IBM patentiert sich einen Drucker, den niemand kaufen will

Der Technologiekonzern IBM hat sich das Patent auf einen Drucker gesichert, den vermutlich niemand kaufen würde, solange es eine Alternative gibt. Denn das Gerät soll mit einem DRM-System ausgestattet sein und in bestimmten Situationen schlicht die ... mehr... Hp, Hewlett-Packard, Drucker Bildquelle: Apple Hp, Hewlett-Packard, Drucker Hp, Hewlett-Packard, Drucker Apple

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"Denn das Gerät soll mit einem DRM-System ausgestattet sein und in bestimmten Situationen schlicht die Arbeit einstellen."
Erinnert mich an den HP-Drucker der Fachschaft, welcher neulich aus irgendwelchen DRM-Problemen den neuen Toner, der sogar noch original vom Hersteller stammt nicht angenommen hat.
PS: Scannen ging dann auch so wie sich die Dame die den benutzen wollte das vorgestellt hat, sondern nurnoch von Windows angestoßen.
 
Mein Drucker braucht kein DRM, um in bestimmten Situationen die Arbeit einzustellen, das macht er automatisch wenn ich es eilig habe.
 
Und wenn das Internet mal wieder ausfällt, kann man natürlich nicht drucke. Dir Server sind dann schließlich nicht erreichbar. Wirklich eine gute Idee.
 
@patpat: Ich halte es allgemein für nicht so toll, wenn ein Drucker Daten über alles was ich drucken möchte zu erst einmal ins Internet schickt. Da freut sich aber sicher der ein oder andere Geheimdienst über mehr Daten.
 
Cool, man darf mit diesem Drucker also nur drucken, wenn es IBM erlaubt. Geniale Funktion! Wenn ich jetzt als mit diesem Drucker eine selbst gezeichnetes Bild einer Atombombe ausdrucken will, hetzt mir IBM gleich die NSA auf den Hals oder wenn ich als Deutscher ein Hakenkreuz ausdrucken will, kommt gleich der BND vorbei?

Nur wie wollen die das vermarkten? Welchen Kundenkreis wollen die damit ansprechen?
 
@seaman: die üblichen Nutznießer von DRM - Musik- und Filmindustrie, möglicherweise auch andere. Die könnten es ja möglich machen, dass bestimmte Dinge nur auf diesem Drucker ausgedruckt werden können.
Allerdings glaube ich, dass dafür eher ein Emulator gebaut werden würde (wenn es SO dringend wäre) als dass die meisten Menschen auf so ein System umsteigen (es sei denn die Geräte würden geschenkt werden - und selbst dann bräuchte ich so etwas nicht).
 
@seaman: Ich würde sagen, das war der erste Schritt. Der zweite ist jetzt Lobbyarbeit - intensiv. Damit normale Drucker per Gesetz verschwinden und nur noch dieser Typ verwendet werden darf.
 
@seaman: Der BND bzw. der Verfassungsschutz schleust bei dir dann lediglich ein paar Hintermänner ein
 
Durchaus denkbar, dass Firmen vermeiden wollen, dass die Mitarbeiter auf dem Firmendrucker (meist sehr hochwertig!) kopiergeschütztes Material drucken.
 
@ringelnatz111: Und du meinst nicht, dass es dem Drucker, ob hochwertig, oder nicht egal ist, ob man einen Brief, oder Seiten eines Ebooks ausdruckt? ;-)

Die einzigen die es vermeiden so etwas vermeiden will ist die Content-Industrie.
 
@ringelnatz111: Mein Drucker scheint sowas ähnliches für Offfizelle Dokumente wie einen Ausweiß schon zu besitzen, ich musste mal meinen Ausweiß kopieren, aber egal wie ich den Kontrast eingestellt habe, der Ausdruck war unkenntlich beim Einscannen war noch alles ok aber den Ausdruck konnte man vergessen.
 
@timeghost2012: Ehm, ok dir ist klar das du eine straftat begehen wolltest?
 
@Alexmitter: Wieso? Seit wann ist es verboten, seinen eigenen Ausweis einzuscannen und auszudrucken?
 
@seaman: Bis 2011 war es sozusagen verboten, ist es aber mittlerweile nicht mehr, zumindest nicht grundsätzlich. Kopieren ist erlaubt, scannen und als Pfand hinterlegen ist verboten.

Gibt trotzdem einige Regelungen. Beispielsweise ist die Kopie unverzüglich zu vernichten, sobald alles nötige damit erledigt ist. Und die Kopie muss auch erforderlich sein. Wenn ein Vermerk das der Personalausweis vorgelegen hat reicht, dann darf auch keine Kopie angefertigt werden. Eine automatisierte Speicherung von Ausweisdaten ist ebenfalls nicht erlaubt.
 
@Alexmitter: Was ist da bitte eine Straftat? In jeder Zeitung für die Urlaubstipps kommt, dass man Kopien seiner Dokumente anfertigen soll, oder die Dokumente scannen und auf seinem Online-Email Postfach hinterlegen.

Falls die Dokumente mit dem Geldbeutel geklaut werden, geht das beschaffen viel schneller, wenn man die Kopien hat.
 
@andi1983: https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/nicht-bemerkt-personalausweis-kopieren-verboten/
 
@Alexmitter: Sorry aber wenn eine Deutsche Behörde eine Kopie von meinem Ausweiß verlangt es war nämlich das Amtsgericht, was soll ich deiner Meinung nach dann tun verweigern?
 
@timeghost2012: Ich denke Ämter sind davon ausgenommen.
 
Ich glaube für Privatanwender ist das eher nicht gedacht. Ich kann mir eher vorstellen, dass empfindliche Daten in Firmen oder auch staatlichen Institutionen so geschützt werden können ("Eyes only").
 
Man könnte ja jetzt hoffen, dass IBM einfach nur nett ist und dafür sorgen will das niemand so einen Drucker bauen darf. Schön wärs was ? :D
 
@Zreak: Und ich glaube dieses Jahr treffe ich endlich den Weihnachtsmann.
 
Naja DRM haben wir ja schon in Kopierern, wenn man mit einem aktuellen Kopierer zb. Geld kopieren will kommt eine Meldung dass man das nicht darf.
 
Was für eine kranke Idee...
Als nächstes wird einem verboten, Schrift und Sprache zu benutzen, da die sicher auch schon irgendwer patentiert hat...
In was für einer kranken und korrupten Welt leben wir eigentlich???
 
@Zonediver: <Was für eine kranke Idee...>

nicht ganz krank, Payment ist das Zauberwort, Ausdrucke aus dem WWW kostenpflichtig.

Das andere ist nur Beiwerk, aufstöbern von illegalen Kopien im Netz, die genutzt werden.
 
@Kruemelmonster: Sag ich ja - kranke Idee...
 
@Zonediver:

so krank ist das nicht mal.
O.K., denken wir nun an Anleitungen, Backrezepte oder auch Ausmalbilder für Kiddies, da wäre es echt krank es unter kostenpflichtig zu stellen. Obwohl, man könnte, Urheberrecht! Nur, wenn gegen Bezahlung, werden die privaten Urheber nichts davon sehen.

Nun haben wir aber noch Ebooks und auch dessen Weitergabe und dann vielleicht Ausdruck. Tja, da ist es dann auf einmal nicht mehr so krank.

Oder noch besser, Copy-Studios. Da stehen die guten Geräte, die sich keiner Zuhause erlauben kann, nicht mal die Treppen hoch kriegt und da wird DRM auf einmal interessant.

Wie hier angesprochen, in Büros, auch Pillepalle. Wer da meint, privat Ablichtungen, oder Ausdrucke zu machen, oder seinen Achtersten auf den Kopierer zu wuchten, (äcchzzz, der arme Kopierer) kann zur Kasse gebeten werden, seinen Job verlieren, oder harmlos, Arbeitszeit abgezogen bekommen für nachweisbare private Nutzung. Firmen PCs und Peripherie gelten der Arbeit, nicht der privaten Nutzung und speziell bei Druckern, immer bedenken, da ist ein Speicher und man kann die gemachten Vorgänge wiederholen ......... ist schon mancher und manche richtig auf die Schnauze gefallen.
 
Heutzutage kannste halt keine Drucker ohne einer Cloud-Anbindung verkaufen. Nennt sich dann SmartPrinter, weil kannste dein Spartphone mit koppeln. DRM ist natürlich der große Hintergedanke.
 
Jeder versucht (und schafft es auch meistens) die DRM Systeme zu umgehen und die bringen ein Drucker raus der das ganze noch erschwert?! ;-) Wäre April, wurde ich jetzt lachen!
 
Das System ist doch alt...

die Großen Druckermaschinen von Canon drucken auch z.B. keine Geldscheine!
=> Okay, das System ist (meines Wissens) jetzt nur mit Geldscheinen gefüttert, aber es ist ja kein Ding das zu erweitern...

=> leider befürchte ich, dass sowas irgendwann mal Zwang (für den Hersteller) wird.
 
denkt mal positiv. Vielleicht entfällt dann die Urheberrechtsabgabe und ein guter Drucker mit preiswerten Patronen bzw Toner kostet viel weniger. ;)
 
Heute schon werden von vielen Farbdruckern winzigste gelbe Punkte gedruckt, diedazu da sind, einen Drucker zu identifizieren... Ich glaube entweder die Drucker wie im Artikel erwähnt holt keiner, oder die findigen Vereine wie VG WORT finden einen Weg, über den Staat dieses System in Zukunft in alle Drucker zu forcieren. Geld kriegen sie für Scanner z. B. eh schon als "eventuelle Raubkopien-Pauschale"
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