Cupertino: Infrastruktur zerfällt und Apple zahlt nicht einen Penny

Der neue Bürgermeister der kalifornischen Stadt Cupertino ist auf den größten Arbeitgeber seiner Kommune, den Computerkonzern Apple, alles andere als gut zu sprechen. Das Problem liegt seinen Schilderungen aber nicht bei der Firma allein, sondern am ... mehr... Apple, Neubau, apple campus, Campus 2 Bildquelle: City of Cupertino/Wired Apple, Neubau, apple campus, Campus 2 Apple, Neubau, apple campus, Campus 2 City of Cupertino/Wired

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Also dieses Verhalten ist das Letzte und genau das ist dieses Arrogante an Apple was viele so hassen.
Wenn ich Herr Chang würde ich diese Idioten vertreiben, denn ob mit Oder Ohne sie, der Gemeinde geht es gleich schlecht.

Apple ist eines der am meisten Steuer hinterziehenden Unternehmen dieser Welt das sich durch sein Weltweites Netz das ganze sogar noch am Rande der Legalität durchziehen kann, und das einzige was Apple dazu zu sagen hat ist, man soll doch das Steuersystem Reformieren, am besten so das der Bürger noch weniger sieht.
 
@Alexmitter: Würde Apple gehen, wirkte sich das vermutlich auf die Arbeitsplätze und die Zulieferer-Industrie aus, insofern ist das wohl nicht die beste Lösung. Und andererseits muss man sich mal die "Kausalitätskette" anschauen: Letztlich sind es die Aktionäre, die von Apple eine Rendite erwarten, weshalb Apple natürlich versucht, an allen Ecken zu sparen. Und da du bei irgendeiner Bank Geld auf einem Konto hast, für das du gerne einen ordentlich Zins erhalten möchtest, wird die Bank - wenn auch indirekt - ebenfalls Aktionär von Apple sein. Es ist also irgendwie tatsächlich in deinem Interesse, dass Unternehmen Geld sparen. Natürlich gibt es dann noch Stakeholder, die in weitaus größerem Rahmen davon profitieren. Weiterhin ist es so, dass so ziemlich jeder Bürger versucht, möglichst wenig Steuern zu zahlen bzw. grundsätzlich möglichst viel vom Staat zu bekomme. Hier genauso wie in den USA. Der ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein. Sicherlich geschieht das in einem weitaus kleinerem Maßstab, aber es passiert. Das mag eine zynische Sicht auf diese Welt sein, aber so funktioniert das System nun mal.

Grundsätzlich stimme ich dir allerdings zu: Die Steuersparpolitik über Briefkastenfirmen sollte verhindert werden, weil das der Gesellschaft schadet. Allerdings weiß ich auch, dass ich bei meiner nächsten Steuererklärung ebenfalls alles rausholen werden um möglichst viel zurück zu erhalten.
 
@xploit: Und worauf bewegen sich die ganzen Mitarbeiter und Baufahrzeuge für das sogenannten Mutterschiff. Meiner Meinung nach sollte die Stadt einfach nicht weiter in die Reparatur der Infrastruktur investieren, dann müsste Apple irgendwann von sich aus die Zufahrtswege erneuern lassen, ausser sie können sich mit ihrem Mutterschiff einen neuen Landeplatz suchen.
 
@b.marco: so leicht ist das vermutlich nicht, jedenfalls nach deutschen Maßstäben. Hier gibt es z..b die sog. "Daseinsvorsorge". Die Stadt bzw. der Stadt muss also dafür sorgen, bestimmte Infrastruktur zur Verfügung zu stellen - wie gesagt in Deutschland. Mich würde aber wundern, wenn das in den Staaten anders ist.
 
@b.marco: Ja und dann haben sie ein riesen Verfahren am Arsch von JEDEM Bürger in der Stadt und können ganz dicht machen! Zur Instandhaltung der Infrastruktur sind sie gesetzlich verpflichtet. Zwar wird das in den USA nicht so streng überwacht, aber wenn dann mal was ist und Bürger klagen, dann geht die Luzie richtig ab.

Und ganz ehrlich, Apple kann das scheiß egal sein. Ich zahle doch auch nicht die Stromrechnung für andere! Oder zahlst Du die Autoversicherung für deinen Nachbarn?
Apple zahlt als Unternehmen Steuern, genauso die Mitarbeiter auf ihr Einkommen und so weiter. Das gilt natürlich auch für alle anderen Unternehmen, die an Apple mit verdienen, wie z.B. lokale Zulieferer, Vermieter, Geschäfte usw.

Wenn es ein Fehler im Steuersystem ist, dass nichts hängen bleibt wo es gebraucht wird, dann muss das System tatsächlich refomiert werden.

Denn NIEMAND zahlt die Rechnungen anderer... kein Unternehmen, keine Privatperson.
 
@Scaver: Stimmt irgendwie, aber der Punkt "lokale Zulieferer" passt wohl nicht so ganz - abgesehen natürlich vom Bauprojekt. Ich glaube, ein Teil der Macintosh-Kisten wird ja wirklich irgendwo in den USA zusammengeschraubt (sicher eher nicht in Cupertino), aber die Einzelteile dürften garantiert einen "Made in China"-Aufdruck tragen, so wie eben alles, was mit Elektronik zu tun hat.
 
@xploit: Da Bürger keine Firmen sind kannst du Steine auf deinen unsinnigen Vergleich werfen.
Ständig kommen schreiben komische Typen Entschuldigungen für Apples Verhalten. Gegen was muß man laufen damit man so wird?
 
@mulatte: Bürger auch Unternehmen sein. Was ist z.B. wenn ich selbstständiger Einzelunternehmer bin, also Freelancer? Darf ich dann auch keine "Steuersparmethoden" mehr anwenden? Ist das nur für große Unternehmen verboten? Ab welchem Jahresumsatz? Merkst du was? Entweder alle, oder keiner. Und im Moment machen es alle und sich darüber zu beschweren, ist nun mal latent heuchlerisch.

Außerdem: Ich entschuldige Apples Verhalten nicht, das steht aber auch da oben, im letzten Absatz, ziemlich deutlich. Also: Erst lesen. Dann argumentieren. Und am besten gar nicht pöbeln. Tu dir selber den Gefallen. ;)
 
@xploit: Schreibt irgendwer darf nicht? Nein, einer schreibt ein Bürger wäre das selbe wie eine milliardenschwere Firma.
Aber entschuldige ruhig weiter diese Unmoral. Ist das vielleicht auch dein Motto?
 
@mulatte: Ich entschuldige die "Unmoral" nicht, das steht aber auch ganz deutlich oben, ich weiß nicht, warum du das nicht lesen willst. Allerdings gebe ich auch ganz deutlich zu bedenken, dass derartige pauschalisierende Vorwürfe falsch und polemisch und kurzsichtig sind - ich werfe DIR Unmoral vor.

Warum machst du einer "milliardenschweren Firma" Vorwürfe, solange sie im Rahmen der Gesetze agiert? Wo ist die Grenze der Unmoral? Beantworte mir diese eine Frage, mehr nicht: Das reiche Unternehmen darf nicht im Jahr 1 Mio. Steuern sparen, aber 1 Mio. Privatbürger dürfen pro Jahr 1 Euro Steuern sparen?

Das ist absolut absurd und schlicht heuchlerisch. Wenn dich das alles stört, dann beschwere dich bei der Politik - die macht die Gesetze, nach denen sich Apple richtet. Aber versuche nicht, dich selber heilig zu sprechen, indem du mit dem Finger auf andere zeigst.
 
@xploit: Sicher fehlen die Gesetze für all die Steuerschlupflöcher die immer wieder gefunden werden, die Uneinigkeit der einzelnen Länder dem einen Riegel vorzuschieben, die Regierungen/Verwaltungen die sich den Firmen anbiedern müssen um etwas Geld in die Kassen zu bekommen und zum Schluß die Firmen die dies alles ausnutzen und in ihrer Lobby ihre ethischen Grundsätze ausgehängt haben die aber immer wieder ad absurdum geführt werden, weils nur Papier ist auf dem es steht.
Logisch nutzen die die Schlupflöcher, aber dann sollen die auch ihr mieses Verhalten zugeben und nicht wunder wer weiß wie tun. Jobs und Cook machen einen auf wir sind die tollsten und dabei holen die den Usern das meiste Geld aus der Tasche und scheffeln das in ihre. Das beste ist das es trotzdem jede Menge verliebter Appleuser gibt die den Keynotes folgen wie die Jünger Jesu und bei jedem amazing das sie hören mitstöhnen.
 
@Alexmitter: Apple macht mit den Steuern nur das, was jedes börsennotierte Unternehmen machen muss (und auch macht, da ist Apple wirklich nicht alleine): Es zahlt so wenig wie möglich. Das ist keine Steuerhinterziehung, sondern das sind vom Gesetzgeber (bzw. den Gesetzgebern, ist ja international) quasi freiwillig geschaffene Schlupflöcher. Da würde ich die Schuld tatsächlich eher beim Steuersystem suchen.
Das Verhalten gegenüber dem Bürgermeister und Cupertino ist aber sicherlich fragwürdig.
 
@RayStorm: Und so nebenbei geben schmarotzende Unternehmen wie Apple ein Haufen Kohle für Lobbying aus, damit diese "quasi freiwillig geschaffene Schlupflöcher", dieses "Steuersystem" erst geschaffen wird.
 
@moribund: Das der gesamte Lobbyismus abgeschafft gehört, steht auf einem anderen Blatt.
 
@RayStorm: Aber das steht eben nicht auf einem anderen Blatt:
du schreibst, du würdest die Schuld "beim Steuersystem suchen", aber dieses Steuersystem gibt's ja deswegen so, weil das solche Konzerne durch Lobbying so hinbiegen.
 
@moribund: "Und so nebenbei geben schmarotzende Unternehmen wie Apple ein Haufen Kohle für Lobbying aus [...]"

Gerade Apple fiel bisher eher dadurch auf, verhältnismäßig wenig Geld in Lobbyarbeit zu investieren.
 
@KoA: Ach! Und das weißt du woher?
Hier ein paar Zahlen alleine zum 2. Quartal 2015 in den USA:
http://www.pcworld.com/article/2950592/facebook-amazon-apple-pick-up-spending-on-lobbying.html
Apple ist da ganz gut dabei.
 
@moribund: "Ach! Und das weißt du woher?"

Aus entsprechenden Berichten der letzten paar Jahre. Apples diesbezügliche Ausgaben sind zwar seit etwa zwei Jahren angestiegen, waren aber trotzdem bisher immer sichtlich niedriger, als die von MS, Google & Co.
 
@KoA: Ich hab ja auch nicht geschrieben "Apple" sondern "schmarotzende Unternehmen wie Apple" (in dem Artikel geht's nun mal um Apple).
Wenn du meinen Link anklickst siehst du dass Apple letztes Jahr vielleicht nicht so viel Geld wie Lobbying-Spitzenreiter Google in die Politik gepumpt hat, aber sie sind doch ganz gut dabei. Sorry, aber unter "verhältnismäßig wenig Geld in Lobbyarbeit zu investieren" verstehe ich etwas anderes.
 
@moribund: "Ich hab ja auch nicht geschrieben "Apple" sondern "schmarotzende Unternehmen wie Apple" [...]"

Als wenn das nicht letztendlich auf's Selbe hinauslaufen würde. ;)

"Wenn du meinen Link anklickst siehst du dass Apple letztes Jahr vielleicht nicht so viel Geld wie Lobbying-Spitzenreiter Google in die Politik gepumpt hat, aber sie sind doch ganz gut dabei. Sorry, aber unter "verhältnismäßig wenig Geld in Lobbyarbeit zu investieren" verstehe ich etwas anderes."

Zwischen Apples Ausgaben im Jahr 2015 von knapp 4,5 Millionen insgesamt und Microsofts knapp 8,5 Mio., besteht schon ein sehr deutlicher Unterschied. Amazon und Facebook liegen noch mal ein Stück höher. Naja, und zu Googles 16,66 Mio Ausgaben für Lobbyarbeit besteht ja nochmals ein ganz enormer Unterschied! Es bleibt also dabei, dass Apple im Gegensatz zu MS, Google & Co. deutlich weniger Ausgaben in Sachen Lobbyarbeit zu verbuchen hat. Da kann man drehen und wenden, wie man will. Dieser Fakt ist und bleibt unbestreitbar! :)
http://www.telecom-handel.de/bildergalerie/zahlen-woche-lobbyarbeit-apple-umsatz-1074848.html?seite=1
 
@KoA:
Nein, das läuft nicht auf dasselbe hinaus weil ich damit klar machen will, dass das nicht nur für Apple sondern all diese Konzerne gilt.

Willst du jetzt mit mir über sprachliche Formulierungen wie "verhältnismäßig wenig", "deutlicher Unterschied", "deutlich weniger" etc diskutieren?
Ich hab geschrieben "dass Apple letztes Jahr vielleicht nicht so viel Geld wie Lobbying-Spitzenreiter Google in die Politik gepumpt hat, aber sie sind doch ganz gut dabei".
Und wer ein paar Millionen pro Jahr für Lobbying ausgibt ist nunmal "ganz gut dabei", völlig egal obs jetzt 4, 8 oder 16 Millionen sind.
Auch das kann man drehen und wenden, wie man will. Auch dieser Fakt ist und bleibt unbestreitbar! :)
 
@moribund: "Nein, das läuft nicht auf dasselbe hinaus [...]"

Selbstverständlich tut es das, denn deine ursprüngliche Aussage bleibt ja wohl weiterhin inhaltlich unverändert.

"Willst du jetzt mit mir über sprachliche Formulierungen wie "verhältnismäßig wenig", "deutlicher Unterschied", "deutlich weniger" etc diskutieren?"

Wenn es aus inhaltlich gegebenen Gründen erforderlich ist, bin ich durchaus dazu bereit. ;)

"Ich hab geschrieben "dass Apple letztes Jahr vielleicht nicht so viel Geld wie Lobbying-Spitzenreiter Google in die Politik gepumpt hat, aber sie sind doch ganz gut dabei".

"Vielleicht nicht so viel" und "ganz gut dabei" sind Formulierungen, die deinem damit verbundenen Vorwurf gegenüber Apple nicht im Ansatz gerecht werden. Letztendlich sind die tatsächlich gegebenen Unterschiede bei den jeweils aufgewendeten Kosten für Lobbyarbeit, besonders hinsichtlich deiner Argumentation, sogar sehr bedeutsam. Darum ja auch mein diesbezüglicher Einwand zu deiner Darstellung. Zumal ja deine Behauptung, dass die Kosten (oder ein wesentlicher Teil davon) tatsächlich für die Schaffung von gesetzmäßigen Steuerschlupflöchern aufgewendet wurden, ohnehin mehr als fraglich ist. Einen faktischen Beleg hast du jedenfalls nicht dafür geboten. Was also bleibt, ist lediglich die bloße Behauptung. Und das ist eben keine passende Argumentationsgrundlage.

"Und wer ein paar Millionen pro Jahr für Lobbying ausgibt ist nunmal "ganz gut dabei" [...]"

Wobei "ganz gut dabei"? Bei den Ausgabesummen von MS oder gar Google im Bereich Lobbyarbeit jedenfalls nicht. Da ist Apple sogar sehr deutlich entfernt!

Und was parasitäres Verhalten angeht, sollte man nicht etwa vornehmlich, oder gar ausschließlich Firmem wie Apple kritisch ins Visier nehmen, sondern den diesbezüglichen Fokus mal eher in Richtung der nimmersatten Steuergesetzgeber bzw. deren Steuerverwaltungen richten. Denn es ist in der ganzen steuerlichen Angelegenheit ganz sicher nicht ansatzweise zielführend, stets nur die anzuprangern, die lediglich versuchen, hohe Steueraufkommen zu vermeiden, während man die, die seitens der jeweiligen Regierungen jährlich enorme Steuereinnahmen verschwenden und nur deswegen ständig höhere Steuereinnahmen einfordern, unkritisch gewähren lässt und sie in ihrem einseitigen Agieren gegen sogenannte "Steuervermeider" blindlings unterstützt.
 
@KoA:
"Selbstverständlich tut es das, denn deine ursprüngliche Aussage bleibt ja wohl weiterhin inhaltlich unverändert."

Ja, "geben schmarotzende Unternehmen wie Apple ein Haufen Kohle für Lobbying aus" stimmt doch nach wie vor.
Oder sind 4 Millionen für dich kein Haufen Kohle.

Ich bleibe dabei:
ein Unternehmen dass Millionenbeträge jährlich für Lobbying ausgibt ist "ganz gut dabei".
Das kann man noch so sehr schön-formulieren, so wie du das machst, und da ist es unerheblich ob es zwei, drei Unternehmen in der Branche gibt die sogar mehr ausgeben.
Und inwiefern macht die Tatsache dass zwei, drei Unternehmen mehr ausgeben, das Lobbying-Verhalten von Apple besser?

"Und was parasitäres Verhalten angeht, sollte man nicht etwa vornehmlich, oder gar ausschließlich Firmem wie Apple kritisch ins Visier nehmen, sondern den diesbezüglichen Fokus mal eher in Richtung der nimmersatten Steuergesetzgeber bzw. deren Steuerverwaltungen richten."

Das mag stimmen, aber darum geht es in diesem Artikel nicht.
Hier geht es nunmal um Apples Schmarotzertum.

Überhaupt beschränkt sich deine ganze Argumentation darauf mit den Finger auf andere zu zeigen und "aber... aber die anderen..." zu rufen, ohne irgendwas zu bringen was Apple selbst entlastet:
"aber die anderen geben auch Geld für Lobbying aus... aber die anderen gehen schlecht mit den Steuern um..." (was der Bürgermeister von Cupertino wohl zu dem Vorwurf sagt).
 
@moribund: "Ja, "geben schmarotzende Unternehmen wie Apple ein Haufen Kohle für Lobbying aus" stimmt doch nach wie vor."

Nein, u.a. ist an dieser (deiner) Darstellung unstimmig, dass du versuchst, Apple in Sachen Lobbyarbeit mit den anderen großen Unternehmen (MS, Amazon u. Google) pauschal gleichzusetzen, obwohl es diesbezüglich doch deutliche und entscheidende Unterschiede zu verzeichnen gibt.

"Oder sind 4 Millionen für dich kein Haufen Kohle."

Es geht nicht darum, was vier Millionen für mich bedeuten, sondern was diese Ausgaben für politische Einflussnahme im Verhältnis zu den übrigen IT-Größen bedeuten. Und da ist Apple eben überhaupt nicht "ganz gut dabei", sondern ganz offensichtlich merklich zurückhaltender. Ganz gut dabei wäre Apple, wenn entsprechende Ausgaben wirklich nahe bei den anderen großen dieser Branche liegen würden. Genau das tun sie aber eben nicht. :)

"Ich bleibe dabei: [...]"

Dann machst schlicht weiterhin den Fehler, nicht zu differenzieren und besitzt somit auch keine brauchbare Argumentationsgrundlage, um die Diskussion hierzu sachlich anzugehen. Deine pauschale Schlechtmacherei von Apple, bringt dich in dieser Angelegenheit hier jedenfalls argumentativ kein Stück weiter.

"Und inwiefern macht die Tatsache dass zwei, drei Unternehmen mehr ausgeben, das Lobbying-Verhalten von Apple besser?"

Inwiefern ist Apples Engagement und politische Einflussnahme denn tatsächlich pauschal als schlecht zu bewerten? Ich meine, z.B. Apples Lobbyarbeit (politische Einflussnahme), wenn es darum geht, sich gegen eine generelle Abschaffung einer sicheren Geräteverschlüsselung einzusetzen.

""Und was parasitäres Verhalten angeht, sollte man nicht etwa vornehmlich, oder gar ausschließlich Firmem wie Apple kritisch ins Visier nehmen, sondern den diesbezüglichen Fokus mal eher in Richtung der nimmersatten Steuergesetzgeber bzw. deren Steuerverwaltungen richten."

"Das mag stimmen, aber darum geht es in diesem Artikel nicht."

Im Artikel direkt nicht, aber in der damit zusammenhängenden Diskussion stellt dies einen ganz wesentlichen Aspekt dar.

"Hier geht es nunmal um Apples Schmarotzertum."

Das behauptest du! :)
 
@KoA: "dass du versuchst, Apple in Sachen Lobbyarbeit mit den anderen großen Unternehmen (MS, Amazon u. Google) pauschal gleichzusetzen"

Es ist egal ob ein Bankräuber 4 Millionen oder 16 Millionen erbeutet - Bankräuber bleibt Bankräuber.
Da kannst Du noch so oft sagen: "aber 4 Millionen ist nicht so schlimm!"

"Deine pauschale Schlechtmacherei von Apple..."

Nochmal (zum 4. Mal): das gilt nicht nur für Apple sondern für all diese Konzerne.

"Inwiefern ist Apples Engagement und politische Einflussnahme denn tatsächlich pauschal als schlecht zu bewerten?"

Insofern das Apple so ziemlich NULL Steuern zahlt. Bist du so naiv und glaubst das ist Zufall?
Jedenfalls scheint da Apple seine "nur 4 Millionen" sehr effizient zu investieren... ^^

"Im Artikel direkt nicht, aber in der damit zusammenhängenden Diskussion stellt dies einen ganz wesentlichen Aspekt dar."

Ja, nämlich dass du versuchst das Thema zu wechseln und mit den Finger auf andere zu zeigen, weils mit dem verharmlosen nicht so klappen will.^^
 
@moribund: ""dass du versuchst, Apple in Sachen Lobbyarbeit mit den anderen großen Unternehmen (MS, Amazon u. Google) pauschal gleichzusetzen""

"Es ist egal ob ein Bankräuber 4 Millionen oder 16 Millionen erbeutet - Bankräuber bleibt Bankräuber."

Was hat denn politische Einflussnahme jetzt bitte mit Bankraub zu tun? Ein solcher Vergleich hinkt ja wohl an allen Ecken und Enden! :)

"Da kannst Du noch so oft sagen: "aber 4 Millionen ist nicht so schlimm!"

Wenn du doch endlich mal belegen würdest, was denn an Lobbyarbeit -insbesondere an der von Apple - generell so schlimm ist. Irgendwie scheinst du ein völlig falsches Verständnis von diesem Begriff und den damit zusammenhängenden Dingen zu haben. Anders lässt sich die fragwürdige Form deiner hier offerierten Argumentation nämlich kaum erklären.

""Deine pauschale Schlechtmacherei von Apple...""

"Nochmal (zum 4. Mal): das gilt nicht nur für Apple sondern für all diese Konzerne."

Tatsächlich geht es hier aber vornehmlich um Apple und du selbst hast Apple doch wohl auch von Beginn an explizit erwähnt und entsprechend namentlich herausgestellt. Also warum versuchst du jetzt wiederholt davon abzulenken und weist ständig darauf hin, dass deine ursprüngliche Aussage auch auf alle anderen Konzerne anzuwenden sei? Als wenn das, bezüglich des Inhalts deiner ursprünglichen Aussage, in der du dich ganz speziell auf Apple bozogen hast, tatsächlich entscheidend wäre und dies irgendetwas daran ändern würde.

""Inwiefern ist Apples Engagement und politische Einflussnahme denn tatsächlich pauschal als schlecht zu bewerten?""

"Insofern das Apple so ziemlich NULL Steuern zahlt."

U.a. speziell mit dieser Aussage zeigst du zum widerholten Mal, dass du in dieser Angelegenheit weder sachlich, noch wirklich differenziert zu argumentieren vermagst. Deine Argumentation baut bisher lediglich auf Unterstellungen und Vermutungen auf, bietet darüber hinaus jedoch nicht einen faktischen Nachweis bzw. Beleg deiner Behauptungen, anhand dessen sich mal wirklich sachlich und korrekt zur betreffenden Thematik diskutieren ließe.
Wenn du deine ursprüngliche Darstellung über Apple ernsthaft untermauern willst, wird es Zeit, endlich mal Tatsachen dafür anzubringen, anstatt nur Behauptungen in den Raum zu stellen und diese dann auch noch mit extrem schwachen Mutmaßungen verteidigen zu wollen.

"Bist du so naiv und glaubst das ist Zufall?"

Ganz einfache Gegenfrage: Bist du denn so naiv, diesbezüglich ernsthaft davon auszugehen, dass nur eine von Apple initiierte politische Einflussnahme der Grund für Steuervergünstigungen in den jeweiligen Ländern oder Regionen gewesen sein kann und dass darüberhinaus lobbyistische Tätigkeiten grundsätzlich einen negativen Charakter beinhalten? Immerhin deutet deine bisherige Argumentation doch sehr daraufhin.
 
@KoA: OK, ich gebs auf!
Die Postings werden länger und zeitaufwendiger und wir drehen uns im Kreis.
Du bestehst darauf Apples Lobbying zu verharmlosen und dabei lieber auf anderes/andere abzulenken.
Ich denke das führt zu nichts.
Einigen wir uns darauf, dass wir uns nicht einig sind, und belassen wir es dabei. :-)
 
@RayStorm: Und genau das ist das krankhafte am unserem Wirtschaftssystem. Dass die Börsianer den Hals nicht voll bekommen können. Wert viel Geld hat, zahlt nichts an die Allgemeinheit zurück.
 
@MaxM: Weißt du denn überhaupt wieviel % Rendite ein Apple-Aktionär bekommt? Ich kann es dir sagen, 2015 waren es insgesamt 2,20%. Wenn man jetzt noch den Kursrückgang mit rein rechnet haben die Aktionäre sogar einen richtig dicken Verlust gemacht.
 
@Alexmitter: War klar, dass du auf die WF-Apple-Horrornews einsteigst... ^^ Apple ist wie MS und jedes andere IT-Unternehmen kein Wohlfahrtsunternehmen. Warum sollte eine Firma egal wie der derzeitige Wirtschaftsstand ist, sich um die Sorgen um die öffentlichen Belange. Dann könnte Apple u.a. Firmen gleich ins Weiße Haus einziehen.
Trägt die Telekom eigentlich in Bonn auch dazu bei, die Infrastruktur zu verschönern?
 
@wingrill9: Es geht darum Steuern zu zahlen und ob es um Apple, MS oder sonst noch jemand geht, alle haben die Pflicht in jedem Staat in dem sie Operieren steuern zu zahlen.
 
@Alexmitter: Stimmt, nach den geltenden Steuergesetzen. Und die erlauben nunmal das, was Apple und MS so tun. Du setzt immer noch am falschen Ende an...
 
@RayStorm: Alles andere währe für diese Abartigen Neoliberalisten ja ein Wirtschafthemmnis.
 
@wingrill9: Das nennt sich soziale Verantwortung. Die Familienunternehmen kennen das noch, die AGs schwätzen bloß darüber. Die Bürger sind heutzutage viel zu blöd und eingelullt. Einmal mit Mistgabel das Gebäude stürmen, der Bürgermeister halt die Polizei zurück, da würde sich Apple das schnell anders überlegen.
 
@MaxM: Wie wohl eine Mistgabel im Silicon Valley aussieht? ^^
 
@Alexmitter: Wie war das gleich wenig ist besser wie gar nichts an Steuern zu bekommen.
Der Hund liegt da viel tiefer begraben da müsste Herr Bürgermeister über den Staat gehen welcher dann eventuell beim Kongress etwas einreicht.
Das Problem ist doch auch das ein Unternehmen wie Apple Maximal nur 35% Steuern zu bezahlen braucht und das auch nur wenn die über über Steuerpflichtige 10.000.000 US Dollar kommen, bei 0-50000 Dollar beträgt der Satz nur noch 15%.
Bei uns bezahlt ein Normaler Arbeiter da bald mehr Steuern wie in den USA Firmen solange die da nicht was ändern kann der Bürgermeister jammern wie er möchte.

Aber das ist halt Apple und so wenig ich diese Firma mark Respekt an die Berater die da das beste aus dem Steuerrecht Weltweit rausholen.
 
@Freddy2712: Das ist das Ergebnis dieses Widerlichen Neoliberalismus.
 
@Freddy2712: Naja aber die werden vermutlich nichts am Steuersystem ändern, dir bekommen sicherlich Schmiergeld die zuständigen Politiker. Steht ja im Artikel das alle immer Nein stimmen wenns um Apple geht.
 
@TobiasH: Ich bezweifel das da Schmiergelder fließen weil die sind ja Illegal und Apple macht nichts Illegales da hat Steve Jobs damals schon Untersagt ;).
Nein das nennt sich Wahlkampf Spenden das ist Legal.

Mal davon abgesehen das da jedenfalls zumindest Wahlkampf Spenden fließen so große Firmen besitzen gerade in den USA fast mehr Macht wie der Präsident.
Ich würde als Politiker mir auch 3 mal überlegen ob ich Apple verärger und die eventuell ihre 7 Sachen Packen und ich in meinem Bezirk dann mehrere Tausend Arbeitslose habe.
Apple hat vielleicht gerade ein Mega Projekt da gebaut aber im Prinzip Peanuts sonst hätte man kaum noch vor kurzem so gegen Trump geschossen und gedroht die USA zu verlassen.
Wir haben doch vor ein paar Jahren selber das perfekte Beispiel gehabt mit Nokia die Subventionen waren abgelaufen, Nokia bricht alle Lager ab und zieht gen Osten wir standen mit mehren Tausend Arbeitslosen da.

Sind wir aber doch wirklich mal Ehrlich seit wann ist es die Pflicht einer Firma für die Probleme einer Stadt oder des Landes aufzukommen.
Würde Bayern genauer Ingolstadt hingehen und zu Audi sagen wir brauchen für Straßenbau von euch 100 Millionen würde Audi genau eines sagen "Euer Problem".
Ich fasse es nicht das ich Apple Verteidige aber genau das wird Apple auch sagen wahrscheinlich haben die es dem Bürgermeister auch schon gesagt.
Für Apple wäre es natürlich sehr einfach diese 100 Millionen als Spende zu Deklarieren und weitere Steuer Vorteile zu haben, aber der Ton macht die Musik.
Prinzipiell müsste das durch den Kongress wo sehr viele Lobbyisten sitzen sofern Steuergesetze wie bei uns auf Bundes Ebene beschlossen werden ansonsten müsste das von den jeweiligen Staaten geregelt werden.
Nur wird da niemand das bisschen Industrie sowenig Steuern es auch bringt absägen für diese Firmen ist es leicht in Korea oder Namibia neu anzufangen, die nehmen ihre Fachkräfte direkt mit der Rest der Ersetzbar ist fliegt.
Apple merkte es ja bei Trump an es ist leichter die Firma woanders hinzu verlegen als sich mit den Zuständen der USA zu befassen die Geschäftsschädigend wären.

Ich denke mal wenn die Wahlen nicht nach Apples Geschmack laufen brechen die ihre zelte da ab, bei Microsoft denke ich ist die Firma schon so gesplittet das man eigentlich damit keine Probleme haben wird.
Die Firma muß ja bloß aufgeteilt werden so das in den USA bloß ein Teil Verwaltet und in Europa oder Asien ein anderer eigenständiger Produziert.
Die Kunst ist es dann diese Teile Abzutrennen so das Teil USA von Teil Europa quasi beauftragt wird mittels Vertag.
 
@Alexmitter: An seiner Stelle würde ich es ihm über die Infrastruktur heimzahlen. Da können sich Reparaturen an den Zufahrtstraßen oder auch Wasserleitungen mal etwas hinauszögern. Oder die Müllabfuhr vergisst mal für einige Wochen die Container zu leeren. Kann ja mal passieren...

Woher willst du wissen, dass Apple Steuern hinterzieht? Ich glaube das ist bei riesigen Konzernen gar nicht mehr möglich. Apple nutzt da ja SAP-Software als ERP. Denkst du, die haben extra SAP damit beauftragt schwarze Kassen nutzen zu können? Die haben natürlich riesige Apparate an Steuerberatern im eigenen Haus und wissen, wie sie Steuergesetze gut ausnutzen. Macht Ikea hier in Europa ja genauso. Im Jahre 2010 hat Ikea 2Tausendstel Prozent Steuern vom Gewinn bezahlt (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ikea-laedt-steuer-ausschuss-zum-lunch-beim-griechen-a-1055744.html). Das ist keine Hinterziehung, das ist kreatives Handeln. Und jetzt glaube nicht, dass unsere Gesetze nur ausversehen so gemacht wurden. Da gibt es immer Interessenten, die genau diese Gesetze so durchgeboxt haben. Natürlich hätte es Europaweit längst eine gemeinsame Politik geben können, die sowas verhindert.
 
@ijones: Steuern zahlt man da wo man Arbeitet, alles andere ist Hinterziehung, nur wird das nicht geahndet da ja jede Hürde für Unternehmen ja gleich ein Wirtschaft Hemmnis ist.
 
@Alexmitter: Stimmt und dann sitzt die Firma auf einmal in der Schweiz und Verkauft ihr Zeug dann sagen wir mal in Deutschland zahlt aber nach Schweitzer Steuergesetz da man ja Schweizer Firma ist.
 
@Alexmitter: stimmt, fährst du einen Benz, einen Porsche? Besitzt du Haushaltsgeräte oder Teile von Bosch? Die tun hier in Stuttgart nämlich genau so viel, vielleicht sogar noch weniger. Mit der Globalisierung hat man der Industrie eine Waffe in die Hand gegeben mit der sie sich so ziemlich alles leisten können. Die Staaten haben sich erpressbar gemacht weil eine Firma einfach auswandern kann. Mit der EU hat man ihnen auch noch die Zölle genommen und es besteht kein Grund mehr nicht im Nachbarland zu produzieren. Das einzige was zählt sind Aktienkurse und Renditen. Find dich damit ab oder tu was dagegen!
 
@P-A-O: Ich habe eine Fiat Barchetta, soweit ich weis ist das ABS das einzige was in diesem auto von Bosch währe, und diese habe ich nicht.

"Find dich damit ab oder tu was dagegen!"
Ich mache Politik, und ich hoffe ich kann jemanden Inspirieren.
 
@Alexmitter: Da kennt sich ja jemand überhaupt nicht aus.
 
@alh6666: Inhalt?
 
@Alexmitter: Eigentlich braucht Apple denen gar nichts extra zahlen, es würde völlig ausreichen wenn Apple die reguläre Steuer zahlen würde. Aber das kann man ja mit Abschreibungen und anderen Steuertricks vermeiden, nicht wahr?
 
@X2-3800: Genau das meine ich doch.
 
@Alexmitter: Würde Apple Steuern hinterziehen, würden sie sich auch in den USA strafvar machen. Apple nutzt wie jeder andere Konzern oder anderes Unternehmen nur legale gestzliche Wege um seine Gelder in "Sicherheit" zu bringen.
Würdest du freiwillig Steuern zahlen, wenn du es nicht müsstest?
In der Realität sieht es aber so aus, dass Kommunen die Unternehmen auch noch mit groszügigen Steuererleichterungen ködern, damit sie sich bei ihnen niederlassen.
Und dann rumjammern, weil sie zu wenig Einnahmen haben.....
 
@LastFrontier: "Apple nutzt wie jeder andere Konzern oder anderes Unternehmen nur legale gestzliche Wege um seine Gelder in "Sicherheit" zu bringen."
Wenn die Neoliberalisten der USA das als Notwendigkeit ansehen um Wachstum zu erzwingen wo es keinen mehr geben kann, dann ist es immer noch trotzdem Steuerflucht, und ob legal oder nicht, es ist Steuerhinterziehung.

"Würdest du freiwillig Steuern zahlen, wenn du es nicht müsstest?"
Ich zahle meine Steuern, und ich Zahle sie gerne!
 
Ich empfinde solche stumpfen Aussagen wie von dem Herrn als unangebracht und zeigt, dass er irgendetwas falsch macht. Nur weil Apple (kann jede beliebige Firma sein) Milliarden Gewinne einstrecht, sollen sie einfach so ohne Grund 100 Millionen der Stadt schenken, damit diese die Infrastruktur aufbauen, die die Stadt eh hätte stellen sollen?
Als Stadt kann man gerne bei einer oder vielen Firman anfragen sich zu beteiligen, weil sie dadurch auch profitieren werden. Eine gute Infrastruktur bringt allen etwas. Aber einfach so zu sagen, hey gebt uns Geld, weil ihr zu viel davon habt, ist Quatsch. Da würde ich als Firma auch einfach sagen, nö. Wenn die Stadt normal anfragt, würde ich tatsächlich was beisteuern
 
@bmngoc: Es geht um Steuerschlupflöcher. Ich würde von einem WF Artikel nicht auf die tatsächliche Meinung zurüschließen.
 
@Norodon: Nein, Steuerschlupflöcher sind ein anderes Thema. Hier geht es darum, dass die Stadt keine (höheren) Steuern ERHEBT. Schuld daran sind die Stadträte, nicht der Konzern.
 
@Nunk-Junge: Und wer hat die Stadträte mit Köfferchen besucht? Das waren bestimmt nicht die Bürger der Stadt, sondern jemand des riesigen Konzerns Namens Apple. Und 100 Millionen für die Sanierung der Verkehrswege, ist nicht mehr als vernünftig. Reisen doch tausende PKW Tag für Tag wegen Apple durch die City.
 
@SunnyMarx: Klar, wäre es schön, wenn Apple einfach so 100 Mio. geben würde, um eine schönere Stadt zu haben. Man kann als Politiker jetzt jammern, weil Apple nicht so lieb ist, oder man kann einfach die Abgaben entsprechend festlegen. Gerade in den USA werden viele Abgaben von den Kommunen frei definiert, viel viel mehr als in Deutschland. Das geht hin bis zu den Budgets für Feuerwehr und Polizei. Wenn die Bürger es nicht mehr bezahlen wollen, dann beschützt die Feuerwehr eben nicht mehr alle Stadtteile (Beispiel zu sehen in Detroit).
 
@Nunk-Junge: Es geht nicht um schöner, sondern um intakt! Da ist schon ein ganz gewaltiger Unterschied.
 
@SunnyMarx: Was heißt intakt? Ich kenne viele ausländische Partner, die entsetzt waren über die schlechte Qualität der Straßen in den deutschen Großstädten. Zählen die Straßen noch als intakt?
 
@Nunk-Junge: Es geht hier nicht um deutsche Straßen, sondern die Straßen in Cupertino, was meines Wissens in den USA ansässig ist. Und die Straßen im Cupertino müssen wohl so aussehen, wie bei uns in den Städten. Also zum schreien und weglaufen. Und da ist es nicht mehr als richtig, dass der Bürgbermeister von Cupertino mit dem Gedanken spielt, die reichste und wertvollste Firma der Welt an den Kosten zu beteiligen. Schließlich werden die Straßen durch den Laden auch in Mitleidenschaft gezogen.

Hier bei uns im Nachbardorf hat ein Bauunternehmen, der täglich mit seinen 18 LKW über eine Landstraße prescht auch ne Rechnung aufgemacht bekommen, weil die Straße ohne seinen LKW-Verkehr bedeutend länger gehalten hätte. Warum soll also Apple, die 100.000.000 aus der Portokasse als kleine Spende zahlen könnten, nicht dazu verdonnert werden, Geld in die Infrastruktur zu investieren?

Was macht das für einen Eindruck bei einem Meeting, wenn die Besucher Apples bei der Anreise das Gebiss verlieren und erst einmal mit nem Schleudertrauma in ne Klinik eingewiesen werden müssen?
 
@SunnyMarx: Du hast recht: "Warum soll also Apple, die 100.000.000 aus der Portokasse als kleine Spende zahlen könnten, nicht dazu verdonnert werden, Geld in die Infrastruktur zu investieren?" - Genau das meine ich ja: Der Stadtrat soll gefälligst Apple dazu verdonnern entsprechende Abgaben zu bezahlen und nicht jammern, dass die das bitte doch freiwillig machen sollen.
 
@bmngoc: "Nur weil Apple (kann jede beliebige Firma sein) Milliarden Gewinne einstrecht, sollen sie einfach so ohne Grund 100 Millionen der Stadt schenken, damit diese die Infrastruktur aufbauen, die die Stadt eh hätte stellen sollen?"
Sie sollen sie nicht Schenken, das nennt man Steuern Zahlen.
 
@Alexmitter: Dann soll die Stadt bitte einfach Steuern erhöhen. Schlupflöcher gibt es einfach, weil die Regierung Gedanken einfach nicht zu Ende denken. Wieso sollte ich als Konzern dann solche legalen Schlupflöcher nicht ausnutzen. Wenn du eine Milliarden Dollar Firma leiten würdest, würdest du das gleich tun. Es ist ja nicht mal illegal.
 
@bmngoc: "Wenn du eine Milliarden Dollar Firma leiten würdest, würdest du das gleich tun"
Nein würde ich nicht, denn ich bin ein Guter Mensch.
 
@Alexmitter: Quatsch. Das ist ein dummer und garantiert falscher Spruch. Auch Du machst Deine Steuererklärung, um fahrtkosten, Werbunsgkosten, etc. abzusetzen - also möglichst viel Geld wieder zu bekommen. Das ist genau das Gleiche.
 
@Nunk-Junge: Okay, du hast mich wohl genau auf dem Richtigen Fuß erwischt.
Ich mache gar keine Steuererklärung, und selbst wenn würde ich nicht versuchen jeden Cent wieder hereinzubekommen, das bin ich dem Land schuldig.
 
@Alexmitter: Oder eine Investition in die Infrastruktur, die Apple und deren Mitarbeiter auch nutzen.
Erinnert mich ein wenig an diesen Fall hier:
http://winfuture.de/news,91133.html
 
@chris193: Genau das ist diese Ignoranz und Arroganz die ich meine.
 
@bmngoc: Das ist ein normaler Beitrag zur allgemeinen Finanzierung. Woher soll die Stadt, die deiner Meinung nach sowieso dazu verpflichtet ist die Infrastruktur zu stellen, denn das Geld dafür nehmen diese zu erhalten und auszubauen? Apple ist groß darin, von anderer Leute Arbeit zu profitieren und nichts dafür zu geben. Ein unsympathischer Laden vor dem Herrn.
 
@Chiron84: Einfach mal die Eier haben Steuern zu erhöhen? Die Stadträte sind ja anscheinend einfach nur feige und wollen sich nicht gegen Apple stellen. Dann soll man sich nicht wundern, wenn die Staatskasse der Stadt leer ist. Apple baut ne riesen Zentrale. Die werden bestimmt nicht einfach aufhören und wegziehen
 
@bmngoc: Das stimmt schon.. riecht für mich auch nach Korrpution. Einen Stadtrat, der so entscheidet, würde ich auf jeden Fall nicht wieder wählen.
 
@bmngoc
Moment mal, privat wird mal doch auch zur Kasse gebeten wenn Reparaturen anstehen und man Grundstücksbesitzer ist?!
Was sind 100 Mio für Apple? jede Werbe Kampanien kostet mehr.
Je größer ein Konzern wird umso mehr kann er sich von Verantwortung der Allgemeinheit gegenüber drücken. Man ist nur den Aktionären verpflichtet.
 
@bmngoc: Woher willst du wissen das er es nicht schon höflich versucht hat? Er erzählte Ja das er ins Hauptquartier gefahren ist und von der Security entfernt wurde als Bürgermeister! Also da wär ich auch auf 180
 
@TobiasH: Hatte er einen Termin? Hatte er auch nicht erzählt. Wenn irgendwer irgendwo unangemeldet bzw. zu dem Zeitpunkt unerwünscht irgendwo aufschlägt, würde ich den auch wieder entfernen lassen. Das ist schließlich Hausfriedensbruch. Da kann er noch so sehr Bürgermeister sein. Und von der Security entfernt werden ist auch sehr schwammig formuliert. Gebeten zu gehen ist auch entfernt werden. Andererseits gewaltvoll vom Gelände gebracht ist auch entfernt werden.
 
Tja es ist wie in unserer "Demokratie" ... Geld regiert die Welt.
 
@xerex.exe: Ja, bzw. besser wäre "Konzerne regieren die Welt". Mit dem Volk ("Demos" in Demokratie) hat das schon lange nichts mehr zu tuhen.
 
Warum sucht man hier nicht einfach den Dialog und geht auf Apple zu? Ich denke, dass dort keine Unmenschen sind und man mit denen sicherlich etwas aushandeln könnte - so im sinne von hey liebe leute, wie schauts aus, wir bräuchten n $ und damit könnten wir das Verkehrssystem in der ganzen Stadt verbessern, was euch auch wieder zu gute kommt, was haltet ihr davon wenn ihr uns hier einen zuschuss von 70% gebt?
 
@Ludacris: Laut dem Artikel hat er es versucht und wurde rausgeschmissen.
 
@Kirill: Oh dann hab ich den zu schnell überflogen. Ich dachte, dass sich keiner traut auf Apple zu zu gehen.
 
@Ludacris: Lies mal den letzten Absatz.
 
@Kirill: Er wurde rausgeschmissen weil er keinen Termin hatte. ;)
 
@Darkspy: Lies mal den letzten Satz vom letzten Absatz.
 
@Kirill: Hab ich. Ändert aber nichts am vorletzten Satz vom letzten Absatz. ;) - Ist halt wie im Apple Store an der Genius Bar: Hast du keinen Termin, bleibt dein iPhone/Mac/whatever einfach defekt. ;)
 
@Kirill: Anderswo würde sich wohl zumindest jemand um einen Kaffee bemühen, wenn der Bürgermeister in der Tür steht. - also wenn der Wiener Bürgermeister vor unserer Tür stehen würde würd ich ihn fragen was er bei uns will :P
 
@Ludacris: Haben Bürgermeister Sonderrechte ?
 
@iPeople: Nö, dass nicht. Aber ich würde mich schon geehrt fühlen, wenn der Bürgermeister meiner Gemeinde in meiner Tür steht und mit mir reden möchte. Ist das bei dir anders?
 
@Meteorus: Ich fühle mich eher geehrt, wenn Freunde auf n Kaffee vorbeikommen und reden. Der Bürgermeister meiner "Gemeinde" gehört nunmal nicht zu meinen Freunden, da ich Lügner grundsätzlich aus meinem Freundeskreis raushalte und vor allem nicht verehre.
 
@iPeople: Bist Du Unternehmer?
 
@Norodon: Spielt das eine Rolle?
 
@iPeople: Durchaus, denn dann wüsstest Du darum, dass der Bürgermeister keine schlechte Connection in einer Stadt sein kann.
 
@Norodon: Ein auf diese Weise polemisch gegen einen Konzern zu Felde ziehender Bürgermeister kann , denke ich mal, kein großer Zugewinn sein, was connections betrifft.
 
Auch der würde es selbstverständlich sein. Deswegen meine Frage, ob Du Unternehmer bist.
 
@Norodon: Hast du überhaupt verstanden, was ich geschrieben habe ? Was spielt es da für eine Rolle ob ich Unternehmer bin oder nicht. ?
 
@iPeople: Weil Du oberflächlich von "polemischen" Politikern sprichst, aber das Vitamin B ignorierst.
 
@Norodon: "oberflächlich" hat mir gefallen .... Willst du etwa behaupten, das wäre nicht polemisch, was dieser Bürgermeister da abzieht? Und mit einem solchen sollen Vitamin B von Vorteil sein? Übrigens, ja ich stamme aus einer Unternehmerfamilie. Und glaub mir, mit Politikern, die einem in der Presse völlig unbegründet und aufgrund falscher Tatsachen als Bein pinkeln, will man keine Deals machen.
 
@iPeople: Ich kann zwar nicht erkennen, wieso Du die Multiplkator-Fähigkeit eines Bürgermeisters nicht sehen willst, aber wir kommen hier nicht weiter.
 
Da stellt sich mir die Frage, was denn mit den Steuergeldern vorher alles angestellt wurde, bzw. wo sind die denn hin geflossen? Jetzt lautstark nach "Apple" zu schreien halte ich für ziemlich breithirnig. Da hätten die Landes/Bundespolitiker sich ja mal vorher einen Kopf machen können, dafür werden sie schließlich bezahlt. Oder laufen nur noch studierte Proleten rum, die froh sind, das sie vor Inkompetenz strotzend glücklich sind, das sie sich in eine Amtsstube retten konnten?

So hart es klingt, Apple ist in erster Linie seinen Aktionären verpflichtet, nicht dem Allgemeinwohl. :-(
 
@cryoman: "So hart es klingt, Apple ist in erster Linie seinen Aktionären verpflichtet, nicht dem Allgemeinwohl. :-(" Achso, na dann. Nach mir die Sintflut!
 
@BartVCD: Wir sind schon mitten in der Sintflut, oder hast du die letzten Jahre verschlafen?
 
@cryoman: Leider hast du mit deinem letzten Satz gar nicht so unrecht und das ist auch eins der größten Probleme unseres (nicht nur "westlichen") Wirtschaftssystems.
 
@seaman: Werde Aktionär, partizipiere vom System. Jammern hat noch nie geholfen.
 
"Doch allein der Versuch, etwas in diese Richtung zu starten, scheiterte zuletzt an den anderen Stadträten. Diese trauen sich vorauseilend schon nicht, auch nur die geringste Konfrontation mit Apple zu suchen. "

Was genau kann Apple jetzt dafür? Soll er einen Termin machen und ne Ordentliche Anfrage stellen. Wenn Apple die Ablehnt würde ich die News ja noch verstehen, so sieht es eher wieder danach aus das man IRGENDEINEN Artikel nimmt und diesen mit Apple verbindet um so Klicks=Werbung=Geld zu generieren ...
 
@Rumpelzahn: Klar, als hätte Winfuture Klickzahlen so nötig!
 
Ich bin wirklich kein Apple-Fan (habe von denen nie ein Produkt gekauft). Aber der Fehler liegt vielleicht an den Gesetzen?

Wir hier in Wolfsburg bekommen von VW auch immer nur mikrige Gewerbesteuer. Manchmal trotz Gewinn, sieht die Stadt von VW keinen Cent. Sind halt die Steuergesetze.

Aber Wolfsburg bekommt durch die VW-Zulieferer (dazu gehört auch die IT), Gewerbe (Supermarkt usw.) und Lohnsteuern am Ende doch sehr viel Geld rein, so das Wolfsburg schuldenfrei ist und sogar über 200 Mio. Euro in der Portokasse hat. (was in Deutschland nicht selbstverständlich ist)

Die Frage ist, warum Cupertino das nicht auch hin bekommt? Denn die Stadt lebt ja nicht nur von Apple, oder? Sollte das der Fall sein, sollten sie andere Firmen ansiedeln lassen um nicht von Apple abhängig zu sein.
 
@artchi: Stimmt, guter Punkt. Ich habe gerade mal nachgeschaut. Cupertina, CA: 60.000 Einwohner, 78% der Bevölkerung hat einen hohen Bildungsabschluss, mittleres Haushaltseinkommen: $127534 pro Jahr (2.4 × nationalem Durchschnitt), Einkommen pro Kopf: $52914 pro Jahr (1.89 × nationalem Durchschnitt), Bevölkerung unter der Armutsgrenze: 4.2% (0.279 × nationalem Durchschnitt), Arbeitslosenquote: 3% - Cupertino gehört somit definitiv zu den wohlhabenden Städten in den USA.
 
@artchi: findest du das gut mit vw? ein konzern der milliarden gewinne macht jedes jahr und die zulieferer schröpft bis ins unendliche, bezahlt kaum steuern. die kleinen firmen die ums überleben kämpfen jedes jahr werden ausgenommen und bekommen mal eben nicht so schnell eine legale steuerbefreiung.
 
@Odi waN: Ich arbeite selber für einen Zulieferer (IT-Bude), und natürlich werden wir im Stundensatz gedrückt. Und das muss ich mir auch von meinem Chef anhören, wenn ich nach einer Gehaltserhöhung frage.

Aber das sind doch zwei verschiedene Punkte! Außerdem, jeder Zulieferer drückt bei seinen Dienstleistern/Zulieferern ebenfalls die Preise. Egal ob VW besser bezahlen würde.

So lange VW keine Steuern in Wolfsburg hinterzieht, kann ich denen nichts vorwerfen.
 
sehr seriös geschrieben .... wirklich.

zitat: "Vielleicht würde Apple noch nicht einmal großartig aufmucken, wenn die Kommune beispielsweise eine Steuererhöhung oder etwas ähnliches, mit dem man Geld von dem Konzern loseisen könnte, beschlösse. "
 
Ohne Apple wäre Cupertino nichts!
 
Ich glaube mittlerweile dass Geld überall besser aufgehoben ist als bei Politikern die damit Opern (Hamburg) und Flughäfen (BER) bauen und das hart erarbeitete Steuergeld einfach so verbrennen. Da ist das Geld bei Firmen besser aufgehoben. Die bezahlen qualifizierte Mitarbeiter und sind produktiv.
 
Ach ja , heute ist ja Freitag .... Hater-Fütterungs-Tag. Und wie man sieht, haben alle bekannte Namen angebissen. Selten so einen inhaltslosen, aber polemischen Artikel gelesen. Was ist denn bisher mit vorhandnen Steureinnahmen gemacht worden? Hat es für den Neubau gereicht, aber nicht für den Unterhalt? Dann haben die wohl über ihre Verhältnisse gelebt. Und wenn in Cupertino ein zu vernachlässigendes Steueraufkommen seitens einer Firma (in diesem Falle eben Apple, da kann man ja so schön medial hetzen), dann liegt das offenbar am Steuersystem. Jaja, ich weiss, da haben bestimmt schwarze Köfferchen nachgeholfen, Steuerschlupflöcher zu schaffen .... was ja auch nicht gerade für die Integrität der gewählten Politiker spricht, nicht wa? Was für eine Heuchelei. Da jammert der Bürgermeister wie einkleines Kind, dass keiner mit ihm den Buddeleimer teilen will, erbärmlich sowas .... von der Peinlichkeit, mit solchen Blödsinn auch noch an die Öffentlichkeit und mit dem Finger auf andere zu zeigen, rede ich gar nicht erst.

(oh ich erahne, das wird ein neuer Minusrekord :D )
 
@iPeople: Mimimi es geht wieder gegen deinen geliebten Applekonzern. Immer schön auf die Barrikade mit dir und alles entschuldigen was die verzapfen. Dir müssen doch solche News echt weh tun.
 
@mulatte: Schmerzen verursachen eher Deine Kommentare, in denen Du wieder und wieder beweist, dass ein tiefliegender Horizont immer den Weitblick erschwert. Denn von "News" kann man bei solchen Click-Bait-News nun wirklich nicht reden.
 
@iPeople: Besser kann man es nicht schreiben. Klar das alle Applehater wieder auf diesen polemischen Artikel aufgesprungen sind.
 
@alh6666: Applehater? Wie schafft eine Firma eigentlich so viele Leute gegen sich aufzubringen? Wenn ich mir den iOS_Marktanteil ansehe so ca. 2/3 der Smartphone-User.
Das muß man erst mal hinkriegen.
Als Android-User würde ich nie auf die Idee kommen die Steuerhinterziehungen von Google zu billigen. So verliebt werde ich wohl nie sein. Ich habe aber auch keine rosarote Brille auf.
 
@mulatte: Welche Steuerhinterziehungen ?

Sag mal, das interessiert mich jetzt wirklich , hast du tatsächlich so dermaßen Probleme mit Textverständnis?
 
Ganz ehrlich, ich kann sehr gut nachvollziehen, dass die großen Konzerne an jeder Ecke Steuern sparen oder teilweise einfach gar nichts bezahlen. Warum? Einfach weil es möglich ist. Mir kann keiner erzählen, dass er nicht auch an jeder Ecke spart und versucht sein Geld zusammen zu halten. Solche Schlupflöcher müssen von staatlicher Seite geschlossen werden, die Konzerne haben halt das Geld Anwälte zu beschäftigen die explizit diese Löcher suchen. Stundensatz 9000 für einen Anwalt$? Klar, die Big Playern können dadurch Millionen und sogar Milliarden sparen.
 
Die bauen da für etliche Millionen so ein riesen Klotz hin. Die werden nicht so einfach sagen: wenn wir ein paar Milliönchen Steuern zahlen gehen wir woanders: würde die viel mehr kosten.
 
Ist ja schön, dass einige Leute hier die staatliche Seite, welche sich als nimmersatter Steuereintreiber betätigt, so sehr in Schutz zu nehmen versuchen. ;) Allerdings sollten diese Leute vielleicht auch mal darüber sinnieren, dass es auch die jeweils staatliche Seite ist, die zwar ständig ungenügende Steuereinnahmen beklagt, zeitgleich jedoch Millionen oder gar Milliarden der eingenommenen Steuergelder unverhohlen verschwendet und völlig intransparent in dubiosen Projekten und Kanälen versenkt, ohne die entsprechenden Gelder je wirklich dort einzusetzen, wofür die Steuern eigentlich entrichtet wurden!

Wenn hier also staatlicherseits Firmen wie beispielsweise Google oder Apple als sogenannte "Steuervermeider" an den Pranger gestellt werden, sollte man in gleicher Weise den Staat als "Steuerverschwender" anzählen und ihn entsprechend in die Pflicht nehmen!

Einerseits mangelnde Steuerzahlungsmoral bestimmter Firmen zu beklagen, während andererseits von gesetzlicher Seite her ganz bewußt alte Steuerschlupflöcher offengehalten und zusätzlich neue Schlupflöcher geschaffen werden, beweist ganz einfach ausgeprägte Kurzsicht oder extreme SCHEINHEILIGKEIT!
 
Er hat die Demokratie verstanden!

Hut ab für die Erkenntnis.
 
so viele weitere bekannte Firmen sind in Cupertino angesiedelt:
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Category:Companies_based_in_Cupertino,_California

und was tun die dagegen?
 
""Das ist amerikanischen Politik. Diese so genannte Demokratie", sagte der Bürgermeister." Mehr muss man zu unseren "Demokratien" nicht sagen..
 
Demokratie? Pff.. willkommen in der Welt der mächtigen Konzerne. Und Apple ist nur einer davon.
 
Dass man eindeutige Korruption nicht mehr beim Namen nennen darf, sieht man ja nicht nur in den USA.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Apples Aktienkurs in Euro

Apple Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

iPad im Preisvergleich

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles