Anonymous Analytics: Greift Firmen da an, wo es wirklich weh tut

Eine Gruppe von Aktivisten, die sich mit dem Anonymous-Kollektiv verbunden fühlen, hat sich vor einiger Zeit entschlossen, effektivere Wege zu gehen. Die Aktivitäten wurden in der Öffentlichkeit zwar kaum wahrgenommen, hatten aber dafür weitaus mehr ... mehr... Hacker, Anonymous, Anonymous Analytics Bildquelle: Anonymous Hacker, Anonymous, Anonymous Analytics Hacker, Anonymous, Anonymous Analytics Anonymous

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Yeah, extrem geile Idee!
 
@Sam Fisher: Nicht schlecht. Wenn man in Aktien investieren will gibt es eine Quellde mehr. Ich frage mich nur, ob hier wirklich neutral bewertet wird.
 
Würde ich gerne Mal bei den ganz bösen Buben sehen und nicht nur bei den kleinen unbedeutenden Fischen
 
Was haben die davon?
 
@McClane: Das wird dir keiner hier verlässlich beantworten können. Ich tippe aber mal auf ein gutes Gefühl für Gerechtigkeit. Sie decken, wenn auch mit ggf. illegalen Mitteln, illegale oder zwielichtige Zusammenhänge/Missstände auf.
 
@Fallen][Angel: Illegale Methoden um illegales aufzudecken...für das Gefühl von Gerechtigkeit? Paradox. Klingt für mich eher nach Neid und einem Minderwertigkeitskomplex. Hauptsache Minusklicken von denen die selbst keinen Peil haben^^
 
@McClane: Unsere Behörden machen das ja auch nicht anders.
Was sie davon haben? Sie können unter Umständen mächtige Konzerne in die Knie zwingen und Anleger verzocken sich u.U. nicht.
Die jenigen, die am meisten Gewinne mit Aktien machen sind doch eh die Leute mit Insiderwissen.
 
@M4dr1cks: Auch das heiße ich nicht gut "Stichwort Steuer CD" - keineswegs! Jedoch sind sie eine Regierung die sich solche Vorgehen "anmuten" darf... und keine kleine Truppe welche einfach nach blieben Geschäfte zugrunde richten. Selbstjustiz ist glaube ich in keinem Land wirklich zulässig..
 
@McClane: Ich kann keine Selbstjustiz darin sehen, dass man den tatsächlichen Marktwert eines Unternehmens offen legt.
 
@McClane: Gerade eine Regierung "darf" so etwas nicht!
 
@McClane: "und keine kleine Truppe welche einfach nach blieben Geschäfte zugrunde richten. Selbstjustiz ist glaube ich in keinem Land wirklich zulässig.."

Also wäre es nach deinem Verständnis sinvoller, dass kleine Investoren ihr Geld verlieren. Ich sehe darin was Ano macht, in diesem Fall keine Selbstjustiz. Ich sehe darin eher eine externe Gewinnwarunung.
 
@McClane: Du:"...Selbstjustiz ist glaube ich in keinem Land wirklich zulässig...". Vielleicht nicht, aber "Notwehr" vielleicht doch? Aber Finanzbetrug bzw. betrügerische Manipulation bei der Aktienbewertung bzw. Abgabe unrichtiger / manipulierter Geschäftsberichte, das alles ist schon wirklich unzulässig! Auch strafbar! Deshalb auch kein Mitleid mit solchen Firmen. Und die Firma, die zu solchen Mitteln greift / greifen muss, steht sowie schon auf der Kippe und damit das Personal auch!
 
@McClane: Wo kommt da der Neid und die Minderwertigkeitskomplexe her? Hier wäre ich auf eine Begründung gespannt. Ich kann an dem Handeln definitiv nix von dem beiden erkennen.

Wie soll Neid da rein spielen? Worauf sollen die neidisch sein? Auf die Größe der Unternehmens? Den Umsatz? Die Qualität der Produkte? Worauf soll eine Privatperson bei einem Unternehmen neidisch sein?

Genau wie Minderwertigkeitskomplexe. Für mich klingen solche Ausrufe bzgl. Minderwertigkeitskomplexe eher nach einem Problem bei dir. Wieso sollte man Leuten, welche diese "Arbeit" leisten Minderwertigkeitskomplexe haben? Sie sind nicht auf den schnellen Ruhm aus, dafür kann man tatsächlich DDoS wählen. Sie scheinen an nachhaltigen Effekten interessiert zu sein, so etwas spricht - für mich - gerade gegen Minderwertigkeitskomplexe.

Und offenbar gibt es sie schon lange. Hast du schon einmal was von ihnen gehört? Hätten die Minderwertigkeitskomplexe und würden sich toll fühlen wollen, dann würden sie es ja an die große Glocke hängen.

Deine Aussage klingt für mich eher nach Vorurteilen bzw. zu schnellen Schlussfolgerungen, einem eingeschränktem Geist (weil man sich die Gründe z.B. nicht vorstellen kann) und "keinen Peil haben" deutet auf ein noch relativ junges (geistiges) Alter hin.
 
@Fallen][Angel: Deine Reitereien darauf das ich keinen Plan habe was sie damit bezwecken sind in meinen Augen so sinnfrei wie deren Tätigkeiten. Denn ich habe offen gefragt was sie davon haben.
Ich Begründe mich eben damit, dass ich keinen Sinnvollen Hintergrund erkennen kann aus solchen "Arbeiten" andere einfach zu ruinieren. DIESES Verhalten ist pubertär.
Bevor du also den Ansatz machst persönlich zu werden, antworte doch erst einmal mit deinem (möglicherweise über-?) reifen Verstand und kläre uns hier auf ;)
 
@McClane: Hab doch gesagt, dass dir diese Frage nur die Personen beantworten können. Ich selbst kann mir nur aus meiner Sichtweise Gründe dafür denken.

Was heißt da übrigens "einfach zu ruinieren"? Das besagte Unternehmen hat Falschaussagen getätigt, auf diese wurden hingewiesen. Diese stellten sich als wahr heraus.

Die Leute haben das Unternehmen nicht ruiniert. Das waren letztendlich die Leute, welche die Entscheidung getroffen haben, dass Berichte geschönt werden. Du kannst nicht irgendeinen Mist begehen und hoffen das es nicht raus kommt. Und wenn es das dann tut, dann die Personen, welche deine Tat erkannt haben, dafür verantwortlich machen.

Du begründest eigentlich gar nichts. Ich wüsste nicht, wo in deinem Beitrag eine Begründung enthalten ist. Du hast deine Meinung geäußert, du hast gesagt, dass dieses Verhalten auf Neid und Minderwertigkeitskomplexen basieren muss. Wo ist da eine Begründung? Ich sehe keine.
 
@McClane: Die Frage ist ja ob sie immer etwas davon haben müssen. Viele gehen immer davon aus das jemand immer nur für irgend eine Gegenleistung etwas tut. Aber vielleicht ist es ja nur das aufzeigen einer verkehrten Welt das sie antreibt. Denn dieser Artikel zeigt mir zwei Dinge ganz deutlich. Erstens das viele Firmen an der Börse nicht bestehen würden wenn sie sich selber korrekt bewerten würden. Zweitens, die Analysten die hoch bezahlt sind um solche falschen Bewertungen eigentlich aufzudecken machen entweder ihre Arbeit nicht richtig weil sie zu faul oder zu bestechlich sind.

Ich bin nun wirklich kein Freund von anonymus. Skriptkiddis, aber in diesem Fall sage sogar ich saubere sache.
 
@Fallen][Angel: Vielleicht wollen sie auch ein Umdenken in der Politik erreichen, sodass diese die Finanzmärkte mal wieder ordentlich regulieren.
 
@SouThPaRk1991: Die Politik sollte man mal nicht überschätzen. Ist auch nur eine Laienveranstaltung von ungelernten Käften. Finanzmärkte haben sich noch nie kontrollieren lassen.
 
@Olmeca: "Die Politik sollte man mal nicht überschätzen."
Damit hast du evtl. recht; der Lobbyeinfluss könnte zu groß sein.

"Ist auch nur eine Laienveranstaltung von ungelernten Käften."
Den Akademiker-Anteil in der deutschen Politiklandschaft würde ich nicht unterschätzen.

"Finanzmärkte haben sich noch nie kontrollieren lassen." Sie ließen sich vielleicht noch nie beherrschen, aber kontrollieren und regulieren war in den Jahrzehnten vor Thatcher und Reagan durchaus möglich.
 
@Fallen][Angel:

Und ich vermute Optionenhandel und damit direkt wirtschaftliches Interesse.
 
@McClane: Naja, sie wissen ja was sie veröffentlichen. Wenn Sie z. B. eigene Aktien handeln können Sie rechtzeitig kaufen / verkaufen und machen damit noch den Reibach...
 
@Beenthere: Dran gedacht habe ich auch - aber korrigiere mich bitte: Sinn macht nur wenn sie kaufen wenn sie die Firma an der Börse ruiniert haben. Profit würde sich nur draus machen lassen die Fa. wieder aufzubauen und zu stärken oder die Aktien teurer zu verkaufen. Aber wer bezahlt mehr als nötig? In so fern (bin kein Börsianer) kann das ja nicht passen....oder?
 
@McClane: Ich lege selbst eigentlich nichts in Aktien an, bin daher auch nur peripher informiert.... Also entschuldige bitte wenn manches nicht ganz korrekt ist... Du kannst auch Geld mit Spekulationen auf Anstieg oder Abfall des Kurses machen. Da ist ein bisschen wie eine Wette. Wenn du jetzt also weißt das du morgen etwas veröffentlichtst was der Firma vermutlich schadet, dann kannst du darauf setzen das die Aktien an Wert verlieren und gewinnst dadurch ;) klingt komisch, ist aber so. Das Minus ist übrigens nicht von mir.
 
@McClane: Was "die" davon haben? Nun wenn man es wirklich bis zum ende treibt, ist die Firma irgendwann kaputt. Das bringt "denen" also uns allen(!) sehr viel.
 
@Shadow27374: Was bringt uns denn das?
 
@McClane: Was bringt es dir wenn du deinen Gegner tötest? Er kann dich nicht mehr töten.
 
@Shadow27374: Nimm weniger oder Teile... sorry.
 
@McClane: Das ist eine absolut klare Antwort. Wenn dass zu hoch für dich ist....
 
@Shadow27374: Wieso sollen Firmen denn unsere Gegner sein? Da werden nur Existenzen von Mitarbeitern zerstört... Asoziale Idioten sind Leute, die so etwas tun.
 
@McClane: Ohne jeden Einzelfall in dieser Gruppe zu kennen: Es gibt hier und da ein paar Leute, die Dinge machen, ohne etwas davon zu haben - zumindest im direkten materiellen Sinne. Jeder macht da eben, was er kann. Mancher als Fußballtrainer der Kindermannschaft, andere fahren Boot und retten Menschen, wieder andere machen mal korrekte Marktanalysen. ;)
 
"Anonymous (Analytics)" ist IMMER geil! Es trifft IMMER den richtigen. JA auch im Fall von Sony!
 
Was soll der Blödsinn? Firmen, Konzerne etc. sind die Arbeitgeber, die unsere Löhne und Gehälter zahlen und damit für unseren Wohlstand oder zumindest gesicherte Verhältnisse verantwortlich sind. Klar gibt's da paar weniger seriöse Vereine, aber letztlich geht so ein Angriff auf ein Unternehmen, dass so ggf. kaputt gemacht wird hauptsächlich zu Lasten der Mitarbeiter und Kleinanleger. Die großen Anleger stecken so einen Einzelfall weg...
 
@Olmeca: Seit wann ist eine chinesische Firma die auf "Dienstleistungen rum um
Glückspielautomaten" spezialisiert ist und mit falschen Angaben operiert, als seriöser Arbeitgeber und Wohlstandsicherer in Deutschland zu betrachten ?
Hast du da ein Wahrnehmungsproblem ?

Auch wenn in China die Spielsucht sehr viel weiter verbreitet als bei uns und die
Glückspielautomaten nicht den Vorschriften deutscher Automaten(die einen
gewissen Anteil der Einnahmen wieder auspucken müssen) entsprechen.
Damit Manipulationen (aka Dienstleistungen) an den Automaten Tür und Tor
geöffnet sind. Ein solches Unternehmen dürfte bei uns mangels Seriosität
vermutlich noch nicht einmal an die Börse gehen...

Aber wenn so etwas ein Riegel vorgeschoben wird, sehe ich darin nichts
Verwerfliches
 
@Olmeca: "dass so ggf. kaputt gemacht wird hauptsächlich zu Lasten der Mitarbeiter und Kleinanleger." - Ach und Falsche Bilanzierungen gehen nicht zu Lasten von Kleinanlegern und Mitarbeitern?
 
@Olmeca: "Was soll der Blödsinn? Firmen, Konzerne etc. sind die Arbeitgeber, die unsere Löhne und Gehälter zahlen und damit für unseren Wohlstand oder zumindest gesicherte Verhältnisse verantwortlich sind. Klar gibt's da paar weniger seriöse Vereine, aber letztlich geht so ein Angriff auf ein Unternehmen, dass so ggf. kaputt gemacht wird hauptsächlich zu Lasten der Mitarbeiter und Kleinanleger. Die großen Anleger stecken so einen Einzelfall weg..."

Naja, vielleicht hätte es sowas wie den damaligen Siemens-Benq-Deal nicht gegeben.
 
Sind das nicht die Vögel die dem is den Krieg erklärten und es am End nur zu Rick Astley auf einigen is-nahestehenden pages reichte? Und was hat bitteschön das Video "Operation Pegida"" mit der Meldung/Schlagzeile an sich zu tun? Ich wette der Bachmann leidet vor angst schon an Dauerflatulenz. Ich kann diese Spinner nicht (mehr) ernst nehmen,sorry. Jetzt versuchen die also Firmen zu denunzieren die ihnen nicht in den Kram passen.
 
Ich habe Anonymous ja immer als eine Gruppe verstanden, die vor allem den einfachen Leuten helfen will und - sehr salopp gesagt - die Moral verteidigen will. Und jetzt startet man so ein Projekt, von dem nicht die kleinen Leute profitieren, sondern nur die Leute, die Geld haben - die jetzt noch besser Bescheid wissen, wo sie ihr Geld nicht anlegen sollten.
Ja, mag sein, dass damit auch ein wenig Gerechtigkeit geschaffen wird. Lügner werden entblößt und bla, bla, bla. Aber dies schafft man, indem man selbst das Gesetz bricht. Für mich ist dieser Tausch - Gesetze brechen für Gerechtigkeit - in diesem Fall nicht gerechtfertigt. Was erreicht man damit schon? Reiche Anleger wissen mehr über ihre Investitionen? Kann mir egal sein. Leuten in den Chefetagen werden als Lügner, habgierig und dekadent entlarvt? Ja, das kann doch nur gut sein! War zumindestens mein erster Gedanke. Dann müsste man aber auch die kleinen Leute/Privatleute ins Visier nehmen und nicht nur Firmen. Die sind nicht minder habgierig - nur das ihnen oft die Gelegenheit fehlt, dies zu "beweisen". Aber wenn das passieren würde, dann wäre das Geschrei natürlich groß: "Immer auf die Kleinen."
Solange man sich selbst in der eigenen Moral sonnen kann, geht es einem gut und man braucht kein schlechtes Gewissen zu haben.
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