Telekom: Zwischen Vectoring und Glasfaser passt noch zweimal Kupfer

Glasfaser-Anschlüsse soll es mit der Deutschen Telekom erst dann in größerem Stil geben, wenn die letzten beiden Kupfer-Technologien, die aktuell verfügbar sind, ausgereizt wurden. Das bestätigte Telekom-Chef Tim Höttges im Anschluss an die ... mehr... Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Telekommunikationsunternehmen Bildquelle: Telekom Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Telekommunikationsunternehmen Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Telekommunikationsunternehmen Telekom

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Telekom = RIP IT-Infrastruktur
 
jeder weiss, wie wichtig derartige infrastruktur ist, warum also, finanzieren nicht die Komunen den Glasfaserausbau und vermieten dann das Netz an den höchstbietenden Provider?
 
@Besenrein: Glaub den Kommunen fehlt oftmals einfach das Geld solch ein Projekt zu stemmen. Die Idee ist gerenell gut, aber falls die finanziellen Mittel fehlen, dann sehe ich es sehr schwer für die Kommune.
 
@bmngoc: In der Zeit, als noch nicht zig verschiedene Rohr- und Kabelleitungen an allen Ecken und Enden kreuz und quer durch die Städte verlegt waren, hätte man sich als Bürger mit Schaufeln zusammenfinden können, einen Graben ausheben, ein oder mehrere Leerrohre versenken und danach das Ganze städtisch an Firmen vermieten können, womit die Stadtkasse aufgepeppt worden wäre. Heutzutage ist jedes Mal ein kompliziertes Aufbaggern nötig, wobei man tunlichst darauf achten muss, keine bestehende Infrastruktur zu beschädigen. [Nachtrag] Den Kommunen fehlt einfach das Geld für solche Projekte. Lokale Kleinanbieter mit Glasfaserausbaugebieten schieben meist einen großen Teil der Kosten den jeweiligen Anwohnern zu, wenn diese einen Ausbau wünschen.
 
@bmngoc: ach den Kommunen fehlt das Geld aber für die Telekom kostet das wohl nix ? Peinlich dass die meisten nicht kapieren dass die Telekom fast alles zahlen muss und die restlichen Anbieter fast gar nichts (im vergleich).
Die Bundesregierung will Glasfaser ? Dann soll Sie sich auch darum kümmern...
 
@M. Rhein: hab ich irgendwo gesagt, dass es der Telekom nichts kostet?
 
@Besenrein: Genau dieses ist dem Gesetz zur Breitbandförderung ja so vorgesehen. Allerdings... 1)Komunen... Planungsbüros, Ausschreibungen usw. kosten auch Geld, bevor auch nur ein Meter Leerrohr oder Kabel verlegt wird. 2)So, da liegt dann irgendwo ein Glasfaserkabel zwischen... tja von wo bis wo? Bis in den Keller der Wohnhäuser? Wenn nicht, wie kommt das Kabel von einem möglichen Standort von einem "Verteilerkasten" bis in das Wohnhaus? Wenn die Kommune nur das Kabel bis zum "Verteilerkasten" macht, oder bis auf die Straße, ich habe zwar keine Ahnung wer das bei z.B. Telefon- und Kabelfernsehenanschlüssen macht, aber es wird keiner von 1&1 mit einem Spaten vor deiner Tür stehen.
Ich bin mal gespannt wie dieses Gesetz zur Breitbandförderung dann in der Praxis wirklich aussieht und wie hoch dann die Kosten für den Verbraucher werden.
 
@Besenrein: Da ein Solches Bauvorhaben eine Genehmigung für jedes Grundstück benötigt und darüber hinaus mehr Geld kostet als Deutschland für das Gesamte Militär und den Straßenbau im Jahr zur Verfügung ausgibt.
 
@Besenrein: Warum werden noch Neubaugebiete mit Kupfer erschlossen, entzieht sich jeder Logik
 
@Besenrein: Das machen inzwischen private Investoren/Firmen.
 
Bevor ich noch mal in irgend einer Form Kunde der Telekom werde, verzichte ich lieber auf Internet, Telefon und Co. Notfalls ziehe ich in die Wildnis. Besser als Telekom Kunde zu sein! Seine Seele zu verkaufen wird weniger bestraft beim jüngsten Gericht (wenn man daran glaubt), als Mitarbeiter oder Kunde der Telekom zu sein!

Hoffe nur, unser toller Minister hat nicht nur dicke Sprüche geklopft und wird was dagegen tun. Sonst wird das nichts mit "führende Nation bis 2025" in der Internet Infrastruktur ^^
 
und den ganzen quatsch darf der kunde zahlen. einfach nur unverschämt.
 
Das ist doch irgendwie super Quatsch! Die Kabelanbieter bieten jetzt schon 400 mBit. Und bis G.Fast beim Kunden ankommt, sind die Kabelanbieter wahrscheinlich schon bei 1Gbit. Und auch wenn es wahrscheinlich Orte gibt, bei den es G.Fast geben wird und kein Kabel, so wird die Schnittmenge doch ziemlich groß sein.

Also wenn will die Telekom mit G.Fast erreichen?!?! Dann doch lieber gleich ein konkurenzfähiger Glasfaseranschluss!
 
@Meteorus: super und die Kabelanbieter werden ja auch nicht von der Regierung in Ketten gelegt damit sie ja nicht zu eigenmächtig handeln. Ausserdem kommen unser eKabelanbieter an ihre Grenzen da sie nur Fibre Coax anbieten und das Coax Kabel derartige Lasten bald nicht mehr tragen kann.
 
@Meteorus: Ganz ehrlich. Mir persönlich wäre das Medium egal, wenn: Nur ich die Bandbreite nutze und sie nicht teilen muss (ich denke da an diverse Hasskommentare bzgl. Kabel zw. 16 und 23Uhr -.-) und wenn dann nicht wieder sowas herum kommt wie bei DSL16 mit 1Mbit upload oder Kabel32 mit 2MBit upload. Einen verünftigen Ping hätte ich obendrein auch gern, was Satellit schonmal obsolet macht.

Dass die Telekom Ihren letzten Meter Kupfer (um mehr geht es ja bald ohnehin nicht mehr) auszureizen versucht, versteht sich und wurde ja auch mehrfach erwähnt: FTTH/FTTD bedingt eben auch entsprechende Arbeiten in den Häusern und sind entsprechend teuer. Es sei denn eben, Du baust gerade jetzt erst und denkst mit. Da stellt sich mancher Hausbesitzer quer, Behördengenehmigungsverfahren dauern auch ihre Zeit für diese Umfangreichen Bauarbeiten usw. usf... Da ist es einfacher und billiger, erst einmal überall vor jede Haustüre einen KvZ zu pflanzen.

Die Telekom agiert derzeit folgendermaßen: Zügig die Fläche mit wenigstens 50MBit aufwärts versorgen - daher der Spass das Glas bis an den Bordstein zu verlegen in vielen Gemeinden.
Die Regierung verlangt das aber auch, denn sie will ja die Fläche auf mindestens diesen Wert haben. Zugegeben muss man dabei auch nicht mit allem Einverstanden sein, was die Regierung da so anstellt bezüglich des Machbaren oder der Präferenz der Telekom....

Der 'letzte Meter' folgt später, wird erst recht so richtig Zeit brauchen und auch teuer genug. Man darf ja auch nicht vergessen: Die Arbeiter, die da überall am Ausbauen/Umbauen/Anbinden sind, wachsen auch nicht unbedingt auf den Bäumen.
 
Telekom: "Wenn wir dem toten Pferd Räder und einen Motor andübeln, können wir weiterreiten!"
 
@Stamfy: 1&1 und Co... "Wir nehmen einen Stock, eine Schnur, und eine Karotte und der Gaul gallopiert davon". ;)
 
@Lastwebpage: nana, die warten eher bis die rosa heinis den motor u räder dran haben u klagen sich dann auf den sattel^^
 
@hellboy666: exakt, und wenn die "Rosa Heinis* dann ein neues Pferd kaufen, gehen sie hin und wollen auch drauf reiten und wenn sie es nicht dürfen versuchen sie es zu erlegen.
 
Es ist immer traurig zu sehen wie man dieser Angelegenheit im Internet entgegenblickt.
Denn sind wir mal ehrlich, wenn niemand ausbaut hört man hier und da meckern aber niemand hat so ein wirkliches Ziel (für sein Gemecker).
Doch plötzlich kündigt jemand an den Leuten schnelleres bieten zu wollen und versucht gleichzeitig die anderen Konzerne, welche zu faul sind eine eigene Infrastruktur zu errichten, aus ihren Verteilern zu werfen auf das diese sich ihr eigenes Netz errichten (denn angeblich gibt es bei denen ja nur FTTH und ultra Speed zu Spottpreisen... Die werden sich noch umgucken), und letztlich erhält eben diese Firma nur Kritik und wird bemängelt.

Wenn man mal durchrechnet was ein Flächendeckende FTTH oder FTTC Ausbau kostet dann wird man selbst schnell merken das das selbst innerhalb von 5 Jahren ein Unrealistisches und unlohendes Unterfangen ist. Und ich kann es den Konzernen nicht verübeln das sie nach Möglichkeit Profit anstreben, tun wir ja auch, wir machen selten mit jemanden einen Deal bei dem wir absolut nichts Positives bei rausbekommen und der uns sogar das Haus Kosten könnte. Also warum meckert man nun das man schnelleres Internet bekommt, bei dem sogar die Glasfaser bis zum Verteiler gelegt wird und man somit auch zu gegebenem Zeitpunkt an dieser Stelle weiter Ausbauen kann. Denn die Alternative lautet nicht FTTH, und Vectoring und VDSL bremsen Glasfaser auch nicht aus. Sie sind eine Zwischenstufe welche den Ausbau nicht bremsen sondern Flächendeckend auf ein einheitliches Level bringen, denn VDSL = " Backbone-Netz ----(Glasfaser)---- HvT ----(Glasfaser)---- KVz/DSLAM ----(Kupfer)---- Haus/Router

Bei ADSL/DSL entfällt die Glasfasernabindung des KVz an den HvT. Es ist also von da an nur noch das letzte, wenn auch schwierigste, Stück des Ausbaus.

Und lieber bekomme ich innerhalb eines Jahres auf dem Land 50 oder 100 Mbit als das ich noch weitere 6-10 Jahre mit 1 Mbit Spitzengeschwindigkeit rumgurke.....

Das musste mal raus
 
@Crypty: Der KvZ steht 10m vor meiner Haustüre. Seit einem halben Jahr. Quasi niegelnagelneu und noch kaum mit Graffiti versehen. :D

Bestellt hab ich das 100er-gedöns, da waren die noch nicht mal richtig fertig mit dem Aufbau. Und seitdem warte ich, dass mich jemand anschliesst. Grund: Keine freien Ports. Rly? Also wenn dann schon (in dem Falle quasi FTTC) ausgebaut wird, doch bitte wenigstens gleich so, dass man nicht die halbe Strasse aussen vor und am alten DSLAM lassen muss.... Teuer genug wars sicher, da die ganzen Strassen für den Ring aufzureissen; dann hättens aber gern noch genug Kapazitäten verbauen können, die hätten den Kohl auch nicht mehr runder gemacht...

Aber ja; auch mir ist lieber, dass die Fläche wenigstens 50 oder 100 bekommt, als nur wenige 1GB. Früher oder später kommt dann eh die zweite Ausbauphase für den letzten Meter bis ins Haus...
 
@Diak: naja, nur weil der kasten u die strasse/zug fertig ist, ist noch nicht die region fertig.
sobald das komplette gebiet fertig ist stehen auch mehr ports frei, bzw werden diese dann besser ausgenutzt und ausgelastet.

ist wie schifffahrt, nur weil ein teil des flusses bereits breit genug ist, macht es noch kein sinn diesen für die schifffahrt frei zu geben, wenn dieser in einer au endet ;)
 
Das ist wie wenn man dich im Dachboden einsperrt, aber sicherstellt, dass du durch ein kleines Fenster sehen kannst, was im Garten abläuft und nach einigen Tagen eine Grillparty veranstaltet.

Telekom = Soziopathen

Aber das passt schon, willkommen im Neoliberalismus
 
mit vectoring werden die kaum was ausrichten und mit g.fast erst recht nicht. dann wenn die projekte gescheitert sind gehen sie eh zu mr. breitband und wollen mehr fördergelder zum ausbau von glasfaser. das schlimme ist sie bekommen das auch noch.........
 
Eigentlich ganz einfache Lösung: Während die Telekom ihr Kupfer weiter so lieb hat und es unbedingt behalten will, sollen viele keine andere Provider, Kommunen und lokale Initiativen den Glasfaser-Ausbau in Deutschland voran bringen. Dann sind die Telekom diese blöden Kunden los die immer nach FTTB/-H schreien. Und Deutschland hat einen Monopolisten weniger. Dann kann Telekom ihr Kupfer eingegraben lassen und glücklich damit werden.

Es gibt noch so viele weiße Flecken die bald nicht mehr weiß sein werden, aber halt dann auch nicht Magenta.

Man kann den nötigen Ausbau lange rauszögern aber irgend wann ist der Zug abgefahren und nur noch wenige wollen oder können warten bis sich die Telekom herab lässt und wirklichen Netzausbau betreibt.
 
Mich haben sie schon verloren bei mir geht zwar vdsl aber Vectoring nicht also hab ich auf eigene kosten Gals in Mein Haus legen lassen, jetzt hab ich 1 gbit fullduplex für 120 im Monat bis die Tkom da mal in die gänge kommt das erleb ich nicht mehr. Weil nach G.Fast kommen die noch mit XG.Fast die wollen nicht also weg damit.
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