Opera zweifelt an Microsofts Browser-Akkutest & kontert ungeschickt

Microsoft sorgte vor einigen Tagen mit der Behauptung für Aufsehen, dass sein neuer Browser Edge so effizient arbeitet, dass auf Notebooks damit eine längere Akkulaufzeit möglich ist als in Verbindung mit anderen Browsern wie Firefox, Chrome ... mehr... Chrome, Opera, Edge, Microsoft Edge, Akkulaufzeit Bildquelle: Opera Chrome, Opera, Edge, Microsoft Edge, Akkulaufzeit Chrome, Opera, Edge, Microsoft Edge, Akkulaufzeit Opera

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Naja, wenn man schon meckert, dann sollte man es wenigstens richtig machen. Der Opera-Test ist ja wohl eindeutig speziell zugunsten von Opera konfiguriert worden.
 
@HeadCrash: Man hätte, falls vorhanden die Adblocker und Stromsparmodu bei den anderen beiden Browsern aktivieren müssen. Oder alternativ den Stromsparmodus im Opera Browser deaktivieren.
 
@laiki: insofern die anderen Browser sowas haben schon ja. Ansonsten würde ich eher sagen, Pech gehabt, Opera hat besser vorgelegt und programmiert.
Denn dann ist so ein out of the box test reine Augen wischerei
 
@BasedGod: Falsch, denn Out of the Box sind diese Sachen bei Opera nicht aktiviert und der Nutzer muss diese selbst aktivieren. Und das tun nun mal die wenigsten. Die meisten User Nutzen Software wie sie ist, ohne jemals auch nur das Einstellungsmenü zu öffnen, geschweige denn da etwas zu verändern.
 
@Scaver: Ich würde die User, nicht generell für dumm halten, aber gut jedem User bzw Firma, dass seine.
 
@BasedGod: also wenn es ein user schafft bei opera einen adblocker zu aktivieren, so schaffen es die user auch bei den anderen eine Extension zum adblocken zu installieren/aktivieren
 
@0711: Ändert nichts daran, dass es hier eine Stromsparmodus gibt, den andere so vielleicht nicht haben und der Test dann verfälscht ist.
 
@BasedGod: MS hat den stromsparmodus im System wovon auch edge "betroffen" ist (z.B. werden Flash Videos dann nicht im Hintergrund abgespielt), ich kann nicht sagen wie viel oder ob das was bringt beim browsen in einem tab aber er wäre da - wobei der "stromsparmodus" nun meiner Ansicht nach nicht so recht kritikwürdig ist, umso mehr dafür finde ich einen vergleich merkwürdig bei dem der eine browser nur die hälfte der seiten laden/rendern/darstellen muss, die anderen ähnliche Funktionen bieten könnten aber man sie dort nicht aktiviert/installiert...dann ist der vergleich einfach kein vergleich mehr

Auch die Sache mit "wir nutzen unsere Vorabversion" aber alle andern nur in hat einen etwas faden Beigeschmack....denn auch das kann die Konkurrenz liefern.

Und wohin ist eigentlich das Ergebnis von Firefox verschwunden?
 
@Scaver: Es geht hier um User die in Betracht ziehen aufgrund vom Stromverbrauch den Browser zu wechseln und denen ist die Verwendung von Adblocker und Stromsparmodus allemal zuzutrauen.
Was aber garnicht geht ist deren Stable und die eigene Entwicklerversion zu nehmen.
Darüber hinaus wäre sicherlich intressant gewesen, wie die andrem Browser mit nachgerüstetem oder externem Adblocker und Stromsparmodus performen.
 
@Scaver: man wird aber explizit bei der ersten Benutzung des Browsers darauf hingewiesen, diese Funktionen zu nutzen wo auch erklärt wird was sie machen. Das Einstellungsmenü muss also nicht dafür geöffnet werden.
 
@andy01q: Vermutlich würden die anderen Hersteller meckern, wenn die Entwicklerversion genutzt wird - denn da kann auch bei rauskommen, dass der Browser abschmiert und die Inhalte nicht fehlerfrei anzeigt.
Der Test von Opera soll wohl eher gerade die eigene Energiesparfunktion aufzeigen und beweisen wie Leistungsstark dieses Feature ist. Bei den anderen Browsern muss man auf Drittanbieter zurückgreifen, bei Opera ist es nun mal eben schon dabei. Das Ergebnis ist verfälscht, bei MS aber ebenso.
 
@laiki: Nur blöd dass die anderen Browser weder native Adblocker noch Stromsparmodus haben.
 
@moribund: Ja, das ist auch wirklich blöd an denen.
 
@HeadCrash: Ja, finde ich auch sehr enttäuschend. Wenn Edge endlich einen Werbeblocker hat, können wir nochmal sehen.
 
@Bautz: AdBlock (plus) kommt bald, auch für die offizielle Release.
 
@Bautz: soweit ich mitbekommen habe plant MS derartiges zumindest nicht direkt zu implementieren und verweist auf extensions
 
@Bautz: AdGuard ist spitze, kostet natürlich etwas, aber es funktioniert super und ich über alle Browser.
 
Jetzt bin ich gespannt wann Google sein Test durchführt und ich glaube welcher Browser gewinnen wird.
 
@Rammstein_Fan: Bestimmt Internet Explorer
 
@laiki: Netscape ist noch schneller. (wobei mir beim schreiben auffiel, dass ich das wirklich denke)
 
@Skidrow: Logisch - kann der doch vermutlich gar kein Netfix-Video abspielen -> mehr Akku. :D
 
Opera ist ein schlechter Verlierer geworden auf einem Markt, dem sie nichts mehr anzubieten haben.
 
@kkp2321: ich finde schon, dasd die was anzubieten haben: in meinen Augen die mit Abstand beste schnellwahl, eingebauter adblocker, die Möglichkeit, jedes Video (zb youtube) in einem kleinen Fenster im Vordergrund abspielen zu können, sync mit Smartphone, eingwbauter vpn und Zugriff auf Erweiterungen.
 
@Skidrow: nur weils eingebaut ist, bietet es nicht unbedingt einen vorteil gegenüber einer Erweiterung, welche die Features ergänzt.
Vivaldi ist das, was Opera hätte werden sollen.
 
@kkp2321: das Argument kannst du dann aber bei jedem Features bringen. Vivaldi ist auch klasse, aber die Performance reicht noch nicht sn opera ran, und die seitenkompatibilitat auch nicht. Habe ihn aber auch von Anfang an als ZweitBrowser installiert
 
@kkp2321: Nachtrag: der einzige große Vorteil für mich von Vivaldi ist, dass man die Tableiste auch seitlich anbringen kann. Das vermisse ich toral bei opera.
 
@kkp2321: Vivaldi hat auch durchaus Schwächen, während Opera Featuremäßig im letzten Jahr aufgeholt hat.
Optimal wäre ein Mix aus Vivaldi und Opera.
Dann wäre man wieder bei der Funktionalität von Opera 12...
 
@moribund: Ich finde nur, Opera hat sich keinen gefallen damit getan, diese Features alle nativ zu implementieren. Das meiste davon wäre als Erweiterung wesentlich sinnvoller gewesen.
 
@Scaver: Geschmackssache.
Erweiterungen haben auch einige Nachteile gegenüber nativ implementierte Features.

Zum Beispiel fügen sich Erweiterungen meist nicht so nahtlos in die Software ein, gehen auf die Resourcen oder bremsen aus, müssen immer extra gewartet werden, bedeuten bei Neuinstallation einen weiteren Aufwand, bilden ein Sicherheitsrisiko, stehen oft in Konflikt mit anderen Erweiterungen, können gewisse Aufgaben/Funktionen nicht so gut wie nativ erfüllen, etc

Und zumindest vor Jahren war es noch so: wer Erweiterungen will greift zum Firefox, wer es nativ will greift zu Opera.
So war für jeden was vorhanden. ^^
 
@Skidrow: Opera funktioniert außerdem prima mit Touch und im Tablet-Modus auf Windows 10. Ist seit einiger Zeit mein Hauptbrowser und habe es bisher noch gar nicht bereut.
 
@Skidrow: Nichts, was der FF mit AddOns nicht auch kann.
Nachteil: Wenn man das alles nicht brauvht/will, wird der Browser dadurch nur aufgeblähter und frisst mehr Ressourcen.

Alles nativ einzubauen ist sowas von sinnlos, birgt enorme Sicherheitsrisiken und ist eine Verschwendung von Systemressourcen.
 
@Skidrow: Vivaldi machts besser
 
Irgendwie machen die Jungs seit der erzwungenen Browserwahl in Windows nur noch schlagzeilen durch ihr mädchenhaftes Rumgehäule.
 
@Tomarr: nach deiner Definition fällt mir keine Firma ein, auf die das nicht zutrifft.
 
@Skidrow: Naja, irgendwo meckern sie alle mal rum. Aber bei Opera hört sich das immer irgendwie so an als wenn sie bockig in der Ecke sitzen und solange die Luft anhalten bis jemand kommt und ihnen sagt das alles gut werden wird.
 
@Tomarr: warum hört sich das bei opera so an und bei anderen nicht?
 
@Skidrow: Weil andere auch mit positiven Dingen auffallen, was Opera derzeit gar nicht mehr tut. Es fehlt das gleichgewicht.
 
@kkp2321: Na, das sehe ich aber anders. In den letzten Monaten hat Opera mit einigen netten Features aufgewartet.
 
@kkp2321: kann deine Ansicht nicht nachvollziehen. Aber ok. In letzter Zeit kamen ein paar sehr interessante Features. Davon berichtet WinFuture nur ungern, bringt halt zu wenig Klicks
 
@Skidrow: Naja, es ist schon ein Unterschied bei Opera zu erkenne. Angefangen bei "Buhu das böse Microsoft installiert seinen eigenen Browser vor und nicht unseren voll unfair." Und das obwohl Firefox damals sehr erfolgreich war, sprich der Fehler liegt da wohl eher bei Opera. Trotzdem haben sie dann ihren Willen bekommen indem es dann eine Browserwahl gab.

Oder dieses Beispiel hier. "Buhu, wir sind auf deim zweiten Platz, das sage ich inserer Entwikler-Mami die soll mal eine ENtwicklerbuild raus hauen damit wir es denen mal ordentlich zeigen können."

Gut, Steve Jobs mit seinen Atombomben auf Android etc. war jetzt auch nicht so seriös, aber zumindest damals war das iPhone noch weit vorne, von daher war das ganze Meckern auf hohem Level.

Ich würde mich da eher freuen wenn Opera mal eine Inovation raus bringt ohne diese durch irgendwelches Gemecker in Szene zu setzen und trotzdem schaffen sie mal etwas besonderes.
 
Wäre nicht das erste mal das falsche zahlen vorgelegt werden bzw geschönigt wird. Aber ohne Beweise will ich hier niemand was vorwerfen und das Ergebnis aus dem test so hinnehmen.
Allerdings hilft das auch nicht weiter, schließlich ist der edge was options Umfang und Einstellungs Möglichkeiten angeht, selbst noch hinter dem schlechten Internet Explorer. Die nutzerzahlen sind dementsprechend klein... Geht also wohl nicht nur mir so
 
Opera soll mal schön die Füße still halten, erst behaupten sie hätten kostenloses VPN in der Dev Build dann sagen sie es ist nur ein Proxy und jetzt ist es auf einmal in der neuen Dev Build komplett verschwunden und VPN kostet monatlich...
 
Ich benutze Opera seit ca. 1 Monat, davor habe ich Chrome benutzt, und bin sehr zufrieden. Technisch ist Opera mit Chrome eigentlich identisch, nur dass der Google-Spy wegfällt, Opera eine übersichtliche UI hat und High DPI (125%) korrekt unterstützt wird was bei Chrome immer noch nicht der Fall ist. Dazu noch Extra-Features und die Akkulaufzeit ist in jedem Falle besser als bei Chrome, auch ohne Stromsparmodus.
 
@Surtalnar: Vivaldi schonmal ausprobiert? Wenn du früher Opera mochtest, wirst du damit glücklich. Einiziger Kritikpunkt ist die zu kleine UI bei hohen Auflösungen.
 
@Bautz: Das wird schon noch. Vivaldi befindet sich nach wie vor (mehr oder weniger) im Entwicklungsstadium auch wenn es schon stabile Versionen gibt.

Ich bin jedenfalls mit Vivaldi (Snapshot) sehr zufrieden. Irgendwann werde ich auf die stabilen Versionen wechseln, aber dazu fehlen mir noch ein paar (wenige) Features und so lange bleibe ich bei der Snapshot-Version.
 
Ich würd gern mal hier alle sehen, wenn es um ihr eigenes Unternehmen ginge und das ohne schier endlose Milliarden als Backup. Bis auf das sie nicht die aktuellsten Builds verwendet haben, finde ich diese PR (!) nachvollziehbar. Ich würde den Leuten auch aufs Auge drücken, dass man hier nun mal Features hat die man natürlicherweise nutzen würde oder halt aktiv sind und somit einen deutlichen Vorteil gegenüber der Big Player hat. Ihr solltet froh sein, dass es überhaupt so kompetente Konkurrenz existiert und nicht so wie bei Grafikkarten zb. :)
 
Soso, Netflix-Videos im Browser gucken ist also laut Microsoft heute das Hauptszenario wozu man einen Browser verwendet. Das lässt irgendwie schon tief blicken worauf Microsoft seine Softwareentwicklung heutzutage ausrichtet. Offenbar ist die Software nur noch als Entertainment-Spielzeug gedacht. Aus dem Grund ist das letzte von mir verwendete Windows auch Vista und der letzte von mir verwendete Browser von Microsoft der Internet Explorer 6.

Bei mir sind aus Stromspar- und Sicherheitsgründen nicht nur im Mobilbetrieb sämtliche Videoplayer und sämtliches Scripting im Browser abgeschaltet. Das verhindert energiefressende Werbung oft schon ganz ohne Werbeblocker und falls ich dann doch einmal ein Tutorial von Youtube benötige, lade ich das Video lieber erst herunter und sehe es mir dann mit meinem weniger Ressourcen verbrauchenden und daher den Akku schonenden eigenen Videoplayer an, anstatt mit dem ressourcenfressenden Flashplayer oder ähnlichem im Browser.

Microsoft sollte erst einmal den Ressourcenverbrauch bei Windows 10 und seinem Office-Paket in den Griff bekommen, bevor sie Verbrauchsmessungen mit Browsern beim Konsum von Massenentertainment veranstalten. Auf den Edge-Browser kann man ja einfach verzichten, wenn er zu viel Energie verbraten würde. Bei Windows ist das schon schwieriger und wer MS-Office-Dokumente bearbeiten möchte, kommt um die Nutzung von Word und Co. kaum herum, denn die MS-Office-Dokumente sind, trotz mittlerweile offener Speicherformate, immer noch zu jedem weniger Ressourcen verschwendenden Office-Paket am Markt ein ganzes Stück weit inkompatibel und MS-Office kann die Dateiformate anderer Office-Pakete am Markt erst recht nicht fehlerfrei lesen.

Windows 10 zieht bei einigen Bekannten auf älteren Notebooks merkbar mehr Energie aus dem Akku als das vorher dort installierte Windows XP und teilweise sogar mehr als Windows Vista auf derselben Hardware. Ob das nun daran liegt, das Windows 10 ständig ``Telemetriedaten'' ins Internet versenden will und daher Prozessor und WLAN-Adapter nicht zu Ruhe bzw. in ihre Stromsparmodi kommen lässt oder was sonst der Grund ist, konnte ich leider mangels Windows 10 auf meinen eigenen Geräten (Von Windows 8 hatte ich mir damals noch eine Testversion installiert. Von Windows 10 hatte ich schon nach einem Test mit dem Rechner eines Bekannten die Nase voll, nachdem meine Firewall nach dem Anschluss des Rechners meines Bekannten in meinem Netzwerk zu Hause mich mit rot blinkendem Monitor darauf hinwies, dass der Rechner selbsttätig versuchte auf die in meiner Firewall allesamt gesperrten Server von Microsoft zuzugreifen und die Firewall dem Rechner kurz darauf wegen wiederholter unerlaubter Anfragen komplett den Internetzugang kappte. So ein geschwätziges Betriebssystem brauche ich nicht wirklich.) noch nicht überprüfen. Sicher ist nur, dass der Laufzeiteinbruch auf den Geräten meiner Bekannten signifikant und reproduzierbar ist.

Unter MS Office genau dasselbe. Das ist wohl mit Abstand die ressourcenverschwendenste Office-Software am Markt -- selbst wenn man nur die graphischen Office-Softwarepakete betrachtet und die noch ressourcensparendere, da nicht graphische Software wie LaTeX außen vor lässt. Als ich letztes Jahr gezwungen war nach langer Zeit wieder einmal eine lediglich knapp über hundert Seiten umfassende Arbeit mit Text, Formeln, Tabellen und eingebundenen Grafiken und Bilder in Microsoft Word zu schreiben konnte ich es kaum fassen, dass ich selbst auf 2014er Intel-Core-i7-Desktop-Hardware auf der Arbeit beim Scrollen im Dokument derartiges Ruckeln hatte, dass es schwer fiel, die gesuchte Seite anzusteuern. Auf dem damals von mir verwendeten Rechner kann man vermutlich aktuelle 3D-Ego-Shooter ruckelfrei mit mehr als 60fps spielen. Zum ruckelfreien Scrollen eines Textdokuments mit lächerlichen hundert Seiten in Word 2013 reicht es jedoch scheinbar nicht. Das Scroll-Problem hatte ich schon als ich Word in den 90er Jahren des letzten Jahrtausends noch regelmäßig einsetzte. Daran hat sich bis heute scheinbar kaum etwas geändert. Microsoft hat den Ressourcenverbrauch seines Office-Pakets also über zwei Jahrzehnte derart gesteigert, dass es die vielfach leistungsfähigeren Prozessoren heute genauso an die Kotzgrenze bringt wie die leistungsschwachen Prozessoren damals, für die das Abspielen von MP3s noch eine anspruchsvolle Aufgabe darstellte. Das ist mal eine echte Leistung von Microsoft im negativen Sinn. Selbst beim Eintippen von Text mitten im Dokument hatte ich bei meinem Word-Dokument letztes Jahr eine merkbare Zeitverzögerung bis die getippten Buchstaben im Seiten-Layout auf dem Bildschirm erschienen und der Prozessor war dabei ständig unter Feuer. Unglaublich. Dabei tippe ich mit meinen um die 200 Anschlägen pro Minute nicht einmal ungewöhnlich schnell für einen geübten 10-Finger-Schreiber. Ich scrolle und bearbeite mit LaTeX 500-seitige Dokumente mit Formeln, Tabellen und Grafiken/Bildern völlig flüssig im Editor auf einem bald 12 Jahre alten Business-Notebook mit Pentium M Prozessor und Word 2013 zwingt mir allen Ernstes einen 2014er Intel-Core-i7-Rechner in die Knie. Verdammt Microsoft, dass ist Textverarbeitung und keine Videobearbeitung oder Finite-Elemente-Simulation. Dafür sollten Standard-Desktop-Rechner seit über einem Jahrzehnt genug Leistung haben. Stattdessen läuft MS Office bis heute nicht einmal auf aktueller Oberklasse-Desktop-Hardware wirklich flüssig und auf Mobilgeräten leert es deshalb merkbar schneller den Akku als jede andere textverarbeitende Software. Aber das hängt Microsoft natürlich nicht an die große Glocke.

Statt die Browser-Testmethode von MS in Frage zu stellen hätte Opera vielleicht einfach einmal mit dem MS-Office-Paket eine Akku-Laufzeitmessung auf Mobilhardware gegen andere Office-Anwendungen veranstalten sollen. Da hätte Microsoft gar nicht gut ausgesehen.

Im Übrigen habe ich erst vor wenigen Wochen mal wieder Netscape 7 installiert, weil aktuelle Browser leider nicht mehr in der Lage sind das Webinterface einiger älterer Cisco-Router/Firewalls anzuzeigen. Das ist ein wesentlich energiesparenderer und dazu noch wesentlich professioneller aufgebauter Browser als alles was mir da heute an aktuellen Browsern so unterkommt. An dem Browser konnte man nicht nur selbst in der graphischen Oberfläche deutlich detaillierter einstellen was man an Scripting zulassen möchte und was nicht als bei heutigen Browsern, er bringt auch sonst Funktionen direkt mit, die man heute erst mühevoll nachrüsten und dann separat einstellen muss. Schon wenn man sich nur die umfangreichen Einstellmenüs ansieht wird einem klar, dass heutige Browser sich diesbezüglich eher zurück- als vorwärtsentwickelt haben. Im heutigen Firefox bin ich fast nur noch in den about:config-Einstellungen unterwegs, weil man mit den drei verbliebenen Einstellungen in der graphischen Oberfläche als Nutzer überhaupt keine Kontrolle mehr über das Verhalten des Browsers hat. Man kann nicht einmal an einer zentralen Stelle in einem Menü Java getrennt von JavaScript ein und ausschalten. Professionelle Software sieht anders aus als die heutigen Browser. Das ist Spielzeug für blutige Anfänger und man muss deutlich höheren Aufwand treiben um Einstellungen zu ändern, die man beim Netscape 7 noch einfach in der graphischen Oberfläche einstellen konnte. Deshalb fangen sich heute auch viele Leute mit dem Browser kräftig Malware ein. Es ist für den Normalanwender mit seinem Browser in Standardkonfiguration einfach zu umständlich geworden mal eben Malwareeinfallstore wie JavaScript, Java und Co. im Browser abzustellen, da das nicht mehr zentral an einer Stelle in einem normalen Nutzermenü geht. Daher bleibt das ganze Zeug eben immer an. Das freut die Werbeindustrie und die Malwareautoren, dafür ist der Rechner beim Endverbraucher aber eben häufiger mit Malware verseucht und der Akku schneller leer.
 
Es wäre mal toll wenn endlich etwas gefunden wird, was jedes stink normale Notebook mindestens 8-10 Stunden ohne Steckdose auskommen lässt.
Ärgere mich regelmäßig, ich muss mein Notebook ganze 3 mal neu laden bis das Macbook meines Kollegen das erste mal an den die Dose muss.
 
@Devil7610: offenbar das falsche Notebook...
 
@0711: Dann nenn mir doch mal ein Notebook was von der Akkuleistung einem Macbook in nichts nach steht. Ernst gemeinte frage! Ich hab jeden Tag neue Notebooks vor mir, es gibt einzelne die halten wirklich 6-8 Stunden, das sind aber dann meistens keine reinen Arbeitsnotebooks, sondern so Hybriden wie Surface und Co. Ja, die sehe ich nicht als Arbeitstier. Ein Lenovo ThinkPad L540 wäre so etwas was ich meine mit Arbeitsnotebooks, es soll bis zu 9 Stunden liefern, ich hatte es ganz neu auf meinem Tisch, eingerichtet etc. und es hielt keine 8 Stunden durch, selbst nach 2 Tagen hat sich die Akkuleistung nicht wirklich Positiv verändert.
 
@Devil7610: Mein Dell XPS 13 [http://www.hardwareschotte.de/preisvergleich/Dell-Xps-13-9350-4860-p21972057] hält ziemlich lange durch, je nach Arbeit so 8-12 Stunden.
 
@Stratus-fan: Das ist schon bemerkenswert, muss ich schon sagen. Sind die werte auch bei mehr als 13Zoll noch korrekt? Auf 13 lässt sich surfen und so weiter, ich kann darauf nicht wirklich barrierefrei mit Excel und PowerPoint, arbeiten. Aber dennoch bin ich überrascht, das ist wirklich eine sehr gute Akku Leistung!
 
@Devil7610: Das XPS 15 ist ein anderes Notebook. Da musst Du einfach einmal nach Tests suchen.
 
@Devil7610: Businessgeräte mit brauchbarer Laufzeit
Lenovo ThinkPad T450s
Lenovo ThinkPad T560 / T550
auch ein P50 bietet vergleichbare-bessere Laufzeiten
HP EliteBook Folio 1040 G2
Acer TravelMate P648-M
Bei Dell gibt's (fast) nur die XPS Geräte und keine Businessgeräte die brauchbare Akkulaufzeiten liefern

Die L Thinkpads sind mir noch nie durch gute Akkulaufzeiten aufgefallen....
 
@0711: Nett, Plus von mir! ich werde mir die jetzt mal genauer ansehen. Ich brauch nämlich ein vergleichbares zum Macbook, also was die Akku Laufzeit angeht. Leider MUSS ich Windows auf Arbeit verwenden.
 
@Devil7610: dann weiterer tipp - microsoft hat ein tool rausgebracht womit man quasi mit einem klick die gesamte bloatware vom hersteller entfernen kann - würde dann nur noch die energiesparpläne nachträglich zurückholen falls die mitentfernt werden. bei asrock gibt es auch ein energiespartool das man im hintergrund aktivieren kann. dann entferne mit O&O shutup 10 noch cortana, dann haste macverhältnisse auch mit pc-notebooks.
 
@Devil7610: kauf dir n Thinkpad, bin seit heut früh um 9 auf Akku
 
Letztendlich haben beiden Seiten recht, dass der jeweils andere Test nicht ordentlich durchgeführt wurde. Demzufolge war aber auch der jeweils eigene für die Tonne^^

Microsofts Anwenderszenario beschreibt lediglich die Videowiedergabe. Hier kann allein der verwendete Codec schon Unterschiede machen - bei HTML5-Video (Netflix) ist ja der Codec-Support vom Browser entscheidend für den verwendeten Stream. Ob jetzt WebM/VP9 oder MP4/H.264 ankommt... Zudem ignoriert man offene Tabs im Hintergrund (z.B. Facebook, Gmail, ebay, Cloud, News-Seite), die halt massiv am Akku ziehen können.

Opera dagegen stellt zu unterschiedliche Bedingungen auf. Den Stromsparmodus zu aktivieren.... OK, darum geht es ja. Aber allein die AdBlocker-Entscheidung hat sicherlich ein paar Minuten extra gebracht^^
 
@Stratus-fan: Wenn selbst am Desktop-PC der Lüfter beim Surfen plötzlich hörbar wird (ist mir auf manchen Seiten damals so ergangen, als ich den Edge ohne Werbeblocker getestet hatte), dann sind "ein paar Minuten" sicher noch untertrieben.

Gerade Webseiten, die massiv auf Flash-Werbung setzen, dürften so einiges an Saft aus dem Akku nuckeln.
 
@RebelSoldier: Auch nicht mehr Saft, als wenn die gleiche Werbung mit HTML5 realisiert wird. Bzw kommts auf die Art der Werbung an. Sind es einfach nur Mp4-Videos die dekodiert werden, ist HTML5 inzwischen etwas besser. Sinds dagegen berechnete Animationen (Canvas+Javascript vs Actionscript) zieht HTML5 deutlich mehr an der Batterie. Bei GPU-Rendering via WebGL liegt der Batterieverbrauch sogar bis zu 25% höher im Vergleich zu Flashs GPU-basiertem Stage3D-Rendering.
 
Opera 8.54 *hinterherheul*
 
jetzt fehlt noch ein dritter Test von Google Chrom der dann auch richtig ist wo dann auch chrome ganz vorne liegt xD
 
Als ob vier identische Geräte auf die Minute dieselbe Laufzeit hätten. Da müsste man die gesamten Geräte und Akkus ausmessen und von Hand verlesen.
 
Ganz typisch für Opera - die jaulen ja immer nur rum - wie ein beleidigtes Kind. Schon deshalb würde ich deren Produkte niemals einsetzen, selbst wenn sie gut wären.
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