Android-Apps landen auf Chromebooks - aber nicht unter Windows

Der Internetkonzern Google hat anlässlich seiner Entwicklerkonferenz I/O die noch ausstehende Bestätigung geliefert: In Kürze sollen der Google Play Store und die mehr als eine Million darüber für Android verfügbaren Apps auch auf Chromebooks ... mehr... Android, Chrome OS, Play Store, Google Android, Android Apps, Chromebook Pixel Bildquelle: Google Android, Chrome OS, Play Store, Google Android, Android Apps, Chromebook Pixel Android, Chrome OS, Play Store, Google Android, Android Apps, Chromebook Pixel Google

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Na dann werd ich mir wohl auch bald eins zulegen:)
 
@shriker: Apps auf nem Laptop? Witzig, ist wohl auf einmal cool jetzt, was? Ich kann mich noch sehr gut an deine Postings bei Win8 erinnern. Niemand will und braucht Apps auf einem Laptop oder Desktop. Woher kommt der Sinneswandel? Wieso sind Touchapps auf einmal für dich ein Grund, dir ein Gerät zu holen, dass das macht, das du bisher scheiße fandst?
 
@Knarzi81: Ganz einfach, Google will es so, es ist ja nicht "M$".
 
@Knarzi81: Gegen Apps war ich nicht, nur gegen Vollbild-Apps und Kacheln. Und die Apps werden ja hoffentlich für Maus und Tastatur angepasst, wegen dem späteren Zeitpunk für non-Touch. Und ich will immer noch keinen Touchscreen an meinem Laptop. So wie es in Windows 10 gelöst ist ist es OK, ähnlich sieht es hoffentlich hier aus.
Edit: Gerade ein Video gesehen, sieht super aus, fast besser als bei RemixOS.
 
@Knarzi81: Nein, eigentlich war das schon immer cool. Aber jetzt kann man auf Bluestacks und Konsorten verzichten, wenn man bestimmt, einzelne Anwendungen auf einem Desktop-Rechner starten will. Um Touch geht's dabei gar nicht.
 
@Nigg: Eben war schon immer cool, schön das die Windows Hater das nun auch einsehen. Aber für Android Apps braucht man auch weiterhin Bluestacks (oder ähnlich) aber was Android Apps betrifft sind diese eben noch nicht auf Desktop ausgelegt, macht daher derzeit eher wenig Sinn. Für Chrome OS aber in jedem Fall ein Zugewinn.
 
Wie muss ich mir das denn vorstellen?

Läuft Android dann "unsichtbar" im Hintergrund?

So wie ich das mit Windows auf dem Mac machen kann? Die Programme gehen dann einfach im Vollbild auf und von Windows sieht man nur ein Icon in der Menüleiste...
 
@SteffenB: Bei Windows 10 laufen die Store Apps ja auch in einer Sandbox. Wenn ich das richtig verstanden habe macht es Google so wie es MS tut?!
 
@Edelasos: ja, nur, dass dann hier ein ganzes OS mit allen Apps in der Sandbox läuft?! Oder wie oder was?

An sich sind sowohl Android, iOS und OS X (und seit Windows 8 teilweise auch Windows) so aufgebaut, dass Apps in der Sandbox laufen.

Nein, ich denke, dass wird dann auf ChromeOS eher eine virtuelle Maschine sein in der Android läuft. Und die ist dann "ausblendet", so dass nur die Apps sichtbar sind - wie bei Parallels Desktop unter OS X mit Windows eben.
 
@SteffenB: Ja das stimmt. Bei Chrome OS läuft Android in einer Sandbox. Genau. Wohl ähnlich wie Parallels Desktop.
 
@SteffenB: Das wird sicherlich ähnlich laufen, wie Ubuntu unter Windows 10, also ohne Virtuelle Maschine, oder "ausblenden".
 
Und somit läuft dann MS Office auf einem Chromebook. Cool und danke an Microsoft :-P
 
@Gimbley: naja, geht ja jetzt auch schon - die Online Version von Word und Co. kann man aus dem Chromium Store laden. Die Online Versionen können deutlich mehr als die für Android oder iOS.
 
@SteffenB: Okay, aber kannst du mit der Online Version auch Offline weiter arbeiten? Denke mit der Android Version sollte das gehen.
 
@Gimbley: nein, kann man nicht. Die Chromebook sind ja aber für "Daueronline" gemacht.

Auf jeden Fall ist die Idee von Google ein interessanter Ansatz und könnte mittelfristig eine echte Konkurrenz zu Windows werden.
 
@SteffenB: Ja langsam wird klar warum Nadella voll auf Cloud und Android/iOS setzt und W10 verschenkt.
 
@Gimbley: nur, dass MS bisher sämtliche Apps für Android verschenkt.

Wenn also ChromeOS (inkl. Android) wirklich relevante Marktanteile abgreift, wird (noch weniger) mit Windows und Office umgesetzt.

Insgesamt gibts dann bald folgende Aufteilung:

Android / ChromeOS für den "preisbewussten" Privatnutzer
iOS / macOS für den "qualitätsbewußten" Privatnutzer und KMU
Windows für Businessnutzer > KMU

Was sich jedenfalls abzeichnet: Microsoft wird bei Betriebssystemen immer weniger eine Rolle spielen. Klar werden hier wieder einige kommen und sagen: Der Desktopmarktanteil ist doch so groß. Aber 1. wird das nicht so bleiben und 2. spielt der Desktop nur bei Firmen eine größere Rolle.
 
Hier sieht man noch das Ganze in Aktion- https://youtu.be/Q20IVxDds1I
 
Tja - Google ist das erste Unternehmen, das den Weg von Microsoft einschlägt und Apps für Mobile und PC anbieten. Apple ist wieder mal hinten dran - aber wenn sie es auch anbieten wird es jeder bejubeln.
 
@PranKe01: Es wird bei Google doch jetzt auch schon wieder bejubelt. Von den gleichen die sich vor 2 Wochen noch wegen Win8 und 10 Apps die Gusche zerrissen haben...
 
@PranKe01: die Basis ist ja bei Apple für alle OS die gleiche

Im mobilen Bereich hat Apple ja längt Universal Apps: laufen auf allen mobilen Plattformen (iOS, watchOS, tvOS) von Apple - wenn der Entwickler das möchte.

Und die Apps im mobilen und im Desktopbereich lassen sich identisch bedienen. Der Nutzer wird also nicht nach generellen Universal Apps schreien.
Und die Entwickler haben mit getrennten Apps für iOS und OS X bessere Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Denn was heißt denn das "Universal App" von Windows für Entwickler? Ich kann nur 1x Geld verdienen. Und auf dem Desktop gibt es eben viele Profi-Apps (auch bei OS X), die viel Geld kosten. Jeder Entwickler wäre ja mit dem Klammerbeutel gepudert die als Universal-App anzubieten.

Es geht hier hier außerdem darum, dass es verschiedene Prozessorarchitekturen sind, die im mobilen und im Desktopbereich bei Apple werkeln. Allerdings arbeitet Apple ja an einem ARM-Layout für die Macs. Das würde es von jetzt auf gleich ermöglichen.
 
@SteffenB:
"Im mobilen Bereich hat Apple ja längt Universal Apps: laufen auf allen mobilen Plattformen"
- hat mit universal nicht viel zutun bzw. ist nicht das selbe wie bei MS. Die mobile Plattform besteht nicht nur aus Touchgeräten und es gibt halt auch den Desktop.

"Und die Entwickler haben mit getrennten Apps für iOS und OS X bessere Möglichkeiten, Geld zu verdienen."
- der Entwickler muss die universal App aber nicht für alle Geräte freigeben, das bestimmt er selber.

"Es geht hier hier außerdem darum, dass es verschiedene Prozessorarchitekturen sind, die im mobilen und im Desktopbereich bei Apple werkeln."
- ist bei MS das selbe.
 
@PakebuschR:
"- hat mit universal nicht viel zutun bzw. ist nicht das selbe wie bei MS. Die mobile Plattform besteht nicht nur aus Touchgeräten und es gibt halt auch den Desktop."

Apple teilt seine OS aber nun mal so ein: mobil (iOS, watchOS, tvOS) und Desktop (macOS), dabei geht es weniger im die Mitnahme von Geräten, sondern vielmehr um den Einsatzzweck.

"- der Entwickler muss die universal App aber nicht für alle Geräte freigeben, das bestimmt er selber."
- Ist mir klar, ist ja auch bei iOS so. aber welchen Sinn machen dann groß angekündigte Universal-Apps unter Einbeziehung von Windows 10 (Desktop), wenn das dann keiner macht, weil es nicht lukrativ ist?

"- ist bei MS das selbe."
Ist mir klar und MS ist ja mit den ARM-Versionen seiner Tablets bisher grandios gescheitet, nicht wahr?! Ist also sicher nicht so einfach zu kompilieren...
Apple sieht dafür im Moment keine Notwendigkeit. 1) Die Geräte sind über die iCloud super verbunden, 2) Die Apps - universal hin oder her - sind unter iOS und macOS nahezu identisch zu bedienen, 3) Apple werkelt an einem eigenen ARM-Layout für die Macs, so dass dann OS X irgendwann einmalig für ARM kompiliert werden und schon laufen alle iOS Apps auch auf dem Desktop und umgekehrt. Trotzdem wird Apple - meine Einschätzung - auch dann bei einer unterschiedlichen GUI bleiben, denn das macht einfach Sinn.
 
@SteffenB: Das einzige was Apple am leben erhält ist das iPhone und alle damit verbunden Diensten. Alles andere ist nicht nennenswert. Und eben dieser Smartphone Markt ist sehr hart umkämpft. Und im Desktop Bereich wurde Apple in den USA von Google überholt.

Das ist ja alles toll was du so schreibst nur trifft es nicht die Realität.
 
@SteffenB:
- Die Apps sind aber nicht universal wenn sie nicht auf allen Plattformen laufen.

- Den Sinn das der Entwickler eben nur einen App bauen kann/pflegen muss um alles abzudecken, dies aber eben nicht muss.

- man konnte bei ARM noch nicht Fuss fassen aber deshalb ist meine Aussage ja nicht falsch. Die Cloudverbindung habe ich auch bei Windows und die bedienung ist genauso nahezu identisch, die GUI passt sich natürlich entsprechend an. (universal) Wie sich das bei Apple mit ARM Macs verhält kann ich nicht beurteilen.
 
@daaaani:
- kann man immer so oder so sehen. Ja, ChromeBooks haben sich ganz gut verkauft. Übrigens fast ausschließlich in den USA. Und? Der Durchschnittspreis liegt bei ca. 200 $, der von Macs bei 1.500 $. Entsprechend ist auch der Unterschied bei den Gewinnen. Es ist doch das gleiche Spiel wie bei den Smartphones: Gigantische Verkaufszahlen wenn man alle Androiden zusammen nimmt, Gewinn macht eigentlich nur Apple.

Die Chromebooks (mit Android Apps) sind keine Konkurrenz für Apple, sondern für sämtliche Billig-Laptops für Privatnutzer. Da muss sich eher Microsoft was überlegen. Für die Gerätehersteller ist es fast egal, die verdienen bei beiden OS fast nix.
 
@PakebuschR:
"- Die Apps sind aber nicht universal wenn sie nicht auf allen Plattformen laufen."

Da hast du Recht.

"- Den Sinn das der Entwickler eben nur einen App bauen kann/pflegen muss um alles abzudecken, dies aber eben nicht muss."

Ist das denn wirklich so??? Bisher hat noch kein Entwickler (nicht das Marketinggequatsche von MS) gesagt wie groß der Anpassungsaufwand bei komplexeren Apps ist. Wie große oder klein ist der denn? Größer oder kleiner als bestehende Apps auf 2 Plattformen, die gut laufen zu pflegen?

"- man konnte bei ARM noch nicht Fuss fassen aber deshalb ist meine Aussage ja nicht falsch. Die Cloudverbindung habe ich auch bei Windows und die bedienung ist genauso nahezu identisch, die GUI passt sich natürlich entsprechend an. (universal) Wie sich das bei Apple mit ARM Macs verhält kann ich nicht beurteilen."

Die GUI passt sich ja bei Windows nur bedingt an, die Kacheln und übergroßen Symbole und Menüs, etc. - die ich auf dem Desktop sehr störend finde - hat man ja, z.B.immer.
 
@SteffenB: "wie groß der Anpassungsaufwand bei komplexeren Apps ist"
- vermutlich geringen als bei zwei getrennten Apps, ist ja nicht nur die Entwicklung sondern auch der anschließende Support was Bugfixing einschließt, hängt vermutlich auch vom Umfang der App ab aber dazu müsste sich schon ein Entwickler äßern, da hast du recht.

"Die GUI passt sich ja bei Windows nur bedingt an"
- finde das ist MS sehr gelungen, hängt natürlich auch von der Umsetzung der jeweiligen App ab was Dirttanbieter betrifft, als störend/übergroß im Vergleich zu Win7 empfinde ich da nichts, Optik ist natürlich auch immer Geschmackssache.
 
@PakebuschR:
eben Optik ist Geschmacksache.

Wir werden sehen, wie dann die Universal-Apps von anderen Softwareschmieden umgesetzt werden.

Allerdings denke ich wirklich, dass das Konzept von Google mit den Android-Apps in ChromeOS funktionieren könnte. Zumindest die Tablet-Apps sind ja für größere Bildschirme / Auflösungen ausgelegt. Und die Bedienung mit der Maus geht eigentlich ganz gut. Das kann ich aus eigener Erfahrung mit dem Android-Simulator so sagen.

Ich sehe hier wirklich eher einen direkten Angriff auf Windows.

Schau, die meisten jungen Leute nutzen ja eh Android (und manche iOS). Da ist es naheliegend, dass Sie "Ihr" System dann auch auf dem Laptop nutzen können. Viele Jüngere kennen Windows garnicht mehr. Meine Tochter z.B. wächst - wie viele andere Kinder ganz ohne Windows auf. Die hat ein altes MacBook und nutzt ein billiges Android für Apple Music, zum Fotografieren, für Hörbücher. Und so ist das in Ihrer Klasse bei allen - nicht mit dem MacBook ;-) Das geht schon in der Grundschule los: fast alle haben (meine Tochter darf keins mitnehmen) ein Android-Smartphone dabei, fast alle Familien haben zuhause ein Android- oder iOS-Tablet.
Da wäre es doch absurd jetzt einen Windows-Laptop für die Kids anzuschaffen. Ist also bestimmt eine gute Strategie von Google. Und potentielle Universal-App-Entwickler für Windows werden nach der Ankündigung jetzt noch genauer überlegen, ob sie überhaupt welche programmieren.
 
@SteffenB: Funktionieren wird das, nur unverständlich das bei MS gemeckert wird das die App dort nichts zu sachen haben und das obwohl die Apps sich an die jeweiligen Gegebenheiten anpassen und man das bei Google nun auf einmal gut findet wo die Apps garnicht für Mausbedienung und goßre Bildschirme (über Tablet) ausgelegt sind.

"Schau, die meisten jungen Leute nutzen ja eh Android (und manche iOS). Da ist es naheliegend, dass Sie "Ihr" System dann auch auf dem Laptop nutzen können."
- Android/ChromeOS war und ist auf dem Ultra-,Notebook, 2in1, DesktopPC usw. nie wirklich zu gebrauchen wenn man mehr als "Facebook" im Sinn hat. Die deutliche Mehrheit nutzt dort Windows, kennen tut es jeder oder kommt früher oder später in Berührung damit, da ist es dann doch naheliegend gleich auf ein "richtiges" OS zu setzen. An den Android Apps ändert sich doch zumindest erstmal nichts, wird keinen Einfluss auf universal Apps haben.
 
@SteffenB: Hä ich rede doch nicht von Konkurrenz oder Gewinn. Ich rede von Markt und Marktdurchdringung. Und wie man in verschiedenen Märkten vertreten und positioniert ist.

Klar macht Apple mehr Gewinn aber fast ausschließlich, direkt und indirekt in nur einem Markt. Während alle anderen noch Standbeine woanders haben. Wenn sie dann in irgendwelchen Märkten nicht vorankommen oder sogar total versagen, ist das zwar ärgerlich aber ansonsten nicht weiter tragisch.

Bei Apple ist das genau anders und das ist ein Problem. Mehr noch sie verschlafen gerade Trents und sind bereits angezählt.

Und das du zugibst, dass Google für Microsoft ein Problem werden könnte, zeigt doch nur zu deutlich wo hin der weg geht und, dass Apple gerade dabei ist auf halben Wege stehen zu bleiben. Sicherlich zu bedeuten hat es noch lange nix. Aber große Marktanteile zu haben und große Bar Reserven hat auf Dauer noch niemanden geschützt.

Und dein Argument, dass Apple teurer als Android Produkte ist/sind und dadurch nicht Konkurrent zu Apple steht, zeigt dein Missverständnis, denn gerade dadurch sind Google Produkte eben Konkurrenz Produkte und kommen für viele erst in Betracht was dann eben zu einer solch Marktbeherrschenden Situation führt.

Denn eins sollte man nie vergessen auch wenn es hart klingt aber,: Apple ist entbehrlicher als Google oder Microsoft!
 
@PakebuschR: du, ich meckere da sowohl bei MS als auch wenn die Android-Apps auf große Bildschirme kommen. Ich lobe mir mein auf den Desktop optimiertes macOS.

Aber, das mit den jungen Leuten / Kindern erlebe ich echt so - auch wenn das nur ein winziger gesellschaftlicher Ausschnitt ist. Aber die fummeln doch alle nur mit Smartphones und Tablets und mit dem Geschäft hat MS eben fast nix zu tun.

Und die gehen ja mit dem Multitouch ganz anders um als wir, für die ist das die natürliche Bedienform eines Gerätes - sehe ich selbst bei meinem Kleinen Sohn mit 4 immer wieder: große Verwunderung wenn man auf einem Display nicht wischen kann.

Und was ist für dich denn ein richtiges OS?
Mit Android kann man privat eigentlich so ziemliches alles machen (mit iOS genauso): E-Mails, Fotos und Videos gucken und bearbeiten, Texte, Tabellen, Präsentationen, Musik und Hörbücher, Soziale Medien, Internet, drucken, Streamen, Spielen, Dateiverwaltung - mehr fällt mir nur nicht ein, weil ich müde bin ;-) Was vermisst du denn da als privater Anwender?

Und die Android-Apps und iOS-Apps können um Längen mehr als die in Windows eingebauten, da muss man nicht mal auf andere Anbieter zurückgreifen.
 
@daaaani: da können wir jetzt stundenlang drüber streiten.

Innovation ist ja - wie gestern in der Google Show gesehen - auch nicht mehr unbedingt Googles Stärke, von Microsoft wollen wir auch lieber nicht reden.

Im Moment sind die großen 3 alle nicht so dolle was Innovationen anbelangt.

Apple hat allerdings die Ausgangslage mehr Umsatz und auch mehr Gewinn zu machen als Google, Microsoft und Facebook zusammen.

Und seien wir ehrlich: alle drei sind ein "One-Trick-Pony". Google bezieht fast den gesamten Umsatz aus dem Verkauf von Werbeplätzen, Microsoft hängt nach wie vor fast komplett am Ökosystem Windows und Apple ist stark abhängig vom iPhone. Kann jederzeit bei jedem der 3 in die Hose gehen.

Nenn mir doch ein Standbein, was bei Google außer dem Verkauf von Werbeplätzen wirklich Geld bringt! Oder bei MS! Sagt jetzt nicht Cloud, denn da ist auch das Office 365 mit drunter gemischt. Und Apple macht im Bereich Services mittlerweile auch 20 Milliarden Umsatz, Tendenz stark steigend (aktuell im "schlechten" Q2 / 2016 sind es bereits 6 Milliarden). Das ist also ein riesiges 2. Standbein, das mehr Umsatz macht als Facebook. Auch die Macs machen mehr Umsatz als 20 Milliarden im Jahr, nach wie vor ein sehr starkes Standbein, oder?

Ich bin jedenfalls was die Innovationskraft anbelangt aktuell von keinem der 3 irgendwie angetan! Und Apple hat ein zusätzliches Problem: Nach Möglichkeit sehr gute und vor allem in den Funktionen fertige Produkte rausbringen zu wollen. Das dauert mir als ungeduldiger Mensch dann alles viel zu lange. Allerdings will ich auch kein Windows 10, an dem dann jahrelang verbessert werden muss, bis es die Funktionsvielfalt von macOS und der mitgelieferten Apps erreicht (und ich meine mit Funktionen nicht die 3.000 Schalter für Einstellungen, die Windows-Nutzer so lieben).
 
@SteffenB: Die Jungen Leute / Kinder haben zuhause aber oft einen PC/Laptop oder auch 2in1/Tablet aber das Smartphone ist halt für Unterwegs das praktischste zur "Unterhaltung".
Und wenn nicht wollen sie aber irgenwann sicher auch mal mehr z.B. mal paar Video bearbeiten usw. und/oder auch nur Gaming. (anspruchvollere Games) Später brauchen sie vermutlich beruflich einen PC/Laptop/2in1... und das sicher mit Windows.

"die gehen ja mit dem Multitouch ganz anders um"
"große Verwunderung wenn man auf einem Display nicht wischen kann."
- nun das passiert mir auch öfter wenn ich von einem 2in1/Tablet auf ein herkömmliches Notebook wechsele.
- da gewöhnt man sich relativ schnell dran auch als älterer, viele ältere sind durch Touch überhaupt erst zu solchen Geräten gekommen, wollten vorher von PC garnichts wissen.

"richtiges OS"
- hab noch nie gesehen/gehört das einer unter Android/iOS Videos schneidet/bearbeitet, größere Dokumente verfasst, Musik bearbeitet usw. usw. und das teils gleichzetig. In sehr kleinem Rahmen/als Notlösung OK aber ansonsten doch eher ausschlielich zum konsumieren, ernsthaft produktiv arbeiten geht da einfach nicht.

Und die Desktop App unter Windows können noch viel viel mehr nur nicht auf dem Smartphone (zumindest derzeit). Wobei eine universal App dann teils doch etwas mehr bietet als eine durchschnitt Android App, was aber auch von der Plattform abhängt wo man sie gerade einsetzt, allein die Anpassbarkeit ist aber schon ein großer Vorteil nur das Angebot ist dort halt noch nicht so umfangreich.
 
@SteffenB: Du mischt Produkte Dienstleistungen und Märkte. Auch setzt du Umsatz und Gewinn in falsche Relationen. Microsoft und Google Beispielsweise bedienen mehrere Märkte, teilweise mit dem Selben und teilweise mit verschiedenen Produkten. Das selbe wiederum mit ihre Dienstleistungen.

Apple hingegen hat 1 Produkt für einen Markt was wirklich zieht und woran es verdient und die "Services" hängen fast ausschließlich an dem 1 Produkt. Zieht das eine Produkt nicht mehr machen auch die "Services" nicht mehr viel Sinn. Da hilft nur dafür zu sorgen, dass dieses eine Produkt immer zieht oder man öffnet seine "Services" und bringt sie auf andere Plattformen. Würde unabhängiger machen und für weiteres Wachstum sorgen, was Apple ja auch gerade macht. Aber dann verliert man ein Stück weit Exklusivität.

Und klar zählt Microsoft auch Office 365 zu Cloud, ist es doch auch ein Cloud Office mit Leistungen.

Den Letzten Absatz hättest dir sparen können. Von fertig kann von den Serie an schwerwiegenden Softwarefehlern über Jahr keine Rede sein. Teilweise Wissen sie ja nicht mal woran die Fehler liegen Patchen aber trotzdem auf gut glück. Und Windows will gar nicht den Funktionsmangel von macOS erreichen. Und deinem Apps stehen echte Programme gegenüber, gerade wenn du von einem Desktop OS schreibst. Vielmehr ist es so, dass man mit dem iPad vergeblich versucht den Funktionsumfang vom Surface zu erreichen. Auf lächerliche Art um ehrlich zu sein. Nicht mal angepasste Tastaturen gibt es aber immerhin sind sie smart. Vielleicht leuchten sie auch irgendwann mal.

Wie auch immer das was Apple ausgemacht hat ist wohl leider gestorben, ich habe anderes erhofft muss dann aber wohl doch die Tatsachen sehen. Führung ohne schneid und eiern in der Hose. Kuscht vor Aktionären und schlechten Gerüchten.
 
@daaaani: Ich weiß garnicht, wo ich anfangen soll. Jedenfalls deine Apple ja diverse Märkte: den Markt für Smartphones, den Markt für Tablets, den Markt für mobile Computer, den Markt für stationäre Computer, den Markt für Smartwatches, den Markt für mp3-Spieler, den Markt für Streamingboxen, den Markt für Cloudspeicher, den Markt für Musikstreaming, den Markt für Media-Content. Und das in fast allen Ländern. Jedes dieser Produkte oder Dienstleistungen macht min. mehrere Milliarden $ Umsatz im Jahr bei einer Gewinnspanne von (konzernweit, im einzeln gibt's keine Zahlen) etwa 40%!

Also: Natürlich macht das iPhone viel Umsatz und Gewinn, aber 1. sind andere Geschäfte längst ebenfalls ein Milliardengeschäft geworden - oder waren es schon vor dem iPhone und 2. steigern eben auch bei Apple die Dienstleistungen ständig 2stellig Umsatz und Gewinn. Und da hängt nicht alles am iPhone: Ich nutze z.B. das iCloud Drive auf meinen Macs und ebenso die iCloud Fotomediathek und den Mac App Store. Ebenso auf der Apple TV und auf dem iPad. Und ich nutze die Dienste nicht, weil ich ein iPhone habe, sondern weil mir die Dienste über alle Geräte vieles erleichtern und dabei spielt es keine Rolle, ob ich am Mac bin, am iPad, am iPhone, an der Apple TV, der Apple Watch, dem Browser oder unter Windows (in VHS-Schulungen zur Sync. mit PC).

Selbe wenn Apple kein einziges iPhone mehr verkauft (was ja nicht besonders realistisch ist) ist der Laden von Umsatz und Gewinn noch größer als Google oder Microsoft.

Zu deinem Argument, die Dienstleistungen wie Cloud oder SaaS wegzulassen. Was bleibt dann von Google? Nix, denn über 90% sind Dienstleistungen, nämlich das Zurverfügungstellen von Werbeplatz. Was bleibt dann von Microsoft? Ein kränkendes Windowsgeschäft (das etwa so wenig Umsatz macht wie das iPad) und ein Minibisschen Hardware (die alle Produkte zusammengenommen viel weniger Umsatz macht als der "Flop" iPad).

Deine letzten Bemerkungen lasse ich umkommentiert - da sind die "Fronten" wohl zu verhärtet. Man merkt eben nur, dass Du dich nie mit macOS auseinander gesetzt hast. Ich kenne ja nach 18 Jahren nur Windows und 6 Jahren der Nutzung beider Systeme alle Merkmale und Funktionen im Detail.

Einziger Hinweis: Ich verglich die mitgelieferten Apps von MS und Apple. Und die von Windows 10 taugen vergleichsweise wenig.
 
@PakebuschR: Ich sag ja auch garnicht, dass Sie im Berufsleben später nicht doch Windows einsetzten. Da ist Windows nach wie vor eine Macht. Aber außerhalb - wozu?

Und ich bin ja auch ein Touchfan - vom 1. iPhone an. Aber schon weil das für Kinder die natürliche Bedienung eines Gerätes ist, fällt Windows raus. Das kann man mit Touch bedienen, aber eben nur im Tabletmodus und nur mit Kachel-Apps. Ich hab neulich mal gesehen wies sich jemand mit Stift und Touch im Desktopmodus unter Windows gequält hat, den Tabletmodus aber nicht nutzen wollte, weil zu wenig Möglichkeiten und Apps bietet.

Zum Videos scheiden: Unter Android weiß ich das nicht, unter iOS geht das mit iMovie wunderbar und ist so einfach und beliebt, dass sogar meine VHS-Kurse dazu gut laufen. Mein Schwiegervater macht z.B. auch seine ganzen umfangreichen Kompositionen auf dem iPad Pro. Es geht also durchaus gut. Auch das Verfassen von Briefen und Co. geht unter iOS super einfach, auch dazu laufen meine VHS-Kurse gut und die Leutchen (auch Senioren) sind immer wieder begeistert, wie einfach das geht. Tabellenkalkulation würde ich dagegen selbst nicht auf dem iPad machen; das geht auf dem "richtigen" Computer viel besser.

Zu Deinem Argument mit den vielen Funktionen von Windows-Desktop-Apps: Es gibt viele Untersuchungen dazu, dass die Leute bei Word z.B. etwa 10 % der Funktionen nutzen und das Programm viel zu kompliziert finden. Sprich: die Leute wollen es garnicht. DAs trifft übrigens auch auf das mit nicht gut abgestimmten (Einstell-)Funktionen überfrachtete Windows 10 zu.
Apple z.B. geht da auf dem Desktop einen anderen Weg mit den Apps: Es werden erst mal nur die Funktionen im Menü angeboten, die die meisten einsetzten (weshalb machen Windowsnutzer denken: "Die Apps können ja solo wenig."). Darüber hinaus kann man dann sämtliche Menüs in allen Apps nach Gutdünken anpassen. So was hab ich mir bei Worte und Co auch schon immer gewünscht (ein Grund Office für Mac nicht mehr zu nutzen) und habe es seit vielen Jahren immer wieder an MS rückgemeldet.

In Bezug auf die Android-Apps hast du da aber sicher recht.
 
@SteffenB: "den Markt für Smartphones"
-Der einzige Nennenswerte

"den Markt für Tablets, den Markt für mobile Computer"
-Ist das jetzt der selbe? Jedenfalls Tablets sind Rückläufer und gemessen am Unternehmens Umsatz eher gering.

"den Markt für stationäre Computer"
Sehr gering kaum nennenswert. Bei Microsoft würde man schon vom Untergang reden. Aber ist halt Apple, da sind dann die selben Zahlen ein Erfolg.

"den Markt für Smartwatches"
-gibt es keine Zahlen aus gutem Grund.

"den Markt für mp3-Spieler"
-kaum Nennenswert.

"den Markt für Streamingboxen"
-kaum Nennenswert

"den Markt für Cloudspeicher, den Markt für Musikstreaming, den Markt für Media-Content."
-Macht nur Sinn mit Apple Produkten und da wird der Umsatz hauptsächlich durch das iPhone angekurbelt. Sowas nennt man Mitnahmeeffekte. Ohne das iPhone wäre da auch so gut wie kein Umsatz! Habe ich aber auch schon mehrmals gesagt.

Apple hat sich mehrfach versucht weitere Standbeine aufzubauen aber bisher ohne Erfolg. Deswegen versucht man vielleicht sich auf andere Plattformen auszubreiten. Würde mit dem Letzen Punkt Cloud, Music, Media etc. aus Sinn machen. Denn bricht das Comsumergeschäft mit dem iPhone weg dann war es das. Und wie schnell das gehen kann sieht man ja an Nokia, HTC, Blackberry etc.

Und ja auch andere Firmen haben Problem nur sind die eben breiter Aufgestellt. Wenn Windows z.B. in Consumerbereich floppt "siehe Windows 8", dann bleibt eben noch der Enterprise Bereich etc. Genauso wie viele andere Produkte oder Cloud.

Mit Google ist das ähnlich. Zwar beziehen sie einnahmen nur aus Werbung, aber generieren diese Dienste, die breit gefächert über mehrere Märkte verlaufen. Und die hohe Verbreitung und Marktdurchdringung erzeugt eine Form der Abhängigkeit, ähnlich die von Windows. Auf Google kann man daher so schnell nicht verzichten.

Daher auch mein Spruch: "Apple ist entbehrlicher als Google oder Microsoft". Apple war ein Stern für Investoren, ein Garant für Gewinn. Dieses Bild ist zerrüttet, was ein riesen Problem darstellen könnte. Es wetten sehr viele gegen Apple. Erstaunlicherweise sind unter den Aktienkäufern, den verhassten Heuschrecken von seitens einiger Applefans, eben diese genannten Fans.

"Selbe wenn Apple kein einziges iPhone mehr verkauft (was ja nicht besonders realistisch ist) ist der Laden von Umsatz und Gewinn noch größer als Google oder Microsoft."
-Dann wären Umsätze da richtig aber ich bezweifle, dass dann noch Gewinne übrig blieben.

"Einziger Hinweis: Ich verglich die mitgelieferten Apps von MS und Apple. Und die von Windows 10 taugen vergleichsweise wenig."
-Nenn Beispiele und bedenke, dass es ein Desktop OS und es da auch richtige Programme gibt. Oder wenn man es im App Kontext sehen will, ist macOS auf einen Tablet scheiße^^. Wenn Apps auf beiden Systemen Unterschiedliche Bedeutungen haben dann weise darauf hin ansonsten stelle ich mich dumm.

Dennoch ist macOS keine alternative für große teile des Desktop Marktes. Im Consumer Bereich für einige, die aber auch nicht wirklich einen Desktop brauchen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man einige Autodesk Programme für Mac bekommt aber eben auch nur einige.
 
@SteffenB: "Da ist Windows nach wie vor eine Macht. Aber außerhalb - wozu?" - wozu da Android/iOS?

"Touchfan ...die natürliche Bedienung eines Gerätes ist, fällt Windows raus."
- die Touchbedienung finde ich bei Windows besser umgesetzt/angepasst als bei Android/iOS, dafür sind die Kacheln ideal.

"Ich hab neulich mal gesehen wies sich jemand mit Stift und Touch im Desktopmodus unter Windows gequält hat"
- einfach nur dumm, dafür gibt es den Tabletmodus,

"weil zu wenig Möglichkeiten und Apps bietet."
- bietet die selben Möglichkeiten wir der Desktopmodus, nur die Bedienung/Aufmachung wird für Touch angepasst.

"unter iOS geht das mit iMovie wunderbar"
- es geht auch unter iOS das ein und andere aber allein die Displaygröße ist dafür alles andere als ideal, gestalet sich für mich eher unbequem und die Auswahl ist relativ eingeschränkt.

"dass die Leute bei Word z.B. etwa 10 % der Funktionen nutzen"
- Ja, nicht jeder nutzt alle Funktionen in Word, gibt man ihnen aber ein anderes Programm fehlt meist irgendeine Funktion... ansonsten reicht natürlich auch z.B. OpenOffice.

"Apple z.B. geht da auf dem Desktop einen anderen Weg mit den Apps: Es werden erst mal nur die Funktionen im Menü angeboten, die die meisten einsetzten"
- das ist bei MS genauso, auch bei Drittherstellern ist das das Ziel würde ich sagen, man will den Nutzer ja nicht gleich erschlagen mit Funktionen. Kommt aber auch darauf an für welchen Einsatzzweck das Programm bestimmt ist, ist halt nicht alles für 0815 user gemacht.
 
@PakebuschR: ich will nur kurz auf einen letzten Punkt eingehen:

Das Missverständnis von " Einfach"hast du deutlich recht mit:

"Ja, nicht jeder nutzt alle Funktionen in Word, gibt man ihnen aber ein anderes Programm fehlt meist irgendeine Funktion... ansonsten reicht natürlich auch z.B. OpenOffice."

...recht deutlich illustriert. Open Office lässt sich nicht einfacher bedienen! Es hat genauso ein überbordendes Menü, das einen fast erschlägt. JA, es hat weniger Funktionen, aber die sieht man eh erst - oder eben nicht - wenn man sich durch das Menü kämpft.

Ich will Dir ein Beispiel geben, was ich meine: Regelmäßig hab ich in Mac-Kursen an der VHS natürlich überwiegend Leute die "Microsoft Office für Mac" nutzen, weil Sie z.B. Word immer genutzt haben. Dann zeige ich Ihnen Pages und dessen Bedienung und der einhellige Tenor ist immer "Das lässt sich aber einfach bedienen!" Du wirst da nicht mit Menüs und Ausklapppfeilspitzen erschlagen. Man hat in der Mitte die unterschiedlichen Kategorien was einzufügen und an der Seite ein Menü, das die Formatierungsmöglichkeiten (je nach dem was man als Objekt angeklickt hat) zeigt - mehr nicht, alles andere kann man anzeigen lassen, wenn man möchte.
 
@SteffenB: Stimmt Openoffice empfinden einige als noch komplizierter, da bin ich nur wegen den fehlenden Funktionen drauf gekommen.

Bei Office haben die Anwender alles wichtige direkt oben im Blick ohne erst groß durch Menüs zu wandern oder Kategorien daher ist Pages auch nicht für jeden einfacher aber jetzt kommen wir vom Thema ab...
 
@PakebuschR: genau, wir kommen ab.

Danke für die interessante Diskussion und einen schönen Sonntag!
 
@daaaani: Über Umsätze und Gewinne sollten wir nicht weiter streiten, für Dich scheinen Milliarden ja kleine Fische zu sein...

Zu den Apps bei Windows 10 und macOS.

Ich liste mal auf, was Windows 10 mit den mitgelieferten Apps alles nich Out-of-the-box kann - was mir so spontan einfällt:

Foto-App:
- kann kein Tagging (Gesichter, Geo, Beschreibungen)
- kann keine geteilten Alben erstellen
- kann keine Fotobücher, Kalender, etc. erstellen
- kann keine Detailbearbeitung wie: Schwarzpunkt, Belichtung, Glanzlichter, Tonwerte, s/w-Bearbeitung, Weißabgleich und vieles mehr nicht
- kann keine Drittanbieter-Apps zur weiteren Funktionserweiterung einbinden
- kann keine intelligenten Alben nach eigenen Vorgaben

Mail-App:
- kann keinen gemeinsamen Posteingang bei mehreren Konten
- kann keine großen Anhänge versenden (bei Mail in macOS bis 5GB pro Mail)
- kann keine direkten Bearbeitungen und Markierungen sowie Signieren von Mail-Anhängen
- kann keine intelligenten Ordner
- kann keine E-Mail-Vorlagen

Kalender
- geteilte Kalender gehen nicht

Kontakte
-Kontaktgruppen gehen nicht
- Intelligente Gruppen entsprechend auch nicht

Groove Musik:
- kann keine CDs rippen
- kann kein Tagging

Safari
- Anzeige aller geöffneten Tabs der anderen Geräte

Videos bearbeiten geht garnicht (bei macOS sogar mit GreenScreen, Tonnen an Vorlagen)

Musik erstellen / bearbeiten geht garnicht (bei macOS mit Tonnen an Vorlagen und Instrumenten)

Dokumente erstellen geht (fast) garnicht, Tabellen und Präsentationen erstellen geht nicht (muss man zukaufen) - Ein Office ist bei macOS dabei.

pdfs bearbeiten geht nicht (bei macOS geht da so ziemlich alles, inkl. pdf-Portfolios erstellen

Weitere nette Kleinigkeiten, die macOS kann, Windows nicht:
- Tabs im Finder
- Intelligente Ordner im Finder
- Tagging im Finder
- Schnelle Vorschau von so ziemlich allen Dateitypen mit einem Klick
- Schlüsselbund für automatisches Ausfüllen von Infos und Passwörter
- Spotlight, die Suche die wirklich eine Hilfe ist - nicht wie Cortana.
- Automatisches Speichern in jeder App sofort bei Ausführen einer Aktion (wie Bild einfügen, einen Buchstaben schreiben)
- Verschieben, Umbenennen, etc. von geöffneten Dateien
- Automatischer Abgleich von Dateien, an denen man arbeitet bei geöffneter Datei auf den verschiedenen Rechnern (ich fange oft etwas im Büro an und Wechsel dann auf den Laptop)

Die iCloud, die OneDrive Jahre voraus ist, lasse ich mal raus - ansonsten bin ich mit dem was unter Windows 10 nicht geht heute nachmittag noch nicht fertig - leider.

Auch Continuity und Handoff lasse ich lieber mal aus Zeitgründen weg - aber das will Microsoft ja jetzt auch nachbauen.

So und jetzt Du: was kann Windows 10 besser in den Funktionen als macOS oder wo ist es zumindest gleichwertig?
Und bitte Dinge, die für den normalen Nutzer relevant sind!
 
@SteffenB: Ich geh da jetzt gar nicht auf alles ein weil es Blödsinn ist, aber über die hälfte ist schlicht und dreist gelogen. Du kannst Alpen erstellen und Teilen, auch der Rest geht, nur das Tagging noch nicht, was aber kommt und schon seit Jahren mit der Live Photogallerie geht oder Microsoft Pro Phototools, was meine NAS sogar wunderbar erkennt. Auch gemeinsamer Posteingang geht in der App und ging schon seit Jahren mit diversen Microsoft Programmen egal gekauft oder Kostenlos (Outlook, LiveMail). Rippen kannst du schon seit über 10 Jahren mit den Mediaplayer sogar mit Tragbaren Geräten Synchen oder die Komplette Bibliothek (Bilder, Music etc), über DLNA von oder auf andere Geräte streamen. Sich irgendwas rauskramen und mit etwas vergleichen was von Grund auf neu Entwickelt wird, weil man einen Neuanfang macht. Und dann außer acht lassen, dass es schon seit über 10 Jahren für alles Lösungen gibt. Man merkt echt, dass du keine Ahnung hast.

Zum Glück kann sich jeder Experte nennen und darf Lehrgänge anbieten. Und dann immer dieses "normale Nutzer" was soll das sein? Diese dummen Idiotien die von nix ne Ahnung haben, nur weil es mal vor 10 Jahren urplötzlich Inn war, einen Computer zu besitzen und sich jeder einen kaufte? Was ja jetzt wieder Rückgängig ist! Vor nicht all zu langer Zeit war der "normale Computer Nutzer" eben der, der sich damit auskannte. Gott bewahre wenn nur noch für solche Leute entwickelt wird, dann gehen ja nur noch die Primitivsten Sachen.

Aber hast schon Recht, für solche Leute ist eben der Mac genau das richtige für mehr braucht es einfach Windows oder Linux.
 
@daaaani: warum nur wirst du immer beleidigend, wenn du nicht weiter weißt?!

Und: Wer lesen kann ist klar im Vorteil!

Ich sprach von den Dingen, die Windows 10 und macOS "Out-of-the-Box", ohne das Zukaufen von Programmen oder das zusätzliche Laden und Installieren mitbringen.

Könntest du besser lesen und verstehen, müsstest du meine Argumente nicht als Blödsinn bezeichnen.

Natürlich kann man gegen Geld oder zusätzlichen Aufwand bei Windows mit zusätzlicher Software vieles Nachrüsten. Das war aber nicht der Punkt. Du hattest mich aufgefordert, das zu Vergleichen, was beide System mitbringen.

Auch unter macOS kann man natürlich Software von Apple und tausenden anderen Anbietern installieren, die viel mehr Funktionen bieten. Es gibt wohl kaum ein relevantes Programm für private Anwender oder Business-User, das es nicht auch für den Mac gibt. Aber wie gesagt: darum ging es ja nicht.

Und klar gibt es noch den Windows Media Player und die Windows Essentials (die ich übrigens allen Windows-Nutzern empfehle, da seitdem alle Apps Grütze waren). Beide sind aber nicht für Windows 10 gemacht, auch wenn sie dort lauffähig sind: die Windows Essentials haben seit 2012 (!) kein Update mehr gesehen, der Mediaplayer wird genauso wie der IE und die Systemsteuerung verschwinden und ist nicht das von MS definierte Standardwerkzeug für Musik unter Windows 10.

Aber schön ist immerhin, dass du kein einziges Argument widerlegen konntest, nicht eine einzige gleichwertige App in Windows nennen konntest.

Auch zu den anderen Funktionen, zu den Cloud-Möglichkeiten, zu ähnlichen Funktionen wie Continuity nur Schweigen im Walde, also erwartungsgemäß.

Und zu Deiner Aussage mit den dummen Nutzern: Ich habe seit 1989 an Computern gebastelt und installiert (hab das übrigens gelernt, auch wenn ich dann in die Geschäftsführung eines Software- und Printverlags abgedriftet bin) - 18 Jahre Windows, Damals war eben noch viel "Handarbeit", um Lösungen zu finden, viele manuelle eingriffe notwendig.

Aber, wach doch mal auf! Wir haben nicht 1989 oder 1999 oder 2005! Wir haben 2016, ehrlich! Und da ist meine Erwartungshaltung nicht mehr - wie auch bei den meisten Leuten nicht mehr - dass man jeden Scheiß im System selbst anpacken muss und damit seine Lebenszeit verschwendet. Nein: Es soll funktionieren und Dinge sollen automatisch gehen. Stell Dir vor: ein Computer mit seiner Software soll einen bei der Arbeit oder anderen Aufgaben unterstützen, den Alttag leichter machen, "Mitdenken" und das tun die Produkte von Apple und im Übrigen auch Android. Windows und deren Macher sind in Ihrer Denkweise immer noch eher im letzten Jahrtausend hängen geblieben. Das merkt man so ziemlich jeder Funktion oder App in Windows 10 an - oft schlecht nachgemacht, aber eben weder die Möglichkeiten gesehen. Das merkt man auch dem immer noch Fokus von Windows auf möglichst viele Schalter zum Einstellen (die einer von 1.000 Leuten nutzt) an.

So, ich glaube es ist alles gesagt.
 
@SteffenB: Wo werde ich denn beleidigend? Ich sage wie es ist und du lügst ganz dreist, worauf ich deine Lüge widerlege und entgegnest, dass ich nix widerlegt habe. Der Player ist Integriert und bleibt es solange bis dessen Funktionen durch Apps nachgerüstet sind, da kannst du nicht sagen Windows kann das nicht oder den Ignorier ich mal weil es besser in mein Weltbild passt.

Mit dummen Nutzer sieht man wie du dir Dinge annimmst. Was ist denn dann ein "normaler Nutzer" in deinen Augen? Hier sieht man doch wie du Argumentierst. Entweder in Windows ist alles viel zu komplex oder es fehlt so vieles. Microsoft kannst solchen wie dir gar nicht recht machen. Weil es dir doch gar nicht darum geht, dir geht es doch nur darum wie toll doch Apple Produkte sind. Nur mal so nebenbei, es gibt nicht den "normalen Nutzer". Es gibt "Karl Otto" der von Computer keine oder nicht viel Ahnung hat, aber einen besitzt weil das heut zu tage eben so üblich ist und zum guten Ton gehört und es gibt "Felix", der sich recht gut mit Computern auskennt und sich schon sehr früh und lange damit beschäftigt hat.

Und wenn Apple hat eben die Narrenfreiheit alles integrieren zu können weil sie eben kein Monopol habe, bei Windows geht das noch lange nicht.

Und was soll der Unsinn mit "Auch zu den anderen Funktionen, zu den Cloud-Möglichkeiten, zu ähnlichen Funktionen wie Continuity nur Schweigen im Walde, also erwartungsgemäß." ?

Ich soll also nach deinem Vorgefertigtem Bild und Scenario handeln weil? Das ist wie wenn ich sage und: Auch zu den anderen Funktionen, zu Stift und Toucheingabe, Unterstützung Hybrider/2in1 oder Ultraportabler Geräte, Virtualisierung und das Booten Virtueller Datenträger, erstellen von Speicherpools nur schweigen im Walde.

Genau das selbe mit dein Schalterchen für alles Argument. Für dich ist das mist für andere geht es nicht weit genug.

Du stehst an einem Punkt ziehst einen Kreiß und das ist dann dein Blickwinkel den du dann als Ultimative allgemein gültige Weisheit verkaufen möchtest. Schon mal daran gedacht, dass für andere dein Standpunkt nicht relevant ist. Dass, für sie andere Dinge wichtig sind? Andere Sachen bei einem System zählen und, dass es für ein System wie Windows mit derart großer Verbreitung, mehrerer solcher verschiedenen Anforderungen für Millionen von Menschen und Betrieben gibt? Und Windows den allen gerecht werden muss, was ja zwangsläufig zu Konflikten führt. Wir reden ja hier nicht über ein Mode Accessoire.

Auch dein Ständiges "streiten oder nicht streiten" kannst stecken lassen, Argumentieren ist nicht streiten!

Du möchtest halt diese Unterhaltung in eine für dich bequeme Richtung ziehen, eine die für dich Gültigkeit hat und alles andere hat gefälligst auszuscheiden. Das wäre so als wenn ich bei einem Formel 1 Wagen die Bequemlichkeit bewerte.

Noch einmal deine Anforderungen an ein System sind nicht die allgemein Gültigen für alle da Draußen. Das sind nur welche für eine Kleine Gruppe ein Teil aller da Draußen. Und ein normaler Nutzer besteht nicht nur aus solchen Leuten, die du so belehrst. Auch sind sie bei den Verschiedenen System nicht gleich. Ich denke ein Normaler Windows Nutzer ist ein anderer als ein normaler Mac Nutzer.
 
@PranKe01: Da hast du recht aber die Google Apps sind nicht universal also nicht auf Notebook ausgelegt, daher werden auch vorerst nur Geräte mit Touch unterstützt, der nächste Schritt werden vermutlich auch universal Apps (was vergleichbares) sein.
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