Identität des Bitcoin-Erfinders 'Satoshi Nakamoto' endgültig enthüllt

Jahrelang gab es Spekulationen, wer hinter dem Namen Satoshi Nakamoto stecken könnte, dieser gilt als Erfinder der Cryptowährung Bitcoin. Vor zwei Jahren hat ein US-Magazin den Erfinder bereits einmal "enthüllt", lag damit aber offenbar falsch. mehr... Bitcoin, Bitcoin Erfinder, Satoshi Nakamoto, Craig Wright Bildquelle: BBC Bitcoin, Bitcoin Erfinder, Satoshi Nakamoto, Craig Wright Bitcoin, Bitcoin Erfinder, Satoshi Nakamoto, Craig Wright BBC

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Glückwunsch für die Erfindung dieses Schneeballsystems. So macht man viel Geld mit nix.
 
@moniduse: selten so einen durchdachten und realitätsnahen Kommentar gelesen!
 
@Meatshield: Er liegt ganz nahe an der Realität. Für den Erfinder und die oberste Schicht der Pyramide war es relativ leicht, größere Mengen an Bitcoins zu generieren. Heute kann man das als Privatperson gar nicht mehr. Die meisten Bitcoins werden heute mit Fremdstrom erzeugt, also zb versteckt in einem Rechenzentrum, da sich der Strompreis kaum mehr reinholen lässt.
Ein klassisches Pyramidenspiel: die Gründern haben am Ende durch ganz wenig Arbeit den meisten Profit. Die, die neu dazukommen, müssen massiv investieren und haben keinen Profit mehr. Mit der Ausnahmen, dass Bitcoin heute wohl die häufigste Währung für Kriminelle ist. Gut, dafür kann die Währung nichts dafür, eine Pistole macht auch noch keinen Kriminellen. Aber der Nutzen für die Allgemeinheit ist bei Bitcoin seit Jahren nicht mehr gegeben. Grade die, die eine anonyme Währung wirklich brauchen würden (Unterdrückte) können es sich überhaupt nicht mehr leisten, Bitcoins zu generieren.

Aber Du wirst sicher noch Gründe finden, den Erfinder, der offensichtlich ein Steuerbetrüger ist, zu verteidigen. Stockholm-Syndrom heißt das ;)
 
@DailyLama: "Grade die, die eine anonyme Währung wirklich brauchen würden (Unterdrückte) können es sich überhaupt nicht mehr leisten, Bitcoins zu generieren." - Sinn der Währung ist ja auch nicht, die aus dem Nichts zu generieren, sondern zu tauschen oder verstehe ich das falsch? Ich drucke mir ja auch keine Dollarnoten, sondern tausche die ein.
 
@dodnet: Nun am anfang hat man bitcoins noch aua dem nichts generiert. Ist halt wie mit dem goldrush in amerika.
 
@Ludacris: Nur dass der Goldrush auf echtem Gold beruhte, während Bitcoins nur virtuell sind. Daher ist "Schneeballsystem" imho durchaus gerechtfertigt. Es wurde aus Nichts realer Wert erschaffen, von dem hauptsächlich die Erfinder und Early Adopter profitieren. Klassisch für Pyramidenspiele.
 
@DailyLama: Ich kenne das System der Bitcoins, und er hat es sicherlich nicht entworfen nur mit dem Gedanken sich zu bereichern. Und wo wir gerade bei "Geld aus dem nichts generieren" sind, wie ist das gleich nochmal an der Börse?
 
@Meatshield: ach, du steckst also auch jahre deiner freizeit in ein projekt und willst nicht am ende was dafür haben? Bei jedem Startup bei dem ich bisher war und mit dem ich geredet hab war einer der Gründe der, so schnell wie möglich Geld zu machen - nicht umsonst werden immer mehr Startups mit dem Ziel gegründet, von den Branchengrößen um massig Kohle aufgekauft zu werden.
 
@DailyLama: Normales Geld wird auch aus dem nichts erschaffen...
 
@Ludacris: Nein, das habe ich nicht gesagt. Aber der gute Mann hat definitiv schon vorher genug gehabt um nicht davon abhängig zu sein. Wenn dann war der Grund mehr Geld zu haben als so schon. Aber eine unabhängige Währung zu kreieren kann man schlecht mit einem Geldwert aufwägen. Und das Bitcoin System würde ich nicht mit einem Startup vergleichen...
 
@mcbag: Aber nicht von jedem x-beliebigem (Fälscher mal außen vor). Ich kann mir nicht einfach 1000€ herbeizaubern.
 
@DailyLama: Total falsch. Lies dir nochmal die Definition eines Schneeballsystems durch.

"Als Schneeballsystem oder Pyramidensystem werden Geschäftsmodelle bezeichnet, die zum Funktionieren eine ständig wachsende Anzahl an Teilnehmern benötigen"

Braucht man bei Bitcoins ständig neue Nutzer? NEIN.

"Gewinne für Teilnehmer entstehen beinahe ausschließlich dadurch, dass neue Teilnehmer in den Systemen mitwirken und Geld investieren, ohne jegliche Dienstleistung oder ein Produkt zu erhalten."

Ebenfalls nicht zutreffend, da jeder Bitcoin Nutzer zu jeder Zeit Bitcoins kaufen und verkaufen kann.

"Schneeballsysteme sind Spezialfälle von Systemen, welche auf unendliches Wachstum unter endlichen Rahmenbedingungen angewiesen und daher grundsätzlich instabil sind (max. 2-3 Jahre, danach brechen sie zusammen oder werden entdeckt)."

Das Bitcoin System kann nicht unendlich wachsen.

JEDER konnte zu jeder Zeit ein/aussteigen. Jeder hätte direkt zu Beginn mit einem Laptop minen können und jetzt Millionär sein. Mit einem Schneeballsystem hat das absolut nichts zu tun.
 
@DaSoul:
"Braucht man bei Bitcoins ständig neue Nutzer? NEIN."
Natürlich. Nur wenn die Währung breit verfügbar ist, wird sie auch angenommen. Was würde wohl passieren, wenn plötzlich 50% der Nutzer wegbrechen? Allerdings sind die Nutzer bei Bitcoin mit der immer größer werdenden Energiemenge zum Generieren der Bitcoins gleichzusetzen, nicht mit der Userbasis an sich.

"Ebenfalls nicht zutreffend, da jeder Bitcoin Nutzer zu jeder Zeit Bitcoins kaufen und verkaufen kann."
Nicht Bitcoins sind das Produkt, sondern die Energie, die dafür verwendet wird. Bitcoins sind der Gewinn, wie in jedem Pyramidenspiel.

"Das Bitcoin System kann nicht unendlich wachsen."
1. Ebensowenig kann ein Pyramidenspiel ewig wachsen.
2. Nochmals: die Bitcoins sind weder das Produkt noch die Userbasis. Die Bitcoins sind der Gewinn. Analog zum Pyramidenspiel ist hier der Energieverbrauch zum Erzeigen des Gewinnes, der immer höher wird bis es keinen Sinn mehr macht und keine neuen Gewinne = Bitcoins erzielt werden können. Dann bricht das System zusammen.

"JEDER konnte zu jeder Zeit ein/aussteigen."
Wie beim Pyramidenspiel, oder was hindert einen daran?

"Jeder hätte direkt zu Beginn mit einem Laptop minen können und jetzt Millionär sein."
Wie beim Pyramidenspiel, das kann auch jeder beginnen.

"Mit einem Schneeballsystem hat das absolut nichts zu tun."
Doch, nur Du vergleichst Bitcoins, die Energie, die man dafür braucht und die Userbasis mit den falschen Paramtern des Pyramidenspiels.

Pyramide Gewinn = Bitcoin
Pyramide Nutzer, die immer mehr werden müssen bis zum Kollaps = Energieverbrauch der Bitcoin Miner
 
@DailyLama: Sorry aber halte es dennoch für falsch. Viele Pyramiden Systeme entstehen erstmal in irgendwelchen Hinterzimmern und kommen dann an die Öffentlichkeit, wenn die Möglichkeit richtig große Gewinne einzufahren längst nicht mehr möglich ist. Das ist ja gerade die Abzocke am Pyramidensystem, du kaufst bspw. ein Produkt und musst es selber erstmal vertreiben. Das heißt du sitzt erstmal fest und bist dadurch gezwungen, weiter zu machen ansonsten bleibst du auf deinem finanziellen Schaden sitzen.

Wenn ich mich entscheide auf einer BTC Börse einzukaufen, bekomme ich bspw. 1 Bitcoin, das ist das, was ich für mein Geld bekomme, ich bekomme nicht eine Gutschrift über x Tausend KW/h die dafür draufgegangen sind.

So, dieses BTC kann ich jederzeit wie ich will verkaufen. Ich bin nicht gezwungen mehr zu kaufen oder sonstwas, wie eine Aktie. Es ist meine eigene Entscheidung ob ich warte oder verkaufe. Was hat das mit Schneeballsystem zu tun?

Ich kann auch jetzt nach Jahren noch einsteigen und mir für 10000€ Bitcoins kaufen, eventuell sind diese in x Jahren mehr wert...vielleicht auch nicht. Ebenfalls gleiches Spiel wie bei Aktien. Klar wär es sinnvoller gewesen zu Beginn zu kaufen, niemand kann aber mit 100%iger Präzision sagen, dass man nicht jetzt auch noch Gewinne einstreichen kann und das widerspricht ebenfalls einem Schneeballsystem. Oder sind Aktien jetzt auch ein Schneeballsystem, nur weil man mehr bezahlen muss für bspw. eine Apple Aktie als noch vor paar Jahren? Nein!

Natürlich kann ein Schneeballsystem in der Theorie unendlich wachsen.

Und nochmal, für die Erzeugung von Bitcoins ist keine immer größer werdende Userbase von nöten. Im Gegenteil, die Anzahl an Leuten die einflussnehmend Bitcoins generieren wird immer kleiner. Nicht die Nutzer steigen, sondern der Energieverbrauch.
 
@DailyLama: Was kann er für den Preis von Bitcoins? Ich weiß du hast alle Entwicklungen schon vor Jahren vorausgesehen, ist aber nicht jeder so ein Genie wie du... Aber echt eine Frechheit, dass der Erfinder Geld verdient, und Early Adopters Vorteile haben, Kickstarter ist auch voll das Schneeballsystem.
 
@moniduse: Also praktisch genau wie Banknoten.
 
Schade dass DASH nicht bekannter ist, denn es ist viel besser als Bitcoin. Anonym und Zahlungen sind viel schneller.
 
@4Delta: Schade, dass X nicht bekannter ist, denn es ist viel besser als Bitcooin, anonym und Zahlungen sind viel schneller. Und außerdem habe ich schon einen ganzen Haufen X in meiner Wallet. ;-)
 
@doubledown: Ich habe noch keine DASH in meiner Wallet sondern immernoch Bitcoin ;-)
Ausserdem sind DASH nicht so billig wie Bitcoin als diese gestartet sind.
 
Ihr wisst schon dass dies wiedermal eine Fakeentarnung ist? Winfuture sollte besser nicht mehr über Bitcoin berichtet. Ihr habt echt keine Ahnung!
 
Er ist nicht der Erfinder. Wenn überhaupt wäre er höchstens der Umsetzer. Die Idee selbst gab es schon länger. (Stichwort Project Kingwater).
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