Filesharing-Jäger Rightscorp steht kurz vor dem endgültigen Ruin

Das inzwischen recht berüchtigte Unternehmen Rightscorp, dessen Geschäft aus der Verfolgung und Abkassierung von Filesharern besteht, ist nahezu pleite. Die Einnahmen brachen zuletzt massiv ein, was das Unternehmen tief in die roten Zahlen stürzte - ... mehr... Filesharing, Keyboard, Share Bildquelle: Niklas Wikström / Flickr Filesharing, Keyboard, Share Filesharing, Keyboard, Share Niklas Wikström / Flickr

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Eine Zecke weniger im Geschäft :]]
 
Tja wer hätte auch gedacht, dass Menschen tatsächlich bereit sind zu zahlen, wenn die Möglichkeiten Musik und Videos zu erwerben zeitgemäß sind? Also einfach und bequem übers Internet?

Aber anstatt Geld in die Anpassung der Vertriebskanäle zu Investieren wird erstmal Jahrelang das bockige Kind rausgehangen und Fortschritt verhindert. Unterm Strich frage ich mich welcher Weg günstiger gewesen wäre...aber ich weiß es schon.
 
@W!npast: "Unterm Strich frage ich mich welcher Weg günstiger gewesen wäre" und welche Möglichkeiten es heute gäbe, hätten wir gleich diesen Weg engeschlagen
 
@W!npast: So siehts aus! Mit Angeboten wie Netflix und Amazon Prime Video auf der Video-Seite und Spotify, Google Play Music und Co. bei Musik, gibt es quasi kaum noch Bedarf an illegalen angeboten. Wenn jetzt noch die letzten Hürden mal fallen würden (z. B. Weltweite Ausstrahlung am gleichen Tag), würden noch viel mehr Leute zu den legalen Angeboten greifen.
 
@W!npast: hinzu kommt der enorme Erfolg der oneclickhoster, der ohne die Bestrebungen der Abmahnindustrie undenkbar gewesen wäre.
 
"Filesharing-Jäger Rightscorp steht kurz vor dem endgültigen Ruin" klingt wie "HIV steht kurz vor der Heilung".
 
Ui, hier sind aber eine Menge "Filesharing-Jäger" unterwegs.^^
 
@Shadow27374: Die Frage die ich da stellen würde an dich, wäre die: verstehe ich dich falsch, oder stufst du das wohl demnächst passierende "Ableben" dieser Firma als echten und bitteschön noch irgendwie zu vermeidenden "Verlust" ein ?
Die Heilung bzw. grundsätzliche Heilbarkeit von HIV wäre in meinen Augen jedenfalls das genaue Gegenteil von Verlust..

Oder wolltest du damit auf verklausulierte Art ausdrücken, das du noch nicht dran glaubst, das diese "Firma" in den nächsten Monaten Pleite geht, (weil) jemand denen noch rechtzeitig unter die Arme greifen wird ?
 
@DerTigga: Viel simpler. "Filesharing-Jäger" = schlecht, Ruin von "Filesharing-Jäger" = gut. HIV = schlecht, Heilung von HIV = gut.
 
Ich finde die Methoden sowieso fragwürdig. Um die Filesharer überhaupt zu erschwischen müssen die Unternehmen ja selber Filesharing betreiben bzw Software benutzen und Filme laden um überhaupt an die Ip´s zu kommen. Wie sowas vor dem Gericht funktioniert frag ich mich bis heute. eine Straftat begehn nur um Straftäter zu fassen. Zumindest, wenn mir sowas passieren würde, wäre meine Argumentation so.
 
@lurchie: Ich kann nur mutmaßen, aber die Filesharing-Verfolger werden ja vermutlich von den Rechteinhabern beauftragt. Und diese Rechteinhaber können den Verfolgern bestimmt im Rahmen ihrer Tätigkeit das Recht auf Filesharing übertragen.
 
@5pl3nd1d: Die meisten von diesen Loggerbuden hatte nie irgendwelche Rechte. Waren meist nur Deals mit anderen Abzockanwälten (häufig wars ein und dasselbe Büro) - also sprich eine kriminelle Bande.. so Urmann-Like - auch der hatte früher dieses Geschäftsmodell betrieben und eine Loggerbude unterm eigenen Dach mit Kumpels gegründet. Als das erstmals vor Gericht aufflog, haben sich die Loggerbuden ein eigenes "Büro" gesucht - meist bei Mama zuhause (Privatwohnungen).

In der Regel wurden bei sowas immer gezielt Honeypots ausgelegt. D.h. diese "Jäger" boten die Filme selbst in den Tauschbörsen an, um dann alle IPs protokollieren zu können, die aus ihrer Quelle saugen. Anders gings auch gar nicht, um zweifelsfrei beweisen zu können, dass es DER Film war und nicht irgendeine Datei, die genauso heißt. Mit Hilfe ihres Buddy-Anwalts wurde das nach Außen hin als seriöses Geschäft dargestellt und jahrelang von den Gerichten unterstützt, da man Anwälte ja immer für die Guten und die Filesharer grundsätzlich die Bösen hielt.
 
@5pl3nd1d: Naja, dann stiften diese "Verfolger" durch ihr eigenes Angebot, letztendlich andere zu einer Straftat an und machen sich auch schuldig. Meine wenn es nicht angeboten wird, kann es auch nicht runtergeladen werden.
 
@lurchie: ist es so schwer an eine ip zu kommen ohne Filesharing ? nö, da muss man nicht einmal experte dazu sein ;)
 
@M. Rhein: ok, es ist offiziell: ich bin neugierig. wie kommt jemand von ausserhalb an deine ip adresse? verdammt ich werd schon ganz hibbelig beim warten auf deine antwort :D
 
@laforma: Er verwechselt IP mit Telefonnummer.^^ Wobei nicht mal die im Telefonbuch eingetragen sein muss.
 
@M. Rhein: auf die Antwort, wie laforma sie haben will, bin ich auch gespannt. Dann erklär uns doch mal wie du an die IP des Filesharers kommst ohne selber Filesharing software zu benutzen. Ich gebe dir nen Tipp, das geht nicht ;)
 
@lurchie: Die ist doch bei den meisten 192.168.1.1 oder 192.168.178.1 ^^ Also ganz einfach für M. Rhein ^^
 
@lurchie: da gab es mal ne Kanzlei die hat extra in Spanien billig Filme eingekauft, die keiner haben wollte, wurde eine super Beschreibung und cover dazu gemacht und extra in den Tauschbörsen zum laden angeboten, die Natürlich überwacht wurden.
 
wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit ;)
 
Ich bemühe mich selten so deutlicher Worte, aber: verrecken sollen sie!
 
Als nächstes bitte Waldorf Frommer in München!
 
Die Filme und Musik ist so günstig geworden, das man das Filesharing sein lassen kann(soll).
 
@Robert175: Du hast was vergessen...

Das STREAMEN von Musik und Filmen ist günstig geworden und gleichzeitig komfortabel genug.
Heißt aber anders formuliert...das MIETEN von Inhalten, ohne Garantie, dass der Zugriff darauf längerfristig möglich ist.

Das Kaufen von Musik und Filmen ist hingegen so teuer wie eh und jeh, trotz deutlich günstigereren Vertriebsmodellen. Und dazu sind die Medien mit aggresiven Kopierschutzmaßnahmen und anderen Gängeleien vollgestopft bis oben hin.
 
@Draco2007: ein Euro pro titel ist viel ? ein Album bekommt man online schon für 5 €.. naja
Bei filmen ist das was anderes...
 
@M. Rhein: 1€ pro Titel ist sogar sehr viel wenn man bedenkt dass da nur wenige Minuten Audiosignal rauskommen. Pro Titel 10 Cent wäre in Ordnung, bei 20 Liedern wären das 2€ + Materialkosten für die CD etc.
 
@M. Rhein: Ich sehe das wie Shadow.

Ein Euro für ein einzelnes Musikstück ist deutlich zu teuer. Vor allem als Download, für den praktisch keine Vertiebskosten entstehen.
Und 5€ für ein ganzes Album habe ich auch noch nicht sehr häufig gesehen. Da liegen die Preise eher bei 9-15 Euro pro Album...
Auch das zu teuer, als reiner Download.

Das Problem sehe ich eher darin, dass die ganzen alten (damals sinnvollen) Vertriebswege noch aktiv sind und damit viel zu viele Leute in dem ganzen Prozess die Hand aufhalten.
Früher war es sinnvoll eine Plattenfirma zu haben, die sich um die ganze CD-Produktion und die Verteilung kümmerte.
Aber mal ehrlich, um meine Musikstücke bei 3-4 Download Plattformen anzubieten, brauche ich keine ganze Plattenfirma mehr...
 
Gut so, ein Bullshit Job Arbeitgeber weniger.
 
Hmmmmm.... evtl sollten sie eine Kickstarter-Kampagne starten?

*g*
 
sollen ruhig pleite gehen. niemand wird ihnen nachtrauern
 
Ich lach immer noch über "Schadensersatzforderungen". Die sollten eher "An der Nase herbeigezogene Fantasieforderungen" lauten.
 
Oooooooooooooooooh.... das tut mir jetzt aber wirklich sehr, sehr leid. Vielleicht schicke ich eine Packung Taschentücher an den Laden. Und ich hoffe, das deren Beispiel noch viele andere dieser Abmahn-Junkies folgen!
 
Tja, DRM-freie Spiele verkaufen sich nun mal Bombe. Siehe z.B. The Witcher 3.
Dumm gelaufen, was? Haben sich wohl doch getäuscht, bezüglich der immensen Verluste durch Raubkopierer.
Vielleicht haben die meisten Kunden wohl doch einfach nur Prinzipien? *gehässig*
Ich sage es schon immer - wer Runterlädt kauft nicht. Das ist Sammelsucht, fehlendes Geld oder einfach der Unwille zu zahlen.
Dass man ein Spiel auf Bittorrent und co. nicht bekommt und es sich dann deshalb kauft, dürfte wohl eher die Ausnahme sein.
Besseres DRM oder höhere Strafverfolgung rettet keinen Umsatz.
Dieser lächerliche Industriezweig verschwindet wohlverdient.
 
@toniostarcevic: Spiele ohne Onlinemodus sind eben Dreck und verkaufen sich deshalb nicht.............
 
@M4dr1cks: Jedem das Seine. Ich finde Multiplayer-Spiele todlangweilig.
 
@M4dr1cks: Dabei sind es gerade diese Spiele die ich wenn überhaupt mal kaufe.
 
Nothing of value was lost. :D
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