Klarer Trend: Nutzungszeit Sozialer Netze geht dramatisch zurück

Die Nutzung von Social Media-Plattformen ist zuletzt signifikant zurückgegangen. Dabei handelt es sich nicht um ein Problem einzelner Angebote, die von neueren Konkurrenten überflügelt werden, sondern um einen allgemeinen Rückgang über viele ... mehr... Facebook, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media Bildquelle: Facebook Facebook, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media Facebook, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media Facebook

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tja jeder trend hört irgendwann mal auf virlleicht auch das internet selbst
 
@cs1005: Menschen sind Haptik-Wesen - Am Ende bevorzugen wir immer reale Dinge, die wir anfassen, sehen, hören, riechen und schmecken können.

Der Einzelhandel müsste das in den Städten mal erkennen. Das einfache Ladengeschäft zieht nicht mehr, da kein Vorteil zum Online-Handel. Aber nur dann, wenn ich 4 von 5 Sinnen vergesse.
 
@Norodon: "Der Einzelhandel müsste das in den Städten mal erkennen. Das einfache Ladengeschäft zieht nicht mehr, da kein Vorteil zum Online-Handel. Aber nur dann, wenn ich 4 von 5 Sinnen vergesse."

Geschäfte vor Ort haben vor allem einen großen Nachteil - die Auswahl.

Wieso sollte ich vor Ort zwischen 10 paar Schuhen wählen, wenn ich im Internet zwischen 1000 wählen kann. Das kann nun mal kein Laden vor Ort kompensieren.
 
@xexex: Nicht die Auswahl...die Kosten!
 
@bLu3t0oth: "Nicht die Auswahl...die Kosten!"

Die sehe ich als nicht so tragisch an und WÄRE bereit den Mehraufwand zu tragen ABER...

Ich kann gerne mal als Beispiel G-Star nennen.... Die meisten dürften das Angebot VOR ORT kennen. Der beinhaltet eine Auswahl aus der AKTUELLEN Kollektion.

Dagegen steht das Online Angebot von G-Star, der die gesamte AKTUELLE Kollektion in allen Größen und Farbvarianten beinhaltet.
https://www.g-star.com/de_de/collection/herren/jeans

Nochmal WEIT darüber steht das Amazon Angebot von G-Star der die gesamte aktuelle Kollektion in allen Grössen und Farbvarianten von diesem Jahr beinhaltet und dazu noch einen Großteil der Artikel von den Jahren zuvor.
http://t1p.de/2lno

Das ganze geht nun schon seit Jahren über alle Marken und alle Produktkategorien... Natürlich ist es ein ganz anderes Erlebnis die Ware mal anschauen zu können und auch fühlen zu können. Natürlich kann man in einem Laden x-mal schneller eine Vorauswahl treffen... Allerdings bekommt man in allen Geschäften heutzutage gerade mal einen Bruchteil der verfügbaren Auswahl präsentiert und wenn man nicht gerade jede Woche die Geschäfte abklappert ist die passende Größe dann bereits ausverkauft.
 
@xexex: Für die Läden ist der größte Nachteil trotzdem der Kostendruck für Ladenmiete und Mehrpersonal(im Vgl zum online Handel).

Wenn die Miete und das Personal wegfiele, wäre das magere Angebot überhaupt kein Problem, da man auch mit weit weniger Umsatz im Geschäft bleiben würde.
 
@xexex: Ich weiß nicht wie ihr das macht, aber anhand kleiner jpg's kann ich irgendwie nicht erkennen ob mir ein Kleidungsstück gefällt :-(

Und dann ist da ja noch die Sache mit der Größenangabe...
Die meistens nicht stimmt und "L" ist nicht immer gleich "L", und dann wieder zurückschicken...
 
@Clawhammer: Kommt immer drauf an. Tshirts online? Ja warum nicht. Chucks online? Klar.

Aber ein Hemd muss sitzen, das kauft man dann doch lieber im Laden.
 
@Clawhammer: Ich guck mir die großen jpg's an.
 
@Bautz: Wenn man aber einmal seine Marken und Größen kennt, braucht man aber auch nicht mehr in den Laden zu gehen.
 
@Clawhammer: Es gibt heutzutage nicht nur kleine jpg, sondern durchaus gut gemachte Webseiten wie die von Esprit oder s.Oliver. Grössenbewertungen helfen bei der Auswahl und wenn man sich nicht sicher ist, lässt man sich gleich mehrere Größen schicken.

Natürlich kann aber auch das beste Bild nicht die Haptik eines Artikels vermitteln. Allerdings ist Kleidung noch so ziemlich das einzige wo Haptik und Gefühl so viel ausmachen können.
 
@kkp2321: Also selbst bei Seidensticker gibt es durchaus unterschiedlich. Da ist eine 40/42 eben nicht immer gleich mit jeder anderen 40/42. Grade wenn man ein paar Kilo mehr hat (Schuldig ... ;-) ) sieht es dann je nach Schnitt doof aus.
 
@xexex: Du kannst 1.000 Schuhe doch sowieso nicht realisieren. Stattdessen fängt Dein Gehirn an Dir zu erzählen, dass "dieser und jener" doch gar nicht so schlecht sind. Gibt einen spannenden Effekt dazu, komme gerade nicht auf den Namen.
 
@Norodon: "Du kannst 1.000 Schuhe doch sowieso nicht realisieren."

Brauche ich auch nicht. Im Internet lass ich schon mal alle bunte, geschnürte, gefütterte und mehr als €200 teure Schuhe weg, wenn ich nur einen bezahlbaren Slipper suche. Im Laden bleiben mir nach dieser Vorauswahl dann 2-3 übrig wovon eines nicht mehr in meiner Größe verfügbar ist.

Es GIBT Menschen die gehen in einen Laden, brauchen ein weißes Hemd, nehmen das was am ehesten der Beschreibung entspricht und sind glücklich damit. Andere gehen in einen Laden, sehen das weiße Hemd finden die Knöpfe aber schrecklich, fahren nach Hause und kaufen das "richtige" dann doch wieder im Internet.

Ich könnte hier doch auch einen beliebten Autovergleich anführen..... "Früher" gab es einen VW Polo, Golf, Passat und den Bulli. Mit etwas Glück konnte man sich die Farbe und ein Autoradio aussuchen.... Heute warten in Deutschland gut 20 Automarken mit jeweils 5-20 Modellen und unzähligen Varianten auf die Käufer. Nicht anders ist es bei allen anderen Artikeln.... Vom Klopapier bis Zahnpasta gibt es für jeden "das Passende". also wieso sollte man noch in den Laden vor Ort gehen und sich irgendein weißes Hemd kaufen?
 
@xexex: Also einigen wir uns darauf, dass Menschen unterschiedlich sind und die Diskussion für den Hintern?
 
@Norodon: Natürlich! Da die Geschäfte aber wie die Fliegen sterben, scheint die Anzahl der Menschen die einfach mal Shoppen gehen und mit dem erstbesten zufrieden sind zu sinken. Das ist letztlich ein Problem, das kein Einzelhändler aufhalten kann.
 
@Norodon: Welchen wertvollen zusätzlichen Sinneseindruck habe ich denn, wenn ich den Karton der Grafikkarte im Geschäft vor dem Kauf befingern kann, statt ihn mir nach Hause liefern zu lassen?
 
@mh0001: Regalmeter anschauen.
 
@mh0001: Muss das ein Produkt sein, dass es im Laden gibt? Vielleicht nicht. Dafür braucht es keinen Shop in der Haupt-Fußgängerzone.

Du willst von einem Beispiel einen Rückschluss auf mein Konzept machen? Transfer war nicht Deine Stärke, mh?
 
@Norodon: Dann nenn halt mal konkret ein Beispiel für ein Produkt, wo es sich anbietet. Und jetzt bitte nicht mit frischen Lebensmitteln bzw. Backwaren kommen.
Selbst Kleidung und Schuhe shoppt es sich inzwischen bequem online. Die Anbieter bewerben ja explizit, dass man sich eine ganze Auswahl nach Hause bestellen kann und was man nicht braucht soll wieder zurückgehen. Quasi das Ladengeschäft in 24 Std. zuhause vorbeigebracht.
 
@mh0001: Ich persönlich kaufe alles online - außer Klamotten. Aus zwei Gründen: 1. ich möchte es anfassen und sofort ein Ergebnis (sprich: Gleich kaufen oder sein lassen) 2. Mir widerstrebt der GEdanke den DHL Boten durch die Welt zu jagen und dabei Resourcen zu verschwenden.

Das ist natürlich sehr persönlich. Wie gesagt, nur weil DU es nicht brauchst, heißt es nicht, das kein Markt da ist.

Nehmen wir einen Klamotten laden: Du mischst Restaurant mit Klamotten und hast z.b. für Frauen die Chance Trasch und Klatsch mit Einkauf zu verknüpfen. Wieso nicht?

Ich kann Dir kein Konzept sagen, da ich selbstständig in einer völlig anderen Branche bin.
 
@Norodon: Ok genügt ja schon, jetzt weiß ich anhand deines Klamotten/Restaurant-Beispiels besser, wie du das meinst.
Sowas bzw. eine etwas persönlichere Kundenbetreuung ist auch das einzige, womit sich der Einzelhandel noch profilieren könnte.
Das bloße Einkaufshallen-Modell mit meterweise Regalen, wo die Produkte drinliegen und die Kunden sie sich raussuchen müssen, denke ich hat jedoch bereits ausgedient, das bietet schlicht keine Vorteile mehr gegenüber dem Onlinekauf.
 
@mh0001: Deswegen sage ich ja: Mehr als einen Sinn. Das muss ein Erlebnis werden!
 
@Norodon: sag ich auch immer...
 
@cs1005: Ich vermute, dass auch ein Zusammenhang damit besteht, dass die User vermehrt mit Smartphones online gehen und die Nutzung mit anderen Geräten sich reduziert. Auf kleinen Bildschirmen wiederum ist man allerdings weniger interessiert, sich lange mit Inhalten zu beschäftigen, weil trotz immer größerer Displaydiagonalen die Nutzung anstrengend(er) ist, als auf großformatigen Endgeräten. Sicherlich ebbt aber auch der Hype um die "neuen, tollen" Medien ab.
 
Naja, bei Facebook konnte man sich früher lange rumtreiben um zu gucken, was andere so machen. Heute ist die Timeline nur noch voll von Werbung von Vines, nur Mist, der mich nicht interessiert, aber mit dem Facebook Kohle macht. Und es geht vielen so, die sagen, sie sehen nicht mehr auf Facebook um zu sehen, was andere machen, weil es da nur noch Werbung und gesponserte Beiträge gibt.
 
@LoD14: Denselben Fehler, schnell hier noch und auch da noch ein winzig kleines, kaum auffallendes und natürlich ganz und garnicht störendes Werbebannerlein und BlinkBlink machendes Feldchen zu integrieren, den hat damals schon AOL gemacht.
Irgendwann summiert sich das, kratzt eben stark genug am Wohlfühlgefühl des Kunden und er tritt den geordneten Rückzug an.
 
@DerTigga: Dann installier doch Adblock Plus? Nie wieder nervige Werbung!
 
@HeinoH: *lach* ...das hab ich doch schon seit Jahren am Start !

Davon ab und auch wenns 3 cm Staub drauf liegen hat inzwischen: damals war sowas nicht wirklich blockbar, da
1. regelrecht mit in der Installations.exe der AOL Software steckte und
2. es sowas wie Adblocker noch garnicht gab.
3. damals konnte man versuchen, über deinstallieren von z.B. Flash was zu verbessern, hast dich damit aber oft genug kräftig ins eigene Fleisch geschnitten, weil dann auch benötigtes und erwünschtes nichtmehr richtig lief...

Es geht mir auch zu allererst darum, aufzuzeigen, wieso das obige passieren dürfte bzw. darum, das das schon öfter vorkam im "Internet", das es solche Rückzugs bzw. Ab und Umschwenkungen zu was anderem hin schon früher gab. Es fragt sich nur einfach, ob und wieviel heutige Internetgrößen (Firmen & Provider) davon erkennen und wahrhaben wollen. Bis zum gewissen Punkt eben auch: was haben sie aus dem "Untergang" von AOL gelernt..Geschichte wiederholt sich bekanntlich manchmal ?
 
@DerTigga: "2. es sowas wie Adblocker noch garnicht gab."
Natürlich gab es auch damals schon brauchbare AdBlocker

https://de.wikipedia.org/wiki/Webwasher
 
@tetam: Der Punkt, den du dabei allerdings zu übersehen scheinst, ist der: funktionierte das sich per der AOL Software einloggen überhaupt noch, nach bzw. durch Zwischenschalten dieses Webwashers ?
Mag sein, das ich damals zu früh aufgegeben habe oder schlicht zu wenig davon verstanden habe bzw. eine späterere Version davon funktioniert hätte..aber jene Webwasher Version, mit der ichs mal versucht habe, führte nur zu einer in dem Sinne Unbenutzbarkeit der AOL Software.
 
@DerTigga: Also bei mir funktionierte das wunderbar.
 
@HeinoH: Generell ja, ABER: Warum soll ich mich kümmern? Wenn mir meine Lieblingskneipe nicht mehr gefällt weil es meinetwegen schmuddelig ist, zieh ich doch auch keine Sonnenbrille auf und Handschuhe an. Da muß der Betreiber handanlegen und die Zustände verbessern. Dann bin ich auch bereit da wieder zu konsumieren... :)
 
Nach einem Jahr kann man noch schlecht auf eine dauerhafte Entwicklung schließen. Ich denke allerdings, dass diese Entwicklung gut auf die Vergangenheit übertragbar ist. Mit den ersten Flatrates wurden Dienste wie ICQ populär, mit der massiven Verbreitung des Internets kamen soziale Medien wie Facebook in den Vordergrund und mit dem Smartphone Boom letztlich Instagram und Co.

Nach einer gewissen Zeit ist dann das "aufregende" Gefühl des neuen verflogen und die Nutzung normalisiert sich. Sinkende Nutzungszeiten haben da erst einmal auch keine große Aussagekraft, dafür müssten von allem die Nutzerzahlen sinken.
 
kein wunder...die belästigung mit werbung nimmt ja auch immer weiter zu...neue funktionen und "verbesserungen" gehen ja auch nur in richtung werbung und der damit verbundenen datensammlung...und viele user sind auch einfach aus dem alter raus bzw haben die gängeleien satt...
 
Ich nutze diese Seiten nur um mich zu informieren.
Bin ziemlicher Musik Freak und da viele kleine Bands keine HP haben muss ich vor allem Facebook nutzen, neben auch andere Quellen, um dort Infos z anstehenden Platten und Tourneen zu finden.
Aber durch die ganze Scheiße sind viele gute Musikforen und auch Blogs verschwunden.
Mit dem langsamen sterben der asozialen Netzwerke hoffe ich aber wieder auf Besserung.
 
@Regloh: Sry aber diese Entschuldigung FB nutzen zu müssen liest man oft. Dann muß der Künstler eben ohne mich leben wenn er nur in der Lage ist sich auf FB zu präsentieren. So wichtig ist im übrigen kein Künstler um wegen ihm FB zu nutzen.
 
@Regloh: das ist wirklich ein Problem zur Zeit. Bands usw. interessiert mich weniger aber auch immer mehr Firmen nutzen Facebook, eigene Foren werden immer seltener.
 
Damit gibt es dann auch weniger solcher Zaubertricks ?

https://www.youtube.com/watch?v=P9UxWcZbGMQ

Schade.
 
Hoffentlich ist das nicht nur ein Nebeneffekt des gesteigerten Werbeaufkommen, sondern das Bewusstsein der Menschen, das sich nach reellen sozialen Kontakten sehnt.
 
@erso: nö
 
Vielleicht verstehen die Leute endlich, dass Facebook nur Zeitverschwendung ist. Es gibt bessere Möglichkeiten seine Zeit zu nutzen!
 
@HeinoH: Und was qualifiziert dich zu so einer Aussage?

Bleibt es nicht jedem selbst überlassen, was er mit seiner begrenzten und endlichen zur Verfügung stehenden Zeit macht?

Lieber sehe ich Menschen Facebook nutzen, als Menschen, die vor Langeweile andere anpöbeln oder gar zusammenzuschlagen.
Dazu gibt es doch immer wieder interessante Aussagen, gerade in Großbritannien, aber ebenso in Deutschland und genügend anderen Ländern.
 
@Tical2k: Du meinst also, das du, in egal welchem "Sozial" Netzwerk, weniger Leute als im realen Leben siehst, die sich mehr oder weniger ungehemmt daneben benehmen ?
Meiner Internet-Erfahrung nach (die 1997 beginnt) ist es oftmals sogar andersherum.
Das sich nämlich Menschen im Internet bzw. in der Nicht von Angesicht zu Angesicht stattfindenden Kommunikation, oft genug absichtlich / vorsätzlich völlig ungehemmt wie die Wildwutz im Wald benehmen.
Einfach weil sie sich denken bzw meinen denken zu dürfen: ".. So ein PC ist doch fast sowas wie ein Sniperversteck ? Mich hier hinter meinem Monitor und hinter meiner Tastatur wirklich zu finden, also das ist doch wohl was ganz anderes als einfach. Daher kanns mir eher nicht, wie in ner Kneipe, passieren, das mir jemand mit der Faust auf die Nase haut, weil ich mich grade sowas von Schei...se benehme. Und grade weil mich da keiner so einfach kriegen kann..ja wieso sollte ich denn 'zuviel' sozial sein, wieso sollte ich nicht so richtig in die Vollen gehen ? "
Die(se) machbare Fakerei und die schändliche Ausnutzung der weitgehenden Anonymität im Internet, das ist in meinen Augen ein leider gleichschweres Gegengewicht zu dem, was du über real stattfindendes anpöbeln oder zusammenschlagen schreibst.
Siehe dazu auch den Punkt schriftliche Mordrohungen / Aufrufen, sich mit der (angeblichen) Berechtigung / Notwendigkeit von sowas, auszuführen an Politikern usw. usw, gefälligst zu solidarisieren..
Solidarisieren können zu sollen. Kann oder will man es nicht, geht so mancher sogar noch weiter. Dann darf man auf einmal mindestens gehasst oder sogar zusätzlich zum ursprünglichen Opfer niedergemacht werden, für seine Nichtsolidarität.
Wieviele sich in solcher Konstellation lieber einfach zurück ziehen, die drei Affen Methode von wegen nix gehört, nix gesehen, nix gerochen praktizieren, statt so jemandem auf die Nase hauen zu wollen... ?
 
@DerTigga: "Du meinst also, das du, in egal welchem "Sozial" Netzwerk, weniger Leute als im realen Leben siehst, die sich mehr oder weniger ungehemmt daneben benehmen ?"
In den Kreisen in meinem Facebook & Google+ Umfeld ist das zumindest so.

Und ja, mir ist so etwas immer noch lieber, als jemanden totgeprügelt zu sehen.
Selbst wenn manche sich entsprechend daneben benehmen - wie genügend Urlauber auf Mallorca (weil ist ja "normal") -, so kann man sie entgegen ihrem Glauben ausfindig machen, wenn sie sich entsprechend daneben benehmen.

Mag zwar immer noch nicht besonders sein, aber ist mir tatsächlich lieber - zumal es in Facebook mehr Möglichkeiten gibt und sie ihre tollen FarmVille Spiele usw. zur Beruhigung spielen können.
 
@Tical2k: Ich stimme dir im Punkt: man kann (vermutlich jeden Tag etwas besser) sehr wohl solche Typen Mensch suchen und auch "finden", durchaus zu.
Die Frage dabei ist aber: wer sucht eigentlich danach ? Wer sucht wann und wie effektiv danach. Wer sucht rechtzeitig (vor Datenlöschungen) danach ?

Und egal wie, inwieweit entsprechende Täter sich überhaupt gehemmt fühlen dadurch, ein solches gefunden werden können überhaupt nennenswert mit auf ihre Rechnung setzen, wäre das nächste...

Einen Unterschied gibts allerdings sowieso zwischen dir und mir: Ich sehe es im Gegensatz zu dir globaler, als nur auf Facebook beschränkt. Und ich war noch nie bei Facebook und nicht nennenswert lange in irgend nem anderen "sozialen" Netzwerk angemeldet.
 
@Tical2k: "Und ja, mir ist so etwas immer noch lieber, als jemanden totgeprügelt zu sehen." Super! Dann lasst uns einen mobben über Facebook, bis das Opfer einen Suizid begeht. Ist ja nicht so schlimm, wie Jemanden tot zu prügeln auf der Straße.
 
@DerTigga: Sorry, bei dem Beitrag steig ich gerade gedanklich aus.

Mir ist absolut nicht schlüssig, wieso man nach derartigem suchen sollte.
Wenn man entsprechend im Internet dauerhaft belästigt wird, kann man das an die entsprechenden Ermittlungsbehörden weiterleiten und die können sich dann darum kümmern.
Wenn aber jemand auf der Straße überfallen, verprügelt oder sonst was wird, hat es ein bisschen schwerer, wenn nicht gerade Kameras oder tatsächlich mal hilfreiche Zeugen vor Ort sind.

Wir können es auch gerne weiter ausbauen, als Facebook, das war nur der Eingangsbeitrag der sich darauf bezog, weshalb ich eenfalls den Bezug darauf behielt.
Es ist dabei irrelevant, ob Foren, Spiele, Chats, Newsseiten oder sonstiges - ist überall dasselbe und im Zweifel kann man sich da auch mit genügend krimineller Energie "komplett verstecken", aber das lohnt sich dann für derartige Belästigungen den meisten nicht, zumal viele - wie du selbst schon meintest - meistens davon ausgehen, dass alles im Netz anonym ist oder unter "Freie Meinungsäußerung" fällt.

Und das ist de facto nicht so.
 
@TobiasH: Dir ist es also lieber, wenn Jemand totgeprügelt wird und damit keine Chance zur Abwehr hat, während er das bei extremen Cybermobbing kann?

Meine Aussage steht im Vergleich und hinzu kommt, dass jeder sich entsprechend davor schützen kann.
Wenn Jemand das nicht nutzt und das leider zu einem Suizid führt, ist das sehr schade, aber lässt sich oftmals vermeiden.

Hinzu kommt, dass ich bereits erwähnte, dass Facebook gegen Langeweile auch mehr als nur Mobbing bietet, da können dann eben Spiele gespielt oder sonst was getan werden, um sich die Zeit zu vertreiben, was dann in Relation zum Vergleich keine Zeitverschwendung zum Eingangskommentar ist.
 
@Tical2k: Das wird mir zu mühsam, mit dir auszudiskutieren, ob unter das von mir benutzte man noch eine hilfswillige Privatperson fällt oder schon eine Ermittlungsbehörde. Für mich gehts egal wie um die belästigte, eingekesselte und schützenswerte Person aus dem Mittelpunkt des Geschehens.
Genauso wenig, wie ich drüber diskutieren mag, wann sich eine Person schon oder erst belästigt fühlen sollte / darf. Oder eben darüber, wann das von dir benutzte Wort: dauerhaft, erst oder noch nicht Anwendungsberechtigt sein kann.

Grundsätzlich ist das mit der Weiterleitung bzw. dem überhaupt (noch) was in der Hand zu haben, was weiterleitbar IST, auch so ne Sache. Vom evt. gültigen bzw. anzuwendenden / einzuhaltenden Brief und Fernmeldegeheimnis garnicht erst zu reden.
Jemand der (v)erschreckt, entrüstet, aufgebracht, angsterfüllt ... eben: überhastet seinen Rechner abschaltet, ist sich gut möglich nicht im Klaren, kann sich in dem Moment garnichtmehr im Klaren darüber sein, wieviel mögliche bzw. amtlich / behördlich machbare Gegenwehr bzw. geholfen kriegen können Möglichkeit er / sie in dem Moment zunichte macht.

Und genau das, das sich basierend darauf durchaus die Frage stellt: wer sucht und wie effektiv sucht derjenige, das finde ich enorm relevant. Denn was kommt, wenn sich rausstellt, das die belästigte Person nicht genügend Daten und Fakten zusammengekratzt kriegt. Riiichtiigg...der Provider, der Betreiber des jeweiligen sozialen Netzwerks und andere in Frage kommende Konstellationen. Und schon sind wir beim von mir genannten Punkt: wie gut wollen und können die bzw. "man" (im (noch) vorhandenen) suchen ? Wer bzw. eine wie stark arbeitswillige Person sucht bzw. liefert da ?

Der grundsätzliche Punkt ist aber genau der, den du beschreibst: das deiner Ansicht nach scheinst erst die Frau Jemand und der Herr Irgendwer gewissen Mitgliedern von "sozialen" Netzwerken Einhalt gebieten sollten, aber man selber, so als stiller Beobachter / normalo 0815 User doch nicht. Im Zweifelsfall muss man das nicht, da es ja schließlich genug Möglichkeiten gibt, per denen sich solche Opfer (gefälligst) selber helfen können / könnten.
Und wer das nicht genügend stark wahrnehmen kann, tja...der muss eben mehr oder weniger still und heimlich Suizid verüben..wollte es eben nicht anders, sonst hätte sich derjenige ja wohl "effektiver" "gewehrt" ..oder wie jetzt ?!?
Mag sein, das ich das grade etwas falsch empfinde, aber ich hab bei deinem Satzbau bzw. dem für mich dabei rübergekommenen Tenor das Gefühl, das du ein sowohl online wie auch offline getätigtes wegschauen & einfach weitergehen in weitesten Prozentsätzen akzeptabel findest. Weil sich derjenige ja an viel besser dafür qualifizierte und mit sowas regelrecht beauftragte / dafür zuständige Stellen wenden könnte / sollte..
 
@Tical2k: Hä? Es ist mir gar nichts lieber! Solche Taten müssen einfach nicht sein. Aber dass du Mobbing runter spielst zeugt einfach von Ahnungslosigkeit. Ein Opfer hat einfach nicht das selbstvertrauen, und schämt sich Hilfe zu suchen. Das Opfer sieht sich als Schuldigen.
 
@TobiasH: Klar müssen sie nicht sein und ich spiele gar nichts runter.
Dass es so Verhalten auf der Welt aktuell gibt, ist jedoch Fakt und da zog ich meinen Vergleich dafür nachdem ihr es ausschließlich auf Mobbing bezogen habt, was niemals die Ursprungsaussage meinerseits war.

Schon erstaunlich was für Richtungen manch Diskussion annehmen kann.
 
@HeinoH: Bin ich jetzt im Ernst der Einzige, dem hier aufgefallen ist, dass ausschließlich für Deutschland die Statistik eben keinen (!) nennenswerten Rückgang bei Facebook abbildet? Ich finde es eher erschreckend, dass sogar die US-User schlauer zu sein scheinen als die Deutschen Benutzer, was Zeitverschwendung in "sozialen" Netzwerken betrifft.
 
Denke das hat verschiedene Gründe, Werbung ohne Ende, Datenschutz/Privatsphäre, im Grunde doch jeden Tag immer wieder das gleiche, zu viel Fakes und Trolle etc. Die Entwicklung ist ja eher positiv zu sehen. Ich kann das aus eigener Erfahrung sagen, mir persönlich ist es seid einer Weile einfach zu langweilig geworden und logge mich vielleicht noch einmal die Woche ein um festzustellen, dass ich besser wieder gehe.^^
 
@TuxIsGreat: Oder man schaut nicht mal mehr jede Woche rein. Noch sinnvoller und man verpasst gar nix.
 
Naja, liegt wohl eher daran das die Netze inzwischen zu wenig "social" und zu viel "comercial" sind.
 
Dramatisch oder drastisch?!
Der arme Trend hat so ein Drama nicht verdient :D
 
Meine Freunde posten nur shit, was will ich dann lang auf Facebook? Aus dem social Network ist ein unsocial Network geworden. Werbung, gefälschte Nachrichten (die offensichtlich viele sofort glauben), Katzenfotos, (un)lustige Bilder, Kettennachrichten (die jeder Depp mitmacht), Sprüche die Frauen posten, um ihr Ego zu puschen...
 
@LooseFuture: Dann such dir andere "Freunde" :-)
 
Was bin ich froh das ich mich von Anfang an aus diesem ganzen Social Media Kram raus gehalten habe.
In meinem Freundeskreis höre ich es auch schon länger, dass Facebook nur noch sehr selten bis teilweise gar nicht mehr genutzt wird. Die letzten Posts/Bilder stammen aus Anfang/Ende 2015.
Wenn ich dann Bedenke wie ich teilweise dazu gedrängt wurde mich anzumelden. Erst SchülerVZ/Myspace nicht mitgemacht und als dann Facebook "In" war, kamen Sprüche wie "Jeder ist da, das muss man mitmachen", "Du verpasst soviel, die ganzen interessanten Posts" mein Highlight halb im Spaß halb im Ernst: "Wenn du dich nicht anmeldest erstellen wir dir einen Account."
 
@chris899: Willkommen im Club! Genau so ging es mir auch.
 
@chris899: Ich hab die Vollidioten einfach aus meinem persönlichen Umfeld entfernt und gebe mich nur noch mit Menschen ab, die keinen Müll wie Engelsbilder mit Glitzerstaub oder Entenschnabel-Selfies posten bzw. ihre Accountbildchen nach dem aktuellsten Terroranschlag changieren. Man verpasst wirklich nichts Relevantes und fühlt sich auch körperlich einfach besser.
Konsequent auf Qualität statt Quantität setzen!
 
Quod erat expectandum.
Die 'alten' user bleiben gelangweilt und genervt weg; neue gibt's nicht weil die Teens alle permanent über Whatsapp chatten.
 
Also ich glaube nicht, dass das mit Facebook (und vielleicht auch bei anderen) mit Werbung oder anderen eher technischen Aspekten zu tun hat, es ödet einen vielleicht einfach nur an? Nein, ich möchte z.B. auf Tagesschau-FB nicht immer mit den Aluhutträgern, Freunden einer bestimmten Partei mit immer den selben Phrasen, oder mit Typen für die das eh die Lügenpresse ist, rumlabern. Ich sage bewusst rumlabern, weil eine richtige Diskussion oder Gedankenaustausch findet auf diesen FB-News Seiten nämlich so gut wie gar nicht statt. Persönliches... ich weiß auch dass die meisten nichts persönliches auf FB posten, aber irgendwelche Youtube-Musikvideos, Links zu irgendwelchen Bitte-Lachen-Seiten, was sie zu Mittag gegessen haben und so ein Zeug, gggääähhhnnnnn. Hinzu kommt auch noch ein bestimmtes Nutzerverhalten, irgendwie eine Mischung aus Egoismus, Rechthaberrei und noch ein paar Dingen, die ich nicht so genau definieren kann. Nein, wie auch immer, für mich ist der Grund für den Rückgang bei FB einzig und allein die Inhalte.
 
Selfie-Welle am abebben. Na sowas.
 
Kopier mir Deinen Ausweis

Sag mir alles über Dich

Schick mir Deine Telefonkontakte

Lass mich Deine Daten weitergeben und Dich mit Werbung zubomben (ein Profil und eine Zielgruppe zuordnen)

Zeig mir all Deine Nachrichten, all die Schmutzigen Interessen und Perversitäten die Du hast

Lass mich Dich orten und ein Bewegungsprofil von Dir erstellen, übrigens ist das Wetter Heute schön und Du brauchst nur 1 Std zur Arbeit, Dein Chef Hr. XY hält aber nicht viel von Dir, Ich weiß Das!

Gib mir die Nutzungsrechte all Deiner Bilder und trete von diesem ab
Alles was Du schreibst und veröffentlichst, wird gespeichert und kann und wird gegen Dich verwendet werden

Ich bestimme was Du liest, ich erkenne selbst Fotos von Dir Anhand Deiner Kontakte, selbst wenn Dein Gesicht nicht zu sehen ist, mein Algorithmus verrät mir anhand Deiner Haltung und der körperlichen Dysbalancen wer Du bist und wer diejenigen auf dem Foto sind

Du gehörst Mir und ich gehöre der Central Intelligance.

Aber Deine Mutti sagt das ja so demokratisch euphemistisch: Freunde spionieren sich nicht gegenseitig aus :o)
 
Ach sieh an, die Leute haben wohl endlich gemerkt, daß sich der Rest der Welt nicht wirklich für ihren Morgenstuhl interessiert... <eg>
 
seit dem maas und co da ihr unwesen treiben kein wunder. stasimethoden will halt keiner mehr haben!
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