PlayStation 3: Sony zahlt Millionen für Entfernung von Linux-Support

Mit der PlayStation 4 reitet Sony seit gut zwei Jahren auf einer Welle des Erfolgs und die Gaming-Sparte des japanischen Unternehmens genießt auch hohe Sympathien. Das war bei der Vorgängergeneration noch anders, damals hatte man mit PSN-Hacks, nicht ... mehr... Sony, PlayStation 3, PS3, Spielekonsole Bildquelle: Sony Sony, PlayStation 3, PS3, Spielekonsole Sony, PlayStation 3, PS3, Spielekonsole Sony

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Entscheidend ist aber, welche Auflagen die Kunden haben mit der Beweispflicht um überhaupt an das Geld zu kommen. Und der Aufwand rentiert sich sicher nicht (mehr). WIe oben gschrieben, man muss wirklich schriftlich beweisen, die PS3 besessen zu haben und vor allem beweisen, das Feature auch genutzt zu haben, nur das wird schwierig, außer man hat Fotos oder Videos mal von der Nutzung angelegt damals :D
 
@scary674: Ja, das mit der Nutzung von otherOS wird schwierig. Der Besitzbeweis dürfte durch die Einreichung einer Rechnung noch relativ einfach sein, sofern noch vorhanden. Andererseits lohnt sich für 9$ wahrscheinlich nicht mal das Raussuchen des Aktenordners in dem die abgeheftet sein könnte...
 
@scary674: Vor allem nachdem das Fat Modell sehr YLOD anfällig war. Meine ging damals nach nicht mal 2 Jahren kaputt.
 
@HellsDelight: Ja, meine ist auch noch im Keller mit YLOD
 
Wenngleich etwas unpraktisch in der Anwendung, könnte dieses Urteil womöglich zukünftig im Sinne des Verbraucherschutzes genutzt werden. Zum Beispiel könnte man Aktionen starten bei denen viele Kunden aufgefordert werden pro forma einen Beweis zu archivieren, dass sie alle möglichen Features genutzt haben (man könnte ja ein Protokoll anlegen mit dem das schnell umsetzbar ist, etwa "Videoaufnahme starten, durch Checkliste durchklicken, Videoaufnahme beenden" um damit eine Drohkulisse gegen den Hersteller aufzubauen, falls der ein bestimmtes Feature entfernen will.

Ansonsten sollte dieser Fall mal wieder vor Augen führe, was passiert, wenn man in geschlossene Plattformen investiert. Der Hersteller kontrolliert das Produkt und nicht der Besitzer.
 
@dpazra: "Sony hat sich mit den Klägern auf eine außergerichtliche Einigung verständigt.", und somit gibt es keinen Präzedenzfall. Außer das Gericht lehnt eine Einigung ab, dann würde der Streit weiter gehen.
 
@dpazra: Mit always on können nutzerverhalten protokoliert werden. Wird eher in dieser Richtung ablaufen.
 
@darius_: Was aber wenn Sony das nur mit ihrem eigenen OS im PSN sehen aber sobald einer Linux sie es nicht sehen (können) weil sie es eh nie interessiert hat?
 
55 Dollar ist immer zuwenig. Man hätte 200 Dollar verlangt. Damals kostet PS3 Fat 599 Dollar. OherOS-Funktion entfernt dann wäre 399 Dollar wert.
 
@Deafmobil: Das ist wirklich zu wenig. Vor allem was ist mit den Zollgebühren die Sony eingespart hatte womit sie bei der PS3 dank Linux, etc. behaupten konnten es wäre wie ein PC was die Zollgebühren reduziert hat wie es damals hieß?
 
Das heißt, 6 Jahre lang wurden Gerichte beschäftigt und Anwälte bezahlt. Wow. Einfach nur wow.
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