Deutsche Bahn: Züge fahren spätestens 2023 ohne Lokführer

Autonom operierende Verkehrsmittel sind natürlich auch dort ein wichtiges Thema, wo man es zuerst vermuten würde: Bei der Deutschen Bahn. In einigen Jahren werden die ersten Züge durchs Land rollen, ohne, dass ein Lokführer an der Spitze sitzt. mehr... Deutsche Bahn, Ice, Zug Bildquelle: Ed Webster / Flickr Deutsche Bahn, Ice, Zug Deutsche Bahn, Ice, Zug Ed Webster / Flickr

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Ich habs ja vor einigen Wochen gesagt, die aktuell lebenden und streikenden Bahnfahrer sind vermutlich die letzten ihrer "Art". Ich freu mich richtig darauf.
 
@Shadow27374: Sei dir bloß nicht so sicher, dass dein Job nicht auch mal automatisiert wird.
 
@W!npast: Niemand behauptet daß irgendein Arbeitsplatz sicher ist und letztendlich wäre es ja sehr gut wenn irgendwann mal gar niemand mehr arbeiten muß, aber wie wir damals schon gesagt haben streiken sie für die Abschaffung ihrer Jobs... was jetzt wohl eher früher als später passieren wird.
 
@Johnny Cache: "wie wir damals schon gesagt haben streiken sie für die Abschaffung ihrer Jobs"

Sowas können auch nur Leute schreiben, die vom Bahnbetrieb NULL Ahnung haben.
Ich habe in dem Bereich gearbeitet. Ich kann echt nur den Hass bekommen, wenn solche Leute wie du hier ihr unqualifiziertes Zeug posten.
Arbeite mal einen Monat als Lokführer und du wirst sehen, dass auf einamal deine Welt ganz anders aussieht.
 
@M4dr1cks: Erzähl!
 
@M4dr1cks: Und was war jetzt an meiner Aussage falsch?
 
@Johnny Cache: Hier wird nicht für das Abschaffen der Arbeitsplätze gestreikt, sondern dagegen.
 
@M4dr1cks: Das sehen die Chefs der Lokführer aber anders.^^
 
@Shadow27374: Die "Chefs" der Lokführer haben ja auch die DB kaputt gemacht.
 
@M4dr1cks: Ja alle 30 Sekunden auf einen Knopf drücken damit die Notbremse nicht gestartet wird.
Ganz ehrlich um Lokführer zu werden, muss man kein Ass sein.
Automatisiert werden bald viele Jobs. Sogar die des Call-Centers.
 
@tamm: "Ganz ehrlich um Lokführer zu werden, muss man kein Ass sein."

Dann scheinst du ja bereits alle wesentlichen Kriterien für diesen Job zu erfüllen! ;)
 
@M4dr1cks: Es ist eine Sache ersetzbar zu sein, aber durch die Einstellung der Arbeit zu zeigen daß man besser durch ein automatisches System ersetzt werden sollte, welches sowas nicht tut, ist in meinen Augen nicht "gegen die Abschaffung" zu streiken.
Und was die angebliche überlegene Sicherheit von Menschen am Steuer angeht, glaube ich nicht daß sie besser sind als irgendwelche Maschinen. Sonst hätten wir hier ja nicht mindestens einmal die Woche einen "Personenschaden", weil sich mal wieder jemand entkörpern wollte.
 
@W!npast: Wäre womöglich eine gute Frage: Fahren diese Züge dann mit vielen Passagieren gefüllt herum oder werden sich viele weigern, da einzusteigen (aus welchen Gründen auch immer) ? ;-)
 
@DerTigga: Ist doch eher die Frage, ob die Mehrheit davon überhaupt was von der Änderung mitbekommt?
Viele sehen doch den Fahrer heute schon gar nicht und wissen auch nicht, ob er da ist, menschlich, ein Tier oder irgendwann eine Maschine.
 
@Tical2k: Irgendwo schon richtig. Ich wollte damit auch nicht zwangsläufig MEINE Sicht der Dinge wiedergeben. Ich sehe auch keinen gesteigerten Sinn darin, womöglich bis zur Lokomotive vorzulaufen und nachzugucken, ob nen Mensch drin sitzt oder nicht. Was aber womöglich von manchen dennoch oder sogar genau deswegen (erst) als machenswert eingestuft wird ?
 
@Tical2k: Ich sehs schon vor mir: "Hallo Brigitte, wo fährst du denn hin"? "Ich fahre zum Arzt, mein Herz du weißt..." "Wie findest du eigentlich die neuen Züge?" "Find ich ganz toll, die fahren so ruhig, bei den alten musste ich mich immer festhalten beim anfahren und bremsen." Junge von nebenan: "Das liegt daran, dass die Sensoren dieses fahrerlosen Zuges besser reagieren können und entsprechend sanfter beschleunigen und bremsen können."
 
@Shadow27374: Womöglich findet das nen schon etwas angeschlagenes Herz einer älteren Frau nicht ganz so gut, im wahrsten Sinn des Wortes sowas (das es garkeinen Lokführer mehr gibt in diesem Zug) zu erfahren ? *fg
 
@DerTigga: Kommt wohl auf die Oma an.^^ Ich vermute ja, dass siesich wundert würde aber doch froh wäre wie schön sanft die Maschine fährt.
 
@DerTigga: Die bessere Frage ist: Werden es die Leute überhaupt mitkriegen? Hast du jemals den Lockführer gesehen? Im regulären nahverkehrs Betrieb? Du wirst schneller autonom fahren, als du es realisierst.

EDIT: Verdammt, zu langsam
 
@Suchiman: "Hast du jemals den Lockführer [sic!] gesehen? Im regulären nahverkehrs Betrieb?"

Immer wieder. Zu so einem Zug muss man in der Regel hinlaufen. Wenn man das vom vorderen Ende aus tut, guckt man halt in die (oft entnervte oder grimmige) Visage der Person in der Steuerkabine. Außerdem gucken die oft selbst aus dem Seitenfenster um die Bewegungen auf dem Bahnsteig zu beobachten.
 
@DerTigga: "Fahren diese Züge dann mit vielen Passagieren gefüllt herum oder werden sich viele weigern, da einzusteigen (aus welchen Gründen auch immer) ? ;-)"

Das machen die dann bestimmt irgendwie über den Preis.
 
@DerTigga: In Nürnberg fährt z.B. die U-Bahnlinie 2 die automatisch fährt. In Dortmund und Düsseldorf eine Schwebebahn. Die Dortmunder H-Bahn fährt sogar schon seit 1984.
Die Verkehrsmittel werden rege genutzt.
 
@W!npast: Mein Job darf gerne automatisiert werden, ich bin für ein BGE welches in Zukunft sowieso zwingend erforderlich wird.
 
@Shadow27374: Ah ja, dachte schon du bist einer der denkt, dass man ja eh nicht ersetzbar ist und man nur ein bisschen mehr mobilität oder flexibilität an den Tag legen muss um immer einen Job zu finden.

BGE ist überfällig!
 
@Shadow27374: Autopiloten zum Fliegen gibt es ja schon... https://www.youtube.com/watch?v=rQbj9uvYL8I
 
@frust-bithuner: Auch in der Realität gibt es den, der kann sogar alleine starten und landen.
 
@Shadow27374: na starten noch nicht ganz.. aber die Triebwerksleistung kann er beim Take-Off regeln
 
@frust-bithuner: Wieso kann ein Flugzeug nicht autonom starten (ernst gemeinte Frage)? Wenn ein Flugzeug eh autonom Landen kann, warum sollte es nicht starten können? Der Kurs wird vor dem Start schon einprogrammiert und theoretisch(?) kann der Autopilot nach nur ein paar Zentimeter/Meter eingeschaltet werden.
 
@Shadow27374: Das ist die richtige Antwort auf die Streiks! Gefällt mir!
 
@Shadow27374: So Leuten mit deiner Einstellung sollte man für den Rest des Lebens irgendein schlimmes Schicksal an den Hals wünschen...........
 
@M4dr1cks: Du bist wohl Pferdekutschenbauer? ^^
 
@Draco2007: Ganz bestimmt nicht du ...........
 
@M4dr1cks: Warum?
 
@Shadow27374: Sich über den Jobverlust nicht gerade weniger Personen zu freuen ist etwas pietätlos.
 
@0711: Ich freue mich über den Verlust des Arbeitszwangs. Was daran pietätlos sein soll, nun ja.^^
 
@Shadow27374: Durch die Abschaffung von Lockführern wird Gesellschaftlich nicht der Arbeitszwang abgeschafft, wird auch BGE nicht kommen und so haben diese Damen und Herren erst mal einfach nur die Arschkarte und sonst nichts
 
@0711: Dann sollen sie sich gefälligst für ein BGE oder etwas ähnliches einsetzen und nicht rumjammern.
 
@Shadow27374: Das BGE derzeit äußerst unwahrscheinlich ist aufgrund zu großer vorbehalte in der Bevölkerung hat man jüngst in der Schweiz gesehen. Auch wenn die Gewerkschaft der Lokführer sich dafür einsetzt wird das auf absehbare zeit ein äußerst unwarscheinliches ziel sein.

Natürlich wird sich die Gewerkschaft der Lokführer möglichst für eine Lösung einsetzen welche die Mitarbeiter lange auch ohne Arbeit über Wasser hält nur werden diese Forderungen eben hauptsächlich gegenüber der DB gestellt werden können und die wird sicher nicht im Alleingang oder aus Nächstenliebe eine "BAHN BGE" machen - einfach illusorisch
 
@0711: Und was ändert das daran, dass sie aufhören sollen zu jammern? Roboter werden kommen, Arbeit wird gehen. Kann sein dass manche Berufsgruppen anfangs damit Probleme bekommen, so ist das eben. Aber da Roboter in Zukunft ALLE fahrenden Tätigkeiten übernehmen werden und vieles darüber hinaus, wird es Änderungen an unserem System geben, ob die Bevölkerung oder die Politiker das wollen oder nicht.
 
@Shadow27374: Ich empfinde das kritisieren von Missständen nicht als Jammern....auch empfinde ich das kritisieren des in Aussicht gestellten "keiner alternative"/kein job (oder "wir sind zuversichtlich dass es eine Einigung geben wird") auch nicht als jammern - hier wird nicht gutes für irgendwen passieren, maximal dass sich irgendwer weiter in die eigene tasche wirtschaften kann und leute wie du bejubeln das...du bejubelst sicher auch die bankenrettung, die art der griechenlandhilfe usw usf -> nur gutes für die leute!

"ob die Bevölkerung oder die Politiker das wollen oder nicht"
Also willst du eine Diktatur da die Bevölkerung eh nichts zu melden hat?

Ein top mensch bist du
 
@0711: Die Bankenrettung ist Dreck genau wie die Griechenlandhilfe und die unkontrollierte Flüchtlingsewelle. Aber autonome *alles* ist super. BGE wird kommen, so oder so. Irgendwann fährt da draußen nicht ein einziger Mensch mehr. Spätestens dann werden die Menschen sehen, dass es nicht anders geht.
 
@Shadow27374: oder eben viele in die Armut abdriften und bge eben doch nicht kommt weil sich jene die eh im überfluss haben sich einfach weiter bedienen und der pöbel auf der strecke. Am ende dann eben nicht der allgemeine Wohlstand steigt sondern nur einige wenige profitieren - wie bei allen größeren umbrüchen oder Wirtschaftsfragen.
 
@0711: Wenn es so kommt wird das arme Volk zum angriff übergeben, gab es schon oft, dann rollen wörtlich Köpfe. BGE wird kommen, ich hab da keine Zweifel. Ob ich es noch aktiv mitnutzen werde, kann bezweifelt werden, aber es wird kommen. Falls ich mal irgendwann kein Geld mehr haben sollte und es kein BGE gibt, dann versorge ich mich eben anders. Gerechtigkeit kann man sich auch selber verschaffen wenn es sein muss.
 
@Shadow27374: Ich wäre wirklich interessiert daran zuzuschauen wenn du wirklich mal keine soziale Absicherung o.ä. mehr hast und wie du dich schlägst

Mit BGE ist es wie mit den sicheren renten, der generellen reichtumsverteilung...eine faire lösung für alle? Gabs noch nie, wäre wirklich ein Novum dass sowas mal passiert - die warscheinlichkeit dessen schätze ich allerdings massiv anders ein als du und dass die hier betroffenen Personenkreise (lokführer) davon was haben werden stellst ja selbst du in frage (umso unverständlicher deine Freude)
 
@0711: Hatte ich schon, als ich damals 25 wurde und deshalb keine Krankenversicherung mehr hatte. Da sie aber verpflichtend ist musste sie mein Vater übernehmen, was er noch konnte. Musste auch mal selber Gebühren Zahlen, die mir aber nach Abschluss einer eigenen Krankenversicherung wieder zurück überwiesen wurden. War auch mal kurz davor ALG2 anzumelden, hab dann aber eine Ausbildung bekommen und musste es nicht mehr. Ich kenn den Mist, gerade deshalb bin ich für ein BGE und ich würde auch den harten Weg gehen. Nämlich Jobverlust wegen Robotern, nur würde ich mir meine Nahrung o.ä. dann auch illegal beschaffen. In dem Fall würde ich wollen, dass der Gesetzgeber sieht was für einen Mist er baut wenn es kein BGE gibt. Ich bin mir sicher, dass viele die dann auch nichts mehr hätten mitziehen würden -> Revolution. Deshalb mache ich mir auch keine Sorgen dass ein BGE kommt. Es kommt nur vielleicht nicht mehr zu meinen Lebzeiten.
 
@Shadow27374: Ja ist ja auch ein Unding, wenn Menschen zeitgerecht entlohnt werden möchten. Und wie man sieht, sind Lokführer ja anscheinend nicht unwichtig.

Staatliche Unternehmen sind in Sachen fairer Entlohnung ganz weit hinten.

Aber immer mehr Fordern und Verantwortung übertragen.

Ich finde es geschmacklos, wie sich Leute wie du freuen, wenn Menschen arbeitslos werden.

Aber du bist dann der erste, der sich aufregt, wenn der automatisierte Zug wegen einer Störung liegen bleibt und alles noch länger dauert. Lokführer können nämlich auch kleinere Störungen selbst beheben und im besten Fall geht es nach ein paar Minuten weiter.
 
@andi1983: Der löst höchstens das Problem in seiner Nase, während er wartet bis sein Zug wieder fährt...
 
@Shadow27374: Sieht man das du keine Ahnung hast. Aber was will man von einem BGE Befürworter schon erwarten.
 
@andi1983: Ist da einer angepisst dass die Zukunft anders laufen wird als man möchte? :P Natürlich bin ich für ein BGE, ich bin gegen Sklaverei.
 
@Shadow27374: Nein ich bin kein Lokführer. Und ganz im Ernst. Wer wirklich glaubt, dass wir in Zukunft auf Rollstühlen wie bei Wall-E rumfahren und Maschinen alles für uns tun, und dafür bekommt jeder 4.000 Euro BGE, der ist ein Träumer.

Jedes Unternehmen das in Form der Industrie 4.0 Umstellung Leute entlässt, hat das Ziel die Kassen zu füllen und Aktionäre weiter zu befriedigen.
Und natürlich die Hoffnung, dass die Leute bei anderen Firmen unterkommen, sonst könnte keiner die Produkte mehr kaufen.

BGE ist einfach Schwachsinn. Sobald das BGE eingeführt ist, werden die Preise für alle Alltagsgegenstände weiter steigen und jeder muss wieder arbeiten gehen, ob er will, oder nicht.

BGE ist nichts anderes als H4 heute. Die Geldfrage wird nie zu klären sein.
Wo sollen die 1.000, oder gar 1.500 für jeden Bürger plötzlich herkommen?

Wieso sollten Handwerker mit 1.300 -1.500 Nettoverdienst dann freiwillig noch einen Daumen krumm machen?

Und die rot-Grünen würden das ganze schon in den Bach fahren, weil es ja dann für jeden Erdenbürger gelten müsste, der nur seinen Fuß nach Deutschland setzt.

Sobald ein Land BGE hätte, würde es von Wirtschaftsflüchtlingen überlaufen werden.

Somit haben die Schweizer wenigstens Hirn und haben dagegen gestimmt.
 
@andi1983: Ach Gott, ja sicher.
Das ganze würde in einem wahnsinnigen Chaos enden.
Haben ja Leute wie du auch schon vor Einführung des "Mindestlohn" behauptet.
Und?
Keine höheren Arbeitslosenzahlen, keine Prisexplosionen, keine Pleitewellen.
 
@Regloh: Dann würde ich dir mal empfehlen sich intensiver mit wirtschaflichen Themen zu beschäftigen.

Der Mindestlohn hatte also keine Auswirkungen? Soso.

Komisch das gerade kleine Handwerksbetriebe (Bäckereien, Metzgereien usw.) die Preise sofort angezogen haben. Auch andere Lebensmittelpreise sind merklich gestiegen.

Dienstleistungsunternehmen wie Reinigungskräfte sind entweder teurer geworden, oder haben um den Mindestlohn zu kompensieren die Reinigungszeiten pro Gebäude gesenkt. Also muss eine Reinigungskraft schneller werden.

Auch wurden Urlaubs- und Weihnachtsgelder plötzlich ins normale Gehalt eingerechnet, um den Stundenlohn zu heben.

Klar gab es dadurch keine Pleitewellen, weil sie entweder tricksen, oder die Niedriglöhner weiter schröpfen.

Ausgegangen ist es für alle anderen, weil sie tiefer für alle möglichen Alltagsgegenstände in die Tasche greifen müssen.

Und besonders für Leute mit 9-10 Euro Stundenlohn ist dies schmerzlich.
Gehalt bleibt gleich, aber die Ausgaben sind gestiegen.
 
yeah wieder n haufen arbeitslose mehr...
 
@Tropicalia: Exakt, deshalb sollte man das Problem an den Wurzeln anpacken und unser System grundsätzlich überarbeiten. -> BGE
 
@Shadow27374: Was heißt BGE?
 
@larsh: Bedingungsloses GrundEinkommen...
 
@larsh: Bedingungsloses GrundEinkommen
 
@Shadow27374: Und wie willst Du das BGE finanzieren in einer Welt in der die reichsten 1% mehr als die Hälfte ALLEN Reichtums (Tendenz stark steigend) besitzen?
 
@moribund: Reichtum besteuern, sehr teuer.Maschinen besteuern, sehr teuer. Verwaltungsjobs für ALG 1/2, Sozialhilfe, Rente,... Fällt alles weg. Spart alles Geld für ein BGE.
 
@Shadow27374: Klingt gut. Wird nur nie passieren.
 
@moribund: Dann wird die Menschheit auf ewig Kriege führen und in Sklaverei leben.
 
@Shadow27374: Äääh??? Und wer prüft, ob und wie das BGE wem wann in welcher Höhe zusteht? Oder kriegen das alle? Auch zusätzlich zum vorhandenen Einkommen. Oder bekommen diejenigen, die noch arbeiten gehen, sich weiter- / fort- / ausbilden dann kein BGE? Oder wie was bekommen jene, die mit ihrem eigenen Verdienst nur knapp über BGE liegen, das dann nicht? Wozu dann noch arbeiten und Steuern / Krankenversicherung usw. zahlen?! Warum noch was in die Rente einzahlen? Kassiere ich eben BGE, so ganz ohne irgendwelche eigene zusätzliche Leistungen zu machen, sozusagen Dauerurlaub.
 
@Kiebitz: Bedingungslos.
 
@Tropicalia: Einfach ordentlich Unternehmen Besteuern und damit ein BGE finanzieren, dann kann auch immer mehr automatisiert werden. Wir dürfen nur nicht zulassen, dass sich Unternehmen und einzelne Personen daran bereichern, dass andere wiederum irgendwann keinen Job mehr haben werden.
 
@rAcHe kLoS: Ich freue mich auch wenn das BGE kommt und dann bemerkt wird, dass vieles nicht mehr läuft weil die Leute lieber andere Jobs machen....
 
@messias17: Andere? Oder lieber erst gar keine mehr? Sozusagen Urlaub auf Dauer!
 
@rAcHe kLoS: Wenn niemand mehr einen Job hat, hat niemand mehr Geld, kann niemand mehr Geld ausgeben, haben Unternehmen kein Einkommen mehr, bricht das Wirtschaftssystem Kapitalismus zusammen...
 
@Draco2007: Ein Anmerkung noch: .....haben Unternehmen kein Einkommen mehr, können Unternehmen nichts mehr produzieren und keinen Lohn mehr zahlen, dann hat niemand mehr einen Job, hat niemand mehr Geld, kann niemand mehr Geld ausgeben......ääääh??? Und wovon und wie leben wir dann (weiter)?
 
@Kiebitz: Du meinst wir brauchen das Wirtschaftssystem Kapitalismus um zu Leben?

Ich würde sagen da findet sich eine neue Wirtschaftsform oder Gesellschaftsstruktur. Und ich würde behaupten das Geld bleibt erhalten. Ist einfach eine gute Tauschware, aber eben nicht mehr in einem unkontrollierten Kapitalismus, wie es jetzt der Fall ist.
 
@Draco2007: Nur die Frage bleibt. Wenn Du ein Wirtschaftssystem (Kapitalismus) abschaffen willst, dann reicht es nicht mit "ich würde sagen" und "behaupten". Da muß dann quasi ab sofort ein geeignetes anderes / ein Ersatz-System her. Und da muß dazu auch eine konkrete Antwort kommen, nicht mit "ich würde sagen" und "behaupten". Und diese Antwort bleibst Du schuldig!
 
@Kiebitz: Wieso muss ICH mir ein neues Wirtschaftssystem ausdenken, nur weil ich glaube dass der Kapitalismus in seiner jetzigen Form bald ausgedient hat?
Ich bin Informatiker kein Wirtschaftsspezialist...
 
@rAcHe kLoS: Du glaubst ernsthaft das BGE bis zum angestrebten Datum auch nur im entferntesten Realität werden könnte? Und dass durch den wegfall der Jobs sich nicht die Unternehmen bereichern sondern gutes für die Menschen kommt? Naivität im Endstadium
 
@Tropicalia: Und dafür mehr Job in der Entwicklung.
 
@floerido: Welcher Entwicklung? Meinst Du die Weiterentwicklung des BGE? Und wer zahlt dann für diese Jobs in der Entwicklung? Wer zahlt wovon noch Jobs?
 
@Kiebitz: Wenn keine Lokführer benötigt werden, dann werden aber Leute benötigt, die die Zugsysteme programmieren und entwickeln.
 
@Tropicalia: es wird zeit das Maschinen endlich sozial abgaben Renten und arbeitslosen Beiträge entrichten müssen.
 
@MarcelC: Um dann die komplette Wirtschaft auswandern zu lassen, damit auch die höher Qualifizierten arbeitslos werden?
 
Ich hatte gerade diese Woche eine Unterhaltung mit einigen Stadler Arbeiter (Zughersteller der Schweiz). Sie haben mir mitgeteilt, dass in der Schweiz alle Züge nun schon automatisiert fahren könnten. Es gibt auf den Strecken verteilt überall Sensoren die die Geschwindigkeit regulieren, bei Störungen den Zug anhalten lassen etc.

Ein Thema sei bei Ihnen aber das Fahrerlose fahren frühestens in 10-20 Jahren, da das Interesse und das Vertrauen schlichtweg noch fehlen...
 
@yves_: ja gut... die Schweiz hat auch ein sehr viel kleineres Schienennetz als wir..
 
@frust-bithuner: Es geht nicht um die grösse des Schienennetzes, sondern wie befahren dies ist ... ;-)

Edit: Habe gerade gegooglet.. Das Schweizer Schinennetz gehört sogar zu den meist befahrenen.
Die Pro Kopf Investition des Staates des Schinennetzes beträgt in der Schweiz 366 Euro (7 mal so viel als in DE)
 
@yves_: Da sollte man allerdings auch bedenken, dass in der Schweiz 366 Euro eine andere Summe als in Deutschland ist. Die haben eine ganz andere Wirtschaft als wir... Sei es Lohn-technisch, sowie von den Steuern etc.
 
@goosch: Aber keine 7 mal so grosse, darüber sind wir uns wohl einig ;-)
 
@yves_: Ich denke, wenn man die allgemeinen Schweizer Verhältnisse alle bedenkt (wie gesagt: Steuern, Lohnkosten, Allgemeine Kosten), dass man nicht mal bei doppelt so viel landet ;) Dabei ist natürlich einbezogen, dass man in der Schweiz ein anderes Verhältnis der Trassengebühr hat und die Privatbahnen in Zusammenarbeit mit den Kantonen ganz andere Finanzierungsmodelle haben, als es in Deutschland möglich ist.
 
@frust-bithuner: Hier in Deutschland ist die LZB noch gar nicht richtig ausgebaut. Man hat hier überwiegend die PZB 90
 
@M4dr1cks: Das ist nicht richtig. Im Fernverkehr ist LZB aktuell auf allen Strecken und zumindest in allen ICEs verfügbar. Aktuell werden die Baureihen 411/415 bereits auf ETCS umgerüstet.

LZB überwiegt aktuell, danach folgt PZB und dann ETCS. Jedoch liegt die Priorität aktuell bei ETCS.
 
@goosch: Im Nahverkehr gibt es in meiner Region nur wenige Nahverkehrsfahrzeuge, die LZB können und da gab es in im Bereich von Osterburgen, Mainz, Heidelberg, Karlsruhe, Kaiserlautern vielleicht ein par Abschnitte, bei denen man mit LZB fahren konnte.
ETCS soll ja alles ablösen. So war der Stand, als ich noch vor par Jahren in dem Verein gearbeitet habe.
 
@M4dr1cks: Naja, man kann ja von einer Region schlecht auf andere übertragen. Klar hinkt der Nahverkehr auf Regio-Ebene noch hinter dem Fernverkehr, aber auch dort ist LZB schon relativ verbreitet. Alleine im Hinblick auf den neuen Doppelstock.
 
@goosch: 411/415 sind bereits alle mit ETCS ausgerüstet. Die fahren ja mittlerweile auf der Schnellfahrstrecke Erfurt - Leipzig. Demnächst werden 401/402/403 mit ETCS versehen.
 
@yves_: Das lustige ist, dass das in Deutschland ebenfalls bereits möglich ist und auf einigen Strecken bereits der Fall ist. Auf den betreffenden Strecken sitzt der Lokführer im Prinzip nur noch zur "Show" vorne drin. Stichwörter: ETCS und LZB

Das Problem in Deutschland ist nur, dass noch nicht alle Züge und Strecken damit ausgerüstet sind. Das liegt aber am Unterschied zwischen der Streckenkilometer im Vergleich zu beispielsweise der Schweiz. Und auch Deutschlands Flotte ist um einiges größer, als die der Schweiz.
 
@goosch: Na zur Show, sitzt er nicht vorne drin.
 
@M4dr1cks: Sondern? Auf den betreffenden Strecken (Köln-Frankfurt als Beispiel) sitzt der Lokführer lediglich da und löst die Sifa aus. Mehr ist dort nicht mehr zu machen, so lang es zu keiner Störung kommt.
 
@goosch: Ach ja? Er hat ja keine Verantwortung und kann jederzeit bei Fehlverhalten in den Knast kommen?
 
@M4dr1cks: Klar kann er das...?! Aber was hat das damit zu tun, dass der Zug auf der ETCS-ausgebauten Strecke automatisch fährt?!

Natürlich bekommt er Stress, wenn er irgendwas sinnloses oder schwachsinniges macht. Aber wenn ich arbeiten soll und irgendwas mache, was ich nicht soll, kann das ebenfalls zu Problemen führen.
 
@goosch: Es ist auf alle Fälle kein lockerer Job. Hast Wechselschichten, die absolut auf den Biorhythmus gehen. Dann noch die Überstunden, weil die Bahn ja kein Personal einstellen will.
Dazu hast du die Verantwortung. Es gibt schichten, da musst du 6 Stunden am Stück fahren, ohne mal kurz auf's WC zu können. Als LKW-Fahrer ist nach 4,5 h eine Pause Pflicht. Man trägt einen Haufen Verantwortung und muss gewissenhaft arbeiten. Das Geld, was man da verdient, ist wirklich nicht geschenkt. Deshalb habe ich mir was einfachereres gesucht, bei dem ich das Gleich verdiene, ohne den Stress zu haben. Im Prinzip ist ein Lokführer sowas wie ein Piliot. Nur halt am Boden. In der Luft ist es sicherlich nochmals um einiges schwieriger, aber die Berufe ähneln sich durchaus.
 
@M4dr1cks: Du, nur mal so am Rande... Ich arbeite bei der Deutschen Bahn. Habe ebenfalls Wechselschichten (u.a. 12 Stunden Schichten) etc., muss ebenfalls gewissenhaft arbeiten, trage Verantwortung und so weiter. Daher weiß ich auch, wovon ich rede. Und kann dir sagen, dass ein Lokführer mit Sicherheit kein Pilot ist und Bahnmitarbeiter einen relativ guten Arbeitgeber haben (War auch bereits in der freien Marktwirtschaft aktiv).

Und ich kann nichts dafür, dass die Lokführer auf den von mir gemeinten Strecken wenig Aufgaben haben. Dafür bin ich nicht verantwortlich und ich habe auch nicht gesagt, dass ich das gut heiße. Natürlich ist der Job des Lokführers nach wie vor wichtig (Wieder das Thema: Störung).
 
@M4dr1cks: Wenn es so schrecklich ist ein Lokführer zu sein, dann FREU dich doch es in Zukunft nicht mehr tun zu MÜSSEN!!!!!!!!!
 
@goosch: Bei einem guten Arbeitgeber muss man nicht streiken.
Ich mache jetzt was anderes habe das gleiche Geld für weniger Stress.
Trotzdem rege ich mich immer wieder auf, wenn die Leute so nach Bildzeitung und TV gegen die Lokführer haten.
Die einzigen Gewerkschaften, die (noch) nicht einknicken, sind die VG und die GDL.
Die EVG nickt ja eh immer alles brav ab, weil es eine die Hausgewerkschaft der DB ist.
 
@M4dr1cks: Was ist denn für dich die Gewerkschaft deutscher Lokführer?! Keine Hausgewerkschaft?

Und natürlich streikt der Mensch... Selbst bei VW und anderen wird gestreikt, trotzdem kenne ich weitesgehend nur zufriedene Leute. Aber bei der Bahn wird von vielen Arbeitnehmern einfach auf sehr hohem Niveau gejammert. Wie es überall so ist ;) Jeder will für sich eben das Maximum.

Außerdem ist das ja ein ganz anderes Thema.

Ging es nicht um die Automatisierung der Strecken?
 
@M4dr1cks: Oh ja die GDL, wenn deren Chef... lassen wir das.^^ :D
 
@goosch: Naja dann schätze ich mal, dass du dir dein Gehalt, wegen der Schichtzulagen etc. schön redest.

Ich kenne die Gehälter von der Bahn.

Und gerade im technischen Bereich sind sie gegenüber anderen Industrieunternehmen ein schlechter Scherz.

Und auch damals, als Zeitungen zum pöbeln das Gehalt eines Lokführers druckte, wurde verschwiegen, dass es sich dabei um einen alten Beamten handeln muss.
Das Gehalt von jungen Mitarbeitern ist ein Witz.
 
@andi1983: Ich habe nicht gesagt, dass ich viel verdiene bei der Bahn und auch nicht gesagt, dass ich mit meinem Gehalt vollends zufrieden bin. Und bezüglich meiner Schichtzulagen: Viel ist das nicht... Und schon gar nicht für den Dienstplan, den ich habe.

Außerdem kann ich jeder die Entgelttabellen anschauen. Das ist ja kein Geheimnis. Und ich kann dazu sagen, dass ich weniger als ein Lokführer verdiene. (Der KEIN Beamter ist.)

Allerdings habe ich schon für WESENTLICH weniger gearbeitet, keine besonderen Sozialleistungen (Vergünstigungen bei Versicherungen, Verträgen, Krediten,...) etc. gehabt, oder 13. Monatsgehalt usw.

Das sollte man vielleicht auch alles mit einbeziehen. Dann bleibt da noch die Aufstiegsmöglichkeiten und die Unterstützung, die einem da bei Engagement geboten werden... Das findest du nicht überall mehr. (Und man sollte auch noch dabei sagen, dass in der freien Marktwirtschaft doch ein anderer Druck auf den Mitarbeiter lagert.)

Am Rande: Ich bin auch kein "alter" Bahner und auch noch keine 5 Jahre bei der Bahn, jedoch bin ich im technischen Bereich. (Also im Instandhaltungswerk) ;)

Trotz allem ist das hier nicht mehr das Thema oder? Ich glaube ich muss mich nicht rechtfertigen, warum ich bei der Bahn zufrieden bin. Hier ging es doch um die Automatisierung der Zugverbindungen.
 
@goosch: Ja richtig. Hier ging es um das Thema. Und Lokführer waren halt die, die endlich mal gestreikt haben für faire Entlohnung.

Aber wenn sich Piloten mit 15.000 Euro Monatsgehalt laufend hinstellen und Streiken, weil sie dann auch noch mit 55 in den Ruhestand wollen, da hält sich das Volk bedeckt.

Aber Lokführer, oder Bahnmitarbeiter die wirklich wenig verdienen werden von der Bevölkerung ausgebuht.

Im technischen Bereich verdient sozusagen ein Meister soviel, wie in der Industrie ein Geselle. Und in der Industrie mit Schichtarbeit kommen sie ggf. auch noch mit einer 34 Stunden Woche weg.
Und der Meister, oder Techniker bei der Bahn hat die volle Verantwortung, und ist durch Rufbereitschaften auch noch dauernd aktiv ist. Sei es bei jedem Wetter, oder auch mitten in der Nacht im Winter.

Und wenn hier mal jemand streikt und auch einen angepassten Lohn haben will, stänkern einige rum, dass am liebsten heute noch jeder von einem Roboter erstetzt werden muss, der den Mund aufmacht.

Ich wünsche keinem was schlechtes, aber solche sollten auch bald ersetzt werden, dann würden sie sehen, was sie sich für andere wünschen.
 
@andi1983: Ich kann alles was du meinst nachvollziehen. Und wie gesagt, Lohntechnisch bin ich auch nur ein ganz kleines Licht ;) Aber es geht eben noch schlimmer... Außerdem geht es ja nicht nur um den Lohn... Mag da nicht genau sagen, was ich meine, aber ich bin wirklich relativ zufrieden ;)
Im übrigen halten sich die Leute bei Pilotenstreiks auch nicht bedeckt, allerdings betrifft es weit aus weniger und Lufthansa usw. haben ein ganz anderes Image als die DB. Abgesehen davon, kann man halt Piloten nicht mit Lokführern vergleichen m.M.n. Weder von der Arbeit her, noch vom Druck her, noch sonst etwas... Aber das mag daran liegen, dass ich in beide Bereiche andere Einblicke habe ;)
 
@M4dr1cks: Welche Aufgaben und welche Verantwortung hat der Lokführer eines autonomen Zuges?
 
@goosch: "Aber es geht eben noch schlimmer... "

Fehlt nur noch der Spruch:"Man muss heut zu Tage froh sein, dass man Arbeit hat."

Wegen dieser Einstellung konnte es erst dazu kommen, dass es heute so ist...
 
@goosch: Köln-Frankfurt ist nicht mit ETCS ausgerüstet, sondern mit einer erweiterten version der LZB. Es gibt bisher keine Strecke in D, die auf ETCS im Normslbetieb setzt. Selbst die Strecke Nürnberg-Münschen, welche mit ETCS Level 2 ausgerüstet ist, wird damit nicht befahren, da das System nicht im Betrieb ist. ETCS ist immernoch im Testbetrieb, man hat bisher noch keine Geschwindigkeiten jenseits der 200 Km/H zuverlässig fahren können. Diverse Strecken sind zwar geplant und einige sind bereits ausgerüstet, aber keine wird planmäßig mit ETCS befahren.
 
@M4dr1cks: Das hat nichts damit zu tun, dass man heute noch froh sein kann Arbeit zu haben, sondern, dass ich mich bei meinem Arbeitgeber wohlfühle aufgrund meiner beruflichen Vergangenheit. Wo ist da dein Problem das einfach zu akzeptieren?

Abgesehen davon habe ich eine relativ gute Ausbildung genossen mit relativ gutem Abschluss und bin trotzdem bei der Bahn. Es ist nicht so, dass ich keine Alternativen hätte, allerdings bin ich eben gerne bei der Bahn. Du musst das nicht verstehen, allerdings solltest du es akzeptieren ;)
 
@iPeople: also auf der Strecke Köln - Frankfurt ist bereits ETCS verbaut. Da dies die erste mit ETCS ausgerüstete Strecke Deutschlands ist. Weiterhin wird es auch bereits genutzt. Jedoch nur von umgerüsteten Triebzügen. Die ICE T befinden sich noch in der Erprobung. Da war auch vor kurzem ein Bericht in verschiedenen Medien, da ETCS in die ICE Ts verbaut wurde.
 
Lokführerstreiks incoming xDD
 
@vukojarob96: Und automatisierte Züge sind dann die Streikbrecher. ;)
 
@Johnny Cache: Sofern sie nicht vom Volksmund als Knochenbrecher bezeichnet werden meinste ? *fg
 
Da fragt man sich manchmal, wo in ein paar Jahrzehnten noch Platz für den Menschen sein soll. Auf der einen Seite wird erwartet, dass man Kinder, Kinder und nochmals Kinder in die Welt setzt, aber kann man das als Eltern noch mit gutem Gewissen machen? Wer hat denn bald noch Arbeit wenn alles mögliche durch Maschinen ersetzt wird?

Ich weiß, das hat man damals mit der Einführung der Dampfmaschinen sicherlich auch gesagt, aber mit der jetzt greifbarer Technologie erreicht das nochmal eine ganz andere Qualität. Selbst Hafenterminals, wo sich früher haufenweise Menschen aufgehalten haben, werden mehr und mehr komplett automatisiert.

Der Mensch ist bald nur noch Dienstleister, und da macht dieser von den USA übergeschwappte "Optimierungsprozess" in Firmen auch alles kaputt, 3 Plätze durch eine(n) Frau/Mann, man wird nur noch geknechtet und so sind die Leute dann abends auch gelaunt.
 
@Kennbo: alte Jobs gehen, neue entstehen ;)
 
@skrApy: Aber nur wenige. BGE wird zwingend nötig werden in Zukunft.
 
@Shadow27374: Wer holt eigentlich den Müll ab beim BGE? Ich glaube auch das z.B. Kläranlagentaucher sich vielleicht auch was anderes vorstellen könnten wenn sie BGE haben...
 
@messias17: Gibt schon Müllwagen die Tonnen selbstständig aufnehmen, leeren und absetzen können. Rausstellen und reinholen müssen die Anwohner sowieso selber. Fehlt nur noch ein autonomer Müllwagen, der nebem der Aufnahme auch noch fahren kann. Das ist genau wie Post, Taxi, Putzwagen etc. ein Job der wegfallen wird.
 
@Shadow27374: Den gibt es nicht und wird es vermutlich nie geben. Aber bleibt immer noch die Frage wer macht die ganzen Jobs wenn das BGE kommt.
 
@messias17: Diesen Müllwagen gibt es... Wer die Jobs übernimmt? Ganz einfach, dieselben Leute wie heute. Wer nämlich arbeiten gehen/Karriere machen möchte, wird dies auch mit BGE tun. Die ganzten studierten Leute z.B. Dr. hier, Ingeneur dort. Aber Leute die eben nur Arbeiten weil sie es müssen würden vermutlich nur noch spradisch arbeiten um sich eben mal was leisten zu können was nicht vom BGE gedeckt wird. Oder sie findet in ihrer Freizeit etwas (was sie mit einem 40h Job nie kennen gelernt hätten) was ihnen Spaß macht. Den Rest werden Roboter übernehmen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/hermes-testet-zustellung-mit-lieferroboter-starship-a-1096900.html
 
@messias17: http://media0.faz.net/ppmedia/aktuell/technik-motor/3633363256/1.3195478/default/einmannbetrieb-dafuer-muessen.jpg
 
@Shadow27374: Also wenn in Deutschland ein BGE kommt werde ich inkl. Firma diesen Wirtschaftsstandort verlassen.

BGE ist nichts anderes als Kommunismus mit Bargeld.
 
@dognose: Deine Meinung, ist in Ordnung.
 
@dognose: und wer kauft dann deine Produkte, wenn keiner mehr Arbeit hat weil alles automatisiert ist? --> kein Einkommen, keine Käufe, deine Firma pleite. Darum BGE damit die Wirtschaft weiter läuft.

Deine Denkweise aus dem 20. Jahrhundert wird noch einigen Firmen (deiner gleichen) zu schaffen machen.
 
@Velivole: Das BGE - wie von dir geschildert - ist eine Lösung für ein noch nicht existierendes und womöglich niemals existierendes Problem.

Es wird immer Arbeit geben. Ja, Jobs werden abgeschafft aber andere dafür "geboren".

Da wir aber ohnehin ein Demographie Problem haben geht die Automatisierung nicht unbedingt zu lasten "aktueller" Angestellter - es wird wohl nur möglicherweise keine neuen Plätze als "Zugführer" geben.

Kleinere Gesellschaft bei höherer Automatisierung kann auch so "aufgebaut" werden, dass der Wohlstand unverändert bleibt. (Produkte werden dadurch billiger, man zahlt mehr Sozialabgaben wg. Renten - unterm Strich bleibt die Kaufkraft des einzelnen gleich)
 
@dognose: Wer kein BGE will ist ein Menschenfeind.
 
@Shadow27374: Das ist das Dümmste, was ich je gehört habe.
 
@dognose: Alles andere ist Sklaverei.
 
@Shadow27374: Dann geh doch einfach in ein Land wo diese Sklaverei nicht statt findet, sondern wo jeder "völlig frei" sein Leben bestimmen darf - wo ist das Problem?
 
@dognose: Ich möchte dies an meinem Geburtsort. Wenn dich das stört, ist das Problem nicht bei mir. ;) :D
 
@Shadow27374: Immer wieder interessant, dass gerade immer die auf das BGE pochen, die selbst nichts auf die Reihe kriegen.
 
@dognose: das ist auch gut so wenn du gehst. Menschen mit mittelalterlichem denken verhindern die soziale Weiterentwicklung bei uns. Von daher: Tschüss!
 
@skrApy: entstehen nicht mal ansatzweise so viele Jobs wie wegfallen.
 
@kkp2321: Es werden auch nicht ansatzweise soviele Menschen geboren, wie wir bräuchten.

Erst heute gelesen, dass Deutschland es nun in der Geburtenrate vom "letzten" auf den "Vorletzten" Platz geschafft hat.

Die "Jobs" fallen ja nicht von heute auf Morgen weg - es kann sich jeder darauf vorbereiten etwas "anderes" zu machen. Nimm dir das Beispiel der Taxi- und LKW Fahrer. Seit ca 6 Jahren kann man die Fortschritte autonomen Fahrens ersehen. Es ist absehbar, dass in vielleicht 5-15 Jahren dieser Bereich massiv automatisiert wird.

Klar, wer heute LKW-Fahrer ist wird darunter vielleicht nicht mehr leiden - ein Unternehmen tauscht nicht innerhalb eines Jahres den ganzen Fuhrpark aus - doch kann ich nicht nachvollziehen wie ein junger Mensch diesen Weg "heute" noch einschlagen kann.
 
@dognose: absolut!
 
@Kennbo: Die Maschinen müssen entwickelt und gewartet werden. Die Sensoren in den Zügen und entlang der Strecken ebenfalls. Die Software muss weiterentwickelt werden ... etc. Simple Tätigkeiten, die auch ein dressierter Schimpanse ausführen kann, werden in Zukunft alle entfallen und durch Maschinen erledigt werden. Als hochgebildeter Spezialist wird man in Zukunft gefragter denn je.
 
@-=|Sneaker|=-: Sieht man ja jetzt bei Wendy's Burger in den USA. :\
 
@-=|Sneaker|=-: Software? die heutigen Züge fahren teils noch mit Win95
 
@frust-bithuner: Und das ist ein Problem weil?

Und wenn das Betriebssystem noch DoS ist, sagt das nicht wirklich etwas über die Software die AUF dem Betriebssystem aufsetzt aus...
 
@frust-bithuner: Kann ich nur bestätigen und das OS läuft im Schneckentempo. Wenn man da was anwählen will, dauert es eine Ewigkeit, bis was passiert. Ich kann nicht verstehen, wie man solch eine Dreckstechnik verbauen kann.
Deutsche Wertarbeit ist einfach nichts mehr. Kein Wunder, dass uns die Chinesen überholen konnten.
 
@frust-bithuner: Falsch... Windows 3.11

Das hat aber einfach den Hintergrund, dass es weniger Fehleranfällig ist, sich bewährt hat und es ja nicht auf das Betriebssystem ankommt, sondern die Hardware dahinter und diese wird aktuell stetig verbessert.
 
@Kennbo: Deswegen führe ich meine Kinder schon jetzt an die Informatik ran - dass sie später mal meinen Job machen und mich verständnislos angucken wenn ich was von Uralt-Themen wie Tastatur und C# erzähle. :D
 
@larsh: Und wenn Google, die KI genug voran getrieben hat, wird das auch automatisiert.
 
@larsh: *schmunzel*...spannend wirds erst, wenn dich deine Urenkel fragen..: du sagmal Opi..gabs damals als du jung warst auch schon das Implantieren einer Antenne in den Kopf und das verbinden davon mit dem Sehnerv und sooo ...? Wir brauchen nämlich schon lange keinen Fernseher mehr und die Gebühr für z.B. 30km weit weg gebeamt zu werden, die bezahlen wir per doppeltem antippen der Schläfe.. :-D
 
Naja... so ganz kann ich mir nicht vorstellen, dass das System überall so 100% funktioniert. Beispiele: Güterverkehr, die Wagons müssen ja an- und abgekoppelt werden. Öffentlicher Kurzstrecken-Nahverkehr, was ist wenn eine Frau mit Kinderwagen noch rein will? Ein S-Bahn Fahrer schaut bei der Abfahrt ja noch aus dem Fenster. Mit 300 km/h durch die Gegend rasen, ohne Lokführer? Die Verkaufszahlen für ICE Tickets möchte ich gerne sehen. Selbst wenn der Lokführer bei 300 km/h eigentlich auch kaum noch etwas wirklich machen kann und das eh schon größtenteils automatisiert ist viele Leute werden da wohl eine, wenn auch unbegründete, Angst haben.
 
@Lastwebpage: 100% sollte aber auch nicht das Ziel sein...mindestens genau so gut wie Menschen sollte das Ziel sein. Ab dann muss man niemandem mehr mit so nem Job nerven.
 
@Lastwebpage: Ich fühle mich ohne Lokführer sehr viel sicherer. Gerade bei 300kmh will ich keinen Menschen mein Leben anvertrauen.
 
@JacksBauer: dir ist aber klar dass der mensch im voraus die abfangbaren eventualitäten berücksicht haben muss?
 
@JacksBauer: ich weiß nicht ob ich dwr Sache zustimmen kann. Menschliches versagen ist viel wahrscheinlicher als das versagen einer jahrelang geprüften software durch viele Menschen ubd Simulationen.
 
@Lastwebpage: "was ist wenn eine Frau mit Kinderwagen noch rein will?" Gibt es doch Türsensoren. Funktioniert bei einem Aufzug Ja auch. Und wenn alle Türen verriegelt sind fährt er halt los.

"viele Leute werden da wohl eine, wenn auch unbegründete, Angst haben." Mag auf einen Teil bestimmt zutreffen. Aber die Masse wird es nutzen, weil es aufregend und Neu ist. Sieht Beispiel Aufzug.
 
@TobiasH: Ja solche sensoren fallen auch mal aus, funktionieren fehlerhaft oder decken nicht alles ab...auch heutzutage ist es schon vorgekommen dass menschen mitgeschleift wurden
 
@0711: Und Menschen sind völlig fehlerfrei oder was?
 
@Draco2007: nein aber sie reagieren auf vorher nicht bedachte szenarien
 
@Lastwebpage: "Öffentlicher Kurzstrecken-Nahverkehr, was ist wenn eine Frau mit Kinderwagen noch rein will?Weißt du, wie oft meine Frau schon mit Kindern oder auch Wagen die sich schließenden Türen eines Busses gesehen hat? Die teils ignoranten Busfahrer von heute sind nicht viel besser als Automatismen es sein könnten!
 
Funktioniert das dann so sicher wie das WLAN, die Klimaanlage und die Toiletten?
 
@Rumpelzahn: Mit meiner Toilette hatte ich noch nie Probleme, meine Klimaanlage wird noch montiert, der alte Monoblock funzt allerdings einwandfrei. Mit WLAN hatte ich bislang auch noch keine Probleme, zu geringe Reichweite im 5 GHz Netz, mehr aber nicht. Also wenn es am Ende so gut funktioniert wie bei den oben genannten, dann ist das wirklich beachtlich. Freue mich riesig drauf.
 
@Shadow27374: Es ging wohl eher um die Problematiken im ICE, nicht um deine Heimtechnik. ;-)
 
@larsh: Die Bahn soll blos keine eigene Technologie verbauen, das geht garantiert schief. Wenn er es so meint, stimmts.^^
 
@Shadow27374: "Die Bahn soll blos keine eigene Technologie verbauen,[...]"

Von welcher bahneigenen Technologie redest du hier genau?
 
@KoA: Alles was Sie gebaut oder in Auftrag gegeben hat. Also eigentlich alles.^^
 
@Shadow27374: "Alles was Sie gebaut oder in Auftrag gegeben hat."

Was bitte hat die DB denn an den von ihnen verwendeten Technologien tatsächlich selbst entworfen, oder gar selbst gebaut, dass diese ernsthaft als ihre eigene Technologie bezeichnet werden könnte? ;)

Bei anderen Unternehmen lediglich etwas in Auftrag zu geben, hat ja wohl auch nichts mit irgendwelchen eigenen Technologien zu tun. :)

"Also eigentlich alles.^^"

...oder doch eher nichts.. :)
 
@KoA: Wie gesagt, alles was die Bahn nutzt ist Mist, ob sie es selber erfunden hat oder in Auftrag gab, spielt keine Rolle. Vermutlich sind sogar deren Klamotten kratzig oder so was.
 
Die geilste Nachricht des Tages. Endlich keine mehr oder zumindest weniger Ausfälle wegen dieser streikgeilen Lokführer. Eine der unsympathischten Berufsgruppen, die es gibt.
 
@Karmageddon: Genau, alle macht den Unternehmen auf das diese diktieren können was ihnen lieb ist...die leibeigene arbeiterschafft hat gefälligst zu kuschen.
 
@Karmageddon: Das heißt also, wenn du zu wenig Geld für deine Arbeit bekommst und du streikst dafür, dann ist es rechtens wenn dein Arbeitsplatz abgeschafft wird, weil andere dadurch kurzfristig Schaden nehmen?
Ist dir eigentlich überhaupt bewusst, was das Streikrecht genutzt hat, dass du hier und heute mit deinem fetten Arsch Geld verdienst und damit überleben kannst?
Ist dir bewusst, dass Menschen damals für gerechten Urlaub, Behandlung und Bezahlung branchenübergreifend streiken mussten, dass DU gerechten Urlaub, Behandlung und Bezahlung bekommst? Aber laut dir, hätten ja dann damals schon alle in allen Branchen ihren Job verlieren müssen, weil sie ja kurzfristig Schaden angerichtet haben.
Ganz ehrlich, wer so eine Meinung hat, über die Gesellschaft und das Streiken, gehört das Lebenlang in einen Billigjob gesteckt, ohne Streikrecht. Dann sehen wir mal weiter.
Und jetzt sag mir, wie unrecht ich doch habe und wie richtig deine ach so lustige Meinung doch ist.

Übrigens, wann gab es denn in letzter Zeit Streiks bei der DB? Wie viele Streikbedingte Ausfälle gab es dieses Jahr? Ach warte: 0
Kann man dieses ständige Überdramatisieren von einzelnen Verspätungen und auftretenden Streiks endlich mal lassen und nicht so tun, als würde 1 Woche Streik ständig Jahrelang passieren...
 
@modercol: Wenn er wegen Stau irgendwo zu spät ankommt, wechselt Karmageddon wahrscheinlich die Automobilmarke Oo
 
@Karmageddon: Du glaubst alles, was sie dir in der Bild und im TV erzählen.
 
Ohje... Und was ist wenn an der Oberleitung der Strom ausfällt, rase ich dann mit 200KM/h unkontrolliert über die Schienen ohne das ein Zugführer da ist der bremmst? Der Zug selbst wird es ja ohne Strom wohl schlecht können. Was ist an Bahnübergängen, fährt der Zug dann einfach weiter als ob nichts gewesen währe wenn doch mal ein Auto oder eine Person erwischt werden sollte? Und wie sollen Behinderte in den Zug steigen wenn keiner da ist? In der Rheintalbahn muss das meistens der Lokführer machen weil keine Zugbegleiter anwesend sind.

Fragen über Fragen. Ich halte das technisch für fast nicht umzusetzen ohne das ich in Zukunft mit ein wenig Angst in einen Zug einsteige. Außerdem gehen damit eine Menge Arbeitsplätze flöten. Autonome Technik ist ja ganz Interessant und sicher auch fördernswert, ich selbst finde das super, aber der Mensch sollte damit nicht abgeschafft werden... Genau wie bei Autonomen Autos, nachts wenn man müde ist vielleicht schön und gut, aber ich will dann auch mal wieder meinen Spaß am Steuer haben.
 
@Cheeses: Du weißt schon, dass man Notschaltungen implementieren kann, die auch kurze Zeit nur mit einem Notstromaggregat funktionieren und einen Notstopp eines Zugs einleiten können?

Ich glaube, ohne dir zu nah treten zu wollen, dass dein technischer Horizont einfach zu begrenzt ist, wenn du das für technisch nicht umsetzbar hältst.

Flugzeuge können heute praktisch vollkommen autonom fliegen, landen und starten. Der Pilot ist nur noch ein Teil des Notfallsystems.

Und wenn du Spaß am Steuer haben willst, dann fahr auf eine Rennstrecke. Meiner Meinung nach gehört der Mensch aus dem Transportsystem entfernt. Viel zu unberechenbar und emotional angreifbar.
 
@Draco2007: Natürlich ist mein technischer Horizont was das angeht begrenzt, ich hab den Mist ja auch nicht studiert. Ich hab einfach nur die Sachen aufgezählt um die ich mir als Otto Normal Fahrgast sorgen mache.
 
@Cheeses: Lass es mich so sagen. Für alle deine genannten technischnen Probleme gibt es definitiv gute Lösungen. Das einzige was man in Frage stellen kann, ist die mögliche Unfähigkeit der Deutschen Bahn, wie man z.B. mit der Klimaanlagen-Problematik gesehen hat...
 
@Cheeses: Zu dem mit den Bahnübergängen... das hatten wir hier in meiner direkten Nachbarschaft, so ca. 750 Meter entfernt, im letzten Jahr, nachts. Da ist ein ÖVPN Bus über einen beschränkten Bahnübergang gefahren, stecken geblieben, Motor versagt oder so, und ein Güterzug ist reingerast (Es waren keine Fahrgäste mehr im Bus und der Busfahrer war auch schon ausgestiegen). Der Bus flog so ca. 200 Meter in einen Kleingartenverein. Es gab keinerlei Verletzte, höchstens einen Schock beim Bus- und beim Lokfahrer, aber es ist eben auch mit Lokführer passiert. Und so btw, ich bin weder bei der Bahn noch Physiker, aber ein Güterzug dürfte sowieso einen Bremsweg von 500 bis 1000 Metern bei einer Vollbremsung haben, schätze ich mal so, ein ICE noch mehr, wenn ein Lokführer etwas sieht, ist es sowieso schon zu spät. Um sowas zu vermeiden wäre sowieso so etwas wie Radar oder irgendeine elektronische Überwachung der Bahnübergänge oder der Strecke nötig. Nein, das Bremsen, auch im Notfall, wenn der Zug fährt, sehe ich hier generell nicht als das Problem, allerhöchstens noch das Anfahren an Bahnhöfen, aber da kenne ich die Unfallstatistik nicht.
 
@Lastwebpage: Also ein Kollege von mir hatte es mal geschafft. Da war ein Bauer mit seinem Traktor zum Wenden auf die Schinen gefahren, weil sein Grundstück an die Bahnstrecke reicht. Hatte gerade noch so gereicht. Der Bremsweg ist bei einem Zug so bei 1000 m.
Hast du gut schätzt.
 
Es schreitet voran, langsam aber stetig: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/hermes-testet-zustellung-mit-lieferroboter-starship-a-1096900.html
 
'N Lokführer hat mir ganz früher 'ne Freundin ausgespannt. Ich hab' ihm gesagt "ich" (in Stellvertretung für alle Informatiker) mach' ihn in absehbarer Zeit arbeitslos. Endlich.
 
@SpiDe1500: Damals hat er bestimmt gelacht.
 
dann heist es nicht mehr: es war menschliches versagen. eher sowas wie eine windows betriebsstörung :)
 
@snoopi: Ich glaube nicht das dort ein Windows zum Einsatz kommt im Zug sicher es wird bestimmt auch Windows eingesetzt werden irgendwo im Ablauf, aber ich gehe da eher von Embedded Software aus.
Ein Embeded System ist einfach schlanker und schneller wie es jedes Windows Desktop System sein könnte.
Wenn es richtig Konstruiert wird ist es sogar möglich Updates außerhalb der Depots einzupflegen indem ein Mitarbeiter im Bahnhof das System kurz Runterfährt, und eine Platine Austauscht dürfte einen Zeitaufwand von Maximal 5 Minuten bedeuten.
Die Kalibrierung sollte kein Problem sein wenn man eine Dauerhafte Datenverbindung über den Stromabnehmer oder die Schiene selber Etabliert.
Dann müsste das System aufgrund des Bahnhofs und Zug Code direkt wissen ich bin da und muss da hin.
Was die Arbeit auf Maximal 10 Minuten erhöht und wenn etwas schief geht bleibt noch der Zugführer der als letzte Sicherheit eh an Bord zu sein hat finde ich zumindest.
 
@Freddy2712: Es gibt durchaus Windows für Embedded, inklusive harter Echtzeitanforderungen. Nicht, dass dann automatisch Windows zum Einsatz kommen muss, aber deine Schlussfolgerung "Echtzeitanforderung->Kein Windows" ist falsch.
 
@Kirill: OK wieder was gelernt das war mir gerade unbekannt hätte da jetzt mit einem Unix oder Linux gerechnet weil diese meistens gerade für solche Zwecke eingesetzt werden.
Meinst da wahrscheinlich das Windows Embeded wo ja z.B. iot oder ce zugezählt werden können.
 
Wenn die Bahn das "eingesparte" Personal im Bereich Service einsetzt oder kräftige Typen als Zugbegleiter einsetzt die dahergelaufene Halbstarke in die Schranken weisen kann, dann wäre das durchaus zu begrüßen. Zumindest außerhalb des Pendlerverkehrs sollte das Personal lieber im Zug herumlaufen und mehr Sicherheit bringen oder den Leuten einen Riegel vorschieben die glauben so ein Wagon ist ein fahrender Mülleimer.
 
@Frankenheimer: Wird so nicht Passieren da wird es eher Kündigungen geben, dazu haben leider die Geld geilen Manager und Aktionäre zuviel zu sagen.
Würde die Bahn bekannt geben wir werden niemanden Entlassen und das Freigewordene Personal zur Entlastung einsetzen würde der Aktien Kurs deutlich einbrechen.Ich denke das man sich nicht mit der GDL anlegen wird zumindest nicht schon wieder, und deshalb einfach Verträge auslaufen werden oder Personal zum Regel Renten beginn ersatzlos verschwindet.
So würde man ohne Aufsehen Leute loß und die GDL kann schlicht keinen Arbeitskampf begründen und jeder Streik in diese Richtung könnte per Gericht Untersagt werden.
 
Prinzipiell ein begrüßenswerter Schritt das Automatisieren aber ich würde mich wohler Fühlen wenn zumindest ein Lokführer weiter im Cockpit sitzt der im Notfall eingreifen kann.
Die Vorteile überwiegen wenn man nur die Sicherheitsaspekte nimmt.
Unfälle ließen sich so fast völlig Eliminieren.
Dennoch was ist wenn jemand das System Hackt ist ja jetzt erstmal egal aus welchen Gründen eine 100% Sicherheit bietet kein Computersystem der Welt gegen Cyberangriffe irgendwo gibt es immer Schwachstellen.
Das einzige zumindest Halbwegs sichere System bietet ein Komplett Offline Betriebener Computer ohne Netzwerk oder Internet Verbindungen, für Zugriff benötigt man dann zumindest Körperlichen Zugriff.
ich hoffe die GDL setzt die Bahn dort unter Druck und setzt zumindest durch das weiterhin ein Lokführer im Cockpit bleibt.
Ein Mensch der weiterhin alles überwacht erkennt einfach andere Dinge die dem Computer verborgen bleiben z.B. Wetter, kein Computer sei er Heute noch so fortschrittlich kann die Sinnes Eindrücke eines Menschen Simulieren und Auswerten wie es der Mensch tuen würde.
Das beste Beispiel ist denke ich mal das Hören und Fühlen wo ein erfahrener Zugführer einfach weiß da stimmt was nicht wenn der Klang oder Vibrationen anders sind wie sonst, wird der Computer selbst mit den besten Sensoren es viel Später bemerken und eventuell zu spät oder Falsch reagieren.
Auch das Sehen die besten Sensoren werden dinge Später oder durch Umwelteinflüsse bedingt gar nicht erkennen wo ein Aufmerksamer Mensch schon sieht da ist irgendetwas.

Schon die Aussicht auf mehrere Tausend Arbeitslose die so unmöglich zu vermitteln sind sollte denn Staat zum eingreifen bewegen.
Wo ich mir ein völlig Autonomes Fahren gut Vorstellen könnte wäre für Rangier und Wartungs Fahrten innerhalb der Depots die so Freigewordenen Lokführer können die Überlasteten im Personen und Güter Verkehr Entlasten.
Ich hoffe das der Staat da noch dringend Überfällige Gesetze und Regelungen beschließt denn sind wir ehrlich die Schiene ist etwas anderes wie die Straße. Der Schienenverkehr ist berechenbarer aber wenn etwas schief geht wie bei Flugunfällen beinhaltet das fast immer Schwer Verletzte und oder Tote.
 
Man kann ja mal leise hoffen, dass es dann weniger Verspätungen gibt. 3h später daheim ankommen, trotz ICE, der ja Schienenpriorität hat, ist einfach nur lächerlich.
 
@Kirill: Allerdings. Soll gefälligst der Pöbel im Regionalzug vier Stunden später nach Hause kommen!

Hoffen auf weniger Verspätungen?! Selten so gelacht. Das ist eher ein Anlass für noch mehr und hartnäckigere Verspätungen. Wie soll so ein autonomes System erkennen, geschweige denn begreifen, dass es an einem defekten Haltesignal steht?!
Und dass Einschienen-Verkehr für die Tonne ist, hat ja der Unfall in Bayern gezeigt.
Wenn zukünftig gar niemand mehr an Bord ist der steuert, sollte es mich nicht wundern, wenn es noch viel häufiger zu Frontalzusammenstößen kommt...
 
@AhnungslosER: Viele Verspätungen sind vom Fahrgst selber Verschuldet wenn ich das dauernd sehe kaum aus dem Zug raus erstmal im weg stehen bleiben oder die Türe Blockieren.
Auch gerne genommen sind die Leute die alles aufhalten weil die Koffer im weg stehen oder sich ellenlange Diskussionen um Reservierungen liefern.
Was ich auch oft Beobachte ist das im Weg stehen wodurch einfach mal eine ganze Tür blockiert ist weil man erstmal mit dem Zugbegleiter Diskutiert.
Falsche Wagenreihung ist ok wenn man aber Durchsagen und Anschläge Ignoriert sorgt das auch für Verzögerungen.
Die Bundespolizei tut auch ihr übriges wenn mal wieder Züge filzen im Bahnhof stat einfach mal 1 oder 2 Halte Mitzufahren.
Kupfer Diebe und Selbstmörder sorgen genauso wie Technische Probleme für Verspätungen.
Was gerne für Verspätungen sorgt ist auch Verspätungen von Zubringer Zügen meist Regio und S-Bahn da wartet eventuell schon mal der Fernverkehr.

Besser wäre es wenn man die Fahrpläne ändert und mehr Standzeiten einkalkuliert dann dauert die Fahrt von München nach Köln halt keine 4 Stunden sondern 4 1/2 Stunden und schon ist man Pünktlich.
Was ich aber weit dringender ansehe ist das die Bahn endlich mal ihre Züge ordentlich wartet ist schon sehr übel wenn die Klima im Sommer Streikt weil man Geld an der Wartung sparen wollte.
Das es Wetter bedingt Probleme geben kann liegt in der Natur der Sache was sich mit Physikalischen Grundsätzen begründen lässt Warm= dehnt sich aus und Kalt = zieht sich zusammen. Das Entschuldigt natürlich keine eingefrorenen Weichen weil man keine Heizung verbaut hat aus Kostengründen.

Aber das man die Fahrgäste der Regio und S-Bahn als Pöbel beschimpft empfinde ich als Frechheit nicht jeder hat den ICE Bahnhof vor der Tür und muss damit erstmal zum nächsten Fernverkehrs Bahnhof Fahren.
Das ergibt sich aber leider aus den Streichungen der letzten Jahre wo z.B die Bahn eine IC/ICE Verbindung gestrichen hat, wo man über Koblenz nach Cochem nach Trier und von dort nach Luxemburg Fahren konnte die Leute kommen nun alle mit dem RE und RB so als Beispiel.
 
@Freddy2712: Gute Güte. Dein Beitrag liest sich, als wärst du DB-Mitarbeiter. Natürlich sind alle Verspätungen nur Fremdverschulden: Kunden, die es wagen den Mitar eitern Fragen zu stellen, Metalldiebe, Personenschäden.
Selbstverständlich ist nichts die Schuld der bornierten Starrköpfe, die ihre Arbeit bei der DB mit einer Service-Mentalität aus dem vorvergangenen Jahrhundert versehen...
Kleines Beispiel gefällig? Ich wollte neulich RE fahren. Angezeigt wurden fünf Minuten Verspätung. Zu diesem Zeitpunkt (Abfahrt RE plus fünf Minuten) sollte am anderen Gleis am gleichen Bahnsteig ein ICE abfahren, der ebenfalls fünf Minuten Verspätung hatte. Natürlich durfte der RE, als er endlich da war, nicht abfahren, sonder musste erst den ICE fahren lassen, so dass es statt der angezeigten fünf Minuten Verspätung am Ende zwölf waren. Dadurch kam ich nicht mehr rechtzeitig an meinem Ziel an. Hätte das Lumpenpack direkt die korrekte Verspätung angezeigt, hätte ich die S-Bahn nehmen können und wäre noch (leidlich) rechtzeitig gewesen.

Ein Fernverkehrszug der auf Nah- bzw. Regionalverkehrszüge wartet?! Hört sich nach einem Witz an, den sich DB-Mitarbeiter untereinander erzählen...
Aber selbst wenn es sowas geben sollte. Warum sind der Regional- und der Nahverkehrszug verspätet? Wahrscheinlich weil sie vorher alle naselang warten mussten, um Fernverkehrszügen die Vorfahrt zu lassen. Das dürfte die weit häufigere Realität in Deutschland sein...

Und was die "Pöbel"-Bezeichnung anbelangt: Das war eine hochironische Reaktion auf den Ausgangsbeitrag [15], in dem sich der Schreiber darüber aufregt, dass er in seinem komfortablen Luxuszug (ICE), in dem es Gratis-Zeitungen und bei Verspätungen andere Nettigkeiten gibt, warten muss, während der Pöbel in der sechsten Klasse [ICE = 1. und 2. Klasse, IC/EC = 3. und 4. Klasse, RE/RB = 5. und 6. Klasse], schwitzend und zusammengepfercht wie in einem Viehtransporter, die maroden und due unfassbare Inkompetenz der DB ausbaden darf und froh sein kann, wenn er am Ziel seiner Fahrt nicht noch mit einem Arschtritt aus dem Zug befördert wird.
 
@Kirill: das ist aber oft menschengemacht. anstatt Fahrpläne etwas großzügiger zu planen wird da gefühlt zumindest eine Maximalauslastung auf dem Papier erzeugt, die in der Realität + unsichere Faktoren eben im Extremfall zu diesen Ausreißern führt wie du sie beschreibst. Der Fahrgast ist aber auch selten dämlich (dich muss ich da leider mit einrechnen) wo steht denn geschrieben, dass die Fahrzeit laut Fahrplan garantiert wird? wer irrtümlich und naiverweise davon ausgeht, dass die Zeiten penibel eingehalten werden, der ist noch nie mit der Realität konfrontiert worden. Und ja, natürlich ist es subjektiv immer viel Verspätung, aber die Frage, wieviele Züge pro Tag pünktlich fahren (und die gibt es auch zu Hauf) wird gar nicht gestellt, weil man von den vielen Zügen eben nicht betroffen ist, weil man sie schlichtweg nicht benutzt... man stelle sich nur vor, du müsstest deine Strecke die du mit ICE zurücklegst zu fuß laufen... da würden aus deinen gejammerten 3 stunden locker 3 Tage verspätung werden - das ist ein Grund zur Klage, aber doch nicht die 3 stunden...terminier halt großzügiger und zwäng dich nicht in ein Zeitkorsett das an der Plautze spannt, dann gibts auch nix zu jammern...
 
@Kirill: Wieso kommt man immer auf die Idee, dass Lokführer an Verspätungen schuld sind?

Die größten Verspätungsverursacher sind Suizid und Menschen die die Türen blockieren und Abfahrten verzögern, danach kommen technische Störungen.

Glaubst du Ernsthaft, dass Lokführer mutwillig 10 Minuten zu spät abfahren, weil es lustig ist?
 
@Kirill: als lokführer der grund für die Verspätungen sind...die möchten bestimmt auch freiwillig länger arbeiten...glaub ich sofort
 
@Kirill: 98% der Verspätungen im Bahnbetrieb sind externer Ursache. Deine Hoffnung kannst Du also bereits jetzt begraben.
 
da muss man aufpassen, dass das ganze nicht außer kontrolle gerät und eine Gesellschaft nicht umkippt. Was würde denn passieren wenn viele Jobs flächendeckend automatisiert werden und folglich viele keine Möglichkeit haben Geld zu verdienen, mit welchem sie ihrem Konsum fröhnen können? dann wären selbst die durch Automatismen hergestellten Produkte und Dienstleistungen sinnlos, weil sie sich keiner mehr leisten kann... kann ja nicht jeder Robotertechniker oder Drohnenflieger sein der von zu hause aus arbeitet... umso wichtiger scheint bald das bedingungslose grundeinkommen zu sein, um den Konsum den unsere Staatsform nun mal zwingend brauch auf Dauer sicherzustellen...
 
@Rikibu: BGE
 
@Rikibu: Das Problem ist nicht Neu gibt es leider schon zuviel Jobs wurden durch die Automatisierung und Modernisierung vernichtet.
Wo früher noch 150 Leute in einer Werkshalle gearbeitet haben sind nur noch 4 oder 5 Techniker die alles überwachen.
Ein Grundeinkommen finde ich Persönlich toll das Problem ist nur das es dann zu viele geben wird die da massiv gegen Sprechen würden weil kann ja nicht sein das jemand 1500 Euro für Nichtstun bekommt diese Leute Missgönnen ja schon schon jemanden der aus der Arbeitslosigkeit nicht raus kommt die paar Euro Hartz4 (404 Euro + Miete ohne Nebenkosten die von den 404 Euro beglichen werden müssen das ist wirklich nicht viel besonders wenn dann Medikamente und eventuell Diät oder Allergie gerechte Nahrung benötigt wird).
Solange diese Grundhaltung in der Gesellschaft herrscht und von den Medien gefördert wird bleibt ein Grundeinkommen was zum Leben wirklich reicht ein Wunschtraum.
Da müssen Regelungen her die klar und deutlich sind und ein Mindestgehalt vorschreiben so das sich Arbeit auch wirklich lohnt wenn man als Arbeitsloser besser steht wie als Arbeiter läuft etwas Falsch.
So etwas müsste Weltweit geschehen sonst wird man zwangsläufig eine Armuts Wanderung haben in die Länder die so eine Regelung haben findet ja jetzt schon stat.
Die EU und Speziell Deutschland sind ja nicht Umsonst das bevorzugte Ziel von Praktisch nicht zu gebrauchenden Arbeitskräften.
Da müsste es Knallharte Regelungen geben die von mir aus auch als Rechts bezeichnet werden können wer nicht aus dem Land stammt und noch dort Richtig Gearbeitet hat darf dann nicht die geringsten Ansprüche haben und muss vorzugsweise Unverzüglich in die Heimat Länder zurückgeschickt werden besser erst gar keine Einreiseerlaubnis bekommen.
 
@Freddy2712: das Problem der Vorteilsnehmer-Wanderung hast du ja schon angesprochen. Traurigerweise wird diese Völkerwanderung durch hiesige Politik und der Politik bzw. den wirtschaftlichen Druck den die besser gestellten Staaten auf abhängige Staaten ausüben quasi noch begünstigt. EU hat da mit seinen fragwürdigen Entscheidungen einen entscheidenden Anteil daran. Schlimm nur, dass die Entscheider auf EU Ebene die Verantwortung auf Deutschland abwälzen, obwohl alle im Gesamten für die Politik sorgen, die die Ausbäute-Länder bzw. dessen Volk dazu zwingt auszuwandern um vom Verlierer zum Gewinner des Ystems zu avancieren.
 
@Rikibu: Stimmt leider auch nur Bedingt wir als BRD haben leider aber die Verpflichtung das die EU Funktioniert und müssen leider auch alles tun damit die nicht Scheitert sei es noch so Nachteilig und Hirnrissig.
Sind aber auch die EU Bürger selber schuld wenn man die größten Pfeifen in das EU Parlament schickt damit die im eigenen Land keinen Schaden anrichten können dabei fällt mir auf wieso haben wir dann nicht Merkel und co dahin abgeschoben.
Die EU Wahlen werden wenn überhaupt jemand hingeht mehr als ein Pflicht Termin angesehen. (Kann ich mich selber nicht von freisprechen)

Was leider noch bei uns in Deutschland dazu kommt ist die Vergangenheit würden wir uns Streuben und weigern Heist es sofort kuck an die Deutschen sind wieder da.
Ich gehe dennoch davon aus das in Spätestens 10 Jahren Euro und EU Kollabieren und wieder jeder sein eigenes Süppchen kocht bzw. sich GB, Frankreich und Deutschland zusammen tun.

Der Grundgedanke EU ist gut nur hätte man direkt sagen müssen jeder Staat gibt die eigene Souveränität auf und alles wird z.B. aus Luxemburg Regiert, dazu wird die jeweilige Landessprache eher Nebenrang und English zur Amtssprache Erklärt.
Sprich eine Regierung, eine Währung und eine Sprache und ganz wichtig ein Einheitliches Gesetz samt Strafe.
Die einzelnen Staaten können gerne ihre Armeen behalten diese wären dann aber mehr oder weniger nur noch eine Nationalgarde die als Reserve für die nenne wir es doch EU Wehr oder Kontinental Armee dienen.
So handhabt es die USA da kocht auch niemand seine eigene Suppe gibt zwar Regionale Abweichungen aber dennoch eine Klare Linie die ich in der EU vermisse.
Aber so wie das gerade Läuft muss es schief gehen zumal dieses sich an Terror unterstützenden Staaten wie die Türkei anzubiedern ist schon Ekelhaft.
 
@ipeople: Wir hatten die Debatte beide mal, oder? Soviel zum Thema "Das wird nie passieren".
 
@kkp2321: Wir reden 2023 nochmal drüber. Was Herr Grube da ablässt, ist nichts weiter , als ein "Wir rechnen damit". Dass er Grube keinen Schimmer vom Bahnbetrieb hat, durfte ich unlängst in einem Gespräch mit ihm erfahren. Ein Verwuchsaufbau bei einer Bummelbahn sagt noch gar nichts. Da bisher nichtmal ETCS fehlerfrei funktioniert (was die Grundvoraussetzung für führerloses Fahren jenseits der Bummelbahngeschwindigkeiten ist), und das ist noch im Probebetrieb, sagt schonmal viel aus. Im Gegensatz zu Dir stecke ich tief in der Materie drin und lasse mich von solchen Aussagen aus dem Management nicht beeindrucken.
Technisch ist es bereits machbar, das habe ich auch damals gesagt. Es ist machbar , einen Zug zu beschleunigen, fahren zu lassen und abzubremsen .... Alles nach Schema F. Was bisher nicht wirklich, bzw sehr unzureichend, möglich ist, sind alle Eventualitäten des Bahnbetriebes zu bewerkstelligen. 2023 ist in 7 Jahren. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass man es schafft, innerhalb von 7 Jahren das System so reifen zu lassen. Man hat ja schon über 10 Jahre gebraucht, um bei der Berliner S-Bahn die Balisentechnik (ETCS light) zu testen und zum Einsatz zu bringen, wobei das nichtmal im gesamten S-Bahn-Netz zur Anwendung kommt. Sorry, aber ich glaube nicht an Wunder ;)
 
@iPeople: du würdest die Wahrheit nicht akzeptieren wenn man sie dir direkt ins Gesicht spucken würde, oder? Wie stark zurück kann man nur sein? Einfach furchtbar
 
@kkp2321: "du würdest die Wahrheit nicht akzeptieren wenn man sie dir direkt ins Gesicht spucken würde, oder?"

Die Wahrheit ist, dass mit solchen Aussagen über angeblich baldige vollständige Automatisierung des Zugverkehrs, seitens der Bahn hauptsächlich versucht wird, erneut massiven Druck auf die Arbeitnehmer (Lokführer) auszuüben.
Kein Mensch mit Verstand glaubt ernsthaft, dass all die technischen Hürden, die der tatsächlichen Verwirklichung eines solchen Unterfangens noch im Weg stehen, in der angegebenen kurzen Zeitspanne wirklich auch praktisch gelöst sein werden.
 
Ob so ein Zug auch z.B. ein Auto auf den Gleisen, oder umgefallenen Baum, oder sonstige Hindernisse erkennt?
 
Das bedingungslose Grundeinkommen wird immer mehr zur Pflicht, Roboter die Burger zubereiten, führerlose Züge uvm.
 
@maymunabdi: "Das bedingungslose Grundeinkommen wird immer mehr zur Pflicht,[...]"

Wie sollte das denn aussehen bzw. zustande kommen? Was glaubst du, in welcher Höhe ein solches Grundeinkommen liegt, wenn es denn käme? Ich denke nicht, dass es nur annähernd ausreichen würde, um wirklich alle Grundbedürfnisse eines BGE-Beziehers befriedigen zu können. Die Idee, dass man sich sein Grundeinkommen bei Bedarf ja jederzeit mit (gelegentlichem) Jobben aufbessern könne, halte ich für extrem befremdlich. Woher sollen den diese Jobs kommen, wenn diese durch radikale Automatisierung alle weitestgehend abgebaut werden? Und welcher Arbeitsplatz ist darauf ausgerichtet, lediglich ab und an, in völlig unregelmäßigen und unbestimmbaren Zyklen mit Unerfahrenen Arbeitskräften besetzt zu werden? Selbst wenn es solche Jobs geben sollte, wären diese von der Bezahlung her sehr wahrscheinlich nicht dazu geeignet, ein karges Grundeinkommen nennenswert aufzubessern. Die Idee mit dem Grundeinkommen mag ja gut gemeint sein. Aber aus meiner Sicht ist da gar vieles noch nicht wirklich zuende gedacht.
 
Ich würde ja gerne Lockführer werden, aber genau darum werde ich keiner, gibt ja schon Zahllose U-Bahnen die Führerlos fahren...
 
@fabian86: Ist auch körperlich nicht einfach zu verkraften, weil du drei Tage eine Schicht hast und dann mit einem halben Tag eine andere. Das geht extrem auf die Gesundheit
 
Mal so gaaaanz nebenbei: Bei der Hamburger Hochbahn fuhren schon vor einigen Jahren vollautomatische Züge, wo der Triebzugführer (offizielle Bezeichnung), nur so quasi zur Sicherheit dabei saß, aber eigentlich ohne Funktion war.
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