Trent Reznor schimpft über das "hinterhältige Modell" von YouTube

Nine Inch Nails-Frontman und -Chef Trent Reznor hat sich in einem Interview mit einem Musikmagazin überaus kritisch über YouTube geäußert und das Geschäftsmodell des zu Google gehörenden Portals scharf angegriffen. YouTube sei auf dem Rücken von gestohlenen ... mehr... Apple, musikstreaming, Apple Music Bildquelle: Apple Apple, musikstreaming, Apple Music Apple, musikstreaming, Apple Music Apple

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Ich bin die Debatte Leid, "YouTube Urheber geschützte Inhalte".
Ja es wird auch Material dort angeboten zum Zweck des Lizenzlosen Verbreitens, sowas wird aber nach bekanntwerden schnell gelöscht!
Nur weil irgendwo im Hintergrund in mieser Qualität ein Radio Dudelt, mit irgend einen Musiktittel zudem ein Baby "süß" Rhythmisch zuckt, wird direkt das selbe Fass aufgemacht von wegen Urhebergeschützte Musik mit Anwalt, Abmahnung und Trallala.
Als ob die auch nur einen Cent mehrverdienen würden wenn es das nicht mehr gäbe, im Gegenteil sowas macht gerade bekannt und bringt bei Interesse mehr Umsatz.

Ein Trent Reznor sollte Dankesgebete (an wen auch immer) schicken das sowas wie YouTube erfunden wurde!
 
@Kribs: Das einzige was Apple in dem Zusammenhang ankotzt, ist dass sie selber damals YT nicht gekauft haben. Aber da Apple-Dienste zu 99% nur für Apple-Hardware-User zur Verfügung stehen, finde ich es gut so wie es ist :).
 
@witek: Den Zusammenhang mit "Safe Harbour" habe ich jetzt irgendwie nicht verstanden. Meintest du evtl. DMCA?
 
Trent wer? Nine Inch was?
 
@lutschboy: Lutsch wer? Boy was?
Tut mir leid, aber dies sind die dümmsten Postings, die es gibt. Sag einfach, daß du ihn oder NIN nicht magst. Solltest du es wirklich nicht wissen, hättest du in der gleichen Zeit googlen/bingen können.
Aber nach dem 1000. Mal ist das nicht mehr originell.
 
"Ich glaube, dass jeder Dienst mit einer kostenlosen Schiene nicht fair ist. Das treibt ihre Zahlen an und ermöglicht ihnen einen großen Börsengang."

Die Frage ist doch fair für wen?

Fair für die Nutzer? - ich würde sagen ja
Fair für diejenigen, die ihren Content kostenlos zur Verfügung stellen? - auch hier, ja. Es ist jedem freigestellt, ob er seinen Content kostenlos zur Verfügung stellt, oder eben nicht.
Fair für die Content-Industrie, die möglichst jeden Cent aus den Nutzern quetschen will? - erwischt...na klar wollen die mitverdienen, wenn ein Track auch nur im Ansatz in einem Video vorkommt...Fair-Use ist denen doch ein Fremdwort...

Und na klar verdient Google auch etwas daran. Aber ich will auch nicht wissen, was alleine für YouTube an Serverleistung benötigt wird. Sicher bleibt da auch was übrig, aber Google ist eben auch wie Trent bzw Apple irgendwie am Gewinn orientiert.
 
@Draco2007: das letzte mal als ich Zahlen gehört habe war YouTube noch grade so selbst finanzierend. Ob da wirklich nennenswert was bei rumkommt darf daher wohl bezweifelt werden.
 
@Draco2007: Meines Wissens schreibt YouTube sogar rote Zahlen.
Die Sache ist aber etwas komplizierter:
Wenn jemand vor sein Video Werbung schaltet (das entscheidet einzig und allein der Uploader) und dafür ein Musikstück hochlädt, zB mit Plattencover als "Video", der will sich selbst an den Werken anderer bereichern. Vergleichbar auch mit Spielfilmen, Dokumentationen und TV-Serien und Shows.

Wer Musik als akustische Untermalung für ein neues "Kunstwerk" oder immerhin Bewegtbild nutzt sollte von Fair-Use-Prinzip geschützt sein.

Ersteres sollte YouTube verbannen. Sollte keine Werbung geschaltet werden sollte geschaut werden warum der gestohlene Content hochgeladen wurde. Um eine einzelne Filmszene zu zeigen finde ich es auch im Rahmen, da man vieles einfach nicht mehr findet und es so als Archiv oder Bibliothek einen höheren Zweck verfolgt und nicht den geistigen Diebstahl als Ziel hat, was wieder Fair-Use wäre.

Was man bei YouTube aber findet ist zB die Wochenshow mit vorgeschalteter Werbung von zig Uploadern. Dem Grunde nach liegt es an der Pflicht der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten die Mediathek nicht unendlich vorzuhalten und den Content, der von unseren Beiträgen bezahlt wurde, vom Netz nehmen muss. Aber Werbung zu schalten und für eine Fremdleistung kassieren ist nicht fair.
 
@otzepo: da gebe ich dir Recht. Aber meines Wissen nach tut YouTube das doch schon. Sehr viele Videos werden gesperrt eben wegen klaren Urheberrechtsverstößen.
Da rutscht hier und da mal was durch und vermutlich ist YouTube auch an einigen Stellen etwas nachsichtig, aber im Grunde genommen ist die Richtung ok...
 
@Draco2007: Inzwischen reagiert YouTube auf die Meldungen und filtert auch selbst nach Musik und Videos (daher so viele spiegelverkehrte Videos von Serien). In der Anfangszeit war YouTube aber über jeden Inhalt glücklich und konnte wirklich nur durch Urheberrechtsverletzungen zum Marktführer anwachsen. Der Vorwurf an sich ist also nicht von der Hand zu weisen. Auf der anderen Seite bietet YouTube aber auch eine Plattform um die Musik publik zu machen. Die Plattenlabel wollen heutzutage am liebsten, dass der Konsument die Katze im Sack kauft. Ein Künstler sollte aber wünschen einer möglichst breiten Masse sein Werk präsentieren zu können, wenn die Qualität stimmt finden sich so Käufer und Konzertbesucher von alleine.

An einem Video ohne Werbung verdient YouTube auch gar nichts. Nur die Tatsache, dass der Nutzer eine Bandbreite an Inhalten bei YouTube findet lockt die Nutzer auf diese Plattform - somit werden dann durch andere Videos die Gelder erwirtschaftet.

Aber mal ehrlich, früher war die Bild- und Tonqualität von YouTube unter aller würde, wer dort seine illegale Musiksammlung mit aufgebaut hat sollte sich neue Ohren kaufen. Heutzutage nutzen die Künstler selbst die Plattform um ihre Musik zu promoten - ob tatsächlich ein Schaden entsteht mag ich zu bezweifeln. Auch wenn die Werbeeinnahmen je Klick wahnsinnig gering sind beweist YouTube durch das Fehlen an Gewinnen, dass die Inhalte eben nicht mehr wert sind. Die Künstler sollten vielleicht umdenken, man wird als One-Hit-Wonder nun mal eben nicht mehr zum Millionär. Bei einem Künstler sollte eh nicht der Profit an erster Stelle stehen. Bei Buchautoren werden die unbedeutenderen von den Verlagen durchgefüttert und die erfolgreichen zahlen dafür, bei Musikern bekommen die kleinen gar nichts und die großen viel zu viel.
 
@otzepo: da kann ich dir nur in jedem Punkt zustimmen!

Ich bin der Meinung, dass 1-2?, die man auf den üblichen Portalen für einen einzelnen Musikdownload bezahlen soll einfach nur maßlos überzogen sind. Passt aber zum Motto mit nur einem Song am liebsten zum Millionär werden...
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