Linux ist inzwischen wichtiger Wachstums-Motor für Microsoft

So mancher, der noch in den Zeiten klar getrennter Lager groß wurde, dürfte sich über die neue Liebe Microsofts zu Linux verwundert die Augen reiben. Hinter der ganzen Sache steckt allerdings nicht nur mehr Offenheit der nächsten Manager-Generation, ... mehr... Microsoft, Linux, Betriebssysteme Bildquelle: Microsoft Microsoft, Linux, Betriebssysteme Microsoft, Linux, Betriebssysteme Microsoft

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Linux ist halt in vielen Firmen nicht wegzudenken. Ich finde es sehr gut, dass MS sich öffnet.

An alle Privatuser:
"Linux Mint 18" - "Sarah" ist so gut wie fertig. Kann sich wohl nur noch um Tage handeln bis die Final erscheint. Zurzeit kann man noch "nur" die BETA herunterladen. Für alle, die es nicht wissen sollten, Linux Mint 18 wird auch wieder LTS, also mit "Long Term Support", also kostenlose Updates bis April 2021.
Ich werde die neue Version sofort installieren.
 
@Aloysius: Mint ist doch son Wallbuntu bei denen die Entwickler des öfteren mal die Sicherheit nicht unter Kontrolle haben. Ne danke. Da bleib ich bei Debian oder Arch.
 
@ThreeM: Hach diese blödsinnige Sicherheitsdebatte bzgl. Linux Mint ist halt auch so ne Sache. Bei Mint sind alle Updates in Kategorien unterteilt - von sicher (1) bis kritisch (5).
Standardmäßig ist der LinuxMint-Updater so eingestellt, dass Updates der Kategorie "4" und "5" nicht installiert werden. Dieses Verhalten kann u. U. dazu führen, dass eben diverse Sicherheitslücken deshalb nicht geschlossen werden, aber das System jedoch 100% stabil bleibt.
Möchte man also auf Nummer sicher gehen, setzt man in den Updater-Optionen einfach entsprechende Häkchen und schon kommen alle Updates.
Dieses Verhalten ist speziell bei Linux Mint so, und sollte eigentlich bekannt sein. Das steht sogar so auf Wikipedia.

Für mich absolut kein Grund Linux Mint deshalb zu meiden.

Für Privatuser das zurzeit beste Linux, da der Unterbau vollständig auf "Ubuntu" basiert, und somit für Linux-Verhältnisse viele Programme und Treiber unterstützt.
 
@Aloysius: Dafür sind sie an anderer Stelle grenzwertig bis verachtenswürdig.
Nach einem Update Februar oder März haben sie den gut funktionierenden Treiber meines Uralt-Netbooks für den WLAN-Chip rausgeschmissen. Geht nix mehr.
Ich werde mir jetzt irgend was anderes installieren, Mint kommt mir nicht mehr ins Haus.
Aber mit nur einem GB Arbeitsspeicher sieht es halt nicht gut aus.
Kennt Ihr da ein extrem schlankes Linux? Ich brauch nur Chrome und LO.
 
@Milber: 1) dir ist klar dass du fremde paketquellen hinzufügen kannst und auch pakete von .deb archiven lokal installieren kannst?

seh da kein problem, die müssen ja nicht unbedingt alle pakete maintainen.

2) Mint XFCE läuft auf meinem 1GB lappy super. sehe das problem nicht.
 
@Jazoray: Klingt super, aber ich weiß bei Linux nicht gut Bescheid. deb ist ein File, nehme ich an, und ja, sie müssen nicht alles vorrätig halten, sie müssen es aber auch nicht AKTIV entfernen. Einfach nicht updaten, aber ...
Und ich kann ja schlecht irgend was debben wenn ich nicht weiß was das für ein Chip ist.
Also lasse ich es wenn es mehr oder weniger normal ist, dass ein Linux meinen Computer kaputt macht.
Pinguine!
 
@Milber: das Programm lspci ohne parameter ausgeführt listet deine Hardware auf
 
@Jazoray: Unter Linux? Super, wenn das klappt. Wie rufe ich das auf?
 
@Milber: starte das programm "Terminal" (oder so ähnlich) jedenfalls öffnet sich dann ein fenster mit ner eingabeaufforderung. da kannst du dann lspci eingeben und enter drücken.

dann wird deine hardware aufgelistet. eine der Zeilen sollte irgendwas mit "wireless" oder so beinhalten das ist dann wahrscheinlich dein wlan chip
 
@Jazoray: Danke, ich versuch das.
Ha, da hatte ich doch jetzt glatt einen freundlichen Tuxer vor der schussbereiten Tastatur. Kommt nicht oft vor :-(
 
@Milber: Alles im Sinne der Missionierung ;)

ne, mal im Ernst:
wenn du des englischen mächtig bist, schau in den entsprechenden communities unter Reddit nach, die leute da sind echt hilfsbereit. Und nutze außerdem IRC-chats um fragen zu stellen. so hat mir bisher immer irgendwer helfen können.
 
@Jazoray: THX.
 
@ThreeM: Da leidet man halt dann an anderer Stelle. Und generell finde ich es schade, dass sich ein merklicher Teil der Linux-Anwender immer krampfhaft als Besserwisser dastehen müssen. Und sobald Windows als Unterscheidungsmerkmal weg fällt, schlägt man sich halt untereinander die Köpfe ein.
 
@ThreeM: Wenn Du Wert auf Sicherheit legst, nimm OpenBSD.
 
@Aloysius: seit 20 Jahren hält mich genau EIN Umstand von einem umstieg von Windows auf Linux ab: die schlechte spieleunterstützung :/
 
@Skidrow: Dito. Windows würde meiner Meinung nach sehr schlecht dastehen, hinge an der Entscheidung für oder gegen ein OS nicht auch indirekt die bindende Entscheidung für oder gegen Software. Aber viele brauchen gewisse Programme mehr als sie das von den Anwendungen geforderte OS ablehnen.
 
@Skidrow: Ja das stimmt. Deshalb habe ich Linux auch parallel zu meinem Windows 10 installiert.
 
@Skidrow: da hat sich aber einiges getan! Native Linuxspiele und besseres wine.
 
@Aloysius: Das wird nichts, da Linux in der Unterstützung sämtlicher Hardware hinterherhinkt.
Wäre nur schade um meine HighEnd Hardware.
 
@Unglaublich: Sämtliche? Die einzige Sache, wofür man unter Linux in der Regel externe Treiber braucht, sind Grafikkarten. Aber selbst die 1080 läuft bereits unter Linux.
 
@Niccolo Machiavelli: Wozu benötigt man HighEnd Hardware unter Linux, welche doch sowieso mangels Anwendungen nicht ausgelastet werden kann.
 
@Unglaublich: In deiner kleinen Welt vielleicht. Die Nvidia-Chips finden sich im professionellen Umfeld aber sehr oft als Tesla-Chips für DirectCL/Cuda-Anwendungen wieder. Und gerade in dem Bereich hat Windows kaum etwas zu melden.
 
@Niccolo Machiavelli: Interessiert mich auch nicht.
 
@Unglaublich: Es ist mir schon klar, dass du dich nicht dafür interessierst. Denn irgendwo müssen deine falschen Aussagen ja herkommen. Nur spar dir dann bitte auch eine (öffentlich geäußerte) Meinung, die in diesem Fall bestenfalls ein Vorurteil darstellt.
 
@Niccolo Machiavelli: Also willst du damit sagen das unterschiedlichste Hardwarekonfigurationen und Peripheriegeräte problemlos unter Linux funktionieren? Lächerlich.
 
@Unglaublich: Und willst du indirekt sagen, dass SÄMTLICHE Hardwarekonfigurationen und Peripheriegeräte problemlos unter Windows laufen?
Wie schon gesagt: schöne kleine Welt hast du dir aufgebaut.
 
@bynare: Na klar, wer keine Ansprüche an einen PC hat nutzt Linux oder Chrome OS.
 
@Unglaublich: Wenn es um die Hardware-Unterstützung geht, läuft Linux Kreise um Windows. Linux unterstützt viel mehr Geräte und das auch noch wesentlich länger als Windows. Auch wenn man für neue Hardware oft ein paar Wochen länger warten muss. Die schnelle Unterstützung ist aber auch nicht die Leistung von Windows, sondern die der Hersteller.
 
Ich habe meinen Rechner jetzt mir allem drum und dran auf Linux Min 17.3 umgestellt und bin sehr zufrieden. Am Anfang war es noch ein bisschen holprig, was aber meist an der Verbohrtheit der Hardwarehersteller und deren mangelnde Treiberunterstützung zurückzuführen ist. Ich werde in Zukunft Hersteller meiden, die keine Linuxtreiber zur Verfügung stellen.
In vielen Foren und mit Unterstützung habe ich sogar exotische Hardware zum Laufen bekommen.
Für mich ist alles nach Win7 Schrott deswegen Windows ade
 
@Hondo: Es gab mal Treiber, von AVM oder Epson. Eine Bekannte hatte ein Epson-All-in-one, der seinen Linux-Treiber mitbrachte (ist schon einige Jahre her). Der konnte aber nicht installiert werden, weil irgendeine lib im BS erneuert wurde.
Genau das ist das Problem. Wäre ich Hardwarehersteller, hätte ich Linux auch ignoriert. Man kann ja nicht alle paar Wochen die Treiber anpassen, nur weil sich bei Linux was geändert hat.
 
@Hondo: Kannst Du bei Release 18 upgraden?
Oder müsstest Du neuinstallieren?
 
Über die berüchtigten Halloween-Dokumente redet dann wohl keiner mehr... ;)
 
halten wir fest: ms liebt nicht linux, sondern das geld dahinter. das ist einfach nur heuchlerisch.

wenn sie linux so lieben wie sie sagen, wo ist dann word etc.?
 
@Mezo: vielleicht aufgegeben: libreoffice oder OpenOffice ist vielleicht doch zu gut?!
 
@zivilist: das unschlagbarste Argument ist wohl, dass es nüx kostet und trotzdem ausgezeichnet ist.
 
@Mezo: Bist du wirklich so naiv?

Das Wort "Liebe" ist auch immer im Kontext zu verstehen und hier hat MS nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass sie das Geld "lieben", welches sie mit Linux verdienen können!

Darüber hinaus würde ich bzgl. MS Office niemals nie sagen. Microsoft befindet sich im Moment im Wandel und hat auch eingesehen, dass man nur mit Windows keine Einnahmen mehr genieren kann. Ich würde im Moment nicht vollkommen ausschließen, dass irgendwann zumindest Word und Excel nativ für Linux erhältlich sein werden.
 
@seaman: Ich (und viele Andere auch) brauchen Word processors immer weniger, also tut es Libre Office mehr als gut.
 
@andreasbader:
Es geht doch nicht darum, ob du ein paar Briefchen schreibst oder so, sondern darum, wie sich Microsoft in Zukunft positionieren wird und ich denke, dass sie sich noch mehr öffnen müssen und auch werden. Deswegen würde ich nicht ausschließen, dass Microsoft auch ihr MS Office (insbesondere Word und Excel) irgendwann nach Linux migrieren wird.

Aber wir werden sehen.

Darüber hinaus ist MS Word und Excel im professionellen Bereich (leider) nach wie vor dominierend, auch wenn die Dominanz ganz langsam anfängt zu bröckeln.
 
@Mezo: Word gibt es längst auf der Linux-Distribution Android. Eine Version für z.B. Ubuntu ist wohl nur eine Frage der Zeit, denn Microsoft macht sich grad ziemlich stark von Windows unabhängig. Wem das nicht auffällt, der hat wohl Scheuklappen auf. Microsoft tut auch gut daran, denn im mobilen Sektor hat Windows nichts zu melden, im Serverbereich hat es nicht sonderlich viel zu melden und Desktops wird es wohl nicht mehr lange geben, zumal Windows dort auch allmählich unter Druck durch den Apple-Kram und ChromeOS gerät. Deshalb macht Microsoft grad völlig zu Recht alles, womit sie weiterhin Geld verdienen können, unabhängig von Windows.
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