DSL-Vectoring: Brüssel stoppt jetzt die Telekom-freundliche Regelung

Die Deutsche Telekom kann ihre Vorstellungen zum Ausbau ihrer DSL-Angebote dann wohl doch nicht so einfach durchsetzen, wie es aussah. Nachdem die Bundesnetzagentur den Plänen noch zustimmte, werden sie nun ausgerechnet von EU-Digitalkommissar Günther ... mehr... Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Telekommunikationsunternehmen Bildquelle: Telekom Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Telekommunikationsunternehmen Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Telekommunikationsunternehmen Telekom

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"Haben die vorgelegten Pläne negative Auswirkungen auf den Wettbewerb? Und bremsen sie womöglich den Aufbau einer zukunftsfähigen Glasfaser-Infrastruktur?" Ja und ja. Hat jetzt drei Sekunden statt drei Monaten gedauert.
 
@Shadow27374: Das ist Schwachsinn, denn wir reden hier ausschliesslich von ein paar Tausend Anschlüssen in der direkten Nachbarschaft eines Verteilerkastens, bundesweit.

Noch dazu ist Vectoring immernoch als Zwischenschritt in Richtung Glasfaser zu verstehen.

Vectoring schließt außerdem nicht aus das ein anderer Provider parallel dazu sein eigenes Netz, von mir aus auch aus Glasfaser ausbaut. Aber hey, das würde ja Geld kosten.

Die beste Lösung wäre immernoch, das der Staat ein Netz ausbaut und an alle Provider gleichberechtigt vermietet. Dadurch käme einiges an Baukosten wieder rein und solche Diskussionen wie hier entstünden gar nicht erst.
 
@xcsvxangelx: "Das ist Schwachsinn, denn wir reden hier ausschliesslich von ein paar Tausend Anschlüssen in der direkten Nachbarschaft eines Verteilerkastens, bundesweit."......

Noch, war bei den 1. DSL Anschlüßen nicht viel anders, 1km um den Kasten rum gab es DSL.
 
@xcsvxangelx: "Noch dazu ist Vectoring immernoch als Zwischenschritt in Richtung Glasfaser zu verstehen." Nein, es ist kein Zwischenschritt. Es führt daran vorbei. Der richtige nächste Schritt wäre Glasfaser zu verlegen. Das möchte die Telekom aber nicht alleine bezahlen müssen.
 
@Gispelmob: Was absolut verständlich ist wenn man bedenkt dass die Telekom die einzigen sind die ihre Leitungen an andere Anbieter vermieten müssen - ob sie wollen oder nicht.

Wenn RWE, Vodafone etc. irgendwo Glasfaser verlegen hat niemand anders Zugang zu der Leitung. Verlegt die Telekom Glasfaser sind die Leitungen innerhalb von kürzester Zeit mit 1&1, Osna-/Versa-/Whatever-Tel zugeballert weil die auf die Mindestlaufzeit gerechnet zwei Euro im monat günstiger sind (und anschliessend genau das gleiche kosten wie die Telekom).
 
@Triabolo: Das sind nicht die Leitungen der Telekom die bisher vermietet werden,dafür sind wir Arbeiten gegangen,die wurden mit Steuergeldern vom Staat bezahlt.Selbst die ältesten Kupferleitungen stammen noch aus der Zeit als die Telekom zu 100 % staatlich war. Und in den 90er jahren als in den neuen Bundesländern Glasfaser in ballungsgebieten verlegt wurde war es genau so.
 
@AndyB1: Dass die Telekom die alten Leitungen vermieten muss ist völlig okay da ansonsten ein Wettbewerb völlig unmöglich wäre. Die Telekom hat aber nicht 1995 mit der Privatisierung aufgehört Leitungen zu verlegen.

Mein Problem mit der aktuellen Situation ist aber ein ganz anderes. Wenn Vodafone Glasfaser verlegt ist man als Kunde dazu gezwungen zu Vodafone zu gehen um die Glasfaserleitung zu nutzen, da Vodafone niemandem Zugriff auf die Leitung gewähren muss.

Ist der verlegende aber nicht Vodafone (oder ein anderer Anbieter wie RWE etc.) sondern die Telekom dann hat man als Kunde freie Auswahl des Anbieters, da die Telekom als einziger(!) Anbieter gezwungen wird die Leitungen zu vermieten.

Wo soll nun der Anreiz für die Telekom sein die Infrastruktur auf Glasfaser umzustellen wenn sich daraus keinerlei Vorteil ergibt? Entweder muss die Telekom wie alle anderen behandelt werden wenn sie Glasfaserleitungen verlegen oder die Leitungen müssen zurück in öffentlich Hand. So wie es jetzt ist gibt es für die Telekom keinerlei Vorteil durch den Glasfaserausbau. Im Gegenteil, durch dadurch dass sie die Hybrid-Anschlüsse exklusiv anbieten können würden sie sich ins eigene Fleisch schneiden wenn sie die Leistung der Festznetze erhöhen.
 
@Gispelmob: Logischer Weise !
 
@xcsvxangelx: Das Märchen "Vectoring ist ein Zwischenschritt zur Glasfaser" wird von der Telekom vertreten, ist aber einfach falsch. Die Telekom will 6 Milliarden in den Ausbau von Vectoring stecken, gleichzeitig wird nur 1/3 aller Verteilerknoten mit Glasfaser angeschlossen, der Rest mit Kupfer. Das sind Angaben der Telekom selbst. Das bedeutet, dass viel Geld und Zeit in eine veraltete Technologie investiert wird, die langfristig für den Kunden vor allem nachteilig ist. Gleichzeitig wird die marktbeherrschende Stellung der Telekom gefestigt und Mitbewerber blockiert.
 
@Nunk-Junge: Dann spende doch mal was ;-)
 
@give: Er hat aber recht,was sie vorhaben ist totaler bullshit,logisch total daneben,wirtschaftlich darauf ausgelegt Maximal geld zu bekommen. Gespendet haben wir schon genug an steuergeldern,ich frage mich wie dumm einige eigentlich sind und das einfach so hinnehmen,die leitung die bisher verlegt sind wurden zu 100 % staatlich finanziert. Kupfer zu zeiten als es noch keine Telekom gab,und glasfaser ab den 90er jahren in großen ballungsgebieten bzw. neuen Bundesländern. Die haben 200 % gewinn gemacht damit,nix selber gezahlt aber dafür gebühren verlangt von uns.
 
@Shadow27374: Die EU hat es halt begriffen, das man mit Vectoring nicht die weißen Flecken schließen kann. Denn Vectoring bringt nur den was, die schon jetzt eine schnelle Leitung besitzen.

Außerdem hatte die BNA den Fehler gemacht, dass die DTAG diese Liste verwaltet. Dies bringt der DTAG auch einen Wettbewerbsvortiel ein, da sie genau weiß wer sich für welches Gebiet interessiert. Besser wäre es wenn das eine unabhängige Stelle übernimmt.
 
@basti2k: Immer wieder die gleiche Geschichte, dass Vectoring immer nur denen was bringt, die eh schon schnelles internet hätten. So ein Blödsinn. Wenn die Telekom ein Dorf mit Vectoring ausgerüstet wird, werden auch neue Verteilerkästen aufgestellt um eben die Strecken der Kupferleitungen zu verkürzen. Das ist die schnellste und billigste Methode. Versuch mal in einem Dorf jeden davon zu überzeugen, dass er einen Glasfaseranschluss gelegt bekommen soll und damit sein Garten oder die Einfahrt aufgerissen wird.
 
@FatEric: Wohne in einem 700 Seelen Dorf. Hier wurde vor ca. 4 Jahren Glasfaser verlegt, ohne Straße bzw. Gärten von irgendjemandem aufzureißen. Es geht auch ohne, wenn man die schon verlegten Röhre bzw. Schächte verwendet
 
@Voo86: Nicht jedes Dorf hat sowas, alte Dörfer schon zwei Mal nicht. Das ist ja das problem. Die Kupfer Leitungen sind bei uns z.B. einfach nur 1m tief in stark beschädigten Plastik Röhrchen im Dreck verbuddelt und es wurde der Gehweg drüber geteert. Wiederverwendbar ist da gar nichts mehr. Vor 100 Jahren hat man eben auch billig gebaut ;) Hab auch nicht schlecht gestaunt als ich beim Garten Pflügen und buddeln plötzlich meinen telefondraht unter den Stiefeln hatte.

Mittlerweile werden bei uns leerrohre verlegt wo irgendwann mal Glasfaser durch geblasen wird. Ob man die Teile mal wieder verwenden kann wenn was Neues kommt: Keine ahnung. Hauptsache billig.
 
@Cheeses:
Mittlerweile kann man auch eine dünne Spur in den Gehweg fräsen, in die dann eine Faser gelegt wird.
 
@Mixermachine: Das ist ja schön und gut, aber ich habe da ein paar Fragen und auch deine Methode löst das Hauptproblem nicht.
- Wie viel billiger ist das, im gegensatz zu klassischen Lösung? Das teure ist ja auch das Anschließen der Backbones mit genügend Power. Hilft ja nichts, wenn Glasfaser liegt, aber nur 30/5 Mbit/s angeboten werden, wie es manche städtische Unternehmen machen, weil die Anbindung vom Verteilerkasten nichts kann.
- Wie lange hält das? 20 Jahre? 40 Jahre? Kabel die nur wenige cm im Boden liegen, können deutlich leichter beschädigt werden.

Und das Hauptproblem... wie kommt das Kabel vom Gehsteig in die Wohnung. Auch hier braucht es eine genehmigung vom Hauseigentümer bzw. Grundstückseigner. Ich habe es hier erlebt, wie aufwendig das ist, die ganzen Genehmigungen einzuholen. Das dauert mitunter über ein Jahr!

Und das, was die Telekom machen will, geht ganz ohne Garten aufbuddeln, ohne teure Genehmigungsverfahren und schnell. Die wollen die Kuperstrecke zwischen Verteilerkasten und deiner Wohnung verkürzen um darüber irgendwann auch 500 Mbit/s zu übertragen.

Kabel macht es genau so. Die rüsten die bestehenden Netze auch nur auf. und mit Docsis 3 sind auch gigabit Geschwindigkeiten möglich. Ganz ohne Glasfaser.
 
@FatEric:
Wie funktioniert das mit dem Anschließen des Verteilerkastens mit Vectoring?
-> Glasfaser.

Der Schnitt in den Gehweg erspart den großen Kostenfaktor "Straße aufreisen".
Über die Haltbarkeit kann ich dir nichts sagen.
Es wird aber schon angewandt. Per Google gibts Infos.

Die 500 MBit/s hat der Techniker, wenn er am Verteiler sein Notebook anschließt.
Nach über 100 Metern geht die Geschwindigkeit stark nach unten.
Mitbewerber werden eingeschränkt (EU hat das bisherige Vektoring erst mal gekippt).

Wir in Deutschland sind gerade recht weit hinten dran.
Wir haben momentan die Möglichkeit, ein Netz zu etablieren, was uns viele Jahre dienen kann.
 
@Shadow27374: und wenn die Telekom Glasfaser ausbaut, behindert das wohl auch wieder den Wettbewerb. Denn die Telekom muss niemanden ins Glasfasernetz lassen. Eigentlich egal was die Telekom macht. Die Wettbewerber heulen, anstatt dass se selber mal ausbauen.
 
@FatEric: Ich bin froh von der Telekom weg zu sein.
 
@Shadow27374: und ich bin froh einen echten FTTH anschluss bei der Telekom zu haben. Aber habe auch gesehen, wie sinnlos es derzeit ist, FTTH in einer Stadt nachträglich zu verlegen. aber das will ja immer niemand hören.
 
@Shadow27374: Und ich bin froh wieder bei der Telekom zu sein. Und nun?
 
@picasso22: Nix, nun sind wir beide, zumindest was unsere Provider angeht, glücklich.
 
@Shadow27374: Ich war froh 20 Jahre Tkom Inet ohne ausfall zu haben aber da es egal bei wem mit syncronen Leitungen nicht vorwärts geht habe ich nach 20 Jahren Gekündigt und mir auf eigene Rechnung einen Syncronen GF Anschluß legen lassen, klar war das nicht billig aber so hat nun keiner der Provider mich als kunden und ich habe endlich eine 1000 Mbit Full Duplex anbindung ohne Datenbremse bambus Klausel etc, tja liebe ISPS noch bin ich einer von wenigen aber macht so weiter und euch schwimmen immer mehr kunden davon.
 
@FatEric: das selber mal ausbauen ist garnicht so leicht. Stell dir vor es klopfen 4 Unternehmen an deine Tür und alle wollen Glasfaser verlegen damit du schnelles Internet hast. D.h. die Straße muss 4 mal aufgerissen werden das 4 Glasfaserkabel verlegt werden können wovon der Kunde aber eigentlich nur eins will (oder keins). Im schlimmstern fall wollen in einem Ort mit 800 Einwohnern je 200 zu 4 Anbietern, dann wird gar kein Glasfaser verlegt weil es nicht rentabel ist. Der jetzige Zustand in Deutschland zwecks Ausbau funktioniert einfach nicht. Der Ausbau muss wie in anderen Ländern Staatlich erfolgen und jeder der die Leitung benutzen will muss sie mieten. So kommen auch wieder die Kosten rein und es kann schneller in den weiteren Ausbau gesetzt werden. Ich kann voll und ganz verstehen das die Telekom keine Lust hat Millionen/Milliarden in den Ausbau zu stecken nur um dann zu sehen das die Kunden zu billig 1und1 gehen für 20 Euo weil die die Kosten nicht am Hals haben und so günstiger arbeiten können. Mit der Vermietung könnte hier endlich mal nen echter Wettbewerb entstehen weil dann zählt nämlich die Leistung der Unternehmen und nicht wer das billigste Internet hat.
 
@lurchie: Das Problem bei der Sache ist leider der Staat. Es wäre ja kein Problem für die Telekom die Leitung auszubauen sofern diese die kompletten Kosten in die Miete für die andren Provider umlegen dürften, jedoch ist das staatlich gedeckelt sodass die Telekom die Leitungsmietpreise nicht selbst bestimmen kann und die Kosten nicht mehr herein kommen. Ebenso ist das leider mit den DSL Tarifen bei der Telekom diese sind vom Staat gezwungen höhere Preise anzubieten als die Konkurrenz...! Hierzu hatte ich letztens erst eine Diskussion mit einem nahen Verwandten welcher bei der Telekom als Projektleiter arbeitet... da ist mir einiges klar geworden wieso und weshalb das bei der Telekom läuft wie es läuft....
 
@FatEric: Die Telekom ist in Deutschland aber der wohl größte Konzern in dem Bereich, mit dem höchsten Budget und dem höchsten Markteinfluss. Mit so viel "Macht" geht auch ein gewisses Maß an Verantwortung einher. Die Telekom könnte die Netze problemlos ausbauen und dann von den Mitbewerbern (Andere Provider) normale Mietgebühren für die Nutzung der Leitungen verlangen - so wie es bisher auch ist. Somit würde die Telekom langfristig das Geld auch wieder reinholen...dort scheint man aber nur auf die kurzfristigen Bilanzen zu schauen und Deutschland weiter technisch im tiefsten Hinterland verweilen lassen zu wollen.
 
@Shadi: Du übersiehst, dass die Telekom lediglich einen vom Staat diktierten Mietpreis verlangen darf. Insofern ist es eben nicht lukrativ für die Telekom. Und mit langfristig würde ich vorsichtig sein, denn wenn die BNA mal wieder einen niedrigieren Mietpreis diktiert, wird aus langfristig nochlängerfristig.
 
@Redaktion Hatte Winfuture die ganze Zeit auf der Whitelist meines Adblockers. Eben seid Ihr runtergeflogen. Wenn man anfängt einen Artikel zu lesen und sich plötzlich formatfüllend ein "DSL Vergleichstest" über den Bildschirm legt, welcher nicht zu schließen ist und zusätzlich noch verhindert, das man den Rest des Artikels lesen kann - DANN . . . habt Ihr`s auch nicht anders verdient...;-). Werbung wäre echt kein Thema, wenn sie auf Websites nicht so schrottig integriert ist!
 
@MaxH: tjaja und gleichzeitig immer auf die adblocker schimpfen und man hätte ja keinen einfluss... seltsam das es andere seiten super hinbekommen...
 
@MaxH: Hmm bei mir ist der unter dem News Text. hab die "show acceptable ads" option von Adblock aktiviert, da ich es als annehmbaren Kompromiss empfinde.
 
Wettbewerb der sich selbst an keinem ausbau beteiligt ist unheimlich sinnvoll
 
Die Netzinfrastruktur gehört in Staatliche Hand und nicht in private. Wenn das nicht passiert wird es eine "never ending story" mit dem Netzausbau. Das ist zu mindestens meine Meinung dazu.
 
@Peacemaker: So ist es. Die Telekom gewinnt derzeit nicht umsonst über 80% der Ausschreibungen für den Breitbandausbau.
Während die Kabelanbieter neue Kabel verlegen müßen greift die Telekom auf ihre alten Kuperkabel zurück und unterbietet jeden Mitbewerber.
 
@Peacemaker: ja sehe ich auch so. der Staat bietet für sich kostendeckend die Infrastruktur für jedermann an, der dann wiederum seine Produkte dann in dem Netz anbieten kann. Der Staat wiederum steuert dann auch transparent und gleichmäßig den Ausbau, der sich wiederum aus den Einnahmen refinanziert.. ist meiner Meinung nach gleiches Thema beim Handynetz, ich komme vom Land und je nach dem ob man 500m rechts oder links vom Dorf steht hat man entweder T-Mobile oder Vodafone Netz.. super Sache..
 
@tkainz: Wenn der Staat lediglich "kostendeckend" das Netz anbietet, bleibt kein Raum mehr für weiteren Ausbau. Außerdem beweist der Staat immer wieder seine Unfähigkeit, solche Projekte zu realisieren und zu managen. Nein Danke.
 
@Peacemaker: Jede Infrastruktur sollte staatlich sein.
 
@Shadow27374: sehe ich auch so... auch die bahn hätte niemals privatisiert werden dürfen... muss sich keiner wundern das immer mehr autos auf den strassen sind, wenn es teurer und unflexibler ist, mit der bahn zu fahren...
 
@Maggus2k: gerade bei Bus und Bahn merkt man dies extrem! Da nehme ich für meine 35 Km Arbeitsweg (einfach) lieber das Auto das sind ca. 7,50 € Benzin am Tag (Hin + Rückweg) hierfür könnte ich mir gerade mal bis zu Km 17 mit der Bahn fahren und müsste dann Aussteigen... das 3 malige Umsteigen zwischen Bus und Bahn lasse ich mal außen vor ebenso das der Weg mit Bus und Bahn einfach über 2 Stunden dauern würde im Gegensatz zu den 25 Minuten mit dem Auto....
 
@SimpleAndEasy: bei mir das gleiche... bahn dauert 1,5std mit 2x umsteigen... 8,90? einfache strecke... mut auto sind es 25min bei ca 1? weniger... und dafür noch super flexibel und das deutlich luxeriöser...
 
@SimpleAndEasy: Den Zeitfaktor lasse ich mal gelten; ich selbst fahre auch extrem ungern mit öffentlichen. Aber 7,50 EUR für 70 km mit dem Auto zu rechnen ist die berühmte Milchmädchenrechnung. Ein Auto kostet halt nicht nur Sprit.
 
@hcs: Das Bahnticket würde 14 € täglich kosten (Hin + Rückfahrt) + jeweils 2x 2€ für den Bus (Bahncard und Verbundskarte lasse ich mal außen vor) so wäre ich bei 18 € am Tag und bei 300 (Steuerangabe) Arbeitstagen im Jahr sowie dem Differenzbetrag von 10,50 € komme ich auf 3150 € im Jahr hiervon kann ich Steuer, Versicherung und Instandhaltung für 2 Jahre zahlen!
 
@Maggus2k: Die Bahn war in Staatshand langsam und defizitär. Und billiger wars auch nicht wirklich. Der Wagenpark war veraltet und schrottreif, das Schienennetz war ein Flickenteppich. Das soll wirklich besser gewesen sein?
 
@iPeople: hab ich irgendwo geschrieben, dass es keine reformen hätte geben dürfen?
 
@Maggus2k: Aber eines geht nur, effektive Bahn oder in Staatshand. Staat konnte noch nie irgendwas gut Händeln.
 
@iPeople: du nennst das was jetzt aktuell ist, effektiv? Ohhhje...
 
@Maggus2k: Die Geschäftszahlen sind doch gut.
 
@iPeople: als würden die was über die qualität aussagen... die bahn ist ein monopolist, man ist also gezwungen wenn man bahn fahren "möchte"... aber wie immer bei dir, hauptsache mal deinen senf dazugegeben...
 
@Maggus2k: Wenn die Bahn so dermaßen schlecht ist, warum fahren dann Leute damit? Immer das selbe Gejammer.

Hä? Jeder kann ein EVU gründen und Bahnfahrten anbieten, was auch getan wird. Wo hat die Bahn Monopol? Ja, Senf dazugeben ist also nicht erwünscht? Weil Dir dann Deine Unwahrheiten bewusste werden, oder wie?
 
@iPeople: weil manche keine richtige Alternative haben (mangels parkplätzen zb) oder es auch kostenlos können... nur ein bruchteil fährt Bahn aus Überzeugung...

weil sie einfach wie immer nur dummes gelaber sind... würdest du das reden, könnte man meinen, dass du dich gerne reden hörst...
 
@iPeople: mach doch mal eine Gesellschaft auf die parallel zur bahn fährt... dann wirst du sehen wie einfach das ist ;)
 
@Maggus2k:
Aha, dummes Gelaber. Aber widerlegen kannst Du es nicht.

Eine Menge Unternehmen schaffen das offenbar.
Hier die Liste aller in D zugelassenen EVU auf deutschen Schienen, die nicht DB sind.
http://www.eba.bund.de/DE/HauptNavi/FahrzeugeBetrieb/EVU/EVUregister/evuregister_node.html

aber wahrscheinlich ist das auch alles Dumm und die Tabelle habe ich schnell selbst geschrieben, stimmts? Meine Fresse, dass immer die das Maul am meisten aufreißen, die von nichts ne Ahnung haben.
 
@iPeople: ebenfalls typisch für dich: man soricht eine thematik an und kommt ganz wo anders raus... Die bahn im jetzigen zustand ist dreck und wäre in eine fähigen und reformierten staatlichen hand deutlich besser, basta... da kannste jetzt wieder weinen wie du möchtest... ein aktien dotiertes unternehmen kann einfach nicht ordentlich investieren... und nun setz dich wieder in die verdreckte, stinkende, sau teure und verspätete bahn und freu dich drüber das du für 20km 8? und 1,5std gebraucht hast...
 
@Maggus2k: Soviel dazu ;)
 
@iPeople: wegen so nervensägen wie dir hab ich mich hier mal meine Account löschen lassen... immer und überall einfach nur nervig sein... zum glück hab ich mich damit abgefunden dass das netz voll mit trollen ist, die sich leider im netz nur profilieren können... eigentlich sollte ich nur Mitleid haben...
 
@Shadow27374: ne lass mal, ich habe keine Lust in einer zerfallenden Infrastruktur zu leben. Man schaue sich nur die Straßen in Berlin an, grottig, teils nur noch mit SUV befahrbar.
 
@Peacemaker: Du bist vermutlich zu jung um Dich an die Teit zu erinnern, als das noch so war. 24 Pfennig / Minute für Festnetz und Datenkommunikation nur mit amtlich zugelassenen Geräten war da üblich.

Das willst Du nicht mehr zurück, glaub mir.
 
@Thunderbyte: Infrastruktur ungleich Serviceprovider!
 
@Thunderbyte: Danke tkainz!
zu der Anspielung mit meinem Alter werde ich nichts sagen!
Ein vergleich mit früher zu bringen ist hier bei dem Thema sowas von Quark mit Soße. Aber das müsste ich dir ja eigentlich gar nicht sagen, da du ja weiß wie es zu dieser Zeit mit dem Internet , Cloud und Datenverkehr im Allgemeinen stand.

Ich habe auch nicht behauptet, dass der Staat dann alle Anschlüsse mit 1GBit versorgen wird! Ich bin nur der Meinung, dass man nur so das Netz fairer gestallten kann.
 
@Peacemaker: Damals hieß cloud noch FTP.
 
@Peacemaker: Ja, es mag sein, dass bei staatlicher Infrastrukturversorgung wirklich jeder letzte Winkel ausgebaut würde, aber agil und schnell wird die Weiterentwicklung deswegen noch lange nicht. Nicht zuletzt aus derartigen Beweggründen hat man die staatliche Post ja auch zu einem Unternehmen gemacht.

Der Weg zurück erscheint nicht als die richtige Lösung.
 
"Unser Ziel ist es, beides zu ermöglichen: ein Ausbau der Netze und und einen qualitativ hochwertigen Zugang für Wettbewerber." heißt es da im Artikel.
Aber genau DAS wird niemals passieren. Die Telekom hat doch schon einige wenige Orte mit Glasfaser versorgt. Muss sie da Wettbewerber reinlassen? Nein! Das gleiche bei Kabel. Da gibt es auch immer nur einen einzigen Anbieter und da darf auch kein Wettbewerber rein.
Jetzt wirft man der Telekom vor, mit dem Vectoring wieder eine Monopolstellung zu bekommen (was angesichts der Kabel konkurrenz eh schwachsinn ist) und will stattdessen, dass die Telekom ein Glasfasernetz ausbaut, in das sie aber niemanden reinlassen muss... herrlich echt.
Das einzige was dieses ganze Hick Hack bewirkt ist, dass viele Leute jetzt noch länger mit 6 Mbit/s und weniger im Internet surfen müssen. Denn eines ist klar. Ausbauen wird die Konkurrenz sicher nicht. Kabel rüstet auch nur die bestehenden Netze auf, genau das will die Telekom auch, darf es aber nicht.
 
@FatEric: endlich mal einer der es verstanden hat! danke :)
 
@FatEric: Und solange du für dein 6 Mbit genauso viel bezahlst wie für vdsl und man 2 jahre gebunden bist wieso zum teufel sollte da jemand ausbauen....
 
@DämonenFürst: Darum gehts überhaupt nicht. Es geht darum, dass die Telekom ja ausbauen will, es aber so nicht darf. Was aktuell ausgebaut wird, ist VDSL 50, aber eben nicht Vectoring 100. Ich sehe hier in Bayern in immer mehr kleinen Dörfern mit keinen 100 Häusern, dass die Straßen aufgerissen werden, neue Verteilerkästen aufgestellt werden und den Leuten VDSL 50 bereitgestellt wird. Und in den Dörfern gibt es sonst keinen anderen Anbieter, der mehr könnte. Da baut die Telekom ohne Konkurrenzzwang aus. 2 meiner Arbeitskollegen, die in unterschiedlichen Dörfern wohnen, haben so jetzt statt DSL 6000, die aber nicht angekommen sind, VDSL 50 die aber so zu 100% ankommen.
 
@FatEric: es gibt auch orte wo kein kabel internet geht... und solltest mal gucken was passiert wenn vectoring ausgebaut wird, dann würdest du auch das mit der monopolstellung verstehen
 
@zhandri: egal welcher Anbieter darf nicht einfach irgendwo Mondpreise verlangen, nur weil es da keine Konkurrenz gibt. die Telekom oder Kabel Deutschland müssen die Anschlüsse bundesweit einheitlich anbieten. Das ist so geregelt. Somit regelt die Konkurrenz in der Stadt die Preise auch auf dem Land. Da gibts nur ganz wenige Ausnahmen.
 
"Und bremsen sie womöglich den Aufbau einer zukunftsfähigen Glasfaser-Infrastruktur?"
Bremsen sparsamere Dieselfahrzeuge die Entwicklung und Vermarktung von Elektroautos?
Bremst der kauf eines aktuellen Notebooks den Kauf eines bald erscheinenden Notebooks?

Wenn man so denkt, dürften wir nie etwas erfinden, bauen oder kaufen, denn es kommt ja später eh wieder etwas besseres. Der einzige Fehler der gemacht wurde, war das Netz in private Hände zu geben.
Wie bereits geschrieben, gehört dies in öffentliche Hand und muss dann gleichberechtigt vermietet werden!
Klar sind öffentliche Projekte meist träger, was die Umsetzung angeht. Jedoch hat die Telekom das Netz geschenkt bekommen, verdient unmengen an Geld und lässt sich den Ausbau sogar noch vom Steuerzahler subventionieren.

Und wenn es physikalisch nur möglich ist, nur 1 Anbieter auf die letzte Meile zu lassen, können wir doch nicht das komplette Konzept verwerfen. Klar ist das nicht einfach und schadet dem Wettbewerb aber die Lösung kann auch nicht sein, den Verbraucher eine Entwicklung vorenthalten, nur damit der Wettbewerb nicht benachteiligt wird.

Wäre ja wie die Möglichkeit der (fast)kostenlosen und umweltfreundlichen Energieerzeugung für Privatleute, welche nicht angewendet werden darf, weil der Erfinder das Patent darauf hat und somit die Energieunternehmen eventuell kein Geld mehr verdienen würden. ... ach Moment...so in etwa läuft ja unser System hier...
 
Lieber Herr Öttinger ich hätte da mal eine kleine Frage... Wie passt freier Wettbewerb und Preisregulierungen durch die Bundesnetzangentur zusammen? Bei diesem Gesetz zur Breitbandförderungen, können Kommunen Leerrohre oder Glasfaser verlegen lassen und diese dann an die Anbieter vermieten. Auch hier sehe ich den freien Wettbewerb irgendwie nicht so ganz gegeben.
Das ist doch alles eine ziemlich wilde Konstruktion, wenn es um "freien Wettbewerb" geht.
 
Prinzipiell wenn man sieht was die EU für Nachteile Bedeutet könnte man fast behaupten besser jetzt Aussteigen wie später.
Wäre vielleicht besser eine neue Deutsche Telekom zu gründen die dann aber Ausschließlich Sozial Tarife anbietet und eine generelle Netz Herrschaft hat und jeder sich nur noch Einmietet sofern kein eigenes Netz aufbauen möchte.
Nur so bekommt man eine Lückenlose DSL Versorgung bis ins letzte Kaff.
Wenn unser Herr Minister wirklich Deutschland an die Spitze bringen will und schnelles Internet für alle möchte ist dieses wohl der einzige Weg.
Schafft man auch gleich einen Haufen Arbeitsplätze da man eventuell zusätzliche Staatliche Firmen benötigen wird, da bestimmt nicht genug Techniker, Tiefbauer, Straßenbauer usw. bis zur Büro Kraft auf Lager hat.
Ach Stop da kommt dann direkt die EU da dieses ein Milliarden Projekt ist und sagt Weltweite Ausschreibung über zig Jahre.
Also alles in allem ich rechne nicht damit das ich mehr wie die Obligatorischen 8000 und 16000 an guten tagen sehen werde.
 
@Freddy2712: Womit du dich im gegensatz zu einem Großteil der Haushalte noch glücklich schätzen kannst, ich war bei bekannten zu Besuch einen Ort vor Münster NRW die mussten mit 500 kbit leben weil nicht mehr geht.
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