pfund bis zum Jahresende nochmal deutlich absacken wird. Und da England ein Dienstleistungsland ist, muss sehr viel importiert wird. Das Handelsbilanzsaldo beläuft sich jährlich auf fast minus 4 % des BIP. Das wird nun teuer. Bis zum Jahresende wird es nochmals teurer. Und durch die Import-Zölle wird es für die dortigen Bürger ein weiteres Mal teurer.

Dazu kommt die Rezession, vor der britische Regierung bereits vorher gewarnt hat, welche von den Brexitbefürwortern aber bis zur Wahl geleugnet und erst danach zugegeben haben. Ich sehe nicht, wo die britischen Bürger hier einen finanziellen Vorteil gewonnen haben sollten.
 
@Niccolo Machiavelli: Ich schlage vor, dass wir diese Unterhaltung gerne zwei Jahre nach dem wirklichen Austritt der Engländer fortführen. Dann wird sich ganz ohne "Kausalitätsspekulation" zeigen, was wirklich geschehen ist. Dies erfordert jedoch etwas Geduld.
 
@Kobold-HH: Aber bist dahin nimmst du dir wohl das Recht heraus, so wie in o1 ohne rationale Grundlage zu behaupten, dass die Briten völlig schadlos aus der Sache herausgehen werden. Nicht nur das: Zu behaupten, dass ein Land, das netto nur importiert und nicht exportiert, von einer Währungsschwächung profitiert würde, ist schlicht ein Märchen.

Alleine der Pfund-Hops direkt nach der Wahl dürfte bei einem zum letzten Jahr vergleichbaren Leistungsbilanzdefizit die Briten pro Kopf bis zum Jahresende um die 120 Dollar kosten - falls das Pfund nicht noch weiter fällt, sonst wird es noch teurer. Und da ist noch nicht mal berücksichtigt, dass wichtige Anbieter, welche zukünftig eventuell zu exportierenden Dienstleistungen anbieten sollen, die Flucht auf den Kontinent antreten. Und das sind nicht nur Banker. Mal ganz davon abgesehen, dass England ohnehin schon kein Übermaß an besonders geilen Exportartikeln hat, die von einem schwachen Pfund profitieren könnten.

Und irgendwo ganz in weiter Ferne am Horizont besteht zumindest die Möglichkeit, dass sich auch noch Nordirland und Schottland absetzen. Aber ja, alles ist super, da dieses ach so schwere EU-Joch abgeschüttelt wurde.
 
@Niccolo Machiavelli: Ließ es einfach nochmal: "Zu behaupten, dass ein Land, das netto nur importiert und nicht exportiert, von einer Währungsschwächung profitiert würde, ist schlicht ein Märchen. " - Habe ich auch nie gesagt. Aber mit einem bekannten Forentroll brauche ich das nicht zu diskutieren.
 
@Kobold-HH: Schade. Dann wird uns das Füllhorn deiner stichhaltigen Argumente sowie tieferen und nicht ideologiegetränkten Ansichten wohl erspart bleiben.
 
@Niccolo Machiavelli: Nur Dir erspare ich dies. Mit dem Rest bin ich gerne bereit zu argumentieren.
 
@Kobold-HH: Dann hoffen wir mal, dass du jemanden findest, den du mit deinem Amazonkauf von CDs und deinen Deduktionen daraus für den Brexit beeindrucken kannst. Viel Glück!
 
so ein blödes gelaber. was war den vor dem euroscheiß? da ging es allen wesendlich besser und keiner wurde von den lackaffen aus brüssel bevormundet! es müssten noch viel mehr austreten aus diesen saftladen! ich wil lauch die dm wieder...
 
@snoopi: Vor 20 Jahren war die Globalisierung aber nicht so weit vorgeschritten wie sie heute ist. Die Welt hat sich geändert, die alten Regeln funktionieren heute nicht mehr.
 
@snoopi: Vor dem Euroscheiß gab es auch schon das Pfund! Ich befürchte, die hast nichts, aber auch rein gar nichts von der News verstanden!
 
@FatEric: was sollen die news uns denn sagen? das alle lieber in der europäischen union bleiben sollten, sonnst gehen sie den bach runter? das das einheimische geld dann nichts mehr wert ist? franken und pfund sind immer noch mehr wert als der euro. die länder lassen sich halt nicht von junnker, schulz und co begängeln. und dann noch die ewigen alleingänge einer gewissen merkel... also ihr länder die da in der EU sind bleibt schön drinn sonnst seid ihr ein nichts?
 
@snoopi: Und Sie sind bestimmt schon 60 und erzählen ihren Enkeln immer wie viel besser das Leben doch direkt nach dem zweiten Weltkrieg war.
 
@snoopi: man will den menschen weiß machen das die engländer jetzt genau so verarmen und verelenden wie island, norwegen und die schweiz ;)
 
@Vollekanne: Ich wusste nicht, dass man von nun an alle Länder auf die gleiche Stufe stellen kann. Womöglich gibt es in Saudi-arabien genauso viele vom Schneebedeckte Wälder wie in Norwegen im Winter. Oder Griechenland ist genauso Produktiv wie Deutschland. Island hat bestimmt auch so ein Bankenwesen wie GB?

Und vor allem Dingen, müssen sie sich von etwas lösen zu dem sie mal gehörten!

Aber so ist das halt, oberflächliche Polemik.

Obwohl noch nix passiert ist, hat es schon Auswirkungen!
 
kann ich nicht nachvollziehen da der brexit noch nicht mal richtig durch ist...
es wurde abgestimmt, jetzt wird es dem parlament vorgelegt und darüber entschieden..

dann dauert es nochmal mindestens 2 jahre :)
 
@Vollekanne: Wie die Börse funktioniert weist du nicht oder?
 
@LimasLi: Bring ihm doch nicht neue Wörter bei..... Sonst platzt sein Kopf noch weil er bei den abstimmungen immer noch ist... das wird sonst zuviel.... Behalt das lieber für dich.... und lass ihn ruhig mehr bezahlen :D
 
Mir kanns egal sein...habe meins seit gestern... ;-)
 
@tommy1977: Ich meins seit letzte Woche... Super Ding, nur etwas zu dünn... Ist mir also auch egal!
 
@Hans Meiser: Ich finde das Teil auch spitze und die Haptik sehr angenehm.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles