Jodie Foster erklärt: Darum gehen Top-Filmer lieber zu Netflix

Der Streaming-Anbieter Netflix hat es geschafft, für seine selbstproduzierten Inhalte namhafte Personen aus dem Film-Business zu rekrutieren. Hollywood-Star Jodie Foster berichtete nun, warum Leute ihres Schlages inzwischen lieber für Netflix ... mehr... Schauspielerin, Jodie Foster, Wachsfigur Bildquelle: Cliff (CC BY 2.0) Schauspielerin, Jodie Foster, Wachsfigur Schauspielerin, Jodie Foster, Wachsfigur Cliff (CC BY 2.0)

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Etwas am Fließband zu produzieren ist keine Kunst mehr, sondern Handwerk.

Kunst ist eine Fertigkeit, welche sehr selten und gefragt ist. Weder Musik, noch Schauspiel, Schreiben und/oder Lesen sind alles andere als rar, also in meinen Augen auch keine Kunst mehr, schon lange nicht.

Über die Qualität kann man streiten, aber so ist es auch bei Kochtöpfen oder Socken.

Deshalb kann ich nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich solche Aufsagen lese oder hören muss.
 
@Sentry:
Deine Definition von Kunst ist leider falsch.
Das Kunst selten sein muss ist quatsch.
Deshalb kann ich nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich solche Aufsagen lese oder hören muss.
 
@Reude2004: ach heutzutage wird doch alles als "Kunst" bezeichnet.
Mach Löcher in socken, häng Sie auf und sag es ist Kunst und schon haste den Salat.

"Kunst" ist leider heutzutage nicht mehr richtig einzugrenzen.
Was so Manchmal als Kunst bezeichnet wird, da rollen sich mir die Fußnägel....

"Filme" waren mal Kunst, seit man mit Computer Arbeitet ist das alles keine Kunst mehr.
Mit genug Übung kann das wirklich fast jeder.

Frag doch mal nen Regisseur der vor 20 Jahren Filme gemacht hat wie viel Arbeit das noch war.
Improvisation hat viel mit Kunst zutun ;)
 
@M. Rhein: Also ist z.B. fotografieren deiner Definition nach keine Kunst mehr.
Mann kann ja alles mit Photoshop richten wenns nicht stimmt oder...?
Ich finde z.B das mein Beispiel sogar verschiedene Kunstformen vereint. Ein Bild zu Photographieren ist Kunst, dann das Bild mit Photoshop entsprechend weiter zu verarbeiten nochmals eine. (Bearbeite mal ein Bild richtig gut, du wirst stunden verbringen und merken, dass so etwas sehr sehr viel Übung braucht und auch dann nicht perfekt aussehen wird)
 
@yves_: Kunst nach meiner persönlichen Definition soll beeindruckend sein... und so mancher Film ist [für mich] beeindruckender als das was ein picasso oder van gogh abgeliefert haben.

FAZIT: Kunst ist etwas Subjektives! Daher ist eine "Diskussion" darüber Sinnfrei.
 
@baeri: Empfinde ich anders. Kunst hat mit Geschmack meines Erachtens nichts zu tun. Kunst spiegelt oft einen Zeitgeist wieder und bleibt über Jahrhunderte erhalten.
Wenn du nun in ein Museum gehst und ein Bild ansiehst ist es ein Kunstwerk, ob dir das gefällt ist eine andere Sache.
 
@yves_: ja, das ist vollkommen korrekt
-> evtl. habe ich zu undeutlich geschrieben, dass es eben meine Persönliche Einstellung / Meinung dazu ist, die ich im besten willen nicht verallgemeinern will.

Und ich weiß auch, während ich gerne Farben wie Sand und Creme mag, andere lieber Rosa und Blau bevorzugen. Genauso möchte ich auch die ~Kunst~ Respektieren.

Ich finde aber keinen Kinofilm schlecht nur will Millionen sagen der bringts nich (oder FilmkritikTV), genauso wie ich nen Film nicht gut Finde nur weils alle gut finden... Ich bilde mir meine eigene Meinung und obwohl ichs Respektiere, finde ich so manches (http://thumbs.dreamstime.com/t/moderne-leere-kunst-galerie-43146629.jpg) eher "Fraglich".
<- ebenso sollte es meiner Meinung nach nicht der Künstler sein, der die "Kunst" definiert, sondern die Kunst an sich.
[ich weiß es ist so ABER] Warum ist ein 'simples' (im Sinne von für manchen eine 15 Minuten Arbeit) Picasso Gemälde Wertvoller als eine Hochkomplexe Stundenarbeit die so schnell niemand nachmacht von jemanden (NO NAME) ders WIRKLICH drauf hat???
 
@M. Rhein: Videospiele gelten leider noch nicht als Kunst, mit den Konsequenzen für einige Symbole etc.
 
@Reude2004: Kann man auch drüber streiten, Kitsch hat wenig mit Kunst zu tun und im Prinzip kann man so manchem Werk den künstlerischen Wert absprechen.
So eine Plastik-Winkekatze aus der Massenproduktion ist doch eindeutig keine Kunst.
 
@Sentry: Kunst kommt von "Können" und ist erstmal alles, was keinen konkreten Nutzwert hat. Tja, und halte dich mal fest: Gerade das am Fließband produzierte kommt gut an und sorgt dafür, dass noch mehr davon produziert wird. Das, was in den Augen der meisten dagegen als Kunst aufgefasst wird, scheitert dagegen in 99 von 100 Fällen.
 
@Sentry: es KANN sicherlich EIN faktor von kunst sein wie oft und wie schnell diese produziert worden ist. das ist aber nur einer von ganz vielen faktoren die kunst ausmachen, und dann ist das thema kunst oder schrott sogar bei experten immer wieder subjektiv und streitbar. somit ist deine "definition" schlicht falsch. ob nun eine TV serie kunst ist weiss ich auch nicht. ich sehe aber in vielen serien zumindest künstlerischen anspruch was farben, kameraeinstellungen, dialoge etc angeht. eine ganze serie oder folge würde ich persönlich auch nur sehr selten als kunst bezeichnen. einige szenen schon. und das ist - wie deine meinung auch - wieder total subjektiv. menschen streiten sich seit ewigkeiten darum was kunst ist. und dann kommst du mit einer eigenschaft daher die für die unterscheidung zuständig sein soll. ist mir zu flach. das wäre so als wenn ich sagen würde "alles was geld bringt ist kommerz und kann keine kunst sein". sicherlich ist da ein zu diskutierender aspekt drin. aber es ist kein merkmal für eine eindeutige zuordnung.
 
@Sentry: Was Kunst ist hängt immer von Betrachter ab, aber in einen Punkt stimme ich dir zu, Kunst generiert sich nicht aus sich selbst, sonst wäre es ein Plagiat.

Um ein >wirklich< Gutes Plagiat herzustellen, braucht es aber einen "Künstler". ;-)
 
@Sentry: Ach herje, diese hanebüchene und arrogante Definition von Kunst kenne ich nur von Kunsthochschulen... Andere Frage, hast du schonmal was von dem Wort "Handwerkskunst" gehört? Davon leitet sich nämlich letztlich "die Kunst" ab ;)
 
Und wie lange bleibt das so ?
Wenn Netflix so viel Geld wie die großen Studios machen würden, sähe das auch ganz anders aus.
Aber dass Stars wie Jodie Foster auf so etwas "reinfallen" ist doch etwas peinlich...

Werbung in eigener und Fremder Sache ???!
 
@M. Rhein: wenn ich bei google oder facebook arbeiten würde, ich würde da auch die kantine, die büros etc. feiern. und ich würde es auch freunden erzählen. weil es cool ist. schauspieler ist auch nur nen job. wenn sie freiheiten geniessen darf die sie vorher nicht hatte, warum darf sie das nicht sagen? sie sagt ja nicht, dass das so ist weil bei Netflix nur engel arbeiten. eine solche frau kann motive durchaus erkennen und einsortieren.
 
@M. Rhein: So ein Käse. Das immer mehr Stars Serien machen zeigt doch das Jodie Foster recht hat.
 
Entweder bin ich zu dumm oder ich erkenne ab der dritten Staffel House of Cards keinen Unterschied zu einer etwas teurer produzierten Seifenoper.
Die ersten beiden Staffeln waren genial, keine Frage, aber für mich hat die Qualität sehr stark nachgelassen.
 
@therivalroots: Was ja nicht unbedingt was mit Amazon zu tun hat. Wenn den Produzenten/Autoren die Ideen ausgehen, hat das nichts mit "Koresett wird durch Amazon enger" zu tun ;)
 
@therivalroots: HoC hatte fast den Charakter einer Dokumentation, wie Politik in den USA funktioniert. Sogar US-Präsidenten hatten sich geäußert das HoC sehr realistisch sei. Lediglich die Zeiträume sind es nicht, was in eiern Serie aber auch kaum anders darstellbar wäre.
In der 3. Staffel verliert HoC diesen Charakter und gewinnt ihn leider auch in der 4. nicht wieder.
 
@therivalroots: Frank Underwood hatte sein Ziel erreicht. Dass dann nur noch aufgewärmt und gestreckt wird, war doch eigentlich abzusehen.
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