25 Jahre gernervte Nutzer: Der Spam King muss jetzt in den Knast

Der selbsternannte "Spam King" Sanford Wallace muss aufgrund seiner Aktivitäten ins Gefängnis. Strafen scheinen bei ihm allerdings stets nur den Effekt auszulösen, dass er es beim nächsten Mal doch besser auf einer anderen Plattform versuchen soll - ... mehr... Spam, Lebensmittel, Dosenfleisch Bildquelle: Freezelight / Flickr Spam, Lebensmittel, Dosenfleisch Spam, Lebensmittel, Dosenfleisch Freezelight / Flickr

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Der Unterschied zwischen Spam und Werbung schrumpft rapide, vor allem aus Sicht der Empfänger. Letztlich ist es nur noch eine Frage der Definition und bei wem die Gewinne landen, ob die Belästigung der Anwender, Besucher, Zuschauer und Kunden als Spam oder als sog. Werbung bezeichnet wird.
 
@Drachen: Ich habe da, so für mich selber, inzwischen ein offline Wort kreiert: So manche "Zeitung" ist in meinen Augen nurnoch eine Spamhülle, angesichts DER Menge an "Beilagen".
Man könnte auch sagen, eine Umgehungshilfe von: Keine Werbung Aufklebern am Briefkasten.
Und das nervige daran ist vor allem, das man, bei der hohen Fluktuation der Austräger, selbst wenn man mal einen erwischt und auf Unterlassung ermahnt, kaum eine Chance drauf hat, das das einwerfen dauerhaft unterbleibt..
 
@DerTigga: Das sehe ich auch so. Zeitungen und Zeitschriften werden immer dünner und mindestens ein viertel der übriggebliebenen Seiten besteht aus Werbung.
Das Surfen im Web auf Magazin-, Info- und Nachrichtenseiten ist schon lange kein Vergnügen mehr, wenn man nicht sämtliche verfügbaren Ad- und Scriptblocker am Laufen hat.

Natürlich bringt Werbung Geld und ermöglicht das Erstellen und Betreiben von Plattformen, Diensten und Magazinen, aber ich als Konsument laufe einfach nur noch weg, weil ich diese Unmenge nicht mehr ertragen kann und will.
 
@Niclas: Genau das ist der Punkt. Das eben nur der eine Zeitschriftenverantwortliche und der eine Webmaster usw. jeweils seine kleine heile Welt betrachtet. Sich die dort befindliche / platzierte Menge x an Spam betrachtet und daher, womöglich durchaus zurecht, meint: das ist mengenmäßig okay, das ist aushaltbar.
Allerdings können die mir erzählen was sie wollen, denn spätestens nach dem Besuch einer 10ten Webseite und somit 10 maligem Verabreichen einer gewissen Dosis an Spam, ist auch die größte Geduld und die härteste Nehmerqualität an ihrem Ende angelangt.
Aber erzähl das mal den tausenden von Einzelkämpfern, das sie zusammenarbeiten müssten, damit die Menge der eingesetzten Spamblocker wieder weniger werden wird..

Wenns dann noch so ist, das die direkt in der "Zeitung" gedruckte Anzahl an Werbungsanzeigen, addiert zu der Menge an zusätzlich in der Zeitungsmitte liegenden Werbeblättchen, dazu führt, das 2,5 Seiten Zeitung satte 25 Seiten Spam umhüllen, dann werd ich stinkig. Vor allem wenn eine solch offensichtliche und unbestreitbar große Menge an Werbung in nen Briefkasten geworfen wird, an dem ein richtig großes, rot gefärbtes Schild mit der (eingravierten !) Beschriftung: Keine Werbung klebt..
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