Apps im Abo: Apple rückt vom 70/30-Dogma im AppStore ab

Wenn der Computerkonzern Apple eine wichtige Neuerung schon vor dem dazu passenden Event öffentlich verkündet, muss es sich um etwas Bedeutsames handeln. Und dies ist - zumindest aus Sicht von App-Entwicklern - bei dem kommenden ... mehr... Apple, Iphone, iOS, Appstore Bildquelle: Apple Apple, Iphone, iOS, Appstore Apple, Iphone, iOS, Appstore Apple

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"Google zieht in der Sache parallel mit. "
Wobei es bei Google die 15% bereits ab dem ersten Jahr gelten und bei Apple erst ab dem zweiten.

Ich finde es schon bemerkenswert, dass die beiden großen praktisch gleichzeitig die gleiche Änderung an ihrem Geschäftsmodell bekannt geben.

Klingt nach Absprache, die eigentlich nicht legal ist.
 
@gutenmorgen1: Von Google gibt es ja noch keine offizielle Ankündigung. Und dass die da seit einigen Monaten was testen, dürfte bei Apple bekannt sein. Außerdem ist ja noch völlig unklar, ob es bei beiden um die gleiche Sache geht, insofern ist das "Google machts ab dem ersten Jahr" nicht aussagekräftig.
 
Juhuu, noch mehr Abo-Modelle. Ich trauer den Zeiten, als man einmalig etwas für Software ausgegeben hat und diese dann quasi lebenslang nutzen konnte, schon jetzt hinterher. Es gibt genügend Produkte, wo man nicht immer die neuste Version braucht (Adobe-Sachen zum Beispiel). Dort wird es dann spontan teuer - und es wird immer mehr Produkte nach Abo-Modell geben, einfach weil mehr Profit abwirft. Klar es ist gut für die Entwickler (Planungssicherheit).
Dann finde ich die DLC- oder ganz altmodische Update=Rabatt-Politik wesentlich besser (für den Endbenutzer ^^), da man hier selbst und kurzfristig bestimmen kann, ob einem die neue Version das Geld wert ist oder nicht.
 
@larsh: es hat alles Vor- und Nachteile.

Beispiel Adobe:
Ich brauche Indesign, Photoshop und Acrobat. Müsste ich die kaufen wären jeweils so um die 1.500 Euro weg und bei jeder Version wieder um die 1.000. So zahle ich 30 Euro/ Monat (360 / Jahr). Außerdem hab ich da eine Lizenz für 2 Rechner - übrigens auch für alle anderen Programme von Adobe.
Selbst nach 24 Jahren und ohne Berechnung der jährlichen Updates bin ich mit diesem Modell besser dran.

Beispiel Microsoft Office 365:
Bekommt man für 79 € / Jahr für 5 Lizenzen. Ein Office (Homeversion kostet um die 120 € (macht 600 € für 5 Lizenzen). Und ich bekomme alle Officeprogramme. Von 1TB OneDrive-Speicher je Installation garnicht zu sprechen.
Selbe nach 7 Jahren und ohne Berücksichtigung von Updates und OneDrive ist das noch günstiger.

Und für jeden Selbständigen oder Freiberufler ist eine sehr viel besser, weil gleichmäßig geringe Ausgabe.
 
@SteffenB: Du hast schon Recht, nicht alle wollen eine Software kaufen. Am besten wäre es, wenn beide Modelle gleichzeitig genutzt würden. Der Vorteil der Miet-Software besteht ja vor allem darin, dass man ständig auf dem neusten Stand ist. Im professionellen Bereich ist das durchaus wichtig. Mein Vater daheim hat noch Office 2003 - er braucht nicht mehr. Die Home-Edition für 3 PCs hat glaube ich um die 150€ gekostet und hält jetzt 12 Jahre. Meine Frau hat vor vielen Jahren Photoshop 5 als Studentenversion gekauft gehabt - wir hatten es mal durchgerechnet, als Mietversion wäre sie wesentlich teurer gekommen bis jetzt, aber für Studium braucht sie keine 6 oder CC-Version.
Wer sichs leisten und auf die neusten Versionen verzichten kann, kommt (bisher) oftmals mit Einmalkauf günstiger, vor allem Endanwender. Für steuerliche Sachen bei einem Freiberufler ist das Miet-Modell meist besser, ohne Frage.
 
@larsh: ist halt wirklich die Frage, was man nutzt.

Ich kenne viele Senioren, die unbedingt Office 2013 nutzen wollen - wegen der Bildbearbeitungsmöglichkeiten...Neulich mit einem Kunden eine Einladungskarte mit freigestelltem Bild von ihm und Bilderrahmen erstellt. So was geht halt alles nicht in Office 2003.

Bei Photoshop würde sicher auch bei mir eine ältere Version irgendwie gehen, bei Indesign nicht. Vorteil der neuen CC-Versionen für mich unter anderem: Online-Bibliotheken, in denen Geräteübergreifend Dinge abgelegt sind. So kann ich unterwegs, z.B. ein Logo ändern und das ändert sich dann beim Öffnen des verknüpften Dokuments auf einem anderen Rechner auch.

Aber klar...gerade bei Office brauchen die Leute ja nur ca. 10% der Funktionen wirklich.
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