Massenmord und Pietät: Keine Gewehr-Emojis in Unicode 9.0

Auf Drängen verschiedenerer US-Tech-Konzerne soll das Unicode Consortium jetzt erst einmal die Einführung eines neuen Waffen-Emojis verworfen haben. Das berichtet das Online-Magazin Buzzfeed mit Verweis auf interne Quellen bei Unicode und heizt ... mehr... Emoji, Unicode, Unicode Consortium, Waffe Bildquelle: Buzzfeed Emoji, Unicode, Unicode Consortium, Waffe Emoji, Unicode, Unicode Consortium, Waffe Buzzfeed

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seh ich auch so... viel wichtiger Bildchen zu verbieten als die eigentliche Gefahr...

manchmal Frage ich mich ob die Politiker sich einfach nur die Augen zuhalten und hoffen, dass nix passiert aber welche Debatten es um "SO NEN SCH**SS" gibt aber ne Waffe kann man sich so leicht (wie oben beschrieben) beschaffen!?

*Kopf schüttel*
 
@baeri: Ist halt einfacher, als sich um die eigentlichen Probleme zu kümmern...
 
@baeri: Klar, denn wenn sich das Unicode-Gremium nicht mit Bildchen befasst, macht sie amerikanische Waffenpolitik. Und von letzterem wird sie durch diese Bildchendiskussion derzeit ja klar abgehalten.

Und wenn du das wirklich so siehst? Warum kommentierst du, anstatt etwas zu ändern? Anscheinend muss deiner Ansicht nach nun ja jeder, ob er was ändern kann oder nicht, nun in der Waffenpolitik tätig werden.
 
@Niccolo Machiavelli: Seh ich auch so, "baeri" hat da einiges nicht verstanden, aber ok lass Ihm den Spaß
 
@Niccolo Machiavelli: Woher weißt du dass ich nicht aktiv im möglichen Rahmen damit beschäftige...

aber joa... natürlich hast du recht... das Unicode-Gremium sollte sich natürlich mit ihren Bildchen beschäftigen anstatt mit den Waffen (wovon sie womöglich nicht so viel Ahnung haben)... aber meine Anspielung war eher auf die Medienpräsenz bezogen...

@M. Rhein: Danke... solche Kommentare braucht die Welt ^^
 
@baeri: Die Schwierigkeit des ganzen entsteht womöglich einfach daraus, das Politiker leider der Meinung sein könnten, sie tun der Bevölkerung was gutes, wenn sie solche Bilder befürworten ?
Ansonsten gebe ich dir aber Recht, das längst nicht jeder in der Waffenpolitik tätig sein muss, um (mehr oder weniger erfolgreich) gegen Verharmlosung und Verniedlichung und somit gegen untern Teppich gekehrt kriegen können, von gegen Waffen sprechendes, zu sein..
 
@Niccolo Machiavelli:
Damit fördert sie aber sinnlose Maßnahmen und andere nehmen sich ein Beispiel dran, was wiederum dazu führt, dass die Leute noch mehr verblöden, weil sie dann denken sowas hilft oder bringt irgendwas. Idiocracy lässt grüßen.
 
@baeri: an einer Waffe verdienen alle - wenn ein Waffen-Smiley integriert wird, werden irgendwelche Unternehmen und Organisationen verklagt und verlieren Geld. Deswegen die "Sche**" Diskussion ;)
 
Mir kam der Schmalz aus allen Körperöffnungen. Empfinde nur ich das als extrem heuchlerisch?
 
Immer öfter erscheint mir die USA, "als Land der Unbegrenzten Möglichkeiten vom Leben in den Tod befördert zu werden".
Allein wenn man sich anschaut wie Aggressiv der "Wahlkampf" verläuft, ist es ein Wunder das so mancher "Anhänger" NICHT zur Waffe greift und Fakten schafft bevor es andere tun.
Waffen Emojis würden nichts an dem Anderen oder verschlimmern, sie zeugen einfach nur vom ins Absoluten abgleitenden Schlechten Geschmack und Beweisen wie Gewissenlos die Waffenlobby ist.

Leider gibt es schon lange "Waffen Emojis", wie eine kurze Suche verrät, nur keine Offiziellen, was auch so hoffe ich für lange Zeit so bleibt, am besten für immer (Keine offiziellen Emojis mit Waffen oder ähnlichen Gerät).
 
@Kribs: Man sollte nicht vergessen, dass es nicht DIE USA gibt sondern viele Staaten wie auch in Europa. Nicht jeder Staat geht so freizügig mit dem Waffenrecht um. In einigen sind die Gesetze strenger als in Deutschland.
 
@JacksBauer: Nun, verbieten kann es aber kein Staat aufgrund eines Verfassungszusatz. Strenger als in Deutschland kann schon mal deshalb nicht der Fall sein, weil du als normaler Bürger legal gar nicht an eine Waffenlizenz kommst. Da sind schon einige Hindernisse zu überwältigen.
 
@JacksBauer: Der 2. Zusatzartikel zur Verfassung der USA verbietet es der Bundesregierung das Recht auf den Besitz einer Waffe einzuschränken.

Bundesrecht vor Landesrecht (Mitgliedsstaaten)

Interessanterweise wird der "Erwerb" nicht geregelt, was der Ansatzpunkt ist diesen auch zu reglementieren, das wird aber von der Lobby bisher erfolgreich verhindert.
 
@Kribs: Wobei ich mich grad frage... Das Wort "Waffe" kann man sehr weit interpretieren. Im Englischen heißt es "Arms" nicht guns. Sprich, Schusswaffen könnte man vielleicht sogar schon verbieten, wenn man ein bisschen Fantasie hätte.
Auf der anderen Seite könnte man einen solchen Artikel auch streichen, wenn man wirklich wollte. Genau das will man eben nicht. Und wenn sich diese ganzen Milliardenschweren Firmen zusammen tun würden, könnte da eine gewaltige, finanzstarke Gegenlobby entstehen. Tun sie aber auch nicht. Darum sehe ich das als pure Heuchelei.
 
@kkp2321: Wenn ich das richtig erfasst haben, ging es (damals) um das Recht Milizen zu gründen und zu bewaffnen, die die Verfassungsmäßige Rechte schützen/verteidigen.
Das wurde in ein Allgemeines Recht Waffen offen zu tragen abgewandelt.

Hier geht es eher um Stolz, sich im Unabhängigkeitskrieg gegen eine Großmacht durchgesetzt zu haben, mit Milizen.
 
@Kribs: Dann kann man ja sagen, das dies nicht mehr erforderlich ist, das Recht seinen Zweck erfüllt hat und man nun von abkommt.
 
@Kribs: Meiner Erfahrung nach, begründet so mancher US Bürger das Aufrechterhalten der Waffenbesitz bzw. Tragefreiheit aber nicht mit geschichtlicher Entwicklung, sondern durchaus mit (der Behauptung der Existenz) eines von Gott gegebenen Rechts darauf.
Man kann und könnte sicher prima drüber spekulieren, inwieweit das gleich folgende überhaupt referenzfähig ist in den USA, aber ich beschreibs einfach dennoch mal: Interview mit einem US Bürger, männlich, über 40 Jahre alt, der in etwa das von sich gab: "Da das Waffentragen und das sich damit verteidigen ein Gott gegebenes Recht ist, habe ich das Recht, einen US Polizisten / Sheriff, der mir die Waffe abnehmen will bzw. mich wehrlos machen will, zu erschießen. Einfach da der nicht das Recht hat, sich über Gott zu stellen / zu erheben..."
 
@DerTigga: Eigentlich ging es mir nur um die "Rechtliche" Würdigung, Glaubensfragen wie es ja bei so manschen Amerikaner erscheint, kann und will ich nicht erörtern, da hab ich nur eine Meinung, die gehören alle eingewiesen als Gefahr für ihre Mitmenschen! ;-)
 
@Kribs: Wie groß wohl die dafür nötigen Einrichtungen, Gebäude bzw. die Grundfläche des Grundstücks sein müss(t)en.. ?
Bloß gut, das die USA so groß ist, da werden doch sicher irgendwo ein paar Quadratkilometer Platz frei sein... *fg
 
@DerTigga: Naja, die meisten Begründen es eher damit, sich vor anderen Menschen, die Waffen tragen schützen zu müssen. Die Ironie darin, scheinen sie dabei nicht zu erkennen.

Achja, und dann gibt's noch Texaner. Bei denen ist es ein tragischer, unvorhersehbarer Unfall, wenn eine 4-jährige auf dem Schießstand den Betreuer erschießt, weil sie auf Grund den Rückstoßes die Waffen verzieht. Das ganze wird dann im Interview noch mit "Gottes Wege sind unergründlich" kommentiert.

Zur nötigen Größe der Einrichtung kann ich zwar nix sagen, aber plötzlich finde ich die Idee, dass Trump Präsident wird, gar nicht mehr so schlecht. Wenn er anfängt seine Mauer zu bauen, sollte man die Pläne nur ein klein wenig korrigieren. Die Mauern sollten nicht verhindern, dass andere reinkommen, sondern das die rauskommen!
 
@crmsnrzl: Aus der Sicht von Trump dürftest du (und ich wohl auch) nen massiven Hirnschaden haben. Denn einen anderen Grund kann es aus seiner / desssen Sicht sicherlich nicht geben, angesichts von freiwillig auf der "falschen" Seite dieser Mauer leben zu wollen ? ;-)
 
Gleichgültig was dort zensiert werden soll, in meinen Augen ist es eben "nur" das, Zensur + Neusprech. Wir sollen in eine Richtung gelenkt werden, wie wir zu denken haben.
 
@Shadow27374: "Wir sollen in eine Richtung gelenkt werden, wie wir zu denken haben."

Ja, Menschlich!

Obwohl das Gegenteil kann man damit auch nicht verhindern, wem man sieht wie extensiv
Unmenschlichkeit gedacht und angewandt wird. :(
 
@Kribs: Na ja, menschlich, ich würde eher sagen politisch, denn hier ist es aufgezwungen. Menschlich wäre es meiner Meinung nach nur, wenn es eine optionale "Empfehlung" wäre. Manchmal möchte ich auch jemanden eine Waffe im Chat "präsentieren". Kann ja ein Insiderwitz sein o.ä. völlig legitim.
 
@Shadow27374: Du hast Volkommen Recht, die Unvollkommenheit braucht Anleitung und Regeln, schließlich haben wir uns genau dafür Gesetze gegeben , die aber nicht in allen Lebenslagen ausreichen bzw. ignoriert werden.
 
@Kribs: Verstehe ich nicht ganz. Gesetze missachtet eigentlich jeder den ich kenne, ich auch wenn ich sie für hirnrissig halte. Aber was hat das mit sympathischen Comiczeichnungen zutun?
 
@Shadow27374: unter sympathischen Comiczeichnungen kommen Waffen nicht in meiner Vorstellung vor.
 
@kkp2321: In meiner schon und nicht nur dort. ;)
 
@Shadow27374: Das ist bedauerlich.
 
@kkp2321: Das ist Ansichtssache.
 
@Shadow27374: politische zensur weil ein technisches Gremium auf die Weigerung anderer Techunternehmen reagiert? Ich uberreiche dir den Aluhut.
 
@ThreeM: Danke, aber der hilft nicht gegen Zensur.
 
@Shadow27374: Vielleicht solltest du dich mit der Begrifflichkeit "Zensur" entwas genauer auseinander setzen. Hier findet jedenfalls keine Zensur statt.
 
@ThreeM: Meiner Meinung nach schon.
 
@Shadow27374: Das ist ja irrelevant, da die Begrifflichkeit "Zensur" klar definiert ist. Du kannst ja zu einem Baum auch nicht sagen "der ist aus Stahl, meine Meinung". Er ist und bleibt aus Holz.
 
@ThreeM: Ich muss nur ARD schauen oder zur Arbeit fahren und mir die Leute ansehen. Jeder von denen definiert sich alles selber wie sie möchten. So ist es für mich nun mal Zensur wenn eine Firma "bewirbt" ein Icon wegen Vorfall-X nicht zu zeigen. Da ist es für mich irrelevant wer was wie definiert.
 
@Shadow27374: zensur ist kein individualausdruck....Zensur ist klar definiert. Wenn du das nicht verstehen kannst, weis ich net ob du hier nur trollen willst oder das Konzept einer Sprache nicht verstehst. Der Begriff Zensur bietet keinen Raum für Interpretation.
 
@ThreeM: Das ist mir völlig gleichgültig was du sagst. Ich definiere Zensur für mich wie ich es für richtig halte.
 
@Shadow27374: Und damit macht du dich anderen gegenüber die die Bedeutung der Begrifflichkeit kennen halt lächerlich. Das kannst du gern tun wenn du das als "richitg" empfindest. Ändert nur nichts daran das es inhaltlich falsch ist und andere darüber nur grinsen können.
 
@ThreeM: Da kenne ich eine Menge die meiner Meinung sind. Also einigen wir uns auf viele, viele werden nur grinsen.
 
@Shadow27374: Nö. Alle die wissen was Zensur ist, werden deine Meinung eher als belustigend empfinden. Oder halt Provokativ, je nachdem wie man grade drauf ist :)
 
@ThreeM: Und die anderen eben nicht. :)
 
@Shadow27374: So wie man dich hier ließt, ist für dich Zensur immer dann am stärksten zu entdecken, wenns um Dinge geht, die du ganz ganz dringend wollen dürfen willst. Möglicherweise nicht sofort, aber bis du dich entschieden hast, ob du es nicht evt doch demnächst wollen willst, solange hats gefälligst "unzensiert" zu bleiben... ?
 
@Shadow27374: Die sind dann halt ähnlich gelagert wie du. Ich weiß jetzt nicht ob das gut ist sich selbst in die Ecke der "ich verstehe es falsch" zu stellen. Aber bitte, dein (euer) Ding. Dabei könnte ein Blick in Wikipedia oder den Duden soviel Klarheit bringen. Aber nein, man besteht lieber auf seiner "Meinung" :D Herrlich
 
@Kribs:
Unsinn, Gesetze regeln nur Extremfälle, regeln Ausnahmen und spezielle Dinge. Gesunder Menschenverstand wird gelernt, aber wenn jeder nur noch ein Durchgeknallter ist, dann wird das zum Standard. Und das liegt nunmal an der Gesellschaft. Lügen und Heuchelei, Ellbogenmentalität werden belohnt und "Erfolgreiche" und Politiker machen es vor, mittlerweile sogar die Medien. Also werden die Leute so.
 
@Freudian: Leider, wie so oft hier, hast du den Teil vorher ignoriert, bei den ich "Anleitung und Regeln" angeführt habe.

Es gibt die unterschiedlichsten Anleitungen und Regeln, die nicht in Staatliche Gesetze gegossen sind, die ein friedliches Gesellschaftliches miteinander ermöglichen sollen.
Zum Beispiel für Anstand und gute Sitte, Ehrenhaftigkeit, Freundlichkeit und oder Frieden mit dem Mitmenschen zu suchen (alles Bestandteile von Menschlichkeit als Überbegriff), gibt es keine Gesetze, dennoch bemerkt man ein Fehlen selbiger bei einer Person sofort, das ausschließlich in unangenehmer Art und Weise!

Deshalb hinterfrage dich mal, wie viel Sinn dein Post ergibt?
 
@Shadow27374: Ich glaube ehrlich gesagt nicht, das ich einen Menschen der Gesetze bricht, weil sie ihm nicht in den Kram passen, verdeutlichen kann, das jede Linie, sei es auch nur ein Symbol, die wir überschreiten zur Regel wird, was die Akzeptanz zum Linenbruch steigert.

Anders ausgedrückt, je mehr und je öfters Regel und Gesetze gebrochen werden, wird dieser Bruch zur Normalität!

Waffen (Für das verletzen und Töten geplant und hergestellt) dürfen keine Normalität sein, sie sollten die Ausnahme bleiben!
 
@Kribs:
Nein, eben nicht, kein Mensch wird so geboren, kein Mensch hasst andere Menschen bei Geburt oder will sie ausbeuten etc. Tatsächlich wollen alle nur geliebt und beachtet werden, und das geht am besten indem man gut zu andern Menschen ist. Man braucht keine Anleitung, sondern nur Vorbilder. Jeder der wie Dreck behandelt wird oder sieht wie andere wie Dreck behandelt werden, wird auch andere wie Dreck behandeln, und da sind sich Verhaltensforscher und Psychologen auch einig. Und das fördert unsere Gesellschaft nunmal. Punkt. Aus. Ende.
Gibt genug Studien darüber, und Länder wie die USA oder Brasilien zeigen auch ganz genau wieso sie so eine hohe Kriminalitätsrate haben, nur leider hört da kein Politiker drauf, bzw sind sie zu dumm/korrupt es zu sehen.
 
@Freudian: Absolut korrekt, bereits seit Kindestagen wird man heutzutage unterdrückt, gezwungen, man bekommt Gedanken "eingepflanzt", etc. Kenne ich alles selber an mir.
 
@Shadow27374: das hat imho nichts mit Zensur zu tun. Du kannst weiterhin das Wort Gewehr eintippen oder Bilder von Gewehren als Mediendatei versenden, wenn du darüber schreiben möchtest. Diese Emojis sind nur eine Vorschlagsliste um bestimmte Sachen symbolisch auszudrücken, aber was dort reinkommt ist immer eine Abwägung.

Die Firmen entscheiden was sie für das Publikum für geeignet halten. Die Anwendungen werden in allen Altersklassen benutzt und haben sicherlich auch keine Emojis, die Schlägereien, Messerstechereien oder Vergewaltigungen abbilden, obwohl diese Sachen auch metaphorisch von einigen oder sogar vielen Menschen in ihrer Alltagssprache benutzt werden. Gewehre fallen für mich auch in die Kategorie "Gewalt". Irgendwo wird die Linie gezogen und Apple und MS wollen sie schon vor dem Gewehr ziehen.
 
@dpazra: Ja gut ok, deine Meinung, nicht meine.
 
@Shadow27374: Ich habe ein Problem mit diesem Relativismus (im philosophischen Sinne). Ob Dubstep gut oder schlecht klingt kann deine Meinung oder meine Meinung sein, aber Zensur hat eine Definition und ob die erfüllt wird oder nicht, ist keine Meinungsfrage. Zensur bezeichnet die Unterbindung von freier Rede, öffentlicher Kommunikation oder Informationsaustausch. Der Vorschlag lautet nicht das Wort Gewehr durch Sternchen zur ersetzen oder Bilder von Gewehren auszufiltern, sondern nur kein Emoji zur Verfügung zu stellen. Es gibt auch kein Emoji für "glatte Mannigfaltigkeit" oder "Tangentialvektor" obwohl ich micht gelegentlich über Geometrie unterhalte, ist das jetzt auch Zensur? Nein. Es ist keine Zensur, weil damit kein Informationsaustausch unterdrückt wird, es wird niemandem die Möglichkeit weggenommen über Gewehre zu sprechen und es werden keine Nachrichten verändert.
 
@dpazra: Du hast meine Meinung zu respektieren und das IST meine Meinung. Du kannst auch gerne Zensur definieren wie du möchtest, das spielt für mich nicht die geringste Rolle. Aber akzeptiere meine Meinung.
 
@Shadow27374: Ich habe zu respektieren, dass du deine Ansichten äußerst, das tue ich. Ich habe zur respektieren, dass du selbst über deine Ansichten entscheidest, das tue ich auch. Aber das war es auch schon. Ich habe ja auch nichts getan, dass darauf abzielte dich hier am äußern deiner Meinung zu hindern.

Aber du äußerst deine Meinung in einem öffentlichen Diskussionsforum, dann hast du auch zu respektieren, dass du Widerspruch erntest. Wörter haben im Allgemeinen Bedeutungen, Behauptungen haben einen Sinnhaftigkeits- und einen Wahrheitsgehalt und können auch falsch sein. Da mir etwas daran liegt, dass bei öffentlichen Diskussionen auch etwas bei rund kommt, mische ich mich (mit meinem Recht mich auszudrücken) auch mit dieser Zielsetzung in öffentliche Diskussionen ein. Und wenn jemand in einer öffentlich stattfindenden Diskussion äußert: "Ich finde die echte Grippe ist keine Krankheit.", dann äußere ich mich auch und sage "Du liegst falsch. Wir haben eine Definition für 'Krankheit' und die echte Grippe erfüllt diese Definition."
 
@dpazra: Na ja, zumindest darin sind wir uns weitestgehend einig.
 
@Shadow27374: Ich finde es schon ein wenig albern jede Form des Absprechens als Zensur zu bewerten.
 
@kkp2321: Wenn es nun mal nichts anderes ist.
 
@Shadow27374: Das sehe ich nicht so. Es ist eine freie Entscheidung freier Unternehmen bzw. eines freien Konsortiums. Wie ich schon geschrieben habe, finde ich es heuchlerisch, aber ok.
 
@kkp2321: Ja, ist ja auch in Ordnung. Ich sehe es als Zensur.
 
@Shadow27374: Dann stelle ich in Frage ob du weißt was Zensur ist. Denn ich sehe hier kein ausführendes staatliches Organ als Interventionist.
 
@kkp2321: In Ordnung.
 
@Shadow27374: Du hasts nicht mir Argumentation, oder?
 
@kkp2321: Ich respektiere lediglich andere Meinungen.
 
@Shadow27374: Dennoch kann man sich selber doch erklären, sonst macht die Debatte doch gar keinen Sinn.
 
@kkp2321: Meinungen kann man nicht erklären. Das ist als ob man jemanden nach dem Grund einer Lieblingsfarbe fragen würde. Die Lieblingsfarbe kann der gefragte vermutlich nennen, den Grund warum er diese Farbe am liebsten mag aber garantiert nicht. "Weil sie so schön leuchtet" So wie alle anderen auch...
 
@Shadow27374: Klar kann man Meinungen erklären, eine Meinung hat eine Grundlage. Wenn ein Waffenbild für dich eine sympathischen Comiczeichnung ist, dann hat das ein Grund.
Für mich ist es das nicht, der Grund ist einfach: Eine Schusswaffe dient einzig und allein einer Absicht: Dem töten von Menschen. Ich kann das noch so sehr verniedlichen, es bleibt was es ist: Ein Werkzeug zum töten von Menschen. Das kann ich in keinster weise mit Sympathie in Verbindung bringen.
 
@kkp2321: Und ich finde Waffen optisch sehr ansprechend sogar sehr schön, halte sie gerne in der Hand, spüre gerne die "Macht" weit entfernte Materie zu deformieren etc.
 
@Shadow27374: Was für mich schon auf ein Krankheitsbild deutet Oo
 
@kkp2321: Du das ist eben deine Meinung.^^ Ich kenne viele die Waffen noch viel mehr lieben als ich. Was mir sehr viel Spaß machen würde, wäre z.B. Munitionsreste in Wüsten o.ä. kontrolliert zu sprengen. Ich liebe sowas.
 
@Shadow27374: [ironie] du weißt doch, wenn du eine Meinung Akzeptierst hast du keine Argumente.
Und hast du Argumente haste die Falsche Meinung [/ironie off] ;-)
 
@M. Rhein: Ja, ich weiß.
 
@Shadow27374: Wo lebst du eigentlich, das du in Berührung damit kommst?
 
@kkp2321: In der BRD. Also weit von weg von Wüsten. :(
 
Der Sinn von Unicode ist es alle Kodierungen zu vereinheitlichen. Wenn Chatapps Gewehr Emojis haben, dann gehören die in den Unicode, damit alles kompatibel bleibt. Ansonsten hätte ich nichts dagegen das zu streichen, dann sollen die Tech-Konzerne aber auch kollektiv auf Gewehr Emojis verzichten, dann erübrigt sich die Frage ob das in den Unicode muss von ganz alleine.
 
@dpazra: Unicode setzt auch zeichen. Ein Emoji ist nicht nur eine Grafik, sondern auch eine Art Satzzeichen: 😀 😂
(Was Winfuture nicht beherrscht)
 
@kkp2321: Vielleicht haben wir einander missverstanden, ist deine Antwort als Korrektur oder Ergänzung gemeint? Ich spreche nur allgemein von Kodierungen, nicht was dabei kodiert wird. Emojis ordne ich als Ideogramme ein, ein bisschen ähnlich vielleicht, wie etwa chinesische Schriftzeichen, die abstrakt abseits konkreter grafischer Darstellungen in verschiedenen Schriftarten existieren und gleichzeitig in der üblichen Darstellung ein "Bild" mit konkreter Bedeutung sind.
 
@dpazra: hm ja, doch, ich denke wir sind gleicher Ansicht. Da du von Kodierungen gesprochen hast, bin ich davon ausgegangen das du nur etwas im Sinne von &#128514 meinst. Das dahinter auch ein Ideogramm (ich übernehme das mal von dir) steckt, ging von dir nicht hervor... darum ergänzte ich das.
 
Krieg führen ist okay, Zivilisten wegbomben nunmal ein tragischer Nebeneffekt, dass jeder Schwachmat mit einem Ballerman um RL rumläuft nennt sich "2nd Amendment rights" .... aber eine Abbildung eines Gewehrs?!

Das geht mal gar nicht. Denkt doch mal an die Kinder!11
 
@Aerith: Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Hier geht es um ein technisches Gremium welches einen Vorschlag ablehnt da Firmen durchblicken haben lassen das Emojicon nicht verwenden zu wollen.
 
@ThreeM: Nicht verwenden zu wollen ? hmm...ja..ich würde da noch etwas weiter gehen und es als deutliches Ablehnen, um nicht zu sagen aktives Abwehren bezeichnen. Aber das mag meine Eigeninterpretation sein. Egal wie: es ist voll in meinem Sinne.
 
@DerTigga: Dem stimm ich dir zu, hab es etwas sehr wohlwollend ausgedrückt.
 
@ThreeM: Weil es einfach Heuchelei ist. Eine Gesellschaft die Waffen vermarktet und deren Wirtschaft darauf baut das irgendwo krieg ist sollte sich bei Bildchen nicht päpstlicher haben als der Papst.
 
@Aerith: Es gibt doch schon Schwerter und Pistole... langt doch. Ich sehe da keine Heuchelei.
 
Wenn man mal drüber nachdenkt, dass manche ja scheinbar die Schriftsprache am liebsten komplett durch diese bunten Bildchen ersetzen wollen, dann gehören selbstredend auch Waffen da rein, denn sie existieren, was wohl niemand abstreiten kann.

Falls mit diesen bunten Bildchen jedoch per Definition lediglich eine knuddelig-niedliche Regenbogen-Einhorn-Kuschelwelt dargestellt werden soll, dann sieht das natürlich anders aus.

Da kann sich jeder seinen Teil denken.
 
"In den USA kann man innerhalb von sieben Minuten legal ein halbautomatisches Gewehr kaufen"

Super Feststellung. In Deutschland kann ich innerhalb von 48 Sekunden drei halbautomatische Gewehre legal erstehen. Schreibt doch einfach, dass es vergleichsweise einfach ist, anstatt auf solche nichtssagenden Aussagen zurückzugreifen... ;)
 
Oh man, an was für Dingen sich manche hoch ziehen. Es sind nur bunte Bilder, auch wenns für manche mitlerweile schon Lebensinhalt ist.
Aber klar, als Unternehmen steuert man eben immer dort hin, wo man die meisten Kunden vermutet. Da diese mehrheitlich der PC Fraktion (und das selbst in den USA) angehören, versucht man sich eben so anzubiedern.
 
@Voodoo_Freak: Ich überspitze das ganze nun mal gewaltig per: Und Papa Waffennarr und Mama Militärfreak sind anschließend angenehm angetan davon, das das Kind im Alter von 6-7 Jahren schon kräftig miterzogen wird, durch gewisse Emotic-Unternehmen ? Das Waffen mit süßen, niedlichen, harmlosen und zum drüber schmunzeln Bildchen zu assoziieren sind ?
Das erleichtert dann womöglich auch, das sie schon so richtig schön früh fragen, ob sie nicht mal mit Papas Colt spielen oder gar die ersten Schießübungen machen dürfen, statt das Papa mühsam drängeln muss ? :-p
 
@DerTigga: <Ich überspitze das ganze nun mal gewaltig>

Das nennt sich dann aber nur Vorsorge und zwar wenn das "Asoziale" aufmuckt, muss sich doch das "Richtig-Asoziale" nur schützen.

Ich frage mich nur, was ihr immer habt, war schon immer so, wird sich nie ändern, Waffen wurden immer gegen die gerichtet, die aufmuckten und das waren in sich immer die Ärmsten, die dann abgeballert wurden.

O.K., heute geht das anders, Auflage im Sozialen zu sparen und das auch noch gegen andere Länder.
 
@DerTigga: Wozu sollte ein Kind in diesem Alter seine Zeit im Netz oder vor dem Handy verbringen? Hier sind die Eltern in ihrer Funktion als Aufsichts- und Erziehungspersonen gefragt, auch was den Umgang mit evtl. bunten Waffenbildchen angeht.
Die Schuld für eine Verwahrlosung dann auf die Waffenindustrie oder Lobby zu schieben ist ziemlich daneben - aber auch das passt zur heutigen Gesellschaft, es sind schließlich immer die Anderen schuld!

In deinem Beispiel wird der Hang zu Waffen mit Sicherheit auch ohne die klicki-klicki bunte Emoticon-Welt kommen.
Blinder Aktionismus.
 
So ein Getue von Apple und auch MS kann ich nicht ganz ab und ist für mich nichts als Heuchelei.

Wäre der Vorfall in Orlando nicht gewesen, dann hätte es höchst wahrscheinlich auch keine Ablehnung gegeben.
Wäre ein ähnlicher Vorfall vor Einführung der Pistole gewesen, hätte man sich auch dagegen ausgesprochen.

Dieses Getue immer, nur um zur rechten Zeit im rechten Licht zu stehen, stört mich einfach tierisch.

Selbst bei der E3 mussten alle Konferenzen Schweigeminuten einlegen und die Trauer übertrieben darstellen.
Ja, es ist schlimm, was in Orlando lief.
Ja, es ist traurig, was den Opfern und deren Angehörigen damit angetan wurde.

Aber so wie das benutzt wird, ist das nur schamloses Ausnutzen und der Versuch sich selbst durch so einen Vorfall entsprechend als "gute Menschen" oder "gute Firma" dastehen zu lassen.

Auch manch Kommentare hier finde ich da teilweise sehr fragwürdig.
Andere als krank zu betiteln, nur weil sie Waffen mögen, aber vermutlich noch nie selbst eine Waffe verwendet haben aufgrund der Vorurteile.
Die Ansicht zu haben Waffen seien nur dazu da, um Menschen zu töten scheint mir da auch etwas verkehrt.

Ich persönlich habe noch keine echte Waffe abgefeuert, aber als Kind haben mir sowohl Faschingspistolen, als auch Wasserpistolen, Schleudern und als Teenager auch Soft Air Waffen durchaus für Freude gesorgt.
Ohne dass ich damit Menschen verletzen musste.
Ebenso macht es Spaß Darts zu spielen und da wirft man mit entsprechenden Pfeilen auf Ziele, was man genauso als Waffe betrachten kann.
Aus dem Grund verurteile ich prinzipiell auch erst mal keine Menschen, die Waffen mögen und sie gerne verwenden.
Allerdings halte ich gleichzeitig die Waffengesetze in den USA durchaus für etwas zu locker.

Ein Mensch kann immer und überall leicht an die entsprechenden Materialgüter kommen, egal ob diese legal oder illegal sind und inwieweit das Land es auch verbietet, aber da muss entsprechend viel Wollen dann dahinter stecken, während man in den USA (vor allem Texas) nur mal eben in die Schublade greifen muss oder ein neues Bankkonto eröffnet und danach bei Walmart die Munition kauft.
 
@Tical2k: <Auch manch Kommentare hier finde ich da teilweise sehr fragwürdig.>

Wer Waffen liebt, um Macht auszuüben, sollte schleunigst in psychiatrischer Behandlung. Nicht weil er Waffen liebt, sondern wegen der Betonung zur Machtausübung. Schau, auch ein Auto kann eine Waffe sein, wer damit Macht ausüben will, dem gehört der Führerschein entzogen und wird auch entzogen, wenn eine Machtausübung auffliegt.
Auch ein Schwert ist eine Waffe, wer damit Macht ausübt und selbst Kindern den Kopf abschlägt, ist krank, irre, verrückt.
Hierzu muss du dir nämlich nur die Frage stellen, ist es wirklich Macht, nur weil man eine Waffe hat, Wehrlosen in den Kopf zu schießen, oder wehrlosen Kindern den Kopf abzuschlagen. Menschen, die das tun, nur andenken es tun zu können, mit einer Waffe, haben einen Knall im Koppe. Da ist auch nichts wegen Überzeugung oder Glaube, solche Menschen haben ganz einfach einen Knall weg.

Heuchelei, ja, absolut, ein paar Icons ........ oh weh, was für ein Thema ...... dabei übersehend, wie wir heute Menschen umbringen. Über die EU, Griechenland vorschreibend im Sozialen drastisch zu sparen, auf null runter. Zu was führt das, wenn Menschen auf Soziales angewiesen sind, richtig, in den Suizid vieler. Billigend in Kauf genommen, und, es wird hier totgeschwiegen. Man stelle sich nur vor, hier in Deutschland würde Hartz 4 gestrichen werden, das wäre Massenmord.
Es wird kommen !
Denn wir sind soweit, wenn wir selbst Kriegsflüchtlinge abwehren, selbst die, die mit Schlauchbooten (so etwas ist tödlich) das Mittelmeer überquert haben. Nein, wir sind noch besser und behaupten noch, da ist gar kein Krieg ........... ha ha ha .......... und selbst deutsche Truppen sind da. Ach wie gut wir doch sind.

Noch zum IS, was sind das nur für Menschen, die Wehrlosen Köpfe abschlagen, nur weil sie grad eine Waffe haben. So schon armselig, noch armseliger gegenüber Kindern. Wie armselig sind die eigentlich, bei Kindern eine Waffe noch zu gebrauchen. Kinder haben gegen Erwachsene so schon keine Chance.

Und nun noch dazu, zum vereinfachen, alles nur die religiöse Ideologie, der Koran, oder sonst was, ist der absolute Blödsinn.
Denn wir vergessen dazu gerne unsere Geschichte, 70 bis 80 Jahre zurück, wer wurde zu erst vernichtet ? Bingo, die Wehrlosen, Greise, Behinderte, behinderte Kinder, zzgl. Juden und die dafür deklariert wurden, dazu alle Widersacher der Ideologie.
An Kindern und heute genannt Teenies alle nur denkbaren Vorgriffe vollführt wurden (ich lass es mal so stehen, Folter war dagegen wohl nichts).

Ach, was sind wir gut im vergessen, so richtig gut. Und noch besser im beurteilen, mit vergessen und null Ahnung dazu.

Nur, wie wollen wir das alles mal ändern, haben wir dazu überhaupt noch eine Chance, wenn Spots im TV schon laufen, "sie hat keine Chance", "sie hat eine Chance"
Wie weit sind wir schon dann, am Ende ?

Oder nächstes Jahr, Wahl, wer geht noch hin. SPD hat sich selbst verheizt, Linke zu weich, 30 % Wahlbeteiligung dann noch vielleicht, AfD vor CDU ?
Dann brauchen wir Waffen ........... wenn alle durchdrehen.
 
@Kruemelmonster: "Wer Waffen liebt, um Macht auszuüben, sollte schleunigst in psychiatrischer Behandlung."
Ein Machtgefühl zu haben, bedeutet nicht zwangsweise Macht so auszuüben, dass gleich alles, was sich bewegt erschossen wird.
Bei der Benutzung von Waffen hört man öfters von Menschen - gerade von welchen, die sie erst einmal benutzen - dass sie sich stärker fühlen und es ein Gefühl von Macht verleiht.
Warum auch nicht? Was Waffen anrichten können, ist ja weit verbreitet, dazu das Gefühl der Waffe in der Hand mit Abzug und dem entsprechenden Rückstoß.
Selbst beurteilen kann ich es wie gesagt nicht, würde es aber durchaus probieren im entsprechenden Umfeld (Schießstand o. ä.).

Gibt ja auch Menschen, die auf BDSM stehen, egal ob der dominante oder unterwürfige Part und solang alles in einem Einverständnis geschieht und niemand dabei verletzt wird, ist das doch auch jedem selbst überlassen.

Allerdings stimme ich dir voll und ganz zu, wenn Jemand seine Waffe missbraucht, um jemanden zu töten, dass er dann gesundheitlich nicht ganz labil ist.
Ein Gefühl von Macht bedeutet nur wie gesagt nicht gleich, dass man jeden tötet, der einem über den Weg läuft.

Auch dein Beispiel mit dem Auto ist so, Jemand kann einen Ferrari haben und sich mit seinen Hunderten von PS mächtig fühlen, eine gute Beschleunigung haben, usw. usf. und trotzdem den Verkehrsregeln entsprechend fahren.

Dass Terrorgruppen oder manch Diktatoren nicht mehr alle Latten am Zaun haben oder zumindest eher den falschen Weg verwenden, stimmt selbstverständlich.
Das ist dann aber eben Machtmissbrauch und leider wird dieser immer wieder vorkommen, weil es zu viele egozentrische übertrieben Machthungrige gibt, denen dieses "normale" Machtgefühl nicht ausreicht, sie damit nicht klar kommen oder andere merkwürdige Ideale hat.
Leider bestimmt das Umfeld aber auch oft, was aus den Menschen wird und was aus ihnen gemacht wird.
Die Sache ist nur, dass die Menschen auch immer einen Weg finden werden, wenn sie einen wollen und wenn es mit einer Reihe von Küchenmessern ist, die schärfer sind als so manch Messer, dass laut deutschem Gesetzt verboten sind oder ein Waffenschein benötigt wird => Wo ein Wille ist, ist (in diesem Fall leider) auch ein Weg.

Religiöse Ideologie kann man jedenfalls nicht (pauschal) verantwortlich machen, da hier Dinge in etwas interpretiert werden, die so nicht vorhanden sind.
Religion ist aber eine Thematik, die ich nur sehr ungern in öffentlichen Diskussionen verwende, weshalb ich hier nicht tiefer einsteigen werde - das artet in der Regel ziemlich schnell durch die verschiedensten und teilweise auch extremen Ansichten verschiedener Beteiligter aus.

"Unsere" Geschichte wird zudem zu viele Extreme heraufbeschwören, weshalb ich darauf ebenfalls gerne verzichte, abgesehen von der kleinen Bemerkung, dass ich es traurig finde, dass sich viele wegen einer Fußball WM/EM trauen auf ihr Land stolz zu sein und sonst lieber nicht aufgrund "unserer" Geschichte - vor allem, wenn man bedenkt, dass sich "unsere" Geschichte da draußen immer noch woanders abspielt und das im Vergleich zum damaligen Zeitpunkt runtergespielt wird.

Könnten wir damit aber beim Waffenthema bleiben, statt bei Kultur, Politik oder Religion?
Auf diese Themen reagieren einige sehr extrem.
 
@Tical2k: <Könnten wir damit aber beim Waffenthema bleiben, statt bei Kultur, Politik oder Religion?>

gehört aber dazu.

Aber wir können beim Thema bleiben, Sportschützen mit Gasdruck dahinter, haben weniger Wirkung als eine aufgesetzte Schreckschusspistole, oder einer Luftdruckpistole mit den richtigen Kugeln. Einiges, wurde selbst in diesem "freien" Bereiche berechtigt aus dem Verkehr gezogen.

Und nun?

Ist wie mit dem Küchenmesser, am besten mit 30 cm Klinge.

Es gehört DAS dahinter, wie man die "WAFFE" sieht, nehmen wir nur die Polizei. Die Nutzung seiner Dienstwaffe, ist für den Polizisten weit mehr eingeschränkt, als für den Gegenüber, der durchgeknallt ist.

Daher nochmals, wer eine Waffe als Macht sieht, hat nicht mehr alle Latten am Zaun. Und ja, die Waffe braucht keine Pistole zu sein, es kann auch das Küchenmesser sein, der Baseballschläger, die Brechstange, das Schwert.
Versagt die Pistole, kann die Brechstange effektiver sein, schneller, auch beim Schwert, schneller beim Abwehren und erneuten Gegenschlag.

Ist wie mit dem Ferrari, den jemand zur Machtausübung nutzt, nur ein Transporter daneben, der sich nicht beeindrucken lässt und die Mittelleitplanke kann für den Ferrari zum Dönerspieß werden.

Daher, wer meint Macht mit irgendwas haben zu wollen, hat schon einen gewaltigen Hau weg.

..... auch mit Symbolen
 
Das wird die Sportschützen sicher traurig stimmen. - Nein im Ernst. Ein Pistolen-Symbol ist vollkommen egal. Was will man denn damit für Schaden anrichten? Whatsappt man der Bankangestellten damit einen Überfall zu? Wird man zum Massenmörder, wenn man ein Pistolen-Emoji nutzt? Genauso wie man schwul wird, wenn man das Doppel-Gender-Emoji nutzt?

Hier wird nur heiße Luft produziert und das Gutmenschentum zeigt blinden Aktionismus.
 
@Kobold-HH: <Hier wird nur heiße Luft produziert und das Gutmenschentum zeigt blinden Aktionismus.>

Nee, denn der Dachschaden ist schon da, nur wie noch rauskommen, bevor die Bude absäuft, ist hier die Frage.

Wir sind hier, selbst in DE, auf dem Wege der Selbstverteidigung.
 
@Kruemelmonster: Mit Emojis? Kein Wunder, dass Kriminelle in Deutschland keine Angst vor der Justiz haben brauchen...
 
@Kobold-HH:

meine ich auch mit Symbolen, denn ich frage mich, wer das Symbol braucht und was er damit aussagen will .......... den nicht bemerkten Dachschaden, bei Dauerregen über ihn selbst ?

Tja, wer braucht das ........ übrigens auch so zu Lesben, Schwulen, Penis, oder Uterus Zeichen. Wer braucht das ? Mal ehrlich. Was kommt danach, deutsch-Zeichen, Juden-Zeichen, Moslem-Zeichen, IS-Zeichen, Arier-Zeichen ?

Wer das braucht, kann auch das neue Zeichen gleich nehmen, durchgekreuztes Gehirn, oder das Gehirn mit 3 Punkten darunter.
 
@Kruemelmonster: Bei 75% der Emojis frage ich mich: Wer braucht das? Aber wenn man selbst keinen Verwendungszweck dafür hat, so gibt es immer jemanden, der dies praktisch findet. Und ein Pistolen-Emoji ist nicht schlimm, denn man könnte jemanden damit signalisieren, dass das Buch welches man aktuell liest, ein Krimi ist... - Der Dachschaden, den einige hier sehen, scheint eher beim Kritiker zu liegen, der durch Gutmenschenpropaganda nur noch in Schwarz und weiß denkt, statt die Töne dazwischen zu erkennen.
 
@Kobold-HH:

wie gesagt, es ist eine Heuchelei, wenn Menschen heute ganz einfacher umgebracht werden und wir schauen auch noch da zu und sich zugleich über Waffensymbole echauffiert wird.

Mir ging es aber darum, wenn Waffen bei Menschen ein Machtgefühl auslöst und sie dieses Macht haben, dann noch als Erfüllung ansehen. Genau das weiß du halt nicht, warum dann jemand auch Waffensymbole liebt.

Wie gesagt, ich wäre für das durchgekreuzte Gehirn als Symbol, oder eben Gehirn mit 3 Punkten darunter.

Das Symbol Waffe, braucht nicht, wie du meinst für Krimi zu stehen, es kann auch eine Drohung aufzeigen. Auf der Basis, "ich knall dich ab". Denn eine Waffe ist immer eine Bedrohung.
Also, wozu braucht man das, speziell in der jetzigen Zeit, wo schon Menschen gegen Menschen auf die Straße ziehen. Eine Partei dazu noch ganz unverblümt Hetze betreibt.
Menschen sich bedroht fühlen von Menschen, weil die Ihnen kosten könnten.

Brauchen, braucht alles keiner und wer meint, brauche ich ......... eben, dann bin ich für das durchgekreuzte Gehirn als Symbol.
 
@Kobold-HH: Erst wenn es auch Penis-Emojis für Pornodarsteller und Swingerclubgänger gibt, nehme ich auch Pistolen-Emojis hin. Immerhin machen Penis-Emijos genauso wenig Schwanger wie Pistolen-Emojis töten und außerdem stehen sie eher für das Erschaffen von Leben, statt für dessen Beenden!
 
@crmsnrzl: Primäre- und sekundäre Geschlechtsmerkmale, wären ohnehin wünschenswert. Andere Körperteile gibt es ja auch schon. Und wenn es Schwule-Emojis gibt, so sollte das Thema Sexualität ja ohnehin kein Problem sein - zumindest nicht in aufgeklärten und frei denkenden Gesellschaften. Nur gibt es davon leider immer weniger.
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