Senf dazu: Musikindustrie zu Störerhaftung - Wir werden alle sterben!

Wir befinden uns im Jahr 2016. Ganz Deutschland jubelt über das Ende der Störerhaftung. Ganz Deutschland? Nein! Die von unbeugsamen Managern besetzte Musikindustrie hört nicht auf, Widerstand zu leisten. Denn sie befürchtet, dass Musikpiraten Cafés ... mehr... Wlan, WiFi, Hotspot Bildquelle: Nicolas Nova / Flickr Wlan, WiFi, Hotspot Wlan, WiFi, Hotspot Nicolas Nova / Flickr

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Yipieeeee, Internet Leersaugen, das ich das noch erleben darf, gebt mir Speicher. :D

Aber nichts für ungut liebe Musikindustrie, ein Schwachmatt hat mehr Lebenserfahrung als ihr, es hat immer Möglichkeiten des Fairen Austausches gegeben bei dem alle zufrieden sind, nur ihr die den Hals einfach nicht voll bekommt wollt es nicht sehen!
Deshalb gönne ich euch jede Millisekunde der Existenzangst die ihr jetzt habt!
 
@Kribs: diese "Existenangst" scheint leider nur hier in Deutschland zu existieren, ansonsten hätte sich das Erfolgsmodell der Musikindustrie weltweit durchgesetzt. /haha!
Internet ist und war schon immer Neuland für die Politik, da freut man sich als Berufspolitiker wenn man so weise Menschen aus der Industrie hat, die von allem ganz genau Bescheid wissen und einem sagen, was man machen muss …
 
@treponem: Eigentlich Weltweit, nur in D. dann auf der "Weinerlichen" Schiene.

Wenn ich sehe, mit welschen Existenz vernichtenden Summen z.B. in den USA "Geurteilt" wird, wird dort die Existenzangst mit Rechts-Terrorandrohung kompensiert, genützt hats bisher auch nicht wirklich.

Naja, gezwungener Maßen werden die sich nach "Neuen" Finanzmodellen umschauen müssen, wenns ums Geld geht können die richtig Phantasievoll Arbeiten.
 
@treponem: Absolut korrekt! Wenn die größte Sorge der Musikindustrie "der Durchsetzung ihrer Rechte" gilt, dann läuft da generell etwas verkehrt. Aber jetzt ist endlich mal Schluss mit diesem Quatsch. Sowohl die Musikindustrie als auch die Anwälte sollten sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren! Anwälte müssen wieder richtige Arbeit leisten, mit Mandanten und Gesetzen und so. Und die Musikindustrie muss jetzt wieder mit Partnern und Künstlern arbeiten und nicht mit irgendwelchen Zeifelhaften Stasi-Firmen zusammenarbeiten die jede Kopie mit horrenden Kosten abmahnen lässt. Endlich haben wir das Ende, der digitalen Prohibition an der sich die korrupten der Industrie gesundgestoßen haben.
Die Musik/Filmindustrie würde doch auch noch jammern, wenn es keine Urheberrechtsverletzungen gäbe. Aber viele Streamingdienste bzw. legale Platteformen wie iTunes, Amazon usw. zeigen doch, dass es sehr wohl möglich ist. Raubkopien hat es schon immer gegeben und wird es immer geben. Und ich kenne jetzt keinen Fall wo ein Musiker gesagt hat er muss jetzt aufhören, weil seine Musik ausschließlich kopiert wurde und somit seine Existenz gefährdet.
Es tut sich ja eh gerade einiges in die richtige Richtung. Die Abschaffung der Störerhaftung, das gestrige BGH Urteil bzgl. Belehrungspflicht an Volljährige usw. ENDLICH, ENDLICH kommt das Internet auch bei den Gerichten und in den Köpfen der Regierung an. Schade, dass Deutschland in dieser Hinsicht wirklich 3. Weltland ist!
 
@Kribs: ohne pr0n reicht eine Diskette :D
 
@Der_da: + Schade das da wieder einer den Scherz nicht verstanden hat.
 
@Kribs: miete hubic dort hast günsitg speicher
 
@Witek: Hättest du mal besser einen "Senf dazu"-Artikel draus machen sollen. So wird es nicht lange dauern, bis hier wieder die ewig miesepetrigen Dauernörgler mit Stock im... Arm aufkreuzen und rummäkeln, von wegen "unseriöse Berichterstattung", "was hat das mit Journalismus zu tun", "geht ja gar nicht" etc...

P.S.: Danke für diesen Artikel, ich finde ihn klasse! :)
 
@DON666: Done. Ich hab eh überlegt, aber weil das ursprünglich ein "normaler" Beitrag war, vorerst so gelassen. Aber wenn ich mir das ganze nochmal durchlese, dann ist eigentlich ein klassischer Kommentar. Und danke fürs Lob!
 
@witek: "einfach so"TM - Sehr geil...
 
@witek: also der erste Absatz ist wirklich gut ^^
 
@witek: schöner Artikel - zwar hier und da eher salopp formuliert, aber sehr gut nichtsdestotrotz. Es nervt mich ungemein, dass die verabscheuungswürdige "Musikindustrie" Jahrzehnte lang für Reformstau gesorgt hat. Ich bin echt überrascht, dass nun - endlich und völlig gerechtfertigter Weise - die Störerhaftung aufgehoben wird. Scheint als hätte die MI es versäumt die richtigen Politiker zur richtigen Zeit zu schmieren wie es ja sonst der Fall gewesen sein muss. Bis die Gesetzesänderung erprobt ist, werde ich sicher keinen Hotspot bereitstellen.

Ich finde es übrigens bescheiden, dass die MI sich Sorgen um die "Kreativen" macht... als wären Plattenbosse die Kreativen - bzw. sind sie das höchstens im Geldeinsacken. Ich spiele ebenfalls Instrumente und habe auch ein paar Lieder auf Soundcloud und für mich ist es schlimmer mit diesen Geiern assoziiert zu werden als sonst etwas.

Der Kommentar am Ende des Artikels (das P.s.) ist ganz besonders gelungen :D.
 
@DON666: + Finde ich auch, der Artikel bzw. der unterschwellige Sarkasmus darin, ist einfach klasse, konnte mich dem "Bodenturnen" am Ende direkt anschließen!
 
Eine persönliche Meinung der Redaktion... Gefällt mir zu diesem Thema, guter Artikel. :)
 
Nicht "alle" werden sterben, nur ein paar Zwischenhändler und Nutznieser werden überflüssig werden.
Aber, hey! Das ist eben der freie Markt.
Modernisierung und so!
"Der freie Markt regelt das alles" - ist das nicht das was ihr uns immer erzählt.
Tja, jetzt seid ihr wohl "Modernisierungsverlierer"... ^^
 
@moribund: Wir haben keinen freien Markt / keine freie Marktwirtschaft, sondern eine soziale Marktwirtschaft.
 
@crmsnrzl: Was nichts daran ändert, dass die Teilnehmer daran, vorzugweise die mit dem dickeren Geldbeutel, sich ständig auf die "freie Marktwirtschaft" berufen, wenn es um die eigenen Vorteile geht. So z. B. häufig bei drohender staatlicher Regulierung von Wirtschaftszweigen.

Sieht man jedoch seine Pfründe gefährdet, will man urplötzlich jede nur denkbare Regulierung und Eingriffe damit der Geldbeutel idealerweise nur noch dicker werden kann. Diese Anpassungsverweigerung in den Kreativbranchen war schon immer ein Problem.
 
@turageo: Ja da können die sich x-mal drauf berufen, wird haben dennoch keine.

Und das ist auch gut so, sonst gäbe es weder Kartellamt, Gewerkschaften noch Mindestlohn und und und
 
@crmsnrzl: Habe ich etwas anderes behauptet? XD
 
@turageo: GENAU so ist es! Man denke nur an das Axel-Springer-Anti-Google-Gesetz welches den Politikern von der Bildredaktion quasi diktiert wurde. Man will Regulierungen immer dann wenn die eigenen hoffnungslos veralteten Geschäftsmodelle gesichert werden sollen (ganz egal gegenüber wem).

Ich hoffe inständig, dass es die ganzen Musikindustrie-Heinis innerlich zerreißt und dass jene, die sich wirklich nur um Profit scheren ohne groß beizusteuern, übelst Pleite gehen.
 
@crmsnrzl: "haben"? Wohl eher "hatten".
Seit den 80ern verabschieden wir uns immer mehr davon.
 
@moribund: Hat man Kartellämter und Mindestlohn schon abgeschafft?
Falls nicht, stehen die die Zeichen eher auf "haben" nicht "hatten".
 
@crmsnrzl: Ist Ok Schlaubi Schlumpf, wir habens kapiert!
 
@crmsnrzl: Kartellämter sind kein Symptom einer sozialen Marktwirtschaft.
Selbst die Amis haben das.
Kartellämter sind ein wichtiges Werkzeug um den freien Wettbewerb zu gewährleisten.
Und ein Mindestlohn alleine macht noch keine soziale Marktwirtschaft.
Der ist sogar in den USA im Gespräch.
Wie ich in re:2 sagte: wir entfernen uns immer weiter davon.
 
@moribund: In einer freien Marktwirtschaft gibt es keine Kartellämter, denn diese laufen diesem Prinzip zuwider, da sie eine Regulierung von außen darstellen (in dem Fall zum Verhindern von Monopolstellungen oder Missbrauch dieser Stellung).
 
@crmsnrzl: Nur diese "reine" freie Marktwirtschaft von der du sprichtst ist graue Theorie und gibt es nirgends auf der Welt.
Jedes Land hat zumindest ein paar Regulierungen weil das System sonst nicht (oder: noch weniger) funktionieren würde.
"freier Markt" bedeutet "freier Wettbewerb der Unternehmen". Dort wo Kartelle entstehen ist das nicht mehr der Fall, daher sind Kartellämter (und andere Regulierungen wichtige Werkzeuge um den "freien Markt" zu erhalten und haben rein gar nichts mit "sozial" zu tun.
 
@moribund: Willst du jetzt, dass ich die Gesamtheit aller Maßnahmen aufzähle, die unsere soziale Marktwirtschaft zu einer solchen machen und sie von einer Freien unterscheiden? Einzeln macht nichts davon eine soziale Marktwirtschaft aus, es ist die Summe des Ganzen.
Wenn dir Wohngeld besser gefällt, dann nimm das als Beispiel.

Es ging auch nicht um das Kartellamt per se, sondern um das allgemeine Kartellverbot, was von diesem Amt durchgesetzt werden soll.

Kernpunkt einer freien Marktwirtschaft ist u.a. dass "keine staatliche Kontrolle oder Marktregulierung" besteht. Die Möglichkeit von Kartellen und Monopolen ist da mit inbegriffen. Dieses Ideal ist aber instabil/unrealistisch, weshalb ein Minimum an staatlicher Kontrolle und Einflussnahme zugestehen muss.

Von so einem Minimum sind wir hier in Deutschland aber weit entfernt.

Wie wäre es denn mal, wenn du neben deiner Behauptung, dass wir dabei sind, die soziale Marktwirtschaft abzuschaffen, einen Beleg lieferst.
 
@crmsnrzl: Ich wiederhole es noch mal: wir sind dabei uns von der sozialen Marktwirtschaft zu entfernen.
Ich muss dazu sagen, dass ich als Österreicher das aus österreichischer Sicht sehen, aber meines Wissens nach ist die Situation ähnlich in Deutschland.
Belege:
"Ab Mitte der 1990er Jahre beschleunigte sich der in den 1980er Jahren zaghaft begonnene Prozess der Privatisierung, Deregulierung und Entstaatlichung erheblich." (https://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Marktwirtschaft#Wandel_seit_1990). Hinzukommen Entmachtung der Gewerkschaften, der Druck von Konzernen im Rahmen der Globalisierung, und wenn ttip kommt und Staaten von Konzernen wegen "Verdienstentgang vor Schiedsgerichten verklagt werden, dann wird noch so einiges auf uns zukommen.
 
Ah OK deshalb hat man auch Jahrelang gegen das MP3 Format geschossen und Heute verkauft man dieses Digitale Medium fast besser wie die Schallplatte (ja die gibt es noch) und die CD.
Natürlich wird es Illegale Downloads geben aber ob die dadurch zunehmen möchte ich anzweifeln.
Wie viel erfolg die Musik Industrie da mit ihren Abmahnungen hat ist ja hinlänglich bekannt 99% der Abmahnungen werden in der Prüfung abgelehnt weil nicht bewiesen werden kann das da wirklich etwas Illegales passierte.
Mittlerweile wird es Lächerlich wie war das in South Park noch mal die dritte Villa und der Privat Jet für die Tochter kann sich Musiker x nicht mehr Leisten oder so ähnlich.

Ein Fakt ist es schon immer gewesen das entweder Leute zum Download greifen die sich das Original nicht Leisten können oder weil das Medium es schlicht nicht Wert ist dafür Geld auszugeben.
Ein weiterer Fakt ist auch das eine ganze Reihe Illegaler Downloads zum zweck der Digitalen Verfügbarkeit stattfinden weil man so eine CD schlecht in den MP3 Player stecken kann.
Was wahrscheinlich sehr oft Passiert ist das sich Leute etwas Downloaden um zu schauen lohnt sich der Kauf überhaupt und bei Nichtgefallen es wieder Löschen.

Das die Störerhaftung wieder Abgeschafft wird ist zu Begrüßen diese machte vor 10-15 Jahren vielleicht sin aber Heutige Smartphones haben genug Leistung um sich in jedes Wlan zu Hacken.
Gibt so auch mehr wie genug Offene Netzwerke ich will gar nicht wissen wie viel Illegales bei Starbucks geladen wird dort hat das Netz nämlich Nichtmal ein Passwort.
 
@Freddy2712: + von mir, aber mit
"Heutige Smartphones haben genug Leistung um sich in jedes Wlan zu Hacken."
bin ich absolut nicht einverstanden.
Außer unter Labor-Bedingungen ist es m.W.n. bisher nicht gelungen eine WPA2-Verschlüsselung zu knacken. Hintertüren und Bugs in der Router-Software außen vor, dafür wird aber auch keine "Leitung" benötigt.
 
@tapo: WPA und WPA2 sind sicher... bis man auf die grandiose Idee mit WPS kam und einer Verbindung über eine vierstellige Nummer :D :D
 
@Qnkel: Allerdings braucht du da bei den mir bekannten Geräten physischen Zugriff (sprich Knopf drücken) - da kannste dich aber auch direkt ranstöpseln. ;-)
 
@larsh: Jain da gibt es wohl eine Lücke bei vielen Geräten die eigentlich recht simpel Auszunutzen ist.
Alles was man dazu braucht ist das Wissen ob WPS eingeschaltet ist und welches Modell verwendet wird, da aber sehr viele ihren Router Typ schon als SSID haben nicht das Problem.
Angeblich lässt sich das WPS dann durch Errechnung der Zahl mit dem ersten Versuch abschließen, wobei man wenn das denn wirklich stimmt nicht einmal nötig ist den Knopf zu drücken.
 
@Qnkel: oder man schaltet diese besagte Funktion einfach ab.
 
@tapo: Hätte ich vielleicht bei schreiben sollen aber sollte nur aussagen das selbst jedes Smartphone mehr Leistung als damalige PC hat, und in der Theorie ein Angriff in Minuten erfolg haben könnte.
Gerade bei uns in Deutschland ist es ja sowieso schon Strafbar Tools bloß zu besitzen die etwas in der Art könnten.
Aber der weg vom Labor zur Feldanwendung ist ja nicht weit.
 
@Freddy2712: Also ob die Smartphones genug Leistung haben, ist doch irrelevant. Wie viele Smartphonebesitzer hätten denn das Knowhow sich da reinzuhacken? Darauf kommt es an. Dürften eher wenige sein.
 
@crmsnrzl: Zumal 90% der "Hacker" nur irgendwelche Fertigen Tools benutzen und es Hacken nennen... Das Wort "Hacken" wird heutzutage für jeden Scheiß benutzt und misshandelt: Ey zeig mal dein Smartphone... *Trojaner Tool laden installieren*... Ey hab dich gehackt... bin voll Cool...
 
@Hektik: + von mir, die Bezeichnung "Hacker" ist mittlerweile zu einem stark überschätztes Modewort mutiert. Deswegen meint auch jeder Hampel heutzutage, er wär ein "Hacker" Früher fand ich diese Bezeichnung ganz interessant, es hatte so was "myseriöses" aber ich kanns heutzutage echt net mehr hören. Vielleicht sollte man eine neue Bezeichnung finden wie "inoffizieller Sicherheitsforscher der Informationstechnik" oder so. ^^ "Hacken" oder "Hacking" wäre dann ein "inoffizielles Sicherheits-Experiment, Schwerpunkt Informationstechnik"
 
@Peacekeeper7891: na das sind dann ja mal hervoragende Beispiele für angewandte Sprachkenntnis, Schade nur das sich besagte "Hacker" schon beim ausprechen ebendieser schwertun, von schreiben ganz zu schweigen.
 
@darkerblue: Vermutlich hat du recht! :D
 
@crmsnrzl: Ich würde da sogar fragen: wieviele wollen es / sowas "können" ? Selbst wenn das Gerät genug Leistung dafür hätte, finde ich das was anderes als selbstverständlich, das man sowas (dann) will..
 
@crmsnrzl: man schreibe eine App ... und plötzlich haben iOS-, Android- und WP-User das Knowhow.. wenn ein Verfahren bekannt wäre, könnte man (und da spreche ich aus Erfahrung) recht schnell eine Software schreiben, die es auch nutzt.
Natürlich würden es nicht alle nutzen - nicht jeder ist kriminell. Aber selbst wenn Berechnungen stattfinden müssten, die auf nem Smartphone nicht schnell genug ablaufen, könnte man diese sicherlich relativ schnell auf Cloud-Services auslagern und ggf. entsprechend tarnen. Schon wäre es kein großes Ding.

Um das KnowHow muss man sich nicht kümmern. Allein die technische Machbarkeit beweist es ja. Es würden aber nur wenige so etwas nutzen. Außerdem kaufe ich die Musik, die ich gerne und immer wieder höre (ich bin jemand, der Sachen gerne in einer Schleife hört) - selbst wenn ich dafür CDs aus Japan importieren muss. Allerdings gibt es auch dort CDs (aus Comiket-Messen z.B.), die man schlicht und ergreifend gar nicht mehr legal bekommen kann. Dann gibt es leider nur den Umweg über irgendwelche Downloadseiten.
 
Anmerkung der Redaktion...
... made my day ;D
 
@tapo: dito!!! Wegen dem grandiosen ersten Absatzes ;D
 
Wieso, die haben doch recht: Ja, wir werden alle sterben.
 
@Remotiv: + von mir
Wo du recht hast, hast du recht.
 
Damit ja nicht genug... DENKT DOCH MAL EINER AN DIE KINDER!!11
 
@Slurp: Zuviel Simpsons gesehen? :P
 
@Slurp: Wieso? Die werden doch auch sterben?!?
 
@JemandA: Ja. Es ist alles so schlimm.
 
11 Kommentare, und alle sind sich mal einig. Man, was ist die Musikindustrie unbeliebt ^^ wobei mir mindestens eine Person einfällt, die sich bestimmt noch FÜR diese Organisation einsetzen wird...
 
@Skidrow: meinst du die person die mit einem i anfängt? ;)
 
@Skidrow: Der gute Mann ist aber seit einigen Jahren tot und hat für über 250 Kommentarseiten in einem bekannten Forum gesorgt.
 
@Skidrow: und was ist mit der Person mit einem T im Namen als erster Buchstabe? Das komplette Gegenstück zur Person mit dem i im Namen.
 
mm wie sieht das dann eigentlich generell aus? Also bei meinem privatem Internetanschluss, wenn ich da abgemahnt werde? Es würde ja dann von nun an das Argument gelten das jemand anders über meinen Zugang die Inhalte hochgeladen hat, und schon hätte sich das erledigt mit den Abmahnungen. richtig?
 
@legalxpuser: Ich hoffe nicht. Das wäre sonst wieder ein Schritt Richtung Internet als rechtsfreier Raum.
 
@crmsnrzl: Ich hoffe es. Das wäre endlich ein Schritt Richtung Internet als rechtsfreier Raum.
 
@legalxpuser: Ich befürchte das liegt dann an der Ausgestaltung des Gesetzes, z.B. eine implementierte Protokollpflicht über Zeit und "Nutzer" könnte als Nachweis des Fremdverschulden gefordert werden?

Gibt z.Z. nur Spekulationen.
 
@Kribs: Die Lösung ist da relativ einfach! Wechselt zu Unitymedia dort werden sowieso alle Router sofern der Kunde nicht widerspricht zu einem öffentlichen WLAN Hotspot. Damit hat sich das Problem erledigt und ihr könnt bei Filesharing Klagen direkt auf den Provider als Hotspotbetreiber verweisen. Anbei der Golem Link - sofern WF das nicht zensiert: http://www.golem.de/news/automatische-aktivierung-unitymedia-draengt-allen-kunden-wlan-hotspots-auf-1605-120848.html
 
@SimpleAndEasy: Was aber egal wie vollautomatisch was damit zu kriegen hat, das auch deren Gerätschaften verwendet werden bzw. zwangsweise verwendet werden müssen ?
Aber auch dagegen ist doch schon was neues, gesetzliches und die User entlastendes "auf dem Weg" ? ;-)
 
@DerTigga: Jepp Routerzwang sollte eigentlich abgeschafft werden! Unitymedia versucht hierdurch dem Kunden doch wieder einen Router aufzuzwingen....! Ich persönlich würde den Provider meiden außer du hast wirklich vor massenhaft Filesharing über der öffetliche AP's zu betreiben!
 
@SimpleAndEasy: Ich gebe gerne zu, das ich da möglicherweise nicht auf dem neuesten Stand bin, aber gibts da nicht schon eine kürzlich erfolgte Ent-Zwangs-Gesetzgebung, die nur einfach noch nicht ihren festgelegten Stichtag, ab wann gültiges Gesetz... erreicht hat ? Was aber dieses Jahr noch, soweit ich weiß in etwa 2..3 Monaten, soweit sein wird ?
Habs nachgeschlagen, habe mich nicht geirrt.
Siehe https://netzpolitik.org/2015/bundesrat-laesst-gesetz-gegen-routerzwang-passieren/
 
@SimpleAndEasy:
Die werden den HotspotTraffic sicher nicht mit dem UserTraffic vermischen.
Die Störerhaftung wurde erst vor kurzem gekippt.
Dir Planung eines solchen Projekts dauert.
Daher wird es auf einen internen VPN rauslaufen
 
@legalxpuser: Mal ganz ehrlich, du erwartest doch nicht ernsthaft eine Gesetzesvorlage wie "das Gras ist Grün" oder? Ich finde um diese neue Öffnung der Störerhaftung wird ein ziemlicher Wind gemacht, ohne das jemand irgend etwas weiß. Des weiteren, unabhängig von der zu erwarteten Rechtslage, ich könnte mir durchaus auch eine Möglichkeit vorstellen, dieses anderwärtig zu verhindern. Wie wäre es z.B. mit einem Brief deines Internetanbieters, der dich freundlich aber bestimmt auf einen erhöhten Down- und Upload hinweist? Ich könnte mir auch noch andere Möglichkeiten vorstellen, den Up- und Download einzugrenzen, bzw. auf bestimmte Seiten wie z.B. Netflix zu begrenzen, auch wenn es keine Abmahnungen mehr gibt.
Wie gesagt, erstmal abwarten. Auch besonders darauf was die EU da noch so entscheidet.
 
@Lastwebpage: die Telekom und Vodafone wollen sogar ein offenes Netzwerk wo sich jeder einlogen kann. Nicht umsonst kannst du in deren Router den Hotspot aktivieren und jeder kann sich kostenlos drauf einlogen. KabelDeutschland spingt derzeit auch auf den Zug auf und integriert dies in seine Router. Die Haftung liegt hierbei bei der Telekom,Vodafone, KabelDeutschland. Und so wird das auch sein, nur in größerem Ausmaß, wen die Störhaftung gekippt wird im Herbst. In anderen Ländern wird das nicht anders geregelt. Der Anbieter des Internetanschlusses bieten über den Router den Hotspot an. Dieser läuft ja separat zu deinem privaten Netzwerk
 
@legalxpuser: Nein. Du musst NACHWEISEN das es nicht dein Computer war der das gesaugt hat. Störerhaftung hin oder her, das können 99,995% der Internetnutzer nicht, da keiner solche Daten jahrelang aufzeichnet.

Es bleibt also alles beim Alten.
 
@Aerith: <Es bleibt also alles beim Alten.>

Das wird uns der Herbst zeigen.

Derzeit geht es um Hot-Spot Betreiber, Cafes usw., die wollen verständlich aus der Haftung raus.

Wir haben dazu aber auch noch schön die "Gamer", die sich überall gerne mit Leistung dahinter vernetzen wollen. Und wird es da nun auf privat ausgeweitet, muss unabdingbar jedes Tun und Handeln des Einzelnen überwacht werden.
Wenn nicht, haftet weiterhin der, der Netzwerke zur Verfügung stellt.

Daher wenn = dann ........ ein großes Hintertürchen zur kompletten Überwachung
 
@Kruemelmonster: kein Problem. Gastzugang der Fritzbox anschalten. Protokolliereung einschalten und per Email zuschicken lassen. Der Kunde sollte eine Nutzungsvereinbarung unterschreiben und in der Box der Hacken bei nur Email und Surfen aktiviert werden. So zumindest machen wir das bei uns im Hotel und haben damit keine Probleme und sind auf der sicheren Seite da wir immer einen Nachweis haben und die Daten der Gäste eh vorliegen. Durch das Surfen und Email können auch keine Downloads getätigt werden was ganz wichtig ist, vor allem bei Privatanbietern wo die Nutzungsvereinbarung entfällt. Bei Speedport und co kann man sogar einfach den Hotspot einschalten und die Telekom haftet da es ein separates Netzwerk ist. Gilt auch bei KabelDeutschland oder Vodafone. Im Herbst werden wir ja dann sehen wie man dann verfahren muss.
 
@Aerith: hm naja...aber es gilt ja immer noch das Prinzip "Im Zweifel für den Angeklagten", was so viel das wenn es unklar ist ob ich es nun war oder nicht, ich nicht dafür verurteilt werden darf. oder in dem Falle nicht?
 
@legalxpuser: Genau das gilt in einer solchen Klage eben NICHT.
Das ist ja das perverse.

DU als user bist der Gelackmeierte, denn die haben das Log deiner IP und damit den Beweis. Du musst den Gegenbeweis bringen der ihren zunichte macht.
 
@Aerith: naja ...das Problem daran ist ja auch noch imnmer das es keine richtige "Gegenwehr" gibt. Wenn so eine Abmahnung ins Haus flatttert dann heißt diese Gegenwehr eben einfach nicht zu reagieren, geschweige denn zu zahlen. Viele machen das leider noch immer viel zu oft aus Angst. So haben die Anwälte natürlich leichtes Spiel. Einfach nicht zahlen dann hätte sich das schon lange erledigt.
 
@legalxpuser: < naja ...das Problem daran ist ja auch noch imnmer das es keine richtige "Gegenwehr" gibt.>

1. Wenn DU hochgeladen hast, gibt es auch keine Gegenwehr.
2. Wenn DU dich in Tauschbörsen anmeldest und runter und hoch lädst, gibt es keine Gegenwehr.

Ich wiederhole, du loggst dich nachvollziehbar ein, schon via Internet.

Es hilft dir bei diesen Sachen nichts .........

Wenn du nur runter lädst, streamst, kannst du dich sehr wohl wehren. Einfach schon mit Nichtbeachtung eines Abmahners, denn dann muss der belegen, zweifelsfrei, deine IP und wozu er dazu deine Adresse hat, wie er sich diese beschafft hat.
Genau das ist nämlich die Frage, woher der deine Adresse hat, via einer IP ........... Eine Adressenbeschaffung dazu, muss dann auf unlauteren Wege stattgefunden haben, womit man alles schon in berechtigte Zweifel ziehen kann, auch die IP-Adresse schon in sich, denn die, kann man sich auch schnitzen, bis es passt.

Anders sieht es aus, wenn du dich dazu irgendwo mit Realnamen einloggst, brauchst du dazu auch noch ein Programmchen, bist du schon in einer P2P-Tauschbörse, bzw. auf Fangseiten gelandet. Letzteres auf Pornoseiten beliebt, der eine Fall ist noch gar nicht lange her, fürs anschauen abgemahnt.

Daher schmunzel ich immer, wenn ich von Abmahnpost irgendwo lese, denn dann haben die sich namentlich angemeldet. Alles andere wäre eine illegale Beschaffung von Adressdaten und ist strafbar.

zu 1. und 2. habe ich noch nie gehört, das die Kripo/Staatsanwaltschaft dann die Daten, denen strafbares Handeln nachgewiesen wurde, an Abmahnanwälte weitergibt :-). Ne, du, da kommt die Kripo vorbei.

Daher Augen auf bei Tauschbörsen, da ist man angemeldet und nur der Rechteinhaber von irgendwas, braucht da nur etwas zu tauschen und rummst, gibt es wieder Einnahme. Es gab etlicher solcher Fangseiten. Dazukommend, dann wird nämlich in solchen Abmahnbriefen mit der Einschaltung der Staatsanwaltschaft gedroht.
Daher sich genau dann überlegen, wo man angemeldet war und sich dann sehr genau die Seitenbetreiber anschauen und nach den Betreibern mal suchen gehen ;-) Es ist halt ein sehr großes Geschäft.
 
@legalxpuser: Es gibt keine Gegenwehr. Du nutzt zB Torrent und deine IP wird geloggt.

BÄM. Headshot. Game over.

Alles was du jetzt tun kannst ist zu pokern (nicht reagieren) da nur ein sehr kleiner Teil (5-10%) auch wirklich verklagt werden und zu schauen ob es nach 4.5 jahren verjährt oder dich vergleichen.

Kommts zur Klage bist du geliefert. Ende.

Einzige Ausnahme wären offensichtliche Dinge wie "Zu der Zeit im Urlaub gewesen, keiner zuhaus -> Rechnungen vom Hotel die das belegen etc".
 
@Aerith: die klagen nicht...also jedenfalls meistens. Ansonsten sieht man sich vor Gericht…dann kommts hart auf hart..und dann hätte ICH als User den längeren Atem. Das weiß ich!
 
@legalxpuser: Richtig, es ist selten. Aus den Statistiken würde ich schätzen das Klagerisiko liegt ungefähr zwischen 5-10%.

Nein, hättest du nicht, da deine Klage innerhalb von 15 Minuten via fliegendem Gerichtsstand abgehakt wird. Aber träum ruhig weiter.
 
@Aerith: Gott sei Dank gibt es ja noch sowas wie Berufung, Revision usw..
 
@legalxpuser: Wenn du die Verfahren verlierst (und das ist SEHR wahrscheinlich) wäre es wesentlich billiger gewesen einfach zu zahlen. :D
 
@legalxpuser: <Es würde ja dann von nun an das Argument gelten das jemand anders über meinen Zugang die Inhalte hochgeladen hat, und schon hätte sich das erledigt mit den Abmahnungen. richtig?>

welche Abmahnungen ....... tstststs

Vielleicht sollten wir alle mal bis Herbst abwarten, was da wirklich rauskommt. Denn es geht hier vorrangig um Hot-Spots, deren Betreiber wie Provider gestellt werden wollen, also keine Haftung mehr für die Nutzer daraus tragen wollen. Verständlich übrigens!

Aber, wie sieht das privat aus, denn eines nicht dabei vergessen, für strafbare Handlungen trägt man die Verantwortung, auch wenn es dann andere machen. Der Beweis, dass man es dann nicht war, wird so noch schwieriger, fast unmöglich.

Dazu kommt aber nun noch etwas anderes, nehmen wir mal Win10 und die Cloud :-) ....... hier soll eine Echtzeitüberwachung des Uploads erfolgen, hinsichtlich illegalem Materials.
Und genau hier haben wir ein übles Hintertürchen. Denn, wenn die Störerhaftung wirklich komplett weg fällt, auch privat, wie soll dann noch illegales und auch strafbares Verhalten eines Nutzers herausgefiltert werden ........ bei offenen WLANs wird das nicht so einfach.

Rummms, da haben wir das üble Hintertürchen, denn bei allem offen, für jeden, muss jeder User unabdingbar vom OS schon her gescannt werden, verfolgbar mit Kennung des Gerätes. Nochmals Rumms.

Daher Abmahnungen sind dazu dann nur noch Pillepalle, denn was geschieht, wenn man selbst so dusselig war und macht nun sein WLAN frei für andere und da setzt z.B. jemand bestimmtes Bildmaterial ins Netz, über deine IP, oder ein Terrorist verabredet sich über dein WLAN-Zugang zur strafbaren Handlung ........... uiiiihhhhh ......... wie schnell da wohl der PC weg ist und du in U-Haft sitzt.

Daher, nicht frohlocken und erstmal abwarten, was wirklich im Herbst kommt. Wenn wirklich die Möglichkeit kommt, alles frei zu machen, in der Verantwortung eines selbst, muss unabdingbar auch jeder PC, mobile Geräte zuzuordnen sein, personenbezogen, verfolgbar.
Dazu auch bedenken, an allen Tor-Verschleierungen ist man auch dran, die auszuhebeln.

Daher so lustig ist das nicht, was da so kommt.
 
@Kruemelmonster: ich weiß garnicht was du so lange Texte schreibst^^ Es ist doch ganz einfach. Wenn du nen Hotspot anbietest bist du keine Privatperson mehr sondern Anbieter. Als Anbieter kann ich in der Fritzbox eine protokollierung einschalten die die Daten des Kunden speichert um so bei einem Missbrauch zu beweisen das ich es nicht war. Hier bist du sogar dazu verpflicht wie ein Händler diesen Nachweis aufzuheben welchen du dir aber automatisch per Email zuschicken lassen kannst von der Box. Bei bereitgestellten Routern deines Anbieters übernimmt das sogar der Anbieter für dich und du hast 0 Arbeit.
 
@lurchie: <ich weiß garnicht was du so lange Texte schreibst^^>

kommt halt so, ganz automatisch :-)

Nochmals, Achtung: derzeit wollen es genau die gewerblichen, einen generellen Freibrief.

Was man aber so derzeit will, keine Störerhaftung mehr für alle und das geht gar nicht, wenn man z.B. der "Störer" ist, oder jemanden als Störer Zugang gewährt. Aber, wir müssen halt warten bis zum Herbst, was dann die Gesetzesänderung aussagt.

Wäre natürlich fein, wenn es keine Störerhaftung mehr gäbe, aber ich glaube mal, dann kannst du viele einsperren und hiermit meine ich noch nicht einmal U-Haft ;-)
 
Hahaha, sage ich nur. Wer sammelt den heute noch Musik ? Es gibt so viel
günstige Streamangebote wo ich jeder Zeit mir meine Musik anhören kann. In
Playlisten stelle ich mir meine Songs zusammen und brauche nix irgendwo abzulegen.
Da ist es absolut von Vorteil wenn man freie Netze nutzen kann und nicht
irgendeine Flat bezahlen soll. Von daher "Freies WLAN für Deutschland"
oder FWFD ;-)
 
@Mocky: Günstig ist halt nicht kostenfrei.
 
@crmsnrzl: Diese "alles muss umsonst sein" Mentalität ist zum kotzen!
 
@Mocky: ist mir auch aufgefallen, seitdem ich napster habe sammel ich auch nix mehr.
 
@Mocky: Von einigen wenigen Künstlern, ja. Im Normalfall habe ich davon dann aber auch die CD.
Zu meinem Musikverhalten, ja, dass hat sich in letzter Zeit sehr deutlich geändert. Seit Windows 10 läuft bei mir fast rund um die Uhr eine Internet-Radio App, die wenige Werbung darin stört mich nicht.
 
@Mocky: FLAC auf meiner Platte or bust. Ich bin da halt etwas altmodisch.
 
@Aerith: Ich nutze auch beides. Gute Musik wird gekauft, und nebenbei Groove Music zum berieseln lassen.
 
@Bautz: Das stimmt, zum nebenher berieseln reichen 192Kbit alle mal aus.
 
@Aerith: Groove streamt mit 320KBit, wenn die Leitung das hergibt. 192 höre ich auch beim nebenbei hören einen unterschied. 256 finde ich dann ok, zu 320 ist nicht mehr viel unterschied. Das ändert sich natürlich wenn man mehr als 2000€ für eine Box ausgibt.
 
@Mocky: Ich sammel, denn ich möchte meine Musik jederzeit und überall hören ohne Exorbitante Preise für Flats oder große Volumen zu zahlen. Und wenn der Empfang bescheiden ist, habe ich eh nix davon. Und Speicherkarten funktionieren immer noch zuverlässiger und billiger als das Netz.
 
@Mocky: Gibt's schon längst und nennt sich Freifunk (freifunk.net).
 
Mir tun die Abmahnanwälte echt leid. Was machen die jetzt? Ich glaube, ich werde die Tafel unterstützen. Niemand soll in Deutschland Hunger erleiden... :'(
 
@EffEll: Wieso das? Die meisten (alle?) Abmahnanwälte lebten doch vorher schon lediglich von der Dummheit und/oder Unwissenheit ihrer Opfer. Daran ändert sich auch mit Abschaffung der Störerhaftung nichts.
 
@crmsnrzl: Nur mal so ein Gedankengang,
die Störhaftung ist ja nicht dazu geschaffen worden um Urheberechtsverstöße zu Ahnden, hat also nichts mit "Dummheit" der Betroffenen zu tun, das hat sich nur aus dem Gesetz (erleichternd) ergeben.
Die Störhaftung ist so etwas wie Sippenhaft, das ohne das der Anschlussinhaber einen Rechtsverstoß begangen hat dieser trotzdem dafür in Haftung genommen werden >kann<.
Die Urheberrechtsverletzung als Straftat bleibt erhalten, in Zukunft müssen sich die Abmahnanwälte nur mehr Mühe geben, zu ermitteln wer die Straftat begangen hat, als den einfachen Weg zu beschreiten den Anschlussinhaber Pauschal in Regress zu nehmen, ohne die Tat ihn wirklich nachweisen zu müssen.
 
@Kribs: Genau das können sie aber theoretisch nicht. Wenn mein WLAN offen ist, kann es jeder meiner Nachbarn sein. Die Anwälte werden aber nur bis zur IP meines Anschlusses kommen. Alles danach ist schlicht und ergreifend nicht verifizierbar.

Da aber ich BEWEISEN müsste das ich unschuldig bin (was ich nicht kann) wird dem geschmierten Richter die Aussage "mein WLAN ist offen" garantiert nicht genügen.

In Summe: Es bleibt bei Abmahnung alles beim Alten. Auch die Gerichtsprozesse werden sicher genauso durchgewunken werden wie immer.
 
@Aerith: Hast Recht, Leider, aber:
Es gibt Router die ein Protokoll führen können (optional ?) welsche Geräte wann über welches Interface zu wen zugriff genommen haben.
Dann braucht es nur noch einen Richter der das als Beweis anerkennt und man ist "raus".
Da das fälschen einer Mac-Adresse fast Kinderkram ist wird's für die Anwälte Schwierig, aber dann "müsste" in Zweifel für den Beklagen eintreten, "Unschuldig bis zum Beweis des gegenteils".

Wie immer gilt auch in diesen Fall, "Recht haben und Kriegen" sind mitunter unvereinbar oder Teuer.
 
@Aerith: Jedes Ger
 
@Ice-Tee: Jedes Gerät hat eine MAC-Adresse, auch Smartphones. Es ist einfach nur aufwändiger diese direkt zuzuordnen. Doch sind durch verschiedene Maßnahmen die Zuordnung nach mehrfacher Auffälligkeit auch diese zu lokalisieren und somit auch der Verursacher direkt haftbar. Das wird zwar nicht immer gelingen, aber zu 30% realisierbar. Ist dann nur noch eine Frage der Zeit.
 
@Ice-Tee: Kommst du an die mac Adresse eines hinter einem router hängenden Gerätes überhaupt so ohne weiteres heran?
 
@Kribs: Die meisten Abmahnanwälte spekulieren darauf, dass die Abgemahnten aus angst einfach zahlen. -> Dummheit/Unwissenheit des Opfers

Das Prinzip fahren die weiter, auch ohne Störerhaftung.
 
@crmsnrzl: Da hilft wenn nur Aufklärung, ob die ankommt oder angenommen wird liegt dann an jeden selbst, aber eine "gute" Rechtsberatung z.B. vom Verbraucherschutz (ca. 50-70 Euro) dürfte da Klarheit bringen.
 
@Kribs: <Die Urheberrechtsverletzung als Straftat bleibt erhalten, in Zukunft müssen sich die Abmahnanwälte nur mehr Mühe geben, zu ermitteln wer die Straftat begangen hat>

1. So, auch hier müssen wir mal wieder anfangen zu trennen, was eine Straftat ist. Ich komme dazu noch einmal auf früher, Videomitschnitte, Musikmitschnitte war privat alles erlaubt. Wer ist aber mit Mp3, avi, mp4 ins Visier gekommen, die, die nur geschaut haben, oder zugehört haben, ganz privat. Und Rechtlich, hat sich nur eines geändert, man darf streamen und downloaden aus legalen Quellen, nicht aus illegalen Quellen. Genau letzteres muss der User beurteilen.

2. Die Uploader sind dagegen etwas ganz anderes, die stellen bewusst etwas ins Netz, wozu sie auch wissen, dass sie dazu kein Recht haben.

3. Dazu haben wir noch etwas Drittes, die Tauschbörsen, P2P, wo der Downloader selbst zum Uploader verkommt, teilweise wissend, teilweise unwissend.

Gegen 2 wird heftig vorgegangen, sind aber meistens schwer zu kriegen. Gegen 3 ist schon einfacher, da sie sich in der regel einlocken müssen. Zu 1, sage ich jetzt nichts, nur, die wollte man haben. :-)

So, und nun müssen wir erst jetzt mit der Störerhaftung kommen, eben wegen 2 und 3 und das kann nie bei privat entfallen. Der private Eigentümer wird immer haften, denn wir haben dazu noch eines, das WLAN-Netz hat jeder Inhaber vor unbefugten Zugriff zu schützen, selbst vor Hackern. Bisher haftet der Inhaber hier uneingeschränkt.

Nun soll es aufgehoben werden, angetrieben durch gewerbliche Nutzer, die sowieso die Haftung abgeben an die, die sich einlocken in das freigegebene Wlan-Netz.
Dazu haben wir Win10, die komplette Vernetzung, mit allen.
Nur weiterhin, der Anschlussinhaber wird weiter dafür haften, wenn über seine IP-Adresse illegales verbreitet wird. Gehen wir jetzt einen Schritt weiter, für die, die sich in freie Wlan-Netze einlocken, entfällt die Störerhaftung, haftet der Inhaber dann sogar noch schneller ....... für andere, ohne Ausrede.

Kommt jetzt aber die richtige Betrachtungsweise dazu und man kann aber über das OS des Gerätes, womit der Störer in andere Netze geht, die genaue Kennung ermittelt werden, hat es sich tatsächlich mit der Störerhaftung, denn dann hat man so oder so den Störer zweifelsfrei. Dann, ja dann, könnte man tatsächlich das Gesetz in die Tonne kicken.
 
@Kruemelmonster: Grundsätzlich tritt die Störhaftung >auf Antrag< dann ein, wenn ein nicht zu ermittelnder Dritter über den Anschluss einen Rechtsverstoß begeht, wofür der Anschlussinhaber (Störer) stellvertreten in Regress genommen wird.

Das Lizenzfreie zur Verfügung stellen, eines Urheberrechtlich Geschützen Werkes, stellt eine auf Antrag >Strafbare< Urheberechtsverletzung dar!

Das Lizenzfreie aneignen (z.B. Download), eines solchen Werkes, ist zwar per Gesetzes Definition keine Straftat, stellt aber das erschleichen von Leistungen da, das Zivilrechtlich vom Urheberechtsinhaber in Form von Schadensersatz eingeklagt werden >kann<, aber nicht wird weil nur der Einmalige Wert berechnet wird (zu geringe Summe).

Das Recht auf die Privatkopie (UrhG § 53) bleibt erhalten, nur das erstellen einer solchen Kopie wurde eingeschränkt/erschwert (UrhG § 93).

Fallbeispiel >nicht abschließend Höchst-Richterlich beurteilt<:
Während eine Kopiergeschützte DVD nicht mitels Technischen Umgehens Vervielfältigt werden "darf" (aufheben des Kopierschutzes), stell das abnehmen des Video und Tonsignals am Ausgang des Players keinen Verstoß nach UrhG § 93 dar.

Das zur Verfügung stellen an Dritte, auch unwissentlich, wäre dann wieder eine Straftat.
 
@Kribs: <Das zur Verfügung stellen an Dritte, auch unwissentlich, wäre dann wieder eine Straftat.>

Daher bin ich auf 1., der so pöhse ganz normale User, nicht weiter eingegangen. Du hast es schon richtig dargestellt, es hat sich quasi nichts zu früher geändert. Dazukommend eben, der Schaden, 99 cent z.B. für einen Titel, wäre die Schadenssumme.

Nun kommt aber was, was vielen wohl noch nicht bewusst ist, offene Netzwerke, offener Puti, offenes WLAN, Cloud noch dazu, usw. usw.
Zum einen kann jeder einem dann was unterjubeln, hochladen unter seiner IP, Zugriffe auf den PC erlangen, oder einfach auf die Cloud zugreifen.

Gehen wir nun weiter, man hat legal erworbene Musik usw. auf dem PC. Schon alleinig durch offene Systeme verkommt man zur Verfügungstellung von Daten zur Verbreitung. Via Cloud noch besser und via WLan kann jeder dann uploaden. Alles ganz unwissentlich.

Alles nur auf Antrag verfolgbar, wie du richtig anmerkst, aber es kommt ja dazu noch besser, auch MS scannt, um auch den Upload von illegalen Zeugs zu unterbinden und kann/darf Erfahrenes weitergeben an Dritte, auch an die Staatsanwaltschaften, womit man den "Antrag" hat.

Was das alles bei offenen Systemen, Vernetzung untereinander, offenes WLAN dann bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen, der "gläserne Mensch" ist da noch harmlos gegen, auch mit einen Bein gleich vorm Kadi, nein, es sind dann schon zwei Beine und das noch voll unwissentlich.

So schön wie eine Vernetzung klingt, speziell im Mobilen Bereiche, dazu auch noch freies WLan überall, genauso "gefährlich" ist es aber. Die Streichung der Störerhaftung klingt da irgendwie nach Verhöhnung obendrauf. Denn haften tut weiterhin der private Anschlussinhaber, genauso wie der PC-Inhaber.

Daher so offen alles = soooo guuuut = sehr fraglich.
 
Das wird "stärbööön" geschrieben!
 
Ich mach dann auch ein freies Netzwerk auf. SSID: It hurts when IP
 
Die Musikindustrie! Immer besorgt um die Kreativen! Damit sie eine Sorge weniger haben hier meine Songs, kostenlos zum anhören, teilweise auch runterladen und erfolgreich an der Musikindustrie vorbei geschmuggelt... https://soundcloud.com/rainer-escheberg
 
@DioGenes: Dank der GEMA-Vermutung musst Du aber erst beweisen, dass das Hören nicht Abgabepflichtig ist. Also nicht die GEMA muss es beweisen, sondern Du als Autor!
 
@Kobold-HH: Bin bei der GEMA wieder ausgetreten. Läuft zwar nicht unter CC-Lizenz, ist aber mein geistiges Eigentum, mit dem ich machen kann, was ich will. Ich muss, Gottseidank, nix und niemand beweisen...
 
@DioGenes: So gerne ich Dir Recht geben möchte, doch ich glaube Du nutzt hier den gesunden Menschenverstand. Die GEMA-Vermutung hingegen tut dies nicht und auch als NICHT-GEMA-Mitglied musst Du sehr wohl nachweisen, dass Du hier keine Abgaben leisten musst. "GEMA-Vermutung" ist ein juristisches Meisterstück der Lobbyarbeit und kaufbaren Gesetzte!
 
@Kobold-HH: Aber der Künstler leistet doch keine Abgaben, wenn dann doch der Nutzer, sprich Veranstalter etc. Und auch nur dann, wenn die Stücke öffentlich aufgeführt werden.
 
@DioGenes: Ja, das stimmt. Aber die GEMA nennt Kinder am Lagerfeuer ja auch "öffentliche Aufführung". Und Musik im Web "öffentlich" zugänglich zu machen ist für das krude Weltbild der GEMA sicher auch Abgabepflichtig.
 
@Kobold-HH: Aber doch nur wenn ich bei der GEMA gemeldet wäre...
 
@DioGenes: http://www.internet-law.de/2011/11/die-gema-vermutung.html
 
@Kobold-HH: "Die Rechtsprechung geht seit Jahrzehnten davon aus, dass bei der öffentlichen Wiedergabe und Aufführung von Musik eine tatsächliche Vermutung dafür spricht, dass die GEMA als größte Verwertungsgesellschaft berechtigt ist, die Rechte aller Berechtigten wahrzunehmen." Also noch mal, der Verwerter, also Veranstalter etc. muss gegenüber der GEMA nachweisen, dass er GEMA-freie Sachen spielt um nichts zu bezahlen. Der Kreative ist da außen vor. Und wenn ich NICHT bei der GEMA bin und jemand meine Sachen ÖFFENTLICH aufführt, dann muss er mich natürlich vorher fragen ob er das darf. Der Veranstalter teilt dann der GEMA mit, dass die Sachen die aufgeführt werden nicht von der GEMA betreut, vertreten, was auch immer werden. So. Punkt. Ich bin nicht bei der GEMA und somit kann man getrost meine Stücke überall, auch öffentlich, aufführen, dazu müsste man nur mich fragen, bzw. habe ich durch das online stellen ja quasi schon meine Einwilligung dazu gegeben. Die Rechte sind trotzdem immer noch vollumfänglich bei mir, dem Autor. Nur Geld darf kein anderer ohne mein Einverständnis damit verdienen. Die ganzen Independent Musik-Plattformen, Internetradios etc. fragen oftmals explizit vorher den Künstler an, ob er bei einer Verwertungsgesellschaft gemeldet ist oder nicht. Oftmals ist es so, dass wenn ja, er/sie seine Musik dann dort gar nicht einstellen darf. Es gibt auch genügend Projekte, wo extra darauf verwiesen wird, dass nur GEMA-freie Stücke verwendet werden. Und wenn der/diejenige bei der GEMA gemeldet ist, kann er/sie an dem Projekt eben schlicht nicht teilnehmen...
 
@DioGenes: Kann ich deine Songs auf meiner Webseite hochladen und zum Download anbieten?
 
@crmsnrzl: Hi, Nein, wer die hören will sollte schon auf "meine" Seiten gehen. Sorry. Und was heißt, zum Download anbieten? Gegen Gebühr oder was?
 
@DioGenes: Ich biete niemanden gar nix an. War nur auf die Reaktion gespannt.

scnr, ... heute ist Freitag
 
@crmsnrzl: Na ja, die Reaktion hätte ja dir ja wohl klar sein dürfen... ICH biete MEINE Songs zum Download an (und zum hören). Du kannst mit deinen Sachen machen, was du willst ;-) Ja, Freitag, und sogar der 13.
 
@DioGenes: Omfg, und ich bin ganze 5 Minuten im freien, quasi auf offener Straße, unterwegs gewesen. Was da alles hätte passieren können!!!
 
@crmsnrzl: Du hättest dir ja vielleicht Musik streamen können ;-)
 
Ab und zu müssen Firmen sterben um den Fortschritt voran zutreiben, jene Unternehmen wollen das natürlich nicht da die aktuelle einnahmepolitik so schön abzockerisch funktioniert und der fünfte Benz schon vorbestellt wurde.Ich persönlich bedauere sehr den Tod der Videotheken da damit auch ein sozialer Treffpunkt den Bach runtergegangen ist, aber VHS/DVD/BD sind tot.Schade für die alte Generation 50+ die nicht so versiert sind im Umgang mit PC/Netflix etc., aber Opfer muss es leider auch immer geben.Die ganzen Streamingangebote der Musikindustrie sind beschissen und nur auf deren Vorteil ausgelegt, solange das so ist guck ichlieber in meinen Musikordner und lache über Spotify etc.
 
@Ehrenfried: <Schade für die alte Generation 50+ die nicht so versiert sind im Umgang mit PC/Netflix etc.>

na na na, die sind mit allem noch aufgewachsen und kennen noch schneiden und mischen von Hand mit Recordern und da natürlich nur die guten Geräte.
Heute ist das alles einfacher, wird aber rechtlich beschnitten, was früher ganz legal war und sogar noch heute legal ist, aber via PC ........ oh Hilfe alles dann illegal, oder doch legal, ach schei*egal
 
@Ehrenfried: das mit den usern oberhalb 50.. überdenke das mal ein bisschen.

ich habe viele verwandte, bekannte, freunde, die oberhalb 60 , 70, 80 sind und auch handys mit whatsapp, audible, internetradio, etc. nutzen. ;-)
 
@talamon: Er kennt vermutlich ebenso viele die es nicht können. Bei Personen ab spätestens 60 kenne ich persönlich auch niemanden der mit "Computern" umgehen kann und ja ich meine die reine Bedienung!
 
@Shadow27374: da streiten sich die geister :-) bin ü50 und kenne eine menge ü50,60 die das alles super können, sogar besser als die jugend von heute :-) die meistens wie hier nur durch forums was zum laufen kriegen :-)
 
@Sir @ndy: Bei manchen der Kinder glaube ich das.^^
 
@Shadow27374:

wunder dich nicht, es ist eine Generation, die vieles noch selbst repariert hat, speziell auch Elektrogeräte, denn damals wurde nicht so schnell weggeworfen.

Zu "PCs" haben wir uns via C64 und Atari eingefummelt, mit selbst Basic einhämmern. Das waren noch Zeiten. Erste PCs mit Win3.1, dann Internetzugang, lahm kann man nicht mal sagen, ne Schnecke war schneller, mit ISDN sah man die Schnecke wenigstens noch von hinten. Viel mit Selbstaufbau von Systemen und Overclocking bis zum Abrauchen. Erst ab Sockel 370 bekam man dann wirklich Speed in die Kiste, speziell mit Dual-CPU. Danach habe ich mir nur einmal einen Fertig PC gekooft, alle anderen waren Selbstbauten, auch Serverumbauten zum Heimgebrauch, nur weil ich auf 4 direkte CPUs bestand.
Heute habe ich immer noch ein kleines Lager mit Ersatzteilen liegen, damit mich kein Abrauchen eines PCs wirklich verärgern kann. In der Regel stehen immer zwei Ersatz PCs herum.

Das ist die Generation um die 50 / 60, übrigens auch das weibliche Geschlecht so veranlagt, die auch selbst ihre Drucker reparieren, refillen usw.

Noch älter, also bei mir 10 + Jahre, kannst du recht haben. Die ich so kenne, wollen skypen mit ihren Enkeln, mit Freunden auf der Welt. Sich dazu noch informieren und ganz neu, TV schauen, weil viele kein Kabel haben.

Auch richtig, meine Generation, nahe 60, hat was gegen Smartphones, auch berechtigt. Wir kennen noch horrende Rechnungen. Wir lieben die bewährten Handys, klein, schmal, Klapp, Sliders, einfach zu bedienen und leicht selbst zu reparieren. Ich bevorzuge dazu Samsung, andere halt Siemens oder Nokia und wir gleichen uns da irgendwie alle, wir haben dazu Reserven liegen. Das überrascht immer wieder und immer das Gleiche, bei Ihhbääh, 1 Euro und läuft, bleibt liegen.

Wir sind halt eine andere Generation, von eben Eltern die sich als Kinder und Jugendliche und auch als Erwachsene, während des Krieges und danach durchbeißen mussten, denen nichts in den Schoss fiel. Daher wurde auch bei uns kein defektes Gerät entsorgt, sondern immer erst selbst versucht zu reparieren.
Meine Generation, mit "jungen"Eltern dahinter, also die Eltern nach dem Krieg geboren, sind wieder ganz anders, die haben nämlich das Wirtschaftswunder erlebt und eben die Wegwerfgesellschaft. So kann eine Generation, die heute gleich alt ist, ganz unterschiedlich sein.

Die nachfolgenden Generationen noch viel schlimmer, ein Anspruchsdenken durch wahnsinnige Technologie-Entwicklung.

Und ja, ich habe auch ein Smartphone, ist im Auto, als Navi verbaut, ohne Karte.

Ich weiß, "Papi, das ist kein Navi", das ist ein Smartphone, mit dem man ins Internet kann und spielen kann. Nein, geht nicht ins Internet, nur ins Weltall, ist also ein Navi, damit ich weiß, wie ich nach Hause komme.
Ich finde selbst solche Teile affig, aber schön in Großstädten, wenn man selbst Umwege erst fährt und das Navi funkt dann doch überraschend wieder, ist irgendwie schon belustigend. Noch lustiger, wenn man bemerkt, die vor ein fahrenden, fahren auch nach Navi, man sieht es so schön, wenn in Anker gestiegen wird, weil man nun jetzt links abbiegen soll .......... hurra ich liebe solche Technik.

So, auch mal wieder länger, aber ich finde, es erklärt mal vieles. Daher nicht so abwertend über Oldies, man muss denen es nicht immer so sagen, tut uns doch auch weh, oder auch nicht die Bohne.
Ich habe nur festgestellt, dass ich mich mit Jüngeren besser austauschen kann, gleiche Wellenlänge in vielen Gedankengängen, auch Argwohn gegen Win10, Auch z.B. per Android ins Banking, du lesen noch mal die Zustimmung in der App. Und die lesen dann und begreifen.
Mit tatsächlich 30/40 und auch 50 Jährigen ist da keine Diskussion sehr oft mehr möglich, ist denen dann zu kompliziert und nehmen alles einfach so hin.

Oder letztens, Gespräch mit einem Jura-Student, über Win10, auch dagegen eingestellt, eben wegen rechtlicher Bedenken. Aber er sagte auch, wie lange können wir uns dagegen wehren. Ich sagte nur, bis Win7 abgeschossen wird. Er nur, bingo, sagte schon mein Vater, Anwaltskanzlei, die selbst auch ihre PCs warten und aufbauen.

Und genauso erhalte ich mir den Glauben am Begreifen und ganz überraschend stelle ich dieses Begreifen doch immer wieder fest, ich finde das schön, speziell bei jüngeren Menschen.
 
@Ehrenfried: du hast nicht viel Ahnung von der Generation 50+ ..... die haben die Technik nämlich entwickelt, mit der ihr Youngster heute herumspielt :-P
 
Und jetzt noch die verbrecherische Haushaltsabgabe abschaffen und die Welt ist wieder in Ordnung.
 
@LastFrontier: nein
 
@0711: Doch. Bezahl dein blödes Fußball gefälligst selber.
 
@Aerith: mach ich, hab sky

Allerdings als Fußball einer der größten Kostenfaktor bei den öffentlich rechtlichen ist...
 
Klar, wird es immer ein paar schwarze Schafe geben, die das nun ausnutzen werden, doch ich bin fest davon überzeugt, dass die Musik-Industrie diese Ausfälle nicht einmal bemerken wird. Viel bemerkbarer werden sich die nun fehlenden Einnahmen aus Urbeherrechtsklagen, die durch die Störerhaftung überhaupt erst möglich waren, machen.
 
@Der_da: völlig egal, die nächste Statistik mit den verlusten die, diese Entscheidung herbeiführen wird liegt bestimmt schon in der Schublade
 
Ein Geschäftsmodell bzw. Vertrieb zu sichern ist Sache des Verwerters und nicht der Gesellschaft oder der Politik. Sollen diese "Kreativen" mal etwas kreativ werden und selber Methoden entwickeln dies zu bewerkstelligen. Oder soll ich demnächst als Maschinenbauer auch mein eigenes Unvermögen zu marktreifen Preisen meine Maschinen an den Mann zu bringen von der Politik ein Förderprogramm oder ein Kaufzwang durchsetzen lassen? Wo leben wir? Ich dachte in einer freien Marktwirtschaft, sprich dann sollen sie auch so frei sein und selber ihre Geschäfte zu tätigen. Wenn man so Ausreden wie Raubkopien erst ernst nimmt, dann öffnet man Tür und Tor für Scharlatane in Anzügen.
 
Wenn ich das schon lese "Störerhaftung" ... dann müsste man bei einem Diebstahl, bei dem der "Dieb" nicht ermittelt werden kann, den Geschädigten in die Verantwortung nehmen. Wieso nimmt der sein Handy, Geld oder sonstigen "Gestände von Wert" auch mit außer Haus, statt sie sicher im Safe oder bei der Bank zu belassen. Da müssen andere ja zugreifen!

Gut, es wird in dem Fall kein Dritter geschädigt aber grundsätzlich vergleichbar. Kriminelle werden quasi aufgefordert, kriminelle Sachen zu tun und wenn der Verantwortliche nicht ermittelt werden kann, muss halt irgendwer anders bezahlen.

Begrüße die Abschaffung, glaube aber nicht, dass das Thema damit abgeschlossen ist. Dafür haben unsere Politiker schlicht zuwenig Rückgrat und zu viel Interesse an gut bezahlten Berater-Posten.
 
"Kann nicht wenigstens einmal auch jemand an die Kinder denken?"
 
@e-foolution: haben wir doch schon!
siehe @[09] ;-)
 
Gerade von der Musikindustrie ist das irgendwie SUPER unglaubwürdig.

Musik ist aufgrund der kleinen Dateigrößen sehr bequem von selbst lahmarschigen 50KB/s Filehostern zu saugen.
 
@Aerith: ja, allerdings ist die über die globale Suche z.B. bei eMule wesentlich leichter auffindbar.
 
@Link: eMule stammt selber aus der Zeit der Musikindustrien.^^
 
@Shadow27374: ja und? Gibt es einen besseren Ansatz für Filesharing als ein dezentralisiertes Netzwerk, in dem niemand nach belieben irgendwelche Dateien löschen kann und welches völlig unabhängig von irgendwelchen Servern funktioniert? IMHO nicht (was natürlich nicht heißen soll, dass eMule nicht verbesserungsfähig wäre).
 
@Link: Du bist dann dafür aber auch viel leichter auffindbar ;)
 
@wertzuiop123: wenn die Störerhaftung wirklich weg sein sollte, kann das einem aber egal sein.
 
@Link: Heh, ich hab das Muli zwar irgendwo in einem "Stuff" Ordner drin, aber genutzt hab ich das sicher seit 10 Jahren nicht mehr. :D
 
"denkt man auch bzw. vor allem an die Sicherheit der Nutzer"
Na ist da nicht nett das die Mafia an die Sicherheit der Bürger denkt ?
 
Die GEMA-Mafia stirbt also - gibt doch tatsächlich noch gute News!
 
Tja, Musikindustrie = DDR = Planwirtschaft?

Wer etwas produziert, was niemand bestellt hat, der muss sich nicht wundern, dass es niemand kauft!
 
Gute Reise!
 
wusste gar nicht dass das in deutschland so ein großes thema ist - danke für den (auch sehr lustigen) artikel, wieder was gelernt.

die musikindustrie - irgendwie ja herzig wie sie sich windet und quengelt während sie langsam aber sicher nun selbst von der politik (die ja alles andere als modernisierungsfreudig ist im allgemeinen) ins aktuelle jahrtausend geschleift wird.
 
"Error 405 - Sie haben das Ende des Internets erreicht" kannte ich ja; aber das "Leersaugen des Internets" finde ich auch klasse.
 
@Nemo_G: Zu Zeiten, als jeder Computer noch ein Diskettenlaufwerk hatte, in das man Disketten mit dem aus heutiger Sicht unglaublichen Datenspeicher von 1,44 MB (!) schieben konnte, gab es mal ein herrliches Scherzprogramm, das einen aufforderte, zur Speicherung des Internets Diskette 1 von 234534455644566544457967324678 einzuschieben.
 
Unsere heutige Jugend ist die I-Net-Facebook-Streaming-Jugend. Das bedeutet, man konsumiert das, was man konsumieren möchte. Und nicht das, was einem auf den Tisch gegeben wird. Das war früher so und langsam müssen sich die "Kreativwirtschaftler" eben umstellen oder aussterben. TV - weg damit. GEZ - weg damit. Werbung - weg damit. Musik-CDs - weg damit. Usw, Win10... ;)

Man kann natürlich hingehen und künstlich Gesetze schaffen, um das, was die Leute eigentlich nicht wollen, durchzusetzen. Klar. Aber das ist quasi Erpressung. Warum muss ich nochmal auf jeden Fotokopierer ne Extra-Abgabe leisten? Ich hab noch nie etwas urheberrechtliches kopiert was ich nicht kopieren durfte.

Und wenn jetzt die Musikindustrie oder sonstige Mafiosis sich denken "hey, wir unterdrücken die Leute schon noch irgendwie", dann sei euch gesagt sein: ihr habt ein sinkendes Boot gewählt und niemand wird euch helfen wollen. So ist das, wenn man sich die eigenen Taschen vollstopft auf kosten anderer.
 
Mögen ab jetzt alle Abmahner verhungern!
Mir laufen jetzt noch die Tränen vor lauter Lachen!
 
Ich log mich doch nicht in einem Gast-WLAN ein mit dem Ziel Musik runterzuladen, das ist doch realitätsfremd.
 
Dass die Musikindustrie noch immer nicht geschnallt hat, dass sie mit einem zeitgemässen, dem Jahr 2016+ angepassten Modell um etliches mehr Geld machen könnte als sie es jetzt schon vom Konsumenten rauspresst, entzieht sich meinem Verständnis.
 
Immer dieses dümmliche Halbwissen. Die Störerhaftung kann und wird nicht abgeschafft werden. Dazu sollte man erstmal verstehen, was es damit überhaupt auf sich hat, bevor man so einen Unsinn in die Welt setzt.

Das einzige was abgeschafft werden soll, ist deren Anwendung auf Betreiber privater ungeschützter WLAN-Zugänge, indem man ihnen ebenfalls das sogenannte Providerprivileg zugesteht. Das ist ein kleiner Unterschied, reicht aber noch lange nicht aus, um endgültige Rechtssicherheit zu schaffen. Man lese hierzu folgenden offenen Brief: https://freifunk-goettingen.de/2016/05/1506/

Das rechtliche Konstrukt der Störerhaftung als solches hat es übrigens schon gegeben, da war an WLAN noch gar nicht zu denken.
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