Diskussion entbrannt: Amazons Kontosperrungen bei hoher Retourquote

Ein Rausschmiss der besonderen Art macht derzeit in den Medien die Runde: Ein Berliner Kunde wurde vom Onlinehändler Amazon auf Lebenszeit gesperrt, nachdem er eine zu hohe Retourquote haben soll. Seither melden sich viele (Ex-) Kunden zu Wort, ... mehr... Amazon, Paket, Beschädigung Bildquelle: Pluspedia Amazon, Paket, Beschädigung Amazon, Paket, Beschädigung Pluspedia

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Kann man sich jetzt endlos echauffieren, ist aber halt Amazons Recht.
Man will seine Kundenfreundlichkeit halt auch nicht schamlos ausnutzen lassen, Kollateralschäden können dabei vorkommen.
 
@bLu3t0oth: Der Kunde hat aber wenigstens ein Recht daurauf zu wissen warum genau sein Konto gesperrt wurde, bzw wo genau der Missbrauch lag, bei welcher Ware usw. Dann kann man es wenigstens nachvollziehen und gegebenfalls dagegen vorgehen wenn der Vorwurf nicht der Wahrheit entspricht.
 
@N3T: Hat er nicht.
 
@BasedGod: Das "Hausrecht" ist keine Erlaubnis zur Willkür und ist gesetzlich geregelt. Die Bedingungen müssen klar aus den Nutzungsbedingungen oder AGB hervorgehen. Der betroffene hat sehr Wohl das Recht zu erfahren, aus welchen Gründen er gelöscht/blockiert/verbannt worden ist. Im Falle eines Rechtsstreit muss das der Betreiber der Plattform auch nachweisen können.
 
@kkp2321: Den Grund hat er mitgeteilt bekommen. Rest ist Kulanz. Amazon MUSS hier gar nichts mehr.
 
@BasedGod: Und wenn er einen Rechtsstreit in Betracht zieht, muss Amazon sehr wohl einen Nachweis für die Konsequenz erbringen.
 
@kkp2321: Das einzige was er in betracht ziehen muss, ist das er die Kosten für den Rechtsstreit zahlen muss. Amazon kann seine Kunden sperren wie sie wollen, so wie dich jeder andere aus seinem Laden schmeißen kann. Hier wurde sogar ein Grund aufgezählt, welcher er durch seine dauernden Rücksendungen sicher nachvollziehen kann. Ein Gericht wird dies auf jeden fall nicht für ihn tun und Amazon auch sicher nicht auf die Finger hauen, denn hier wurde kein Gesetzt gebrochen.
 
@BasedGod: Da bist du rechtlisch vollkommen auf dem falschen Dampfer:
http://www.recht-im-internet.de/themen/rauswurf.htm
http://www.it-recht-kanzlei.de/Virtuelles-Hausrecht-Webportal.html
 
@kkp2321: Das klicke ich nicht mal an. Jeder kann selber entscheiden wie und wo er was verkauft, genau so kann jeder Händler selber entscheiden, ob er mit dir weitere Geschäfte eingehen will oder nicht. Ich hoffe er geht vor Gericht, damit er zu seiner abzocke, oben drauf auch noch schön zahlen darf. Amazon sollte hier stur bleiben und den Ban, bei weiter Verfolgung auf seine gesamte Familie ausweiten.

Bestes beispiel Klub/Disco:
2 Schlagen sich auf der Tanzfläche, du greifst ein und willst sie auseinander bringen. Ihr fliegt alle 3 raus und bekommt Hausverbot.
"Ich wollte doch nur schlichten und hab nichts gemacht" Pech und Tschüss.
Du hast in solchen fällen nur ein Recht und zwar so schnell es geht nachhause zu gehen.
 
@BasedGod: "Das klicke ich nicht mal an." ... klar, wäre ja auch deprimierend, das selbst zusammen gezimmerte Weltbild durch Tatsachen in Frage gestellt zu sehen.
 
@webmantz: So kann man es auch sehen :D
 
@BasedGod: Wie bitte schön soll man das sonst sehen? Schöner konntest du deinen Tunnelblick nicht dokumentieren...
 
@BasedGod: Der Punkt ist aber, das Amazon da derjenige ist, der meint festzulegen zu dürfen, was noch rechtmäßig ist und was (schon) nicht mehr. Bis zum gewissen Punkt, ist das auch die Unterstellung von kundenseitigem Vorsatz. Bis zum gewissen Punkt ist das in meinen Augen auch was, was in Richtung Amtsanmaßung geht.
Etwas was einem nicht erklärt wird, was man wie zu tun oder zu unterlassen hat, kann man nunmal nur schwer besser machen. Jeder Laden darf für sich ein mehrfaches nachbessern dürfen, bevor endgültig zurückgenommen werden muss geltend machen, ein Kunde muss aber über leicht hellseherische Fähigkeiten verfügen, was genau dem Laden nicht passt ?

Dein Discobeispiel ist insofern lausig, da in dem Falle sich der 3te Besucher angemaßt hat, wie ein offizieller Mitarbeiter agieren zu dürfen. Auch wenn er sicher in guter Absicht gehandelt hat, beim die 2 trennen zu wollen, ist er rein durchs zahlen des Eintritts nunmal nicht befugt / nicht beauftragt / versicherungstechnisch nicht mit abgedeckt, sowas zu tun. Mit Pech, das er ebenfalls zum gehen aufgefordert wird, hat das also mal grade garnichts zu tun.
 
@RayStorm: Warum soll ich mir Quatsch durchlesen, der eh nichts mit dem Thema zu tun hat.
 
@BasedGod: "(...) und den Ban, bei weiter Verfolgung auf seine gesamte Familie ausweiten."

Sippenhaft? Geile Rechtsvorstellung!
 
@DerTigga: Er hat doch eine Verwarnung bekommen. Dort wurde schon erklärt, was er falsch macht. Er hat es weiter gemacht und wurde dann gebannt. Inwiefern ist das Amtsanmaßung?
 
@RayStorm: Wer nicht hören will, muss fühlen.
 
@BasedGod: Und was bitte schön soll die Familie dafür können? Das ist gequirlter Quark, sorry.
 
@RayStorm: Nur um das klar zustellen, mit Familie mein ich nicht sein gesamten Familienbaum, sondern eben seine nahe Familie, die nach Möglichkeit unter der selben Adresse gemeldet ist.
Damit er sich eben keine neuen Accounts unter anderem Namen auf macht und 100% auf Lebenszeit gesperrt ist.

Ich habe einen Bekannten der bei Paypal Lebenslang gesperrt ist.
Da sagen auch immer alle, wer braucht schon Paypal, so ein abzock Unternehmen, etc etc. Was wäre der froh, wenn er Paypal wieder nutzen könnte. Wie viel Geld ihm durch die Lappen ist, weil er dinge nur per Überweisung verkaufen konnte, in den letzten Monaten...

Manche Leute verstehen nur diese Sprache. Vielleicht macht ja irgendwann ein neuer online Shop auf, bei dem sich das bestellen lohnt. Ansonsten kann er sich schon mal auf Jahre voller Unzufriedenheit einstellen. Bevor ich woanders als bei Amazon bestelle, geh ich lieber gleich in Laden.
 
@kkp2321: LINK 1 bezieht sich auf Internetforen und einem völlig anderem Sachverhalt. Für LINk 2 gilt das Gleiche.

Wenn Du schon mit " ist gesetzlich geregelt" geregelt, dann bitte als Quelle auch den entsprechenden Paragraphen bringen und vor allem, zum thema bezogen.

Desweiteren wird in Deinen LINKS die AGB als "virtuelles Hausrecht" klar definiert. Amazon hat bereits mehrmals, und auch durch Änderung der AGB, mitgeteilt, dass man Nutzern mit überdurchschnittlichen Retouren die Zusammenarbeit kündigen wird. In dem falle hier ist der Kunde sogar bereits ermahnt worden. So einfach wie Du das hier darstellst, ist das nämlich nicht. Der Kunde hat sehr wohl zu wissen bekommen, warum sein Account gesperrt wurde.
 
@BasedGod: Erstaunlich, das du das schon als erklärt kriegen bzw. gekriegt haben eingestuft kriegst. Vor allem weil da so klar ersichtlich ist, welche Rücksendequote Amazon denn noch genehm wäre, bei welcher ihm keine Sperrgefahr droht. Oder eben, wie lange er nullkommanull zurückschicken darf, weil nurnoch das eine sehr zügige Sperre abwendet.
Ich lese zumindest in der News nichts in der Art, das da gut möglich eine einzige Rücksendung in den nächsten 3 Monaten schon reicht, das Amazon den Schalter umlegt.
Jemanden lebenslang zu verurteilen steht nur nem Richter zu. Nichtmal dem steht es zu, "vorsichtshalber" auch alle in der Nähe greifbaren Personen gleich mit zu verknacken. Nach denen ein und dieselbe Motivation / Tatausführungswilligkeit zu unterstellen. Nach denen unterstellen, das sie nichts anderes und besseres zu tun haben, als sich als willige Opfer bzw. Zweit und Drittaccount-Ersteller zur Verfügung zu stellen.

Nicht falsch verstehen: mir ist durchaus klar, das es im Punkt bzw. unter dem Deckmäntelchen des entsprechenden Zurück-schicken-dürfen-Gesetzes echte Schweine auf 2 Beinen gibt, aber ein nichtmal ansatzweise bzw. statistisch anhand von Zahlen darzulegen, wieso da verurteilt wurde...bissi zu starker Tobak.
 
@DerTigga: Winfuture halt... Sie haben mal wieder den essentiellen Teil weggelassen. Er hat regelmäßig mehrere Teile Klamotten für seine 5 Kinder bei Amazon bestellt und sie dann größtenteils wieder zurück gesendet. Man sprach von mehrmals im Jahr und er handhabt das wohl so seit Jahren. Daraufhin wurde er von Amazon auf seine hohe Rücksendungsquote ermahnt und das bei weiteren Vorfällen sein Konto gesperrt wird. Nachdem er dann einfach weiter gemacht hat und die Email ignorierte, hat Amazon das Konto von Ihm und seiner Frau gesperrt. Und die Sperrung seiner Frau ist dadurch passiert das die selbe Adresse hinterlegt war sowie der selbe Nachname und darüber blockiert Amazon halt um eine Neuanmeldung zu verhindern. Amazon hat hier völlig rechtens gehandelt und den Kunden darauf hingewiesen, als es sich nicht gebessert hat kam die angekündigte Sperrung. Eine Onlinebestellung ist als erstes immer eine Anfrage an den Händler. Willigt dieser nicht ein, bekomme ich auch keine Ware da kein Kaufvertrag zu Stande gekommen ist. Und genau so handhabt es jetzt Amazon mit diesem Herrn.
 
@DerTigga: Amazon hat geurteilt und dies langt in diesem Sachverhalt. Wenn Du Deinem ISP durch auffällst, Deiner Bank, Krankenkasse, Versicherung...kann man Dich genauso kündigen. Du kannst dagegen vorgehen, eventuell gibt Dir Dein Vertrag sogar recht. Ansonsten bleibt die Kündigung. Da Du aber keinen 2Jahresvertrag mit Amazon geschlossen hast, sondern jedesmal einen neuen, verweigern sie Dir einfach zukünftige Verträge. Eigentlich ganz einfach.
 
@kkp2321: Seit wann darf sich ein Händler nicht mehr aussuchen, mit wem er Geschäfte machen will? Eine Bestellung ist ein Kaufangebot, auf das der andere Vertragspartner (Händler) entscheiden muss, ob er es annimmt oder nicht. Man kann niemanden zur Vertragsannahme verpflichten. Wenn einer nicht will, will er nicht, und man muss sich nicht rechtfertigen. Selbst wenn der Händler sagt "Ich hab heut einfach keinen Bock auf dich" müsste der Kunde das akzeptieren.
 
@Yepyep: Du hast da irgendwie was in den falschen Hals bzw. die falsche Hirnwindung gekriegt.
Weder sage ich, das der Typ, der gebannt wurde, kein schlechtes Gewissen haben müsste. Das der in dem Sinne kein unbeschriebenes Blatt ist, das glaub ich durchaus.
Noch sage ich, das Amazon da völlig zu Unrecht gehandelt hat.
Ich habe auch keinerlei Probleme mit Amazon, im Gegenteil.

Es geht nur grundsätzlich darum, das ich es nicht okay finde, das Amazon sich da auskunftstechnisch bzw. zahlentechnisch dermaßen bedeckt hält.
Das da seitens Amazon sozusagen echte Resignation bzw. ein fester Glaube an Unbelehrbarkeit dieses Kunden gebildet haben könnte, streite ich nicht ab.
Es geht aber in meinen Augen nicht an, da in dem Sinne ein Minenfeld anzulegen und nen Schild aufzustellen mit der Aufschrift: Ihr werdet schon irgendwie nen Weg hindurch finden..
Und das nach Explosion und Bergung eines Opfers quasi nur offiziell gesagt wird: "Wir sehen das auch so, das da ne Mine hochging. Viel Glück weiterhin. Und nein, wir werden auch weiterhin keine Markierungen anbringen, wo es sichere Wege hindurch gibt ! "
 
@DerTigga: Ich behaupte einfach mal da gehts um "Gesunden Menschenverstand". Bei fast allem, wo es irgendwas günstiger oder kostenlos angeboten wird, in diesem Fall der Rückversand, wird das von einer Hand voll Personen übertrieben ausgenutzt.
In den meissten Fällen reagieren die Anbieter damit, dass das Angebot wieder entfernt wird. In diesem Fall werden die Personen nun ausgewiesen, um das Angebot den anderen Leuten weiterhin anbieten zu können.

Es geht hier nicht um "Du hast 34 Mal im Zeitraum von 3 Monaten was zurückgesendet, weshalb du nun die Grenze überschritten und gesperrt wirst", sondern einfach schlicht um gesunden Menschenverstand.
Das ist Amazons gutes Recht, weil sie, wie bereits schon öfters gesagt, selbst entscheiden können, wem sie ihren Dienst zur Verfügung stellen und wem nicht.
 
@kkp2321: Es handelt sich bei beiden Links um Angebote von Rechtsanwaltskanzleien. Die wollen Geld verdienen, egal ob man eine Chance auf den Gewinn eines Prozesses hat, nehmen die u.U. jeden Klienten. Hauptsache er zahlt. Entsprechende Rechtsschutzversicherung werden in diesem Fall auch eher nicht zahlen. Soll sogar Rechtsanwälte geben, die wegen Urheberrechtsverstößen Geld abzocken wollen, dabei Gerichte belügen und dann in die Türkei auswandern... Aber wie heißt es so schön: Rauchen ist Gesund, gez. Dr. Marlboro.
Außerdem geht es bei beiden Links nicht um Verkaufsplattformen, sondern um Foren, Blogs etc. Also um völlig andere Sachen.
Bei Amazon handelt es sich wie bereits gesagt um eine Verkaufsplattform und es geht um Ver- und Ankaufen. Zu so einem Handel ist der Abschluss eines Kaufvertrages erforderlich. Wenn jetzt eine Seite, in dem Fall Amazon, sagt, mit XY will ich keinen Vertrag abschließen, kann niemand Amazon dazu zwingen das doch zu machen.
Mit den beiden Links schippert man in dem Fall mit der Titanic. Nachdem sie den Eisberg getroffen hat.
 
@glurak15: So wie ich es verstehe, gehts am ehesten um die gefühlte Aussage von Amazon: selbst nach Jahren als Kunde, hast du lieber Kunde bestenfalls im 2% Bereich ein Recht drauf, etwas detailreicher von uns zu erfahren, wieso du gebannt wurdest.
Man könnte es wohl auch als wie Ochs vorm Tor stehen gelassen worden sein bezeichnen, was der Typ aus der News da geltend macht.
Was nicht heißen soll, das er das, meiner Privatmeinung nach, berechtigter Weise so empfindet, um das sicherheitshalber klar zu sagen.
Das er sich da sozusagen und wie du so richtig schreibst, quasi mal selber an die Stirn klatschen sollte und sich sagen sollte: najaaa..also bei hellem Licht betrachtet und nach Adam Riese gerechnet...evt. ..möglicherweise...hab ichs tatsächlich übertrieben.. ?...das glaub ich durchaus.
Ich glaube allerdings nicht, das Amazon da grundsätzlich und bei egal wem anderes als Betroffener: auskunftsfreudiger vorgehen würde.
Ich habe einfach Zweifel, das da nicht auch schon sozusagen minderschwerere Fälle als der Typ aus der News, gesperrt wurden und auch bei denen nur vor vollendete Tatsachen gestellt wurde. Ich denke einfach: so mancher wäre durchaus bereit, in sich zu gehen, mithilfe von Fakten bzw. Schilderungen von Amazon.
Ein genau das in (gefühlt) größtmöglichen Prozentsätzen weg zu lassen, dürfte bei vielen an folgendem andocken: du bist ganz bestimmt nen unbelehrbarer und unintelligenter und völlig sturer Bock, von daher hats garkeinen Sinn, das wir uns die Mühe machen, dir unsere Beweggründe zu schildern..

Der wichtige Punkt dabei ist aber womöglich auch andersrum der: wieviele werden nun etwas vorsichtiger sein, überhaupt was bei Amazon zu bestellen, weil sie ihrem Gefühl nach viel zu schlecht einschätzen können: wo ist SCHON die (nächste) Tretmine vergraben, bei der Amazon so richtig explodiert ??
 
Es handelt sich weder um eine "Verfolgung" noch um einen Bann. Nur um deine mangelnde Rechtskenntnis.
Gem. unserem Bürgerlichen Gesetzbuch gibt es die Vertragsfreiheit, (§311 BGB). Das entspricht auch unserer Verfassung, dem Grundgesetz, in Art. 2, Abs. 1, der allgemeinen Handlungsfreiheit.
In diesem Fall will Amazon keine Verträge mehr mit dem ehemaligen Kunden und seiner Frau abschließen. Niemand kann Amazon dazu zwingen. Weil es nirgendwo einen Vertragszwang gibt.
Einfach einmal den Wiki-Link aufrufen: https://de.wikipedia.org/wiki/Vertragsfreiheit
Da ist man dann bei der Abschlussfreiheit gleich beim richtigen Punkt.
Im übrigen sei froh, dass es so ist. Sonst steht demnächst einer mit seiner kaputten HDD, Kaffemaschine oder sonstigem Plunder, bei dir vor der Tür und zwingt dir einen Kaufvertrag auf.
 
@kkp2321 (re:4): Bei den Links geht es um Foren / Portale! NICHT um Internethandel / Internetverkauf ! In sofern nicht zutreffend!
 
@Abzdef: Keine Ahnung, wem genau du da grade geantwortet hast...aber: Wer redet von Vertragszwang bzw. Zwang zur Fortführung eines jahrelang bestehenden ?
Zumindest mir gehts weit eher um die Frage: wurde der Notwendigkeit einer Begründung fürs lebenslange(!) Vertragsende in dem Sinne Genüge getan oder noch nicht ? Und wenn nicht: vorsätzlich nicht oder fahrlässig nicht.
Sprich: wird da fälschlicherweise eine größere Notwendigkeit, als von Seiten Amazons ausgelebt wurde, angenommen oder wird sie fälschlicherweise von Amazon kleingeredet oder gar negiert ?
 
@DerTigga (re:9): Wie kann ein privater Internethändler "Amtsanmaßung" begehen. Er ist kein Amt, keine Behörde mit hoheitlichen Befugnissen. Kurz: Quatsch das!

Zum 2. Absatz: Solange ein Händler nicht gegen geltendes Recht verstößt, kann er seinen Handel nach sein Regeln betreiben. Es gibt aber nun mal keine rechtliche Regelung, wie OFT man etwas umtauschen bzw. zurückschicken darf. Mit Blick auf diese Problematik (Mißbrauch) ist ja auch schon vor gar nicht allzu langer Zeit eine gesetzliche Regelung beim Onlinehandel neu erfolgt: Der Gesetzgeber hat das Widerrufsrecht im Fernabsatzgesetz geändert. Ab 13. Juni 2014 können Online-Shop-Betreiber die Portokosten für die Rücksendung komplett auf ihre Kunden abwälzen.

Zum letzten Absatz bei Dir: Bei einer Rauferei entsteht Körperverletzung Das ist eine Straftat. Die Beteiligung an einer Schlägerei (früher Raufhandel) ist ein Tatbestand des deutschen Strafrechts. Er zählt zu den Körperverletzungsdelikten und ist in § 231 StGB geregelt. JEDER hat ÜBERALL das Recht Straftaten durch persönliches Einschreiten zu verhindern (ob das immer für ihn selbst gut ist, ist ein anderes Problem!). Ganz im Gegenteil sogar: Bewußt nicht in irgendeiner Form (notfalls Handy Polizei) einzuschreiten, kann strafbar sein! UND dabei ist es egal, ob das auf öffentlichem oder privaten Grund und Boden passiert.
 
@kkp2321: Ich bin kein Anwalt. Aber ich habe vollgendes gelernt. Jedes Rechtsgeschäft bedarf eine eindeute übereinkunft beider Parteien. Wenn ich hals Händler Dir nichts verkaufen will, dann kannst du mich nicht ( und auch keine andere natürliche oder juristische Person dazu zwingen ) Das ist Gesetzt!!!! Die Beispiele von kkp2321 sind auf Foren bezogen und dürften auf Handelde Plattformen so nicht Eins zu Eins zu übertragen sein. Aber tendenziell ist schon zu lesen, wo es hingeht.
 
Nur leider komplett FALSCH!

EDIT: Sollte keine Antwort sein, sondern ein eigener Punkt - Sorry lurchie ;-)

Das Fernabsatzgesetz räumt das Recht ein, Wahre zu returnieren - egal aus wechem Grund!
Lediglich der "Zustand" der Retoure kann der Händler festlegen - also z.B. ungeöffnet, was bei Kleidung und Schuhen sicher schwer wird.
Also bitte - vorher informieren!
Amazon agiert hier klar rechtswidrig - da werden sich noch Anwälte damit beschäftigen...

Fernabsatzgesetz
https://de.wikipedia.org/wiki/Fernabsatzgesetz

Auszug:

Widerrufs- und Rückgaberecht

Bei Fernabsatzverträgen wurde den Verbrauchern ein grundsätzliches Widerrufsrecht gemäß § 3 Abs. 1 Satz 1 FernAbsG i. V. m. § 361a BGB a. F. eingeräumt. Innerhalb einer Frist von zwei Wochen konnte der Verbraucher seine Willenserklärung widerrufen und war dann nicht mehr an den Vertrag gebunden.

Diese Frist begann, sobald der Unternehmer seine oben genannten Informationspflichten erfüllt hat. Wurde ein Kaufvertrag geschlossen, begann die Frist frühestens, sobald der Verbraucher die Ware erhalten hat, spätestens jedoch vier Monate nach Erhalt der Ware.

Kein gesetzliches Widerrufsrecht bestand bei Fernabsatzverträgen

zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt wurden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten waren oder die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet waren oder schnell verderben konnten oder deren Verfalldatum überschritten worden wäre,
zur Lieferung von Audio- oder Videoaufzeichnungen oder von Software, sofern die gelieferten Datenträger vom Verbraucher entsiegelt worden waren,
zur Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften und Illustrierten,
zur Erbringung von Wett- und Lotterie-Dienstleistungen oder
die in der Form von Versteigerungen (§ 156 BGB) geschlossen wurden.
zur Lieferung von Frischwaren (z.B. Blumen)

Das Widerrufsrecht konnte gemäß § 3 Abs. 3 FernAbsG durch ein uneingeschränktes Rückgaberecht (§ 361b BGB a. F.) ersetzt werden. Das Recht des Verbrauchers auf Widerruf (bzw. Rückgabe) war nicht abdingbar, es konnte also nicht vertraglich ausgeschlossen werden.
 
@lurchie: das mit Adressen ist falsch. Ich habe auch ein Amazon Konto mit Prime und habe 6 Adressen, meine Frau meine Eltern usw. ich bestelle für die alle bei Amazon. Stell dir vor, mein Konto wird durch Amazon gesperrt, nur weil ich zu viele Retouren zurück schicke, aber die anderen Kunden wie meine Frau und meine Eltern für die ich Produkte von Amazon versende haben damit nix zu tun. Schwachsinn was Amazon da macht.
 
@Kiebitz: Wo habe ich festgelegt, das das ein Amt IST bzw. DAS ich das voll als Amtsanmaßung sehe ? Ich schrieb NUR was von gefühlt in diese Richtung gehend! Also nichtmal die Hälfte von den 90 bis 100%, die erst du und wie genau auch immer, draus gestrickt hast.

Genauso, wie du was dazu sagst, das es strafbar sein kann (was unbestritten richtig ist) nicht einzuschreiten oder zumindest dazu befugte Personen nicht herbei zu holen, kann es aber eben auch reichlich unerwünscht sein.
Stichwort Dominoeffekt. Eben jemand 4tes und 5tes (besoffenes), der meint, sich ebenfalls reinhängen zu müssen, weil der trennen Wollende das angeblich 1. nicht darf und 2. dazu noch auf den angeblich falschen zuerst und gemeiner weise "nur" auf den losgeht / ging..
Kann, denn das zu Grunde liegende Konstrukt, wieso und DAS es da überhaupt zum Fakt eines ebenfalls / zusätzlich rausgeworfen werdens kommt, da müsstest du weit eher mal den kleinen Göttlichen Boardie weiter oben zu befragen, denn der hat das in die Diskussion geschmissen ?!

Bisher konnte ich nichts entdecken, das der gesperrte Typ Vorwürfe von Amazon gemacht bekommt, das Rückporto nicht bezahlt zu haben oder sich zumindest nach Kräften bemüht zu haben, sie nachträglich doch wieder erstattet zu bekommen. Das das Gesetz ansich nichts neues ist, schreibst du ja selber ;-)
 
@leander: das nennt sich dann sippenhaft und ist in DE eigentlich nicht zulässig, das interessiert Amazon dann aber herzlich wenig, sie argumentieren dann, das sie kein deutsches Unternehmen sind. Und ja es kann dich mit deinen 6 Konten sehr wohl treffen, vielleicht sogar schneller als wenn du nur ein konto hättest, denn Amazon könnte auf die total abwegige Idee kommen und bei zu vielen Gemeinsamkeiten (Zahlungsmöglichkeiten, Lieferadresse, Name, e-mailadresse) auf mehrfach Nutzung schliessen und daraufhin alle Kontos zu sperren wenn über alle hinweggerechnet zuviele Retouren im System stehn.
wie gesagt, ist in DE eigentlich nicht zulässig, gemacht wird sowas aber trotzdem.
 
@Zonediver: Du wirfst zu viel in einem Topf u d rührst um. Amazon hat dem Kunden nicht das Widerrufs- und Rückgaberecht verwehrt, sondern sich entschieden, mit diesem Kunden keine Kaufverträge mehr abzuschließen. Wo agiert Amazon jetzt klar rechtswidrig ?
 
@Zonediver: Wenn Amazon sich ab sofort weigert, einen vom Kunden angebotenen Geldbetrag für ein zum Verkauf stehendes Produkt überhaupt anzunehmen, kommt garkein nutzbares Rückgaberecht mehr zustande ?
Für davor liegende Lieferungen gilt die gesetzliche Regelung natürlich nachwievor und das wurde auch nicht eingeschränkt oder von Amazon bestritten.
 
@Zonediver: Seine Rechte hatte er auf Amazon bekommen zum Fernabsatzgesetz (sogar kostenfreie Retoure, was seit 06/2014 nicht mehr zwingend war ab 40 Euro) und jetzt nimmt sich Amazon sich das Recht mit diesem Kunden keine Geschäfte mehr machen zu wollen. Was bitte hat Amazon falsch gemacht oder welche Gesetze gebrochen? Die waren sogar so kulant und haben diesen Schritt sogar mehrfach angekündigt, wenn de mal den verlinkten Beitrag in augenschein nehmen würdest.
 
@DerTigga:
Es war die Antwort auf:
RayStorm
@BasedGod: "(...) und den Ban, bei weiter Verfolgung auf seine gesamte Familie ausweiten."

Sippenhaft? Geile Rechtsvorstellung!

Und die Quintessenz aus der Antwort ist ganz einfach:
Amazon muss niemanden etwas verkaufen. Weder zum 1.-mal noch xxx.-mal. Einfach bei Wiki lesen!
Es gibt keinerlei Notwendigkeit einer Begründung. Nein reicht! Wieder Wiki lesen. Steht alles prima erklärt drin.
Daher ist auch die Frage nach Vorsatz oder Fahrlässigkeit völlig überflüssig, da überhaupt nicht relevant.
 
@kkp2321: Amazon hat wie jeder Händler das Recht auf Vertragsfreiheit.
Die Firma in der ich arbeite, hat wie jede andere Firma auch, schon Kunden
gesperrt....das ist ein ganz alltäglicher Vorgang im Wirtschaftsleben.
Mit "Hausrecht" hat das überhaupt nichts zu tun...da ist etwas
völlig anderes.

Wenn der rausgeschmissenen Kunde also klagen will...soll er.
Erreichen wird er damit nichts. Und "beweisen" müsste da Amazon
auch nichts.Da aber alle Verkäufe und Retouren in dem Warenwirtschaftssystem von Amazon erfasst sein dürften, dürfte
das aber im Zweifelsfall kein allzugroßes Problem sein. Ein Mausklick
um die Historie eines Kunden auszudrucken, ist keine große Sache

Man sollte aber davon ausgehen, dass solche Kontosperrungen
(mit Vorwarnung) nicht grundlos geschehen.
 
@kkp2321: Und was haben die Links mit "Onlineshops" zu tun? Nix müsstest du jetzt antworten! Foren und Laberecken sind keine Onlineshops!
 
@Zonediver: kein Problem :) Du verwechselst hier aber zwei Dinge. Klar kann ich im Onlinehandel kaufen und zurück schicken was ich will, es ist schließlich gesetzlich verankert im Rückgaberecht, wenn aber der Händler genau deshalb irgendwann keine Lust mehr auf mich hat weil ich das ausnutze muss er keine Geschäfte mehr mit mir machen und kann jegliche neue Bestellung verweigern. Amazon verbietet ihm ja nicht die Rücksendung der bereits bestellten Ware oder hindert ihn daran die Garantie in Anspruch zu nehmen für gekaufte Ware, sie wollen einfach in Zukunft keine Geschäfte mehr mit ihm machen. Und das ist ein legales handeln seitens Amazon. Da die Kosten wohl höher sind seitens Amazon als was der Kunde letztendlich eingebracht hat haben sie auch eine Gute Grundlage sollte es hier zu einem Gerichtsverfahren kommen. Ich denke aber auch mal der nette Herr wird nicht alles erzählt haben und irgendwas wird da schon im argen sein. Daher gehe ich nicht davon aus das er dagegen klagt sondern weiter zieht und woanders weiter schmarotzt. hauptsache mal 5 Minuten Fame im internet.
 
@lurchie:
"Er hat regelmäßig mehrere Teile Klamotten für seine 5 Kinder bei Amazon bestellt und sie dann größtenteils wieder zurück gesendet."

Die Rechtslage ist klar!
Und deshalb kauf ich auch keine Klamotten online.

ABER bei Klamotten ist das so eine Sache!
Auch Dir wird im Laden schon aufgefallen sein, wie unterschiedlich Größen ausfallen können, oder?
Wenn ich die Sachen online kaufe und sie passen nicht, soll ich die dann behalten, nur weil dem Händler die Rücklaufquoten nicht gefallen?
Und als größter Onlinehändler dürfte Amazon sich dieser Problematik bewußt sein?

Wie Du sagst ist der genaue Sachverhalt und das genaue Ausmaß der Rücklaufquote ist hier nicht bekannt!
Durchaus möglich, dass er das hier tatsächlich übertrieben hat! Das geht aus solchen Berichterstattungen selten wirklich eindeutig hervor.

Aber ganz grundsätzlich, im Bezug auf Klamotten, muß ich doch sagen, dass wenn Amazon, oder welcher Onlinehänder auch immer, mit diesem Problem sich nicht rumschlagen will, dann sollten sie vielleich auch ihre Produktpalette überdenken?!
 
@kkp2321: Der Kunde hat erfahren, dass seine Retourquote zu hoch ist. Er wurde darüber belehrt und ermahnt. Es kam wieder vor und er muss die Konsequenzen tragen. Wo ist das Problem bzw. die Diskussionsgrundlage? Ist die Welt nur noch voll von Walddorfschülern?
 
@lurchie: "...Er hat regelmäßig mehrere Teile Klamotten für seine 5 Kinder bei Amazon bestellt und sie dann größtenteils wieder zurück gesendet...."

Das ist auch nur das was er der Zeitung erzählt hat, es muss also nicht stimmen.
 
@BasedGod: Sry, da sagt der GHesetzgeber etwas anderes und Staatsanwalt und Gericht können dir gewaltig auf die Finger klopfen, wenn Du dich nicht daran hältst. Das kann als Höchststrafe sogar ein Berufsverbot bedeuten (die machen dir den Laden dicht!).
 
@DerTigga (re:32): Es kann auch nicht gefühlt in Richtung Amtsanmaßung gehen, da Amazon keine Amtsanmaßung begehen kann. Siehe vorherige Kommentare von mir.

Du schriebst auch nichts von "... gefühlt in diese Richtung gehend!...", sondern Du schriebst (re:9) wortwörtlich "...Bis zum gewissen Punkt ist das in meinen Augen auch was, was in Richtung Amtsanmaßung geht..."!!! Ein gewisser Punkt !!! So ein "...gewisser..." Punkt ist KEIN bestimmter Wert sondern ein UNBESTIMMTER Wert und als solcher kann er zwischen 1% und 100% liegen! Liegt also nicht zwangsweise oder logischerweise bei "...nichtmal die Hälfte von den 90 bis 100%...", wie, mit Deinen Worten "...du und wie genau auch immer, draus gestrickt hast...". Das ist schlichtweg Quark!

Zum 2. Absatz: Langes Hin-und Her-Geschreibe und drumrum Geschreibe, Würde, könnte, hätte - Fahrardkette..... Das bezog sich bei mir auf (re:9) von Dir mit "...sicher in guter Absicht gehandelt hat, beim die 2 trennen zu wollen, ist er rein durchs zahlen des Eintritts nunmal nicht befugt / nicht beauftragt / versicherungstechnisch nicht mit abgedeckt, sowas zu tun...". Ob er bezahlt hat oder nicht, um befugt zu sein, er ist es grundsätzlich per Gesetz (Verhinderung einer Straftat). Und bei berechtigtem Einschreiten ist er auch durch die gesetzliche ! Unfallversicherung versichert! Siehe > Versicherung von Nothelfern > Personen, die bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not Hilfe leisten, sind in der gesetzlichen Unfallversicherung kraft Gesetzes als Nothelfer versichert (§ 2 Abs. 1 Nr. 13 lit. a SGB VII). Noch Fragen dazu? Schreib doch über etwas, von dem Du was verstehst oder informiere Dich vor dem Schreiben!

Letzter Absatz bezüglich "... nichts entdecken...": Amazon braucht keine Vorwürfe, Ermahnungen, Hinweise, was auch immer.... zu geben. Sie können ihr Geschäft gegenüber einem Kundern schlichtweg einstellen wann, weshalb, wo und wie immer sie das wollen. Punkt!

Nun noch mal zu Deinem Schreibstil. Der ist dümmlich, provozierend und Deiner Argumentation nicht gerade dienlich, wenn da sowas wie "... die erst du und wie genau auch immer, draus gestrickt hast........da müsstest du weit eher mal den kleinen Göttlichen Boardie weiter oben....."! Wer so schreibt ist borniert und zur sachlichen Diskussion unfähig!

Und nun ist´s dann auch gut!
 
@Kiebitz: Wie sieht deine grundsätzliche Planung aus, dich vor deinem nächsten Beitrag mal leserlichem und nachvollziehbarem zu befleißigen ?
Wie du meinen Schreibstil empfindest, ist mir Jacke wie Hose, denn ich BIN so. Friss oder stirb.
Bloßes festlegen wollen, das etwas dies und jenes sei (z.B. Quark), ist nicht ausreichend. Das ist ganz genauso nur ein vehementer verkleidetes: würde, könnte, hätte .. Schummel-Logikkette..

Das wirklich seltsame ist, das du es zwar schreibst aber scheints nicht erkennst, das du es tust: das es nämlich durchaus Konstellationen gibt und geben kann / könnte, die der Anwendbarkeit von existenten Gesetzen in was höheren Prozentsätzen den Boden unter den Füßen wegziehen. Nur darum gings. Ich wollte keine Gesetze außer Kraft setzen. Nur auf die manchmal unerkannt große Chance hinweisen, das sie nicht(mehr) (wie gewünscht) 100% anwendbar sind.
Ganz davon abgesehen hast du einen grundsätzlichen Punkt auch nicht erfasst: meinen Versuch, an sowas wie freiwilliges außerkraftsetzen, eben eine Art kulantes nicht wahrnehmen wollen von Gesetzen zu appellieren. Sei es in der Disco oder bei Amazon oder beim Nachbarschaftsstreit...
Was..wie ich weiter oben schon klar schrieb, bei auf gewisse Art gestrickten Menschen bzw. notorischen Zurückschickern / möglichst viel auf andere Menschen Abwälzern (leider) durchaus abperlen kann bzw. in nem Perlen vor die Säue endet..

Falls du also denkst, ich will Amazon das Recht zu sperren absprechen, so irrst du dich mächtig. Ich möchte denen nur das Recht absprechen, sich im Fall der Sperrfälle sich im Punkt FREIWILLIGEM darlegen / herausrücken von was detailreicheren Infos, was denen wann nicht gepasst hat, beinah so wortkarg, wie nur irgend geht, den Kunden gegenüber zu verhalten.
 
@darkerblue: liest euch das mal durch, das bestätigt alles was ich gesagt habe.
Ein aktuelles Bericht von Teltarif.de über Konto-Sperrungen bei Amazon.
Da steht bei "Neues Konto öffnen - hilft das?" folgendes:
Zudem überprüft Amazon jedes Konto darauf, ob die Lieferadresse und der Nachname auch bei einem verwandten Konto wie dem von Ehepartnern, Familienmitgliedern etc. bereits bekannt ist. Wird ein Konto gesperrt, wird in der Regel auch das verwandte Konto gesperrt - unabhängig davon, ob der andere Kunde etwas mit dem vermeint­lichen Konzessions­missbrauch zu tun hat oder nicht.
http://www.teltarif.de/amazon-konto-sperrung-insider-packt-aus/news/63803.html?page=2
Danke für die minuse
 
@BasedGod: Er hat schon das Recht auf information weshalb das Kundenkonto gesperrt bzw. geschlossen wurde. Die weiter unten gegebene Aussage "Amazon MUSS hier gar nichts mehr" ist so nicht richtig. In diesem Fall ist sogar Amazon in der Beweispflicht, da es sonst wirklich Willkür wäre.
 
@N3T: Das stimmt! Ich bin zwar Amazon-Prime-Kunde und gebe auch so gut wie nichts wieder zurück (weil ich z.B. nicht 5 gleiche Sachen bestelle nur um 4 zurück zu geben). Dennoch fände ich es interessant wenn mitgeteilt würde welche Artikel unberechtigter Weise zurückgegeben wurden. Ich hatte z.B. Koss Porta Pro Kopfhörer bestellt und 2 Mal Ersatz bekommen - und alle 3 Male waren die Kopfhörer qualitativ minderwertig - da ist es klar, dass ich es zurückgebe. Mir ist auch klar, dass "echte" Koss Porta Pro z.B. fast doppelt so viel kosten - aber ich denke Amazon sollte eh nur Originale und keine China-Ware verkaufen.
 
@N3T: Man hat kein Recht auf ein Konto, ergo auch auf den Rest nicht.
 
@N3T: naja... ein "Recht" zu haben weiß ich nicht... allerdings fällt es dem "Verbraucher" schwer sich ohne Gründe damit abzufinden... womit eine "Rufschädigung" natürlich auch beim Händler auswirken kann (was in dem Fall Amazon eher wenig JUCKT... => ich behaupte sogar im gegenteil, es wird Kunde geben, die diese NEWS hören/lesen und danach ihr Rückgabeverhalten anpassen).

ABER... bei einer Versicherung bekommt man eine schöne Auflistung: "Sehr geehrter Herr Dingsbums, in den letzten 12 Jahren haben sie in ihre Versicherung 2325,87€ eingezahlt, Versicherungsschaden sind 12380.92€ entstanden somit mussten wir ... bla bla bla 10k€ leisten SIE SIND UNWIRTSCHAFTLICH!

<- auch das ist nicht das Recht des Kunden, ABER er kann verstehen!

Den Wenigsten Kunden ist bewusst, dass man einen 1000€ Fernseher ausgepackt, Schutzfolien entfernt, ausprobiert zurückgesendet eben nicht mehr für 1000€ verkaufen kann...
zwar lebt davon das B-Wahre Geschäft, dennoch ist ein Verlust von (je nach Wahre) bis zu 20% hinzunehmen (mal abgesehen von Porto, Ein- und Auslagerungskosten, neuverpacken, überprüfen,...).
Sobald ich das "Verstanden" habe (und das liegt natürlich in der Verantwortung der Händler das zum verstehen zu bringen) kann ich mein Kauf- und Rückgabeverhalten anpassen!

Ich genieße die günstigen Onlinepreise... aber ich versuche mich gut vorher zu Informieren, will ich das Produkt vorher mal anfassen kann ich in einen Laden gehen (Mediamarkt, Kleidungsgeschäft...) => nur wird der Tag kommen, an dem auch diese Läden "Aufstehen" werden => z.B. den Kunden nur noch Anfassen lassen nach Eintritt (Erstattung bei Kauf)...

Alles nicht so einfach... ich gebe dir aber insofern Recht, das "Aufklärung" nicht schlecht wäre!
 
@N3T: Er wurde doch vorher darüber informiert und gewarnt.
 
@bLu3t0oth: amazon versucht (in meinen augen berechtigter weise) reklamationen einzudämmen, weil diese offenbar von einigen massiv missbraucht werden. was sie derzeit tun ist aber mitunter am rande der bzw. teilweise jenseits der rechtlichen grenzen und da müssen sie aufpassen, sich nicht gehörig die finger zu verbrennen. ich habe etwas das gefühl dass amazon hier nach amerikanischem system vor geht und dabei die eigenheiten im europäischen rechtssystem übersieht. sowas kann aber schnell ins auge gehen, wenn man den konsumentenschützern damit ins fadenkreuz läuft.

man wird z.b. bei einer reklamation seit einiger zeit auf der homepage im kreis geschickt. es ist nicht mehr möglich wie früher die rücksendung an amazon direkt über die page zu erledigen mittels ausdruck des rücksendeaufklebers (vermutlich weil das eben auch den missbrauch zu sehr erleichtert hat).

stattdessen wird man nun aber an den hersteller verwiesen. das mag in deutschland rechtlich ok sein (habe darüber keine kenntnis), die selbe praktik wir aber auch in österreich angewandt und da ist das rechtswidrig. der kunde ist hier sogar verpflichtet, sich bei reklamationen an den händler zu wenden, da dieser der direkte vertragspartner ist. im gegenzug hat der händler rechtlich gar nicht die möglichkeit sich aus der verantwortung zu nehmen und (wie das amazon jetzt macht) an den hersteller zu verweisen, sondern muss die reklamation in jedem fall bearbeiten.
 
@dustwalker13: Amazon wird seine retounierten Waren selbstverständlich nach gesetzlichen Vorgaben weiter abwickeln/bearbeiten, nur er bekommt nix mehr bestellt was er wieder retounieren könnte. Wo ist das Problem? Jeder Händler hat das Recht, sich seine Kunden auszusuchen.
 
@dustwalker13: Bezüglich Reklamationen und Reparaturaufrag (24 Monate Gewährleistung) ist das Recht eindeutig. Die ersten 6 Monaten ist der Händler für die Abwicklung zuständig, die restlichen 18 Monate der Hersteller. Dass Amazon lange Zeit die vollen 24 Monaten abgedeckt hat und sich um die Abwicklung gekümmert hat, war für mich mit unter ein Grund bei Amazon zu bestellen. Letzten hatte ich aber einen Fall (Braun Thermometer 4 Monate alt), wo ich direkt zum Hersteller mußte und in meinen Augen hier Amazon das Deutsche Recht bricht. Braun hat sich nach 3-maliger Korrespondenz (nach Zusendung Screenshot von Amazon und Rechnung) trotzdem um die Abwicklung gekümmert (Danke an Braun), in Zukunft werde ich wohl öfters den Preisvorteil bei anderen Onlineshops den Vorzug geben, da einer der Vorteile von Amazon nicht mehr existent ist.
 
@bLu3t0oth: Wobei ich jetzt gelesen habe, dass man bei Amazon schon als "unbequemer Kunde" gilt, wenn man völlig zurecht Ware reklamiert. http://www.n-tv.de/ratgeber/So-sperrt-Amazon-Kundenkonten-article17639226.html

Das wars, ich bestelle zukünftig wo anders. Man will ja nicht "unbequem" sein, wenn man wirklich defekte Ware bekommt bzw. von seinem Garantie- und Gewährleistungsrecht gebrauch macht. Auch, dass Amazon Sippenhaft betreiben soll geht meiner Meinung nach gar nicht. Sollen sie doch nach Nordkorea gehen, da ist das Alltag. Amazon ist nicht der einzige Versandhändler.
 
@Memfis: Kannste doch machen
 
Einige vergessen dabei, dass Händler Geschäfte machen können mit wem sie wollen. Wenn sie jemanden nicht zum Kunden wollen ist das das deren gutes Recht. Es gibt kein Recht darauf bei einem bestimmten Händler einkaufen zu dürfen, zumindest nicht im "Luxussegment" oder wie man das nennt (Also alles außer Lebensmittel)
 
@Memfis: Auch Aldi kann dich als Kunden grundlos ablehnen, nur tun Die das nicht.
 
@Butterbrot: Hausverbote sind bei Discountern eigentlich nicht so selten.
 
@Yepyep: Werden aber nicht umgesetzt, oder denkst du die kleine Frau, welche die Waren einräumt, merkt sich genau welcher Schüler wann was war? ;)
 
@Shadow27374: dafür gibt es Fotos und ja, die Leute sind dann auch bekannt.
Wer natürlich in der Ortsfremde was mitgehen lässt, der zieht einfach weiter.
 
@Yepyep: Dafür müssten Fotos etc. gemacht werden.^^
 
@Shadow27374: im Kaufland gibt es Fotos, glaube nicht dass es in anderen Läden anders ist.
 
@Yepyep: Jap, habe ich auch schon gesehen.
 
@Shadow27374: Also ich hab das schon öfter erlebt dass Kassierer Leute an der Kasse abweisen, weil sie Hausverbot haben :)
 
@lutschboy: Bei uns wird irgendwie nicht darauf geachtet.
 
@Memfis: Aber es gibt ein Widerrufsrecht. Der Sinn dahinter besteht nicht, dass nur lukrative Kunden von diesem Recht Gebrauch machen können. Meiner Ansicht nach nutzt Amazon hier sein Monopol aus. Mir ist KEIN anderer Händler bekannt, der das macht. Kunden werden hier abgeschreckt, von ihren Rechten Gebraucht zu machen!

Ich wurde angemahnt, nachdem ich kaputte Teller, getragene Schuhe und ein defektes Rad zurückgehen habe lassen und durch neues ersetzen ließ! Das ist wohl kaum Missbrauch und auch bei der Anzahl meiner Bestellungen durchaus verhältnismäßig.

Selbst Zalando mit einer Retourequote, die um ein Vielfaches höher ist, sperrt keine Kunden!
 
@gettin: Von welchem Monopol sprichst Du? Und wenn jemand, wie in diesem Fall (woanders wurde das nämlich mehr beleuchtet) ständig Klamotten in verschiedenen Größen bestellt und dann den Rest, nicht passende, zurückschickt, ist das sehr wohl sehr merkwürdig. Und Amazon (und auch jeder anderer Händler) hat das recht, sich seine Kunden auszusuchen. Wenn Zalando das nicht macht (wobei die Gesamtzahl an Retouren gar nicht netscheidend ist, sondern die des einzelnen Kunden) , ist das deren Problem und zeigt nur, dass deren Preise offenbar dermaßen überhöht sind, dass sie es sich leisten können, Schmarotzer mit durchzuziehen.
 
@iPeople: Über Zalando gab es in einem Handelsblatt-Bericht mal interessante Zahlen: Zalando hat einen Retourquote von 40-50 % und die Bearbeitung einer Retour kostet im Schnitt 20 Euro (Pakete auspacken, Waren verarbeiten, Buchung, ...). Zusätzlich verlieren die Waren deutlich an Wert, da sie nicht mehr als Neuware verkauft werden können. Zalando hat selbst auch massive Probleme mit der hohen Zahl an Retouren, sie verursachen hohe wirtschaftliche Kosten. Inzwischen gibt es einen ganzen Industriezweig, der nur die Bearbeitung von Retouren bei Firmen abwickelt und dieser Industriezweig boomt in Deutschland. Bei Amazon wird es nicht anders als bei Zalando sein. Wenn ein Kunde über 90 % seiner Bestellungen retourniert, dann verursacht er dem Unternehmen hohen Schaden und es ist verständlich, dass er als Kunde nicht mehr erwünscht ist.
 
@Nunk-Junge: "Zusätzlich verlieren die Waren deutlich an Wert, da sie nicht mehr als Neuware verkauft werden können."
Das stimmt so nicht. Retournierte Ware kann und wird als Neuware weiterverkauft wenn kein Grund besteht dies nicht zu tun (evtl. Beschädigungen). Gerade bei Kleidung wird das ständig getan, achte Mal bei der nächsten Online-Bestellung auf die Verpackung der Artikel -- sie sind unterschiedlich je nach dem, ob du den Artikel tatsächlich als erster erhalten hast (meistens verschweißt) oder ob sie schon mal bestellt wurden (meistens nur zugeklebt). In einem physischen Geschäft werden die aushängenden Klamotten ja auch laufend anprobiert und wieder zurückgehangen -- das ist nichts anderes.
 
@nablaquabla: Hier ein paar Zahlen aus dem schon etwas älteren Artikel des Handelsblattes (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/renditekiller-retouren-auch-zalando-hat-sich-finger-verbrannt/8572908-3.html): 6,5 % der Unternehmen verkaufen retournierte Waren danach an Outlets, 25,8 % schicken an die Lieferanten zurück, 29 % geben die Waren ins Recycling, ohne Aufbereitung können 77,4 Prozent der Onlinehändler ihre Ware wieder direkt wiederverwenden für den Verkauf und 80,6 % der befragten Onlinehändler haben angegeben, dass zurückgeschickte Ware vernichtet wird. (Summe ergibt mehr als 100%, da mehrere Wege möglich sind.)
 
@Nunk-Junge: Aber es steht nirgends geschrieben, dass ein Händler sich das gefallen lassen muss. Amazon tut das Richtige. Es kann nicht angehen, dass etwas schamlos ausgenutzt wird.
 
mich haben die auch schon mal angemahnt. ich glaube ich bin wirklich ein SEHR guter kunde was die anzahl der bestellungen angeht. aber ganz ehrlich, damals hatten die recht. mich würde interessieren wie das verhalten bei dem berliner ausgesehen hat. man findet dazu diverse artikel aber eben keine fakten. wer weiss was der so getrieben hat...
 
@Matico: Und mit Sicherheit schon gar keine die der Wahrheit entsprechen. Der wird sich das schon zurecht legen, wie es ihm passt.
 
@BasedGod: Amazon wird sichs genauso zurecht legen ;)
 
@gettin: Amazon als Unternehmen hat aber nicht von Kinderspielereien ala "ich kann dich nicht leiden und schmeiß dich einfach raus" sie werden also schon ihre Gründe haben einen "Kunden" zu verlieren und einen etwaigen Shitstorm zu provozieren. Simple Kosten/Nutzen abwägung. Der Kunde ist nun der gearschte. Und wenn man Amazons Kulanz kennt kann man sich an zwei Fingern abzählen, dass da schon mehr vorgefallen sein muss als 1 - 2 Rücksendungen.
 
@Cosmic7110: "wenn man Amazons Kulanz kennt" uiui küsschen bussi schmusi da ist aber einer ganzschön verknallt in sein Liebelein Amazon
 
@lutschboy: wieso? Er hat doch nicht unrecht. Amazon ist einer der kulantesten Händler, bei denen ich jemals gekauft habe.
 
@ger_brian: Heißt noch lange nicht dass er deshalb keine Fehler machen kann. Diese argumentationsweise ist ziemlich naiv. "Amazon ist doch immer so lieb! Die würden so was niiie tun! Der Kunde muss Amazon was böses getan haben weil Amazon sooo lieb ist".. als wär Amazon ein Kätzchen.
 
@lutschboy: In diesem Fall ist aber bekannt, dass mehr als 1 oder 2 Retorten vorgekommen sind. Andere Quellen berichten, dass der Kunde regelmäßig große Mengen Klamotten bestellte und den Großteil davon zurückgeschickt hat. Amazon ist ein Unternehmen, die werden ganz sicher keine Kunden rausschmeißen, an denen sie Geld verdienen.
 
@ger_brian: Eben weist du darauf hin dass er viel Klamotten zurückschickt, wodurch Amazon eben kein Geld an ihm verdiet haben wird. Dann weist du darauf hin, dass Amazon keine Kunden rausschmeißen wird, an dem sie Geld verdienen. Genau das taten sie an ihm halt nicht. Und genau soweit geht eben die Liebe von Amazon zu euch Romantikern, bis dorthin, wo sie mit Kulanz oder Beachtung von Kundenrechten kein Geld mehr verdienen.
 
@lutschboy: Zu uns Romantikern? Würdest du mal bitte mit Beleidigungen aufhören und sachlich bleiben? Und was hat das mit Beachtung von Kundenrechten zu tun? Seit wann ist es mein Recht, bei allen Händlern kaufen zu dürfen?
 
@lutschboy: hab ich weder geschrieben noch gemeint, ist deine Interpretation... Was ich aus deinen Texten interpretiere ist, dass du vermeintlich der Meinung bist bei Amazon sitzt einer oder mehrere die Langeweile haben und sich aus der Kundendatenbank beliebige Nutzer aussuchen denen sie nun einen "Reindrücken" - jo, klingt auf jedenfall plausibler xD
 
@gettin: Amazon muss wie jedes andere Unternehmen auch, Verkäufe und
Rückgaben dokumentieren und 10 Jahre lang aufbewahren. Das ist
gesetzlich vorgeschrieben, wegen der Buchhaltung..und wird auch im
Rahmen der ebenfalls gesetzlich vorgeschriebenen Betriebsprüfungen
überprüft.

d.h. zu jedem Kunden gibt es eine Historie in der lücklos aufgelistet
ist, was ein Kunde gekauft und evtl. wieder zurückgeben hat.

Und das ist nicht nur bei Amazon so...sondern bei jedem Händler.
Und wie gesagt...es ist alles gesetzlich vorgeschrieben und geregelt
und wird auch regelmässig überprüft.

Kurz:
Höre auf zu fantasieren, wenn du keine Ahnung hast
 
@Matico: Ich selbst habe auch schon mal eine Auswahl von Mäusen bestellt und nur die behalten, die mir am besten gefallen hatte. Woanders kann man die Dinger ja nie testen (Media Markt hat diese nicht, von daher gab es dort mMn keine andere Möglichkeit. - Btw - ich habe die Kartons vorsichtig und sauber geöffnet, damit diese nicht beschädigt sind.
 
Es ist halt so wie bei dem Gratis-Speicherplatz bei OneDrive: Manche nutzen das System derart aus, dass es nicht mehr tragbar ist. Jede Retoure ist ein Minusgeschäft, alleine die Bewirtschaftung der Rückgabezentren und dem drum-und-dran machen die relativ kleine Marge der Produkte zu einem Minusgeschäft.

Da gibt es für Amazon mehrere Möglichkeiten: Wenn es nur wenige machen, dafür sehr oft, dann kann man diese sperren. Nimmt die allgemeine Quote von Rücksendungen, also Minusgeschäften zu, so kann man die Gratis-Rücksendung streichen (steht einem laut Gesetz nicht mehr zu).
 
@Hans3: Ich würde da immatrielle Angebote wie Cloud-Speicherplatz oder Flatrates nicht gerade mit materiellen Sachen wie eben Rücksendung von physischen Waren vergleichen.
Bei Cloud-Speicher kann man nichts über Gebühr ausnutzen, wenn der Anbieter ein Limit vorgibt; meist ist es nur so, dass die Anbieter auf Marketinggründen mehr anbieten und vermarkten, als sie tatsächlich leisten können. Und wenn Kunden dann das Angebot wirklich nutzen, kriegt der Anbieter Probleme und wälzt seine eigenen Fehler auf die Kunden ab. Dort die Kunden zu beschuldigen halte ich für ebenso unsinnig wie eine Verurteilung von Fluggästen dafür, weil sie ihre gebuchten Flüge tatsächlich antreten und die Anbieter wegen systematischer Überbuchung plötzlich andere Fluggäste nicht mitnehmen können.

Bei diesem Missbrauch von Rücksendungen stimme ich dir aber völlig zu, das geht ja schon seit Jahrzehnten so. Ich kann mich an Diskussionen aus en 90ern erinnern, wo Kunden bei Quelle oder Otto im November oder Dezember hochwertige Winterjacken bestellt und nach Ende des Winters im März oder April zurück geschickt haben. Und zur letzten Fußball-WM kochte das Thema ja auch wieder hoch mit den großen Fernsehern, die nach der WM offenbar in größeren Stückzahlen zurück gingen.

Generell hat der Handel ja ohnehin eine gewisse Rücksendequote mit eingepreist und alle Kunden zahlen das sowieso ständig mit, aber die Wenigen, die das so dreist ausnutzen ohne tatsächliche Kaufabsicht, sind wohl schwer zu kalkulieren. Letztlich steigen nur die Preise, der Handel geht daran garantiert nie kaputt. Wir Verbraucher zahlen auch hier wieder die Zeche, wir sind es, die solche Schmarotzer durchfüttern, UNS bestehlen diese Betrüger also letzten Endes und nicht den Handel.

Wenn der Handel also diese Typen zuverlässig und zweifelsfrei erkennen kann, bin ich sehr dafür, dass sie die ausbremsen. Der Handel hat weniger Auswand und die Kunden weniger Kosten, passt also.
 
Amazon nimmst ja selbst gebrauchte Sachen zurück. (bis auf die üblichen Ausnahmen natürlich - Unterwäsche, Lebensmittel etc.)
Das ganze kostet nicht wenig. Ausgepackte/benutzte Sachen können nicht mehr als Neuware verkauft werden.
Außerdem trägt Amazon die Versandkosten. Und bearbeitet werden müssen die Fälle ja auch.
Wenn besagter Kunde nun zum Beispiel 100 Bestellungen im Jahr aufgibt, wovon er 90 wieder zurück schickt, ist die Sperrung meiner Meinung nach berechtigt. Vor allem nach einer Verwarnung. Man müsste halt wissen, wie es jetzt genau war.

Von "Der Kunde ist König" gibt es ja die absurdesten Interpretationen. Das reicht von Überheblichkeit bis hin zu vollständigem Größenwahn. Was ich schon an Menschen erlebt habe...
 
@toniostarcevic: Ich sage ja immer "Der Kunde ist König, solange er sich auch so benimmt."
 
@RayStorm: Du meinst so lange er den Kassierer köpfen und die Kassiererin zwangsverheiraten und alle in der Kasse vor sich in den Kerker werfen lässt?
 
@lutschboy: So lange er das königlich höflich und mit königlichen Manieren macht, natürlich ^^
 
@toniostarcevic: Der Kunde ist eben nur solange König, wie er sich auch königlich benimmt und ggf. über den Ärgernissen steht (weil er nicht vergisst, dass er nicht der Nabel der Welt ist, auch wenn er es gern wäre und er es immernoch mit Menschen zu tun hat;) ).

Was Du dort schilderst -in Kauf genommene Retourensendungen- ist ganz allgemein ein Problem im Versandhandel.
Aus meiner Vergangenheit mal ein abstrahiertes Beispiel: Eine Hose haben wollen; diese in 3 verschiedenen Größen bestellen und anschliessend 2 zurück schicken (oder schlimmer, alle 3, weil irgendwas doch doof ist). Kann man mal machen - vor allem, wenn man es dann nächstens dringend braucht und sicher sein möchte/will/muss, dass der Artikel passt.

Wenn es nicht gar so eilig ist und ein Artikel, der nicht so dringend war, dann mal zu klein/zu groß ausfällt und deswegen neu/umbestellt und zurück geschickt werden muss, ist das dann kein Verschulden des Bestellers, sondern des Versandhandel bzw. desjenigen der produziert. Das merkt der Versandhandel dann aber selbst, weil die Retourencharge des jeweiligen Produktes für sich genommen dann schon hoch ausfällt.

Leider gibt es das zuoberst geschilderte Beispiel des Öfteren und dann wundern sich die Leute, warum sie bei einer der nächsten Bestellungen Probeleme haben oder (wenn per Telefon bestellt werden soll), mit der Kundenbetreuung verbunden werden....
 
@Diak: Eben, man weiß in diesem Fall nicht, wie es genau abgelaufen ist. Der Kunde könnte ebenso im Recht sein. Man müsste die ganze Geschichte kennen.

Aber ich kenne beide Seiten der Medaille und weiß, dass manche Kunden glauben, die Angestellten eines Geschäftes wären ihre persönlichen Leibeigenen, die man anschreien, beleidigen und anfassen darf.

Es gibt auch viele Laien, die Ihre Arbeit verpfuscht haben weil sie nicht wissen, wie man mit einem Gerät umgeht, oder wie man bestimmte Materialien richtig verarbeitet, und dann mit Schadensersatzklagen ankommen. u.s.w. u.s.f.

Von der "Kunde ist König" gibt es wie gesagt Auffassungen, die jenseits von gut und böse sind.
 
@toniostarcevic: Steht doch im Link zur "Berliner Zeitung" (blau unterlegt)! Klamotten in fünf größen bestellt und viere wieder retoure. Zitat der Zeitung: "Seit 2000 bin ich Amazon-Kunde", sagt er. "Ich habe Fernseher, Computer, Kleidung gekauft. Der Umsatz, den Amazon mit mir in 15 Jahren machte, dürfte enorm sein.", dagegen steht aber: "Aber den Internet-Händlern missfällt das Retoure-Verhalten der Kunden schon lange. 50 Prozent der Bestellungen kämen wieder zurück, klagen sie. Und die Kosten sind für die Händler hoch - zwischen 5 und 17,70 Euro pro Artikel". Was soll man mit solchen Kunden machen?
 
Diese Meldung ist schon ein alter Hut, denn es gibt Kunden bei Amazon, die einfach nur Versandkosten verursachen, ohne jemals etwas wirklich zu kaufen. Diese Kunden wissen nicht, was sie wollen und wären besser in einem Geschäft aufgehoben, wo sie die Ware vor Ort und vor den Kauf begutachten können. Prime Kunde zu sein, hat nichts mit dem Kaufverhalten eines Kunden zu tun. Für die Prime Mitgliedschaft zahlt man schließlich, damit man den schnellen Versand kostenlos, sowie Videofilme und Musik bekommt.
 
@Mixel: Hast du Kundenanalyse durchgeführt oder was? Amazon fährt satte Gewinne ein auch mit Retouren. Das Widerrufsrecht ist durch den Gesetzgeber geregelt und gibts nicht grundlos. Es wird von Amazon aber teilweise durch "Anmahnen" aufgeweicht!
Onlinehändler müssen nunmal mit Retouren kämpfen und Ladenbesitzer mit hohem Personalaufwand und hohen Mieten. Das gleicht sich aus!
Was ist das für ein Kundenservice? Wer berechtigte Mängel an Produkten reklamiert fliegt raus?
 
@gettin: berechtigte Mängel führen zu berechtigten Retouren, ich denke nicht das dies der Fall war, (hab ein bissel nachgelesen) 4 Teile bestellen und 3 davon geöffnet zurück schicken (sehr stark vereinfacht die ganze Rechnung) ist halt nicht die feine Art.
 
@gettin: 1.) Amazon macht mit dem Versandhandel selbst weiterhin Verluste. Der Gewinn kommt aus dem Cloud-Geschäft (AWS).
2.) Es gibt nun einmal Kunden, die das Rückgaberecht missbrauchen. Z.B. sich zur Fußball-WM einen großen TV kaufen und kurz vor Ende der Frist dann reklamieren.
 
@gettin: Amazon hätte aber auch das Recht Retouren zu weigern oder einen Schadenersatz zu fordern wenn die Nutzung über das übliche Testen wie es im Laden möglich ist hinaus geht. Wenn also ein Beamer mit 100 Betriebsstunden zurückgeschickt wird wäre das durchaus ein Grund. Amazon sagt aber auch nichts wenn Zubehör oder Verpackung fehlt bzw Beschädigt ist.
 
@gettin: "Amazon fährt satte Gewinne ein auch mit Retouren." Lol, Du hast das mit den Grundrechenarten nicht ganz verstanden. Nichts zu verkaufen macht niemals Gewinne, sondern verursacht höchstens Kosten.
 
Immer gkeich alles in die Zeitung ge
 
@hatl20: Immer alles in die Zeitung geben aber betrügen das hat man dann davon
 
..hmm helft mir mal auf die Sprünge.. inwiefern denn reklamiert? Man kann doch alles innerhalb von 14 Tagen ohne Grund zurückschicken (Widerrufsrecht), das ist gesetzlich gesichert. Da kann Amazon meiner Meinung nach nicht einfach mal sagen "nee is nich". Sprich er könnte auf sein Recht pochen und klagen. oder waren es wirklich Reklamationen?
 
@legalxpuser: Wogegen soll er klagen? gegen das Hausrecht des Verkäufers?
 
@legalxpuser: Das Widerrufsrecht gilt natürlich. Dennoch, ich arbeite auch bei einem Onlineshop und wir haben auch solche Spezialisten als Kunden. Die bestellen alle Nase lang irgendwas in 5-6facher Ausführung und schicken mehr als die Hälfte wieder zurück....

Zum Glück müssen Händler das mittlerweile nicht mehr kostenlos zurücknehmen, wenigstens die Versandkosten kann man vom Kunden verlangen, was diese dann schonungslos mit negativer Kritik in Foren, bei Idealo oder Trustedshops belohnen...

Wenn man also solche Kunden hat, finde ich es absolut legitim, diese nicht mehr als Kunden zu bedienen... Das sind ja in dem Sinne keine Reklamationen, es sind einfach "gefällt mir doch nicht" Zurücksendungen...

Und aus der News geht leider nicht hervor, ob es sich um Widerrufsangelegenheiten oder wirklich um Reklamationen handelt...
 
@TeKILLA: Du sprichst einen interessanten Punkt an. Denn bei Amazon kann man offiziell nicht reklamieren. Ist etwas nicht in Ordnung schickst du es zurück und führst einen neuen Bestellvorgang aus. Du kannst einen optionalen Grund angeben, ein automatischer Austausch findet aber nicht statt.
Ich muss nämlich feststellen das viele Bestellungen von Amazon in letzter Zeit beschädigt bei mir ankommen. Zurecht schicke ich sie zurück, Ersatz muss ich mir aber selber bestellen. Es würde mich nicht wundern wenn man Intern gar nicht zwischen einer Reklamation und einem Widerruf unterscheidet.
 
@kkp2321: Vergiss dabei eins nicht: das in dem Sinne (wertfrei gemeint) auch die Zeit dafür gebraucht, aber eben auch verbraucht wird / können werden muss, deine Rücksendung in Augenschein zu nehmen. Ich hab z.B. Erinnerungen an eine nicht bei Amazon getätigte Bestellung, wo ich 2 Riegel Ram ausgetauscht bekam, obwohl meine 2 reklamierten Riegel def. noch im Überseecontainer auf dem Firmengelände des Verkäufers lagen, der also noch garnicht wirklich wusste, ob er sein Geld vom Hersteller wieder kriegt.
Genauso wie ich schon erlebt habe, das mir von einer Kundenhotline erklärt wurde, der große Zeitabstand zwischen meiner (ungeöffneten, da Annahme verweigert!) Rücksendung und der fälligen Rückerstattung läge schlicht daran, das DHL, bei sich auf dem Hof, alles an Rücksendungen für jenen Händler in nen Container packt und erst wenn der voll ist, wird der meinem Verkäufer auf den Hof geliefert und der kann loslegen..
Dürfte bei Amazon ähnlich sein..
 
@DerTigga:
Es wäre aber schon toll, wenn Amazon wenigstens den Grund Reklamation angeben könnte. Als vorgegebene Angaben gibt es nur schwammige Antworten, die alle darauf zurück führen das du selber Schuld bist, an dem Rückversand.
Fehlen tut z.B. "Der Artikel ist defekt oder beschädigt"... automatisiert könnte man auch eine "Ersatzlieferung" einleiten. Ist aber alles nicht der Fall. Das ist ein klarer Kritikpunkt.
Und mal ehrlich, Übersee? "Verkauf und Versand von Amazon.de" ist idR auf Masse auf Lage. Und ich achte stets das zumindest der Versand von Amazon.de ist.
 
@kkp2321: Im Punkt Übersee steht bei mir explizit: ..eine nicht bei Amazon getätigte... gelesen ? ;-)

Ansonsten stimme ich dir aber zu. Ich habe auch schonmal vom Versuch abgesehen, einen 1 zu 1 Umtausch per Online Formular umzusetzen bzw. umgesetzt zu kriegen, da NUR die Geld Rückerstattung machbar war.
Was bei nem per Amazons "Blitz-Deal" deutlich preisreduziert gekauftem Artikel enorm viel Sinn macht, da man den natürlich und völlig selbstverständlich nochmal für denselben Betrag gekauft bekommt.. ;-)
 
@DerTigga: Ich möchte die Debatte gerne auf das normale reduzieren und nicht auf Ausnahmen erweitern wie Übersee Blitzdeals usw.
Rücksendungen gehören dazu, aber ich erwarte auch die Fairness das unterteilt wird zwischen einer berechtigten Reklamation und... shit happens.
 
@kkp2321: Wie gut das du definieren darfst, was schon nichtmehr normal ist... *fg
Die Zusammenziehung Übersee und Blitzdeals ist übrigens rein auf deinem Mist gewachsen, in meinem Text hat das eine nichts mit dem anderen zu kriegen ..egal.

Die ich nenne es mal: künstlerische Freiheit: was ist schon keine "normale" bzw. berechtigte Reklamation mehr und was (leider?) doch noch, die reißen und haben diverseste Läden doch seit jeher eher mehr als weniger an sich gerissen ? ;-)
Genau darum gehts ja: ein vom Laden selbstgemaltes: wir dürfen das so, wie wirs machen Schild oder rechtlich zulässig ?
Durch intensiviertes nicht Auskunft erteilen, kann man sich nunmal auch prächtig gegen was geliebtes (weil der eigenen Shop-Tasche am meisten nutzend) wieder sein lassen zu müssen "verschutzschildern" ?

Grundsätzlich nützt aber alle Diskutiererei nichts, da wir allesamt wohl nur eins sind: Außenstehen Sollende mit viel zu wenig Infos. Die sich über ein offensichtliches Interesse von Amazon, am aufrecht erhalten wollen dieses Zustandes, aufregen.
 
@kkp2321: natürlich kannst du reklamieren bei Amazon oder einen Austausch der Ware beantragen. Hab ich am Donnerstag erst mit kopfhörern gemacht und ich habe jetzt 14 Tage Zeit die kaputte Ware zurück zu senden und die neuen kommen schon morgen. Keine Ahnung was du gemacht hast^^
 
@lurchie: Erkläre mir mal den Vorgang Bitte.
 
@kkp2321: 1. innerhalb von 30 Tagen die Funktion zurücksenden oder austauschen und 2. nach 30 Tagen über Kontakt mit dem Kundenservice. Mir wurde unter 1. Der Austausch oder Rückerstattung angeboten nachdem ich die Ware als defekt inkl Beschreibung des Fehlers beschrieben habe. Man hat ja nen dropdown Menü zur Auswahl und dort kannste zig Sachen auswählen unter anderen halt Ware defekt, Qualität ungenügend usw.
 
@kkp2321: Selbst verständlich kann man bei Amazon reklamieren. Das ist sogar Dein gesetzliches Recht. Bis zwei Jahre kannst Du reklamieren. Ich habe selber schon bei Amazon reklamiert und problemlos ein Ersatzprodukt bekommen.
 
@TeKILLA: Ja es ist schon eine Sauerei was sich manch Online Kunde erlaubt. Manche sind selbst zu blöd ein Benutzerkonto anzulegen, oder die Daten zum Versand richtig einzugeben... Retourniert werden die getragenen Schlüpper vom letzten Date mit eindeutigen Gesprauchsspuren. Da werden defekte Artikel zurück geschickt die man nie versandt hat (Nachweis anhand der Seriennummer). Es wird beschissen und sich frech aufgeführt ohne Ende. Und diejenigen reisen dann auch am lautesten, auf frechste Art und Weise die Fresse am Telefon und Rezessionen auf. Onliner sollten, solche Parasiten konsequent abmahnen und strikt bannen. Solche Kunden braucht man weder online noch offline. Da hat jeder Händler meine volle Unterstützung. Jeder der im Verkauf, Retourenbereich etc. arbeitet wird wissen was ich meine.
 
@TuxIsGreat: Gut zu wissen, dass wir nicht die einzigen sind :-D
 
@TeKILLA: Nene, da hat wohl jeder Einzelhändler seine Erfahrung und muss sich als dummer ahnungsloser Verkäufer, übers Arschloch bis zur Gewaltandrohung so einiges bieten lassen. Da seid ihr definitiv nicht alleine, der Werteverfall und Verrohung ist leider überall und nicht nur im Einzelhandel zu spüren.
 
@TuxIsGreat: tja und hier kommt die Krux am ganzen, die jeder Händler erstmal tragen muß (online offline macht hier keinen Unterschied!!!)

der Händler kennt seinen Kunden beim ersten Kontakt noch nicht und geht guten Glaubens einer ordentlichen Geschäftsbeziehung einen Kaufvertrag mit dem Kunden ein, aber jeder Geschäftspartner wird eine Liste seiner Kunden anfertigen mit denen er weiter Handel treiben will und mit wem nicht. Das einzige was hier meiner Meinung nach in dieser ganzen Diskussion wirklich wichtig ist, ist eine Auskunft darüber, was im einzelnen oder im gesamten zu einer einseitigen Auflösung der Geschäftsbeziehung geführt hat. Allein das in der News mal wieder nur die Hälfte der verfügbaren infos enthalten ist, ist sowas von: "wir wollen KLICKs KLICKs KLICKsKLICKsKLICKsKLICKs"
ich hoffe das das jetzt nicht völlig falsch verstanden wird, ich bin hier auf seiten von Amazon, prangere aber auch die fehlende und zum großteil gewollt verschleiernde Methode von Amazon an.
 
@darkerblue: Ein gewisses Grundvertrauen muss man erstmal jedem entgegenbringen. Und ja Händler erfassen ihre Kunden und kategorisieren sie sogar, dies ist in Warenwirtschaftsprogramme bereits integriert und vorgesehen wo man Kunden gut einordnen kann. Der Händler kann bei Erstauftrag auf Vorauskasse bestehen, sollten bei späteren Aufträgen Probleme auftauchen ebenso. Zuerst Geld oder eben Kauf woanders. Ich hab da zwischenzeitlich keine Probleme gewisse Kunden jede einzelne Unverschämtheit im einzelnen näher zu bringen, wenn er nicht versteht warum er nichts mehr bekommt. Alles im einzelnen erfasst. Man muss aber auch mal eines sagen, Schmarotzer und Arschlöcher sind immer noch in der Minderheit, der Großteil der Leute ist freundlich und lassen mit sich reden, so dass man im einzelnen eine individuelle, für beide Seiten zufriedenes Ergebnis erzielen kann. Je mehr Arschloch desto weniger entgegenkommen ist von mir zu erwarten, Benehmen und gegenseitige Wertschätzung öffnet so manche Türen...
 
@legalxpuser: naja, dieses Recht wurde ihm ja auch nicht genommen. Amazon hat nur keine Lust jetzt zukünftig noch weiter "Geschäfte" mit diesem Kunden zu machen. Und ich weiß nicht ob man jmd dazu zwingen kann mit dir Geschäfte zu machen....
 
Mal Hand aufs Herz: Ihr bestellt bei Amazon ein Galaxy S7, weil es vorher ein Kunde nur testen wollte, hat er es zurückgegeben. Jetzt hat euer neues Gerät keine Luftblasen freie Klebefolien auf dem Gehäuse bzw man sieht das das Gerät nicht unberührt ist. Wer würde es Kommentarlos behalten bzw sich nicht beschweren? Rückläufer gehen bei Amazon zu über 85% in den Gebraucht Shop und bekommen Preisnachlässe von min. 10%. Das war einer der Gründe warum Quelle Pleite gegangen ist. Ich kenne mehrere Leute, die sich niemals ein Smartphone für über 300,- leisten können/wollen, aber sie haben so 5-6mal im Jahr für 3 Wochen die neuesten Flagschiffe im Einsatz bevor sie zurüchgehen.
 
@Besenrein: dann Pass auf das dich oder deine Kumpel nicht erwischt oder entlarvt werden. Dann haste die Ware am Hals und ne anzeige wegen Betrugs
 
Dann macht man sich eben ein neues Konto. Wo is das Problem ?
 
@spacereiner: Für wie blöd hältst Du Amazon? Normalerweise bekommen dann weder deine Frau noch deine Kinder bei gleicher Adresse ein Amazon Konto.
 
@Besenrein: Das ist Blödsinn
 
@spacereiner: das ist kein Blödsinn, sondern bekannte Praktik. Davon ab, warum soll ich einem Händler hinterherlaufen, der mich nicht will?
 
@Butterbrot: Ein Händler, der Dich nicht will, wird seine guten Gründe dafür haben.
 
@spacereiner: Bei der Bank ? Damit die Daten dahinter nicht von Amazon erkannt werden ? Und in Zukunft muss man dann auch Glück haben, das das bestellte in die Fächer einer Packstation passt, da man sich nichts mehr an die Anschrift liefern lassen kann, da sonst auffliegt ?
Davon abgesehen wäre genau damit ja auch jegliches Argument gegen ein zu Unrecht gesperrt worden sein hinfällig. Denn mit der von dir vorgeschlagenen Aktion würde man ja eindeutig beweisen, das da echte Böswilligkeit und Vorsatz zum Abzocken und Betrügen vorhanden ist ?
 
@spacereiner: das wird schwieriger als du denkst... die kennen deine ktr, kreditkarte und co... anhand dieser daten wissen soe wer du bist... die haben nicht nur deinen namen auf der sh*tliste...
 
@Maggus2k: Umziehen , neues Konto und Kreditkarte Problem gelöst. :D
Solange man noch ohne Ausweiskoipe shoppen kann soll amazon erstmal rausfinden dass das ein schonmal gesperrter Kunde ist. Gerade in Großstädten gibts viele Vor und Familiennamen zusammenhängend doch mehrfach.
 
@Pah-Geist!: ja, hört sich easy an... ich weiss ja nicht wie häufig du dein konto schon gewechselt hast, aber umso älter du bist, umso mehr Aktivitäten hat man auf einem konto... da ist mal eben wechseln eher selten... genauso wie umziehen... an sowas denkt man nicht, wegen einem amazon Account...
 
@spacereiner: Amazon erkennt meines wissen nach wenn doppel-accounts angelegt werden. Das kanns so aussehen das die Registrierung sagt das unter dem Name schon einer existiert oder man hat glück, das Konto wird erstellt und binnen Stunden/Tagen durch einen Sachbearbeiter deaktiviert,
 
ich würde gerne einmal den Mailwechsel sehen, aber ich kann mir die Wortwahl dieses "Kunden" genau vorstellen. Ein Kunde an dem Amazon im Jahresverlauf auch nur einige Cent Verdient, den geben die nicht auf.
 
Sowas nennet sich Vertragsfreiheit. Kein Händler ist verplichtet jemandem etwas zu verkaufen
 
Ein Kaufvertrag kommt zustande bei zwei aufeinander bezogenen, inhaltlich korrespondierenden Willenserklärungen. Da hat halt eine der Parteien nun keine Lust mehr, kann ich durchaus verstehen. Soll der nette Mensch halt woanders einkaufen.
 
Nicht nur ein Kunde. Wenn man mal nach "cis@amazon" googelt stößt man auf mehrere tausend Beiträge. Das Problem ist, das neuerdings auch ehrliche Kunden abgestraft werden, die tatsächlich defekte Artikel (z. B. Marketplace) reklamieren.
 
@redParadise: Hab letztens auch ne Mail bekommen, dass mein "Returenverhalten" negativ aufgefallen sei. Das stimmte sogar. letztes Jahr war fast jedes elektronische Gerät, dass ich über Amazon bestellte, bei der ersten Lieferung defekt. Ich musste es jedes Mal reklamieren und hab ne Ersatzlieferung bekommen.
Auf Nachfrage, was jetzt an meinem Verhalten nicht korrekt sei, kam nur eine scheinheilige Antwort.
Für mich ist seit der Aktion Amazon bei Elektronischen Geräten gestorben. Lieber geb ich ein paar Euros mehr aus und bestelle bei Mitbewerbern und bekomme direkt "gute" Ware.
 
wäre jetzt mal interessant was der Kunde selber sagt, wieviel/wie oft er retourniert. Ich würde mir als Geschäftspartner auch Gedanken machen wenn jmd von 100 gekauften Sachen 70% oder mehr zurückschickt.

Umgekehrt würde ich mir als Kunde sagen (wenn ich nicht eh in Betrugsabsicht handel): Warum kauf ich denn überhaupt bei Amazon, wenn ich schon weiß dass ich das mit 70% oder mehr sowieo zurückschicken werde oder reklamieren muss.
 
@scar1: 70 % dürften vermutlich nicht reichen. Da die Retourenquote im Versandhandel allgemein sehr hoch ist (lt. Handelsblatt bei Zalando 40-50%), wäre das fast noch normal.
 
@Nunk-Junge: ah, interessant. wobei ich wahrscheinlich bei Zalando auch auf eine solche Rate getippt hätte, da man bei Klamotten/Schuhen sicherlich eher mal zum probieren was bestellt. (gut klamotten, schuhe gibts bei Amazon nat. auch). bin vielleihct auch zu sehr von mir/uns ausgegangen, und da haben wir allerhöchstens tatsächlich mal ein paar Sachen zurückgeschickt, die wirklich innerhalb der ersten paar Wochen richtig kaputt gegangen sind.
 
Schade, dass es wiedermal keine Informationen gibt um wieviele Retouren es sich handelt und das der Kunde nicht mal ungefähre Angaben machen kann. Auch wäre interessant was er zuletzt retourniert hat, wodurch Amazon dann letztendlich zu dem Schluss kam das es unberechtigt sei. Ich bin nun erst seit 8 Jahren Amazon-Kunde, meine Retouren lassen sich noch mit einer Hand abzählen.
Trotzdem kann man mit einem Produkt auch mal Pech haben wie ich vor kurzem. Ich hatte einen Akku bei Amazon bestellt der aber schon defekt ankam, wurde nicht erkannt und ließ sich auch nicht aufladen. Also Retoure und einen neuen geschickt bekommen, dieser war wieder defekt. Ich habe ihn garnicht erst ausgepackt, er hatte sich bereits aufgebläht und drückte die Blisterverpackung auseinander. Also ging er wieder Retoure. Auf einen neuen habe ich dann aber verzichtet, das Ewige hin und her wurde mir zu blöd.
 
@chris899: Hab grad mal geguckt, im Jahr 2015 habe ich von 57 Bestellungen 4 Rücksendungen durchgeführt.
Im Jahr 2014 waren es von 52 Bestellungen 2 Rücksendungen.
In diesem Jahr waren es bisher 3 Rücksendungen von 21 Bestellungen. Von den 3 Rücksendungen war es eine beschädigte Lieferung, eine Rücksendung weil die Qualität inakzeptabel war und tatsächlich eine Bestellung sich im Nachhinein als Fehlkauf erwiesen hat.
 
Solange nicht dasteht, wie viel jemand zurückgeschickt hat, ist eine Diskussion ja auch sinnlos.

Wenn man in so manchen Foren liest, wie selbstverständlich es manche finden 10 Hosen liefern zu lassen und dann 9 zurückschicken und das dann alle paar Wochen mit anderen Kleidungsstücken, dann kann man hier nur Amazon recht geben.

Ich persönlich kaufe wenn dann nur Schuhe im Internet, weil ich genau weiß, dass ich die Größe xx bei der Marke habe. Und die passen dann auch.

Sonstige Kleidung kaufe ich im Laden.

Und bei manchen Leuten kommt ja noch dazu, dass sie sich ein Technikprodukt nach dem anderen nur zum Testen nach Hause holen.
Das sind ja auch riesen Kosten. Weil entweder muss es der Anbieter dann als B-Ware verkaufen,
oder ein anderer bekommt dann zum vollen Preis ein gebrauchtes Teil.

Verstehe ich z.B. auch nicht. Wenn ich mir im Internet Technik kaufe, dann nur wenn

1) Ich 100 Prozent weiß, dass ich das Ding brauche
2) Ich mir Tests und Bewertungen durchgelesen habe
 
@andi1983: Zu irgend einer WM habe ich mal gelesen, dass ich Leute die fettesten Fernseher bestellen, damit Fußball schauen, und nach 3 Wochen zurückschicken und einen neuen bestellen...

Ich kann da jeden Händler verstehen, der mit solchen Kunden nichts mehr zu tun haben will...
 
@andi1983: Ich würde auch keine drei Fernseher bestellen, und mir dann den besten aussuchen und die beiden anderen zurückschicken. Aber es gibt Leute die in Ladengeschäfte gehen und sich da die Geräte anschauen und testen und dann online das Gerät kaufen. Find ich im höchsten Maß assozial. Das Recht auf Umtausch im Versandhandel soll dazu führen, dass du als Kunde die gleichen Möglichkeiten ein Gerät anzusehen hast, wie in einem Ladengeschäft.

Dazu gehört nunmal auch, dass man drei Hosen anprobiert und vielleicht passt nur eine.
Wenn jemand zwei Fernseher bestellt und davon einen zurücksendet ist dagegen eigentlich nichts zu sagen. Im Geschäft hätte er ja die gleichen Möglichkeiten gehabt die Geräte zu testen. Für Schäden an Verpackung oder wegen Gebrauchsspuren kann der Kunde deswegen je zur Kasse gebeten werden. Sieht der Gesetzgeber auch so vor.
 
@andi1983: Wenn ich Kleidung im Netz bestelle, dann nutze ich häufig die Möglichkeit der Retoure. Allerdings bestelle ich dann von jeweiligen Kleidungen mehrere Größen, da diese häufig unterschiedlich ausfallen.
Auch bei Schuhen habe ich dies bereits so gemacht, da ich selten auf die Marke schaue, kann ich ja vorab nicht wissen ob diese dann auch passen.

Wenn diese Möglichkeiten missbräuchlich genutzt werden, kann ich den Unmut der Händler verstehen. Ansonsten ist es halt so, dass der Kunde ja vorab die Ware nicht begutachten kann - von daher gibt es ja das FernAbsG.
 
Wenn man mindestens 4-8 Wochen vorher gewarnt wird, und die Warnung keine Konsequenzen hat, wenn man dann halt nichts mehr Retourniert, dann wäre es ja noch halbwegs ok.
Wobei man gerne wissen würde, was man nur zurückschicken darf und was nicht.
Deshalb kaufe ich bei Amazon auch keine Kleidung.
Nicht so wie bei meiner Schwester und H&M wo sie Teile für 600 Euro bestellt und 500 wieder zurücksendet.
 
@Vanilo: Das ist aber schon echt schamlos was deine Schwester da tut ^^
 
Genauso ist es mir ergangen ich habe um die 550 Artikel in mehreren Jahren bestellt und 88 Artikel zurück gesendet, daraufhin wurde ich gesperrt....
 
@Elbkind78: Lässt Du im Restaurant auch ca. 15% aller Bestellungen zurückgehen? Mit der Quote gehörst Du zu recht gekündigt.
 
@Besenrein: Das war über fast 10 jahre habe bestimmt an die 20000 - 30000 Euro da gelassen, mein Recht wenn mir was nicht gefällt oder Defekt ist zurück zu schicken....
 
@Elbkind78: Das ist ja auch schon ne beträchtliche Zahl an Rückgaben... Kommt dabei natürlich auch drauf an, was das für Artikel waren, in welchem Zustand sie zurück gingen (Packung geöffnet ja/nein, in Betrieb genommen) usw.. Eben die Kriterien, die darüber entscheiden, ob Amazon den zurückgesendeten Artikel direkt wieder ins Lager packen und wieder als Neuware verkaufen kann.
Wenn du bei Media Markt einen Verkäufer holst, damit er dir mal die Packung aufmacht und du reinschauen kannst, kann er die danach wieder zumachen/zukleben und zurück ins Regal stellen.

Wenn das so nicht mehr geht, wird Amazon das nur mit Abschlag als Rückläufer/Gebrauchtgerät los. Umso größer der Warenwert, desto höher der Schaden. War unter den 88 zurückgesendeten Artikel dann z.B. ein teures Handy, ein Fernseher oder ein Computer, entgehen Amazon durch die Retoure unter Umständen einige hundert Euro Gewinn.
Da teilweise recht knapp kalkuliert wird im Onlinehandel, kann es gut sein, dass sowas den Gewinn durch deine anderen bestellten und behaltenen Artikel schon wieder gänzlich auffrisst, und Amazon unterm Strich einfach nichts von dir als Kunden hatte.
 
@mh0001: Handys oft aber aus allen Bereichen...ich find es dreist echt was ich da an geld gelassen habe...zumal Amazon sogar noch guthaben von mir hat dieses aber nicht auszahlt....ich finde das schon sehr sehr dreist.
 
@Elbkind78: Was läuft in so einem Leben schief, dass man a) so viel Zeug bestellt und b) so viel wieder zurück sendet?
Arbeitet auf der Post so ne heiße Frau, oder einfach das Leben nicht im Griff?
 
@bebe1231: Vieleicht hab ich einfach auch nur einen gut bezahlten Job und muss nicht drauf achten was ich kaufe ;) im gegensatz zu mach einem 1 Euro Jobbern?
 
@Elbkind78: Das du nicht darauf achtest was du kaufst, schlägt sich bei den Retouren nieder
 
Meine Frau und ich wurden ebenso gesperrt. Meine Frau hat allerdings da fast nichts bestellt. Auch Rücksendungen hielten sich von mir in Grenzen. Leider hatte ich in der letzten Zeit mehrere Reklamationen weil die Artikel innerhalb der Garantiezeit Defekte aufwiesen. Diese werden anscheinend wie normale Rücksendungen behandelt. Mir persönlich ist es aber egal. Gibt genug Alternativen.
 
@Triblerchris: Wenn du gute Gründe für die Rücksendungen hast, passiert normalerweise nichts. Zwar ist die Angabe von Gründen bei einem Widerruf freiwillig, aber für die Frage, ob der Händler dich weiterhin als Kunden haben will oder nicht, ist es natürlich trotzdem relevant.
Artikel zurückschicken, einfach weil du dich umentschieden hast und den Artikel doch nicht mehr haben willst, macht halt einen ganz schlechten Eindruck. Wenn du jedoch aufgrund schlechter Qualität oder abweichender Beschreibung zurückschickst und dir die Zeit nimmst, das im Rückgabeprozess kurz zu begründen, wird dir das sicher nicht negativ angerechnet.
Im Gegenteil, es passiert ständig, dass Amazon auf dieses Feedback hört und bei gehäuften Rücksendungen eines Artikels wegen schlechter Qualität diesen sogar kurzfristig zur Überprüfung aus dem Sortiment nimmt.

Berechtigte Reklamationen sollten auch nicht negativ angerechnet werden, da der Händler dabei immer schadlos bleibt. Tauscht er direkt aus, kann er sich das vom Distributor oder Hersteller entschädigen lassen. Leitet er die Rücksendung zur Garantiebearbeitung weiter, ist er gleich aus dem Scheider. Also gibt's da eigtl. keinen Grund, böse auf den Kunden zu sein. Ein guter Händler wird sich in gerade dieser Situation auch voll für den Kunden reinhängen, weil gute Reklamationsbearbeitung etwas ist, was beim Kunden dauerhaft hängen bleibt.
 
@mh0001: Es ist egal aus welchen Gründen die Artikel zurückgeschickt werden. Amazon berücksichtigt nicht ob Rücksendung wegen Defekts oder wegen Nichtgefallen erfolgen.
Habe bei Amazon sogar noch 50 Euro in Gutscheinen. Diese kann ich nicht mehr einlösen, da Bestellungen nicht mehr möglich sind. Laut telefonischer Auskunft ist die Auszahlung ebensowenig möglich. Somit hat mich Amazon um 50 Euro erleichtert. Viele werden sich noch umschauen. Das ist erst der Anfang.
 
@Triblerchris: Da kann man dann problemlos zum Rechtsanwalt oder direkt zum Gericht gehen und Amazon per einstweiliger Verfügung zur Annahme des Gutscheines verpflichten lassen.
Das ganze ist gesetzlich geregelt und mehrere Händler, die aus unterschiedlichsten Gründen die Annahme von Gutscheinen ablehnen wollten, da schon bei Rechtsstreiten, bis auf ganz wenige Ausnahmen, gescheitert sind.
 
@Triblerchris: Es geht hier ausschließlich nur um die "och gefällt mir vieleicht doch nicht" oder "die WM ist durch, wofür die Bude mit nem 2metrer-Fernseher verunstalten-Kunden" die grundlos innerhalb der 30-Tagesfrist retounieren. Garantiezeit und Gewährleistungszeit geht aber über die 30 Tage hinaus und ist ne ganz andere Baustelle. Und wenn wir ehrlich sind, waren das wohl weniger Rücksendungen wegen defekten innerhalb der Garantie, was zur Sperrung führte.
 
@Roger_Tuff: vielleicht macht Amazon da auch jetzt grad so'n Aufriß drum, damit sich das bei der EM im Sommer in Grenzen hält. Wenn da so alle mitbekommen "oh-oh, Amazon nimmt die Glotze nicht zurück oder block mich als Kunden, wenn die EM vorbei ist", dann überlegen die sich das vielleicht 2mal.
 
@Triblerchris: Bei Defekten in der Garantiezeit kann man doch sowieso nicht so einfach über das Rücksendezentrum zurücksenden (tritt ja meistens nach mehr als 30 Tagen auf), sondern muss über die Bestellnummer Kontakt zum Kundenservice aufnehmen. Habe ich in den letzten Jahrenmehrmals machen müssen gezwungenermaßen, kurz mit Amazon telefoniert und dann am nächsten Tag die Ersatzlieferung in den Händen gehalten und gleich den Retoureschein zum Zurückschicken des defekten Produkts bekommen. Es erscheint mir unlogisch, wieso nachvollziehbare Defekte wie banale "Gefällt mir nicht mehr"-Rücksendungen behandelt werden sollten.
 
Weiß jemand, was in dem Fall eigtl. mit den digital erworbenen Produkten passiert? Also wenn man z.B. Filme/Serien bei Amazon Video gekauft hat, oder einen Kindle besitzt?
Nur weil ein Händler jemandem nichts mehr verkaufen will, darf er ihm die bereits erworbenen Sachen ja nicht einfach wieder wegnehmen, zumindest nicht ohne angemessene Entschädigung.

Wenn man nach der Kontosperrung nicht mehr auf die gekauften Filme zugreifen kann, wäre das ja rechtlich sehr fragwürdig. Ein Kindle E-Book-Reader verliert ohne die Möglichkeit, Bücher von Amazon zu kaufen bzw. die erworbenen Bücher herunterladen zu können, auch deutlich an Attraktivität.
 
@mh0001: Kenne zwar die AGB bei Amazon nicht aber da wirds wie bei anderen Plattformen sein. Du kaufst die Inhalte nicht du erwirbst ein Nutzungsrecht.
 
@picasso22: Schon klar, aber ein Nutzungsrecht kann ebenso wie eine Softwarelizenz nicht einfach einseitig gekündigt werden, schließlich handelt es sich um einen Vertrag ;)
Du hast ja durch das häufige Rücksenden nicht einmal die AGBs verletzt, sondern im rechtlich zulässigen Rahmen gehandelt. Daraus ergibt sich somit keine rechtliche Grundlage dafür, dass sie eine von dir bereits bezahlte Leistung einstellen.
 
@mh0001: ich denke, das der Account nur fürs shoppen gesperrt ist...
 
In anderen Quellen zu diesem Kunden steht übrigens das er dort laufen Kleidung für seine Kinder in vielen verschiedenen Grössen gekauft hat und alles was nicht passt ging wieder zurück. Soviel zu erwüsste nicht wieso.
Kann Amazon verstehen. Wenn jemand immer alles 10 fach bestellt und anprobiert ist es nunmal keine neue Ware mehr und bringt damit nurnoch verluste. Da kann sich der Typ noch ao aufregen, er ist damit kein gewinnbringender Kunde für Amazon.
 
@picasso22: Dann muss ich das nächste mal im Einkaufszentrum wenn ich eine Hose kaufe, an der Kasse einen Rabatt verlangen. Schließlich ist es da auch Gebrauchtware, da schon öfters von mehreren Kunden anprobiert. Eine Alternative wäre im Laden um die Ecke alles anzuprobieren und dann bei Amazon in der richtigen Größe bestellen. Dass, das noch dreister ist als eine Rücksendung will keiner sehen.
 
@Triblerchris: Schon richtig, dennoch macht man sich vorher Gedanken über die Größe und bestellt nicht einfach 3 Größen, eine wird schon passen. Es sind ja auch Portokosten, die da anfallen, Die Mitarbeiter müssen die Sachen zusammen suchen und verpacken und und und. Im Laden host du dir die Ware selbst und legst sie (hoffentlich) auch selbst wieder zurück. Und dann probierst erstmal nur ein Teil in den Größen an, dann kennst du die Größe und suchst den Rest danach aus. Ist schon bisschen was Anderes - wenn man vernünftig vorgeht.
 
@larsh: Kleidung fällt aber nunmal oft unterschiedlich aus, gerade Kinderbekleidung.
 
@Triblerchris: Kannst du gerne machen. Ob sie dir nen Rabatt geben wirste dann schon merken. Vermutlich lachen sie dich aber nur aus.
Amazon weiss aber nicht ob die Sachen nur anprobiert wurden. Kann genau sogut sein das die Sachen erstmal ein paar tage getragen wurden. Das kann man im Laden wohl ausschliessen. Da kannste dich jetzt aufn Kopf stellen und den Kunden gerne verteidigen. Ändert nichts dran.
 
Aus den AGB's von Amazon:
"UNSERE FREIWILLIGE RÜCKGABEGARANTIE:
Unbeschadet der Ihnen gesetzlich zustehenden Rechte bietet Ihnen Amazon EU S.à.r.l. die folgende freiwillige Rückgabegarantie an:

Sämtliche Produkte von Amazon EU S.à.r.l. können Sie innerhalb von 30 Tagen ab Erhalt der Ware an Amazon EU S.à.r.l. zurücksenden, sofern die Ware vollständig ist und sich in ungebrauchtem und unbeschädigtem Zustand befindet. Für eingeschweißte und/oder versiegelte Datenträger (zum Beispiel CDs, Audiokassetten, VHS-Videos, DVDs, PC- und Videospiele und Software) bedeutet dies, dass wir die Ware nur in der ungeöffneten Einschweißfolie bzw. mit unbeschädigtem Siegel zurücknehmen. Die Ware ist über unser Online-Rücksendezentrum zurückzusenden. Diese freiwillige Rückgabegarantie gilt nicht für digitale Inhalte sowie Software, die nicht auf einem körperlichen Datenträger (z.B. einer CD oder DVD) geliefert werden.

Wenn Sie Waren in Übereinstimmung mit dieser freiwilligen Rückgabegarantie zurücksenden, erstatten wir Ihnen den von Ihnen schon geleisteten Kaufpreis, nicht jedoch die Versandkosten Ihres ursprünglichen Kaufes. Entsprechend tragen Sie die Transportgefahr sowie die Rücksendekosten. Die Versand- und Rücksendekosten werden nur für Rücksendungen von Kleidung oder Schuhen aus unserem Shop erstattet. Diese Rückgabegarantie beschränkt nicht Ihre gesetzlichen Rechte und somit auch nicht Ihr Widerrufsrecht wie oben beschrieben."

So steht es in den AGB von Amazon.

da steht das sie für sämtliche Produkte eine Rückgabegarantie gewähren, also danach kann es nicht an den zu vielen Retouren liegen, dann müsste Amazon es klar in ihren AGB's schreiben wie viel Retouren erlaubt sind, daher muss ein anderer Grund vorliegen, ansonsten hätte der Kunde vor Gericht sicher gute Karten gegen Amazon vorzugehen. Da das Konto der Frau auch gleich mit gesperrt wurde, liegt vielleicht darin die Sperre begründet, das evtl. über beide Kontos da irgendwas illegales gelaufen ist.

Doch so lange Amazon nicht mit den wahren Gründen herauskommt bleibt alles nur Spekulation.
 
@gplayeranti:
sie geben eine Rückgabegarantie, dass ist sehr richtig.

Sie können jedoch selbst bewerten, ob die Kunden es mit der Rücksendungen übertreiben. Ist das der Fall können sie die Kundenbeziehung beenden. Über ihre "Schmerzgrenze" bestimmen sie ganz alleine. Das ist ihr gutes Recht und durch die rechtliche Vertragsautonomie abgedeckt. Wenn sich nach der Mahnung das Kundenverhalten nicht ändert, so ist die Deaktivierung des Kundenkontos ein legitimes Mittel. Weiter begründen muss Amazon das nicht.

Rechtlich wird sich da (zum Glück) auch nichts gegen machen lassen.
 
@gplayeranti: Anscheinend hat AMAZON die Rückabwickelungen der Verträge nie verweigert.
Nur... da dieser Kunde offensichtlich immer mehrere Kleider zum Ausprobieren bestellt, um dann mehr als die Hälfte zurückzusenden, hat AMAZON beschlossen, daß dieser Kunde besser zum Einzelhändler gehen sollte, um dort die Kleider anzuprobieren.
 
@gplayeranti: Offensichtlich ist Amazon ja dieser FREIWILLIGEN Rücknahmegarantie immer nach gekommen und hat sich an die AGB gehalten.
Da steht nichts von der Anzahl der "erlaubten" Retouren. Da steht aber auch nichts von einer Verpflichtung immer wieder mit einem Kunden Geschäfte zu machen, der einem nur Verluste, Ärger oder unnötige Arbeit einbringt.
Da kann sich der Kunde auf den Kopf stellen: Niemand kann Amazon dazu verpflichten einen Vertrag mit irgend einem Kunden zu schließen. Das ist ganz klar und völlig unmissverständlich im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt und wird auch so sogar vom Grundgesetz vorgegeben.
Der Kunde hätte vor Gericht ganz sicherlich keine guten Karten. Er hätte gar keine Karten! Da es keine gesetzliche Grundlage für einen Vertragszwang gibt, darf ein Gericht überhaupt tätig werden.
 
Unglaublich wie kleinkarariert sich dieser Global-Player zeigt. Mimosenhafter gehts nicht und es gibt echt noch Menschen die das toll finden. Man man man... dann sollen sie ihre Klitsche dicht machen. Alles was man dort kauft, kann man auch woanders kaufen.
 
@PCLinuxOS: Klar kann man das gut finden, nämlich dann wenn man sich ansatzweise im Handel auskennt. Die Vorgehensweise von Amazon (und ich halte nicht mehr viel Ihnen) ist die richtige. Es sollten alle so machen, manche Kunden haben nämlich keine Erziehung genossen und erlauben sich alles was man sich vorstellen kann. So Leute schadet es nicht, hin und wieder mal auf den Boden der Tatsachen zurück zu kommen. Kein Händler hat Interesse Dich als Kunde zu verlieren, da müssen schon handfeste Gründe vorliegen.
 
Und ?? Amazon muss nicht jeden Bedienen. Außerdem finde ich das richtig. Manche nutzen das eben einfach aus.
 
ich kenne genug leute die ein paar grafikkarten bestellen und sich die beste "raus zu benchen" und dann die anderen welche "schlecht" sind zurücksenden.
dies ist eine schweinerei und da ist eine sperrung des kontos in meinen augen gerecht.
sicher ging es dem betreffenden da nicht anders...
 
@wollev45: und genau solche kenn ich aus vielen forums die sowas machen ggrrr .
und die braven leute müssen darunter leiden.
 
@wollev45: Viel schlimmer find ich die Leute, die sich die neusten Sachen "Kaufen", dann ein Review in youtube machen und mit den Klicks die Kohle verdienen. Das ding dann zurück schicken. Oder einfach aus Spaß die neuen Sachen nur ausprobieren ohne nutzen und Kaufabsicht. Bei den Grafikkarten wird zumnidest dann die beste gekauft. Aber richtig ist das nat. auch nicht! Aber Amazon macht das schon richtig. Die sollen die Leute ruhig sperren.
 
Sagen wir mal so, wer dem dem Leuteschinder Kauft, ist selber Schuld, aussdem sind viele Produkten viel zu Teuer und bekommt sie bei anderen Anbieter bis 30% billiger.
 
@Robert175: die Sachen die ich kaufe habe ich fast nirgends zu deinen 30% weniger gesehen.
Wir reden hier aber auch nicht von Artikeln um 5€.
 
finde es voll in Ordnung! Wer schickt schon als Normalverbrauch etwas an Amazon retour!?
 
@MSBOY: die frage ist eher, wer nicht?
 
@MSBOY: ich kaufe seit Jahren ab und zu auch bei Amazon und hatte letztes Jahr erstmalig Reklamationen und dann gleich 3. Manchmal funktionieren technische Artikeln eben nicht, Adapter passen nicht, Klamotten haben nicht die angebene Größe (ist mir neulich auch offline im C&A passiert, 2 von 5 Hosen hatten eine andere Größe als angegeben) .... wer noch nie etwas zurück geschickt oder gebracht hat, hat entweder nie etwas gekauft, viel Geld verschenkt oder überproportional viel Glück.
 
Ist doch schon lang bekannt und auch gut so. Im netz prahlen sogar lege dass sie sich bei amazon drei,vier tvs zur wm gekauft haben (natürlich alles batzen dinger) und danach zurückschicken. Ich würdedie als Händlerauch sofort raushaun.
 
warum bestellt man erst wenn man eh nur zurück schickt? also ist für mich amazon im recht!
 
Recht hat Amazon.

Das Widerrufsrecht ist nicht dazu gedacht sich eine ganze Kollektion zur Auswahl schicken zu lassen.

Wir haben Vertragsautonomie, ein hohes rechtliches Gut, welches besagt, das man selbst bestimmt mit wem man welche Verträge abschließt. Davon darf Amazon - wie jeder Kunde auch - Gebrauch machen. Wenn der Kunde behauptet, er hätte sehr hohe Umsätze bei Amazon getätigt, wird Amazon schon gewichtige Gründe haben auf ihn zu verzichten.
 
@Muckemick: Wird schon passen, Umsatz hat man ja schnell erwortschaftet, 10 Produkte zu 1000 euro gekauft ergibt einen Umsatzvon 10000?. Dass man aber 9 davon zurückschickt und amazon hier versand und rücksendekoaten hat wird gerne mal verschwiegen
 
Ob es der Internetanbieter ist bei dem man zu viel Traffic erziehlt, oder der Telefonanbieter der zwar "Flat" anbietet aber bei zu viel Telefonieren den Vertrag aufkündigt oder nicht verlängert.
So etwas passiert täglich nicht nur in Deutschland.
Interessant hier wäre nur gewesen ob er immer noch Prime Kunde war, ob die Kosten anteilig zurück erstattet wurden. Kündigungsfristen gibt es ja sonst nur bei laufenden Verträgen mit Laufzeit.
Sonst bleibt rein rechtlich leider jedes Geschäft ein zweiseitiges.
Wenn eine Seite nicht möchte, dann halt nicht.
Rein zwischenmenschlich, was "fair trade" oder mögliche Transparenz betrifft, ist das unterste Ebene.
Man sollte dem Kunden schon sagen (können) was genau zu unrecht reklamiert wurde.
Wenn ein Unternehmen so etwas nicht macht, hat das immer den faden beigeschmack das man sich sehr wohl bewusst sein könnte, das man nur einen Grund gesucht hat.
Hier ist es ja eh nur so das Amazon meist ledigleich den Papierkram erledigt und die Plattform bereit stellt, sich dafür bezahlen lässt. Ware wird von dritten verpackt und verschickt....
 
Amazon kann da durchaus Recht haben: kauft ein Kunde viel und schickt fast alles zurück, zudem Waren, die von anderen Kunden nie zurückgeschickt wurden, so ist dies ein sehr deutliches Indiz auf Missbrauch des Rückgaberechts. Diesem Kunden würde ich auch nicht erklären, warum das Konto gesperrt wurde, das weiß er dann sehr gut selbst.
 
Wenn ein Unternehmen seine Marktmacht einsetzt (gegenüber dem Anbieter/Hersteller) und sich für immer mehr Produkte die Exklusivvertriebsrechte sichert ist das ganze schon Problematisch.
 
Wenn man so eine freundliche Retoure Politik hat wie Amazon dann verlockt es ja gewisse Individuen das auch auszunutzen.
Bei anderen Shops muß man wirklich ein Torture über sich ergehen lassen.
Leider wird das Breittreten des Themas nicht positiv auf die Amazon Politik auswirken.
Also Ruhe jetzt !!!!
 
Amazon ist meiner Meinung nicht im Recht. Amazon umgeht so die Nachteile des Onlineverkaufs.
Unangenehme Kunden werden einfach rausgeworfen. Leider sehen viele hier nicht das Ganze. Amazon windet sich auf Biegen und Brechen die Gehälter der Angestellten dem der Einzelhändler anzupassen.
Dennoch profitiert Amazon vom Einzelhandel und zwingt sogar mit solchen Maßnahmen die eigenen Kunden den Einzelhandel noch mehr auszunutzen. Der Prozentsatz von Kunden, die sich im Laden um die Ecke beraten lassen, Artikel aus- bzw. anprobieren, ist enorm hoch. Damit Rücksendungen nicht passieren, um die Quote stabil zu halten wird langfristig der Einzelhandel ausbaden müssen.
Wer braucht so einen Onlinehändler überhaupt? Welcher Kunde handelt ehrlicher? Der Kunde, der von 5 Artikeln 4 zurückschickt oder der Kunde, der sich anderweitig beraten lässt und anschließend bei Amazon bestellt? Amazon macht es sich zu einfach.
 
@Triblerchris: das eine hat mit dem anderen halt nix zu tun... auch der einzelhandel um die ecke muss dich nicht bedienen... bei dem kann auch das rückgaberecht auch nicht ausgenutzt werden, weil die meisten einfach keins haben!
 
@Maggus2k: Leider auch nicht verstanden welche Tragweite solche Maßnahmen haben. Ich brauch kein Rückgaberecht im Einzelhandel, wenn ich etwas ausprobieren möchte.
 
@Triblerchris: Soso, ich habs nicht verstanden... Is klar ;)
 
Eine Kontensperrung als Prime Kunde ist sehr problematisch. Man hat bereits für Leistung im Voraus gezahlt (Prime Gebühr). Man hat digitale Inhalte erworben (Kindle) und eventuell ein Geschenkgutscheinkonto oder Guthaben über die LBB Amazon Kreditkarte. Den Zugriff auf diese bereits erworbenen Güter zu unterbinden ist rechtswidrig. In Deutschland gibt es dazu ein aktuelles Urteil. Das Oberlandesgericht Köln entschied Ende Februar, dass Amazon seinen Kunden den Zugriff auf bereits erworbene digitale Inhalte nicht verwehren darf (Az: OLG Köln 6 U 90/15).

Das man allerdings Schmarotzern die rote Karte zeigt, finde ich gut. Ich würde mir allerdings mehr Transparenz wünschen. Was ist Mißbrauch? Wenn ich defekte oder mangelhafte Artikel zurückschicke dann ist das so. Das ist mein gutes Recht. Ist das in Amazons Augen auch schon "Mißbrauch"?
Amazon täte gut daran, hier für mehr Klarheit zu sorgen!
 
@heidenf: wer sagt, dass seine inhalte die er vlt gekauft hat, nicht mehr genutzt werden können? Die müssen den account doch nur die shoppingrechte entziehen! Beim rest findet man eine lösung und wenn es eine rückzahlung gibt...
 
@Maggus2k: Wenn der Account geperrt ist, dann kann man sich nicht mehr anmelden. In dem erwähnten Urteil hat Amazon nichts zurückerstattet. Deswegen das Urteil!
 
@heidenf: Das heißt es gibt bereits ein Urteil und Amazon wird ihm genau deswegen den Account mit Sicherheit nicht komplett sperren, weil sie wissen, dass es nicht rechtens ist...
 
@heidenf: Wer Waren bestellt und dabei bereits bei Bestellung die Absicht hat diese wieder per Widerruf zurück zu geben, zB der berühmte Großbild-TV zur Fußball WM, handelt mißbräuchlich, hat streng genommen auch gar kein Widerrufsrecht mehr (das ist die einzige echte Einschränkung des Widerrufsrechts die auch höchste Gerichte mehrfach bestätigt haben), derjenige begeht sogar regelrechten Betrug, denn durch die Nutzung zwischen Erhalt und Widerruf entsteht dem Händler ja ein Vermögensschaden. Das Gerät ist ja nicht mehr "nagelneu" und muss als B Ware mit deutlichen Verlusten verkauft werden.

Letzteres wirklich nachzuweisen ist eigentlich nicht möglich, außer jemand "verplappert" sich tatsächlich in irgend einer Art. Aber eine gewisse Dunkelziffer gibt es dabei mit Sicherheit und Amazon gilt hier wohl auch noch als vergleichsweise kulant. Viele kleinere Händler setzen einen recht rasch auf eine schwarze Liste und beliefern einen schlicht nicht mehr - und beim stationären Händler vor Ort gibt es ohnehin keinerlei Widerrufsrecht.

D. h. die Leute jammern hier bzgl. Amazon wirklich auf einem sehr hohen Niveau. Bevor Amazon ins Land kam war Kulanz im Massengeschäft in Deutschland doch ein Fremdwort. Und Amazon ist bis heute der kulanteste Massenanbieter den ich kenne, wer sonst erfüllt beispielsweise volle 24 Monate die gesetzliche Gewährleistung, obwohl streng genommen nach 6 Monaten die Beweislastumkehr eintritt und damit de facto der Händler gar nichts mehr leisten muss. Damit beißt man bei den ganzen namhaften Einzelhändlern ebenso auf Granit wie bei namhaften Versandhändlern - außer bei Amazon. Oder auch der höchst unkomplizierte Ersatz von Transportschäden auf Zuruf, wo andere erstmal tausende Fotos als Beweis sehen wollen usw.

Amazon ist und bleibt nach wie vor das kundenfreundlichste Unternehmen im Massengeschäft. Aber auch Amazon muss natürlich schauen, dass die Kosten nicht davonlaufen und sich irgend eine Stategie überlegen Leute herauszufiltern, die diese Kulanz ausnutzen. Dass dabei auch Leute fälschlicherweise im Filter hängenbleiben, das ist dann sicherlich ärgerlich und schon aus Eigeninteresse sollte Amazon sich darum bemühen diesen Punkt zu verbessern. Aber ein Recht darauf bei Amazon zu bestellen hat nun einmal einfach niemand.
 
@qdpb: Hast du eigentlich gelesen, was ich geschrieben habe?
 
@heidenf: ...und ich habe versucht auf deine Frage danach, was Mißbrauch ist, einzugehen.
 
@heidenf: Guter Beitrag. Was mit digitalen Inhalten ist die an den Account gebunden sind ist in der Tat nicht klar. Leider geht der Artikel auch nicht drauf ein.
Wobei ich bezweifeln würde das der betroffene Kunde beim vorliegenden Kaufverhalten überhaupt digitale Inhalte gekauft hat.
 
Ich habe hier mehrfach gelesen, dass Leute von Amazon abgemahnt wurden. Wie sieht das denn genau aus? Ich habe vor einem Monat eine Mail von cir@amazon.com erhalten, worin stand, dass in kurzer Zeit auffällig viele Retouren gemacht habe und sie gerne wissen wollen, woran es gelegen habe um mein "Kauferlebnis" zu verbessern. Ist dies schon eine Art Warnschuss?
 
@Massaka01: Ein Tipp meinerseits an dich. Ist kein Scherz .
Was du bekommen hast ,ist die 1.Stufe des Rausschmisses !
Glaub mir bitte ! I
 
@KODIAK13: hmm habs mir leider fast gedacht.
 
Ich kann einerseits Amazon durchaus verstehen, denn viele Retouren könnten durchaus ein Zeichen von "Missbrauch" sein. Andererseits könnte man auch wirklich klarer kommunizieren, wann eine Sperrung droht und was genau an den Rücksendungen missbräuchlich war. Wir bestellen durchaus viele Sachen bei Amazon und schicken auch manches wieder zurück, gerade bei Kleidung/Schuhen sollte dies aber seitens Amazon einkalkuliert sein, woher soll man denn im Vorfeld wissen ob die Sachen passen.
Was allerdings gar nicht geht, ist wirklich Sachen bestellen, sie dann 3 Wochen nutzen und anschließend zurückzuschicken. Die Geschichte von den Fernsehern zur WM/EM hört man ja oftmals, da ist sicherlich was dran, unser im August 14 als WHD gekaufter TV hatte auch schon gut 150 Betriebsstunden... Und wenn Leute Kleidung über einen längeren Zeitraum "anprobieren" kann ich es auch nicht verstehen. Dann darf man sich nicht wundern, wenn Amazon das Konto sperrt...
Und zu den Rücksendungen selber, falls wirklich ein Defekt aufgetreten ist, so spreche ich meistens telefonisch mit dem Kundenservice, kann dann mein Problem/den Defekt schildern, der Mitarbeiter kann dies nachvollziehen, veranlasst dann die Ersatzlieferung etc. und ich habe keine Probleme.
 
Ich verstehe diese ellenlange Nutzerdiskussion hier nicht.

Man muss doch wirklich kein Jura studiert haben, um von Vertragsfreiheit gehört zu haben und davon, dass eine Bestellung lediglich ein Angebot ist, Ware X zu Preis X vom Händler zu erwerben. Der kann das Angebot annehmen oder ablehnen. Niemand muss eine beliebige Person als Vertragspartner/Kunde akzeptieren. Es gibt auch kein "Recht" darauf zu erfahren, warum ein Angebot abgelehnt wurde oder jemand generell keine Geschäftsbeziehung möchte. Das ist alles nur höflicher Umgang und Pflege guter Sitten, dass nicht kommentarlos ein "Kundenkonto" gelöscht wurde.

Dazu muss auch kein Mensch irgendwelche AGB wälzen, das sind allgemeingültige Rechtsprinzipien die auch durch keine AGB der Welt umgekehrt unwirksam werden könnten.

Wo wir schon zum nächsten kommen, ein Kundenkonto ist einfach nur ein im Grunde überflüssiges Gimmick zu Bestellungen. Eine Webseitenfunktion, sonst nichts. Das ist kein "Konto" wie zB ein Girokonto, über das es eine Art eigenen Nutzungsvertrag gibt.

Hakelig kann es nur da werden, wo solch ein "Konto" Zugangsvoraussetzung für die Nutzung bereits erworbener digitaler Inhalte ist. Aber darum geht es hier ja gar nicht, die Masse der Leute scheint es nicht fassen zu können, dass ein Unternehmen sich tatsächlich erdreistet auszusuchen, an wen es liefert und an wen eben auch nicht. Ich glaube langsam die vielen Verbraucherrechte a lá Widerrufsrecht haben die Verbraucher in Deutschland etwas "verzogen", sodass die grundsätzliche Erwartungshaltung jetzt generell zu sein scheint, dass der Kunde irgendwie alles darf, alles kann, auf alles mögliche ein Anrecht hat und überhaupt?!

Und über allem muss ich sagen, wenn mich ein Händler nicht mehr beliefern will, dann würde _ich_ sagen: your loss! Und mich keine Sekunde darüber ärgern, dass ich bei Händler X kein Geld mehr ausgeben "darf".
 
@qdpb: Ich habe nicht vor hier eine Diskussion anzustoßen :D Aber zu deinem 1. Absatz: Es gibt in Deutschland aber auch Kundenrechte, z.B. die zweiwöchige grundlose Rücksendung (die Amazons Marketing sogar freiwillig auf vier Wochen ausdehnt). Die Wahrnehmung dieses Rechts mit Vertragskündigung zu sanktionieren, insbesondere ohne Begründung ("Rücksendung XY war ein Mißbrauch unserer Dienstleistung" o.ä."), hebelt das Kundenrecht aus und ist somit ggf. nichtig. Vertragsfreiheit hat in Deutschland jeder. Trotzdem darf dich dein Vermieter auch nicht grundlos aus der Wohnung schmeißen, dein Arbeitgeber grundlos kündigen (außer in der Probezeit) oder irgendwas ähnliches. Ist ein Vertrag erstmal geschlossen, greifen Gesetze, Vertragstexte und ggf. AGB soweit zulässig, was z.B. die einseitige Kündigung dieses angeht. Letztlich geht es hier auch nicht nur um einen normalen Einkauf, sondern um ein Abonnement bzw. kostenpflichtige Kundenbindung in Form von Amazon Prime. Dies dürfte auch einiges rechtlich ändern. Bin mir sicher dass der Fall aber bereits oder in Kürze auf vielen Jura- und Anwaltsblogs thematisiert wird, so dass eine Diskussion unter Amateuren hier wohl wirklich suboptimal ist :)
 
@lutschboy: genau das mißverstehst du aber, es gibt keine Vertragskündigung. Es gibt keinen "Kundenkontovertrag". Ein Kundenkonto ist nur ein umgangssprachliches Ding, aber ansonsten einfach nur ein Hilfsmittel, damit du auf amazon.de nach Eingabe eines Passworts deine früheren Bestellungen einsehen kannst, nicht mehr alle Adressen und Zahldaten bei jeder Bestellung neu eintippen musst... eine technische Merkhilfe, es gibt keine "Kündigung eines Kundenkontovertrags"! Kundenrechte würde nur ausgehebelt wenn Amazon zB das Widerrufsrecht nicht respektiert und Rücksendungen ablehnt. Genau darum geht es aber nicht. Amazon nimmt die Rücksendungen an, es möchte nur keine weiteren Bestellungen von Kunde X mehr haben.
 
@qdpb: Amazon Prime ist ein Abonnoment! Es ist ein dauerhaftes Vertragsverhältnis. Es geht hier nicht um einen Einzelkauf, sondern um Prime.
 
Von Kleidung abgesehn (die nunmal passen muss, man weiß nie wies geschnitten ist) versteh ich diesen Retourenfetisch nicht.

Ich forsche doch VOR einem Kauf intensiv nach ob das Produkt auch das Richtige ist.
Ich hab bisher nie etwas zurückgesendet.

Defekte und Reklamationen sind gesetzlich geregelt, denke nicht das die hier gemeint sind.
 
@Aerith: Prinzipiell sehe ich das genauso, aber es gibt Elektronik (zb eine DVB-T Antenne), da kann man sich schlau machen wie man will, man muss es ausprobieren...
 
@Maggus2k: Sicher. Kopfhörer fallen in die selbe Kategorie. Man kann sie nur beurteilen wenn man sie auf dem Schädel hatte.

Aber Amazon bannt einen nicht wenn man sowas ab und an mal macht.
 
@Aerith: So schauts aus... Ich empfinde Amazon als äußerst Kulant! Ich habe am Anfang des Jahres echt viele Retouren gemacht und hatte schon "Angst", mich würde es auch erwischen... Aber selbst bei 8 Retouren von 15 Bestellung habe ich nichts bekommen!
 
Gut so Amazon! Ich kann nicht ab, wenn die Leute sich z.B. 2 Bildschirme (4k und 5k, neulich bei Amazon gesehen -.-), kaufen, auspacken, 30 Tage lang testen (!!!!) und dann jeweils den schlechteren wieder zurücksenden. Das ist dreist. Und richtig kriminell ist, wenn die Leute Pakete zurückschicken, weil sie behaupten, im Karton war das falsche drin. Sie selbst aber das "falsche" einpacken.

Die Welt wird immer einfacher für uns alle. Und damit auch für die Kriminellen.
 
Dass es bei ihm viele Retouren gab, kann R. erklären. "Ich habe fünf Kinder. Wenn ich für sie Kleidung kaufte, habe ich natürlich in verschiedenen Größen bestellt, das zurückgeschickt, was nicht passte", sagt er. "Bisher gab es mit Amazon auch nie Probleme. Denn als sogenannter Prime-Kunde habe ich mit der Jahresgebühr von 49 Euro die kostenlose Lieferung und Rücknahme für viele Produkte mitbezahlt.", so das Zitat der Berliner Zeitung. Was glaubt der eigentlich? Dass 100 Rücksendungen mit seinen lächerlichen 49 Euro abgegolten sind und die anderen vorzüge aus dem Prime?

Ich hatte in den letzen 10 Jahren als Amazon-Kunde nur eine Rücklieferung und hatte nicht wenig Bestellungen getätigt. Diese reichten von Fersehern, Computerteilen, Kaffeemaschinen bis runter zu Parfum und Rasierklingen. Wie gesagt, nur eine Retoure! Acht Festplatten zu 850 Euro bestellt für ein NAS, lagen lieblos in Antistatiktüten direkt übereinander (ist schon 5 Jahre her) im Karton ohne Polsterung! Deckel zu und zurück, haben nicht mal ansatzweise gemeckert, im Gegenteil, haben sich für die Unannämlichkeit vielmals entschuldigt!

Also lassen wir die Kirche mal schön im Dorf!
 
@Roger_Tuff: Was glaubt der eigentlich?

An der Stelle setzt anscheinend sein gesunder Menschenverstand aus. Durch "Prime" und "Widerrufsrecht" glaubt er an den Anspruch, dass Warenlager von Amzon Heim holen zu können. Nach Begutachtung und Auswahl kann Amazon den überflüssigen Krempel wieder abholen. Diese Mentalität ist es, die Versandfirmen dazu bringen sich von Kunden zu trennen.

Dafür braucht es keine transparente Regeln, wie einige hier fordern. Wenn die Mahnung eingetroffen ist, ist es am Kunden sich zu besinnen. Kommt er nicht von selbst drauf, so wird er auch bei anderen Online Händlern scheitern.
 
@Roger_Tuff: Auch ich hatte in mehr als 10 Jahren nur 2 Retouren. Beides waren Kleidungsstücke. Eine Jeans, die leider zu eng ausfiel - eine Nummer größer passte dann. Und einmal Sportschuhe, die leider auch nicht passten und eine Nummer größer sollte gleich 30,-€ mehr kosten. Also habe ich die Schuhe verrechnen lassen.
 
Amazon darf die Konten eben nicht komplett deaktivieren falls Digitale Güter gekauft sind. Denn hierdrauf muss dieser Kunde zugriff haben. Des weiteren hat jeder Kunde das Rückgaberecht hier kann Amazon nämlich nicht das Gesetz aushebeln ergo darf Amazon auch hier nicht das Konto sperren. Was Amazon hier macht ist willkürlich Sherif spielen aber der Wilde Westen existiert nicht mehr. Es wird immer Menschen geben die das Recht missbrauchen aber was Amazon da macht ist die gleiche schiene, meine Meinung.
 
@Menschenhasser: Wo genau hält sich Amazon nicht an Gesetze? Gibt es ein Recht auf ein Amazon Konto? Wäre mir neu. An Rückgaberecht haben sie sich gehalten. Sie werden nur keine weiteren Geschäfte mehr mit ihm machen. Und das ist ihr Recht.
 
@picasso22: Ein Grund habe ich schon genannt: Digitale Güter! Sie müssen das Konto offen halten vielleicht eingeschränkt aber der zugriff auf diese Digitalen Güter müssen aufrecht erhalten bleiben. Des weiteren Firmen die trotz geltendes Recht dagegen vorgehen sind nicht würdig zu überleben.
 
@Menschenhasser: 1. Im gesamten Bericht geht es nur um die Möglichkeit bei Amazon ein zu kaufen. Die geführte Diskussion, um irgendwelche digitalen Güter, hat irgendein Rechthabenwoller aus Verzweiflung mit in die Diskussion eingebracht, weil ihm nichts anderes mehr eingefallen ist. Hat mit dem geschilderten Sachverhalt also überhaupt nichts zu tun.
2. Deine Ansicht zum Amazon Konto entspringt deiner Fantasie, deiner Weltsicht oder was auch immer. Die AGB von Amazon, hier z.B. für die Cloud, sagen etwas völlig anderes aus.

5.2 Zeitweilige Einstellung und Kündigung
Ihre Rechte aus der Vereinbarung enden automatisch ohne weitere Mitteilung, wenn Sie die darin enthaltenen Bedingungen nicht erfüllen. Wir können die Vereinbarung jederzeit und im eigenen Ermessen beenden oder Ihre Nutzung des Services beschränken, zeitweilig einstellen oder beenden, auch wenn wir feststellen, dass Ihre Nutzung die Vereinbarung verletzt, missbräuchlich ist, von einer normalen Nutzung durch andere Benutzer abweicht oder diese übersteigt oder auf andere Weise mit Betrug oder Missbrauch des Services verbunden ist oder unsere Interessen oder denen eines anderen Nutzers des Services schadet. Wenn Ihr Servicepaket beschränkt, zeitweilig eingestellt oder beendet wird, können Sie möglicherweise nicht auf Ihre Dateien zugreifen und Sie erhalten keine Rückerstattung von Gebühren oder eine anderweitige Entschädigung.

Entsprechende Regelungen gibt es auch für Prime, Video und Music. Bei Video und Music wird die Möglichkeit gegeben gekaufte Artikel vor Abschaltung des Account privat zu sichern. Mehr aber auch nicht. Schon gar nicht den ewig garantierten Zugang bis zum jüngsten Gericht.

Soweit zum Thema: Dürfen nicht kündigen! Und: Müssen digitale Inhalte weiter zur Verfügung stellen!
Neues Thema: AGB vorher lesen und dann diskutieren.
 
@Abzdef: Es gibt in die Deutschland die sog. AGB Inhaltskontrolle, die besagt, dass ein Unternehmen nicht alles in seine AGB reinschreiben kann und das gilt dann auch so, Basta. Wenn das mit Regelungen des BGB kollidiert, das prüft im Zweifel ein Richter, ist solch ein Absatz von AGB schlicht NICHTIG.

Ein Jurist schaut daher nicht nur in die AGB und sagt dann ggf. "Och, schade, da stehts ja" sondern prüft, ob solch eine Regelung überhaupt rechtmäßig ist. Dazu gibt es Urteile - um es kurz zu machen, eine Regelung, die den Zugang zu bereits erworbenen Digitalinhalten stört, ist unwirksam. Und wenn es 10x in den AGB stünde.
 
@qdpb: Stört den Zugang zu den erworbenen digitalen Inhalten doch überhaupt nicht. Da braucht kein Jurist darüber zu lesen. Steht doch klar und deutlich da: Man kann die erworbenen Inhalte kopieren und privat sichern.
Man hat also weiter seine erworbenen Produkte nutzen, bloß nicht mehr über Amazon.
Das gleiche gilt für die Cloud. Wenn man die Kündigung erhält, muss man seine Dateien wo anders sichern. Irgendwann hat man keinen Zugang mehr.
Das ist rechtlich völlig einwandfrei.
 
Verstehe nicht warum Amazon gleich den ganzen Account sperrt... Schließlich könnten sie ja einfach die Bestellungen ablehnen. Eine Bestellung ist ja nur eine Kaufabsicht. Ein Kaufvertrag kommt erst mit dem Versand der Ware zu Stande... Und den muss Amazon nicht annehmen. So bleiben wenigstens die digitalen Käufe wie Spiele, Musik, Videos und Apps erhalten und Amazon muss sich nicht rechtfertigen bzw. bleibt auf legalem Boden.
 
@FileMakerDE: Auf legalem Boden bleibt Amazon schon jetzt. Doch Du hast schon Recht. Für so einen Fall gäbe es sicher auch weniger radikale Möglichkeiten dem Herrn einen "Schuß vor den Bug" zu setzten.
 
In diesem Speziellen Fall kann ich Amazon gut verstehen. Der Mann bestellte für seine 5 Kinder Kleidung in verschiedenen Größen, in der Absicht, die unpassenden Teile wieder retour zu schicken. Dies Verhalten mag in strukturschwachen Regionen mit wenig Infrastruktur verständlich sein. Doch in einer Großstadt wie Berlin, wo es von "Kik"- und "Takko"-Märkten nur so wimmelt, nenne ich dies faulen Schmarotzertum. ... Wobei... Berlin, die bekommen ja nicht mal einen Flughafen zustande. Das mag es vielleicht erklären.
 
@Kobold-HH: nicht unbedingt das, man findet nie etwas was man erwartet. im artikel steht dass amazon als grund zu häufige retouren nennt bei denen die mitarbeiter von amazon keine der beschriebenen fehler entdecken können.
ich würde sagen derjenige kunde ist einer der sich mit garnichts zufrieden gibt und das nächste problem ist dass es produkte gibt die man nach einer retour nicht mehr als neu verkaufen kann. und hier verstehe ich amazon
 
@MetalMoses83: "Derjenige Kunde" ist jemand, der für seine Kinder Kleidung in verschiedenen Größen bestellt und nur die behält, die passen. Der Rest geht als "nur einmal getragen" zurück. Natürlich kann die Qualitätskontrolle keinen Mangel feststellen, weil dazu das Kind benötigt wird.
 
@Kobold-HH: Finde ich auch, wieso hat er auch noch 5 Kinder? Asozial in der heutigen Zeit! Und dann noch bei Amazon einkaufen, so ein Pack kauft doch bitte nur bei KIK und Takko. Solche Leute haben bestimmt auch richtig viel Zeit und haben nichts besseres zu tun als mit 5 Kindern in einem Laden Kleidung zu kaufen. /Sarkasmus aus

Selbst mit nur einem Kind kann so etwas schon bei vielen zu einer mittleren Krise führen. Bei 5 Kindern möchte ich nicht in deren Haut stecken. :-) Von den restlichen Kunden beim Offline-Händler mal ganz zu Schweigen. :-)

Es ist nun einmal ein massivrs Problem, Kleidung über das Internet zu bestellen. Seltsamerweise schaffen es Otto, Baur, Zalando und Co. mit einer viel höhern Retourenquote zu überleben. Auch Lidl, Aldi und Co. haben damit keine Probleme. Gerade im Bereich Kleidung kann es selbst zwischen zwei gleichen Größen zu massiven Problemen in der Passform kommen.

Die Frage die offen bleibt, wie viel kaufte der Kunde mit seinen 5 Kindern. Denn statistisch gesehen, müsste er mehr Umsatz machen als ein einzelner Kunde mit seinen Retouren.

Das eine Familie mit 5 Kindern eine höhere Retourenquote besitzt, ist doch, rein logisch betrachtet, eine klare Sache. Ich frage mich bei vielen Schreiberlingen hier, die wahrscheinlich gerade mal für sich selber einkaufen, ob sie selber schon mal für Kinder Kleidung gekauft haben? Aus eigener Erfahrung, da passt vieles nicht, obwohl es eigentlich nach aufgedruckter Größe passen sollte.

Für den ehemaligen Kunden geht indes die Welt nicht unter, Kleidung gibt es auch bei anderen namhaften Online-Shops. Die seltsamerweise bei retouren im Kleidungsbereich weniger Probleme haben. Geschweige bei den großen Offline-Ketten alla H&M und Co.
 
@NeNeNe: Wenn Kleidung aus dem Internet nicht passt, dann ist das Internet wohl der falsche Ort, um Kleidung zu kaufen. Es gibt nun mal Produkte, die man vor dem Kauf individuell prüfen muss. Da dies beim Fernhandel nur schwer möglich ist, sind diese Waren eben nicht für diese Art des Vertriebes geeignet. Bücher, Musik oder Videos - Da bekommt man immer die selbe Qualität. Aber bei Schuhen z.B. muss man selbst im Schuhladen verschiedene Modelle der selben Größe probieren, da sie alle unterschiedlich ausfallen.
Die großen Versandhändler wie Otto und Co, haben ihre Mischkalkulation seit Jahrzehnten. Aber die Preise sind dann auch etwas höher.
Wenn man aber den möglichst kleinsten Preis aufruft, dann ist dies "erst mal ausprobieren" nicht mehr drin. Da kann nur gekauft werden, was man wirklich auch behalten will. Und bei Kleidung ist dies nicht gesichert.
 
@Kobold-HH: So sehe ich es aus, wenn es in dem genannten Fall wirklich um die Retouren-Quote wegen Kleidung geht, dann hat Amazon anscheinend eine falsche Preiskalkulation. Bei Zalando werden 50 Prozent aller bestellen Waren zurück ins Lager geschickt. Ist Zalando zwar auch ein Dorn im Auge, aber irgendwie auch logisch. Selbst im Laden findet man ja oft nicht sofort was wirklich Passgerechtes. Wie soll so etwas Online nachgebildet werden.

Was mich an der Diskussion aber am meisten nervt, ist die im besagten Fall, in meinen Augen aufkeimende Kinderfeindlichkeit in diesem Land. Gerade für Eltern mit Kind/ern ist doch der Online-Kleidungskauf oft die einzige Möglichkeit, stressfrei die ganze Sache über die Bühne zu bringen. Aber genau der Anteil der Bevölkerung, der für die Zukunft der Rentenzahler zuständig ist, wird als Schmarotzer oder Asozialer diffamiert. Dabei sind es in meinen Augen die Kinderlosen, die schmarotzen. :-) Ich bin ja schon seit Jahren für ein einstampfen des Ehegattensplitting hin zu einem Familiensplitting. Aber anderes Thema.

Und wenn man über die Retouren-Quote jammert. Die ist bei H&M, C&A, Lidl und Co. genauso hoch. Und die Geschäfte haben massive Fixkosten im Bereich Lohn und Mieten zu stemmen.
 
@NeNeNe: Der einzige, der hier eine Kinderfeindlichkeit wittert, bist Du. Ich zumindest habe mit keinem Wort eine solche erwähnt.
Und was "Kinderlose Schmarotzer" angeht, so kann ich Dich gerne mit einem befreundeten Paar bekannt machen, die trotz moderner Medizin nicht zum ersehnten Kinderwunsch kommen. Ihr dürft dann gern darüber diskutieren.
 
@Kobold-HH: Mein Dad ist auch ständig mit Kleidungs-Retourensendungen beschäftigt. Mir wär es ja zu blöd. Finde es ist weniger Aufwand einmal in ein paar Geschäfte zu laufen und diese mit nem Sack passender Plünden wieder zu verlassen als ständig Pakete zur Post zu schleppen. ^^
 
@Aerith: Nur hast du dort einfach nicht die Auswahl... Ich war letzten auf der Suche nach einer warmen Weste... Stundenlang bin ich durchs einkaufzentrum gewandert um am Schluß doch bei Zalando zu kaufen... Und ja, da habe ich was gefunden :) Lustigerweise von einer Marke bei der ich vorher sogar im eigenen Geschäft war :)
 
Geile Diskussion!
Amazon ist ein gewinnorientiertes Unternehmen. Wenn durch zuviele Retouren der Gewinn geschmälert wird, kommt es eben dazu, das man sich dieser Kunden entledigt.
Amazon ist kein heiliges Unternehmen, das zeigen auch die Erfahrungen der "kleinen" Zielieferer.
Diese z.B. bleiben auf dem Schaden sitzen, wenn etwas wegkommt, oder die Ware beschädigt wird auf dem Transport. Aber Amazon möchte vom Zulieferer trotzdem seine 12%.
Aber wir selbst haben doch diese Auswüchse erst möglich gemacht, und Amazon in den Lieferantenhimmel gehoben.
Nun sollten wir aber auch damit leben, denn Schuld daran sind wir selbst.
Hinterher nützt kein WENN & ABER! Es sind Tatsachen und wir habens verbockt, weil wir zu faul sind mal in den Laden um die Ecke zu gehen. Ende.
 
@mgbd0001: muss ja nichtmal der "schwere weg" in den laden um die ecke sein. meist reicht es ja schon, wenn man sich vorher mal informiert und nicht ständig zweifache versandkosten dem händler aufbürdet, nur weil man zu dumm ist, sich zb mal nen foto oder die produktdetails zu besorgen

dann wurden die völlig zurecht gesperrt!

ich bestelle auch reichlich im netz und habe relativ wenig retouren, wenn dann eigentlich nur bei schuhen ode rklamotten zwecks der größe...
 
@Warhead: Das Amazon die Rücksendekosten weiterhin trägt, ist deren Marketingstrategie, dann dürfen sie sich in diesem Bereich auch nicht beschweren.

Sie sind nicht verpflichtet die Rücksendekosten zu tragen.

Und im letzten Absatz ist genau das beschrieben. "habe relativ wenig retouren, wenn dann eigentlich nur bei schuhen ode rklamotten zwecks der größe..."
Jetzt rechnet man dies mit 5 Kindern hoch und schwubs hat man auch mehr Reklamationen. Und ich wollte mit 5 Kindern ungern Klamotten einkaufen gehen.
 
Naja. Ehrlich gesagt gibt Amazon sogar als rücksendegrund (gefällt mir nicht mehr) zur Auswahl.
 
@gucki51: So wie alle Systeme, wehrt sich dies bei Überanspruchung. Hier geht es ja nicht um einen Einzelfall, sondern um eine feste Verhaltensweise.
 
@gucki51: man muss erstens gar keinen Rücksendegrund angeben (gesetzlich, egal was Händler X für Menüs anbietet) und zweitens ist genau die Rücksendung aus Nichtgefallen der Ursprung des Widerrufsrechts, früher hieß das mal "Kauf auf Probe", bis die Regelung umformuliert wurde. Weil man im sog. "Fernabsatzgeschäft", also im Versandhandel, den Artikel eben erst wirklich richtig beurteilen kann, wenn man ihn in Händen hält. Und wenn er einem dann doch nicht gefällt und man ihn zurückgeben möchte, dann ist das genau der Musterfall, für das einst das Widerrufsrecht überhaupt erdacht wurde und gerade kein "Mißbrauch". Mißbräuchlich wäre es hingegen etwas zu bestellen und bereits zum Zeitpunkt der Bestellung gar nicht die Absicht zu haben diesen Artikel zu behalten sondern bereits fest geplant zu haben diesen zurück zu schicken um eine Art "kostenlose Leihe" durchzuführen. Dafür gibt es zig Maschen und Beispiele, teilweise brüsten sich Leute, die sowas machen, damit sogar ganz ungeniert in Webforen und tauschen Tipps aus, wie das System ausgestrickst werden könne usw. und als ein großer Player am Markt wird Amazon einen nennenswerten Anteil solcher "Pappenheimer" unter den Kunden haben und nun einen Weg suchen damit umzugehen und typisch für Amazon wird das eben mit irgendwelchen automatischen Emails gemacht und vielleicht nicht mit einer extrem aufwändigen Einzelfallprüfung durch einen Mitarbeiter aus Fleisch und Blut, sodass auch "ganz normale" Kunden dazwischen geraten. Das ist ja das eigentliche Ärgernis hier; nicht, dass Amazon sich gegen Abzocker wehrt, sondern, wie das Verfahren dafür bisher aussieht.
 
Frechheit seitens Amazon ist aber Guthaben aus Gutscheinen auch mit zu sperren.
Da kann man nur auf eine eindeutige Gerichtsentscheidung hoffen, das Amazon verpflichtet wird, die Gutscheine für gesperrte Kunden auszuzahlen.

Mal davon abgesehen, das ich bezweifle, das Amazon sich mit dieser Politik einen Gefallen tut.
Viele werden zurecht weniger bestellen, aus Angst das die Ware nicht zusagt, und dann man eventuell gesperrt wird; unter dem Strich werden die Einnahmen unter Verrechnung der Kosten der Rücksendungen dann doch sinken.

Der Spruch " Wir wollen den besten Service bieten" klingt dann in diesen Zusammenhang nicht nur zynisch, sondern ist es.
 
Solang es im Internet Anleitungen gibt, wie man bei Amazon Bestellungen als "leere Box erhalten" reklamiert, absolut richtige Entscheidung.
 
ich habe mir hier alles durchgelesen. Ich bin sehr wohl dafür das Amazon Kunden nicht mehr beliefert. Aber ich bin gegen Kontosperrungen. Amazon hätte statt dessen das Konto einschränken können, zumal der Kunde prime hatte. Denn was passiert denn z.B. mit gekauften Filmen bei Amazon Video?
Denn mit Kontosperrung sind diese verloren. Denn diese Filme sind Eigentum vom Kunden.
Deshalb ist eine Kontosperrung problematisch.
Besser gewesen wäre eine Kontoeinschränkung.
Also z.B. keine Bestellungen mehr möglich, aber prime weiter nutzbar.
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