Deutsche Flugsicherung fordert: Kein Drohnenflug ohne Anmeldung

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) will in einer geplanten Neufassung der Luftverkehrsordnung eine Registrierungspflicht für Drohnenpiloten durchsetzen. Der Präsident des Deutschen Modellflieger Verbands kritisiert, dass man damit vermutlich ... mehr... Intel, übernahme, Drohne, Aufkauf, Ascending Technologies Bildquelle: Ascending Technologies Intel, übernahme, Drohne, Aufkauf, Ascending Technologies Intel, übernahme, Drohne, Aufkauf, Ascending Technologies Ascending Technologies

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so ein Aufwand ab 250g Drohnen. .
muss dann auch jeder Vogel der das Gewicht ereicht ne Nummer tragen.und vor allem. wer will das dann noch kontrollieren . sollten sich lieber um andere sachen kümmern die wichtiger sind.
 
@eltonno: der witz ist ja noch ein anderer. wie alles werden auch die dronen immer kleiner und leichter bei gleicher flugstabilität und bildqualität. das geht langsam aber es tut sich was. bin gespannt wann die 250gramm mit guten drohnen unterschritten werden.
 
@Matico: Dann kann man das Limit ja immer noch nach unten korrigieren.
 
@eltonno: Die Forderung ist, zumindest bezüglich Registrierung / Erlaubnis, voll berechtigt! SIM-Karte finde ich dann doch auch übertrieben.

Sicherheit betrifft ja nicht nur den Flugverkehr (hat ja schon Probleme gegeben!), sondern auch andere Sicherheitsprobleme (Absturz, Einhaltung von Schutz- / Gefahrenbezirken / Überflugverbote, Einhaltung weiterer gesetzlicher Bestimmungen usaw....)!
 
Es gibt leider einfach zu viele Idioten die meinen es wäre besonders "cool" in der Nähe von Flughäfen, über Menschenmassen oder Regierungseinrichtungen eine Drohe fliegen zu lassen. Bis sich das nicht ändert... Kann ich die DFS schon verstehen.
 
@Stratus-fan: Ja? Gibt es die wirklich? Erst neulich hieß es, ein Flugzeug sei im Landeanflug in London fast mit einer "Drohne" kollidiert. Nach intensiven Untersuchungen gab es dann einige Wochen später das Ergebnis: Keinerlei Nachweis, dass es sich um eine "Drohne" gehandelt haben könnte. Um nicht zu sagen: Es gab überhaupt nichts, was irgendwie nachweisbar gewesen wäre... Aber das schreibt dann natürlich keine Zeitung...
Für einen einigermaßen brauchbaren Quadrocopter bist du schnell über 1000€. Sowas setzt wohl niemand leichtfertig aufs Spiel. Und... was bitte ist das Problem mit "Regierungseinrichtungen"? Von was reden wir? Agentur für Arbeit?
 
@Skystar: dann guck dir mal auf youtube an was alle gemacht wird. Ich fliege rc Helis und sehe mein Hobby von den Dingern bedroht. Da ich über 5kg fliege muss ich eine Versicherung haben, darf nur am vereinsplatz fliegen und muss Flugbuch führen. Jetzt soll die Freiheit wegen der Drohnenpest noch weiter eingeschränkt werden. Es wird einfach viel misst gemacht und für Drohnen muss eine Regelung her. Die Dinger sind zu einfach zu bauen und noch viel einfacher zu fliegen, darum beschäftigt man sich auch weniger mit dem Thema (viele nicht alle).
 
@wolver1n: dronenpest. das ist das problem heutzutage. jeder haut auf jedem rum wie irre. verständnis ist es was dieser gesellschaft fehlt. zum beispiel dafür, dass man für recht wenig geld etwas bekommt das man mit dem handy steuern kann. das fliegt. und dazu noch coole aufnahmen macht. man muss nicht die chaoten mögen. aber mir missfällt diese einstellung sehr. weil man sie in so vielen bereichen heutzutage findet. bitte entschuldige, dass nicht jeder geräte fliegt die man fast selbst besteigen kann und sein halbes gehalt und seine freizeit investiert. bitte entschuldige, dass der mainstream dein hobby bedroht. so wie die konsolen die pc's. es gibt da ja viele analogien. da kann man auch schnell politisch werden.
 
@Matico: Das Problem heutzutage ist in Wahrheit, dass zu viele Leute dem (angeblichen !!!) Fortschritt huldigen ohne die Entwicklungen kritisch zu betrachten oder gar kritisch zu hinterfragen. Und DIESE Einstellung mißfällt MIR! Weil sie mittlerweile soooo verbreitet ist! Alles was neu ist muß man haben. Alles was machbar ist ist Fortschritt und muß / darf gemacht werden, und....und...und...! Und Recht hast DU! Es gibt sooo viele Analogien. Warum erlauben wir dann nicht diese Strassenrennen, auch wenn dabei immer wieder Leute zu Schaden kommen (Tote, Verletzte usw.!). Und Recht hast Du, "... da kann man auch schnell politisch werden...."! Geht die individuelle Freiheit vor die Interessen / der Feiheit der Anderen?! Stecken hinter dem Dronen-Boom nicht eher wirtschaftliche Interessen als die Unterstützung der (angeblichen) persönliche freien Entfaltung mittels eines Hobbys? Leider ja zu Lasten anderer! Ob die es wohl wollen, dass dann fast überall und zu jeder Zeit Dronen über ihren Köpfen kreisen? Zu mir: NEIN DANKE !!!
 
@Kiebitz: obwohl du es etwas militant formuliert hast, ich gebe dir zu teilen recht. ich denke aber auch DU hast ein hobby das bestimmte leute gerne verbieten wollen (vielleicht ballerspiele?). wenn du zum amokläufer wirst haben alle ein problem. mountainbikes? die arme natur. und die fussgänger! ach, das kann man endlich weiter spinnen. jaaaa ich gebs zu, ich habe eine drone. seit gestern. bei meinem ersten versuch hat ein fahrradfahrer ABSICHTLICH versucht, die drone umzufahren. und dann geschimpft. wenn wir nicht wieder lernen, anders miteinander umzugehen wird es echt übel. und ich glaube schuld an diesem umgang ist das internet. unter anderem.
 
@Matico: Wie Recht Du hast mit "...wenn wir nicht wieder lernen, anders miteinander umzugehen wird es echt übel. und ich glaube schuld an diesem umgang ist das internet. unter anderem..."!

"...ich denke aber auch DU hast ein hobby das bestimmte leute gerne verbieten wollen..." Jau, Angeln. Da laufen auch "Natur- und Tierschützer"(???), herum wie die Spinner von PETA.

Aber kannst Du die Drohne nicht dort fliegen lassen, wo kein Radfahrer ist und nur wenig Fußgänger sind, z.B. auf ´ner Wiese, Sportplatz (wenn keine Veranstaltung ist) usw.
 
@Kiebitz: jupp, kann ich. ich war gestern nur so aufgeregt, wollte das unbedingt testen. aber ich sehe, wir sind da grundsätzlich einer meinung. wenn das miteinander nicht wieder durchstartet sehe ich schwarz.
 
@Skystar: Und warum greifen die USA so hart durch? Hier ist es schon zu "Zwischenfällen" gekommen. Es geht nicht darum einen Unfall oder Absturz zu Provozieren sondern in Zukunft, bei steigendem Drohnenverkehr dieses zu vermeiden. Wenn ein Flugzeug mit 300 Passagieren an Board fliegt und aufgrund einer Drohne, deren Halter man nicht kennt, da er sich schnell aus dem Staub gemacht hat abstürzt, möchte man den Hinterbliebenen nicht sagen müssen "Eine Drohne hat das Teil am Flugzeug beschädigt und darauf hin ist das Flugzeug im Landeanflug abgestürzt, den Verursacher konnten wir leider nicht ermitteln". Schönes Szenario, vielleicht etwas überspitzt, Aber Flugsicherung ist kein Ponyhof.
Wer sich in der Luftfahrtbranche auskennt, wartet ja nur noch auf so einen Schritt und dieser ist nachvollziehbar. Das Verhalten auf dem Flugfeld ist sehr streng reglementiert. Vögel (insbesondere größere Ansammlungen) werden verscheucht, damit Sie nicht in die Triebwerke gelangen. wer einmal gesehen hat, was So ein Triebwerk alles einsaugt... weiß was mit einer Drohne in 50m Abstand passiert. Und da auch hier im Lande die Anzahl an "idioten" (Menschen die nicht Nachdenken was Sie mit Ihren Handlungen auslösen) stetig zunimmt (Leider), muss So eine Regelung her.
 
@Skystar: Nur weil es keine Nachweise im Nachhinein gab heißt das nicht, dass es nicht trotzdem passiert ist!

Ach ja und die Agentur für Arbeit gilt nicht als Regierungseinrichtung, sondern als Einrichtung des öffentlichen Rechts und das ist etwas komplett anderes!
 
@Scaver: Oh man!? Du kannst doch nicht von solchen Leuten hier entsprechende Kenntnisse erwarten.

Vielleicht sollte man man solchen Leuten erklären, dass es um ausgesprochene sicherheitsrelevante "Einrichtungen" geht wie Atomkraftwerke, Kraftwerke, militärische Einrichtungen, Flughäfen, Krankenhäuser und natürlich auch im weitesten Sinn um "Regierungseinrichtungen" wie z.B. Parlamentsgebäude usw...usw...usw...!
 
@Skystar: Selbst die Hersteller von Coptern (insb. DJI) haben in ihre Software ja jetzt schon Fluverbotszonen einprogrammiert, die mit dem GPS abgeglichen werden. Willst Du die in einer Einflugschneise starten, passiert bis auf eine Fehlermeldung nichts.

Es gab schon einige dokumentierte Beinahe-Kollisionen. Die zu beweisen ist u.U. recht schwer. So ein Flugzeug ist ja nicht rundherum mit 4K-Videokameras ausgestattet. Und so eine kleine, weiße DJI Phantom vor bewölktem Himmel auszumachen ist dann nahezu unmöglich. Für das Radar sind sie auch zu klein.

Die Idee mit der "SIM-Karte" klingt doch sehr vernünftig. Obwohl es natürlich fraglich ist wie viel davon überbleibt, wenn so ein Copter wirklich von einer Triebwerk angesaugt wird.
 
@Stratus-fan: Im Grundsatz gebe ich Dir in allen Punkten Recht. Aber das mit der SIM-Karte finde ich dann doch etwas übertrieben.

Aber wenn, jetzt nicht ganz ernst gemeint, wenn SIM-Karte diskutiert wird, warum nicht gleich einen Flugschreiber? Bei der heutigen Minimalisierung doch eigentlich kein Problem. ;-)
 
@Kiebitz: Eine SIM-Karte dient zur Identifizierung bei Unfällen. Ein Flugschreiber hätte keinen echten Nutzen. Flugschreiber dienen vor allem dazu die Absturzursache zu untersuchen und daraus für die Zukunft zu lernen.
 
@Stratus-fan: ahja und es fliegen ja nur dji geräte.
es gibt zig hersteller und dann gibt es noch software die frei ist und sowas gar net hat
 
herr gott welche idioten werden da immer vorgeschickt.
es gibt genug vorschriften für multicopter.
und eine sim karte einsetzen sonst net starten ist blödsin.
das geht nur bei kauf teilen dann denn die selbstgebauten haben sowas ja dann gar net
 
Für Modellfluggeräte existieren noch ganz andere Regelungen. Zum Beispiel eine echte Einzelzulassung inklusive technischer Abnahme und Fluglizenz, wenn die ein Gewicht von 25kg überschreiten, etc pp.

Warum wird das wohl so sein? Ganz bestimmt nur, um die Leute zu ärgern...

https://de.wikipedia.org/wiki/Flugmodell#Rechtliches
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