EU: Biometrische Erfassung von Migranten wird deutlich ausgebaut

Die EU-Kommision will laut einem Reformentwurf 30 Millionen Euro investieren, um die Datenbank zur biometrischen Erfassung von Asylbewerber und illegale Einwanderer auszubauen. Künftig sollen auch Gesichtsbilder und Daten von Kindern ab 6 Jahren ... mehr... Fingerabdruck, Biometrie, Fingerprint Bildquelle: Duallogic (CC-BY) Fingerabdruck, Biometrie, Fingerprint Fingerabdruck, Biometrie, Fingerprint Duallogic (CC-BY)

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Zuerst werden Migranten erfasst, dann alle anderen und dann haben wir den Überwachungsstaat schlechthin. Und das ist das echte Ziel gewesen, umgesetzt durch Merkel selbstverschuldete Einwanderungspolitik.
 
@SuperSour: Den ersten Satz stimme ich zu.
 
@Techgek: Im Zuge der Gleichberechtigung müssen dann von allen Leute alle biometrischen Daten erfasst werden. Könnte ja auch in Deutschland jemand geben, der sich als jemand anderes ausgibt.
Diese Gesichtserfassung braucht man natürlich auch, wenn man die ganzen Kameras im öffentlichen Raum sinnvoll mit Gesichtserkennung nutzen will..
Schöne neue Welt....
 
@SuperSour: AfD-Wähler auf Winfuture? Ich dachte die User hier hätten mehr Niveau.
 
@desire: was hat das mit der AfD zu tun? Es werden Daten sogar von 6-Jahre-alten Kindern erfasst... und nicht irgendwelche, sondern biometrische. Fingerabdrücke und Lichtbild reichen wohl nicht mehr. Einfach nur ekelhaft. Kein Wunder, dass die Leute, die es dann zu etwas bringen, kein Interesse am Land selbst haben, sondern nur aus dem Profit, der sich daraus schlagen lässt - ist ja nicht gesetzwidrig. Ganz im Gegenteil: durch so ein Verhalten und die Tatsache, dass das Finanzamt (aber auch nahe zu alle anderen Behörden) ganz schnell sind wenn es ums Geldeintreiben geht - und ganz langsam wenn es um eine Auszahlung geht, wächst nicht gerade die Liebe und der Respekt zum Aufnahmeland.

Was nützt eine Aufnahme von Flüchtlingen wenn diese stets und künftig wohl anlassunabhängig und ausnahmslos wie Schwerstverbrecher behandelt werden?! Ich bin ebenfalls Ausländer - aber seit über 20 Jahren in Deutschland. Ich würde für das Land an sich aber nur so viel tun wie ich unbedingt muss - vom Patriotismus absolut keine Spur. Warum auch? Dass man mich aufgenommen hat? Habe ich in Steuern sicherlich schon ordentlich abbezahlt - PLUS ich kurble die Wirtschaft an indem ich meinen Lohn zumeist in Deutschland ausgebe. Ich fühle mich hier sogar Zuhause - wobei mit "hier" meine Wohnung und ggf. noch meine Nachbarn gemeint ist/sind und weniger Deutschland als ganzes. Klar: die meisten anderen Länder geben auch keinen Grund diese unbedingt zu mögen - aber durch solcherlei Dinge macht man sich ganz sicher keine Freunde unter den Flüchtlingen, die ja u.U. hier bleiben, (künftig) arbeiten und Steuern zahlen (werden).

Lustig ist in dem Zusammenhang der Umstand, dass mehr Daten nicht bedeuten, dass es mehr Sicherheit gibt oder geben wird - das hat Frankreich ja bewiesen. Merkels Scheinaktionismus ist übrigens kaum einen Deut besser als das was die AfD macht - außer, dass man bei der AfD weiß woran man ist. Viel mehr falsch machen als Merkel kann man sowieso nicht.
 
@divStar: Weil das Verbrecher sind! Geh mal angeln ohne Angelschein, schon ziehen sie dir die Eier lang, bis du selbst drauf tanzen kannst. Diese durchbrechen Grenzen, ohne gültige Dokumente und schreien "Asyl", Krankenversorgung für sich und die gesammte Familie und wehe du sagst was, zack biste Nazi. Geh mal als deutscher nach Syrien ohne Visum, kost und Logie frei, im Gefängnis mit weiteren 19 Insassen pro Zelle. Von Krankenversorgung und Asylanträge in deiner Landessprache rede ich mal erst gar nicht. Durchqueren 5-10 Länder ohne Krieg um nach Deutschland zu kommen, Hallo, im ersten Land ohne Krieg ist ihre Sicherheit gegeben und die Flucht hätte ein Ende! Aber nein, es muss ja das Schlaraffenland Deuschland sein. Und nein, ich habe nichts gegen Ausländer, zähle viele derer in meinem Freundeskreis und mache auch gern im Ausland Urlaub, fahre/fliege bei Zeiten wieder nach Hause!
 
@Roger_Tuff: Auch wenn in deinem Kommentar einiges Wahres steckt: Als Mitteleuropäer hat man leicht reden. Man lebt ja nicht in z.B. Italien, das jahrelang von Flüchtlingen überrannt wurde, ohne dass es die reichen Mittel- und Nordeuropäer wirklich interessiert hätte. Da hat man bereits gesehen, dass es Zusammenhalt in der EU leider nur eingeschränkt gibt.
Merkels Flüchtlingspolitik im letzten Jahr war sicherlich sehr riskant und ein gutes Stück dem vorherigen Nichtstun geschuldet. Aber sie hat damit etwas Druck aus der Sache genommen und der EU etwas Zeit verschafft. Sie hat damit auch die Verantwortung übernommen, die wir reichen Mittel- und Nordeuropäer haben, wenn wir eine starke Europäische Gemeinschaft und kein Klein-Klein haben wollen. Als eher links eingestellter Mensch, der auf Nationalstaaten nicht viel Wert legt, war ich letztes Jahr tatsächlich mal stolz auf Deutschland, weil wir eben nicht wie einige Nachbarstaaten sofort alle Grenzen dicht gemacht und die Flüchtlinge verrecken lassen haben.
Ich sehe die vielen Flüchtlinge in Deutschland als große Herausforderung, aber nach wie vor auch als große Chance. Aber wenn insbesondere in Ostdeutschland weiter über einen noch immer lächerlich geringen Ausländeranteil herumgeheult wird und man lieber Hass und Gewalt verbreitet anstatt die Situation als Herausforderung zu sehen und mal anzupacken, ja, dann wird die Sache natürlich scheitern. Ich stamme selbst aus Ostdeutschland, habe da eigentlich gerne gelebt. Aber mittlerweile sehe ich die Mehrheit dort als Weltmeister im Jammern und Kurzdenken an.

Außerdem vergleichst du am Ende deines Kommentars Urlaub in einem friedlichen Ausland mit der Flucht vor Krieg und Terror. Okay, es sind sicherlich auch allerlei Wirtschaftsflüchtlinge dabei. Dann vergleichst du eben zusätzlich noch deinen Urlaub mit der Flucht vor Armut - das macht es auch nicht besser.
 
@TiKu: Auch in deinem Kommentar stecken reichlich Wahrheiten! Der letzte Satz sollte nur verdeutlichen, dass ich nichts gegen Ausländer habe, mehr nicht. Das die in Ostdeutschlande mehr am jammern sind, da gebe ich dir auch recht. Aber Chancen sehe ich hingegen weniger, wo sind denn die Akademiker und Fachkräfte? Gesehen wurden die bislang noch nirgends. Im gegenteil, wir dürfen uns jetzt erst mal den Vorwurf machen lassen, die ganzen Terroristen herzlicht eingeladen zu haben, da niemand den Überblick hatte und wenn Frankreich und Belgien mit dem Finger auf uns zeigen, zu recht! Den, der den britischen Reporter geköpft hatte, hat man ja wohl in München aufgegriffen. Die meisten sind ja reale Flüchtlinge, die vermutlich auch wieder heim wollen, wenn sich die Landeslage enspannt hat. Aber wenn man liest, dass wir nicht mal den Aufenthaltsort von mehr als 300.000 Flüchtlingen nicht mal kennen, ist das ein Armutszeugnis. Wenn die sich mal zusammengerottet hätten, hätten die dem IS ganz ordentlich den Ar... versohlen können, aber nein, das übernehmen wir selstverständlich auch. Merkels Flüchtlingspolitik war nicht riskant, einfach nur dumm, man hätte sich vorher mit den europäischen Nachbarländern sich einigen müssen und nicht im nachhinein jammern und betteln!
 
@Roger_Tuff: Die Chance sehe ich nicht so sehr wegen vermeintlicher Fachkräfte unter den Flüchtlingen, sondern weil Deutschland nun vor einer großen Aufgabe steht und wir daran entweder wachsen oder scheitern können. Je nachdem wie wir mit der Situation umgehen, kann das sehr hilfreich für die Völkerverständigung sein. Deutschland wird sich verändern. Eine Chance besteht darin, die Veränderungen so zu steuern, dass alle etwas davon haben und nicht nur bestimmte Bevölkerungsgruppen. Eine weitere Chance sehe ich darin, dass andere Kulturen eine andere Lebenseinstellung und eine andere Herangehensweise an Probleme haben. Davon können wir uns sicher vieles abschauen. Ich arbeite in einer Firma, in der ein guter Teil der Mitarbeiter ausländische Wurzeln hat (eine bunte Mischung). Oftmals ist es gar nicht so sehr die Ausbildung einzelner, die uns voranbringt, sondern die andere Herangehensweise einzelner.
Ich habe genauso Muffensausen vor den nächsten Jahren wie du oder die Ostdeutschen. Ich bin aber keiner, der Herausforderungen lieber wegschiebt und seine Ruhe haben will. Ich nehme sie lieber an und lerne dabei. Die Situation ist nicht toll, aber sie ist nunmal da. Es kann in Deutschland so enden wie in Molenbeek. Wir können es aber auch besser machen. Ich will gerne letzteres versuchen.
 
@TiKu: Bürgerkrieg ist sehr lehrreich :D
 
@desire: Natürlich. Das sind die, die das Niveau anheben.
Ich finde das sie die 30 Mio. dazu verwenden sollten die Nicht-Flüchtlinge und Straftäter wieder abzuschieben.
 
@SuperSour: Es geht aber auch darum, Missbräuche zu unterbinden. Erst vor wenigen Wochen habe ich einen Beitrag gesehen, dort wurde aufgezeigt, dass es Asylbewerber gibt, die mehrfach im Land Asyl beantragen und Leistungen beziehen.
 
@chris193: Da bist Du aber spät :-) . Das weiß man doch schon länger.
 
@SuperSour: Tja viele vergessen halt wo Merkel her kommt. Und wer die DDR kennt weiß wo man stehen musste um gewisse Privilegien zu haben oder um gewisse Dinge tun zu können.
Aber hey - hat ja keiner was zu verbergen. Nur die die nichts zu verbergen haben verdrängen gerne das man seit Menschengedenken aufpassen musste wem man was erzählt. Falsche Meinung und der Kopf war ab. Ist nicht mal ein Menschenleben lang her das man, wenn man in Amerika dem falschen Nachbarn erzählt hat das man Kommunistisch ist, Besuch bekam.

Frieden ist nicht der normal zustand der Welt - es war noch nie so lange Frieden wie wir jetzt haben und das kann sich ganz schnell ändern.
Dann ist das man man nicht zu verbergen hatte auf einmal nicht mehr lustig.

Meine Tante war in der DDR im Bau. Nicht weil sie was im herkömmlichen sinne verbrochen hatte - nein sie hatte die falsche Meinung. Nach Einsicht der Unterlagen war auch klar wem sie es zu verdanken hatte - dem Mann ihrer Schwester. Da stand wer wann von uns im Westen wo im Urlaub war, wie viel Kaffee meine Oma an Weihnachten rüber geschickt hat und und und...
 
@SuperSour: Die meisten Inländer und "regulär-legalen" Ausländer haben durchgängig Papiere und ihre Identität lückenlos nachgewiesen.

Viele Flüchtlinge haben gar keine oder offensichtlich falsche Papiere oder werfen, wenn es Schwierigkeiten gibt, vorhandene Papiere weg und stellen sich, wenn überhaupt, zur Erfassung erneut hinten an der Schlange an.

Denke mal drüber nach, bei welcher Gruppe die Behörden genauer hingucken müssten.
 
Es wird für etwas was die Bevölkerung nicht akzeptieren würde, ein Grund gebraucht um über der Bevölkerung zu stehen. In diesen Fall sind es die Migranten und Asylbewerber um an ihre Daten zu kommen, später der Rest der Bevölkerung.
 
@Cihat: genau so sieht es aus. Ich frage mich wozu, denn mehr Daten bedeuten nicht mehr Sicherheit (siehe Terroranschläge in Frankreich - und die haben ja quasi eine digitale StaSi). Ich glaube am Ende möchte man einfach nur jeden Menschen digital so ausschalten können, dass dieser isoliert wird und dadurch selbst eingeht. Aber ich HOFFE, dass ich für derlei Aussagen den Alu-Hut aufhaben müsste... wobei ich früher ja auch gedacht habe, dass die NSA nur Feinde ausspioniert. Für mich sind Geheimdienste Verbrecher mit einer Lizenz vom Staat.
 
Deutlich ausbauen ist auch keine Kunst, im falle der Flüchtlingswelle wurden die Abdrücke ja auch nur auf Papier festegehalten.
 
Schönen Gruß an alle "Tagträumer". Wie naiv muss man eigentlich sein zu glauben, dass es einem demokratischen Staat gelingt, ALLE seine Bürger zu überwachen. Wer soll das machen? Wie viele Personen bräuchte es, um eine "allumfassende" Überwachung auszuwerten.

Andererseits werden die Ermittlungsbehörden von denselben Leuten über schlechte Aufklärungsmethoden bzw. langsame Ermittlungen kritisiert, die gleichzeitig der Meinung sind, dass man "keinerlei" Daten speichern darf. Woher sollen dann Ermittlungsergebnisse herkommen, die "nirgendwo" gespeichert sind bzw. niemand haben darf?

Mir ist klar, dass mit vorhandenen (gespeicherten) Daten auch unberechtigte Negativerlebnisse verbunden sind. Eine entsprechende Kontrolle der erlaubten Datenspeicherungen und deren Verwendung gehört selbstverständlich dazu.

Wo höre ich einen Aufschrei, über die von den "Sozialen Medien", den großen Telekom und Internetprovidern gespeicherten und verwendeten Daten. Ich bin der Meinung, dass sich ein demokratischer Staat mit Sicherheit am ehesten an seine eigenen Vorschriften (Gesetze) hält.
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