Chatbot klagt erfolgreich gegen Strafe, spart Parksündern 4 Mio. Dollar

Erfindungen werden oft aus der Not geboren. So war es auch bei einem damals 18-jährigen Fahranfänger in London: Er entwickelte einen Chatbot, der als "Anwaltsersatz" automatisiert Parktickets anfechten kann, weil er immer wieder als Parksünder ... mehr... Roboter, Anwalt, Chatbot, Falschparker Bildquelle: DoNotPay.co.uk Roboter, Anwalt, Chatbot, Falschparker Roboter, Anwalt, Chatbot, Falschparker DoNotPay.co.uk

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das ist doch mal eine wirklich inovative idee. und ohne kosten. das es soetwas überhaupt noch gibt. das wäre hier zulande auch brauchbar. vorallem bei unseren so beliebte wegelageren. wo es wirklich nicht angebracht ist.
 
Hm... Gut 40% der Knöllchen sind in England juristisch nicht haltbar? Da frage ich mich doch, wieso machen die "Politessen" ihren Job so unsauber? Mehr aufschreiben, als erlaubt? Nach dem Motto: Einfach mal versuchen, in die Tasche des Autofahrers zu greifen, in der Hoffnung, dass er sich nicht wehrt? Dies ist eigentlich die Masche von Taschendieben.
Ich habe mich in Deutschland auch schon mehrmals erfolgreich gegen eine "Bescheinigung zum kreativen Abstellen einen PKWs" zur Wehr gesetzt. Widerspruch einzulegen kostet nicht mehr, als das Knöllchen selbst.
 
@Kobold-HH: Viele scheuen einfach den Aufwand(wenn gleich der nicht so groß ist): Die wenigsten nutzen ihre Rechte und fechten Knöllchen an. Darüber freut sich jedes Ordnungsamt.
 
Wäre durchaus fair gewesen, hätte der Erfinder sich 5% oder so eines erfolgreich angefochtenen Tickets als Bearbeitungsgebühr überweisen lassen. Automatischer Anwalt klingt auf jeden Fall nach einer guten Idee, vielleicht wäre es sowieso mal ein Projekt Gesetze maschinenlesbar zu machen, damit die allgemeine Bevölkerung eine halbwegs bindende Einschätzung nicht mit horrenden Gebühren bezahlen muss.

Ich würde mir übrigens nicht nur einen Anwaltsbot, sondern auch einen Notarbot wünschen, da liegt auch noch enormes Einsparpotential und ich glaube einige Aufgaben ließen sich sogar sehr gut automatisieren. Zum Beispiel das Beglaubigen von Kopien oder die Eintragung in irgendwelche Register.
 
Interessantes Programm; als App könnte man es auf das "Ticket-Gerät" der Ordnungshüter aufspielen. Dann könnten sie schon vor dem Ausstellen eines Tickets prüfen, ob es Bestand haben wird. ;)
PS: Von "Roboter-Anwalt" in diesem Zusammenhang zu sprechen, passt allerdings nicht soagnz, weil es ja "nur" ein Programm ist und nicht physisch vor Gericht erscheint und die Verteidigung übernimmt. ;)
 
Aus anderer Quelle: der Typ hatte mit 18 schon über 30 Falschparker-Strafzettel und bezeichnet Autofahrer, die zu unrecht Knöllchen bekommen, als "die verletzlichsten Menschen unserer Gesellschaft" - sonst ja ganz genialer Typ aber die beiden Dinge machen einen schon sehr skeptisch, was für'n Typ das ist.
 
@eN-t: Wenn man jung ist kann man schon noch so eine Sichtweise haben. Wenn die erste Liebe vorbei ist denkt man ja auch es könnte einem nicht schlechter gehen. Alles eine Frage der Perspektive ;-)
 
Tolle Idee, dennoch sollte es gesetzlich geregelt sein das "anwaltliche Hilfe" auch von einer entsprechenden Person kommt.
Fein, das so viele iditiotische und/oder ignorante Falschparker um ihre Knolle kommen. Solche Leute sollten die 5-fache Strafe bekommen und noch mal die 5-fache weil sie die Dreistigkeit haben dagegen vorzugehen.
 
@McClane: Wieso muss das dringend von einer Person kommen? Es ist ein ernstzunehmendes Problem, dass Anwälte so teuer sind, dass man sich in vielen Fällen garnicht zur Wehr setzten kann! Wenn man das durch eine ebenso funktionale Maschine ersetzt wäre das doch super.
 
@GarrettThief: Aktuell könnte man eine Software in dieser Form in Deutschland wohl eher nicht einsetzen. Einfach mal nach "Rechtsdienstleistungsgesetz" googlen/wikipediaen (gibts das Wort schon offiziell?).

Ich wüsste aber nicht, was in tatsächlicher Hinsicht dagegen spricht. Vor allem bei Kleinkram, bei dem es nicht um Unsummen geht. Ich bin selbst Anwalt, kann aber durchaus verstehen, dass man nicht wegen 100,- EUR Bußgeld erstmal ein vielfaches an Anwaltskosten raushauen will, nur um zu wissen, ob sich eine Verteidigung lohnt. Wobei man auch als Laie bei den meisten kleineren Sachen über Google viel herausfinden kann. Der Bot wäre da nur eine Arbeitserleichterung.
 
@Flash32: Du bist Anwalt? Der Bot ist nichts anderes als ein DIN A4 Blatt mit Frage-Antwort-Möglichkeiten. Da kann man auch Multiple Choice auf nem Zettel machen und dann das Blatt Papier "Anwalt" nennen.
Es gibt übrigens auch ein Organ im menschlichen Körper mit dem man auch ohne Anwalt feststellen kann ob ein Widerspruch erfolgreich sein könnte.
 
@otzepo: Ja, und korrekt.
 
@McClane: Dann wünsch ich ihen mal das sie in so eine Situation kommen und dann auf allen Wegen verlieren. Mein Vater musste wegen jemandem wie ihnen 2500 Euro und 9 Monate fahrverbot hinehmen weil ein Päärchen vor Gericht log er hätte sie mit Lichthupe unter Fernlicht genötigt, er hatte eine Dashcam im Wagen die das Gegenteil hätte beweisen können aber leider wurde die Aufnahme vor Gericht nicht zugelassen, sie sehen also es ist zum glück immer richtig erstmal wiederspruch einzulegen.
 
@timeghost2012: Was hab ICH getan? Hätte also ein Programm anders entschieden? Punkto Dashcam. Wird sie aus einem gegebenem Anlass erst eingeschaltet - wird sie zugelassen. Vorher informieren und nutzen draus ziehen! Hauptsache erstmal haben haben haben....
 
Kriminelle gehören ins Gefängnis!
 
@regulator: Genau: für jedes Knöllchen nen Jahr Knast. :D
 
@regulator: Nein, in die Politik.
 
@Shadow27374: Da sind sie vielleicht, aber da gehören sie nicht hin!
 
@regulator:
"Der ist vorbestraft!" - "Der darf nie wieder arbeiten!" - "Der bekommt die Wohnung nicht!" - "Dem schicke ich fehlerhafte Bescheide!" - "Krimineller!" ...
"Warum ist der denn vorbestraft?" - "Wen interessiert's, kriminell ist kriminell, der hat hier bei Penny jetzt Hausverbot! So!" ...

Vorbestraft wegen des Befreiens von kleinen Welpen zwecks asiatischer Suppenküche™
 
Das hätte sicher auch Homer geholfen, als er damals die Karre vor dem World Trade Center geparkt hatte... ^^
 
Ich weiß ja nicht wie es bei anderen so läuft, aber bis jetzt war jedes einzelne Knöllchen, das ich kassiert habe (von Zeit zu Zeit, insgesamt eigentlich nicht allzu viele) zu 100 % berechtigt.
 
Man könnte sich natürlich auch einfach an die Verkehrsregeln halten, aber das wär' zu einfach, oder?

Btw, reißerische Überschrift auf gewohntem WF-Niveau... ein Widerspruch und ein Klage sind ein himmelweiter Unterschied.
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