'Spyware': Visual Studio C++ Compiler baut unerwünscht Telemetrie-Code ein

Microsoft hat angekündigt, eine bisher undokumentierte "Funktion" aus Visual Studio 2015 zu entfernen, die ohne Wissen und das Zutun der Nutzer des darin enthaltenen Compilers für C++ Telemetrie-Code in jedes damit kompiliertes Projekt einfügt. ... mehr... Microsoft, Visual Studio, Entwicklungsumgebung, Visual Studio 2012 Bildquelle: Microsoft Microsoft, Visual Studio, Entwicklungsumgebung, Visual Studio 2012 Microsoft, Visual Studio, Entwicklungsumgebung, Visual Studio 2012 Microsoft

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So alt da Argument auch sein mag, es stimmt leider nachwievor. Erst wenn der Quellcode offen und für alle einsehbar ist, kann sichergestellt werden, dass so etwas nicht gemacht wird.
 
@Sam Fisher: Das kannst du schon bei moderat komplexer Software (SSL z.B.) vergessen. Bei einem Compiler erst recht. Da steigen viel zu wenig Leute hinter.
 
@James8349: Deswegen schrieb er ja auch "kann sichergestellt werden" und nicht "wird sichergestellt"
Bei ClosedSource entfällt selbst die kann-Variante.
 
@TiKu: Da verschiebt sich nur das Vertrauen von Hersteller auf Community. Wenn ich dem Hersteller nicht vertrau, dann setz ich seine Dinge nicht ein. Da ist dann auch egal ob es überprüfbar ist das was falsch läuft oder nicht.
 
@James8349: es ist egal. Wem es wichtig wäre, könnte bei Bedarf sich das Wissen aneignen (notfalls auch einkaufen) und den Code untersuchen lassen. Ich sage nicht, dass das jemand machen wird, aber er/sie/eine Firma könnte es tun.

Bei ClosedSource kann man so etwas vergessen.

Diese miesen <hier beliebiges Schimpfwort einfügen> von Microsoft: Spyware überall. Ich kann mir absolut und sehr gut vorstellen, dass sie bereitwillig und gerne Spyware in ihre Windows-, Office- und sonstigen Programme integrieren, damit Millionen oder gar Milliarden von Menschen ausspioniert werden. Ob das dann nur aus purer Geldgier oder für das Vaterland geschieht, wäre für mich als Geschädigten irrelevant.

Wenn das wirklich stimmt, hoffe ich, dass diese Firma äußert böse auf die Nase fällt und bankrott geht.
 
@divStar: Artikel gelesen ? ... Ich glaube nicht dann würdest nicht so einen Mist schreiben
 
@Freddy2712: Einige (auch Entwickler) können wohl nicht zwischen Telemetrie (zur Fehlerbehebung) und Spyware unterscheiden. Man kann sich wohl auch nicht immer auf die Aussagen von Nutzern verlassen, da sie auch mal Müll erzählen oder einen Fehler melden, der gar nicht existiert. Man kann sich auch nicht immer auf Aussagen von Dritten verlassen.
 
@James8349: Ich würde zunächst einmal pauschal keinem Koch vertrauen, der Wert darauf legt seine Küche blickdicht abzuregeln. (Und sein Essen mit einem Vertrag ausliefert, der versucht die Analyse der Speise zu verbieten)
 
@dpazra: Und ich würde keinem Kunden vertrauen der Wert darauf legt mein Rezept bis ins kleinste Detail zu kennen. Dann kann er es sich nach dem ersten mal direkt selbst kochen und ich steh bissel blöd da weil meine Geldquelle futsch ist.

Damit will ich natürlich nicht sagen das Telemetrie-Funktionen die einfach mit reinkompiliert werden was tolles sind, oder das die Praxis das ohne Wissen des Kunden zu tun bewundernswert sei... Allerdings gibts berechtigtes Interesse zur Bewahrung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen. Die wären mit Offenlegung des gesamten Quellcodes allerdings weg (in Bezug auf den Code natürlich nur) und damit wären auch schnell viele Alleinstellungsmerkmale weg.

Der richtige Weg wäre ein Audit durch eine unabhängige Firma (oder eine Behörde), die gleichzeitig vertraglich verpflichtet ist ihre Erkenntnisse nicht in ähnlichen Produkten zu verwenden.

Nur das dann auch unweigerlich Zweifel aufkommen werden ob die unabhängigen Firmen wirklich so unabhängig sind.

Und wenn wir mal ganz ehrlich sind, dann gibts eigentlich nur 2 Möglichkeiten warum das als undokumentiertes Feature, wer weiß wie lange, nicht entdeckt wurde:

1) Alle die den Compiler genutzt haben waren nicht in der Lage ihre eigenen Programme hinterher darauf zu prüfen ob zusätzliche, nicht von ihnen programmierte Funktionen mit einkompiliert wurden.
2) Die Programmierer interessieren sich erst gar nicht dafür was der Compiler so treibt bzw. ihr Vertrauen in MS ist... naja... groß...

In beiden Fällen hätte Open-Source nix genutzt, bzw es hätte genauso lang gedauert bis es auffällt. Denn ohne einen konkreten Verdacht macht sich niemand die Mühe eines Audits. Und mit konkretem Verdacht, wäre das schon längst aufgefallen, da hätte man ja nur 2 Binaries die mit verschiedenen Compilern kompiliert wurden mal etwas genauer miteinander vergleichen müssen.
 
@eragon1992: Jap genauso ist es.
 
@dpazra: Gibt es aber viele Star Köche machen ein riesen Geheimnis um ihre Küche gerade die Molekular Küche ist da weit vorne.
Jeder weiß ungefähr wie es geht würde es aber niemals so hinbekommen.
 
@Freddy2712: Wenn ich berechtigte Sorgen hätte, dass man mich vergiften wollte, würde ich diesen Köchen nicht trauen. Nun habe ich diese Sorgen nicht. Ich habe aber (spätestens seit Snowden) berechtigte Sorgen, im (sehr breiten) Zielbereich allgemeiner IT-Spionage zu landen, also vertraue ich Microsoft nicht und nutze folglich weder Windows, noch Office, noch (Gott bewahre) Live-Dienste.
 
@James8349: das ist dein gutes Recht. Allerdings - wenn man schon Kunde, Koch und Essen vergleicht - ist es eher so, dass im Prinzip ein Topf eine Substanz ins Essen injiziert, welche dann auf irgendeine Weise herausfinden kann was genau dem Kunden geschmeckt oder nicht geschmeckt hat und wie er reagiert oder reagieren wird/würde.

Spyware und (nicht explizit vom Entwickler hinzugefügte) Telemetrie sind für mich dasselbe.
 
@divStar: Naja ich find den Vergleich selbst bissel unpassend. Das Problem ist nur das eben viele glauben das Open Source = sicher ist. Das ist aber eher trügerisch, besonders wenn es um komplexe Software geht. Die Mehrheit und natürlich der Unkundige verlässt sich drauf das schon "irgendwer" bemerkt hätte das in dem Stück Software irgendwelcher Schadcode steckt und wird unvorsichtig. Dabei stolpert man auch bei Open Source Software nicht einfach so über Sicherheitsrelevante Dinge, besonders wenn sie mit Absicht gut versteckt werden, oder auf Bugs zurückzuführen sind.
 
@Sam Fisher: Das Problem ist hier, das der Compiler gegen diverse Microsoft-Bibliotheken linkt, wo kein oder nur teilweise der Quellcode verfügbar ist.
Sogar der Quellcode von den Standard-C/C++ Bibliotheken ist der Quellcode nicht komplett verfügbar, da auch bei dem Quellcode schon diverse Funktionen nur noch als Objektcode verfügbar sind.
 
@basti2k: Das ist auch ein Problem, aber meiner Meinung nach nicht DAS Problem. Bei einem Compiler will ich, dass er genau tut was ich ihm sage und nicht von selbst irgend welche Dinge einbaut.
 
Hmm...interessant...vielleicht ist das der Grund warum einige User mit Zonealarm blocked exe Meldungen ankamen die wir gerne als "false positives" eingestuft haben...da andere Tools sich nicht gemeldet hatten.... Dann mal nicht soviel Zeit lassen mit Update #3...
 
@Bogy: ZoneAlarm ist für mich gleichbedeutend wie AntiVir eine Panikmache Software ersten Grades schlagen beide viel zu oft Falsch an.
Zumal ich in letzter Zeit keinen Test gesehen habe wo Zone Alarm unter den Top 3 war bevor ich diese Installiere würde ich eher eine Kombination aus der Router Firewall mit der Windows eigenen benutzen.
Da gibt es bessere Lösungen wie Eset die in Testen weit besser abschneiden.
 
@Freddy2712: Norton hat bei mir aber auch damals angeschlagen.
 
@L_M_A_O: Norton findet auch 64k Demos ganz ganz böse.
 
Ich verwende C# - aber nur dann wenn es etwas kleines und unbedeutendes ist und auf einem ohnehin unsicherem System wie Windows 10 läuft. Für alles andere gibt es genug andere Möglichkeiten und obwohl Java beileibe nicht sicherer ist als .NET, habe ich dort zumindest noch nicht erlebt, dass MEINE Anwendungen um Code zur Beschnüffelung meiner Kunden und Datenbeschaffung von selbigen ergänzt wurde. Keine Ahnung inwiefern das stimmt - aber da fällt es mir sehr schwer bei so etwas keinen Baseball-Schläger zücken zu wollen und mit dem verantwortlichen Baseball spielen zu wollen (auf eine Art, in der nur ich gewinne).
 
@divStar: Hast du den Artikel eigentlich gelesen?
 
@divStar: "und auf einem ohnehin unsicherem System wie Windows 10 läuft" Troll?
 
@L_M_A_O: Ich würde eher sagen Realist. Ich bin selbst Entwickler und weiß wie technisch einfach es wäre Kunden gegen ihren Willen auszuspähen, um meinen Profit zu steigern - insbesondere wenn ich ein Betriebssystem baue, dass selbst quasi als "Untergrund" für Anwendungen dient. Kaum einer könnte etwas nachweisen, besonders dann nicht wenn niemand den Quellcode sieht - was ja bei Windows der Fall ist.

Ich habe bereits den Vorversionen nicht getraut - aber bei Windows 10 bin nicht nur ich das. Außerdem ist es verdächtig, dass so ein (bis auf die Spionage eigentlich gutes) System verschenkt wird - ein trojanisches Pferd vielleicht? Wenn ich ein derartiges System programmiert hätte, würde ich es nicht verschenken - es sei denn ich kann durch etwas anderes mehr Geld einnehmen. Durch private Daten von einem jeden Rechner zum Beispiel. Das ist schlicht und ergreifend logisch und es gibt auch zum Teil unerklärbare Verbindungen, die Windows ins Internet aufbaut. Der Payload ist allerdings verschlüsselt, sodass man nicht weiß was verschickt wird - clever, oder?
 
@divStar: "System verschenkt wird - ein trojanisches Pferd vielleicht? Wenn ich ein derartiges System programmiert hätte"
Keineswegs,es ist doch viel plausibler, das MS sein Produkt nicht mehr so fragmentiert haben will und es auch bei XP zum Problem geworden ist. Ein aktuelles BS bei vielen Kunden bringt im Endeffekt einfach mehr.

"es sei denn ich kann durch etwas anderes mehr Geld einnehmen."
Tut man doch durch den Store. Das man heutzutage nicht mehr viel Geld mit dem Verkauf eines BS bei dem Otto-Normalnutzer verdienen kann, hat MS eingesehen.

"Durch private Daten von einem jeden Rechner zum Beispiel. Das ist schlicht und ergreifend logisch und es gibt auch zum Teil unerklärbare Verbindungen, die Windows ins Internet aufbaut. "
Ist doch Unsinn... Was ist mit der Telemetrie, Windows-Update, etc?
 
@L_M_A_O: Es bringt nichts, wenn die Welt eben nicht Spannend genug ist wird sie sich eben Spannend gedacht.

Es wird ja immer wieder vom Spion W10 berichtet, und das es Verbindungen aufbaut!(Wie SCHLIMM"""!!) Trotz dem das alles Deaktiviert ist!"!!!

Nun, das ist war, man hat der Software aber nur untersagt Daten zu senden, das eine Verbindung aufgebaut wird aber nicht.
Das die Menge an Daten die hier übertragen werden so gering sind das ein Gedrosselter Mobilfunknutzer noch froh über seine Bandbreite ist.

Es bringt einfach nichts gegen jemanden zu Argumentieren der in seiner Traumwelt lebt.
 
Liest so etwas überhaupt mal einer Korrektur die Überschrift geht mal wieder überhaupt nicht.
Es handelt sich hier nicht mal im Entferntesten um Spyware der Compiler fügt eine leider undokumentierte Funktion ein, die dazu gedacht ist die Entwickler bei der Fehlersuche zu Unterstützen und nur Aktiv wird wenn der Entwickler es Ausdrücklich Erlaubt.
Im eigentlichen sinn übergibt die Funktion die hier eingefügt wird Fehlerdaten an die Ereignisanzeige plump gesagt und das auch nur wenn man Microsoft die Daten gezielt übergibt.
Liest eigentlich einer bevor hier gejammert und gemault wird ?

Ja es wäre besser gewesen wenn Microsoft Informiert hätte durch eine Abfrage hier du da schreiben wir jetzt das und das rein macht das und das wegen dem und dem willst es haben ja oder nein.
Aber ich sehe da jetzt kein Drama drin und schon gar keine Spyware.
Und genau dieses ist der Stein des Anstoßes und genau nichts anderes die Funktion hätte Kommuniziert werden müssen samt einer Abfrage die sich als Standard setzen lässt und jederzeit in den Einstellungen geändert werden kann.
Ja Kritik in dem Punkt ist gut aber man schießt hier wieder über jede Grenze der Kritik.

So langsam habe ich echt den Verdacht das selbst angebliche IT Fachleute kaum etwas von der Materie verstehen sonst würde man solchen Mist nicht schreiben.

Aber wie sooft es gibt dutzende Compiler für c/c++ und VB sowie Net nehmt doch was anderes niemand zwingt euch Visual Studio zu benutzen.
 
@Freddy2712: Ich zweifel da mehr an den Leuten von Microsoft als an Winfuture/Reddit, das war doch sowas von offensichtlich, dass das falsch interpretiert wird nach dem ganzen Windows 10 Skandal, wieso kompiliert man ohne irgendwo zu informieren Telemetriefunktionen (ein Wort, das direkt negative Assoziationen weckt) in jedes Programm ein, die noch dazu bis dato kein einziges mal verwendet wurden? Hat man keine Test Builds dafür? Wollen die ihre Produkte überhaupt noch verkaufen? Hätte hilfreich werden können für den ein oder anderen, das schnell wieder rauszunehmen ist aber aus Marketingsicht sicher die klügere Lösung...
 
@theBlizz: Ich verstehe zwar nicht wieso Telemetrie Negativ behaftet ist aber ist egal Telemetrie ist richtig Eingesetzt das Werkzeug erster Wahl zur Fehlersuche und Behebung.
Einen Skandal um Windows 10 habe ich wohl nicht mitbekommen du meinst wohl gezielte Falsch Informationen der einzige Skandal war das Microsoft sich wagte es zu verschenken.

Doch es gibt Test Systeme zumindest werden die Entwickler ihre Software in eine VM Testen aber diese Sache worum es geht ist ein Angebot zur Hilfe bei der Fehlersuche nichts mehr und nichts anderes.
Es wurde bisher nur von Niemandem verwendet was Logisch ist da Niemand von dieser Funktion wusste, vielleicht gab es dazu mal eine Randnotiz im MSDN die keiner gelesen.
Vielleicht sollte das Kommuniziert werden im MSDN aber wie sooft wurde das nicht gemacht weil vergessen, vielleicht steht es irgendwo in einem Nebensatz oder irgendwo versteckt in der Online Hilfe ich weiß es nicht.

Im Punkt Verkaufen verwechselst aber einiges Visual Studio ist Kostenfrei genauso wie sehr viele andere Angebote und Dienste von Microsoft, die sind bestimmt nicht auf die Windows und X-Box Sparte angewiesen die Zeiten sind Vorbei.
Heutzutage verdient man sein Geld anders da sind die in den Anfängen zur Bekanntheit verholfenen Angebote eher ein zuverdienst .
Microsoft verdient bestimmt mehr mit seinen weniger bekannten Diensten mehr wie mit Windows und X-Box zusammen.
Ich glaube die wenigsten wissen was eigentlich zu Microsoft gehört da wären z.B. Jellyfisch, Powerset, Massive Incorporated, Danger, Perceptive Pixel und einige andere, die haben am Rande ihre Finger auch in der ein oder anderen Spiele Schmiede mit drin.
Da bin ich mir sicher die brauchen Windows und co. nur noch weil man ja ein Produkt benötigt was halt jeder kennt, Microsoft könnte von Heute auf Morgen Windows und X-Box sterben lassen und würde mit Software und Hardware für Apple oder Linux Distris (z.B. Android) immer noch verdienen.

Marketing ist ein Interressantes Feld ich habe leider nur Grundlagen einblick aufgrund meiner Ausbildung aber ein Grundsatz ist halt selbst Negative Werbung/Berichte sind immer noch Werbung.
Da sind manche z-Promis die immer Negativ auffallen richtige Profis drin.
 
@Freddy2712: Wie würdest du Spyware definieren?

1. eine Software oder Code, der ohne Wissen und oder Zustimmung des Nutzers installiert wird?
2. eine Software oder Code, der ohne Wissen und oder Zustimmung des Nutzers Daten abfragt?
3. eine Software oder Code, der ohne Wissen und oder Zustimmung des Nutzers Daten weitergibt?
4. eine Software oder Code, der ohne Wissen und oder Zustimmung des Nutzers Daten analysiert und verarbeitet, die Ergebnisse vom Nutzer nicht zu kontrollieren weitergibt / weitergeben kann?
5. eine Software oder Code, der weitere Angriffsflächen auf den System eröffnet damit eventuell die Sicherheit gefährdet?
 
@Kribs: Deiner Definitionen nach haben wir bei Spyware die 3
Spyware sind Programme die den Nutzer ausspionieren aber da kann ich hier keinen Anhaltspunkt zu finden da Telemetrie selbst in jedem Fahrzeug gesammelt wird und wohl viel öfter weitergegeben wird als manchem klar zu sein scheint.
Telemetrie ist dazu da die Funktion der einzelnen Abhängigkeiten im zusammenspiel mit der Hardware zu Analysieren und gegebenenfalls Fehler zu finden und zu beheben.
Ihr würdet euch zum teil alle von der nächsten Brücke stürzen wenn ihr wüstet was alles ohne euer wissen Daten sammelt und weitergibt, und das sind Dinge da werdet ihr nie drauf kommen z.B. Fahrzeuge wie PKW, Navigationsgeräte, Router, Receiver und so einiges mehr wo ihr nicht mal die Möglichkeit habt es auszuschalten.
Der Abgas Skandal tat der Automobil Industrie schon weh was wäre aber wenn rauskämme das alle Modernen Fahrzeuge Daten übertragen die Bestenfalls nur zur Erstellung eines Bewegungsprofil benutzt werden.
Was würde manch einer sich erschrecken wenn er jede einzelne AGB ganz genau liest und dann Feststellt das er eigentlich nur ein Extremst eingeschränktes Recht auf anschauen besitzt und froh sein darf es benutzen zu dürfen.
Schaut euch wirklich mal nicht nur immer Microsoft an dann seit ihr nicht mal mehr in der Lage zu weinen.
 
@Freddy2712: Meiner Definition nach haben wir 1, 2, 3, 4 und die 5.

"Telemetrie-Daten" sind laut Definition solche Daten die ausschließlich zum Betrieb einer Hardware oder Software anfallen.
"Telemetrie-Daten" sind keinesfalls Daten eines Projektes oder Nutzers!

Was du hier zu verharmlosen suchst, es werden ohne Wissen und Erlaubnis Projektdaten weitergegeben, analysiert und daraus folgende Ergebnisse in unbekannter weise verwand, das ist nach jeder Gängigen Definition das Verhalten einer Spyware!

Sinnfremde Beispiele (Auto) heranzuziehen um ein Verhalten zu relativieren ist weder Aussagekräftig, noch zeigt es ein ernsthaftes faktisches auseinandersetzen mit der Situation.
 
@Kribs: "Carroll zufolge löst der von Microsofts Compiler bisher ohne Wissen der Entwickler in ihre Projekte eingebundene Code einen ETW-Event (Event Tracing for Windows) aus, der gegebenenfalls Zeitstempel und Informationen über geladene Module aufzeichnet. Die Ereignisdaten können nur dann verarbeitet werden, wenn ein Nutzer Microsoft entsprechende Symbolinformationen liefert. Das Ganze soll also vor allem dann genutzt werden, wenn ein Nutzer des Compilers mit Microsofts Unterstützung auf Fehlersuche bei der Arbeit an einem Projekt gehen will. "

Wo steht das etwas weitergegeben wurde ?
Da steht das der Compiler vereinfacht ausgedrückt Debug Code Hilfen einfügt die Daten zwar zusammenstellen aber erst auf Weisung des Programmierers weitergeben.
Microsoft selber kann scheinbar ohne zutun des Nutzers gar nicht dadrauf zugreifen.
 
@Freddy2712: "Er hatte zuvor ein simples Programm erstellt und dann bemerkt, dass die fertig kompilierte Binary zusätzlichen Code enthielt, der versuchte, die Funktionen "telemetry_main_invoke_trigger" und "telemetry_main_return_trigger" anzusprechen."

Was hat ein Microsoft Code in einen fremden erstellten Programm zu suchen und wieso versucht dieser Code aus dem Programm heraus Informationen zu senden?
Schon das Implementieren eines Codes in ein fremdes Programm, ohne Wissen und Zustimmung, stellt die Grundlage jeder Spyware dar, auch wenn Steve Carroll versucht es zu relativieren

"The event data can only be interpreted if a customer gives us symbol information (i.e. PDBs) so this data is only applicable to customers that are actively seeking help from us and are willing to share these PDBs as part of their investigation.",

ist es doch sehr fragwürdig das der Code von sich heraus versucht Kontakt aufzunehmen ohne dazu aufgefordert worden zu sein geschweige denn dazu berechtigt zu sein!

Bleib noch die Frage welche "Telemetrie-Daten" der Code aus einen Fremden Programm heraus senden will?
 
@Kribs: "ETW-Event (Event Tracing for Windows) aus, der gegebenenfalls Zeitstempel und Informationen über geladene Module aufzeichnet. Die Ereignisdaten können nur dann verarbeitet werden"

Steht doch da das bedeutet vereinfacht es schneidet die Fehler mit und erstellt ein Protokoll aus geladenen Modulen mit Zeitstempel.

Im Prinzip ja Microsoft hätte es Kommunizieren müssen und mit einer Abfrage noch einmal vor dem Compilieren anbieten können.
Das ist nicht passiert so ist es nun jetzt halt.

Wo bitte ist der Code Frag würdig ich sehe dieses als unkritisch die bemängelte Tatsache wäre ein Feature unter anderen Umständen weil es ja als Debug Hilfe gedacht ist sofern man es Nutzt.
Und das etwas von sich aus dort Passiert ist steht nirgends.
Der Code hat seinen Zweck abgearbeitet angefangen die Log Dateien zu erstellen für den Fall das der Ersteller die Hilfe in Anspruch nehmen möchte.

Nehmen wir doch folgendes an die Funktion wäre Allgemein bekannt und würde auch regelmäßig und gerne genutzt.
Ich wette das es nicht lange gedauert hätte da wäre die Sache völlig umgekehrt berichtet worden in Form Microsoft macht Debug unnötig Kompliziert für die Community.
 
@Freddy2712: "Wo bitte ist der Code Frag würdig ..."

1. Jedes damit Kompilierte Programm ist durch den implementierten Code eindeutig identifizierbar, damit auch seine Nutzung, OHNE Wissen des Programmierers.
2. Der Code ist (z.B. mit der IP oder MAC-Adresse, etc.) abgleich bar, womit ein Nutzungsprofiel erstellt werden kann, OHNE Wissen des Programmierers oder des Nutzers.
3. Log Dateien bieten ein weiteres mögliches Feld an Personenbezogenen Profilen, OHNE Wissen des Programmierers oder des Nutzers.

Resümee, hier wurde Spyware in Fremde Programme eingebaut um Daten ohne Wissen und Zustimmung abzuschöpfen!
Wenn du vorgeblich soviel wissen hast, brauch ich dir nicht zu erklären welches wissen man aus Metadaten ziehen kann.
 
@Kribs: Du weißt aber schon das die ETW Daten NICHT automatisch an MS geschickt werden? Die erfassten Daten werden nur lokal gespeichert und können bei Bedarf (inkl. den nötigen PDBs, ohne die es nur "Datenmüll" wäre) and MS geschickt werden.
 
Upps ertappt. Und natürlich wird das undokumentierte "Feature" nun sobald als möglich entfernt. Das macht wirklich sprachlos über die Dreistigkeit von MS. Seit Nadella am Ruder ist, verkommt der Laden. http://imgur.com/TiVrXyf
 
@Taggad: Geh nach Hause. Mit Leuten wie dir verkommt die Kommentarsektion.
 
@LimasLi: Sonst nichts zum Topic beizutragen? Ok mimimi dich aus. Du tust mir leid! :) Zum Topic: MS sorgt sich wohl zusammen mit der NSA um die Sicherheit unserer westlichen Wohlstandswelt und reagiert nun, um den VC Compiler nun sicher zu machen: https://netzpolitik.org/2010/terrorismusexperte-warnt-vor-c
 
@Taggad: "Upps ertappt."
Du hättest auch einfach fragen können, schließlich ist es ja genau dafür da dir zu helfen wenn du Probleme mit diesem Compiler hast.

"Und natürlich wird das undokumentierte "Feature" nun sobald als möglich entfernt."
Das ding ist Uralt, da es nie genutzt wurde und von "Freundlichen und Weisen Menschen" wie dir mal wieder hochgespielt wird als ob die Queen Geburtstag feiert haben sie ja gar keine andere wahl.

"Das macht wirklich sprachlos über die Dreistigkeit von MS."
Sehr Dreist Toten Code an eine exe zu hängen.

"Seit Nadella am Ruder ist, verkommt der Laden. "
Da muss ja eigentlich Garnichts mehr zum verkommen sein, schließlich ist das Ding Uralt, wohl so alt wie der Compiler an sich. Also seit wem verkommt das jetzt? Muss ja mindestens seit Ballmer verkommen.
 
@Alexmitter: Danke war mir nicht ganz sicher bin es immer noch nicht aber den Code um den es geht laube ich auch schon in einer Version um die Anfang 2000er gesehen zu haben.
 
@Freddy2712: Bitte, Komma Setzung und Punkt verwenden, das ist ja furchtbar.
Und, Ja ich gehe davon aus.
 
Peinlich, da hat man sich wohl wieder bei Kundenfeindlicher Praktik erwischen lassen. War aber selbstverständlich ein "Feature".
 
@Jas0nK: Was soll an Telemetrie-Daten sammeln (zur Fehlerbehebung) denn kundenfeindlich sein? Dann müsstest du dich aber auch über Google Chrome und andere Drittanbieter-Software beschweren, die auch standardmäßig Telemetrie-Daten sammeln, oder wird man bei Google Software denn bei der Installation gefragt, ob man das denn überhaupt will?
 
@eragon1992: Bin mir gerade nicht sicher aber ich glaube da kommt eine Abfrage zumindest in der Benutzerdefinierten Installation.
Aber vergiss Adobe nicht den Daten Versende König soviel Trafic schafft kaum ein anderer.
 
Noch ein Grund mehr auf den GCC zu setzen.
 
@EinerVomPack: Definitiv Nein! ;)
https://netzpolitik.org/2010/terrorismusexperte-warnt-vor-c
 
@Taggad: Hahaha ... manche sind echt zu blöd :) (+)
 
Es ist einfach nur noch unfassbar, wie Microsoft mit den Kunden umgeht. Man wird von vorne bis hinten bespitzelt, überwacht, abgehört und es wird einem das Windows10-Update quasi zwangsinstalliert.

Wenn man die so weiter gewähren lässt, wird Microsoft in 50 Jahren so ein Konzern sein, wie man ihn in dystopischen Zukunftsvisionen immer wieder sieht. Er wird alles beherrschen und quasi die Weltregierung bilden und an Demokratie und Freiheit wird man sich dann nur noch durch alte Filme erinnern können. Nur sind die dann natürlich verboten.
 
@Karmageddon: Da kommt Goolge ihnen aber lange zuvor.
 
@PakebuschR: Glaub ich nicht. Google ist auch kein Unschuldslamm, aber das, was Microsoft sich leistet, finde ich absolut einmalig. Einmalig unverschämt und gefährlich.
 
@Karmageddon: Kann ich jetzt so nicht nachvollziehen, Telemetriedaten finde ich nun nich weiter bedenklich wobei man sich da natürlich auch nie 100% sicher sein kann aber wenn man das will darf man eh keinen Computer/Smartphone benutzen aber Google kommt was das Datensammeln betrifft vermutluch kurz nach Facebook.
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