Warcraft-Film: Zahlreiche Kritiker-Verrisse, aber auch durchaus Lob

Diese Woche kommt die lange Zeit geplante Verfilmung der PC-Spielereihe Warcraft in die Kinos und so mancher Gamer kann es nicht erwarten, den Streifen endlich zu sehen, schließlich ist das Blizzard-Universum eines der beliebtesten überhaupt. mehr... Film, Blizzard, World of Warcraft, Warcraft, Verfilmung Bildquelle: Universal Film, Blizzard, World of Warcraft, Warcraft, Verfilmung Film, Blizzard, World of Warcraft, Warcraft, Verfilmung Universal

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Ich sag mal so. An die Verfilmung von Herr der Ringe kommt so oder so kein anderer ähnlicher Film ran.

Ich kenne keinen einzigen Regisseur der versucht hat ein solch perfektes "Universum" zu schaffen. Jedes noch so kleinste Detail hat er sich doppelt und dreifach überlegt und nebenbei auch gleich ein paar dinge "erfunden" welche es bisher im Bereich Film nicht gegeben hat. Damit meine ich u.a. Performance Capture (Gollum) sowie die Darstellung Hobbit/Mensch (Grössenunterschied) auch die Ländereien usw.
 
@Edelasos: Ich muss sagen ich finde gerade bei HDR die Szenen mit Frodo und dem Ring extrem ermüdend. Sicher ein essentieller Part, aber auch einer, der mich jedes Mal sehr annervt. Das hätte ich mir anders dargestellt gewünscht.
 
@bLu3t0oth: Ist jetzt aber angesichts der "Unverfilmbarkeit" des Stoffs eher Jammern auf sehr/extrem hohem Niveau...
 
@witek: ich bin einen anderen Weg gegangen: ich habe Teil 1-3 genau ein Mal gesehen - und das hat mir gereicht, um zu sagen, dass es zwar episch ist, ich aber dennoch absolut kein Interesse daran hätte es noch ein Mal zu sehen. Die Filme waren schlicht zu langatmig. Da will ich mal hoffen, dass Warcraft das nicht ist.
 
@divStar: Sie waren lange. Aber eben genau deshalb weil Jackson alles Zeigen wollte.
 
@Edelasos: Selbst das hat er nicht geschafft (-:
 
@MMc: Ich trauere heute noch Tom Bombadil hinterher :(
 
@witek: kann man sehen wie man will.. ich fand letztlich eigentlich nur die Schlachten gut, der Rest war mir zu langatmig und langweilig.. würde die Filme trotzdem nicht als schlecht betiteln wollen^^
 
@witek: Die "Unverfilmbarkeit" hat er auch elegant umgangen indem er gefühlt die Hälfte der Story weggelassen und die entstandenen Brüche mit generischen Hollywoodskripten zugekleistert hat.
Ganz schlimm ist ja was er aus dem kleinen Hobbit gemacht hat, das hat mit dem Buch so viel gemein wie Haribo Apfelringe mit Äpfeln.
 
@Stamfy: Über den Hobbit kann und will ich nicht sprechen, hab da den ersten Teil (sehr widerwillig) auf Blu-ray angesehen und es war das erwartete Debakel (IMHO).
LotR fand ich indes ausgezeichnet und das als jemand, der die Buch-Trilogie bislang etwa 15 oder 16 Mal gelesen hat. PJ musste einfach Sachen weglassen, sonst wäre das nie und nimmer in drei Teilen möglich gewesen. Und ich oute mich hier jetzt auch als Tom Bombadil-, nun nicht "Hasser", aber wirklich essentiell war die Episode auch im ersten Band nicht. GSagen wir so: Gehört natürlich dazu, aber wenn Tolkien sie nicht geschrieben hätte, dann hätte die Story auch nicht gelitten.
 
@witek: LotR lebt davon dass das aktuelle Geschehen in eine lebende Welt eingewoben ist. Die Handlung ist für heutige Maßstäbe ja generisches Fantasy - was auch daran liegt dass 99% der Literatur dort abgekupfert hat - aber was die Bücher immer noch auszeichnet ist das erschaffen einer alternativen Welt.
Und da gehören Dinge wie Bombadil eben dazu. Klar versteht man das erst wenn man wenigstens das Silmarillion oder die lost stories gelesen hat. Aber das war das was Tolkiens Werk ausgezeichnet hat.
Und das was die Buchvorlage "unverfilmbar" gemacht hat. Wenn ich das weglasse, ist es keine Überraschung dass der Stoff plötzlich verfilmbar ist.
Das ist alles was ich sagen wollte. :) Die LotR-Filme fand ich auch gut, ich verstehe nur nicht den Hype um Jackson nur weil er gute Arbeit abgeliefert hat einen schicken, hollywoodesken Fantasyfilm zu drehen.
 
@Edelasos: Star Wars (vor allem die alte Trilogie damals) kam da schon sehr nahe ran. Auch dafür wurden technische Meilensteine gesetzt.
 
@ger_brian: Ja die ersten Star Wars Filme waren auch sehr gut. Da gebe ich dir recht.
 
@Edelasos:
Dazu fehlt mit Warcraft überhaupt die Vorlage. Die Geschichte dahinter ist kindisch, kitschig, 1000 mal schon erlebt und eben langweilig.
Mit Mittelerde hat J.R.R. Tolkien was absolut Einzigartiges geschaffen, und war auch so ziemlich der erste in so einer Form.
 
@Freudian: Das ist doch Unsinn. HdR ist genauso kindisch, kitschig und 1000 mal erlebt wie Warcraft oder andere High-Fantasy Werke, wenn man HdR nicht als erstes liest. HdR ist eben zur Vorlage für High-Fantasy geworden, da bedienen sich praktisch alle in irgend einer Weise. Ich hab den Film noch nicht gesehen, aber ich hab einige der Bücher gelesen. Das was Warcraft von Herr der Ringe unterscheidet ist das konservativere "Gut" und "Böse" bei Herr der Ringe. In Warcraft gibts viel mehr Grau als nur dieses Schwarz und Weiß, was bei Tolkien vorherrscht.

Edit: Warcraft ist natürlich keine klassische High-Fantasy, deswegen auch nicht direkt mit HdR zu vergleichen.
 
@James8349:
Interessante Logik die du da an den Tag legst. Also ist 1 + 1 auch 11 und nicht 2. :)
 
@Freudian: Wenn überhaupt dann 1+1=10. Aber warum? Man kann durchaus teilbereiche vergleichen, aber nicht komplett.
 
@Edelasos: Du kannst eine Buchverfilmung aber auch nicht mit einer Spiel-Verfilmung vergleichen.. das Universum mag ähnlich sein, aber ein Buch liefert eine viel tiefere Geschichte als ein Spiel es überhaupt nötig hat.
 
Ich habe den Film die Nacht gesehen. Sehr viel liebe zum Detail. Als nicht-kenner der Warcraft Bücher fande ich die Story akzeptabel, ich hätte mir mehr gewünscht. Wer die Karte von World of Warcraft kennt, wird sich an dem Film sehr erfreuen. Es ist mehr oder weniger einer 1:1 Umsetzung (entsprechend ist es auch gelungen).

Manche Parts im Film ziehen sich extrem, teilweise sogar so sehr dass man einschlafen könnte.
Viele offene Fragen die der Firm aufwirbelt, die man aber auch zum verstehen des Filmes braucht, werden nicht erklärt. So ist die Anfangsszene absolut unnötig, man hat keine Background Information wie es zu dieser Situation kam (ich möchte nicht Spoilern, daher versuche ich es sehr stark zu umschreiben). Ebenfalls wurden einige stelle verdreht, die dort eigentlich nichts zu suchen hatten.

Mein Fazit:
Ich bereue es NICHT den Film gesehen zu haben, werde mir diesen aber auch kein zweites mal im Kino anschauen, oder direkt zum release auf DVD kaufen. Als Warcaft / (ehemaliger) WoW Spieler empfande ich den Film als in Ordnung, ich habe jedoch mehr erwartet.
 
@annoxoli: Ich fürchte das es mir ähnlich gehen wird. WOW habe ich nicht gespielt, aber Warcraft 2 und 3 habe ich intensivst gezockt, deshalb hatte ich mich sehr auf den Film gefreut. Aber nachdem ich den Trailer gesehen hatte wurde meine Vorfreude von Level "YEAH" auf den Level "Könnte ganz nett werden" runtergestuft.
 
@annoxoli: Ich versteh nicht, warum in den meisten Medien berichtet wird, der Film handelt von WoW? Das ist das Warcraft Universum, WoW ist von den Charakteren und der Welt her doch eindeutig anders.
 
Ähm... "viele Kritiker haben den Film verrissen" what!?
Also entweder die Kritiker haben den Film zerrissen oder aber die Filmemacher haben den Film verrissen.
So wie oben ergibt der Satz aber keinen Sinn.

Ich werd ihn mir bei Gelegenheit mal ansehen :)
 
@bLu3t0oth: Öhm, nein. Ein Kritiker schreibt einen Verriss. #isso
 
@witek: kurz "geduuudelt" wtf!? Found Bildungs404 -.-
 
@bLu3t0oth: Dazu steht im Duden:

sehr harte Kritik üben, vernichtend kritisieren

Also passt der Satz so, wie er dort steht und witek hat recht.
 
@DK2000: was ich in re1 ja auch bestätigt habe, in dem ich zugegeben habe, dass ich an dieser Stelle eine Bildungslücke(error404 -> not found) hatte.
 
Habe mir gestern Abend Warcraft - The Beginning in der allerersten Vorstellung in unserem städtischen
Cinemaxx gegönnt :-)
Das war schon einmal interessant, da zu solch "später" Stunde (0:01) , doch recht viele Menschen von 18 bis sagen wir mal 42 , sich im Vorraum mit recht guter Laune und Vorfreunde in den Gesichtern einfanden und der Saal ansich recht gut gefüllt war.
Als langjähriger (immer noch recht aktiver, WoW-Spieler) war ich recht schnell , wie viele andere , recht
angetan von dem gezeigten was sich bis zum Ende hin auch nicht änderte , ja, sogar kam mir das Ende des hoffentlich ersten Teiles doch dann fast schon zu plötzlich , den viele Fragen kamen auf die ohne Antwort blieben und Hoffnung auf eine , zwei oder auch drei Fortsetzungen :) wünschen lassen um "Insider" als auch normale Film-Fan´s die Welt / den Planeten Azeroth näher zubringen :)
Gute Animation / Effekte und toller Sound ... Klasse BLIZZ & Legendary :-) ... bin gespannt auf die Tauren, Pandaren, Gnome , Untoten und Co :-)
Werde mir den Film bestimmt auch noch ein zweites mal alleine oder mit Bekannten ansehen und freue mich
jetzt noch mehr wie "blöd" auf den 30.8 und das erscheinen der "LEGION" :)
in diesem Sinne
Lok´tar Ogar ! Für die HORDE !!!
 
Meine 10cent zum Film, gestern um Mitternacht in 3D und OV gesehen, von daher kann ich nichts zur deutschen Syncro sagen.
Positiv:
- Sehr gute CGI, die (Fel)Magieeffekte waren sehr stylisch und schön umgesetzt, ebenso die Orcs und ihre Reitwölfe. Da schaute man gerne beim Zaubern zu (und was gäb ich für solche Portaleffekte in WoW)
- Landschaften sahen ebenfalls sehr realisitisch aus, so stell ich mir WoW 4.0 vor ;-)
- Zwerge und Nachtelfen, zumindest das was man von ihnen sah, machte auch Lust auf ne Fortsetzung, in denen sie auftauchen.
- Kämpfe mMn gut choreographiert, auch wenn die Massenszenen nicht an HDR ranreicht. Gul'dan kämpfen zu sehen war eine Freude, wie generell die Kämpfe der Orcs.
- Sound
- Abweichungen vom offiziellen Lore halten sich in Grenzen und selbst die eine große am Ende fügt sich dann doch gut in den Rahmen ein (mehr sag ich nicht :-)

Negativ:
- Zu ernst, wenige bis gar keine Leichtigkeit oder der Humor, wie man sie aus den Blizzard-Spielen kennt. Das einzige Lustige für mich war das Murloc-Geräusch in einer Einstellung, aber das wird keiner außerhalb der Szene verstehen.
- Innenräume und ihr Dekor sah im Gegensatz zu den Landschaften doch dann wie gebaut aus, etwas zu steril/sauber trotz vieler Requisiten
- Schauspielerische Leistung / Skript teilweise arg flach, hervorheben muss ich da leider Garona, die leider zu wenig Zeit vom Skript bekommt ihren Charakter richtig zu erklären/zu entfalten, und selbst diese wenige Zeit auch nicht wirklich ausfüllen kann. Auch King Llane führt sich nicht wirklich königlich auf (und Medivh hätte auch etwas weniger am Weihrauch schnüffeln können). Anduin Lothar macht hingegen seinen Job sehr gut, auch die Orcs kriegen ihre Parts gut hin.

Fazit: Technische Umsetzung gelungen, aber das alleine langt heutzutage nicht, um ne Fortsetzung auf den Weg zu bringen. Dem stehen die schauspielerischen Leistungen und das der Film sich selbst zu ernst genommen hat im Weg. Hab ihn gerne im Kino gesehen, hab mich auch nicht im Stuhl gewunden, aber fürn zweiten Besuch langt es nicht (oder für nen Platz in meinen Top10 Movies all time)
 
@HansAlbern:

"Zu ernst, wenige bis gar keine Leichtigkeit oder der Humor, wie man sie aus den Blizzard-Spielen kennt. Das einzige Lustige für mich war das Murloc-Geräusch in einer Einstellung, aber das wird keiner außerhalb der Szene verstehen."

Also für mich als "aktiver" Gamer, der auch gerne die Story (Lore) mit nimmt ... war´s in Ordnung.

Im allgemeinen, fand ich die gut 2 Stunden wie gesagt doch recht kurz um einen wirklichen Eindruck
über die Welt und die einzelen Zusammenhänge zu bekommen ,,, ist auch nicht gerade er lockere Stoff , was Hoffnung auf ... "in kürze in diesem Kino" macht.
 
@HansAlbern: Also wenn ich deinen Beitrag lese, kann ich definitiv sagen: "Ich versteh nur Bahnhof", also fällt der wohl für Nicht-WoW-Spieler aus. Macht aber auch nichts, ich gönn euch den Spaß.
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