Brexit: IT-Händler stoppen Geschäfte - Berlin kann Startups abwerben

Bis gestern glaubte offenbar kaum jemand, dass tatsächlich die Mehrheit der Briten für einen Ausstieg aus der EU stimmen würden. Nachdem das Ergebnis bekannt wurde und erste Folgen nach sich zog, stoppten verschiedene wichtige IT-Distributoren erst ... mehr... ägypten, Tunesien, Algerien, Arabien, Mittelmehr, Südeuropa Bildquelle: Eric Fischer (CC BY 2.0) ägypten, Tunesien, Algerien, Arabien, Mittelmehr, Südeuropa ägypten, Tunesien, Algerien, Arabien, Mittelmehr, Südeuropa Eric Fischer (CC BY 2.0)

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amazon.co.uk , ich komme :D
 
@lazsniper2: würde mich nicht wundern, wenn das nun für andere gesperrt wird.
 
@kkp2321: ich denke nicht, aber wer weiss das zum jetzigen zeitpunkt schon?
 
@lazsniper2: Noch ist die britische Währung mehr als der Euro wert ^^
 
@kkp2321: Wieso, bei Amazon.com kannst du doch auch bestellen. Kann dir nur in Zukunft passieren dass Zoll fällig wird.
 
@Chiron84: Da gibt es aber schon seit ein paar Jahren richtig hohe Gebühren. Früher hab ich da noch ab und zu bestelllt, da war das noch OK bei Waren unter 25 Euro, da da kein Zoll anfiel. Mittlerweile ist das mit den Gebühren echt zu teuer.
 
Danke an die ~51,9% der "Britten", das sie andere Wirtschaftsstandorte (in der EU) Attraktiver machen.
 
@Kribs: Meinst du die Briten oder Fritten?
 
@Skidrow: Der schreibt wie er will, schon immer. Immer Zeux und wie er will.
 
@Skidrow: Nein du verwechselst das. Fritten = French Fries, Britten = British Fries

Muss man wissen!
 
@Skidrow: Du meinst wohl Bad & Brexit (im Sinne von Bed & Breakfast...ja sry ich weiß der zieht nicht^^)
 
@Kribs: Frau Merkel sollte sich freuen, anstatt dumm aus der Wäsche zu gucken. Ich denke, dass es auch andere Unternehmen nach Deutschland ziehen wird, z. B. im Bankensektor.
 
@regulator: Dann haben Sie aber noch nicht mitbekommen, dass sich Frau Merkel für Deutschland und seine Bevölkerung nicht mehr im Geringsten interessiert (außer für die Steuergelder die Letztere erwirtschaftet). Alles was Frau Merkel interessiert ist ein europäischer Superstaat nach Vorbild der USA mit Außengrenzen vom Atlantik über Nord- und Ostsee bis zur italienischen und griechischen Mittelmerküste (deshalb auch das Unbedingte Halten Griechenlands in der EU mit massig dt. Steuergeldern). Darum ist der BREXIT ein Tiefschlag für Frau Merkel auf den hoffentlich noch weitere folgen werden, damit sich Frau Merkel ihren totalitären EU-Superstaat sonst wohin schieben kann!
 
@MoeD: Dein Beitrag ist traurig.
 
@MoeD: Es hat mal ein berühmter Politiker eine viel beachtete Rede gehalten. Die endete mit den Worten: Lasst Europa entstehen.
Der Politiker zeigte die Geschichte Europas mit der Vielzahl der Nationalstaaten auf. Er zeigte die Geschichte von andauernden Kriegen, Hunger, Vertreibung und schwerster Verbrechen gegen die Bevölkerungen auf.
Der Politiker machte deutlich das ein friedliches gemeinsames europäisches Vaterland der einzige Weg zu einem friedlichen Europa und gemeinsamen Wohlstand ist.
Der Politiker hieß Winston Churchill. Die Rede wurde 1946 gehalten. Trotz gerade beendetem Krieg, gab es nicht nur Schuldzuweisungen an Deutschland. Churchill bot Versöhnung und Teilhabe am Frieden und am Wohlstand auch und gerade den Deutschen an. Es gab kluge und vorausschauende Politiker wie de Gaulle, Adenauer und andere, die diese Ideen umsetzten und es ist diesem Umstand zu verdanken, dass es seit 1945 in Westeuropa keine Kriege und keine Hungernöte mehr gab. Eine so lange friedliche Zeit gab es seit Beginn der Geschichtsschreibung in Europa nicht!
Jetzt kommt dann tatsächlich jemand an, um hier erklären zu wollen ein Weg wie ihn die USA genommen habe wäre schlecht und würde zu einem totalitären EU-Superstaat führen? Versuche mal einem USA-Bürger deine Sichtweise zu erklären. Ich glaube er würde dich ob so viel geäußertem Blödsinn ungläubig ansehen und sich wortlos umdrehen und gehen. Wie kann man auf Einflußmöglichkeiten und Verhandlungsstärke allen Ernstes freiwillig verzichten? Da muss man doch mit dem Klammerbeutel gepudert worden sein. Immer wieder am Kopf!
Was glaubst du denn, wie TTIP-Verhandlungen laufen wenn es keine EU mehr gibt? Da legt die USA den "supertollen" Mini-Nationalstaaten, jawoll auch wir sind dann eher Mini(!!), zur Unterschrift vor. Wer nicht unterschreibt gilt als Feind des freien Welthandels und wird platt gemacht.
Die schwachen Nationalstaaten werden zwischen den Machtblöcken aufgerieben und sind deren Gutdünken auf Gedeih und Verderb ausgeliefert und landen noch unter dem Katzentisch der Geschichte!
Ich will nicht verhehlen, dass auf dem Weg nach Europa auch viele Fehler gemacht wurden. Der größte Fehler wäre der, Europa auf zu geben. Es wäre der direkte Weg in den Krieg, schneller alles viele glauben werden.
Aber in Deutschland gibt es schon wieder viele, die glauben weil sie am PC irgendwelche Ballerspiele spielen und dreimal im Fitness-Studio waren, würden sie jeden Krieg gewinnen.
 
@Abzdef: danke für den Beitrag. Kann man gar nicht genug Plus für drücken!
 
@Abzdef: Churchill ließ auch Dresden bombardieren. Er war ein Kriegsverbrecher!
 
@Kribs: Zudem ist bekannt worden, das die jungen Leute gegen das Brexit waren... die alten Rentner seien schuld. Das dein Opa als Beispiel hat was gegen die EU und stimmt für den austritt und du als junger Mensch darfst nun bluten, für den Fehler... Na gut die größten Übel folgen.... Das Bankensystem und Wirtschaft ist eng mit Europa verknüpft. Dank dem Eierkopft Watson oder wie der Typ hieß, kann Great Britian oder Hate Britian in den Ruin rutschen... Würde mich nicht Wundern wenn die Queen extra für den die Todesstrafe mit dem Beil wieder einführt......, weil die sind Allein, wenn die das täten. Wer würde was dagegen sprechen? die Union, ja ne ist klar....
 
@awwp1987: Du vergisst, das auch die Queen in vielen Interviews durchsickern hat lassen, das Ihr ein Brexit lieber wäre. Also wird Sie nicht das Beil schwingen.
 
@robs80: Bin kein Edit Schreiber..... Das hab ich vor 3 Tagen geschrieben, ich weiß ;)
 
@Kribs: Ich denke gerade Deutschland wird da massiv profitieren:
bisher war London der mit Abstand wichtigste Finanzplatz in Europa, jetzt dürfte diese Rolle die frankfurter Börse übernehmen.
Auf die englische Wirtschaft kommen harte Zeiten zu.
Wenn sich Schottland mit ihrem Erdöl auch noch verabschiedet wird's noch düsterer.
 
@moribund: So ein Quatsch! Die Briten haben nur ein sinkendes Schiff verlassen während wir bis zum Untergang auf der Brücke stehen werden. Schauen sie sich mal die Länder auf dem europäischen Kontinent an, die so ziemlich am besten darstehen: Lichtenstein, die Schweiz und Norwegen - allesamt keine EU-Mitglieder!
 
@MoeD: Ich bin zwar kein Freund der Politischen EU, aber vom "Untergang" zu Fabulieren ist sehr weit hergeholt, dafür sind die rein Wirtschaftlichen und Menschlichen Fortschritte einfach zu gewaltig im Verhältnis zu den Negativen, wenn man sie dann mal ehrlich vermittelt.
Aber, und diese Gefahr ist ziemlich Real, Nationalismus, Angst und Hass Rhetorik wird von den Menschen leichter aufgenommen als Vernunft, genau das ist in Klein Old Britannia passiert!

Ein gutes hat das aber wenn die Abspaltung endlich umgesetzt ist, die EU hat endlich die Möglichkeit zügig sich zu Reformieren, der Handlungsbedarf ist jetzt >unbestreitbar< offensichtlich, was bisher überwiegen von England ausgebremst und oder verhindert wurde.

OT.: wie immer haben die, die eigentlich das Größte Interesse daran haben müssten mit ihren Bürgern in den Dialog zu treten, keine >Aussagekräftige und Ausgewogenen< Web Präsenz zum Thema!
Ach hier wird den Nationalistischen- Hater das Feld widerstandslos überlassen!

http://www.helles-koepfchen.de/artikel/2404.html
 
@MoeD: Da werdet ihr EU Hater immer ganz feucht wenn ihr die Länder aufzählen dürft. Von Bilaterale Verträgen und EFTA hast du bestimmt noch nix gehört und das die Länder EU Regeln und deren Standards Befolgen müssen und dick Kohle bezahlen damit die mit der EU handeln dürfen und dabei kein Mitspracherecht/Veto haben wird mal ganz gern vergessen.

Klingt alles nachdem was die Britten wollen. Wenigstens haben die jetzt ihr Land zurück. +facepalm+ Und falls wirklich die Schotten in die EU gehen hat sich das für England erledigt.
 
@moribund: Ich teile deine Meinung, eigentlich müsste jetzt realistisch gesehen genau so ein Szenario eintreten, bedauerlicher Weise rechne ich aber damit, das sich die Politische Klicke gegenseitig den Puderzucker hinten rein Bläst.
 
Ich sehe UK nicht aus der EU austreten. Dieses Referendum ist kein verbindliches gewesen. Die Märkte reagieren grade auf etwas, was de facto noch nicht eingetreten ist. Das soll ein Vorgeschmack auf den tatsächlichen Austritt geben. Cameron ist zurück getreten, weil der Nachfolger salopp behaupten wird können "war nicht mein Referendum".
 
@kkp2321: Korrekt... das Referendum ist nicht bindend, das britische Parlament muss zustimmen. Dieses Referendum bestätigt meine Meinung, dass Referenden keine so tolle Sache sind wie von vielen behauptet. Dass die unseriöse Kampagne der Brexit-Befürworter die mit Lügen und Halbwahrheiten Propaganda gemacht haben verfangen hat zeigt, wie gefährlich das ist. Gerade deshalb sollte man es, im Fall der Fälle, die Briten so richtig spüren lassen was sie an der EU hatten. Keine Extrawürste mehr, kein Rosinenpicken, an der Stelle der EU würde ich knallhart bleiben und denen nichts schenken.
 
@Chiron84: In der Politik geht es um Geld, nicht um Prinzipien... ;-) Solange Handel mit UK Geld einbringt wird es weiterhin so gemacht.
 
@yves_: Klar. Die beiden Beispiele Ukraine und Türkei, wo man tatsächlich mal die Prinzipien eine nennenswerte Rolle gespielt haben, ignorieren wir mal.

Und selbst wenn du recht hättest: Wenn mit den Briten zu sachte umgegangen wird, schafft sich die EU selbst ab. Und das würde noch viel mehr Geld kosten.
 
@Chiron84: Ich kenne die britische Gestezgebung nicht. Nicht-bindende Referenden sind ziemlich witzlos, ein Referendum muss(!) bindend sein. Das muss vom Gesetz her eindeutig sein. An sonst war das nichts weiter als ne teure Umfrage auf Kosten des Steuerzahlers.

Was mich besonders an diesem Referendum stört ist, insbesondere seitens der Medien, "Die Briten haben entschieden"... einen Scheißdreck haben die Briten. Einen Furz mehr hat die eine Seite als die andere, wo man bei weitem nicht davon sprechen kann, das ein Land eine Entscheidung getroffen habe. Das Referendum hat wahrscheinlich das vereinigte Königreich zerstört, weil zwei Länder über einen Austritt nachdenken. UK ist stark, Schottland ist stark, das vereinigte Irland ist stark. England, hingegen, wird ganz arm dran sein, kommt es zu diesem wirklichen worsed case szenario.
Das war damals bei der Schweiz genau so. Eindeutig ist da gar nichts, das sind hauchdünne Tendenzen die da was entschieden haben.
 
@kkp2321: So wie's aussieht war's genau das... wobei die Tatsache dass Parlamentarier dagegen sind nichts sagen muss... die wollen ja schließlich wieder gewählt werden.

Was mich auch nachdenklich gemacht hat... für Leave haben insbesondere alte Leute gestimmt, während die jungen Menschen mehrheitlich in der EU bleiben wollten.

Die Befürchtung mit dem Zerfall von Great Britain habe ich auch, aber ganz ehrlich? Das haben sie dann davon.

Es gibt ja schon die ersten Diskussionen dass man, weil es so knapp war, noch ein Referendum machen sollte... und Nigel Farage hat auch schon zugegeben, dass Zahlen mit denen die Brexit-Befürworter argumentiert haben, absolut unhaltbar waren.

Aber wenn die Briten das durchziehen, dann ist das der Anfang von ihrem Ende. Nationalisten und ein paar Hedge-Fonds sind die einzigen die sich freuen... allen anderen die auf sie reingefallen sind wird das noch sehr leid tun, fürchte ich.
 
@Chiron84: Das Problem was bleiben wird, ist die Glaubwürdigkeit Großbritanniens. Das werden sie so schnell nicht wieder herstellen können.
 
@kkp2321: Naja... das inhärente Problem der Demokratie hat niemand besser beschrieben als Sir Terry: "Vimes had once discussed the Ephebian idea of ‘democracy' with Carrot, and had been rather interested in the idea that everyone had a vote until he found out that while he, Vimes, would have a vote, there was no way in the rules that anyone could prevent Nobby Nobbs from having one as well. Vimes could see the flaw there straight away." Dass es viel zu viele dumme Menschen gibt ist ein Problem, das nicht nur die Briten haben.
 
@Chiron84 (re:1) : Du: "...Was mich auch nachdenklich gemacht hat... für Leave haben insbesondere alte Leute gestimmt, während die jungen Menschen mehrheitlich in der EU bleiben wollten...". Wo steht das zum Nachlesen. Woher hast Du (konkrete belegbare !) Zahlen? Würde ich sehr gern nachlesen.
 
@Kiebitz: Kurze Google-Suche: http://www.newstatesman.com/politics/staggers/2016/06/how-did-different-demographic-groups-vote-eu-referendum

http://www.faz.net/aktuell/politik/brexit/wahl-analyse-die-alten-waehlten-den-brexit-14301861.html

Und so weiter. Die demographische Zuordnung ist recht einfach.
 
@Chiron84: Mein Englisch ist nicht so der Hit, von daher bin ich nicht sicher es verstanden zu haben.
Dennoch habe ich mich immer gegen eine akademisierte Gesellschaft eingestellt. Denn ich bin zur Auffassung gekommen, das Akademisierung zur Entmenschlichung führt. Als Beispiel möchte ich Prof. Dr. Karl Lauterbach erwähnen. Hochgradig gebildet, so emotional wie ein Stein.
Ich finde Andreas Popp hat mal etwas sehr sinnvolles gesagt (Der Mann wird als Verschwörungstheoretiker geführt). Uns wird ja beigebracht das "Demokratie" griechisch für "Das Volk" ist. Im Altgriechischen bedeutet das Wort aber "Das Dorf" und in einem altgriechischen Dorf musste man sich das Recht auf Mitbestimmung erwerben durch Lebenserfahrung, Bildung und Teilhabe am kulturellen Leben.
 
@kkp2321: Deswegen ja auch der zweite Link auf Deutsch.

Grundsätzlich stimme ich der Einstellung zu, dass vielleicht doch nicht jeder einfach so mitbestimmen können sollte. Mir gefällt die Lösung von Robert Heinlein in Starship Troopers... Wer wählen oder gewählt werden will, muss mindestens zwei Jahre Dienst leisten. Wer das nicht tut, hat sonst keinen Nachteil... hat aber weder das aktive noch das passive Wahlrecht.
 
@kkp2321: Akademisierung führt zur Entmenschlichung? Und dafür hast ein sagenhaftes einzelnes Beispiel? Und wie viele "Prekariatsmitglieder" kommen auf einen solchen emotionslosen akademischen Stein, die nicht bei Entmenschlichung aufhören, sondern aktiv dagegen handeln und straffällig werden?

Ja, Akademisierung nimmt ein Stück weit die Emotionen aus den Diskussionen, schlicht, weil viele Leute erst auf der Uni lernen, sich halbwegs gescheit zu informieren und damit tatsächlich eine tragfähige Grundlage für Meinungsbildung bekommen. Dass Autisten und Inselbegabte in manchen Bereichen teils extrem überdurchschnittliche geistige Fähigkeiten aufweisen, mag auch einen Teil zu diesem Eindruck beitragen. Von Entmenschlichung zu sprechen ist aber vor allem bei den heutigen Absolventenzahlen schlicht absurd.
 
@Chiron84: Da der kommentar mit den Links nicht an mich gerichtet war, ist mir das entgangen. Man möge mir verzeihen :)
Dennoch, wird bei dem Zweiten Link wirklich eine Übersetzung des Zitates angeboten? Ich meine nämlich nein.
Ich gebe zu, ich habe Starship Troopers nicht gelesen, zwei Jahre Dienst klingt allerdings militärisch, wo ich auch kein Freund von bin.
 
@Chiron84: Danke! Wobei aber ganz offensichtlich auch noch die Bildung / Ausbildung eine wesentliche Rolle spielte: Höhere Bildung > für EU-Verbleib // niedrige Bildung > für EU-Austritt.

Interessant finde ich auch die geographische Aufteilung der Abstimmung: Deutlichstes Beispiel > Schottland / Großraum London und Nordirland ganz überwiegend für EU-Verbleib. Der "Rest" eher für Austritt.
 
@Chiron84: Heinlein wurde nicht nur einmal eine Nähe zum Militarismus und Faschismus vorgeworfen. Mal ganz davon abgesehen, das ich mir eine Menge sinnvollerer Dinge als Militärdienst gibt und das wohl kaum für die Einstufung der "Wertigkeit" eines Bürgers für das Wahlrecht taugt. Edit: Zumal das Konzept eines Wahlrechts, das man sich verdienen muss, Tür und Tor für die Verweigerung des Rechtes an unliebsame Gruppen und Personen öffnet. Unliebsame Personen sind dann halt einfach für den Militärdienst untauglich. Dass das Wahlrecht auch dranhängt, ist dann nur ein unglücklicher Zufall.
 
@Kiebitz: Uninteressierte Menschen (ich nehme das Wort mal als Ersatz für ungebildet, weil ich Bildung nicht nur an einem Titel festmachen möchte) haben meistens einen kleineren Horizont.
 
@kkp2321: Ich bezog mich bei meiner Wortwahl auf eine brit. Zeitung > "According to these results, areas where more residents had higher education skewed sharply to Remain, while areas where a more had no formal qualifications were slightly more likely to vote Leave." > http://www.newstatesman.com/politics/staggers/2016/06/how-did-different-demographic-groups-vote-eu-referendum
 
@Kiebitz: Wie bereits gesagt, mit meinem Englisch ist es nicht weit her. Ich akzeptiere die schlichte Tatsache deiner Aussage ^^
 
@kkp2321: Tipp: Ein Titel ist schon mal ein sehr starkes Indiz dafür, dass die Person zumindest etwas gelernt hat...

Während viele andere Personen, die sich gerne zu den "interessierten" Personen zählen, sehr oft nichts weiter vorbringen können als eine diffuse Wut gegen "die da oben".
 
@kkp2321: Schon ok. Ich wage mal in diesem Zusammenhang, und das kommt Deinem Text ja nahe, den Zusammenhang von geringe Bildung in der Regel auch uninteressiertere Menschen bezüglich Politik / Wirtschaft usw.
 
@Niccolo Machiavelli: Ein Titel besagt nur aus, das eine Person in der Lage war in einem bestimmten Zeitraum ein bestimmtes Wissen abzurufen. Das hat mit Intellektuell absolut gar nichts zu tun.
 
@kkp2321: Genauso kann jemand ohne Füherschein durchaus in der Lage sein, Auto zu fahren. Es hat einen Grund, warum man trotzdem einen verlangt.

Und außerdem geht es nicht um das Abrufen. Er kann innerhalb des Zeitraumes das Verlangte lernen, was viele schon überfordert. Umgekehrt unterschätzen sehr viele das Niveau, was immer wieder dafür sorgt, dass sich ein Hilfsarbeiter einem Absolventen für überlegen hält. Dunning-Kruger und so...
 
@Niccolo Machiavelli: Bleiben wir bei deinem Führerschein Beispiel: Warum soll jemand Pflichtstunden absolvieren, wenn er das nicht nötig hat? Warum kann man sich nicht gleich zur Prüfung anmelden? Was soll diese Gängelung?
Ich kenne eine Vielzahl von Leuten, gerade im Handwerk, die ihrem Gesellen oder Meister gegenüber weit voraus sind, was das Ergebnis in der Arbeit angeht. Wenn Protokolle zu einem schlechteren Ergebnis führen, hat die Bildungspolitik versagt. Das hat mit Bildung absolut nichts mehr zu tun.
 
@kkp2321: Weil es die überwältigende Anzahl einfach nötig hat. Der Mensch neigt dazu, sich heillos zu überschätzen. Und auch ein Meister unterscheidet sich nicht wegen meisterlicher und viel besserer Handwerkskunst vom Gesellen, sondern dadurch, dass er im Vergleich zum Gesellen einen ganzen Sack voll weiterer Kenntnisse erwirbt.
 
@Niccolo Machiavelli: Und genau in deinem letzten Satz widerspreche ist. Mit aller Überzeugung. Gerade Meister werden nicht selten arrogant und überschätzen sich aufgrund ihres Titels maßlos. Wohingegen talentierte Menschen deutlich vorsichtiger und mit Nachsicht ihren job verrichten.
 
@Niccolo Machiavelli: Du solltest Starship Troopers mal lesen... der Dienst darf niemandem verweigert werden, es sei denn man ist nicht in der Lage den Diensteid zu verstehen.
 
@kkp2321: "Und genau in deinem letzten Satz widerspreche ist. Mit aller Überzeugung. Gerade Meister werden nicht selten arrogant und überschätzen sich aufgrund ihres Titels maßlos. Wohingegen talentierte Menschen deutlich vorsichtiger und mit Nachsicht ihren job verrichten."

Ich hoffe, Du hast Deinen Widerspruch bemerkt. Meister wird man nicht als Maulheld, dafür muss man Prüfungen bestehen und sein Können beweisen. Somit dürfte eine Meister nicht weniger talentiert sein.

Überhaupt, wenn ich so Deine Kommentare hier lese, scheinst Du ein massives Problem mit Leuten zu haben, die sich aktiv bilden. Dir scheinen Leute mit Bildung, also offizieller Bildung, suspekt zu sein. Warum ist das so? Uni nicht gepackt oder schon am Abi gescheitert?
 
@Chiron84: Gerade in den ach so gebildeten Universitätsstädten haben deutlich mehr Menschen für den Brexit gestimmt als vorher vorausgesagt.

Und wenn ich schon höre, die Alten hätten dafür gestimmt. In Asien und früher auch bei uns galten die Alten noch was, die haben nämlich Lebenserfahrung, die den 20-Jährigen Besserwissern mit WiWi-Studium abgeht. Noch kein hartes Brettchen gebohrt, wissen aber alles besser.
 
@MaxM: Dass dem so war ist ein nachprüfbarer Fakt. Und alt sein ist keine Qualifikation. Vor hundert Jahren, als die Welt sich noch längst nicht so schnell geändert hat wie heute, konnte man mit der Lebenserfahrung der Alten vielleicht noch was anfangen, aber meiner Erfahrung nach sind die Alten von heute mit der Moderne überfordert und ziehen sich in eine gefährliche Nostalgie zurück, dass früher alles besser gewesen sei. Dabei übersehen sie, dass sie den Wandel nicht nur nicht zurückdrehen, sondern erst Recht nicht aufhalten können, sondern nur ihren Kindern und Enkeln Steine in den Weg legen.
 
@Chiron84: Ändert nichts daran, dass der Militärdienst zum einen ein ungeeignetes Kriterium ist, weil nicht wenige Personen selbigen aus moralischen Gründen (und völlig zurecht) ablehnen, zum anderen er eine Bedingung für das Wahlrecht schafft, die ausgenutzt werden können.
 
@MaxM: Eine Universität in der Stadt bedeutet noch lange nicht, dass die Bevölkerung in jener Stadt besonders gebildet ist.

Und es gibt nicht nur eine Studie, die älteren Menschen ein grundsätzliches Misstrauen mitbringen. Keine Lebenserfahrung, sondern ein Gehirn, das sich immer langsamer auf wechselnde Situationen einstellen kann. Die selbe Tendenz gibt es bei Menschen von Liberalen hin zu konservativen Einstellungen mit entsprechend unvorteilhaften Korrelationen beim IQ.

Hier gehts auch um die Generation 50+ die zwar innerhalb der nächsten zwei, drei Dekaden in der Holzkiste liegen wird, den Jungen gegen deren Willen aber schon mal ein tolles Ei gelegt hat.
 
@Niccolo Machiavelli: Alles kann, könnte oder wird ausgenutzt werden. Ich vertrete den Standpunkt, dass es einer der größten Fehler der jüngeren Geschichte war, den Wehr- und Wehrersatzdienst abzuschaffen - man hätte beides vielmehr zur allgemeinen Dienstpflicht ausbauen sollen. Ich kenne eine Menge junge Leute denen es gar nichts geschadet hätte, beim Bund mal ein wenig Disziplin zu lernen und wie man ein Bett ordentlich baut. Oder als Alternative wenigstens alten Menschen Essen nach Hause bringen. Aber gerade entfernen wir uns sooooo weit vom Brexit...
 
@Chiron84: Wir waren ja weitest gehen einer Meinung bisher, doch hier trennt sich unsere Gemeinsamkeit. Ich bin absolut gegen eine Dienstpflicht.
 
@kkp2321: Im politischen System Großbritanniens funktioniert vieles über ungeschriebene Gesetze. Selbst die heutige schwache Stellung der Königin ist so nirgends festgehalten. Insofern wäre es ein massiver Bruch mit allen dortigen Gepflogenheiten, wenn die Regierung sich nicht an das Ergebnis halten würde. Was ich allerdings für nicht ausgeschlossen (wenn auch unwahrscheinlich) halte ist, dass die Briten jetzt die Konditionen ihres zukünftigen Verhältnisses gegenüber der EU verhandeln und es dann noch ein Referendum darüber abhalten, ob sie das wirklich so mit allen dazugehörigen Nachteilen haben wollen.
 
@Chiron84: klare Fakten haben die Bremain-Befürworter doch genauso wenig gebracht ... sämtliche Wahlkampagnen seit Einführung der Demokratie sind reine Wortkeilereien, noch nie wurden wahre Fakten gebracht und/oder Wahlversprechen eingelöst. Egal in welchem Land.
 
@Chiron84: An dem Punkt muss ich dir vollkommen Recht geben, ich lehne Volksentscheide und Referenden mittlerweile auch ab. Bei der mit der Kampagne muss ich dir aber etwas widersprechen, ohne jetzt die Kampagne in England selber zu kennen.
FB Nutzer sind auch Teil des Volkes und ich vermute mal so, diese sind sogar sehr repräsentativ und gleichzusetzen mit dem Repräsentativ von Meinungsforschungsinstituten.
Was passiert aber so auf Facebook? Viele suchen sich ein Gruppe Gleichgesinnter, teilen Nachrichten die der eigenen Meinung entsprechen, ignorieren andere Nachrichten oder suchen sich eben Nachrichtenseiten die dieser Meinung entsprechen. Vielleicht schließt sich der ein oder andere, ohne eine eigene Meinung, dann sogar diesem Einen an.
Und das obwohl auf FB eigentlich alle Informationen ja relativ leicht verfügbar sind, nur man will sie eben erst gar nicht sehen, bzw. liest diese erst gar nicht.
 
@Lastwebpage: Gerade auf Facebook wird aber auch eine Menge populistischer Müll geteilt. Das ist doch auch in Deutschland nicht anders, was ich schon Leute entfreundet habe wegen der absurden Behauptungen die da verbreitet wurden - irgendwann hab ich es einfach aufgegeben dagegen anzulabern.
 
@Lastwebpage: Wer soll anstelle des volkes entscheiden?! Wie definierst du volk? Welcher spezies gehören politiker an? Menschen? Wenn ja, woher kommen diese, warum gibt es diese? Sie sind menschen und kommen aus dem volk. Sie müssen den willen des volkes vertreten. Wenn du nach jahren in einer beziehung drauf kommst, dass es nicht mehr passt, bleibst du in dieser? Kurz nach und wärend der trennung gibts möglicherweise sehr unschöne situationen. Danach kann und wird es meist besser sein. Seit jahren wird eu mitgliedsländern gedroht, ja richtig abzustimmen, richtig zu wählen, usw. Ein gemeinsames Europa kann nur auf freiwilliger und selbstbestimmter basis funktionieren. Wenn Länder, die Bevölkerung nicht mehr teil eines Systems sein will ist dies zu akzeptieren. Nur diese Akzeptanz sichert auf dauer den Frieden. Europa sind nicht die vereinigten staaten von amerika, auch diese gingen durch kriege und Konflikte um heute ein stabiler staatenbund zu sein.
 
@darius_: "Das Volk" sind alle Einwohner eines Landes die bestimmte Eigenschaften haben (In Deutschland nur deutscher Pass und Mindestalter). Also vollkommen egal ob Männlein oder Weiblein, aber eben auch unabhängig von einer Altersobergrenze, "politischer Bildung" oder Bildung allgemein, sexuelle Vorlieben oder Schuhgröße, eben Jeder. Und jeder vom Volk hat, zumindest theoretisch, auch nur eine einzige Stimme. Hier fängt es aber schon an, wo es eben nicht mehr ganz so 100% demokratisch zugeht. Sollte z.B. Dobrinth oder Gabriel irgendein Gesetz vorhaben und irgendeinen Telefonanrufe von Jürgen Schrempp, Vorstandsvorsitzender Daimler-Benz bekommen, tja... Gut, Herr Schrempp hat auch nur eine Stimme, dennoch hat er eben mehr Einfluss auf die Politik.
Oder schau dir die EU an, EU Parlament, Eu Kommision, EU Sonstwas, dazu noch diverser Leute wie Schulz, Junker, Draghi usw. die im Fernsehen zu sehen sind, wo kaum jemand weiß, wer was macht und für was zuständig ist.
Egal ob in Deutschland oder der EU, dass ganze ist weitestgehend unverständlich, man weiß gar nicht wen man da so wählt und dann noch irgendwelche intransparente Hinterzimmerpolitk.
Aber Volksabstimmungen? Mal abgesehen von dem was Chrion84 schrieb, die Leute lassen sich eben doch scheinbar von diesem populistischen Müll anstecken, und das viele Refenrenden/Volksentscheide zum Thema EU sowieso in irgendeiner Schublade verschwunden sind, läuft vieles in der Politik eben auch nicht auf ein einfaches Ja oder Nein hinaus und selbst wenn ich mich informieren möchte, bei z.B. der Europäisches Zentralbank habe ich einfach nicht das nötige Wissen.
Nein, insgesamt gesehen sehe ich durchaus viele Probleme mit der jetzigen Demokratie, es muss sich vieles ändern, von Volksentscheiden halte ich aber überhaupt nichts.
 
@kkp2321: Glaub kaum, dass sich das Volk das.gefallen lassen würde.
 
@Massaka01: Das Volk? Bei den Briten von einem Volk zu sprechen, ist aus mehrfacher Hinsicht anmaßend :P
Aber die Wahl zeigt sehr deutlich, das UK nicht mehr funktioniert.
 
@Massaka01: Welches Volk? Das das abgestimmt hat oder ein anderes. Kennst Du da noch ein anderes Volk?
 
@Kiebitz: na das Volk von UK halt, wie kann man nur so Erbsenzählen?..Es haben 52% für den Austritt gestimmt. Ich glaube kaum, dass Diese dann auf Dauer die Füße stillhalten.
 
@Massaka01: Nochmal: Eine knappe Mehrheit von 51,9 Prozent waren FÜR ! den Austritt. Die sind auch dann das Volk. Ich verstehe Deine Aussage nicht. Wenn doch 52% für den Austritt waren, warum sollen die dann nicht die Füße still halten. Ist doch das passiert was sie wollten.
 
@Kiebitz: Es geht doch darum, dass wenn die folgende Regierung sich nicht an das Referendum halten würden, die 52% ähmm "not amused" wären auf Dauer ;)
 
@Massaka01: Die Frage ist, wie viel 4% ausmachen, wenn die anderen 48% not amused sind. Darum sehe ich so knappe Ausgänge immer kritisch. Eine einfache Mehrheit ist eben keine klare Mehrheit.
 
@Massaka01: und 80% von den 52% sind auch noch rentner oder welche, die es in den nächsten 20 Jahren werden wollen. xD Das nenn' ich mal Zeitgeist.
 
@blume666: Als ob es nur Rentner sind, genauso wie die Mär, dass es hier nur Rentner sind, die den Austritt Deutschland aus der EU wollen. Ich kenne keinen, der dies und die Abdankung Merkels nicht unbedingt will...ich bin so ganz nebenbei 26 und meinen Standpunkt merkt man ganz deutlich.
 
@kkp2321: Da magst du Recht haben. Ich denke, wenn man das Referendum in ein paar Jahren erst gestartet hätte, wäre es deutlicher ausgefallen. Dann, wenn die Utopie EU weiter den Bach runter regiert worden wäre.
 
@Massaka01: Dass es nur so ist, behaupte ich garnicht. Wie du siehst habe ich Relationen angegeben, es gibt also auch andere. Ich kenne genug die Merkel nicht wollen, aber niemanden der so Anti-EU ist. Und wenn man sich mal Schottland anguckt, gehen die mit gutem Beispiel vorraus.

Du und deine Bekannten sind nunmal nicht das Maß aller Dinge. Auch wenn du 26 bist. Ich sehe auch oft genug junge Leute in ihren Thor Steinar klamotten. Die haben sicherlich eine ähnliche Meinung.
 
@kkp2321: Bezweifele ich irgendwie. Das ganze ist viel zu hochgekocht und hat sogar 72% der Stimmberechtigten mobilisiert (kann man sich in Deutschland gar nicht vorstellen :D )
Wenn die beschließen sollten "Das Referendum war nur Spaß!", dann sterben noch mehr Politiker auf der Insel.
 
@crmsnrzl: Genau das fand ich erschreckend wenig. 72%... 28% war das scheiß egal. Sehr sehr erschreckend.
 
@kkp2321: Wie viele Wahlen/Abstimmungen hast du denn bisher erlebt? Ich versuche mich gerade zu erinnern, wann ich jemals eine höhere Beteiligung erlebt hätte.
 
@crmsnrzl: In Deutschland hatten wir auch noch nie eine Wahl mit so einer Bedeutung. Man ist ja hier nur Wahlvieh alle 4 Jahre um die Souveränität in einer Urne zu begraben.
 
@kkp2321: Ich beschränke da nicht nur auf Deutschland. Das niederländische Referendum vor 2 Monaten hatte z.B. eine Beteiligung von 32%.
 
@crmsnrzl: Da ging es ja auch um was unbedeutendes. Für die Niederländer selbst kaum interessant. Aber zeigt auch ganz klar die Schwächen des Systems.
 
@kkp2321: Klar hatten wir das schon. Als es 1972 um die Ostpolitik der sozialliberalen Koalition ging gab es eine Wahlbeteiligung von über 91%. So ist das eben, wenn die großen Linien entschieden werden steigt die Beteiligung. An der immer niedrigeren Beteiligung kann man eigentlich nur ablesen, dass es seitdem keine so extrem polarisierenden Entscheidungen mehr gab.
 
@nicknicknick: Da war ich noch nicht mal flüssig :)
 
@kkp2321: Das habe ich vermutet ;)
 
@kkp2321: Richtig so, eine Zwangsanwesenheit bei Wahlen muss Pflicht werden Oo
 
@tapo: Nein, aber man sollte über eine Mindestbeteiligung nachdenken, um das ein Referendum wirksam ist. Nicht um Sonst gibt es in DE z.B. eine zweidrittel Regelung für Änderungen im Grundgesetz bzw. drei Wahlgänge bei der Bundespräsidentenwahl, sollte es bei den ersten beiden keine Zweidrittelmehrheit geben.
 
@kkp2321: so gesehen gebe ich dir zwar Recht, aber es könnte dann zu Problemen kommen, dass gar nichts mehr funktioniert.
 
Wenn die Firmen wie diese CMS Distrubution ihre Leistungen in Euro oder Dollar auspreisen, sollten sie doch handlungsfähig bleiben, oder wo liegt mein Denkfehler?
 
@Drachen: Ausserdem können sie ja Freihandelsabkommen machen...
 
@yves_: versucht du gerade witzig zu sein oder gescheit zu wirken? Hat nicht geklappt.
Freihandelsabkommen helfen den Firmen nicht die Bohne, wennn ihre eigene Währung abstürzt!
 
@Drachen: Ja ließt sich etwas komisch, ich würde mal vermuten hier wurden 2 Paar Schuhe durcheinander gebracht. Wahrscheinlich wird CMS eben überwiegend in UK aktiv sein und da natürlich in Pfund abrechnen, aufgrund des aktuell unkalkulierbaren Pfund kann man aber keine großen Aufträge annehmen weil man keine Einkaufspreise für die Hardware abschätzen kann.
 
@Drachen: Und ihre Steuern zahlen sie dann auch unabhängig vom Pfund-Kurs? So wird das nichts. Sie könnten aber als Land entscheiden die Währung stärker an den Euro zu kuppeln um dem entgegenzuwirken
 
@orioon: Ich kenne das englische Steuerrecht nicht, kann also deine Frage nicht beantworten.
 
wann kommt der Gerxit? ....ich kann gar nicht abwarten dem Brüsseler diktat zu entkommen.....
Vorratdatenspeicherung, Urheberrechte und sonstiger mist endlich selber regeln.
 
@I.C.H.: Ich bin mir ziemlich sicher, das ohne die EU viel schärfere Maßnahmen ergriffen werden als ohne. Insbesondere bei der VDS ist DE eine führende Rolle gewesen.
 
@kkp2321: So weit denkt er nicht ansatzweise. Er versteht deinen Beitrag nicht mal.
 
@I.C.H.: Und am besten noch ne schöne eigene und starke Währung. Ist ja bekanntlich richtig förderlich für eine auf Export orientierte Wirtschaft. /o/
 
@ckahle: Naja gibt ja schon einige verschiedene Währungen in der EU (Dänemark, Schweden etc.)
 
@yves_: Sind die auch alle Exportweltmeister? ;)
 
@ckahle: Exportweltmeister sind wir nun schon länger nicht mehr.
 
@kkp2321: musste ich auch erst nachlesen, aber selbst ich wusste, dass Deutschland nicht mehr "Exportweltmeister" ist, das seit wann ist aber interessant (2003-2008) vor den USA und dann hinter China.
 
@tapo: Das seit wann hätte ich dir auch nicht sagen können. Doch schon so lange her.
 
@kkp2321: oh, habe auch erst jetzt das " ;) " gesehen ^^
 
@kkp2321: Exporteuropameister dann halt.
 
@yves_: Und, spielen die eine Rolle? Abgesehen davon dass es super bequem ist nach Frankreich, Spanien, Italien etc. in den Urlaub fahren zu können und kein Geld wechseln zu müssen ist es auch für Unternehmen super, dass sie sich zumindest in Europa nicht auch noch um Wechselkurse Gedanken machen müssen, völlig abgesehen davon dass es insbesondere für exportstarke Staaten wie Deutschland eine tolle Sache ist, dass nicht ganz so starke Länder den Kurs der Gemeinschaftswährung nicht gar zu stark steigen lassen, weil wir dann unsere Sachen im Ausland besser verkaufen können. Für die nicht ganz so starken Länder hat es den Vorteil, dass das Geld trotzdem viel härter ist als ihre alte Währung, so dass sie viel billiger importieren können. Win-Win.
 
@I.C.H.: Da sieht man mal wie kurzsichtig du denkst, wenn überhaupt. Die EU gehört dringend reformiert, aber wer nach ihrer Abschaffung ruft ist einfach nur blind.
 
@I.C.H.: Das wird frühestens mit der nächsten Bundestagswahl kommen, wenn dann die Zecke, die sich seit mehr als einem Jahrzehnt, endlich von ihrem dummen Wirt entfernt wird.
 
@Massaka01: Kannst du das nochmal wiederholen in ganzen und vor allem sinnvollen Sätzen? Nach einer inhaltlichen Erläuterung frage ich gar nicht erst ...

Aber wie auch immer: Die Masse wird aus Gewohnheit dieselben alten Demokratiefeinde von CxU und SPD wählen, die neuen und noch ärgeren Demokratiefeinde von der AfD werden dank immer schlechterem Bildungssystem noch mehr Dumme als bisher finden und mit Besserung ist wohl leider kaum zu rechnen.
 
@I.C.H.: Ich hoffe das wir auch bald raus sind. Bin richtig stolz auf die Briten. :)
 
@dd2ren: Gerade für Deutschland wäre ein Austritt katastrophal. Aber nur zu, die Tendenz geht ja sowieso stetig abwärts, sicher kann man das auch noch beschleunigen durch so einen Irrsinn.
 
bin ich etwa in die diskussion der im unison quakender spiegelredacteure geraten?
schaltet eure köpfe ein, EU hat keine chance, ton und eisen mischen sich nicht.
 
@I.C.H.: Dieses Internet wird sich auch nie durchsetzen ;)
 
@I.C.H.: Leute, die schon an der richtigen Schreibe scheitern, raten anderen, die Köpfe einzuschalten. Alles klar.
 
Na ja, Geld ist vieles, aber auch nicht alles! Dann müssen halt die GB IT Firmen bei anderen Themen bei den Mitarbeitern punkten. Soziales Umfeld, freie Kleiderwahl, flexible Arbeitszeiten, Mutterschaftsurlaube (auch Vaterschaftsurlaube) etc.
 
@AlexKeller: ich glaube nicht, dass er Probleme hat, an Mitarbeiter zu kommen. Seine Befürchtung dürfte eher sein, nicht mehr so leicht an internationale Aufträge zu kommen.

So werden Projekte ab einer gewissen Größe zwangsweise EU-weit ausgeschrieben. Da würde GB dann rausfallen. Und das dürfte für solche Unternehmen richtig hart werden.
 
So ein Brexit passiert nur wenn man das dumme Volk abstimmen lässt.. Die meisten haben doch keine Ahnung von Wirtschaft und Politik, die darf man doch nicht abstimmen lassen.
 
@JacksBauer: Die in der EU bleiben wollen haben eher keine Ahnung. Uns deutschen wird es nicht schlechter gehen, nur werden unsere Exporte eben teurer. Aber hier in DE wird auch so alles teurer weswegen das völlig egal ist.
 
@dd2ren: Na du bist ja optimistisch.
 
@dd2ren: Voll der Auskenner... Wenn unsere Produkte auf dem *Weltmarkt*, also nach außen, zu teuer werden, werden wir sie eben nicht mehr verkaufen können, und Essig ist's mit Deinem Wohlstand. Gerade Deutschland als Exportland hat immer vom Euro profitiert, während die ehemaligen Abwerte-Länder in Südeuropa draufzahlen müssen, was Griechenland derzeit das Genick bricht..
 
@rallef: Das ist mir so egal ob die Exporte teurer werden denn mein "Wohlstand" leidet garantiert nicht drunter, nur der Wohlstand der Firmen ein bisschen. Die DM wird die härteste Währung der Welt und der Otto Normalbürger kann auch wieder billig Urlaub machen. Nahrungsimporte werden auch billiger. Also ist mir das völlig Latte wer dann schlechter exportiert. Und Griechenland bricht nicht nur das das Genick sondern ganz andere Dinge!
 
@dd2ren: Du bist das Paradebeispiel einer Person, die über wichtige Dinge lieber nicht abstimmen sollte.
 
@heidenf: Nein, eher andere. Ich sehe wenigstens noch die Nachteile der EU am Deutschen! An den Briten sieht man auch dass die klugen Bürger gesiegt haben. :) Du willst mir doch jetzt hoffentlich nicht sagen das halb England dumm ist oder.
 
@dd2ren: Es geht bei dem europäischen Gedanken nicht um Deutschland oder einzelne Nationen. Neben der Wirtschaft geht es um Einheit. Wann haben wir in Europa den letzten Krieg gehabt? Denk mal drüber nach. Sowas kann schneller wieder kommen als man glaubt.
 
@heidenf: Das es in Europa Krieg gibt halte ich wirklich für ausgeschlossen. Wir brauchen keine Einheit, denn wir sind auch vorher super ausgekommen und werden es auch wieder. Eher gibts massig Tote durch die Merkel ihre Flüchtlingspolitik, die uns hier mit gewaltbereiten Moslems flutet! Von der Seite droht eher die Gefahr. Deswegen muss Merkel auch weg!
 
@dd2ren: Warum hältst du das für ausgeschlossen? Weil du das noch nie selbst erlebt hast? Mit deinem letzten Kommentar hast du dich für weitere Diskussionen selbst disqualifiziert, sorry! Ein wenig mehr Allgemeinbildung, ein wenig mehr Lebenserfahrung (z.B. durch Bereisen anderer Kontinente und Kennenlernen anderer Kulturen) und ein bißchen weniger polemische Hetze gegen andere Glaubensgemeinschaften, dann können wir nochmal reden. Genau aus diesen Gründen sollten Menschen wie du nicht an solchen wichtigen Entscheidungen teilnehmen, aber das ist dann wohl die Kehrseite der Demokratie! Over and out!
 
@heidenf: War mir klar das du ein Merkel-Fan bist :D Ich habe schon genug Länder bereist und habe mich auch ausgiebig mit Kulturen und Religionen beschäftigt. Und wenn man das eben getan hat kommt man zum Entschluss das der Islam eben keine friedliche Religion ist! Du solltest vielleicht auch mal den Koran lesen um dir über den Islam ein anderes Bild machen zu können. Genau durch deine Einstellung sollten Menschen wie du nicht an Abstimmungen teilnehmen weil du das Thema nicht mehr objektiv beurteilen kannst. Demokratie hat eben immer auch Nachteile aus der Sicht von verblendeten, denn nur den ihre Meinung soll ja zählen. Zum Glück gab es bei der Abstimmung bei den Briten auch normale Leute die richtig gewählt haben und das wird in anderen folgenden Ländern auch hoffentlich weiter so bleiben. Spätestens wenn die Merkel weg ist geht es DE auch wieder besser.
 
@dd2ren: "Normale Leute" aha, alle die einer Flüchtlingspolitik postiv gegenüber eingestellt sind sind also nicht normal ? Nett, wie du das unterteilst.

Zum Thema Koran...schon mal in das alte Testament geschaut?
Zum Thema Flüchtlinge, aha Christliche Flüchtlinge würdest du aber weiter aufnehmen ? immerhin sind ~10 % der Syrer Christen.
Aber auch der Rest ist meiner Erfahrung nach sehr nett, und keineswegs Gewaltbereit.

Zum Thema Kulturen kennengelernt... würde mich da deine Situation durchaus mal interessieren, und was du da für Erfahrungen gesammelt hast.. ich habe bisher nur gegenteiliges erlebt.
 
@dzdz: Ja Christen würde ich weiterhin aufnehmen. Und das alte Testament ist geschrieben weil ein Geschichtsbuch wohingegen der Koran wie ein Befehlsbuch geschrieben ist. Ich habe beides hier. Diese Diskussionen wird es immer geben zwischen den unterschiedlich denkenden Leuten. Der eine denkt er hat Recht und der andere denkt das auch. Wird bei den Briten jetzt auch nicht anders sein das die eine Seite die andere hasst. Aber so ist das nun mal. Wäre ja schlimm wenn wir alle einer Meinung wären.
 
@dd2ren: weil = wie ?

Und nein, sowohl das alte als auch das neue Testament enthalten geschichten wie auch Rechtsätze..

nehmen wir mal Mose 21:24 oder Leviticus 18:22.

Menschen nach ihrer Religion zu beurteilen ist Schwachsinn. Je mehr du menschen bildest, desto weniger glauben sie/stehen sie hinter den Regeln ihrer Religion.
 
@dd2ren: nicht dumm, nur unwissend. Und hier geht es in dieselbe Richtung, wie du eindrucksvoll zeigst.
 
@dzdz: Im alten Testament hat man nur weniges was krass ist aber im Koran steht fast nur so ein Mist drin. Kuck mal bei YT nach Michael Stürzenberger der sich damit bestens auskennt.
 
@dd2ren: jau, gerade mal geschaut... erstes youtube video, pegida rede,
und im Hintergrund ruft einer Sieg heil...

Von Muslimen habe ich auf youtube noch keine drohungen gehört gegen deutsche.. von ihm jetzt mehrere gegen Muslime, für mich ist recht klar wer hier den Hass schürt.

Und nein, das alte Testament enthält ähnlich viele "brutale" stellen regeln wie der Koran, da sich der Koran unter anderem auf Teile des Alten Testament stützt auch nicht wirklich schwer zu verstehen.. Ich empfehle nur mal Mos 15 17 zum Thema Steinigungen.

Welche negativen Erfahrungen du mit Muslimen gesammelt hast und in welchem Kontext interessiert mich immer noch.
 
@JacksBauer: Die Briten sind selbst schuld, sobald es unangenehmes zu verkünden gab wurde die EU vorgeschoben. Nun haben sie die Rechnung dafür bekommen.
 
@JacksBauer: Ein anderes Volk als das dumme haben wir aber leider nicht, was bedeutet daß die as gesamte Konzept von Demokratie eigentlich völliger Unsinn ist und nicht funktionieren kann.
Blöd nur, daß alle möglichen Alternativen noch schlechter sind...
 
@JacksBauer: Nein, mit "Dumm" wird im allgemeinen ja so der typische RTL/Sat 1 Zuschauer und Bild Zeitungsleser mit eher geringerem IQ bezeichnet. Ohne jetzt die öffentliche Brexit Diskussion oder die Medien in England selber zu kennen, aber ich kenne doch einigermaßen die Flüchtlingsdiskussion in Deutschland. Dort kann man, je nach Sichtweise, zwar AfD Wähler auch als dumm bezeichnen, die Regierung glänzt aber eben auch nicht gerade damit "Wissen" zu verbreiten. Im Endeffekt läuft es eben doch auf irgendeine Meinung hinaus, die nicht auf Wissen basiert, entweder weil dieses Wissen (in verständlicher Form) nicht geliefert wird oder man an diesem Wissen erst gar nicht interessiert ist. Diese eigene Meinung wird vielleicht noch irgendwie verstärkt. "Dumm" ist das nicht, dass ist irgendwas anderes. Ich würde die wenigstens AfD Wähler als "Dumm" bezeichnen, eher eine Mischung zwischen Herdentrieb gleichgesinnter und Ignoranz gegenüber sachlichen Informationen.
 
@Lastwebpage: Die Hälfte der Bevölkerung ist unter Durchschnitt beim IQ (so ermittelt man nun mal den Durchschnitt). Und schockierenderweise ist der Normalbereich von 85 bis 115 (DurchschnittsIQ 100). Da braucht man nur die unterdurchschnittlichen (dummen) Menschen zählen und überdurchschnittlichen Fanatiker/Patrioten, die nicht kapieren was sie an der EU haben, da es ihnen vor der EU zum Beispiel besser ging. In Deutschland ging es uns (kleiner Angestellter) vor der EU deutlich besser, die Kaufkraft hat sich halbiert und die Gehälter sind noch nie so niedrig gewesen. Dennoch verrät ein Blick in den Rest der Welt wie schlecht es anderen geht und wie Deutschland profitiert hat. Es liegt nicht an der EU oder am Euro, es liegt an der Globalisierung - wobei die Globalisierung auch eine tolle Chance ist (nur falsch angegangen wird, so werden wir (die Menschheit) zu Lohnsklaven und nur wenige Einzelpersonen häufen das Kapital an.).
 
@otzepo: "Die Hälfte der Bevölkerung ist unter Durchschnitt beim IQ (so ermittelt man nun mal den Durchschnitt)". Das kann man aus einem Durchschnitt nicht ermitteln. Bsp.: 3 Schüler bekommen eine 2 als Note, und ein Schüler die 5. Durchschnitt wäre 11/4= 2,75. 3 liegen drüber, einer drunter...
 
@treyy: Beim IQ handelt es sich um eine echte Mittelung, bei der auf beiden Seiten der Kurve gleich viele Menschen sind.
Da nun aber nicht nur die 100 sondern ein ganzer Bereich als Durchschnitt (oder Normal) bezeichnet wird stimmt die Aussage eben nur polemisch und nicht real.
13,6% sind tatsächlich unterbemittelt und auch 13,6% schlauer als die Norm. Selbst in der Norm ist die Aufteilung je 34,1% über und unter 100. Dazu noch je 2,2% sind geistig zurück geblieben bzw Hochintelligent. (fehlen 0,4%, wenn ich mich nicht verrechnet habe wohl als Messungenauigkeit).
Quelle: Petermann & Macha
 
@otzepo: Ah wieder was gelernt. Also wäre "Die Hälfte der Bevölkerung ist unter dem Mittel..." korrekter? Wenn man es genau nehmen würde?
 
@JacksBauer: genau, lieber Diktatur!
 
@JacksBauer: Wenn man Wirtschaft und Politik als das Maß aller Dinge ansieht dann ist das Volk wirklich dumm...
 
@JacksBauer: Weil die Politiker soviel Ahnung von Wirtschaft und Politik hatten, haben wir heute diese Krisen...
Die Politik ist heutzutage nur noch Handlager der Finanz- und Wirtschaftsmafia, man braucht nur an TTIP und CETA denken. ESM wurde von den Deutschen Politiker verabschiedet ohne den Gesetzestext zu kennen, geschweige diese zu diskutieren....
 
Tja das kommt davon das es viele Alte Menschen in GB gibt. Jetzt leiden die Jungen Briten wegen den alten Briten. Die alten Menschen in GB haben ja nichts mehr zu verlieren. Sie haben gut gelebt und sie sterben bald und haben wenn es dicke kommt die Jungen Menschen ins verderben geschickt.
 
@Menschenhasser: Hmm, ich wäre für einen BRDexit und würde mich jetzt nicht als soooo alt bezeichnen. Auch die Fotos der heutigen "Gewinner" haben doch recht viele junge Leute. Scheint wohl doch nicht am Alter zu liegen.
 
@Shadow27374: Das sind nur Mittläufer also die Leute die nur das machen was die Eltern machen. Also Meinungslose die nur andere folgen und nichts eigenes machen und am Ende verlieren. Von der Statistik her wollten viele Junge Menschen in der EU bleiben denn zusammen sind wir stärker, verstehen aber leider nicht so viele und umso älter der Mensch ist umso sturer ist er und wird sich nicht der Logik unterordnen.
 
@Menschenhasser: Kann sein dass viele drinnen bleiben wollten, ich wollte nur sagen, dass es nicht am Alter alleine liegen kann. Der Rest ist, nun ja, deine Meinung.
 
@Shadow27374: Doch wie immer liegt es daran. So erlebt man es Tag täglich.
 
@Shadow27374: Doch liegt es.
 
@Knerd: Ich bin wie gesagt auch nicht alt und... na ja. ;)
 
@Shadow27374: Schau hier: http://graphics.wsj.com/brexit-whos-voting-what/?mod=e2fb
 
@Knerd: Ja, ich weiß. Wie gesagt, es liegt nicht - allein - am Alter.
 
@Shadow27374: Aber je älter desto mehr wurde für den Austritt gestimmt. Die Leute die am wenigsten davon mitbekommen werden haben für den Austritt gestimmt, die die damit nicht mehr Leben müssen, die jungen Leute wollten größten Teils bleiben.
 
@Knerd: So sieht es offensichtlich aus.
 
Hab heute morgen noch geglaubt, wenn du nun News zum Brexit suchst, wirst du erfahren, dass sie drinnen bleiben. Als ich das Ergebnis dann tatsächlich sah, hörte es auf zu regnen und die Sonne schien. Mein Gefühlszustand reagierte ähnlich.
 
Ich freu mich für die Briten.
 
@Montag: Ich freue mich für Deutschland und die deutsche Wirtschaft, dass die Briten sich freiwillig ins eigene Knie geschossen und ihre Konkurrenzfähigkeit ruiniert haben ;-)
 
@rallef: Das was die Briten in die EU eingezahlt haben, darf jetzt Deutschland abfangen... Keine falsche Hoffnung! Uns wird das alles mehr belasten, als die uns sagen und weniger die Briten, als die behaupten! Warte 3 Jahre und den Briten wirds wunderbar gehen... Ganz dem Gegenteil als jetzt noch behauptet wird!
 
@Maggus2k: Das exklusive Veto-Recht der Briten ist nun auch Geschichte. Dieses Sonderrecht sorgte dafür, dass alle Entscheidungen der EU vom Wohle GBs abhingen. Die EU kann jetzt demokratischer Handeln als zuvor.
 
@floerido: Verstehe ich Dich richtig, dass es falsch war, wenn Briten in Brüssel zugunsten ihrer Wähler votierten?
 
@New_world_disorder: In einer Demokratie ist es falsch, wenn Einer die Mehrheit überstimmen kann.

Die Vertreter in Brüssel sind alle rechtmäßig gewählt und vertreten ihre Wähler. Im Worst-Case stimmen alle EU-Staaten für etwas, nur GB passt es nicht. Somit wäre die absolute Mehrheit für etwas gegeben, es wird aber nicht umgesetzt, weil es den Briten nicht passt. Dieses Sonderrecht ist im Sinne einer Gemeinschaft schädlich.
 
@floerido: Dieses Vetorecht haben aber alle Vertreter in Brüssel. Und wenn der Vertreter von GB nichts mitbeschließen will, was seinen Wählern evtl. nicht gefallen würde, hat er doch genau das gemacht, wofür er gewählt wurde. Ih würde mir von deutschen EU-Abgeordneten desöfteren mal ein solche Integrität wünschen. Aber genau die nicken immer alles ab.
 
@New_world_disorder: Nein, seit 2009 (Vertrag von Lissabon) hat(te) Großbritannien eine Opt-out-Regelung. Es gibt solche Klauseln nur noch für Polen und Tschechien, diese haben sie aber bisher nicht so aggressiv wie die Briten angewandt.
Dazu kamen noch viele weitere Sonderrechte, wie z.B. bei Schengen und Währungsunion.
 
@floerido: Und? Ein Vertrag ist ein auf beidseitigem Einvernehmen basierendes Konstrukt. Warum siehst Du da ein Problem?
 
@Maggus2k: Das wird definitiv so sein dass es den Briten besser gehen wird als in der EU. Viele wollen es eben einfach nicht wahr haben, weil sie stur sind und denken dass sie Recht haben. Ich freue mich für die Briten und hoffe das noch andere Länder folgen!
 
@dd2ren: wenn GB es schafft, stark aus diesem brexit hervor zu gehen, werden deine Hoffnungen in die Realität umgesetzt... und ja, ich würde mich auch freuen... Alternativ würde mir ein back to the roots schon reichen... Zurück zur EG, das hat gerreicht und hätte viele sachen ermöglicht, die uns jetzt das leben erleichtern... Der riesen rattenschwanz in brüssel ist unnötig...
 
@Montag: Ich freu mich für die Schotten. Die sind bald unabhängig und "Great Britain" kann sich dann "Small Britain" oder "Divided Kindom" nennen. Ach ja, wie war das mit dem englischen Öl? Liegt das nicht vor der schottischen Küste?
 
@heidenf: Davon träumst du doch. Die Schotten werden sich nie abspalten auch wenn die meisten es denken. Wenn sich der Aufschrei gelegt hat werden die Schotten merken das es auch so ganz normal weiter geht!
 
@dd2ren: Die Schotten sind von der EU aufgrund der vielen Subventionen viel abhängiger als England. Wenn du die Nachrichten verfolgen würdest, dann würdest du wissen, dass ein zweites Referendum bzgl. der schottischen Unabhängigkeit im Raum steht.
 
@heidenf: Das sind doch nur Vermutungen und steht noch absolut nicht fest. Die denken das nur und im Fernsehen habe ich auch davon noch nichts gesehen.
 
@heidenf: das erste Ergebnis war jedenfalls sehr eindeutig und man redet jetzt halt weil oh schreck man muss ja was dazu sagen

auch wie frau Merkel sagt, die eu muss sichtbarer was für die bürger tun...und meint damit, die eu muss mehr gemeinsam beschließen und auf den weg bringen...sie hat nichts verstanden, sie hat nicht verstanden dass die Intransparenz ein Problem ist, sie hat nicht verstanden dass die eu oft über die köpfe der eu bürger hinweg entscheidet usw.
Na gut, vielleicht hat sie schon verstanden, ist aber nicht gewillt daran etwas zu ändern
 
@dd2ren: Ich weiss nicht welches Programm du so schaust, aber in der Tagesschau und in anderen Medien wurde das thematisiert.
 
@0711: Die EU muss in ihrer verkrusteten Struktur reformiert werden, keine Frage. Das hat Martin Schulz heute auch gesagt. Aber in vielen Fällen liegt es gar nicht an der EU sondern an den einzelnen Regierungen, die Zusagen nicht einhalten oder sich selbst nicht einig werden. Aber die Grund Idee der EU ist in meinen Augen richtig und war in den letzten Jahrzehnten ein Garant für Frieden und Wohlstand in Europa. Vielleicht hat der Brexit ja was Gutes und die EU wird reformiert. Das was Schottland angeht ist im Übrigen kein Gerede, sondern das sind Fakten. Schottland erhält sehr viel Geld für strukturschwache Regionen von der EU. Sie sind auf das Geld angewiesen. Zum anderen wollten die Schotten zum Großteil in der EU bleiben, sind aber durch das Referendum quasi gegen ihren Willen rausgedrängt worden. Das der Wille zur Unabhängigkeit sowieso schon da ist zeigt doch das erste Referendum 2014 das nur knapp gescheitert ist. Ein zweites Referendum hat nun neuen Nährboden. Wir werden sehen!
 
@heidenf: Nur weil eine Idee gut ist, ist sie in der Umsetzung nicht gut....man merkt an Merkels ansprache schon das sich eben nichts ändern wird

Ich wünsche den briten gutes gelingen

Edit
Übrigens auch schön mal wieder die Geschichte mit dem Terrorgesetz, Brexit, EM, ja da kann man mal unbeliebte Gesetze durchdrücken...fast wie in der EU, man fährt weiter wie bisher. Die Regierung zeigt jetzt schon wies weitergehen wird, wie bisher.
 
@dd2ren: 62% der schotten haben GEGEN den brexit gestimmt und du meinst doch allen ernstes das die schotten sich NICHT abspalten wollen? aber schön anzusehen wie die lügen der brexitbefürworter bei dir gefruchtet haben, wander doch aus nach england laut deiner meinung ist es ja da jetzt sehr toll. :)
 
Pfund ins Bodenlose abgestürzt?? Der Pfund-Euro-Kurs liegt immernoch im Durchschnitt höher als in den vergangen 5 Jahren. Ist nichts anderes als damals die Schweiz sich vom Euro losgesagt hat, da ist die Währung kurz gefallen und hat sich seitdem vollkommen stabilisiert. Kein Grund zur Panik ^^
 
@MaxM: Zum einen das und zum anderen darf man nicht vergessen, dass eine schwache (eigene) Währung auch Vorteile bietet, gerade wenn das betroffene Land "so nah" (politisch und geographisch) an einem der größten Märkte der Welt sitzt.
 
Tee trinken und abwarten, ist da wohl eher angesagt. 1)Der EU Austritt ist ja, wenn überhaupt, erst in x Jahren. Wer weiß was bis dahin aus der EU geworden ist. 2) Das sind ja alles Prognosen und Vermutungen. Was wäre wenn es England wirtschaftlich besser oder zumindest genauso gut wie jetzt geht?
 
@Lastwebpage: Die EU hat schon klargestellt, dass die Trennung in zwei Jahren abgeschlossen ist. Bereits jetzt sollen sie bei Gesprächen als Drittstaat gelten.
 
Die Frage was mir noch im Raum steht, was passiert wenn noch ein Land geht. Weil wenn einer geht, gehen allle, zudem die EU kann nicht nur aus Deutschland bestehen.
 
@awwp1987: Deshalb wird sie EU sicherlich nicht sehr wohlwollend mit Großbritannien umgehen.
 
@floerido: Großbritanien ist nicht auf die EU angewiesen. Wenn die EU mit einer solchen, demokratisch gefällten Entscheidung nicht umgehen kann, sollten die mal ihr Demokratieverständnis neu justieren.
 
@New_world_disorder: Warum sollte die EU wohlwollend mit dem austritt umgehen? Was ist daran ein falsches Demokratieverständnis? Die Briten bekommen was sie wollen, die EU akzeptiert diesen Kurs und wird sie wie ein drittstaat behandeln...was soll daran falsch sein? Das ist was von den Briten abgestimmt wurde
 
@0711: wenn du dich von deiner frau trennst, willst du also den rosenkrieg und nicht einfach die Trennung? So ist dein Verständnis also? Sehr nachvollziehbar, nicht wahr ;)
 
@Maggus2k: warum rosenkrieg? ich will dass die frau möglichst bald aus der bude abhaut (oder ich)
Schnelles ende, gut und fertig...vermutlich möchte ich dann auch nichts mehr weiter mit ihr zu tun haben.

Ich verstehe nicht was daran "rosenkrieg" ist die briten möglichst schnell auf den Status eines drittstates zu bekommen -> das ist was gewollt wird, man kommt dem scheidungswunsch nach
 
@0711: dein Kommentar "hört" sich aber so an... Die Briten wollen wieder voll souverän sein... sie wollen aber deswegen nicht schlechtef behandelt werden... unterm strich wird GB schon die extra Würstchen bekommen ;) dafür ist der britische Markt zu wichtig...
 
@Maggus2k: Moment, die Briten wollen schlechter behandelt werden, die Briten haben eben mit dem Austrittswunsch auch den Wunsch geäußert nicht mehr die gleichen Rechte wie zuvor zu haben, das gilt politisch als auch für die Menschen (Reisefreiheit, Wahl des Arbeitsplatzes in anderen Ländern etc pp)
Das ist wie bei der Scheidung, vorher war es cool in meinem Namen etwas zu kaufen, danach nicht mehr...sie steigen eben in die Position einer x beliebigen Person ab die mit meinem Leben nichts fundamentales mehr zu tun hat - so auch in der EU.

Ich hoffe inständig auf keine Extrawürste, wenngleich ich sowas befürchte.

Schade allerdings dass die größten Fürsprecher jetzt auch schon auf die Bremse treten.
 
@0711: naja, du siehst das nur aus der rosaroten EU Brille... Die EU hat viele Vorteile, aber ebenso viele Nachteile und Pflichten... In der letzten Zeit überwiegen die Nachteile enorm, das braucht keiner zu bestreiten...

Reisefreiheit? Bekommt man doch easy hin, schau dir das gelaber mit der Visaerleichterung für Türkei an, wenn man wollte wäre das kein Thema... Schon mal nach Ägypten gefolgen? Da brauchst du nicht einmal einen Reisepass... Seychellen? 10 Fragen im Flieger ausgefüllt und am Flughafen abgeben... 1ümin arbeit... Man muss nur wollen und weiter denken... Man braucht keine zentrale Regierung für solche sachen! Die Europäer wollen kein United States of Europe werden!
 
@Maggus2k: Ich sehe von der EU nicht weniger Unsinn als vom Bundestag...was auch nicht verwundert, hocken am ende die gleichen knalltüten am Schalter.

"Die Europäer wollen kein United States of Europe werden!"
Wenn du für mich sprichst, dann lügst du. Das ist zumindest langfristig sicher der weg den die EU gehen will - ade nationale Regierungen...allerdings wird das noch ein langer weg, immerhin würden die entscheider ja an ihren stühlen säbeln und die Bevölkerung hat auch genug bedenken...denn Brüssel ist ja auch weit fremder als berlin
 
@0711: Ich rede von der Mehrheit... Auch wenn gerne immer gesagt wird, es wäre eine Minderheit... Wie man heute wunderbar sehen konnte! Ich persönlich finde es toll, unterschiedliche Kulturen zu besuchen... Man muss die nicht vermatschen und auflösen! Zumal auch genau das der Grund sein wird, warum das nie klappen wird...
 
@Maggus2k: Ich kenne die Mehrheit zu der Frage nicht und heute hat man lediglich gesehen dass, das Ergebnis sehr knapp war....und man hat gesehen das vor allem die ältere Generation gegen die eu und die jüngere (die länger mit dieser Entscheidung leben muss) Generation für die eu war

Durch ein Staatenbündnis muss man keine kulturen vermatschen oder auflösen...
 
@0711: Naja, eine Minderheit gewinnt trotzdem nicht ein Referendum... Da braucht man nichts runter zu reden... Und darum ging es mir...

Muss nicht, sieht man aber an Amerika, nicht umsonst sagt man, die haben keine Kultur ;) Klar, ein altes Beispiel welches sich schwer 1:1 vergleichen lässt, aber es ist trotzdem ein Beispiel bei dem genau das gemacht wurde...
 
@Maggus2k: Erm, in Amerika wurde gar nichts derartiges gemacht, die einzige dort vorherrschende Kultur waren die Indianer und dann kam ein Mischmasch an Völkern und Kulturen (der angesprochene kulturmatsch) und hat die einzig vorherrschende Kultur gewaltsam zerstört.
Dort wurde matsch zu matsch, wobei sich regionale unterschiede durchaus gehalten haben
 
@0711: Deutschland ist doch das perfekte Beispiel für das Zusammenwachsen von Kleinstaaten, ohne das die Kultur der Region drunter leidet. Die Entwicklungen vom deutschen Bund zur Bundesrepublik sind ähnlich wie bei der EU. Irgendwann merkte man, dass die ganzen Zölle und lokalen Standards zu Problemen, im Konkurrenzkampf mit den anderen Ländern, führten. Mittlerweile hat man aber globale Konkurrenz und muss deshalb ein größeres Bündnis eingehen um Konkurrenzfähig zu bleiben.
 
@0711: Es gibt ja wohl einen Unterschied zwischen "nicht sehr wohlwollend" und "EU akzeptiert diesen Kurs und wird sie wie ein drittstaat behandeln".
 
@New_world_disorder: nicht sehr wohlwollend ist keine Rücksicht auf deren belange zu nehmen sondern eben den Status des drittstaates möglichst bald möglichst konsquent umzusetzen...das ist in der regel in der Politik nicht sehr wohlwollendes vorgehen -> die Konsequenz des gewünschten kurses der briten
Wohlwollend dagegen wäre, ihnen so viel zeit geben wie sie wollen, warten bis andere abkommen in kraft sind usw. usf. -> das wäre evtl eine Option für einen Staat der nicht drittstaat ist/werden will
 
@floerido: in der tat ist Deutschland ein schönes Beispiel
 
Ich freu mich schon auf den Zerfall des UK.
 
Endlich, ich bin gespannt wies für die Briten läuft...vermute ja eher dass es sie nicht so sehr trifft - eher im gegenteil
 
@0711: Zumindest werden sie es auf alle Fälle mit dem typisch britischen trockenen Humor aufnehmen!
 
@0711: für GB wird die Geschichte deutlich besser ausgehen als für uns... Wir machen jetzt zahlemann und söhne, mehr als je zuvor!
 
@Maggus2k: Ich habe nie begriffen warum es einige als Problem sehen finanzielle Aufwendungen in einer Solidaritätsgemeinschaft zu leisten.
Wichtig ist das die Leistungen an die richtigen Stellen kommen - dieses Problem haben wir in Deutschland ja auch, es ist zwar richtig dass Geld in den Osten fließt aber es wäre ebenso richtig dass in einige Regionen des Westen was fließen könnte und es ist falsch in reine Prestigeprojekte zu investieren nur ist das eben kein grundsätzliches Problem einer finanziellen Aufwendung sondern ein Problem wie die Mittel eingesetzt werden. Wobei auch in Deutschland insbesondere der Osten von EU Mitteln profitiert

EU Mittel werden für viel scheiss verwendet (auch hierzulande, siehe Milch oder unnötige Bankenrettungen) aber eben auch für viel gutes, wichtig wäre lediglich dass der scheiss ausgeräumt wird...schwächere Mitglieder hochziehen/mitziehen ist gut für alle beteiligten, das müssten wir in Deutschland eigentlich sehr gut wissen, speziell nach dem 2. Weltkrieg.
 
@0711: Glückwunsch, nun hast du verstanden, was der Kritikpunkt an dieser Thematik ist... klar kann man Geld in einen topf schmeißen... wenn mit dem geld aber so viel müll anstellt, wie es gerade passiert, muss man sich nicht wundern... ich verstehe wirklich nicht, wieso du es verstanden hast, aber nicht nachvollziehen kannst, wieso das manche nicht mehr wollen! Klar, man kann ja versuchen was zu verändern... das haben die briten auch, sie haben aber extrawürstchen bekommen, anstatt ordentlichen Reformen... auf deutsch, anstelle Kritik zu reflektieren und zu reformieren, ist der träge apperat nur für sonderwünschen bereit gewesen!
 
@Maggus2k: Weil der Fehler eben nicht die finanzielle Aufwendung ist sondern maximal die Verteilung, kritisiert wird aber die finanzielle Aufwendung anstatt die Zuteilung und aus meiner Sicht ist es trotz aller Fehler der weitaus größere Fehler diese finanzielle Aufwendungen ansich in Frage zu stellen (oder einzustellen)
 
@0711: Naja, da werden 2 Dinge miteinander vertauscht, gemeint ist aber genau das, was du angesprochen hast... Sich da jetzt an Wörtern aufzuhängen ist nicht nötig... Natürlich muss man schwache Staaten aufbauen, ansonsten könnten wir später gar nicht an denen verdienen...
 
@Maggus2k: Das ist keine Wortklauberei, diese Unterscheidung ist essentiell und zu oft hört man von EU Gegnern dass die Aufwendungen ansich das große Problem sind und auch bei dir hab ich nichts anderes gelesen als sinngemäß "wir armen deutschen dürfen dann zusätzlich das Geld in die eu pumpen was bisher die briten reingepumpt haben"
 
@0711: Doch, ist es. Und ja, das habe ich. Weil wir in Verträgen sitzen die mit einer 28 Staaten EU verabschiedet wurden. Ein großer Geldgeber ist weg und muss nun ausgeglichen werden. Irgendwann sitzt man aber an der Belastungsgrenze... Und wir sind gezwungen, darüber hinaus zu gehen... Zumal wir auch noch andere Herausforderungen meistern müssen, die Dank der EU besonders hoch sind. Stichwort Flüchtlinge...
 
@Maggus2k: Ach Hey, du kennst doch unsere Mama Merkel, die wird schon ein Nachfolgerland finden, wie wärs mit der Türkei? da hat sich ja Frau Merkel bei Herrn Erdogan ja schon unterworfen... Deswegen darf bei uns keine Satiere genutzt werden und Meinungsfreiheit teils tabu... also kann ich mir gut vorstellen das die Türkei dazu kommt.... Obwohl hab gehört China kommt auch gut mit der EU klar, kann auch sein das das mit denen klappt.. die sind auch gut Zahlungskräftig
 
@Maggus2k: Pro Kopf leistet Deutschland bei weitem nicht am meisten.

Stichwort Flüchtlinge, welche Staat war und ist denn federführend bei der Leitlinie welche die EU fährt? Deutschland...wir sind u.a. die EU und hier wird ganz klar der weg genommen den die deutsche Regierung eingeschlagen hat, übrigens eines der wenigen Länder die sogar "Werbevideos" in entsprechenden Regionen ausstrahlen lies damit auch jar alle kommen. Die EU Linie in der Flüchtlingsfrage könnte eine Abschrift der Linie unser regierenden Parteien sein.
 
@0711: da hast du zum teil recht... deutschland ist das leittier, aber auch nur weil es das kann... keine EU, kein Leittier... Die DE regierung ist eh schon seit längerem ausser kontrolle und es ist nur eine frage der zeit, bis der Mop durch den reichstag fegt...
 
@Maggus2k: Oder es ist einfach weniger Geld da und man achtet somit eher auf die gezielte Förderung?

Dank Thatcher hatte Großbritannien eine Sonderrolle, sie haben einen Haufen Geld wieder zurück bekommen (66 Prozent), dieses wurde umgangssprachlich als Britenrabatt bezeichnet. Diese Rückzahlung sollte einst dazu dienen, dass das arme Land, mit geringer Agrarsubvention, nicht so hart belastet wird. Diese Erleichterungsklausel wurde aber auch noch immer angewandt als GB zu den reichsten Ländern gehörte.
 
@0711: Ich vermute das eigentlich auch. GB könnte (vereinfach) eine zweite Schweiz werden, nur in Groß und ohne Schengenraum. Das Land hat einen viel zu großen Markt schon durch seine Bevölkerungszahl, als dass sich irgendjemand ein bilaterales Abkommen sparen würde. Und wenn Schottland und Nordirland wegbrechen, wäre es auch von der Fläche näher an der Schweiz ;) So oder so, ohne die EU können sie sehr viel schneller auf Situationen reagieren. Und da sie weder im Euro- noch im Schengenraum waren reißen sie sich mit dem Austritt auch kein Bein sondern eher den kleinen Finger aus. Blöd laufen wird's nur wenn die rechtspopulistischen Kräfte hinter dem Brexit das Land weiter auf Abschottungskurs bringen.
 
@lutschboy: ich glaube eigentlich eher dass die Regionen welche gegen brexit waren eher in die Situation geraten die du ansprichst, die, die für brexit waren und bisher von der eu eher profitierten aber die verlierer sein werden - im Gegensatz zur schweiz gibt es ja größere Landesteile denen es nicht so gut geht,
 
Es ist doch nur alles ein marktpolitisches Spiel. Wir brauchen keine EU die uns kontrolliert, überwacht und einschränkt. Ein freier Binnenmarkt ist das Beste ohne Geld und Meinugskontrolle.
Ich finde, das alle die so denken Rechts sind ist, der "absolutester" Quatsch. Die sozialen Netzwerke sind da der Nährboden für unware Beurteilungen unserer Gesellschaft.
Ich bin gegen EU wie sie jetzt ist aber für die Unterstützung von Hilfesuchende.
GB hat es richtig gemacht. Lasst euch von den Kapitalisten Oberfuzzies nicht verrückt machen. Die
wollen nur die Welt beherrschen, ne Brain.
 
Ich würde mal sagen, dass es nun immer noch zum großen Teil auf England ankommen wird, ob andere nachziehen. Sollte es England nach 2 oder 3 Jahren großartig gehen (vielleicht sogar besser als vielen EU Mitgliedern, das ist allerdings nicht sonderlich schwierig), werden andere Staaten nachziehen. Ich habe mich mal so umgeschaut, und es scheint, dass viele gegen die EU sind.
 
@WindowsNutzer8:

So lange unser System des Kapitalismus weiter in Europa herrscht, wird die EU zum "Tauschhandel" benötigt. Denn, auf dem Papier wird Geld verdient, nicht durch tatsächliche Arbeit mehr und dieses System funkt nur in einem globalen Markt, zum Leidwesen vieler.

Tritt nur ein Land aus, muss dieses Land ein anderes System fahren, denn, auf globalen (subventionierten) "Tauschhandel" kann das Land nicht mehr setzen. England wird tot gerechnet werden müssen, durch die EU, zum Schutz der EU.
Das ist DAS, wovor gewarnt wurde.

Der Euro ist international, sehr stark, stärker als der Dollar. Marktwirtschaftlich, ist dazukommend Europa eine Hausnummer, auch zum Vorteil, z.B. für die USA, aber genauso ein Gegner für die USA, der Euro! Und nun kommt eigentlich der große Schlamassel für uns, China (BRICS) kann sich mit einer Weltwährung Euro anfreunden. Die USA nicht !!!
Und nun stellt sich die Frage, ob nun das Ende der EU und des Euros durch England eingeleitet wurde, durch ein englischsprachiges Land!

Wir haben hier leider ein Problem, wir sehen uns hier nur, Deutschland und vielleicht noch Europa, weltwirtschaftlich ist für die meisten schon zu hoch. Wir meinen, ohne EU ginge es uns besser, wie denn, wenn uns dann China und die USA den Wert der DM vorschreiben, das Gleiche, was wir heute gegen andere Länder machen, mit dem Euro, sogar die Weltwährung, den Dollar, in Probleme bekommen können.
Noch schlimmer dazu, keine Frage, Deutschland könnte es ohne EU und mit DM wieder, vielleicht wieder, packen, aber, wir haben einen großen Fehler gemacht, das Outsourcing, in Länder, die uns dann - ohne EU hinter uns - Vorschriften machen werden. Das ist unser Problem, wie schnell wir dann wieder umstellen können, zur eigenen Produktion, im eigenen Lande.

Wenn man die EU auflösen möchte, müsste man unser halbgares kapitalistisches System dahinter erstmal auflösen, dann ginge es vielleicht. Aber nicht so, wo alles schon "kommunistisch" subventioniert wird und zugleich auf dem Papier dazu kräftig kapitalistisch abgegriffen wird und letzteres mehrfach. Denn so etwas funkt nur in einem System wie der EU, mit Absprachen, wo sogar noch "Müll" hin- und hertransportiert wird und per Papier daran verdient wird.
 
och gottchen...die lieben Händler...die liebe Industrie, die liebe Wirtschaft...ohh neeein wie schlimm! Ich finds ganz klasse wenn man mal son Dämpfer bekommt. Kann sie dabei leider nicht bedauern. Zu nem Wachstum gehört eben auch mal ne Rezession bzw. n Abschwung. So läuft das System.
 
@legalxpuser:

echt schlimm, schnief ;-)

nur, solche Rezessionen treffen nie die, die genug haben, es trifft immer nur die, die sowieso schon nichts mehr haben und auch davon gibt es in England reichlich.
 
@Kruemelmonster: Das normale Volk wird von xExits nie etwas bemerken, das sind nur die fetten Konzernbosse die nun mal ne Yacht weniger im Monat bekommen.
 
@Shadow27374: Tut mir leid. Aber hast du dich auch nur einmal im Leben mit Wirtschaftsthemen befasst? Hast du auch nur einmal über die Geschichte der letzten 4 oder 5 Jahre nach gedacht?
Wer waren denn die wirklichen Verlierer der letzten Krisen?
Die Arbeitnehmer! Der Kleine Mann! Wer wird denn entlassen, wenn es der Wirtschaft schlecht geht? Der Chef?? Wo lebst du denn? Wolkenkuckucksheim? Die großen Bosse verdienten weiter Millionen und gewährten sich weitere Millionen an Boni, während sie wegen schlechter Wirtschaftslage Arbeitnehmer entlassen.
Frag doch einmal deine Eltern ob sie eine Lebensversicherung oder andere Altervorsorge haben. Frag sie doch einmal wie es damit z.Zt. aussieht. Sie werden dir ein ganz anderes Bild deutlich machen, als das was du hast.
Die Zinspolitik die es wegen der Bankenkrise gibt, macht den kleinen Mann arm und die Reichen immer reicher.
Der Reiche kauft mit seinem weiter sprudelndem Geld weitere Firmenanteile, Immobilien, Ländereien, Rohstoffe, Gold usw. usw. Im Notfall auf Kredit. Die waren nie billiger.
Um dein Bild mit der Yacht einmal der Realität an zu passen. Der fette Konzernboss kauft sich keine Yacht weniger, sondern eher noch öfter eine und dann deutlich größere Yacht.
Das sind jetzt aber auch alles kein Geheimnisse. Man muss sich nur einmal informieren um mitbekommen zu haben, dass die Gewinner der letzten Krisen immer die Reichen waren!
Beim Brexit werden die größten Verliere vermutlich die Rentner sein, die begeistert dafür gestimmt haben, weil man sie mit falschen Zahlen und unhaltbaren Versprechen gelockt hat.
Falls du nicht gerade Millionärssohn bist oder der neue kommende Bill Gates, gewöhn´ dich schon einmal an deine Rolle!
 
Der Anfang ist gemacht. Nun sollten andere Länder es endlich wagen und nachziehen. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
 
@EinerVomPack:

Welches Ende mit Schrecken und für wen?
Die schon haben, verlieren nie etwas, gewinnen sogar noch daran. Verlieren tut immer der normale Mensch, bis hin zum Verlust des Lebens durch solche "Spielchen"

Egal, welche Ideologie man auch hat und vertritt, ohne gut gehender Wirtschaft dahinter, funktioniert kein System heute mehr. Egal dabei, welche Ideologie man sich zurecht zimmert, geht es einer Wirtschaft schlecht, trifft es alle.
Alternative gibt es nur eine, "Zurück auf die Bäume ihr Affen", ob man das will.
 
@Kruemelmonster: Egal wie viele Krisen wir hatten, der normale Mensch auf der Straße, der Arbeiter der wird davon nie etwas bemerken, so wie alle Jahre zuvor. Nur Konzerne machen nun endlich weniger Gewinn.
 
@Shadow27374:

Vielleicht überdenkst du mal was Rezession bedeutet und das bei unserer Weltwirtschaftslage derzeit.
Wie ich schon geschrieben habe, das starke Europa mit einer starken Währung ist zum einem gut für Anleger und Spekulanten, aber zugleich der purster Horror bei Verschuldungen.
Eben wie auch Europa zur USA, toller Handelspartner für die USA, aber zugleich der Horror schlechthin, wenn via China an der Weltwährung, dem Dollar, gesägt wird.

Kracht es irgendwo jetzt, Europa bricht zusammen, muss du nachrangig mit einem weltweiten Währungsschnitt rechnen. Die große Angst, schon ein wenig länger. Was bedeutet das aber, richtig, die Länder selbst, stoßen sich gesund. Für den Kleinen bleiben aber die Schulden, in gleicher Höhe, bei hälftiger Einnahme. Da können sich viele dann die Kugel geben. Es erfolgt ein Ausverkauf, durch jetzt schon den Reichen.
Daher verlieren auch Reiche kaum was, die profitieren immer.

Nur, die jetzt schon unten nichts mehr haben, da stellt sich dann die Frage, ob ein Staat dann noch Sozialleistungen zahlen kann. Zudem, bei einem Zusammenbruch wird es auch erst keine Arbeit mehr so geben. Es wäre ein Desaster, böse Zungen nennen es dann, "Gesundschrumpfung". Was nichts anderes bedeutet, wie, weniger Menschen.

Ja, keine Frage, einen richtigen Zerfall Europas wird sich gewünscht, seitens Amerika, ein Konkurrent ausgeschaltet. Aber auch zu dünn gedacht, seitens Amerika, denn Amerika ist überschuldet und der den Hahn zudrehen kann, ist China.

Daher, eine Krise ist da gar nichts gegen. Es wird dann hart, sehr hart und all die meinen, Deutschland raus aus der EU, sollen erst mal die Frage beantworten, wie sich dann Deutschland wirtschaftlich behaupten will, mit was, mit welchen Produkten, wo wir überall doch Outsourcing betreiben, zu Dumpingpreisen in der Herstellung, diese Abkommen dazu dann aber wegfallen.

So schlimm, wie die ganzen Wirtschaftsabkommen auch scheinen mögen, auch in der EU und global, es bewahrt uns aber vor Krieg und purster Armut. Keine Frage, auf Kosten anderer. ABER, kollabiert es hier, sind wir die Anderen, was den jetzigen Anderen dann noch weniger bringt.

Daher immer wieder lustig der Aufschrei nach "Raus aus der EU" ....... aber, über, WAS DANN, keinen Kopp machend. Auf den Boden mal wieder kommen ! Wir sind keine Wirtschaftsmacht und wir spielen nur im Export die große Geige, weil wir für billig Outsourcing betrieben haben, zu Lasten unserer eigenen Arbeitsplätze.
Früher hatte mal Made in Germany einen Namen, heute nicht mehr, da vieles nur noch Billigschrott, billigst hergestellt unter Dumpinglöhnen, irgendwo im Ausland.
Würden wir das zurückdrehen, dann wären wir real stark als Deutschland, aber so, nie nicht.
 
@Kruemelmonster: Verstehst du also unter dem aktuellen Europa ein starkes? Im Moment bringt anlegen (mangels Zinsen) nichts und Verschuldungen sind der Horror, weil diese Zinsen nicht sinken. Von mir aus kann Europa ruhig zusammenbrechen. Eigenständige Lände mit intakten Grenzen. Anders kann das ganze nicht mehr gerettet werden.
 
@EinerVomPack:

ja, Europa ist stark, durch das Bündnis. Nicht moralisch gesehen, da ist Europa ein Ausbeuter sondergleichen.
Aber, das Prinzip, des "subventionierten" Handel, ist überall anwendbar. Was wir dazu noch in Griff kriegen müssen, ist die Ausbeutung, zzgl. tatsächlicher sozialer Absicherung. Z.B. ein BGE würde in so einem System absolut funktionieren und ja, dazu werden Menschen gebraucht, die den Geldumlauf dauerhaft halten.

Nochmals dazu, heute wird auf dem Papier Geld verdient, auch mit dem "subventionierten" Handel, oder auch auf "Müll" der nur durch Europa hin und her transportiert wird. Es klingt irre, ist aber leider so. Unser System müsste tatsächlich schon als kommunistischer Kapitalismus bezeichnet werden, wo die Menschen schön das System, auch mit unterbezahlter Arbeit, aber dann mit Konsum im Kollektiv, aufrecht erhalten.

Nochmals, Deutschland alleinig wieder, mit der DM dahinter, hätte so gar keine Chance mehr. Nochmals, wir haben keine Wirtschaft mehr, die noch selbst herstellt. Es wurde alles durch das schöne Wort Outsourcing ausgelagert, eben wegen billig, verbunden mit Arbeitsplatzvernichtung hier. Das zurückdrehen, ist bei unseren hohen Lebenskosten, nur noch mit hohen Löhnen möglich, was die Waren teuer machen würde. So teuer, dass du dir dann das Wort Export abschminken kannst, selbst den Absatz im eigenen Lande.
Sollte man das in Deutschland doch noch wieder hinbekommen, muss man tatsächlich die Grenzen dicht machen und so stark verteidigen, dass die Außengrenzen meterweise rot getränkt wären. Alternativ, Sklavenhaltung in Deutschland, die für Brot und Wasser arbeiten.
 
@Kruemelmonster: Ja, das ist das Problem. Das im Land kaum produktion stattfindet. Das muss geändert werden. Und durch was ist das mehr zu erzwingen als durch geschlossene Grenzen?... Abgesehen davon bedeuten geschlossene Grenzen ja nicht Importstopp. Ich kann auch jetzt aus China oder was-weiss-ich importieren - und die gehören auch nicht zur EU.
 
@EinerVomPack: <Ich kann auch jetzt aus China oder was-weiss-ich importieren - und die gehören auch nicht zur EU.>

die EU ist aber ein anderer Handelspartner für China, als ein Deutschland ohne EU.

England wird genau das erleben, wenn sie austreten.

Ich versuche dir das noch mal mit dem Outsourcing verständlich zu machen, über die EU als Handelspartner sind hier ganz andere Preise aushandelbar, als wenn es jedes Land alleine versuchen würde. Daher sind Auslagerungen, Teilelieferungen, Komponentenlieferungen so billig. Was wir grad noch in Deutschland machen, ist zusammensetzen, selbst in der Automobilbranche.

Fällt die EU weg, fallen auch die Handelsabkommen weg und wir müssten wieder selber alle Komponenten herstellen, zu Preisen, die im Wettbewerb dann untragbar werden würden.

Sagt schon alles aus, wir profitieren durch die EU und zwar alleinig nur durch den Handel. Intern, in der EU, profitieren wir nicht, aber durch Waren hin und her schieben, wird auf dem Papier verdient, durch Subventionen. Ein in sich irres System, aber ohne das System, müsste jedes Land selbst aushandeln, ohne Handelsabkommen.
Alleinig, die EU würde zerfallen, würden wir als Deutschland es auch nicht schaffen, bzw. mit riesigen Verlusten und sehr langer Durststrecke.

Genau daher, ist es immer wieder lustig, das Menschen den Austritt aus der EU fordern, wenn wir das tun, sind wir wirtschaftlich platt. Wir profitieren von den Handelsabkommen der globalen EU. Diese Abkommen wären weg, wenn die EU zerfällt und nochmals, mehrere Länder können besser aushandeln, als ein Land, dazukommend, abgesprochener Handel untereinander, in der EU, unter der EU. Daher so stark die EU.

Was wir dadurch machen, ist eines, Ausbeutung in anderen Ländern. Aber, wenn nicht, hätten diese Länder gar nichts. Das muss man auch noch dazu sehen.
Weiter, werden aber auch andere Handelsbündnisse geschlossen, so auch die BRICS und selbst in armen Ländern. Es geht auch gar nicht mehr global anders.

Wo wir das Problem in der EU selbst haben, ist selbst die Ausbeutung hier, durch immer geringere soziale Absicherung, als Druckmittel. Das muss sich ändern. Ein BGE wäre dazu denkbar. Denn so wie jetzt, dreht sich die Spirale irgendwann tot.

Aber nun zu meinen, weg mit der EU, schießt man sich selbst noch die Wirtschaft kaputt, zusätzlich. Unsere hier, wovon z.B. Amerika dann profitieren könnte.
Nochmals, ohne funkende Wirtschaft, hat der Mensch auch kaum noch eine Chance. Das sollte einem schon bewusst sein. Wir leben alle davon.
 
@Shadow27374: Mal mit der Lebenserfahrung eines 59-jährigen, der sich durchaus mal mit Lesen, Geschichte und sonstigem Schnickschnak beschäftigt, von dem du wohl meinst das ist alles Blödsinn und der es vom Arbeiterkind ein wenig nach oben arbeiten konnte.
Deine Meinung ist so dermaßen falsch, wie eine Meinung nur falsch sein kann. Du bist ja vielleicht schlau genug, Google mit der Frage zu beschäftigen wer die Verlierer und wer die Gewinner der Bankenkrise sind. Du wirst vor erstaunen wohl mit offenem Mund und schreckgeweiteten Augen vor dem Ipad sitzen, wenn du die bittere Wahrheit erkennen musst.
Schon irgendwann einmal gehört der Chef wird wegen schlechter Wirtschaftslage entlassen? Nein?? Schon einmal davon gehört, Arbeiter werden wegen schlechter Wirtschaftslage oder sogar nur geringerer Gewinnerwartung entlassen? Ja?? Liegt daran, dass es immer so herum läuft. Es sei denn der Chef ist ne Krampe. Dann wird er mit Abfindung entlassen und hatte bis dahin das 10 - 20 fache Gehalt des Arbeiters und konnte in einem Jahr so viel an Eigentum schaffen, wie der Arbeiter in seinem 45-jährigen Arbeitsleben. Wenn der Arbeiter Pech hat ist die Firma wegen der Krampe dann pleite und er als Arbeitsloser, der wirklich ganz große Verlierer.
Einmal eine Frage. Seid ihr Kiddies inzwischen alle mit völliger Ahnungslosigkeit geschlagen wenn es um das reale tatsächliche Leben geht? Wenn man hier einige Meinungen liest fragt man sich, werden diese Leute irgendwo gefangen gehalten und jede Art von Nachrichten wird ihnen verweigert. Hier gibt es Leute die haben nicht für einen Cent Ahnung vom wirklichen Leben.
Ich habe große Angst vor der Zukunft!
 
@Abzdef: <Ich habe große Angst vor der Zukunft!>

...... und du beschreibst nur die Folgen von bisherigen Krisen, die alle noch glimpflich abliefen.
Auch eben aufgefangen durch Staatenbündnisse, die stützend eingriffen. Oder eben auch China und USA, wo liegen eigentlich unsere Goldreserven, schon in China ;-) ..... wird ja vermutet (Ausverkauf der USA).

Auch wenn fast alle Staaten untereinander verschuldet sind, funkt aber das System und es wird auch untereinander gestützt, weil man eben mächtige Bündnisse nicht zerfallen lassen kann, weil darunter eben auch der Handel leidet und zwar beides, Export & Import. Im Endeffekt sogar zum Krieg führen kann, was unter Wirtschaftsmächten zum Chaos auf der Welt führen würde.
So dumm sind die ja auch alle nicht.

Was nun aber hinter England steckt, das wissen wir nicht. Nur es ist eines der englischsprechenden Länder und die haben ein Bündnis. Zerfällt nun durch England Europa, muss man sich fragen, wem bringt das etwas, wenn Europa viel mit China macht.
Vorab müssen wir aber mal darüber nachdenken, was kommt als Steigerung einer Rezession, das ist im schlimmsten Falle, der Währungsschnitt. Das wäre das Schlimmste was uns Deutschen treffen könnte, bei zeitgleichem Zerfall Europas. Es wird ja befürchtet und zwar ein weltweiter Währungsschnitt und dann hätten wir den Super-Gau. Dagegen wären alle Krisen bisher dann Peanuts.

Genau daher auch die große Angst vor dem Zerfall Europas.

Dazukommend wissen wir noch gar nicht, wie weit die BRICS ist und die wollen Europa und auch den Euro als Weltwährung. Einer großen Macht, wird das garantiert gar nicht schmecken.

Spielball Europa wird garantiert nicht lustig für uns. Mit England müssen wir abwarten.
 
4 Tage nach dem Votum. Leider erst gestern eine Artikel in der Herald Times gelesen, der zwei Tage vor der Abstimmung geschrieben wurde. Und es ist vieles Eingetroffen. 1. Aussage war was passiert nach dem Brexit. "Die EU Gegner haben immer nur gerufen, UK out, aber was passiert wenn es wirklich soweit kommt? Es liegen keine Konzepte für "Dannach" vor. Und dem ist auch so! Das Votum hat gezeigt, das die Faschisten und Rechtsnationalisten nur gut reden können, aber keine Lösungen bieten. Was haben Fahrage und Johnson gemacht? Der eine hat seine Lügenzahlen (350 Mio.Pfund/Woche an die EU) offiziell als Lügen bestätigt/ wollte damit nichts zu tun haben und der Andere weiß nicht was er jetzt machen soll. Bzw. Keiner Weiß was als nächstes kommt, was zu tun ist, Wie sich GB wirtschaftlich weiter entwickelt.

EU Austritt und Wirtschaft: Wenn es zum Brexit kommt, werden die Briten sehr schnell versuchen mit der EU ein Handelsabkommen abzuschließen. Mit den Einzelstaaten wäre das zu Aufwändig. Die Bedingungen der EU sind allerseits bekannt. Freier Markt, keine Zugangsbeschränkungen, Freie Arbeitsplatzwahl und Residenzfreiheit. Sprich so als hätten die Briten nicht die EU verlassen. Also die nächste Demontage der Rechtspopulisten.
Weiterhin werden ohne die Briten dann in de rEU Regeln durchgepresst, denen die Briten sich immer widersetzt haben. Siehe Finanztransaktionssteuer usw. Viele EU Institutionen in London werden nach Brüssel oder Frankfurt wechseln, da London out ist. Auch die Banken werden mitziehen, da London für EU Finanzgeschäfte Unattraktiv ist. Und genau das wird auch in Deutschland passieren, wenn dieser Schwachsinnige Vorschlag der Rechtspopulisten Gerxit tatsächlich gehör findet.

Leute schaut für die nächsten 8 Jahre auf Großbritanien, dann könnt Ihr sehen wohin Fremdenhass und Rechtspopulismus führen.
 
@robs80: <Und genau das wird auch in Deutschland passieren, wenn dieser Schwachsinnige Vorschlag der Rechtspopulisten Gerxit tatsächlich gehör findet. >

Das klingt doch derzeit viel lieblicher,
"demokratischer Neuanfang"
und über alle Punkte hierzu, hat der Bürger zu entscheiden.

Das klingt echt sooooo guuuuut, unter dem Namen Demokratie, hin zu Einzelstaaten, die sich wieder bekriegen werden, voran wieder Deutschland. Das bringt Gewinn, wenn Amerika dann ganz Europa besetzt.
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