Durchbruch in Berlin: WLAN-Störerhaftung soll komplett gekippt sein

In Sachen Störerhaftung für WLANs scheint es einen Durchbruch zu geben, an den so Mancher gar nicht mehr glauben wollte. Die Regierungskoalition soll sich auf eine Neuregelung geeinigt haben, die es tatsächlich jedem ermöglichen soll, offene ... mehr... Wlan, WiFi, Hotspot Bildquelle: Nicolas Nova / Flickr Wlan, WiFi, Hotspot Wlan, WiFi, Hotspot Nicolas Nova / Flickr

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Und wir kommen schön langsam tatsächlich in der Neuzeit an...
 
@windohs: Neuzeit ist für uns alle noch Neuland.
 
@windohs: Weil Du zu geizig für mobiles Internet auf eigene Kosten bist?
 
@iPeople: Zahlt der Betreiber einen Offenen w-lans denn für den Traffic ?.
Wenn nicht dann wären die paar Euro im Monat die er zu zahlen hat nichts im Vergleich zu dem Service die dieser einem dann bietet.
 
@Smoke-2-Joints: Wüsste nicht, dass Traffik eines DSL gesondert abgerechnet wird.
 
@iPeople: Ich denke das sich viele Betreiber von Kaffees usw darüber freuen und du kommst mit so nem Spruch mit von wegen geizig. Nach deinen ganzen Kommentaren sollt ich warscheinlich auch noch für den Sauerstoff zahlen an z.B die Betreiber eines Stückchen Waldes oder mir gefälligst selbst einen Baum pflanzen.
 
@Smoke-2-Joints: Hat man in einem Kaffee plötzlich kein mobiles Internet mehr auf dem Handy? Ich verstehe dieses ganze anspruchsdenken nicht. Warum erwartet man überall und in jedem Laden kostenloses WLAN?
 
@iPeople: Ich nicht, ich hasse Smartphones und hab auch sonst keine Internetfähigen Geräte bei mir. Ich verstehe das Anspruchsdenken, kostenloses Wlan spart ne Menge Kohle weil Datenvolumen einen Arsch voll Geld kostet. Wenn der Betreiber und die "Kunden" etwas davon haben und sich das wünschen, dann hat das nichts mit Geiz zu tun verdammt nochmal ^^.
 
@Smoke-2-Joints: Freund von mir hat ne Bar. Als er kostenloses WLAN angeboten hat, saßen manche Leute stundenlang drin, haben ein Getränk genommen und Plätze blockiert. Seit er es abgeschafft hat, bleiben diese Schmarotzer fern, was der allgemeinen Stimmung gut tut und mehr zahlungskräftiges Publikum anlockt.
 
@iPeople: Das ist doch mal ein gutes Bsp ;) .Meiner Stimmung würde es auf jeder Fall gut tun. Nur glaub ich nicht ,das nicht vorhandenes wlan mehr zahlungskrüftiges Publikum anlockt, dann wird dein Freund wohl ein einzelfall sein. Ich kann mich aber auch irren
 
@Smoke-2-Joints: Du hast es falsch verstanden. Wenn in einer Bar 10 Leute mit Laptop die Plätze besetzen, drückt das auf die Stimmung. Seit die weg sind, ist die Stimmung besser und mehr Leute kommen, die Spaß haben wollen und auch geld mitbringen. Und nein, der besagte Freund ist damit nicht alleine. WLAN-Schmarotzer mit Laptop sind keine seltenheit in Cafes und Bars.
 
@Smoke-2-Joints: wozu gehst du in eine bar? zum im internet surfen? scheiße... :D
 
@Robert der Negro: Du hast meine Kommentare nicht durchgelesen, siehe "re3" scheiße... :D
 
@Smoke-2-Joints: "Zahlungskräftiges" Publikum ist nicht auf kostenloses WLAN angewiesen, freies WLAN lockt eher die Leute an, die Sparen müssen.
Ergo: Freies WLAN = Weniger Umsatz.
 
@Helmut Baumann: Da gibts doch das Sprichwort "von den Reichen lernt man das Sparen". Ließt man doch jeden Tag davon wie sich große Firmen um Steuern usw drücken, die es eigentlich nicht nötig hätten. Werden wohl beide Recht haben
 
Das Ende der Abmahnungen ??
 
@Lon Star: fat chance.
 
@Lon Star: Abmahnanwälte müssen erst mehfach gegen die Wand laufen, damit sie kapieren, dass es nicht mehr weitergeht. Ich glaub so leicht geben diese ganzen Kanzlein ihr Geschäft nicht auf! Aber die Chance zu gewinnen wird mit dieser Gesetzesänderung enorm angehoben.

Ich selbst kämpfe gerade mit einer Abmahnkanzlei bereits in 2. Instanz vor dem Landgericht. Wird wohl bis zum BGH gehen. Diese Abmahnkanzlein sind für mich das Stück Scheisse am Schuh, das niemand braucht oder haben möchte!
 
@Lon Star: Warum sollte das das Ende sein? Sie können immer noch sporadisch 50 Cent Briefe verschicken und da muss man dann erst wieder gegenhalten mit Geld, Nerven, Anwälten...
Die Abmahner können ja schließlich nicht wissen das etwas in einem WLAN heruntergeladen wurde.
 
@HellsDelight: Ob wlan oder Ethernet ist doch egal, wenn die Störerhaftung wegfällt. Ich sag einfach war wer anderes und nu ?
 
@Lon Star: da wäre aber zu klären, ob "mit dem so genannten Provider-Privileg bedacht werden" das bedeutet, dass ein WLAN-HotSpot-Betreiber so nicht dazu verpflichtet wird entsprechende Nachweise anzufertigen (Logs z.B.) wie die Provider ja auch "müssen".
 
@tapo: Und selbst wenn? Dann stell ich mir nen Raspberry PI in die Ecke, der sich täglich für 24 Stunden ins WLAN Netz einwählt ggf. sogar noch die MAC ändert (damits auch mal nen anderer "Gast" war)..... dann hab ich das sauber im Protokoll..... da soll mir mal einer das Gegenteil beweisen!!!
 
@tapo: Ich frage mich grade, ob im Falle einer Verurteilung jemandem die Auflage erteilt werden könnte, denjenigen zukünftig nichtmehr (wie bisher) als Gast in sein Wlan zu lassen.
 
@DerTigga: Und wie soll das bei einem offnenen WLAN funktionieren?!
 
Wenn das dann so ist kann ich ja ab Herbst mein DSL abmelden und das vom Nachbarn nutzen,wird ne billige Sache und risikolos für den Nachbarn ..oder ?
 
@malocher: Solange bis dein nachbar es abstellt, weil es zu viele schamlos ausnutzen.
 
@kkp2321: allein dass die Störerhaftung weg ist heißt nicht, dass alle Netze automatisch unverschlüsselt sind. Solange dein Nachbar das nicht selbst ändert, wird das nix. Aber wenn man drüber redet und die Kosten teilt, wieso nicht?
 
@kkp2321: Das kann man regeln über die Bandbreite im Router wenn ich nicht irre,es geht da mehr ums Rechtliche.
 
@malocher: Dennoch kannste dich nicht drauf verlassen das er das tut.
 
@malocher: wieso "risikolos für den Nachbarn"? Was treibst du denn gefährliches? Wenn du brav bist, kannst du das auch jetzt schon machen und dir WLANs oder DSL-Anschlüsse teilen. Und wenn jmd was illegales macht dann ist es nachher genauso illegal wie jetzt auch. Aktuell haftet dein Nachbar zwar automatisch dafür, aber da bin ich sicher, dass du das gleich für ihn übernehmen würdest, wenn du was angestellt hast. Man will sich ja mit seinen Nachbarn nicht zoffen.
 
@malocher: Und was sollte den im Zweifelsfall dran hindern, dich von einem auf den anderen Tag wieder vor die Tür zu setzen ? Sofern du nichts zahlst = kein Anspruch drauf ?
Oder andere Konstellation: die Gerätschaft bei dem wird, durch irgendein Ereignis, reif für den Wertstoffhof und er sagt: ich flieg ja morgen eh für 2 Wochen nach Amerika, erst wenn ich wieder da bin, geh ich los, was neues kaufen.. ? ;-)
 
Hierbei sollte sich der Betreiber in das Thema VLAN einlesen, denn es ist immer eine gute Idee das offene WLAN von seinen eigenen abzuspalten.

Der Nutzer dieses WLAN sollte sich dann auch immer einen VPN verwenden, denn man weiß ja nie was das für ein WLAN ist und was dort für Software im Hintergrund mitläuft, die nur darauf wartet irgendwelche Daten abzugreifen.
 
Und nun die Frage, die sich mir bei der deutschen Politik immer stellt: unter welchen Bedingungen bekommt der einzelne dann das Providerprivileg? Indem man ganz unbürokratisch erstmal nen 10-seitiges Antragsformular an das Ordnungsamt schickt, eine 5-seitige AGB zwischenschaltet und persönliche Unterschrift per PostIdent einfordert?
 
@Slurp: Die Störerhaftung ist eigentlich vomTelemediengesetz bereits jetzt nicht vorhanden. Denn dieses Gesetz unterscheidet nicht zwischen gewerblichen und Privaten Providern.
Es sind nur raffgierige Anwälte und nichtaffine Richter die keine Ahnung von der realen Welt haben und sich da ihre Konstrukte zusammenbauen.
 
Das mit der Störhaftung schein dann ja vom Tisch, was dann "nur" die Urheberechtsverstöße anbelangt.

Eine Frage:

Was ist aber mit der "Haftung" bei anderen Verstößen z.B. das verteilen von Schadsoftware, oder das Hacken fremder Systeme über den Gastzugang eines WLAN-Hotspots, deckt das das auch ab?
 
@Kribs: Im Grunde schon ja. Die Urheberrechts-Sache hab ich hier nur erwähnt, weil es das häufigste Problem für die Anschlussinhaber ist. Ansonsten halt volles Provider-Privileg. Wie das dann im Detail gereglt wird, bleibt allerdings abzuwarten.
 
@ckahle: + Danke, dann doch lieber Abwarten, bis die Experten das in ein Gesetz gegossene "Lobby-Politikersprech" genau analysiert haben.
Weiß nicht wieso, irgendwie hab ich ein ungutes Gefühl was die Ausgestaltung (Ausnahmen) betrifft, hoffe ehrlich das ich mich Irre.
 
@Kribs: Da das in anderen Ländern die IT-Mäßig nicht so rückständig sind wie Deutschland seit Jahren wunderbar funktioniert kann das wohl kein großes Problem darstellen. Diese irrsinnige Reglementierung-Paranoia hier führt doch nur zu Stillstand und Rückstand. Gerade so als wenn man alle Schwimmbäder schließt weil ja einer reinpinkeln könnte.
 
@LaBeliby: Genau diese "Deutsche-Politik" gib mir zu Denken bzw. regt meine Zweifel an, das das so "Einfach" umgesetzt wird.
 
Hmm, ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich persönlich werde aus Sicherheitsgründen mein WLAN nicht öffnen egal ob die Störhaftung gekippt ist oder nicht, und aus dem gleichen Grund wähle ich mich auch nicht bei Leuten ins WLAN ein die ich nicht kenne! Für mich persönlich ändert sich nichts.
In Zukunft werden wir wohl massenhaft Meldungen lesen dürfen, wo tausenden von Leuten die Notebooks und Smartphones gehackt und verseucht wurden.
Das es gekippt wurde, da habe ich nichts dagegen, nur sollte man auch im gleichen Zuge nicht vergessen die Leute mehr zu sensibilisieren.
 
@nap: Ich sehe keinen Grund mich nicht in ein fremdes WLAN einzuloggen. Dank HTTPS gibt es keine Möglichkeit die Kontrolle über die Internetverbindung auszunutzen um mich zu täuschen. Ich kann auch Softwareupdates über fremde Verbindungen ziehen, da die Pakete, die aus den Repositories kommen kryptographisch signiert sind. Die Ziele meines Surfens zu verschleiern ist das gleiche Problem wie gegenüber dem Provider und kann mit VPN-Diensten oder TOR angegangen werden. Zusammengefasst: Die Signale, die an der Netzwerkschnittstelle eines Endgeräts ankommen, werden so oder so nicht als vertrauenswürdige Daten behandelt und dementsprechend sind die Technologien zur Internetnutzung konzipiert.

Was das Anmelden fremder Teilnehmer am eigenen Router betrifft, so sollten auch hier verschiedene Grade der Vertrauenswürdigkeit einstellbar sein (zum Beispiel mit einer Funktion für Gastzugänge). Hier würde ich die Skepsis noch eher nachvollziehen können, Router im Consumer Bereich haben (aus guten Gründen, leider) ein ziemlich schlechtes Image in Sicherheitsfragen.
 
@dpazra: Natürlich ist https unsicher über Fremde zugänge. Mann in the middel usw und sry TOR bringt dir mal in den Kontext gar nix. Da bei Tor dein Weg verschleichert wird, aber die Daten werden unverschlüsslt übertragen und sind so für den Inhaber leicht lesbar. VPN+TOR bringt dir eine Gewisse sicherheit
 
@Lon Star: Pardon, es ist mir kein Anliegen irgendjemanden bloßzustellen, aber in diesem Fall ist es mir wichtiger der Unkenntnis direkt da zu widerspreche, wo sie verbreitet wird und aus deinem Beitrag spricht die absolute Unkenntnis.

HTTPS dient explizit der Verhinderung von Man-In-The-Middle-Angriffen. Eine HTTPS-Anfrage an eine Webseite wird entweder mit einem gültigen Zertifikat beantwortet, das nur dem Webseiteninhaber ausgestellt wird (es sei denn ein Angreifer erlangt es durch Angriff auf oder Kollaboration durch die zentralen Zertifikatstellen oder die Fähigkeit Kryptographie zu brechen) oder der Browser zeigt sofort an, dass etwas nicht stimmt. Ferner ist die Verbindung über HTTPS verschlüsselt, wobei die Aushandlung der Schlüssel nicht angreifbar ist (in dem Sinne in dem die drunterliegenden kryptographischen Methoden nicht angreifbar sind).

Bei TOR ist jede Verbindung verschlüsselt außer evt. die Verbindung zwischen Exit-Node und Zielwebseite, was dem Inhaber des genutzten Zugangs (also jemandem, der nur die Verbindung zum Eingang in das TOR-Netzwerk sieht) überhaupt gar nichts nützt.

Falls du die Kollaboration der Zertifikatstellen erzwingen kannst, könntest du auch die Kollaboration lokaler Provider erzwingen (viel schwächere Ziele). Falls du Kryptographie brechen kannst, kannst du dich auch direkt in die Heim-WLAN-Verbindung, die Verbindung eines 2/3/4G-Nutzers mit dem Mobilfunktmast, die Glasfaserleitung oder den Kupferdraht einklinken und Online-Bankingpasswörter, TAN-Nachrichten, usw. abhören, die sind nämlich auch alle nicht mehr sicher, wenn die Kryptographie angreifbar ist.
 
@dpazra:Sry, aber HTTPS schützt vor Men in the middel nicht. Gefakte Zertifikate usw, das brauch ich aber dir als 1337 voll Pro nicht erklären. Und okay Tor ist nicht komplett verschlüsselt, das weisst du aber als 1337 Pro wahrscheinlich auch.
 
@Lon Star: Wenn wir schon dabei sind, es heißt "man-in-the-middle". Wenn du weißt, wie man SSL-Zertifikate fälscht, dann teile bitte dein Wissen (poste am besten den DOI von deiner Veröffentlichung im Journal of Cryptology oder so, das wäre eine kleine Sensation).
Wenn du meinst, dass man sich unberechtigt ein Zertifikat erschleichen kann, das mag in Einzelfällen gelingen, aber das heißt weder, dass HTTPS nicht vor "man-in-the-middle" schützt, noch dass das ein besonders realistisches Szenario für jemanden ist, der mit betrügerischen Absichten einen Hotspot anbietet, denn es gibt noch genügend Mechanismen, die in solchen Fällen greifen.

Auch, dass Tor nicht komplett verschlüsselt, musst du mir nicht erklären, weil ich es ja gerade selbst erklärt habe. Tor verschlüsselt aber den Eingang ins Netzwerk, d.h. es schützt exakt in dem hier diskutierten Szenario der Nutzung einer nicht vertrauenswürdigen Internetverbindung.
 
@dpazra: Man braucht keine Zertifikate zu fälschen. Such mal bei Google nach SSL Interception Blackhat. Da gibt es nette Infos über SSL Interception. Ich habe sowas schon ganz legal für einige (kleinere) ISPs (nur einige tausend Nutzer implementiert). Brauchst nur eine SubCA und wenn Du Zugriff auf die Clients hast braucht es noch nicht einmal eine SubCa einer public CA sein. Dann reicht es einfach das Zertifikat der SubCA von der Root CA signieren zu lassen uns beide öffentlichen Schlüssel auf die Clients zu verteilen. Certificate Key Pinning wird leider noch viel zu selten eingesetzt und häufig auch kaum genutzt um eine SSL Interception zu bemerken.

LG
 
@dpazra: Absolut deiner Meinung, der Mann hat Ahnung !
 
@nap: Kennt man ja die täglichen Meldungen aus anderen Ländern wo Millionen von Laptops und Handys gehackt und verseucht wurden durch sowas.
Typische deutsche Paranoia halt. Immer das schlimmste in allem sehen.
 
Wär mir zu gefährlich. Hab keine Lust die Kripo vor der Tür zu haben weil jemand über meinen Anschluss Blödsinn gemacht hat...
 
@spacereiner: Und genau daran dürfte das Gesetz in der Praxis scheitern. Wenn über einen Anschluss Mist gebaut wird (und ich rede von großen Mist ala KiPo oder Filesharing (wird ja mittlerweile genauso gehandhabt), dann müssen die Ermittlungen ja irgendwo anfangen und das wird nummal beim Anschlussinhaber sein.
 
Dann kann ich mein Wlan ja öffnen und jeder Nachbar zahlt ein kleinen Beitrag. Bei 8 Haushalten und 25 Euro für 100Mbit sind das nur 3 Euro für jeden.
 
@JacksBauer: Bist Du gierig, ey.
 
@iPeople: Ja, das Geld kann man für wichtigere Sachen ausgeben grad wenn man Kinder hat und es eh vorne und hinten oft nicht reicht.
 
@JacksBauer: Besseren Job suchen ?
 
@JacksBauer: Wozu setzt du Kinder in diese grausame Welt? Ich habe mich bewusst dagegen entschieden diese Welt mit weiteren Sklaven zu füttern.
 
@Memfis: Damals war die Welt aber noch rosarot und in Ordnung :)
 
@JacksBauer: Meiner Ansicht nach ist sie das seit mindestens 15 Jahren nicht mehr, nur jetzt wird es halt immer spürbarer.
 
@Memfis: Ob es Sklaven werden, liegt doch an Deiner Erziehung. Unfähig ?
 
@iPeople: Du klingst so schlecht gelaunt, genieß doch mal das Wetter :)
 
@JacksBauer: Ich sitze auf der Terrasse , beobachte meinen Hund und genieße das Wetter.
 
@iPeople: ist man sofort gierig, sobald man nicht mehr Geld einfach so aus dem Fenster wirft? Wenn die 100Mbit für die 8 Haushalte ausreichen, warum soll man für etwas bezahlen, was man gar nicht nutzt?
 
@Link: Darf ich dich zitieren, wenn es mal wieder um die Gier von Firmen geht ?
 
@iPeople: wenn eine Firma lediglich die benötigte Menge von etwas kauft statt das 8-fache davon, gerne.
 
@Link: Und wenn eine Firma etwas teuerer verkauft, als es dem Pöbel lieb ist?
 
@iPeople: wenn du meinst, dass das Zitat dann passt... kann ich mir kaum vorstellen, dass es da passt, aber mal schauen.

BTW, bin ich deiner Meinung nach auch gierig, weil ich statt der schnellsten bei mir verfügbaren Geschwindigkeit, die ich überhaupt nicht brauche, die langsamste gebucht habe (und die ich auch nur in seltensten Fällen ausreize)? Das wäre nähmlich auf jeden Fall vergleichbar.

EDIT: Oder die diversen Formen von CarSharing wären auch vergleichbar, da kommt auch keiner auf die Idee von gierig zu sprechen, eher von vernünftig.
 
@JacksBauer: 1)8 Haushalte? reicht dein WLAN soweit? 2)Der Hund und die Katze von der Nachbarin über dir haben dummerweise alle 3 jeweils ein Netflix Account, dass war es dann für dich mit Farmville, oder was du sonst so machst. 3)Auf sehr lange Sicht, wenn sehr viele diese Idee haben, lass mich mal so raten, was mit den Flatrates so passiert. Diese gibt es ja nur, bzw. rechnen sich für den Anbieter, weil möglichst viel Nutzer weit unter der Geschwindigkeit bzw. dem Datenvolumen bleiben, womit der Anbieter die Flatrate Preise kalkuliert.
 
@Lastwebpage: Wir teilen eh schon mit ein paar Leuten die Leitung, Downloaden oder streamen tut hier niemand so wirklich und als Grafiker schieb ich nur ein paar Sachen per FTP durch die Gegend und da reicht der 20Mbit Upload.
 
Warum man das tun sollte ist mir ein Rätsel. Bin ich Mutter Teresa das ich bezahle damit andere umsonst ins Netz können.
 
@Paradise: Vermögen verpflichtet auch. Ich habe kein Problem damit jemanden Internet zur Verfügung zu stellen, weil er es sich nicht leisten kann.
Ich betreibe hier auch einen Hotspot den ein paar Nachbarn mitnutzen.
Na und? Ich kann es halt und andere nicht. Fördert die soziale Gemeinschaft ungemein.
Jeder gibt was er kann. der eine mehr, der andere weniger.
Geben ist seliger denn nehmen - an dem Spruch ist tatsächlich was dran.
 
@LastFrontier: Die Hardware und Stromkosten wären mir schon zu hoch. Es ist ja schon schwer genug das eigene Haus mit WLAN zu versorgen.

Und das bisschen upload das man in der Regel bekommt ist mir allein schon zu wenig.
Vermögen dürften die wenigsten haben da die meisten mit ihrem Geld froh sind wenn sie den Monat rum bekommen.
 
@Paradise: Die Stromkosten gehen mir am Poppes vorbei. Ich habe hier einen 50k und einen 100K Anschluss. Bei mir laufen permanent mehrere Rechner und andere Geräte rund um die Uhr. Ob sich da nun 10 Rechner mehr oder weniger im Netz tummeln ist für meine Stromkosten irrelevant.
Wie gesagt, ich kann es mir leisten und gebe gerne jemanden der nicht so gut drauf ist.
Im Gegenzug bekomme ich aber mehr als genug zurück. Ganz nach dem Motto. Eine Hand wäscht die andere.
Ich lebe in einem glücklichen und funktionierenden sozialen Umfeld. Und das ist mir äusserst wichtig.
Das deutsche Sozialsystem beruht übrigens auf dem Prinzip der Solidarität. Sicher wird da der eine oder andere Faulenzer, Schmarotzer mit durchgezogen. Dennoch gibt es genug Bedürftige.
Fast 30% der deutschen Bevölkerung leben knapp am Existenzminimum - trotzdem dass sie arbeiten.
Ich gehöre halt zu den Glücklichen, die weggehen und einfach etwas kaufen können ohne über Geld nachdenken zu müssen. Die allermeisten können das nicht.
Und glaube mir: ein nettes und freundliches Lächeln ist unbezahlbar.
Keine Angst: ich bin kein Robin Hood oder eine Mutter Theresa. Ich habe da schon meine Grenzen.
Warum nur ist es in Deutschland so schwer, jemanden etwas gutes zu tun nur weil man es kann. Selbst beim Verschenken muss man aufpassen, dass einem das Finanzamt oder z.B. auch die jobcenter nicht einen Strick drehen. Es gibt genug Schei$$e in diesem Lande. Also lasst und was gutes tun.
 
@LastFrontier: Schön wenn man es kann.
 
@Paradise: Naja, Stromkosten? Wie hoch sind die? Man bekommt z.B. von 1&1 ein Fritzbox die, wegen VOIP Telefonie, sowieso 24h eingeschaltet ist. Da dürfte das meiste dabei drauf gehen, dass die Fritzbox überhaupt eingeschaltet ist.
Der "normale" Nutzer der sein WLAN freigeben möchte, wird sich ja keinen anderen Router, Außenantennen o.Ä. kaufen und betreiben.
 
@Lastwebpage: Mit ner Fritzbox nach draußen bei dem Empfang den die hat? Ich hab meine last mit 2 besseren Routern das Haus abzudecken.
Stromkosten sind heut eh schon so hoch das man jedes Watt zählt.
Und WLAN Freigeben ohne VLAN?
 
@Paradise: 2 bessere Router und VLAN, damit gehörst du dann aber schon zu einem speziellen Personenkreis, wenigstens nicht der, der z.B. seinem Nachbarn mit wenig Geld, oder so, sein WLAN zu Verfügung stellt.
 
@LastFrontier: Zu was genau verpflichtet "Vermögen" und ab wann?
 
@iPeople: Auf jeden Fall nicht zum Steuern zahlen :D
 
@Paradise: Ich hoffe du denkst daran, wenn du selbst unentgeltliche Leistungen entgegen nimmt. Macht man öfters als man denkt.
 
Tausende von Abmahnanwälten verfallen nun in Schnappatmung.
Gefällt mir.
 
@LastFrontier: nicht nur die Abmahnanwälte. Es würde ein kompletter Bereich in der IT-Branche wegfallen mit Anbietern die gegen Geld für gewerbliche Betriebe Internet über VPN anbieten und sämtliche kosten übernehmen sollte etwas passieren. Wobei die ja eh in einer Grauzone arbeiten da die Server irgendwo auf der Welt stehen und man so eigentlich anonym im Netz unterwegs ist und nichts passieren kann.
 
@lurchie: Diese Abmahner und ihre Unterstützer sind pure Gngster.
mein Schiegervater (Jahrgang 1924) hat drei Abmahnungen von drei Kanzleien bekommen wegen irgendso einem albernen Album von Silbermond.
Blöde nur: Der hatte nur Festnetztelefon (kein Router, kein Handy, kein PC) und war obendrein schon fünf Jahre tot.
Soviel zur Zuverlässigkeit der ermittelten Daten und Vorgänge.
Bei mir selbst betreibt die Zelekom über meinen Router einen Telekom Hotspot. Auch da habe ich Abmahnungen bekommen. Gleich an die Telekom geschickt. Denn ich habe keinen Einfluss darauf, wer sich wann bei mir einlogt.
Auch Kabel deutschland. Vodafone, 1&1 stellen HotSpots über Kundenanschlüsse zur Verfügung. Bei 1&1 kannst du sogar ganze Festplatten ohne weitere Hilfsmittel ins Internet stellen (DYNDNS kommt da von 1&1).
Die Telekom hat eine Zeitlang nicht zugelassen, dass man Audio und Videodateien in die Cloud laden kann. Hat man dann einfach in ein ZIP gepackt und gut wars.
Mittlerweile geht es wieder.
 
@LastFrontier: Mir auch. Hoffentlich ändert unsere Regierung trotz erwartbarem / entsprechendem Anstieg von Arbeitslosen oder gar Selbstmördern nicht wieder was ab.
 
gute Meldung. Dann weiß ich das ich in unserem Hotel den diesjährigen auslaufenden Vetrag mit dem Unternehmen welches Wlan anbietet nicht mehr verlänger und am besten schon jetzt eine vorsorgliche Kündigung einreiche das wenn die Störhaftung entfällt wird von unserem Vetrag austreten. Das sind nämlich nicht gerade unerhebliche Kosten im Jahr die dadurch entstehen dem Gast Internet anzubieten.
 
Heißt das jetzt Filesharing für alle, ohne dass einem die Abmahnanwälte was können? Einfach ein offenes Netz betreiben und die Schuld dem unbekannten Dritten in die Schuhe schieben?
 
@Memfis: idealerweise ja, aber ich wurde mal noch etwas abwarten und schauen, wie das neue Gesetz in der Praxis umgesetzt wird.
 
@Link: Das kann dir meine Glaskugel vorhersagen. Sobald die ersten Buden vom BKA mit viel Ka-Wumm gestürmt wurden, weil über den Anschluss illegale Aktivitäten liefen und man schließlich irgendwo anfangen muss hat sich die Sache in der Praxis wieder erledigt.

Außerdem kann ich mir gut vorstellen, wie bei diversen Lobbygruppen gerade der Sammeltopf rum geht, damit man schöne schwarze Koffer überreichen kann.
 
Sonntag SOLL es regnen... 1)Bevor dieses Gesetz, bzw. die Änderung, nicht verabschiedet ist und ich das nicht selber lesen kann, glaube ich nicht dran. 2) Das Ganze könnte sowieso gekippt werden, bzw. es muss sowieso wieder geändert werden. Das Landgericht München hatte doch für den entsprechenden Sachverhalt eine Anfrage an den Generalanwalt des EuGH gestellt, diese Entscheidung steht auch noch aus.
Viel Wind um nichts, würde ich erstmal sagen.
 
Der Merkel laufen in Scharen die Wähler weg. Sie versucht nun zu retten was geht. Klar, gute Sache wenn es wirklich so kommt. Mal abwarten, da ist noch lange nicht das letzte Wort der allmächtigen Lobbyisten gesprochen.
 
Freut Euch nicht zu früh. Ihr glaubt doch nicht wirklich, daß die Anwendung der Störerhaftung auf private WLAN-Betreiber _ersatzlos_ wegfällt? Einfach so? Träumt weiter...

Die arme gebeutelte am Hungertuch nagende Multimedia-Mafia wird sich schon was einfallen lassen, um auch weiterhin durch Hexenjagden mehr Geld zu verdienen, als durch qualitativ hochwertige Inhalte.

Wenn das ersatzlos wegfallen würde, bräuchte man den vollverschlüsselten Rechner auf dem das Filesharing läuft, einfach nur per WLAN anbinden und dann im Falle einer Ermittlung mit Verweis auf das offene WLAN sagen, das könne ja eigentlich nur ein Nachbar gewesen sein. DAS wird nicht laufen, dafür wird man mit Sicherheit sorgen.

Bleibt immer noch Freifunk, was vom Konzept ohnehin aus vielen Gründen jedem "einfachen" offenen WLAN überlegen ist.
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