Trotz Update & Ersatz: Error-53-Klage gegen Apple soll weitergehen

Apple hat mit einem Update dafür gesorgt, dass iPhones nach einer unautorisierten Reparatur des Touch-ID-Sensors nicht mehr komplett lahmgelegt werden und Betroffenen Entschädigung angeboten. Die eingereichte Sammelklage soll aber trotzdem ... mehr... Fingerabdruck, Biometrie, Fingerprint Bildquelle: Duallogic (CC-BY) Apple, Iphone, iPhone 5S, Touch ID Apple, Iphone, iPhone 5S, Touch ID Apple

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Naja, dass die Klage weitergeführt werden soll, kann ich nachvollziehen. Gerade in den USA muss ja immer ein Urteil das Recht des Kunden kräftigen. Und nur mit einer Geldstrafe können Betroffene dafür sorgen, dass bei einem der nächsten Generationen nicht wieder der selbe Fehler passiert.
 
Ich versteh nur nicht warum man dennoch klagen muss wenn man den Fehler nun endlich beseitigt hat und zeitgleich noch ein Austauschgerät angeboten bekommt.
 
@rain82k: Man muss bedenken, dass die Klage lediglich die Situation beschreibt, die vorhanden war bevor dieser Fehler behoben wurde. Das bedeutet die Betroffenen tragen immer noch den Schaden vom Zeitpunkt an dem sie ihr Gerät nicht mehr nutzen konnten und bis dieses wieder verwendbar war. Das wäre als wenn ein Gegenstand durch einem Dieb geklaut wurde, du Klage gegen diesen Dieb erhebst und dieser danach freiwillig auf dich zu kommt und dir den Gegenstand zurück gibt. Die Klage an sich läuft dann trotzdem weiter. Ist diese Situation auch bei der Sammelklage in diesem Beitrag vorhanden, dann sehe ich eign. keinen Grund, warum die Klage nicht weiter geführt werden sollte.
 
@rain82k: ja warum wohl ? Apple hätte das nie so sang und klanglos einführen dürfen! Wenn ich mir das Gerät kaufe ist es mein Eingentum und nicht on Apple. Wenn die uns schon vorschreiben wollen wo wir unsere Geräte reparieren lassen sollen, so ist die Klage so recht. Auch finde ich es draist einfach die Geräte außer Funktion zu setzen nur weil Apple das möchte.
 
Apple ist mir egal, da könnte auch ne andere Firma stehen oder alle!

Finde die Klage im Sinne der "Geplanten Obsoleszenz" Gut, da muss allen Firmen klar gemacht werden das sowas ein Unrecht gegen ihre Kunden ist, das viel Geld kosten kann (zurecht!)!

Man kann es ihnen Leider nicht anders beibringen. :(
 
@Kribs: Das Problem ist natürlich auch, dass manche Läden mittlerweile so groß (im finanziellen Sinne) geworden sind, dass es schon schwer wird, eine Strafe zu verhängen, die die nicht einfach so aus der Kaffeekasse zahlen, ohne mit der Wimper zu zucken. Was soll man da ansetzen?
 
@DON666: Weiß ich auch nicht, was für Möglichkeiten abgesehen von einer Gesetzlichen Verpflichtung (die nie Durchkommt) bleiben da noch.
Diese Hilfslosigkeit ist fürn Arsch, bleibt zu hoffen das es so Teuer wird das ein Umdenken wirtschaftlicher ist, aber eigentlich glaube ich da auch nicht dran.
 
Und was soll der Blödsinn mit dem deaktivierten Sensor? Da würde ich schon Schadensersatz von Apple fordern, für die Reparaturkosten die man sinnlos bezahlt hat. Einen wirklichen Grund dafür, das der Sensor nicht weiterhin funktionieren kann gibt ja es eigentlich nicht, das ist reine Geldmacherrei! Das Gericht sollte ein Urteil fällen demnach alle passenden Ersatzteile auch funktionieren müssen und zumindest nicht durch Software nachträglich gesperrt werden dürfen. Die Ersatzteile müssen nicht zwingend direkt von Apple kommen.
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