Kryptowährungshack: Gatecoin bestohlen und vorübergehend offline

Noch unbekannte Hacker haben die Kryptowährungsplattform Gatecoin in der zurückliegenden Woche um umgerechnet rund 1,8 Millionen Euro erleichtert. Gatecoin hat den Diebstahl erst nach einigen Ungereimtheiten Tage nach den ersten Transaktionen ... mehr... Logo, Bitcoin, Crypto-Währung Bildquelle: Bitcoin Logo, Bitcoin, Crypto-Währung Logo, Bitcoin, Crypto-Währung Bitcoin

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Sind ja nur digitale Werte, nur Nullen und Einsen ..... daher kein Verlust und auch kein Schaden entstanden.
 
@iPeople: Baumwolle oder Metall ist auch kein Verlust, und damit wohl auch kein schaden ;)
 
@iPeople: Wenn morgen dein Kontostand bei deiner Bank plötzlich 0 ist, dann wahren das auch nur Nullen und Einsen. Wenn morgen alle Daten von deinem Computer gelöscht sind dann waren das ebenfalls nur Nullen und Eisen... Mit deinem Kommentar sagst du das Bitcoin bzw. Ether wertlos sind, nun das diese Währungen an Börsen gehandelt werden gegen Fiat-Geld bedeutet dass Bitcoin und Ether sehr wohl einen Wert haben. Es gibt Leute die nicht nur Winfuture lesen und daher durchaus die positiven Seiten von Bitcoin und Co. kennen und daher auch einen Wert darin sehen. Ich selbst beschäftige mich schon seit Jahren mit diesen Cryptowährungen und von Gatecoin hab ich noch nie was gehört. Da es eine Börse in Hong Kong war kennt wohl kaum jemand hier diese Börse und die Meldung ist dementsprechend unwichtig. Das dieses Jahr das SWIFT System das die globalen Zahlungen zwischen Banken abwickelt bereits mehrfach gehackt wurde und einmal beinahe 1 Milliarden Dollar abhanden kamen, letztlich dann doch nur 86 Millionen lese ich da auch nicht.
Der Verweis auf den Artikel "Bitcoin verschlingen inzwischen riesen Mengen an Energie", da kommt mir gleich das Kotzen. Die Quelle zum Artikel ist höchst fragwürdig, der Inhalt wurde falsch übersetzt und ist nebenbei totaler Schwachsinn. Vor zwei Wochen wurde wie in allen anderen Medien erzählt man habe der Erfinder vom Bitcoin nun definitiv gefunden, was wieder totaler Schwachsinn war. Wer dazu mehr Info möchte kann ich den Podcast empfehlen: https://coinspondent.de/2016/05/15/honigdachs-7-der-falsche-satoshi-nakamoto/
Das man bei Steam seit kurzem mit Bitcoin bezahlen kann oder das in der Schweiz die Stadtverwaltung in Zug Bitcoins akzeptiert und was allgemein auf der ganzen Welt alles abgeht in dem Bereich da liest man bei Winfuture nichts. Das Thema ist durchaus komplex aber eben auch interessant und die Aufgabe von Medien ist es doch auch komplexe Themen zu recherchieren und verständlich zu Präsentieren. Bei Winfuture ist man da aber wohl am falschem Ort, leider...
 
@DrEmmettBrown: Während das Geld auf meinem Konto erstens durch mich erarbeitet wurde (statt auf einem Rechner zu generieren) und zweitens durch durch die Versicherungen gedeckt ist, passiert meinem Konto nichts. Cryptowährung ist quasi unendlich verfügbar, dauert halt nur etwas.

Und sag mal, dass du quasi gar nichts weißt, wer hinter Bitcoin steckt, macht dich nicht stutzig ? Cryptowährung ist ein schneeballsystem, aber das weißt du ja bereits, da du dich ja eingehend mit der Materie beschäftigt hast.
 
@iPeople: Der grösste teil meiner Bitcois habe ich mit Fiat Geld gekauft, das ich vorher natürlich auch selbst durch Arbeit verdient habe. Ein weiter Teil der Bitcoins habe ich direkt durch Arbeit verdient und eine kleine Summe tatsächlich durch Mining auf meinem PC. Das Mining ist enorm wichtig für das Netzwerk und eine sehr intelligente Überlegung vom Erfinder, die verschiedene Probleme löst welche es bisher unmöglich machte eine dezentrale digitale Währung zu haben. Ich würde dir das gerne im Detail erklären aber da müsste ich jetzt etwas weiter ausholen. Falls Interesse da ist, werde ich mir zumindest die Mühe machen und einige Links dazu suchen.

Das ich nicht weiss, wer der Erfinder ist, ist mir komplett egal. Bitcoin ist OpenSource und so organisiert dass niemand die macht darüber hat. Der grösste teil vom Code von Satoshi Nakamote wurde inzwischen überarbeitet da Satoshi nicht der beste Programmierer war. Die grundsätzlichen Regeln sind immer noch die gleichen aber es wurde sehr viel hinzugefügt. Die Regeln lassen sich nur ändern wenn die Mehrheit dafür ist. Bei den kleinsten Änderungen kann das zu heftigsten und jahrelangen Diskussionen führen bis man einen Kompromiss gefunden hat. Eine Regel ist z.B. wie neue Bitcoins im Umlauf kommen und wie die Menge limitiert ist. Diese Regel wird kaum jemals angepasst werden, da sich dafür niemals eine Mehrheit finden ließe.
Mit einem Schneeballsystem hat das rein gar nichts zu tun. Sämtliche Großbanken auf der ganzen Welt und viele große IT Konzerne wie Microsoft, IBM, Cisco und viele mehr sind an der Technologie interessiert. Der Grund ist das damit der gesamte Inter-banken Geldtransfer massiv billiger und sicherer gemacht werden könnte und darüber hinaus noch viele weitere Anwendungen als nur Geld versenden möglich ist. Im Silicon Valley ist das eines der ganz großen Themen.

Für einfache Leute wie du und ich hat Bitcoin den Vorteil, dass wenn man möchte, die Regeln dahinter ganz genau nachvollziehen kann und wir ein Zahlungsmittel erhalten, das zwar digital ist aber dennoch eine begrenzen Schutz der Privatsphäre gibt und wir damit weltweit in Sekundenbruchteilen praktisch kostenlos Zahlungen machen können. Zudem ist es ein demokratisches Geld, das dezentral organisiert ist und nur sehr schwer manipuliert werden kann. Dein Fiat-Geld kann massiv Inflationiert werden oder für Geo-Politische Spielchen missbraucht werden. Und genau das wird leider ständig gemacht. Ein Krieg mit Bitcoin zu finanzieren währe viel schwieriger als mit Fiat-Geld. Fiat-Geld kann sich der Staat bei der Bank durch ein Kredit aufnehmen und die Bank bringt genau in dem Moment Geld aus dem nichts in Umlauf und der Staat kauft sich damit Waffen und bezahlt die Arme. Bitcoins lassen sich eben nicht aus dem Nichts erstellen.
 
@iPeople: Anstatt meine langen Texte zu lesen kannst du auch einfach mal das Video ansehen. https://www.youtube.com/watch?v=ak1iojpiHpM
Ich könnte dir noch einige weitere empfehlen aber das passt gerade zur Diskussion =)
 
@iPeople: nur Nullen und Einsen, daher kein Wert. Daten sind sind ja heute nichts mehr Wert (Ironie)

Ihre Fotosammlung, ihr Bankkonto, ihre alten Familienvideos sind ihnen sicherlich auch nichts wert.
Und was ist mit Geldscheinen? Sind die wertvoll wegen dem Papier das man anfassen kann oder auch nichts Wert weil Papier billig ist?
 
@iPeople: Dein Kommentar wurde mit Nullen und Eisen übers Internet zu mir übertragen, daher könnte man den auch löschen, wär ja kein Verlust.
 
Ja ja, was die Banken machen, das können wir Netzfreaks natürlich auch und viel besser. Mal sehen wann es Bitdocs gibt, die sind bestimmt auch hipper als echte Ärzte.
 
Was die Banken machen weiß auch keiner so ganz genau. Mit schöner Regelmäßigkeit werden immer mal
wieder ein paar Betrügereien aufgedeckt. Trotzdem scheint man ohne Banken leider nicht auszukommen.
Eigentlich sollte es der Sparstrumpf mittlerweile auch tun.
 
Unbekannte Hacker stehlen unbekannte Währung.
 
Und es Zeigt sich wieder einmal, dass virtuelles Geld nicht sicher ist. Ich gehe davon aus, dass die betroffene Firma vorher schon das Mögliche unternommen hat, die Daten zu sichern, aber sobald man von irendwoher über das Internet an die Server herankommen kann, ist es eine Frage der Zeit, bis die Verschlüsselungen der Zugänge und gespeicherten Daten geknackt worden sind und sich die elektronischen Bankräuber bedienen können. Fatal ist allerdings dabei, dass der Einbruch erst Tage später bemerkt wurde, und so die Chance, den Schaden gering zu halten womöglich vertan wurde. Wenn die Hacker jetzt klug sind und die Füsse still halten, werden sie vielleicht nie entdeckt, ob sie allerdings etwas mit dem "Reichtum" anfangen können, ist fraglich.
 
@Norbertwilde: Was ist für dich virtuelles Geld? Das Geld auf der Bank ist genau so virtuell und gestohlen wird auch dieses Geld. In den meisten Fällen wird das aber monatelang nicht bemerkt. Was daran liegt, dass diese Systeme noch viel undurchsichtiger sind. Bei Bitcoin ist alles 100% transparent und ein Diebstahl fliegt immer auf.
http://arstechnica.com/security/2016/04/billion-dollar-bangladesh-hack-swift-software-hacked-no-firewalls-10-switches/
 
@Norbertwilde: warum lässt man bitcoins überhaupt auf banken? - gerade mit dieser technik ist es doch möglich endlich alles ohne banken/plattformen zu erledigen. selber schuld wer seine bitcoins hortungseinrichtigungen zur verwahrung überreicht. wer horten will kann sie auch mehrfach ausdrucken und bei sich in ordner packen und einmal bei eltern oder vertrauten (wegen brandgefahr)
und einscannen wenn sie gebraucht werden - oder auf ein verschlüsselten und em-geschützten usb-stick packen
 
Wie bei jeder fundamentaler neuer Technologie wird natürlich auch bei Bitcoin sofort über jedes kleine negativ Ereignis sofort berichtet. Das war früher auch nicht aderst. Passend zum Thema hab ich für Interessierte ein sehr interessanten Vortrag: https://www.youtube.com/watch?v=5ca70mCCf2M
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