PC-Reparaturen: Versicherte Kunden erhalten viel höhere Rechnung

Bei der Reparatur von Computern werden von den jeweiligen Dienstleistern oft wesentlich höhere Preise angesetzt als wenn ein unversicherter Kunde ihren Rat sucht. Und dabei geht es nicht gerade um kleine Differenzen. Das hat eine Untersuchung der ... mehr... Asus, Touch-Notebook, Vivobook, ASUS VivoBook S200, S200, Touch Notebook Bildquelle: ASUS Asus, Touch-Notebook, Vivobook, ASUS VivoBook S200, S200, Touch Notebook Asus, Touch-Notebook, Vivobook, ASUS VivoBook S200, S200, Touch Notebook ASUS

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Ist doch genau das gleiche beim Auto. Nix neues also...
 
@xerex.exe: die erste Frage wenn man ein Kostenvoranschlag haben möchte muss ich letzte Woche feststellen ist: Läuft das über die Versicherung?
 
@EvilMoe: Man kann es auch so machen ... angebot in der werkstatt , sagen das geht über die Versicherung ... geld von der versicherung holen und dann selbst machen.
 
@xerex.exe: doof dass die versicherung aber eine rechnungskopie will.
 
@xerex.exe: Das glaubst aber auch bloss du. Ich arbeite unter anderem für einen grossen Versicherer als Schadensgutachter.
Das Gerät kommt zu mir und da werden Schaden und Reparaturkosten ermittelt. Liegen die Reparaturkosten über dem Restwert, kriegst du den Restwert ausbezahlt und das Gerät wird verschrottet.
Eben um solchen Betrügern wie dir das Handwerk zu legen.
 
@xerex.exe: weiß nich was die zwei da unten wollen... aber das ist völlig "Legitim" nur du erhältst keine MwSt und die Reparaturkosten belaufen sich nach "listen" und werden mittlerweile von der Versicherung "geregelt" ... d.h. die Werkstatt geht da sicher net leer aus, aber kann da auch nicht ALLES machen <- aber es stimmt schon, dass oft wegen nen "etwas stärkeren Kratzer" die Stoßstange getauscht wird.

Nun ist es so, wenn du sagst du machst das selbst steht dir ein "gewissen Prozentsatz" zu... der Versicherung ist das egal was du mit dem Geld machst! <- schließlich geht es "weniger" um den schaden sondern um die sog. "Wertminderung" die du sozusagen versichert hast... und die hast du wenn du nicht reparierst dafür hast du n bisschen Geld oder du Reparierst und du BRAUCHST dafür das Geld...
 
@baeri: Da ist nichts legitim. Du darfst nur die tatsächlich angefallenen Kosten deiner Versicherung einreichen.

Und Du bekommst nur selten das Geld bevor die Reparatur durchgeführt und Du die entsprechenden Rechnungen vorgelegt hast!

Sorry, aber juristisch gesehen ist da gar nichts legitim, das ist 100%iger Versicherungsbetrug, wenn man sagt, es macht die Werkstatt, aber man macht es selber (und so hat es xerex.exe es ja gesagt).

Anders ist wenn Du dir nur den Kostenvoranschlag holst und deiner Versicherung dann sagst "aber ich mache das selber". Aber genau das wollte xere.exe ja nicht tun, sondern explizit das verheimlichen, weil es dann mehr Geld gibt (in seiner Theorie).
 
@Scaver: hehe... ja, nur dann bekommt man kein Geld... weil die Werkstatt das Geld bekommt, dass die Werkstatt der Versicherung in Rechnung stellt!

Soviel Hirn, dass man das natürlich "offen Kommuniziert" habe ich vorausgesetzt!
 
@xerex.exe: Das nennt man Versicherungsbetrug und das wird regelmäßig mit Haftstrafen abgestraft (oft auf Bewährung).
Außerdem bekommt man die fristlose Kündigung der Versicherung und wird so schnell keine neue mehr finden.
Das heißt legal sein Auto noch zu nutzen wird schwer. Man braucht dann jemanden, der das Auto für einen versichert.
 
@xerex.exe: naja...beim auto zahlst du dann den schaden in form verlorener schadenfreiheitsrabatte doppelt und dreifach doch selber...wenn du die versicherung behältst...
 
@Rulf: Aber nur, wenn Du Unfallverursacher bist.
 
@Rulf: dein SF wandert mit beim wechsel der Versicherung mit... es sei denn du schließt immer eine NEUE ab, dann hast du aber keinen SF das ist auch nicht wirklich günstig...
 
@Rulf: Das heißt also der einzige Geschädigte hier ist eine Versicherung?
GUT!!!
 
Das ist in allen Bereichen so.
Wenn ein Schadenfall über eine Versicherung abgewickelt wird, dann steigen die Preise.

Und das funktioniert einfach. Denn für die Versicherung ist es meist günstiger ein überteuertes Angebot zu zahlen als einen Sachverständigen einzuschalten.
 
@MrLongDong: Nein, daran liegt es nicht. Es liegt daran, dass es bei Versicherungen am Ende eben auch nur der Verbraucher zahlt. Und solange die Versicherung ausreichend günstig und die Gewinn hoch genug ist, damit die Zahlen stimmen, ist eine Nachforschung der Versicherung über die juristisch einklagbare Sorgfältigkeitspflicht hinaus nicht interessant.

Im Übrigen sollte man nicht so tun, als ginge das nur auf die Kappe der bösen Reparaturshop-Betreiber. Denn der Versicherungskunde hat in der Regel auch kein Problem damit, wenn alle deutlich mehr bezahlen, wenn er sich im Gegenzug sofort eine niedrigere Summe spart. Ist doch dasselbe wie bei der Schwarzarbeit.
 
@Niccolo Machiavelli: Tut mir leid dir zu widersprechen... aber doch. So ist es.

Ich bin Versicherungskaufmann und bearbeite Schadenfälle.
Wir bekommen jeden Tag haufenweise Rechnungen von denen wir genau wissen dass es günstiger geht. Aber dennoch zahlen wir diese im Kleinschadenbereich ohne zu zögern (<2000€).

Denn eine weitergehende Prüfung über einen Sachverständigen kostet uns mindestens 300 € je Auftrag.

Was der Kunde an Beitrag zahlt oder bisher gezahlt hat ist in der einzelnen Schadenbearbeitung erstmal irrelevant. Da wird höchstens im Nachgang eine entsprechende Sanierung vorgenommen.
 
@MrLongDong: Und inwiefern widerspricht das meinem Beitrag? Ich habe auch nicht gesagt, dass das nicht so läuft, sondern nur, dass das nicht der Grund ist. Sobald dieses System aber soweit ausgenutzt wird, dass die Prämien so stark steigen, dass die Versicherungen keine neuen Kunden finden oder die Gewinne dahinschmelzen, finden entweder auch bei Kleinschäden entsprechende Untersuchungen statt oder das Versicherungsprodukt wird eingestellt.
 
@Niccolo Machiavelli: Versicherungsprämien steigen immer. Aber die Höhe von Rechnungen ist nicht der primäre Grund dafür (Auch wenn die meisten Kundenberater das vorgeben).

Denn dass Rechnungen etwas, nennen wir es mal, "großzügig" berechnet werden, ist nichts neues. So ist es schon immer gewesen.
Tatsächlich bewegen sich die gestiegenen Schadenkosten annähernd im Inflationsbereich
(Ausgenommen in der Elementar und Sturmversicherung, da ist es tatsächlich mehr geworden)

Allerdings hast du grundsätzlich recht damit, dass eine Versicherung nicht über einen längeren Zeitraum mit einem Produkt miese machen würde.
Die Regulierungspraxis ändert sich dadurch nicht, da wie bereits genannt eine Begutachtung von Kleinschäden definitiv unwirtschaftlich ist.
Aber es ist durchaus üblich das Verträge in einem wenig rentablen Tarifwerk aufgekündigt werden.
So geschieht es bei uns momentan mit allen Gebäude- und Hausratversicherungen welche älter als 15 Jahre sind.
 
Liegt in der Natur des Menschen. Ich habe nichts anderes erwartet.
 
@Menschenhasser: dein Name sagt schon alles ?
 
das fällt denen jetzt erst auf. :D ist doch überall so
 
und da braucht es ein "Institut für Wirtschaftstheorie, -politik und -geschichte" dazu, um gängige tatsachen als neue erkenntnisse zu präsentieren?
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