Brexit: Anarcho-Community 4chan hat Remain-Petition manipuliert

Großbritannien steht auch am Montag nach dem EU-Austritts-Referendum immer noch unter Schock, jedenfalls gilt das für viele Gegner des Austritts, aber auch für so manchen Befürworter. Für Aufsehen sorgte dabei auch eine Petition auf der offiziellen ... mehr... Internet, Forum, 4chan Bildquelle: 4chan Internet, Forum, 4chan Internet, Forum, 4chan 4chan

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Der Brexit sollte den ganzen AfD-Anhängern hoffentlich mal zu denken geben. Plötzlich stehen sie da und denken sich: "Was haben wir da nur angerichtet?"
 
@snaky2k8: Das beste ist ja, wenn man sich anschaut, wann sich die Leute über den Brexit informiert haben: https://www.google.de/trends/story/GB_cu_EoBj9FIBAAAj9M_en

Aber Referenden sind doch was Tolles...
 
@Niccolo Machiavelli: Das können auch die Remainer gewesen sein.
 
@IchEuchNurÄrgernWill: Kann gut sein. Ich schätze, die Remainer haben sich hinterher informiert, die Gegenseite gar nicht.
 
@Niccolo Machiavelli: Ich habe grundsätzlich nichts gegen Volksentscheide. Aber es gibt manche Themen, da sollte man die Entscheidung tatsächlich bei denen belassen, die Ahnung haben. Wenn nicht mal die (Wirtschafts-)Experten wissen, welche Auswirkungen ein EU-Austritt hat: Wie soll denn Bitteschön das Volk darüber sinnvoll entscheiden können?
 
@snaky2k8: Solche Volksentscheide spalten ja nur, eben das Volk. Auch wird überall von Populisten geschrienen, das Volk hätte entschieden. Dabei vergessen sie, dass eben 48% des volkes auch dagegen entschieden hat. Es hat sich eben nicht das Volk als ganzes entschieden wie immer getan wird sondern nur eine sehr geringe Mehrheit. Das Volk ist jetzt gespalten und das Königreich droht zu zerfallen und diese Spannungen werden noch Jahre andauern.

Das selbe könnte auch in DE passieren, schließlich sind wir eine Republik!
 
@daaaani: Es haben nicht nur 48% dagegen entschieden, sondern überwiegend jüngere. Also genau die Bevölkerungsgruppe, die am längsten mit der Entscheidung leben muss und deren Auswirkungen direkt oder indirekt zu spüren bekommt. Der 70 jährige Rentner hat von dem Austritt deutlich weniger, bis gar nichts.
 
@daaaani: Ist wie in Österreich, da hat Van der Bellen sogar nur 50,3 % und es war laut Presse auch das Volk was entschieden hat:-)

Wie auch immer, ich hoffe Großbritannien bleibt hart und zieht das durch, die schaffen das schon. Wenn sich im EU-Führung trotzdem nicht ändert, werden weitere Länder folgen. Die EU ist nicht anderes, wie die damalige Sowjetunion und die sind auch gescheitert.

Das aber nur mein einziger politischer Beitrag, in der Hoffnung dieses Forum wird jetzt nicht komplett politisch, da gibt es andere Foren für.

MfG
 
@Zeppelin: "Die EU ist nicht anderes, wie die damalige Sowjetunion und die sind auch gescheitert."

Was wiederum nix anderes ist als ein Verbund von Ländern oder Königreichen oder Republiken. Es ist alles nur ein Verbund von irgendetwas!

Aber wie das Wort Verbund schon andeutet geht es da eben nicht einzelne sondern um gesamte Interessen. Das wiederum ist das Problem der EU, die Nationalen Interessen eines Verbundes. Und das lässt sich auf ein Königreich und auch auf eine Republik runter brechen. Man kann nicht eigene Interessen verfolgen wenn man auf andere angewiesen ist. Und wenn man sich von anderen löst dann steht man eben auch alleine da.
 
@Zeppelin: Magst du bitte begründen, warum du gegen die EU bist? Also jeder darf seine Meinung haben und ich respektiere diese dann auch, sofern er das mit sachlichen Argumenten begründet.
 
@FatEric: Weil er glaubt, dass es eine Ideologie gibt, die nur Gewinner und Vorteile hervorbringt...
 
@Zeppelin: Dein Beitrag zeigt nur, dass du nicht die geringste Ahnung hast, was die Sowjetunion war. Dann solltest du dir jedes politische Statement sparen. Oder du weißt es und ignorierst es. Diese Eigenschaft nennt man dann je nach Hintergrund "Ignoranz" oder "Boshaftigkeit".

Aber dass die EU-Gegner für einen Funken Empörung beim Zuhörer zu grotesken und teils menschenverachtenden Übertreibungen oder Lügen greifen müssen, weil die nackten Fakten einfach keine Empörung hergeben, zeigt ja, welches Diskussionsniveau bevorzugt wird. Die Opfer der sowjetischen Hungersnot 1922, jene, die bei der Niederschlagung beim ungarischen Volksaufstand ums Leben kamen, oder auch nur jene, die im Stacheldraht Richtung Westen hängen blieben, würden dir ganz bestimmt zustimmen, wenn du deine wohlstandsinduzierte Grundunzufriedenheit an der EU als gleichwertig zum sowjetischen Regime einstufst.

Niveaulimbo vom Feinsten. Und dann wundern, warum euch niemand ernst nimmt.
 
@FatEric: Hä? In anderen Medien heißt es, die Älteren haben sich dagegen entscheiden?!

https://www.youtube.com/watch?v=af3W7SkZQkI
http://www.faz.net/agenturmeldungen/adhoc/brexit-netz-spottet-ueber-alter-der-pro-brexit-waehler-14307287.html
http://www.bento.de/politik/brexit-die-alten-versauen-der-generation-erasmus-die-zukunft-661165/

Was denn nun?
 
@FatEric: Wobei die Wahlbeteiligung bei den Jüngeren auch deutlich niedriger lag, wäre diese duchschnittlich hoch gewesen wäre es sich vielleicht sogar ausgegangen, die brauchen also auch nicht rumzuheulen jetzt, alle Generationen haben gleichermaßen versagt.
 
@daaaani: Ein Land bzw. Königreich das sich neben Frankreich weltweit die meisten Kolonien angeeignet hatte und weiß wie man überlebt soll zerfallen? Bevor Britannien zerbricht wird es Europa nicht mehr auf der Karte geben, das garantiere ich dir :)
 
@Ryou-sama: "Ein Land bzw. Königreich das sich neben Frankreich weltweit die meisten Kolonien angeeignet hatte und weiß wie man überlebt soll zerfallen?"

1. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
2. Ganz Europa weiß wie man überlebt sonst wäre es ja nicht da!
3. Europa ist ein Kontinent wie sollte der denn verschwinden?
4. Ich kenne dich nicht, aber so ins blaue schätze ich mal deine Garantien sind nix wert!
5. Das Land ist schon lange gespalten, daher ja die Probleme und schon Referenden schon 2014
 
@daaaani: Während sich Europa und die europäischen Länder zig mal gespalten hat/hatten und gegenseitig zankten, blieb Großbritannien mit seinem Standard immer konstant und hatte seine Herrschaft sogar immer weiter ausgedehnt. Die nächsten militärischen Ausübungen in Europa werden entscheiden in welche Lage die EU (damit meinte ich das Wort "Europa") getrieben wird. Da bahnt sich etwas großes an und da ist es nur von Vorteil vorab aus der EU auszusteigen. Die sind nicht dumm die Briten.
 
@Ryou-sama: "Da bahnt sich etwas großes an und da ist es nur von Vorteil vorab aus der EU auszusteigen. Die sind nicht dumm die Briten."

Ja da gebe ich dir recht, nur es bahnt sich in GB an. Nur soziale Versager bevorzugen die Unsicherheit, Zerfall und das Chaos. So nach dem Motto was ich selbst nicht habe gönne ich auch anderen nicht.

Wenn die EU zerfällt dann haben es sämtliche Länder wirtschaftlich schwerer. Das führt natürlich nicht zum Untergang das ist richtig. Aber eben auch nicht zu Wohlstand! Da wird es einigen noch richtig dreckig gehen. So mit höheren Steuern, Zöllen, geringerer Kaufkraft durch Abwertung also Verteuerung. Arbeitsplatzverlust und steigende Unterhaltskosten.

Denn egal wie du es versuchst darzustellen, GB ist nur ein Kleines Land auf dieser Welt welches vom Handel der restlichen Länder abhängig ist. Dieser Fakt bleibt bestehen es ändert sich nur der Einfluss GB eben auf diese anderen Länder. Denn in der EU kann es dann nicht mehr mitgestalten und Rabatte rausschlagen.
 
@daaaani: Die EU ist aber nicht der einzige Handels- bzw. Wirtschaftshafen auf der Welt. Außerdem will man sich von der EU nicht alles vorschreiben lassen was zu tun und zu machen ist. Viele EU-Länder, und dazu gehört auch Großbritannien, hatten es vor der EU-Gründung teils besser. Alles wurde deutlich teurer (im Gegensatz, wie Anfangs erwähnt, es würde günstiger). Die Kriminalitätsrate stieg. Die Wirtschaft und der Lebensstandard ging, zumindest in Österreich, deutlich bergab. Was sich in GB, seit dem EU-Beitritt, alles geändert hat weiß ich nicht. Hätte sich aber alles zum Positiven geändert würden sie bestimmt nicht für einen Austritt gestimmt. Diejenigen die die Briten für diese Entscheidung verteufeln sind auch diejenigen die Großbritannien am meisten in der EU brauchen. Andersherum kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen wieso man deren Entscheidung in Frage stellen soll. Hätte GB tatsächlich so große Probleme und wäre "für die EU" belanglos, dann würde man über deren Austritt auch kein Drumherum machen. Die größeren Probleme wird mMn die EU selbst haben wenn Großbritannien nicht mehr dabei ist.
 
@Ryou-sama: "Die EU ist aber nicht der einzige Handels- bzw. Wirtschaftshafen auf der Welt."
- aber neben einigen anderen hauptsächlich westlichen Ländern mit der Wichtigste gerade für GB

"Außerdem will man sich von der EU nicht alles vorschreiben lassen was zu tun und zu machen ist."
- GB war teil der EU einer der Einflussreichsten Gestalter. So einflussreich, dass sie sich permanent Rabatte raushandeln Konnten. Also sie waren einer der Einflussreichsten Länder die eben Vorschriften einbringen konnten und über andere abstimmen konnten. Das können sie nun nicht mehr!

"Großbritannien, hatten es vor der EU-Gründung teils besser."
- Dann kannst du sicherlich Beispiele nennen!?

"Die Kriminalitätsrate stieg."
- Das ist ein Lokales Problem! Damit hat die EU ja nix zu tun, wie verbrechen im Land bekämpft wird. Wie hoch die Ausgaben für die Jeweiligen öffentlichen Stellen sind! Aber klar alles ist die Schuld der EU und natürlich nur das Schlechte. Einfach nur dämlich sowas!

"Was sich in GB, seit dem EU-Beitritt, alles geändert hat weiß ich nicht."
- Achso aber es muss auf alle fälle schlechter gewesen sein?!

"Hätte sich aber alles zum Positiven geändert würden sie bestimmt nicht für einen Austritt gestimmt."
- Nunja es werden halt allgemeine Entwicklungen der EU angeheftet. Bestes Beispiel Wirtschaftskrise. Sie betrifft die ganze Welt und ging von den USA aus, aber die EU ist daran schult. Sagt doch alles oder?!

"Diejenigen die die Briten für diese Entscheidung verteufeln sind auch diejenigen die Großbritannien am meisten in der EU brauchen."
- Es wird bedauert nicht verteufelt. Und ja die EU weiß, dass sie GB brauchen, das ist ja nur all zu logisch und was anderes wird auch nicht behauptet aber es wird so getan als bräuchte GB nicht die EU. Und nein GB braucht die EU mehr als umgekehrt, das liegt einfach an der Größe der Einwohner und der Wirtschaftskraft und allem anderen. Das ist simple Mathematik. Der kleinere braucht immer den größeren. Und um krümelkackerei vorzubeugen, ich meine damit nicht die Größe der Insel.

"Andersherum kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen wieso man deren Entscheidung in Frage stellen soll."
- Der Rest der EU respektiert und akzeptiert die Entscheidung! Wenn es auch traurig und schmerzlich ist. Vielmehr stellt GB sich selbst in Frage, das wüsstest du hättest du nur ein wenig Ahnung und würdest Nachrichten lesen. Es werden vermehrt Irische Pässe gekauft in den Letzten Wochen wurde von GB Bürgern vermehrt die Deutsche Staatsbürgerschaft beantragt. Schottland will sich abspalten und in der EU bleiben. In Nordirland gibt es auch solche Überlegungen. In GB wird von GB Bürgern Demonstrationen angemeldet!

"Hätte GB tatsächlich so große Probleme und wäre "für die EU" belanglos, dann würde man über deren Austritt auch kein Drumherum machen."
- Das Drumherum macht ja GB die EU würde ja am liebsten heute schon mit anfangen. Und die Probleme haben sie ja nicht, darum geht es ja, die bekommen sie ja erst. Übrigens da widerspricht du deiner eigenen Darstellung, wenn es doch keine Probleme gibt warum von der EU lösen?

- Abgesehen davon, wenn sich ein Mitglied eines Verbundes Lösen will, dann ist es doch wohl selbstverständlich, dass der Verbund darauf reagiert. Alles andere wäre absurd dämlich!

"Die größeren Probleme wird mMn die EU selbst haben wenn Großbritannien nicht mehr dabei ist."
- Naja Wirtschaftlich auf alle Fälle, denn die ist nun einmal verflochten, aus dieser Gleichung kann sich GB nun einmal nicht selber herausnehmen und will es auch gar nicht. Politisch ist jetzt ein großer Bremser weniger. Die Briten waren, was das angeht, nie wirklich drinnen. Die haben oft Blockiert und sich immer Extrawürste rausgenommen. Damit ist jetzt Schluss, sie haben in der EU dann einfach nix mehr zu sagen.
- Und nein die größeren Probleme hat GB. Abhängigkeit klein und groß usw.

Im Übrigen will ich hier den Befürwortern eines Zerfalls der EU nochmals drauf hinweisen, dass es dann für Europa, dessen Länder und Bürger dann richtig mies aussieht.
 
@FatEric: was hat es dem kleinen mann und seiner familie gebracht außer das alles teurer geworden und gekürzt worden ist. alles was seinerzeit 10 schilling gekostet hat, hat dann im handumdrehen 1 euro gekostet. die arbeitslosigkeit war noch nie so hoch wie jetzt und zum thema sicherheit möchte ich jetzt mal garnix sagen. ich bin jahrgang 1950 und hab schon einiges erlebt und mitgemacht aber das ? ( wie du geschrieben hast so respektiere ich auch andere meinungen. das ist ein teil meiner meinung zum thema EU ;) )
 
@Greengoose: Ich bin jetzt deutlich jünger, trotzdem schon länger im Berufsleben. ich komme aus Bayern und da dürfte die wirtschaftliche Situation in etwa ähnlich sein, wie in Österreich, wobei ich mich da auch täuschen kann. Aber die Euroumstellung war 2002. 14 Jahre her. Das Waren deutlich teurer geworden sind, kann ich so nicht bestätigen. Ja es gibt solche Fälle, aber im großen und Ganzen alles im Rahmen der normalen Preissteigerung. Fürs Bier hat man damals 5 Mark bezahlt, heute sinds 3€ also ein Plus von 20% innerhalb der letzten 14 Jahre. Das entspricht einer Preissteigerung von nicht mal 1,4% im Jahr. Alles im absolut normalen Rahmen.
Zum Thema Arbeitslosigkeit. Die ist in Deutschland (speziell Bayern) so niedrig wie seit 26 Jahren nicht mehr und in Österreich auch nicht sehr hoch. Jetzt könnte man ja wieder behaupten, die Arbeitslosenzahlen sind alle manipuliert, weil viele Leute nicht in der Statistik auftauchen... das ist zwar richtig, aber dann schauen wir uns einfach mal die Zahlen der Sozialversicherungspflichten Jobs an und stellen fest, dass auch diese extrem zugenommen haben.
Die EU macht sicherlich auch mist, aber ich begrüße Reisefreiheit, einheitliches Geld (mich nervt es, für die Schweiz da ständig Schilling umzutauschen) und auch so Sachen wie Abschaffung der Roaminggebühren sind verdienste der EU. Es ist da sicher nicht alles schlecht!
 
@snaky2k8: Es war ja nicht einmal ein Volksentscheid. Referendum und Volksentscheid sind zwei unterschiedliche Dinge.
 
@snaky2k8: Doch ich ja, ich lehne die mittlerweile komplett ab. Und das auch bei Dingen, die noch nicht mal besonderes Fachwissen erfordern würden. FB Nutzer sind ja auch Teil des Volkes und ich vermute mal so, die sind sogar repräsentativ, also wie z.B. Umfragen von Meinungsforschungsinstituten. Was passiert aber auf FB bei irgendwelchen Themen? Oben die FB Suche verwenden um sich zu informieren oder Google und Wikipedia bemühen? Nein... es wird sich rein subjektiv eine Meinung gebildet und wenn man diese dann hat, sucht man sich eine Gruppe gleichgesinnter, die einen in dieser Meinung bestärkt. Sollte dann doch mal irgendwas kommen, was dieser Meinung nicht entspricht kommt "Lügenpresse", es wird fleißig die "Melden" Funktion genutzt usw.
Ja, ich sehe zwar auch etliche Demokratiedefizite und vieles läuft da falsch, aber Volksentscheide? Da bin ich generell nicht von überzeugt.
 
@Niccolo Machiavelli: Grundsätzlich hast du ja mit dem letzten ja Recht, aber auch das war nicht ganz so wie es zunächst schien, denn das waren gerade mal 1000 oder so Nasen
https://medium.com/@remysmith/very-interesting-article-ill-admit-to-having-succumbed-to-that-against-which-you-re-railing-f82fb88d6a23#.x5wbu14v3
 
@witek: Ganz ehrlich? Was ich im letzten Jahr an irrationalen Launen des "Volkes" erlebt habe, hat mich vom überzeugten Anhänger der direkten Demokratie ins Gegenteil gewandelt.

Das sofortige, impulsive und unreflektierte Auskotzen je nach Tagesstimmung, unter Verwendung infantilster und menschenverachtender Diskussionsmittel bei allem, was einem nicht in den Kram passt, scheint ausm Internet so langsam in die echte Welt herüber zu schwappen. Auch wenn repräsentative Demokratie träge und alles andere andere als perfekt ist, sorgt zumindest die Trägheit dafür, dass uns die Amok laufende öffentliche Meinung wenigstens nicht wegen aktueller Ereignisse, über die man in einem Monat nicht mehr spricht, Gesetze beschert, die wir morgen bereuen, deren Folgen aber auf Jahre hinaus trotzdem ertragen müssen.
 
@Niccolo Machiavelli: wie tagesaktuelle Themen Wahlen beeinflussen können, war sehr schön 2011 nach Fukushima zu sehen. Auf einmal haben die Grünen in BaWü passend zur Wahl extrem zulauf bekommen. In diesem Fall aber zum Glück kein Problem, denn offensichtlich haben sie dort überzeugt, da sie erst kürzlich mit noch mehr Stimmen wiedergewählt wurden. Aber ohne Fukushima wäre es nicht so weit gekommen.
 
@Niccolo Machiavelli: Bin ich voll bei dir. Vor allem die Brexit-Kampagne hat ja gezeigt, wie etwas Wichtiges als Geisel genommen werden kann für die persönlichen Interessen einiger weniger Politiker. Über rechte Populisten wie Farage (und dessen sofort gebrochenes NHS-Versprechen) will ich erst gar nicht reden, aber es ist offensichtlich, dass Boris Johnson Brexit gekapert hat, um an die Macht kommen zu können und Cameron aus dem Amt zu jagen. Dass er nicht einmal echter Anhänger des Brexit war und ist, spielt ja keine Rolle, passt aber perfekt ins Bild des Verhältnisses von Populismus, Macht und wie ich fürchte auch des darauffolgenden Zusammenbruchs (denn vor allem die Jugend wird dafür büßen müssen).
Was die öffentliche Meinung betrifft: heute hat jemand auf Twitter erzählt, dass seine Oma erzählt habe, dass viele ältere Menschen für Leave gestimmte hätten, weil sie wortwörtlich dachten, dass das bedeutet, dass mit "Verlassen" die Ausländer gemeint sind bzw. dies für sie gilt. Das ist eine "schöne" (im Sinne für tragische) Zusammenfassung dessen, wie populistische Desinformation funktioniert...
 
@FatEric: Stuttgart 21 war auch ein Stimmenbringer.
 
@witek: Das mit den Ausländern stimmt ja auch, nur da merkt man erst das der nette Ire von Nebenan eben auch ein Ausländer ist.
 
@floerido: da ist aber schon ein kleiner unterschied. der Ire von nebenan ist ausländer, richtig , aber er arbeitet und zahlt seinen beitrag in das system. ein kleiner aber feiner unterschied ;)
 
@Greengoose: Und das machen sicher die meisten anderen Ausländer auch!
 
@floerido: " sicher die meisten anderen Ausländer auch! "

möglicherweise leben wir beide nicht auf dem selben planeten ;)
 
@Niccolo Machiavelli: Wieso "wann die sich informiert haben"? Zu der Zeit, also nach abgabe der Stimme, war logischerweise die Aktivität am höchsten, da man ständig die News dazu, bzw die Auszählungen verfolgt, bzw gesucht hat. Da das Diagramm keine Legende bei Zugriffen hat, zeigt es lediglich die Spitze am logischen Zeitpunkt, nämlich während dem Referendum.
 
@snaky2k8: Bis jetzt haben sie gar nix angerichtet. Ein Referendum ist eine Meinungsumfrage beim Volk ohne rechtliche Bindung. Jedoch wird dies nun von allen Seiten total aufgebauscht und wer weiß wie dramatisch dargestellt.

Wenn die britische Regierung möchte, dann könnte sie sagen: Vielen Dank für eure Meinung, passieren wird aber nix.

Das ist der feine Unterschied zu einem Volksentscheid, wo man wirklich das Volk entscheiden lässt.
 
@Fallen][Angel: Ja, das Referendum ist nicht bindend und tatsächlich könnte die Regierung in GBR sagen, nö machen wir nicht. Wird aber nicht passieren!
 
@FatEric: Abwarten, ehrlich gesagt. Jedoch haben sie so oder so die Arschkarte und Spalten das Volk. Wenn sie es nun nicht machen oder doch, die Hälfte wird angepisst sein und Stress ist vorprogrammiert.
 
@Fallen][Angel: Ist nach jeder Bundestagswahl das Volk bei uns auch gespalten und Stress vorprogrammiert? ;)

Es kommt sicherlich auch darauf an, wie gut der Deal wird, den die Briten rausschlagen können. Wenn sich nicht so viel ändert, werden sich auch nicht viele beklagen...
 
@Overflow: Das Vereinigte Königreich war ohnehin schon immer nur ein EU-Mitglied Light, sie hätten sehr viele Sonderrechte. Genau wegen dieser Stellung kann die EU auch sehr hart mit ihnen umgehen, weil sie ihnen schon so oft entgegen gekommen sind, wird diesmal keine Ausnahme gemacht.
 
@floerido: Naja, die deutsche/europäische Wirtschaft hat ja weiterhin starkes Interesse daran, guten Zugang zum britischen Markt zu haben. Da wird es schwer werden, an den Briten ein Exempel zu statuieren, und gleichzeitig für die Wirtschaft keine Nachteile zu schaffen.
 
@Overflow: Aber wenn man nachsichtig ist, dann ist es auch problematisch für den Bund. UK hat eigentlich kaum eigene Industrie, die müssen so oder so importieren.
 
@Fallen][Angel: Dieses ganze Thema ist schon vor der Abstimmung so hochgekocht, dass eine Politikerin auf offener Straße deswegen erschossen wurde. Wenn die Politker jetzt entscheiden "Scheiß auf's Referendum", was meinst geht dann ab?

Also nein, das Referendum wird wohl kaum ignoriert werden.
 
@snaky2k8: was soll man sonst wählen wenn man nicht links wählen will? Die SPD hat ja nicht mal eine eigene Meinung, und Merkel führt die CDU munter nach links. Die CSU ist nur in Bayern vertreten (und im Endeffekt unterstützt man damit auch wieder die CDU). Ich habe durchaus meine Probleme mit einigen Personen und Ansichten der AfD (z.B. bin ich gegen Blödsinn wie die Wiedereinführung der DM oder den EU-Austritt) aber sie dient gut dazu ein Zeichen zu setzen (ernsthafte Chancen zu regieren haben die sowieso nicht, bevor es soweit kommt wähle ich dann doch was anderes)
 
@Hidden: "aber sie dient gut dazu ein Zeichen zu setzen"

Wie jede andere weit weniger Populistische und gefährlichere Partei auch! Wenn man der Meinung ist man fährt zu schnell dann reicht es zu bremsen, da muss man nicht gleich vor ne Wand fahren!
 
@Hidden: Ja, bei der NSDAP wollten viele auch nur ein Zeichen setzen...

Du könntest Spaßparteien wählen. Die nehmen den regulären Parteien auch Mandate weg, richten dafür aber keinen Schaden an.
 
@Niccolo Machiavelli: Welchen Schaden richtet die AfD genau an?
 
@Overflow: sie teilt das volk und verbreitet unsinn den ganzen tag. Die Partei hingegen nicht, sie ist ehrlich und lustig und in der EU hat jeder was zu lachen wenn ötti wieder nieder gemacht wird. ;)
 
@Hidden: AfD aus Protest EINMAL wählen? Würde ich zwar nicht, ich kann diejenigen die das machen aber durchaus irgendwie verstehen. Selbst populistisch und Rechts, von mir aus, ich selber muss ja nicht dieser Meinung sein, aber ich akzeptiere diese Meinung zumindest.
Das Problem ergibt sich bei mir nur, wenn ich mir das AfD Grundsatzprogramm mal genauer ansehe. Wenn ich mir dann noch, rein theoretisch, vorstelle das die AfD irgendwie irgendwo mal in eine Regierung kommt und Punkte davon umsetzt... nein, das stelle ich mir lieber nicht vor.
 
@snaky2k8: Wieso denn das? Die AfD will doch, dass die Bundesrepublik Deutschland aus der EU austritt. Laut einer Umfrage wollen 17 Prozent der Deutschen einen Austritt aus der EU (Quelle: http://www.all-in.de/nachrichten/deutschland_welt/politik/Umfrage-79-Prozent-der-Deutschen-gegen-Dexit;art15808,2312062). Die Haltung der AfD könnte also eher ihren Stimmenanteil erhöhen.
 
@snaky2k8: "echte" AfD-Anhänger... Ich glaube mittlerweile, da gibt es eigentlich nur recht wenige. o_O Ja, es gibt welche, die haben etwas gegen Flüchtlinge, andere haben die Schnauze voll von der GroKo und wählen die deshalb, dass sind vielleicht beides potentielle AfD-Wähler, aber Anhänger? Das Problem mit den reinen Wählern wird nämlich sein, dass die AfD, nach der BT Wahl 2017 wieder in der Bedeutungslosigkeit versinken dürfte. Wie ich darauf komme? Lies dir auf FB mal irgendeine Nachricht durch, die irgendwas über Merkel beinhaltet oder wo Flüchtlinge negativ auffallen. Anzahl negativer und ablehnender Kommentare, ca. 90%, gut rechnen wir die weg, die zwar auch dagegen sind, aber keine AfD Wähler sind, dann werden da immer noch so 30-50% mögliche AfD Wähler übrig bleiben, schätze ich mal so. Dieses alleine würde also für jede Menge AfD Anhänger sprechen. Nur...
Dieses Wochenende war ja auch Christopher Street Day und ähnliche Veranstaltungen.
Geschätzte Anzahl negativer Kommentare 0.5-2%, auf jeden Fall sehr gering.
Das die AfD dieses "Gender mainstreaming" aber ablehnt, steht so im Partei-/Wahlkampfprogramm und es gibt auch einige Stellungnahmen von der AfD dazu. Und auch sonst so, wenn man Kommentare zu anderen Themen, mit den Aussagen und dem Programm der AfD vergleicht, scheint es mir so, als 1)Keiner der AfD-Wähler hat das Wahlkampfprogramm gelesen, 2)Die AfD-Wähler wollen viele Punkte des Programms gar nicht oder 3)Die AfD wird nur wegen GroKo, Flüchtlinge und jetzt vielleicht wegen England/EU gewählt.
 
Mich wundert am meisten, dass so eine Grundsatzentscheidung keine absolute Mehrheit verlangte.
 
@Wuusah: Mich auch..
 
@Wuusah: Mehr als 50% ist mathematische Betrachtet eine Mehrheit.

Das was du meinst ist dieses Konstrukt, was in unserem Grundgesetz steht. Das bezieht sich auch nur auf Änderungen am Grundgesetz selbst.

Warum wurde es auf 2/3 statt auf 50% festgelegt?

Das ist relativ einfach erklärt: Bei herkömmlichen Entscheidungen im Bundestag/Bundesrat reichen die mathematischen 50%. Deswegen setzen sich Regierungskoalitionen aus >50% zusammen.

Bei Änderungen am Grundgesetz hat man sich gedacht: Das soll die Regierung nicht alleine Entscheiden. Da soll auch die Opposition (zumindest in Teilen) mit zustimmen müssen. Also hat man grob überschlagen und gesagt, 2/3 ist ein guter Wert den eine Regierung alleine kaum stellen kann, also definieren wir das als "absolute Mehrheit" (absolut deswegen, weil sowohl Regierung als auch Opposition zustimmen müssen).

Wie du siehst, auf diesen Volksentscheid ist das nicht wirklich übertragbar.
 
@karstenschilder: ich denke schon dass das übertragbar ist. Es ist eine wichtige Entscheidung, bei der 51% mMn nicht ausreichend ist. Das ist viel zu knapp und man sieht ja, was passiert. Das Land ist geteilt.
 
@Wuusah: Mehrheit bleibt mehrheit. Nur sich um die Tatsache schön zu reden das es "nur" knapp war genügt nicht. Ausserdem ist dieses Referendum Innenpolitischer Natur was sie daraus machen ist Sache der Briten. Aber genau deswegen liebt man ja die Europäische Union. Man mischt sich immer in Innenpolitischen Themen , als Axt im Walde, ein
 
@cenos: wenn Innenpolitik Weltpolitik erschüttert, dann haben wir ein Mitspracherecht, meinst du nicht?
 
@Wuusah: Nein. Welche Mitspracherechte? GB ist ein Souveräner Staat mit eigenem Handeln der Brüger? Wie vermessen muss man da sein um Mitsprache-Rechte sich anzueignen.
 
@cenos: Ich meine nicht Mitspracherecht im Sinne von eine Stimme haben. Ich meine man sollte sich nicht beschweren, wenn andere Länder darüber diskutieren, wenn deren Entscheidung die Weltwirtschaft stark beeinflusst hat.
 
@Wuusah: Mitspracherecht hat eine anderen Bedeutung als Diskutieren.
Bitte sowas nicht missbrauchen.
P.S : Die EU ist nicht mit Europa gleichzustellen.(Nur mal so am Rande)
 
@cenos: dann frage dich mal warum der Brexit auch in der EU so hohe Wellen schlägt. Dafür gibt es Dutzende Gründe - vor allem muss man Nachahmer abhalten (zumindest wollen das jene, die die EU befürworten). Das kann man nur wenn man England an die kurze Leine nimmt, sobald es aus der EU ausgetreten ist. Das beinhaltet aber auch, dass sie Nachteile im Umgang mit EUROPA bekommen - tun sie das nicht, wird die EU scheitern. Die Frage wird sein: was ist den Obrigkeiten in der EU und den Mitgliedsstaaten wichtiger - die (fiktive) EU oder die (realen) Nationen.

Eines weiß ich aber: die Menschen bzw. Bürger GB's sind es sicher nicht.

Das hätte alles nicht sein müssen wenn man die Menschen damals - spätestens vor der Einführung des Euro - alle gefragt und deren Entscheidungen respektiert hätte. Hat man aber nicht. So ein Konstrukt, welches die Mitgliedsstaaten durch Populisten mittels scheinbar demokratischer Strukturen so einfach erpressbar macht, ist zum scheitern verurteilt. Selbst wenn die EU Vorteile hat oder hätte: man hat es nicht geschafft diese für jeden einfachen Menschen ersichtlich dar zu legen (Achtung: weder gemeinsamer Binnenmarkt noch Frieden sind Errungenschaften der EU - beides gab es auch ohne die EU in der heutigen Form). Eine EU als Institution, die für sich Macht beansprucht, die die nationalen, gewählten, Parteien nicht mehr haben würden, ohne eine direkte Legitimation vom Volk zu behalten, ist grob fahrlässig.

Ich hoffe, dass Menschen das einsehen und dass die EU sich wandelt, denn eine Zusammenarbeit brauchen wir mit Sicherheit und auf so einigen Gebieten. Dabei müssen aber stets die Bürger der besagten EU im Vordergrund stehen - zuletzt waren es meist Banken oder Unternehmen bzw. andere Länder (siehe TTIP/CETA).
 
@divStar: Das Problem ist eben das Politische einmischen und nicht das wirtschaftliche. Die Historischen gewachsen politischen Systeme und Gesellschaften lassen sich nie zu 100% vereinen. Der von der EU propagandierter Verbund nach Vorbild der USA geht schon da vor die Wand wenn man die eklatant Gesetzgeberischen und Kulturellen Unterschiede allein unter den Amerikanischen Bundestaaten sieht.
 
@Wuusah: Der Eintritt wurde auch nicht mit einer absoluten Mehrheit entschieden.. so what!
 
@Wuusah:
Ja, wer in die EU will sollte 2/3 Mehrheit haben.
 
@Montag: natürlich sollte das in beide Richtungen gehen. So tieflegende welterschütternde Entscheidungen sollten von einer deutlichen Mehrheit entschieden werden.
 
Wäre das Resultat umgekehrt gewesen, dann wäre eine Zweitabstimmung wohl kein Thema. Fehlt nur noch Trump als Präsident. Ich mach schon mal Popcorn...
 
@Nils16: jo, einfach so lange wählen bis es den obrigen passt :)
 
Von Anfang an war es klar, dass diese Petition wertlos ist.
 
@klink: Gab es je eine Onlinepetition, die mal irgend etwas bewirkt hat? Ich habe schon so viele Anti Palmöl Petitionen bei Facebook gesehen, dass wir jetzt eigentlich alle in Palmen ersticken müssten...
 
@Iver: Wichtige Dinge schon mal nicht. Das Problem bei dieser Petition ist, dass sich jeder ohne Identitätsnachweis beliebig oft eintragen kann.
 
Na dann doch lieber mal ein Volksentscheid darüber, ob die GEZ benötigt wird oder nicht... da kann das Volk nichts falsch machen :-)
 
@lalanunu: Das Thema GEZ ist ein gutes Beispiel dafür, warum Volksentscheide in vielen Fragen Schwachsinn sind. Wenn man Diskussionen verfolgt, sieht man sehr deutlich, dass sehr viele nicht verstehen, inwiefern die GEZ ihnen nützt oder was überhaupt der Sinn der GEZ ist.
 
@dpazra: Was nützt mir die GEZ? Nichts. Warum? Ich habe mittlerweile Internet und kann mir dort um einiges unabhängiger, hochwertiger und neutraler meine Bildung, Informationen und Unterhaltung beschaffen. Die GEZ ist ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert das abgeschafft gehört!
 
@Cheeses: Ich beginne meine Begründung mal mit der Bemerkung, dass ich
a) keinen Fernseher habe
b) keinerlei Sportereignisse verfolge
c) den Großteil meiner Nachrichten aus diversen internationalen Quellen beziehe (BBC, CNN, Al Jazeera, etc.)
Ich dürfte den ÖRF also eher in unterdurchschnittlichem Maße nutzen, warum zahle ich nun trotzdem gerne?

Kostenlose Teilhabe an gesellschaftlichen Ereignissen/integrative Funktion:
Weil der ÖRF eine gesellschaftliche Funktion erfüllt. Früher wurden in meiner Schule und heute wird bei einigen der Orte an denen ich arbeite über Sportereignisse gesprochen, vor allem Fußball. Ich würde das Gefühl haben in einer schlechteren Gesellschaft zu leben, wenn Kinder oder Erwachsene aus s.g. Unterschichtsfamilien (rein einkommensmäßig) an diesen Ereignissen nicht teilhaben könnten, weil sie sich kein Sky Abo leisten können oder andere Prioritäten setzen müssen. Ich halte die Integration über Einkommensklassen hinweg, die durch gesamtgesellschaftliche Ereignisse, an denen alle teilhaben können für sehr wichtig, einkommensschwache werden so schon genug ins Abseits gedrängt. Abgesehen davon könnte sich ein wenig "Sportpropaganda" vielleicht positiv auf meine Krankenkassenbeiträge auswirken, wenn ich gesetzlich versichert wäre. Dafür muss ich nicht mal Spaß an dem konkreten Ereignis haben, meinem Leben würde nichts fehlen, wenn ich nie wieder eine Deutschlandflagge sehe. Das gleiche gilt für ESC usw.

Unabhängige Berichterstattung, leicht zugängliche Berichterstattung:
In meiner Kindheit und Jugend, als ich zu bestimmten Verwandten noch Kontakt hatte, habe ich gelegentlich die Nachrichten von sat.1 und RTL mitbekommen und ich habe die als absolut katastrophal in Erinnerung. Natürlich informiere ich mich selber anders und kann das auch ganz gut. Da ich aber in einem System lebe indem die s.g. Macht des Volkes nur zur Geltung kommt, wenn die Kenntnis über einen Missstand ziemlich stark verbreitet ist, spielt es für mich durchaus eine Rolle, dass es immer noch relativ unabhängige Berichterstattung gibt, die eine vergleichsweise breite Durchdringung der Bevölkerung erreicht.
Auch was Dokus betrifft, weiß ich nicht, ob es sich ein privater Konzern nicht zweimal überlegt, ob er vor dem Zalando-Werbeblock eine Reportage über das Hermes-Prinzip oder die Missstände in der Kleiderproduktion bringen will. Nach meinem Kurzcheck der Mediathek eben gerade, scheint eine kritische Betrachtung diverser Marktteilnehmer immer noch an der Tagesordnung im ÖRF zu stehen. Auch wenn ich irgendwo kritische Worte zu Politikeräußerungen lese, fällt mir nicht selten auf, dass diese Äußerungen im ÖRF gefallen sind. Verbraucherschutz z.B. ist einfach ein Thema, dass direkt die allgemeine Bevölkerung betrifft, aber wer hat ein Interesse daran Beiträge über Verbraucherschutz zu finanzieren, wenn nicht die Allgemeinheit?
Ansonsten findet ja auch die Heute-Show sehr viel anklang, die auch über aktuelles spricht und das unterhaltend und meist mit einem kritischen Unterton. Ich bin auch relativ glücklich über die Pläne zur Abschaffung der Majestätsbeleidigung, wer hat wohl diese Diskussion ausgelöst? Oder den kritischen Beitrag gegen RTLs "Schwiegertochter gesucht"?

Kultur:
Jeder weiß, dass viele Kunstformen eine gewisse Subventionierung benötigen. Mir liegt da z.B. besonders das Kabarett am Herzen (und nur das picke ich jetzt hier mal raus). Wenn ich Aufzeichnungen von kritischen Beiträgen aus diesen Programmen auf Youtube sehe (und diese stehen in der Öffentlichkeit gegen eine ganze Menge Meinungsäußerungen die von sehr zahlungskräftigen privaten Akteuren bezahlt werden), steht da relativ oft das Logo von irgendeinem Drittsender in der Ecke. Ich halte es für die öffentliche Diskussion für wichtig, dass diese Meinungsäußerungen existieren. Sie kritisieren oft Missstände, die schädlich für die Allgemeinheit sind und außer der Allgemeinheit finanziert sie auch keiner.

Kritikpunkte: Es gibt reichlich, das will ich gar nicht bestreiten. Ich hätte eine Menge Änderungsvorschläge. Zunächst einmal, müssen es für mich keine Starmoderatoren sein, wenn sie nur zu Stargehältern bereit sind zu arbeiten. Dann bräuchte ich keine Kirchvertreter im Rundfunkbeirat. Versuche von Einflussnahme sind natürlich unschön, schön ist allerdings, dass sie soviel Echo erzeugen, dass sie auf die entsprechenden Politiker zurückfallen.

Fazit: Ich muss kein direkter Nutzer des ÖRF sein um von seiner Existenz zu profitieren. Ich bin aber darauf angewiesen, dass es Faktoren gibt, die die Gesellschaft zusammenbringen (sonst traue ich mich irgendwann nicht mehr U-Bahn zu fahren), dass es einfach zugängliche unabhängige Informationskanäle gibt, die weite Teile der Bevölkerung erreichen (denn allein in der Gruppe derjenigen, die sich genug Zeit für die Selbstinformation nimmt, fühle ich mich nicht mächtig genug gegenüber starken politischen und wirtschaftliche Akteuren. Deshalb sollte diesen Leuten auf die Finger geschaut werden, von jemandem der auch alle erreicht.) und dass gewisse Zweige der Kultur am Leben erhalten werden.
 
@dpazra:
1. GEZ sollte eine Steuer werden - keine echten Probleme mehr beim Eintreiben
2. Die ÖRs gehören rigoros zusammengekürzt; sie haben die Grundsicherung zu leisten - mehr nicht. Für alles andere gibt es optionales Free- oder Pay-TV
3. 3 Sender mit Nachrichten, Sport, Film, Kultur in HD und SD + Radio + 1x Internetauftritt mit Mediathek wären mehr als genug
4. Eines der Gründe warum es da keine Reformen gibt, sondern stets nur die Gebühr erhöht wird, ist der, dass Politiker, die das entscheiden, gleichzeitig Vorstände in besagten Sendern sind

5 bis 10 Euro im Monat als Steuer wäre vollkommen in Ordnung, ausreichend und sozial. 18 Euro+ sind übertrieben und völlig unnötig. Dazu kommt, dass man es nicht als Steuer einnimmt, sondern so tut als wäre der Beitrag freiwillig (was er keinesfalls ist). Das nervt. Und das nervt schon seit Jahren. Daher: ich begrüße es z.B. den ÖRs die größtmöglichen Kosten und Aufwände zu bereiten wenn man schon ein Heidengeld in den Blödsinn steckt. Warum? Weil man ansonsten nichts ändern kann; daher sollte man es ihnen so unangenehm wie möglich machen - z.B. stets bar und in 1cent-Stücken zahlen und wenn die das Geld nicht wollen, ist es nicht mein Problem.
 
@divStar:
Zu 1.: Für alle praktischen Belange sehe ich es wie eine Steuer. Es gibt natürlich diese technische Begründung es nicht als Steuer zu bezeichnen (dass die ÖRF-Anstalten damit quasi staatsfinanziert währen, während sie jetzt technisch durch die Gesellschaft finanziert sind, wenn ich das richtig in Erinnerung habe). Aber ja, das ist etwas unglücklich.
Es ist mit der Haushaltsabgabe aber imho bedeutend fairer geworden, da ich nicht glaube, dass vorher die Mengen der Nichtzahler und der Nichtnutzer auch nur annähernd identisch waren.
Zu 2.: Es gibt diverse Dinge dort, die ich gerne gekürzt sähe. Im Konkreten wird das nicht deckungsgleich mit dem sein, was andere gerne gekürzt sähen, aber es ist definitiv eine gesellschaftliche Diskussion wert, leider findet die nicht statt, da zahllose Gegner des Status Quo ihre Zeit mit Dingen, die ich als "juristische Verschwörungstheorien" bezeichne, z.B. der fixen Idee, dass sie ja eigentlich gar nicht zum Zahlen verpflichtet sind obwohl es kein einziges höheres Gericht zu geben scheint, das diese Auffassung teilt.
Zu 4.: Es wäre wünschenswert, dass die Verhandlungen um den Rundfunkstaatsvertrag ein bisschen näher an die Bevölkerung herangetragen werden würden und es ein bisschen mehr Möglichkeiten gäbe, sich darin direkter zu engagieren. Dafür wäre es hilfreich wenn man zunächst bestimmte Rahmenbedingungen aus der Verfassung und aus anderen Gesetzen ableiten würde (zum Beispiel, was ein Mindestmaß an Kultur, Nachrichten, etc. ist) um bestimmte sinnlose Debatten direkt zu vermeiden und dann könnte man das auch produktiv diskutieren.
 
@dpazra: Die GEZ nützt mir absolut gar nichts, da ich weder die ÖR Medien, Radiosender noch deren webbasierte Inhalte konsumiere.
 
@Aerith: Die Baumstruktur der Kommentare ist ein wenig suboptimal zum Führen von Diskussionen mit mehreren Teilnehmern, vor allem wenn ich es vermeiden will die gleichen Argumente per Copy&Paste an mehrere Teilnehmer zu schicken, für meine Antwort siehe deshalb unter re:1 von Cheeses.
 
@dpazra: Etwas schräge Argumentationsweise, aber vermutlich bin ich einfach zu Gesellschaftsfremd um so etwas nachvollziehen zu können.

Gerade dieser Fußballmassenwahnsinn geht mir ziemlich auf den Geist aber man kann sich dem kaum entziehen wenn an jeder Kneipe die man passiert nen plärrender TV steht. Noja... "Brot und Spiele für den Pöbel" halt. *duck*
 
@Aerith: Richtig, und die Leute, die nachts um 0 Uhr nach JEDEM Tor auf dem Balkon in ihre Vuvuzela tröten oder Böller knallen lassen, sind die ersten Bullen-Rufer, wenn man im Sommer nach 22Uhr noch im Hinterhof grillt.

Durch diese und andere Rücksichtslosigkeiten hab ich mittlerweile einen tierischen Hass auf Fussball entwickelt
 
@silvio.elis: Hmm. Muss sagen das meine Nachbarn da bisher recht zivilisiert waren. Wobei es für mich einfach wäre mich zu rächen, schließlich lerne ich gerade Querflöte. Schräge Töne kommen da jede Menge raus. ^_^
 
..tja damit hat sich das dann wohl auch erledigt. Nee also Schwanz einziehen is jetzt nicht Leute! Damit würde sich die Demokratie endgültig disqualifizieren. Das müsst ihr nun durchziehen liebe Briten. Koste es was es wolle.
 
@legalxpuser: Für wie demokratisch hältst du es, dass Briten, die seit 15 Jahren oder länger irgendwo in der EU leben, gar nicht abstimmen durften? Also genau die, die es am meisten betrifft?
 
@Jad: Die ganze Geschichte des Referendums wirkt nicht wirklich durchdacht. Sowas hätte nie passieren dürfen. Das Volk kann über die Normalen Wahlen die Politik beeinflussen bzw. selber Parteien gründen.

Aber sowas passiert wenn man National und nicht Europäisch denkt. Die ganzen Probleme der EU basieren auf Nationalität. Dadurch kommt es immer öfter, in immer wichtigeren Angelegenheiten zu keiner Einigung und das führt Letztendlichen zu diesen Lähmungsentscheidungen der EU und halbgaren Kompromissen.

Es kann nicht einfach ein Land entscheiden seine Grenzen auf zu machen, genauso wenig wie nicht einfach ein Land entscheiden kann sie zu, zu machen oder keine Flüchtlinge auf zu nehmen.

Und wenn man dauernd Sonderkonditionen für sein Land rausschlagen möchte (Britenrabatt) und stetig gegen die EU wettert dann muss man auch mit den Konsequenzen leben. Und die Wähler (Volk) haben es ja wohl offensichtlich Jahrelang für gut befunden.
 
"Doch 4chan-Anons haben sich einen "Spaß" daraus gemacht, dort Hunderttausende, wenn nicht Millionen Unterschriften zu fälschen. Das Petitionssystem des House of Commons ließ sich dabei besonders leicht manipulieren, da man für die Bestätigung, Brite zu sein, lediglich ein Kästchen anklicken musste. "

Ich bin selbst Brite und habe dort abgestimmt. Dieser Absatz mit "Hundertausende, Millionen" ist absoluter Schwachsinn und reine Fantasie des Autors hier. Man muss nicht nur ein Kästchen anklicken, sondern teilweise auch eine britische Postleitzahl und E-Mail-Adresse angeben und anschließend noch eine E-Mail bestätigen. Es mag Fälschungen geben, aber sicher kaum mehr als die 77.000 enfernten. 4Chan zu glauben und dann auch noch übertriebene Schlussfolgerungen ziehen, das ist mehr als naiv.
 
Bei der Manipulation einer Petition spielt die quantitative Dimension durchaus eine Rolle. Gibt es irgendwelche seriösen Quellen für Mengenschätzungen? Nicht alles, was auf 4chan steht ist unverzerrte Berichterstattung, um es mal vorsichtig auszudrücken.
 
Hoffentlich zerfällt der EU Drecksladen endlich und es kommt ein Staatenbund der auf Demokratie beruht und nicht auf der Machtgeilheit einiger weniger. Wenn man von EU redet reissen ja nur Merkel und Hollande den Schnabel auf, die anderen Staatschef fragt man gar nicht erst.
 
@Tomato_DeluXe: Och ich finde schon man hat in letzter Zeit sehr viel von Ungarn, Österreich, Polen, Italien und auch Griechenland gehört.

Nur wenn der Drecksladen zerfällt bist du doch der erste der schreit und den anderen die schult gibt wenn sein Arbeitsplatz wegfällt.
 
der Sinn einer demokratischen Abstimmung ist es, für A oder B zu stimmen und den Mehrheitsentscheid zu akzeptieren! was ich hier in GB momentan sehe, verwirrt mich! ich denke, die Einwohner dort verstehen nicht was eine Demokratie ist und wie sie gelebt wird. Man kann nicht einfach Entscheide nachträglich so umbiegen wie es einem gefällt. das Mehr hat entschieden, mit allen darauffolgenden Konsequenzen.

daher finde ich in solchen Fällen eine Petition für nicht angebracht!

Man muss mich auch verstehen, ich bin Schweizer und daher gewohnt, solche Entscheide zu akzeptieren, auch wenn es einem nicht immer so passt!
 
@AlexKeller: Man weiß sehr wohl was eine Demokratie ist, das Problem ist, dass das Volk sich gegen entwas entschieden hat, gegen das sie sich nach Obrigkeit nicht hätten stellen sollen, also fängt man jetzt an Alternative Lösungen zu finden um das Ergebnis negieren zu können.
 
@AlexKeller: Es war ein Referendum, kein Volksentscheid. Hat nur beratenden Charakter und ist nicht rechtsbindend. Falls das Parlament meint das 51,9% bei 72,2% Beteiligung zu wenig sind, dann müssen sie nicht aus der EU austreten.
 
@James8349: Mit der Argumentation, dass anscheinend die Jugend sich deutlich anders entschieden hat als die Alten, hat man sogar argumentativ die Möglichkeit drin zu bleiben. Es geht um die langfristige Perspektive fürs Land.
 
Ich verstehe auch nicht, warum überall so ein Hehl daraus gemacht wird. Das Referendum ist richtungsweisend aber nicht bindend für das Parlament. Bei einer Mehrheit von gerade mal 2 Prozent hat das nix zu heißen. Es wird einfach noch ein Referendum abgehalten und vorher nochmal ordentlich Druck aufgebaut, dann kriegt man dann halt wieder ein umgedrehtes Ergebnis. Die Diskussion das Alte über Junge entschieden haben, finde ich einfach nur erbärmlich. Was qualifiziert einen 18-28 Jährigen denn bitte solch eine Wahl zu treffen im Gegensatz zu einem 40-60 Jährigen? Lebenserfahrung? Schon alleine weil auch Experten keine genauen Prognosen geben können, braucht man hier überhaupt nicht über das Alter der Wähler zu diskutieren...
 
@Ex!Li: Was qualifiziert jemanden der nur noch fünf Jahre mit den Folgen zu leben hat, Entscheidungen zu treffen für jemanden der 50 Jahre damit leben muss?
 
@floerido: Von welcher Lebenserwartung gehst du den bitte aus, dass du ein 10-fachen Vergleich anstellst? Weißt du überhaupt was Qualifikation bedeutet, dass du das in Verbindung mit der Lebenserwartung verwendest? Dann können wir ja jetzt alle Grundlegenden Entscheidungen von Leuten treffen lassen, die am längsten mit der Entscheidung leben müssen...Leute die die nötige Fachkompetenz bzw. Sozialkompetenz (Qualifikation) in der Zwischenzeit erworben haben braucht man nicht zu fragen, denn die leben ja eh nicht mehr so lange. Ich kann echt nicht glauben, dass ich darüber diskutieren muss... Gott lass H...
 
@Ex!Li: Wenn du mit den Folgen deines Handels weniger lange Leben musst, dann gehst du waghalsiger damit um. Hingegen wenn du die Folgen länger befürchten musst, gehst du durchdachter an die Dinge ran.

Hier wird so getan, als wenn es den Briten vor dem Eintritt rosig ging und es jetzt schlimm ist.
Das vereinigte Königreich ist erst in den 70er Jahren dem Bündnis beigetreten, damals war man eines der ärmsten Mitgliedsländer, u.a. hatte man mit dem Niedergang der Automobilindustrie zu kämpfen, die die Globalisierung verschlafen hat. Nun ist man eines der reichten Länder, man scheint also schon ziemlich von der EU profitiert zu haben.

Da ist das Problem der Lebenserfahrung. Die alten Erinnern sich an die Zeit, als man noch großen Handel im ehemaligen Empire hatte. Man vergisst aber, dass als die Verbindungen zum Empire zerbrachen, man auf der Insel erhebliche Probleme mit dem Denken im Kleinen bekommen hat. In einer globalisierten Welt gewinnen nur die Großen.
 
[verschwörungsmodus an]

Man könnte durchaus mutmaßen, daß die Stimmen nur deshalb nicht echt sind, weil der Ausgang der "Wahl" sonst vielleicht zumindest fragwürdig wäre. Schließlich stand das Wunschergebnis schon vorher fest. Von irgendeinem pseudoanonymen Internetnutzer in irgendeinem Forum eine Ente platzieren zu lassen, um die anschließende "Bereinigung" der Petition rechtfertigen zu können, sollte einer gut organisierten Regierung keine allzu großen Schwierigkeiten bereiten. Es ist schließlich bekannt, daß Regierungsorganistationen inkognito in allen möglichen Foren unterwegs sind, um die willfährigen Massen zu überwachen und durch entsprechende Diskussionen auch nutzbringend zu beeinflussen.

[verschwörungsmodus aus]
 
Wie wäre es mal mit einem DExit. Wird langsam Zeit!
 
@Hans Meiser: ein Angelixit würde schon reichen ;)
 
Der Volksentscheid war fair und wurde entschieden. Was ich nicht verstehen kann sind diese sinnlosen Diskussionen. Demokratie bedeutet, dass sich das Volk anders entscheiden kann als die Regierung sich das wünschen würde. Unterschriften können jetzt gesammelt werden so viele sie wollen. Es gab eine Abstimmung und es wurde für den Brexit entschieden. Nachteile sehe ich für die Briten keine. Für die EU? Ja, eine Wollmilchsau hat den Stall verlassen, als zweitstärkste Wirtschaftsmacht der EU. Das passt der EU nicht, schon klar und erschwerte Handelsabkommen sollen Nachahmer abschrecken auch klar, aber die anderen bedeutenden Länder haben alle ihre Finger in der Währungspolitik und kommen somit nicht so einfach aus der Sache raus. Nexit und Co. wird somit schwer. http://blog.newsearch.de/nach-brexit-grexit/ lesenswert zu diesem Thema
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