Der Durchschnitts-Gamer ist erschreckend normal geworden

Unter anderem auch die vergehende Zeit sorgt dafür, dass das Klischee-Bild des Gamers in Form eines männlichen Jugendlichen schon lange der Vergangenheit angehört. Das stärkste Wachstum weist aktuell die Altersgruppe der Personen über 50 Jahre auf. mehr... Spiel, Videospiel, Controller, Game Bildquelle: RebeccaPollard / Flickr Spiel, Videospiel, Controller, Game Spiel, Videospiel, Controller, Game RebeccaPollard / Flickr

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"Das Spiele-System Nummer 1 bleibt weiterhin der PC" und wird es wohl auch immer bleiben. auf dem pc kann man alles zocken, auf der konsole eben nicht.
 
@Mezo: Naja, 54% kann man nicht unbedingt als so Sicher bezeichnen. Könnte mir sehr gut vorstellen, dass der PC vom Smartphone überholt wird. Das der PC dem Smartphone überlegen ist, ist klar. Aber ich denke eher brauchbar für die richtigen "Gamer". Der 0815 Gamer macht eher ein schnelles Spiel auf dem Smartphone. Und da jeder ein Smartphone hat ...
 
@ox_eye: selbst wenn würde es den pc nicht schwächen. manche games wie z.b. mmos etc. sind einfach ein pc genre. ich bezeichne smartphone gamer auch nicht wirklich als gamer...

siehe post unter mir.
 
@Mezo: Ja, sehe ich auch so. Habe meinem Post noch was hinzugefügt. - Aber so entsteht hat solch eine "aussagekräftige" Statistik. Meine Mutter zählt mit ihrem "4 Bilder 1 Wort" auch zu den Gamern :-)
 
@Mezo: Da stimme ich dir 100% zu!
 
@ox_eye: Na ob man die Mobile Gamer als solche bezweifel ich, dann müßte man alle Büro-Solitäre-Zocker auch als Gamer bezeichnen - und bei den vielen Beamtenrechnern, wo Spiele nicht deaktiviert sind - würden aus den 54% wohl sicher locker 87% werden *ggg*
 
Wann ist man denn ein "Gamer"? Nur weil man sich mal ein Spiel heruntergeladen hat und es 15 Minuten gespielt hat ist man noch kein Gamer. IMHO
 
@ox_eye: Für die Spielebranche ist jemand, der im AppStore ein Kniffel-Memory für 99 Cent lädt, aber wesentlich relevanter, als jemand, der Nächtelang nen schwarz kopierten Shooter zockt. ;)
 
@ckahle: hä, was hat dein post nun mit "gamer" zu tun.
 
@Mezo: Also ich hab jetzt keine Ahnung von tatsächlichen Verkaufs bzw. Nutzungszahlen, aber wahrscheinlich lässt sich mit der 99c Handy app, die zi Millionen Leute nutzen mehr verdienen als mit einem 99$ Spiel bei dem dutzende/hunderte? Devs 3 Jahre dran basteln.

Finde aber die Originalfrage berechtigt: Bin ich schon ein "Gamer", weil ich zweimal am Tag eine Runde Quizduell gegen meine Freunde spiele?
 
@scar1: In der Statistik ja, wenn du täglich am Spielen bist dann bist du offenbar sogar Spielsüchtig.
 
@ckahle: Das stimmt, ist aber eher ein anderes Thema
 
@ckahle: Wenn der Typ der nächtelang Schooter zockt einen einzigen großen titel kauft hat er den profit von 60 AppStore fuzzis eingebracht.

Und nu?
 
@Aerith: Und wenn morgen der Himmel runterfällt gibts gar keine Gamer mehr. Und nu? :D
 
@ckahle: Na ganz einfach: Himmel wieder aufpusten, neue Kinderchen machen und die zu Gamern erziehen.
 
@ox_eye: In der Umfrage vom gfk wird explizit auf die Gegebenheiten eingegangen. Auch auf die Patronen und die durchschnittliche spuelzeit pro Woche
 
des einen freud...gamer sind in der tat viel "normaler" als früher. das ist ein anderes wort für mainstream. und das sieht man an den teilweise doch sehr weichgekochten spielen.
 
... und mal ganz so neben bei waren schon 2011 44% der Gamer Frauen. Wie hier zu lesen http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/gfk-studie-knapp-die-haelfte-der-gamer-ist-weiblich-a-777009.html Von daher sind 3% Steigerung in 5 Jahren nicht wirklich viel, bzw keine Veränderung.
 
Wie immer bei solchen Analysen ist nicht ganz klar, was unter dem Begriff "Videospiel" gewertet wird, denn diese Handy-App-Spielchen rechne ich nicht als Videospiel, sondern als billiger Bullshit mit dem auch viel Geld verdient wird. Außerdem ist wie User "ox_eye" (o2) zutreffend bemerkte nicht automatisch jeder ein Gamer, der einmalig irgendetwas herunterlädt.
Dennoch hebt die Statistik ganz klar eines hervor, und zwar, dass Games allgemein mittlerweile (schon seit Jahren) kein Nischendasein mehr bei "Nerds" fristen, sondern eine gut etablierte Unterhaltungsalternative sind.
Dass dabei auch so viele Frauen sein sollen, verwundert mich doch ein wenig, obwohl ich diese Tatsache natürlich klasse finde. Dabei stellt sich mir persönlich die Frage, warum ich partout keine Dame finde, die ein ähnliches Computerspielinteresse an den Tag legt. Meistens ist es ja doch irgendwie noch so, dass man förmlich darum kämpfen muss, wenn man sich mal für ein paar Stunden vor eine Daddelkiste setzen möchte.
 
@Aloysius: "Meistens ist es ja doch irgendwie noch so, dass man förmlich darum kämpfen muss, wenn man sich mal für ein paar Stunden vor eine Daddelkiste setzen möchte."
Und es wird noch "schlimmer", wenn Kinder da sind. ;-) Ich kann mir die 47% auch nicht vorstellen - es sei denn, die Anzahl der 15-25- und ü45-jährigen Frauen kompensieren das mittlere Alter.
 
Smartphone Games bezeichne ich nicht als Spiele, sondern als App Gimmicks um etwas Schnickschnack am Phone auszuprobieren zu können.
 
Der "Gamer", selbst der Hardcore-Gamer war schon immer viel "normaler" als es das Klischee vom pickeligen Kellerkind hergibt. Das gilt zumindest schon seit den 90igern... er/sie arbeitet wie die meisten anderen auch, statt mit 35 noch bei Mutti zu wohnen, er/sie hat soziale Kontakte auch außerhalb von Teamspeak, wohl noch ein paar andere Hobbies und vermutlich ne Freundin bzw. einen Freund und - jetzt kommt es - vermutlich sogar ab und zu mal Sex. Da muss man nicht mal die "casual"-Gamer oder wie auch immer man die Personen, deren einzige Erfahrung Angry Birds auf ihrem Smartphone wegen nervig-langer Bahnfahrten ist, nun nennen möchte, unbedingt mit in die Statistik einbeziehen. Das der Altersschnitt aber so krass nach oben steigt, überrascht mich dann doch etwas - allerdings nicht unbedingt im negativen Sinne.
 
"Erschreckend normal" - also ich finde das erfreulich und nicht erschreckend ;)
 
Als Teenager habe ich noch täglich jeden Tag gespielt, da hat mir echt jeder Quatsch (Egoshooter) Spaß gemacht. Heute ist es so, dass ich zwar noch eine Konsole habe, mich aber kaum noch Spiele begeistern können. Meistens fange ich voll motiviert ein neues Spiel an und habe nach einigen Minuten schon das Interesse verloren. Vielleicht liegt es daran dass ich älter geworden bin und mich mit anspruchsvolleren Themen als damals auseinander setze, aber die meisten Spiele heute wirken sehr primitiv auf mich und können mich nicht mitreißen. Nur alle paar Jahre kommen dann mal Ausnahmen wie the Last of us oder ein neues Zelda
 
@FuzzyLogic: Spiele sind ja heute auch völlig primitiv und meist langweilig. Eben weil sich der konsumer Markt so verändert hat. Ist bei mir mittlerweile auch eher selten das mich neue Spiele wirklich fesseln. Was wohl auch der Grund ist wieso ich schon wieder Wind Waker angefangen habe.
 
@FuzzyLogic: Auf Konsolen, wo voll auf dem Mainstream zum Hirn ausschalten gezielt wird, gibt es keine anspruchsvollen Spiele? Falsche Plattform würde ich sagen. Ich schau ja auch nicht RTL und sage: "Im TV gibts immer nur Vollassis!"
 
Diese Umfrage bzw. das Ergebnis auf http://www.biu-online.de/2016/06/07/der-durchschnittliche-gamer-in-deutschland-ist-35-jahre-alt/ ist doch ungefähr genau so sinnvoll als "Hört ihr regelmäßig Musik?" Da würde dann auch irgendwas bei rauskommen, egal ob Beethoven, Helene Fischer, Nirvana oder Weltmusik, und egal ob 1 Stunde oder 20 am Tag.
 
Hatten wir doch neulich erst, so eine Statistik. Ohne mich nu wiederholen zu wollen: In der Gruppe der über 50jährigen ist kein Zuwachs durch generisches Wachstum vorhanden, denn schlicht und einfach die Tatsache, dass die 'Nicht-Spieler' auf Grund Alters sterben - und die Gruppe derjenigen, die eben schon in der Jugend am PC mit Daddeln aufgewachsen ist, schlicht und ergreifend nachrückt.

Ist vlt lediglich Semantik, aber Wachstum ist eben doch noch etwas anderes, als stur auf starre Altersgrenzen zu schauen. -.-
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