Deutsche Glasfaser will ihr Netz jetzt doch bundesweit ausbauen

Aufgrund der veränderten Ausgangssituation will das Unternehmen Deutsche Glasfaser nun doch deutlich breiter aktiv werden und dafür auch Hilfen aus den frisch eingerichteten Steuertöpfen annehmen. Das könnte für die altgedienten ... mehr... Glasfaser, Licht, Fiber Bildquelle: Alex Blackie Glasfaser, Licht, Fiber Glasfaser, Licht, Fiber Alex Blackie

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ein weiterer anbieter der ausbaut und sogar glasfaser ist sehr zu begrüßen.

edit: schauen und genießen http://9gag.com/gag/a8Mrj2O ^^
 
Unsere Firma hat vor Jahren ( anfang der 90er) im Auftrag der Deutschen Bundespost und der Kabelkom Orte mit Kabel-TV versorgt. Es wird ein Hauptkabel zwischen den Verteilerschränken verlegt und von dem geht dann im Fußweg/Straße der Hausanschluß ab.----- Und genau Hier liegt heute wie Damals das Problem, es macht nur Sinn, wenn 100% der Anwohner bereit sind, sich das Kabel bis in den Keller legen zu lassen, ob sie es dann nutzen wollen ist nochmal eine andere Sache, Wenn von 25 Anwohnern 10 nicht wollen, macht das ganze keinen Sinn. Kauft dann jemand Anderes das Haus und will Kabel-TV oder heute Glasfaser, gräbst Du wieder die Straße auf und verlegst das Kabel bis in seinen Keller. Die Kosten dafür liegen dann bei über 2000,-, Du darfst dem Kunden aber nur die Vertraglichen 39,95 Anschlußgebühr abknöpfen. Und die Idee von Lehrrohren/Kabelkanälen ist auch nur in der Theorie gut, wenn zB der Wasserversorger seine Leitungen erneuert, dauert es maximal 20 min. bis der Bagger das erste davon kappt. Wir hatten Stadteile mit 5 Jahre alten Kabelkanälen, spätestens nach 25 Metern kam die erste Bruchstelle.---------- Wenn eine derartige Glasfaserversorgung klappen soll, muß der Staat einen Weg finden, die Hausbesitzer zu zwingen die Übergabedose setzen zu lassen. Ob er dann auch den Anschluß bucht, ist ja was anderes.
 
@Besenrein: Bei Deutsche-Glasfaser kostet ein nachträglicher Anschluss laut Prospekt ca. 700€. Für die Firma lohnt sich der Ausbau bei ca. 40% der Anschlüsse, da nach dem Ausbau oft noch weitere Kunden hinzukommen.
 
@Spacerat: das ist trotzdem Schwachsinn. Entweder man will das vorantreiben, oder eben nicht! Vorallem gibt es genügend Mieter, die gar nicht entscheiden können, ob Glasfaser gelegt wird oder nicht, weil der Eigentümer einfach zu blöd ist, "Ja" zu sagen.
Da muss wirklich eine Pflicht her, weil das unter dem Strich sogar billiger ist! Die Alternative ist, jeden erst mal befragen, Unterschriften sammeln, auswerten etc.
Und genau DAS ist der Grund, warum die Telekom weiterhin auf Kupfer setzt. JEDES Haus ist bereits mit Kupfer angeschlossen. Man will diesen bürokratischen Hick Hack vermeiden. Glasfaserausbau ist viel mehr als nur Kabel verlegen.
Für Wasser und andere Anschlüsse gibt es schon eine Pflicht. Die für Glasfaser wäre langsam überfällig, wenn denn ausgebaut wird.
 
@FatEric: Ganz so einfach ist das nicht. Ich will ja nicht 10 Löcher im Keller haben, weil 10 Anbieter Glasfaser ausbauen möchten. Bisher muss die Telekom Konkurrenten ermöglichen Teilnehmer über ihre Leitungen anzuschließen. Soweit ich weiss gilt der umgekehrte Fall nicht. D.h. ich bin dann ggf. bei einem Glasfaseranschlussanbieter und kann nicht wechseln.
Wenn ein Mieter Glasfaser haben möchte und der Eigentümer bei der Nachfragebündelung nicht ja sagt, dann ist er blöde, das stimmt. Aber "blöde" sein ist ja nicht verboten.

Generell gebe ich dir recht, besser überall Glasfaser als Kupfer, aber ich denke es sollte nur bei Neubaugebieten in denen noch nichts liegt Pflicht werden.
 
@Spacerat: Wie man sieht, ist das Problem sehr komplex. Aber solange diese hohen bürokratischen Hürden bestehen, gehts mitm Glasfaserausbau nicht wirklich weiter. Die Telekom verfolgt ja das Ziel, die Glasfaserleitung so nahe wie möglich bis ans Haus zu bringen und die restlichen Meter mit Kupfer zu überbrücken. Es werden ja bei VDSL ausbaugebieten auch neue Verteilerkästen aufgestellt, damit die Kupferstrecken verkürzt werden können.
 
@FatEric: Aus Sicht der Telekom würde ich das auch so machen. Sich langsam mit Glasfaser an die Haushalte ran tasten und die alten Kabel so lange und gewinnbringend nutzen wie möglich. An komplettem Glasfaser kommen die auf lange Sicht aber auch nicht vorbei.
Sinnvoller wäre für mich alle ausschließlich Glasfaser zu subventionieren und Kabel oder Vectoring nicht zu fördern.
 
@Spacerat: "An komplettem Glasfaser kommen die auf lange Sicht aber auch nicht vorbei." Erst kommt aber noch Super Vectoring und G.fast (http://winfuture.de/news,92213.html). Sprich daher lieber von einer "sehr langen Sicht".
 
@regulator: Jo. Vermutlich wird das noch so lange reichen, bis bestehende Gebäude abgerissen wurden und neue da stehen.
 
@Besenrein: Ich denke mal, das kommt auf die Kosten an die auf den Anwohner/Besitzer des Hauses umgelegt werden könnten. Wenn irgendjemand zu mir kommt und sagt ich will ihnen da was ins Haus legen, von dem ich keine Ahnung habe oder nichts wissen will, und mir aber sagt, die Kosten dafür müssen Sie aber tragen bzw. Teile davon bzw. Baumaßnahmen die im Gebäude fällig werden (Verputz, Dichtung etc.), dann würde ich das auch nicht machen.
Und schon gar nicht mit Kabelanschluss, von der Technik halte ich (persönlich) gar nichts.

Ich sehe eher das Problem wie es auch im Artikel steht, Telekom will einfach nur Kohle abgreifen ohne mehr investieren zu müssen als unbedingt nötig und das auf Kosten der Kunden und auch eigenen Mitarbeiter.

Zu dem Punkt Leerrohr, da kenn ich mich nicht genug aus, aber es gibt bestimmt Möglichkeiten die stabil genug wären.
 
@tapo: Vielleicht einfach stabile Metallrohre verwenden und von außen "Achtung Gasleitung" draufdrucken ;-)
 
@tapo: Der Anschluss kostet dann nix. In meiner Stadt hat die Telekom Glasfaser verlegt. Bis in die Wohnung. Kostenpunkt 0€. Gab trotzdem genug deppen, die nein gesagt haben.
 
@Besenrein: Ich war auch schon mit solchen Verkabelungen beschäftigt... und muss dir da zumindest zum Teil widersprechen. Für alle Häuser, wo in den letzten 25 Jahren mal von ner einigermaßen seriösen Firma was an der Elektrik gemacht wurde (sei es Kabel-TV, Stromversorgung erneuert o.a.) liegen eigentlich in der Tat meist gut nutzbare Kabelschächte an, die auch theoretisch nutzbar sind. Für Neubauten gilt das natürlich sowieso. Jetzt kann man natürlich damit argumentieren, dass das im Vergleich recht wenige Gebäude sein mögen - aber Fakt ist, irgendwann muss das eh erneuert werden... ob nun für Stromkabel, Telefonkabel oder sonstige Kabel spielt dabei wenig eine Rolle. Und der Bagger schlägt eigentlich auch eher "auf freier Straße" und nicht auf dem letzten Stück zwischen Verteiler und Endpunkt - also bei den Hauptkabeln zu - und auch da werden die verwendeten Schächte und Kabel seit Jahren immer widerstandsfähiger. Und selbst wenn da ein Bagger alles wegdonnert - die Kosten dafür fallen ja dann dem Unternehmen des Baggerfahrers zu.
 
@Besenrein: Dass die Idee von Leerrohren nur in der Theorie gut ist, ist schade zu hören. Habt ihr Erfahrungen mit Versorgern gemacht, die euch so ein Rohr mit vorhandener Leitung gekappt haben? Konntet ihr die belangen? Wem gehören leere Rohre, also wer hat den Schaden wenn so eins beschädigt wird? Es ist blöd, wenn ein Konzept für erweiterbare Infrastruktur daran scheitert, dass jemand (scheinbar) blind die Erde durchwühlt.
 
@dpazra: Du stellst dir das offenbar wie eine Maulwurfssiedlung vor, in der jeder seine Löcher buddelt und Röhren verlegt, wie es ihm grad gefällt - und bei der das Ganze dann wie in einem Comic irgendwann zusammen kracht, oder? ;) So ist das aber keineswegs: solche Dinge sind im Bauplan eingezeichnet, der entweder dem Eigentümer oder im Bauamt vorliegt. Und mir wäre jetzt kein Fall bekannt, wo Firma A einen Kabelschacht verlegt hat, Firma B den aber nicht nutzen wollte oder gar durfte und einfach so 30 cm daneben noch einen gelegt hat. (Fast-)Leerrohre... oder zumindest Rohre die mit einiger freier Kapazität für die Zukunft ausgestattet sind, gibt es schon Jahrzehnte und sie werden auch durchaus praktisch genutzt. Wem die Rohre jetzt rechtlich gehören, weiß ich nicht wirklich mit 100%iger Sicherheit... ich würde aber bei Privatbesitz vom Grundstückseigentümer ausgehen und bei öffentlichem Grund halt der Stadt/Gemeinde.
 
@NewRaven: Ich habe keine bildliche Vorstellung von Vorgängen im Baugewerbe, weil ich damit nichts zu tun habe. Wenn ich eine hätte, dann ginge sie eher in die Richtung, die du beschreibst, in denen jeder brav sein Zeug in einen Plan einzeichnet und nach diesen Plänen weitere Arbeiten plant. Aber mein Kommentar ist vor allem eine Frage. Ich frage Besenrein, weil er in seinem Kommentar anschneidet, dass die Nutzung von Leerrohren problematisch sei, weil diese dann bei anderen Bauarbeiten beschädigt werden würden. Mich hat das gewundert, deshalb habe ich weiter nachgefragt. Du siehst es anscheinend anders als er, also habe ich ja jetzt schonmal zwei Meinungen gehört.
 
Das ist auch eine Sache des Preises. Bei mir liegt Glasfaser bis in die Wohnung, aber brauche ich 50MBit/s für 40 Euro oder 100 MBit/s für 45 Euro ? Mir reicht zur Zeit meine 16er Leitung. Wenn der Monatspreis unter 30 Euro sinkt wäre es eine Überlegung wert.
 
@almhirt: Am besten gleich 1 Gigabit/s symetrisch für unter 20 Euro, oder? Wäre doch noch geiler... Aber für welche Löhne müssen die Leute dann da arbeiten? Würdest Du für 8,50 € im Graben stehen wollen? Die Geiz-Menthalität ist mitlerweile echt zum kotzen!

Meine erste Flat war ne ISDN-Flat für satte 80 Euro pro Monat. Und ich habe sie gerne gezahlt. Heute hätte ich gerne 100 MBit Symetrisch und würde 70 Euro dafür abdrücken. Ich habe ja schließlich einen Nutzen davon. Aber was hier so manche für Forderungen an den Tag legen, grenzt schon fast an Sklavenbefürwortung!
 
@SunnyMarx: Hat doch nichts mit "Geiz-ist-Geil" zu tun. Gibt auch Leute, die sich n 90 PS Auto kaufen, obwohl ein Auto mit 300 PS verfügbar wäre...

Kommt drauf an, was man braucht. Ich habe 25 Mbit, für "nur" 5 Euro mehr könnte ich 50 haben, nochmal 6 Euro währens 100, bei weiteren 4 Euro extra dann 150.

Trotzdem reichen mir 25Mbit und ich spare mir im Jahr knapp 200 Euro. - Geiz wäre wenn ich "ruckelnde" Streams sehen würde, weil ich 5 Euro sparen will - solange die 25 MBit aber alle Anforderungen erfüllen ist das "wirtschaftlich", nicht "geizig".
 
@dognose: da will aber einer den 300 PS Wagen zum Preis eines 26 PS Autos haben und das nennt sich dann: "Geiz ist geil!"
 
@darkerblue: So schauts aus.
 
@darkerblue: Wie ich im re:3 schon schrieb. man kann einen Euro halt nur einmal ausgeben.
Daher kaufe ich mir ein Neuwagen als EU-(Re-)Import, anstatt überteuert beim Händler.
Spare somit knappe 30 Prozent. Wenn ich damit in die Werkstatt muss (Inspektion etc.) fahre ich jedoch wieder zu den Händlern, so haben die auch etwas davon.

Wenn du wüsstest, wie groß die Margen bei Neuwagen sind, würdest du auch versuchen den Preis zu drücken.
 
@chris193: was hat ein autokauf mit den monatlichen kosten bei einem Inet Anschluss zu tun?? las den Autokauf außen vor und beschränk dich auf die Betriebskosten, dann passt dein Vergleich vielleicht eher, z.b. E10 oder doch lieber super. e10 ist ein paar cent günstiger, bei älteren Autos ruinierst du dir dann aber den Motor, die teuere Vertragswerkstatt oder die billige Freie, die genau die selben Teile verbaut, und trotzdem billiger ist. Telekom mit vernüftigen Ausendienst oder wettbewerber ohne Außendienst, garantierte Bandbreite (Telefonkabel Glasfaser) oder Wischiwaschi (Koaxialkabel) geteilte Bandbreite. und natürlich kannst den euro nur einmal ausgeben, das ist ja sinn und zweck von Geld. trotzdem ist das fordern von mehr für weniger halt Geizmentalität. da bringt dein Autokaufargument auch nix weiter.
 
@darkerblue: Du hast im re:1 doch mit dem Autokauf begonnen. 0o
 
@chris193: öhm nö, das war dagnose
 
@dognose: Natürlich hat es das. 100 MBit/s würden ihm gefallen, wenn der Monatspreis unter 30 Euro sinken würde. Hier wird eindeutig darauf hingewiesen, dass ihm schnelleres Internet absolut nichts wert ist, er es aber nehmen würde, wenns praktisch ohne Mehrkosten in den Hintern geblasen würde.
 
@SunnyMarx: Die Deutsche Glasfaser ist übrigens dafür bekannt, dass sie rumänische oder türkische Leiharbeiter zu Dumpinglöhnen einsetzt (irgendwie müssen die niedrigen Preise ja zustande kommen):

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kreis-heinsberg/glasfaser-trennt-sich-von-partnerfirmen-aid-1.4119971

Der Artikel ist von 2014 und man hatte Besserung gelobt, aber ein aktueller Artikel zeigt, dass sich anscheinend nicht viel getan hat:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/juechen/immer-mehr-buerger-ueben-kritik-an-glasfaser-baustellen-aid-1.5922915
 
@Goodplayer: Eindeutig die EU schuld. Die Deutsche Glasfaser nutzt hier nur eine Möglichkeit aus, die meiner Meinung nach überhaupt nie hätte entstehen dürfen. Mitgliedsstaaten der EU müssten die gleichen Sozialstrukturen aufweisen und der Euro müsste in jedem Land gleich viel wert sein. Dann wäre es gerecht. Aber so? Nix is.
 
@SunnyMarx: Es sind ja nicht nur die Löhne - die Deutsche Glasfaser bzw. deren beauftragte Baufirmen haben (zumindest damals) auch Schwarzarbeiter (!) eingesetzt. Davon hört man zwar mittlerweile nichts mehr, allerdings scheint es immer noch einige Probleme bei der Qualität der Durchführung zu geben, wenn man sich die Nachrichten der letzten Zeit über die DG anschaut.
 
@SunnyMarx: Diese "Geiz-istGeil-Mentalität" ist aber nicht grundlegend verkehrt. Man kann einen Euro halt nur einmal ausgeben und wer ohne nicht viele Euros hat, schaut halt wo er sparen kann.

Ich glaube auch, dass es irrelevant ist, wie "dick" die Leitung ist. Solange man kaum Traffic generiert kostet es den Anbieter weniger, denn eben der Traffic ist noch immer eine der kostenintensivsten Faktoren bei den Anschlüssen.
 
@chris193: Dann wird durch die Geiz-ist-geil-Mentalität aber die Highspeed-Flat wie im Mobilfunk immer wahrscheinlicher. Und um ehrlich zu sein, fand ich den Fortschritt bei der Internet-Flat schon maßgebend.
 
@chris193: geiz ist geil mentalität hin oder her, das was da gefordert wurde ist einfach zu kurz gedacht, wenn überhaupt nachgedacht wurde, was ich jedoch stark bezweifele. und noch mal zum euro ausgeben, wir reden hier von monatlich wiederkommenden Kosten, so genannten FIX-Kosten, die sollte jeder im Griff haben, ob die nun hoch oder niedrig sind, spielt überhaupt keine Rolle, man kann diese weiter runterdrücken, auch in dem man leistungseinbussen hinnimmt, aber zu fordern, das man den 100.000€ Porsche doch bitte zum Preis eines Fiat 500 verkauft bekommt, ist GEIZ hoch 10, und völlig an der Realität vorbei. wer das wegdiskutieren will, lebt auch nicht wirklich auf diesem Planeten.
 
@almhirt: Das wird nichts werden, aufgrund solcher Kunden tut sich ja nichts im Ausbau, weil Geiz Geil ist, aber vermutlich immer nen Aktuelles Smartphone mit 40 - 80 Euro Vertrag ist dann ok oder wie?
 
@almhirt: Das man für einen Dienst nicht mehr zahlen will, den man nicht auf hohem Niveau braucht, ist das eine, die Infrastruktur ist aber das andere, weil wir darauf indirekt alle angewiesen sind.
Deshalb ist es gut, wenn Steuern in den Ausbau fließen, denn die Steuern zahlen die "Breitbrandmuffel" ja trotzdem voll mit, wie die Breitbandenthusiasten. Von mir aus, könnte der Steueranteil in der Finanzierung der digitalen Infrastruktur aber noch etwas höher sein.
 
@almhirt: löl der war gut. du gehst auch für die hälfte demnächst arbeiten? und sollst dabei aber bitteschön 50% mehr leisten, alles klar. wechsel doch zum Wettbewerber, da kriegste 50MBit/s für mittlerweile 19,99€ nur halt nicht über glas und ne Garantie gibts auch nicht, müßtest halt nehmen was kommt.
 
Ich bin kabelgeschädigt. Ich hätte keine Leitung lieber als eine symmetrische Glasfaserleitung. Ich weiß nicht, ob es an den Kapazitätsgrenzen meiner lokalen Kabelinfraststruktur liegt, aber die Servicequalität ist zum Heulen. Nachmittags ständig Leistungseinbrüche und beim Upload "größerer" Dateien (wobei groß bei 10 MB los geht), ist nach einer Sekunde die Geschwindigkeit im kbit/s Bereich.
 
Jaja, hab hier bei mir im haus bzw. den häusern auf der ganzen straße FTTX liegen seit mehr als 5 Jahren von Netcologne... und bisgher bietet NIEMAND etwas darueber an, weder TV, noch Telefon, noch Internet. Schön die Straßena ufgerissen und alles in die Häuser, riesen aufwand gemacht hier ewig lange, und seit uebern halben jahrzehnt kann hier keine sau das nutzen. und wenn ich unitymedia nutzen will, verlangen die von mir das ich meherre hundert eur zahle fürs verlegen der kabel in meine wohnung. dabei haengen hier im keller ZWEI kästen von unitymedia seit JAHREN, noch bevor netcologne hier tätig wurde. diese ganzen kack firmen wissen nicht wo vorne und wo hinten ist, verballern geld für GAR NICHTS, verlangen dann unsinnige summen von potentiellen kunden für NICHTS. und am ende heißt es der glasfaser ausbau geht nicht voran, es fehlen gelder oder sonst irgend ein scheiß wird da erzaehlt... ja KEIN WUNDER wenn nichts angeboten wird.
 
Also wenn ich ein Haus baue, und dort Stromleitungen verlege, kann ich mich später immer noch für einen beliebigen Stromanbieter entscheiden. Bei Wasserleitungen auch. Warum kann man nicht einfach so ein blödes an sich total billiges Lichtleiterkabel nehmen und mit verlegen zum Haus? Und zwar so, dass keiner der Anbieter dafür zuständig ist, sondern der aktuelle Versorger, bzw. ein "Klempner". Diese Leitungen sollten dann in einem Kasten münden, wo die einzelnen Versorger ran können und fertig.

Man könnte so viel Geld sparen usw. aber naja, man kurbelt ja auch die Bagger-Wirtschaft an :) Sorgt damit für Arbeitsplätze. Ist ja sogar gut, wenn man nicht sich einen eigenen Grab baggern würde.
 
@NewsLeser:
deine theorie ist ja an sich schön und gut, aber wie soll das in der praxis aussehen, wenn NIEMAND für die wartung der kabel zuständig ist?
der jeweilige aktive anbieter, den du nach evtl. erbrachter instandsetzung (nach blitzschlag z.B.) kündigst?
das wird leider niemals funktioniert..... ;-)
 
Also "NIEMAND", das hast du geschrieben ;) Ich habe geschrieben, dass keiner der Anbieter dafür zuständig sein dürfte. Das Kabel gehört dann sozusagen dem Hausbesitzer. Wenn es kaputt geht, muss er es reparieren (bzw. eine Versicherung zahlt dafür, da findet sich garantiert eine für, weil das ja wohl nicht so oft passieren sollte, dass ein Kabel kaputt geht).

Wenn jetzt etwas doch noch kaputt geht (weil der kleine Sohn mit dem Bagger im Garten aus versehen das Kabel gekappt hat ^^), dann ruft man beim aktuellen Versorger an, die dann jeweils für sie die qualifiziertesten "Kabel-Klempner" rufen und das beheben. Denn man sollte sowas nicht einfach so auf eigene faust reparieren (wegen Ersatzansprüchen von wegen der Vorsorger leistet nicht die versprochene Bandbreite, und am Ende liegt es an der provisorischen "Lötstelle").

Also nochmal: (Glasfaser-)Kabel verlegen sollte man selbst, zusammen mit den normalen Hausanschlüssen. Das sollte quasi zur Grundversorgung dazugehören. Beim Erwerb der Immobilie kauft man nicht nur die Rohre usw. die da rumliegen, sondern auch das Kabel. Das Kabel auf der Straße (nicht zum Grundstück dazugehörend) sollte von der Gemeinde finanziert werden (daher schrieb ich, dass es wohl kein Ding sein sollte, wenn die Straße eh auf ist, da noch ein olles Kabel mit dazu rein zu packen). Beim Abwasser, Gas, Strom usw. geht das doch auch schon alles. Beim Internet eiern wir aber rum. Und auf der Straße sollten dann die Übergabestellen aufgebaut werden. Diese werden von der Gemeinde usw. bezahlt und gewartet. Das Geld dafür zahlen zuerst die Versorger, die es anmieten (und die holen es sich vom Kunden).

Manno!!! das muss funktionieren, sonst haben wir noch in 100 Jahren Kupferkabel rumliegen. ;)
 
ich hätte gerne mal irgendwas schnelleres als DSL 6000, welches mit grad mal 5500 her geht
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