Ausblick auf KI-Zukunft: Pichai verfasst erstmals Google Gründer-Brief

Google-CEO Sundar Pichai hat in diesem Jahr zum ersten Mal den jährlichen "Founder Letter" des Unternehmens veröffentlicht. Pichai gibt darin die Schlagrichtung von Google bekannt - er sieht Googles große Chance in der künstlichen Intelligenz, der ... mehr... Google, Manager, Sundar Pichai Bildquelle: Google+ Google, Manager, Sundar Pichai Google, Manager, Sundar Pichai Google+

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Genial, die KI wird alles für uns managen und wir haben endlich den ganzen Tag Zeit um Kinder zu machen! :D
 
@R-S: Unsere Gesetzgeber werden das hoffentlich zu verhüten wissen. ;)
 
@R-S: So viele iPads kann man gar nicht kaufen das alle Kinder dann beschäftigt sind.
 
"... zu einem intelligenten Assistenten werden, der Sie durch den Tag führt"
Der Nasenring wird Trägheit heißen, Assistenzsysteme sollen unsere Entscheidungen unterstützen nicht vorwegnehmen oder sie vorschreiben!

Nein, ich habe keine Angst vor "KI´s", diese sind immer noch Dümmer als ein Neugeborenes, sie machen genau das >WENIGE< was ihre Programmierer ihnen mit auf den Weg gegeben haben.
Aber darin liegt auch für mich die größte Gefahr, den mindestens 99,99% der Menschheit (mir eingeschlossen) wird >NIE< selbständig eruieren können worin die "Motivation" der Bots liegt bzw. welche Motivation die Programmierer oder deren Auftraggeber den Bots mit auf den Weg gegeben haben!

Schon heute beunruhigt die Wissenschaft eine schleichende Digitale Demenz, Menschen erarbeiten sich immer weniger selbständiges Wissen, sondern nutzen es nur oberflächlich aus dem Netz.

Was passiert, wenn solche "Trägheits-Verdummten" Menschen auf eine Bot stoßen die ihnen die Entscheidung abnimmt, indem er die Informationen nach den Gusto ihrer Erschaffer Selektiert/Zensiert?

Das ist der "Ausblick auf KI-Zukunft" der mir Angst macht!
 
@Kribs: Erinnert mich ein bisschen an den Spinner Manfred Spitzer, wo aber viele (Auch lehrer) gegen halten. Wissen auf Abruf und der regelmäßige Gebrauch davon, bleibt in den Köpfen der Menschen hängen. Das temporäre einprügeln von Wissen und verwerfen, nach dem letzten Gebrauch, wie es heute im Bildungssystem vorgesehen ist (Was mit Bildung absolut nichts zu tun hat), hat nichts mit Bildung zu tun... okay, das war doppelt.
Man muss wissen was man sucht um zu einem Ergebnis zu kommen und das ist viel schwerer als es sich 'digital natives' vorstellen können. Eine Digitale Demenz gibt es nicht, im Gegenteil.
 
@kkp2321: Was hat ein Manfred Spitzer den du Pauschal beleidigst, was du nicht hast, zumindest für mich nicht nachprüfbar?
Einen nachgewiesenen Akademischen Grad sowie einen Verantwortungsvollen Posten!

Aber du hast unrecht, auch wenn Manfred Spitzer mit in diesen Bereich federführende Arbeit leistet, ist (Prof. Dr.) Markus Appel die Quelle der Inspiration für mein Post, den du leider nicht im Ansatz verstanden hast!

Vieleicht hilft dir nachfolgender Abstract weiter, dein Grundlagenwissen zu erweitern:

https://www.researchgate.net/profile/Markus_Appel3/publication/259970800_Digitale_Demenz_Mythen_und_wissenschaftliche_Befundlage_zur_Auswirkung_von_Internetnutzung/links/0f31752ebe41e86b08000000.pdf
 
@Kribs: Ein Akademischen Grad beweist keine Intelligenz. Das sollte eigentlich jedem klar sein. und in wie fern er seinen Verantwortungsvollen Posten Verantwortungsvoll ausübt ist auch eine andere Frage.
Auf das von dir verlinkte Dokument werde ich zeitnah nicht eingehen können, habe es aber heruntergeladen.
Ich erinnere mich wage an ein Buch von ihm, wo er nachweislich Spieltitel erfindet um seine Argumentation zu bekräftigen. In einer SternTV Sendung mit Günther Jauch wurde der Mann ganz kleinlaut, weil er sowohl von Lehrern als auch von Gamern gegen die Wand gefahren worden ist.
Spitzer ist ein Fortschrittsverweigerer wie er im Buche steht.
 
@Kribs: Ich fürchte, Du irrst, wenn Du annimmst, daß -ausgerechnet- KI-Systeme "nur das können, was ihnen beigebracht wird". Denn eben das macht KI aus: selbstlernend und autonom. Momentan steckt das tatsächlich noch in den Kinderschuhen. Die Frage ist aber, wie lange noch. Und ich für mein Teil würde mich zumindest nicht wundern, wenn sich ein "ähnliches" Aufwachs-Verhalten wie bei Menschen zeigen würde: die ersten paar Tage praktisch nicht zu gebrauchen, dann so nach und nach, und ganz plötzlich wenn man nicht aufgepaßt hat für nen Moment war da ein Schub da, den man sich nicht erklären kann.

- Weswegen ich das größte potentielle Problem zunächst in dem Moment sehe, wo die KI zwei Jahre alt wird und anfängt, NEIN zu sagen (und sich gegen ihre Eltern aufzulehnen).
 
@RalphS: "Ich fürchte, Du irrst, wenn Du annimmst, daß -ausgerechnet- KI-Systeme "nur das können, was ihnen beigebracht wird"."

Zur Zeit gibt es keine KI´s, zumindest keine die Intelligent sind!
Was die Zukunft bringt weiß ich nicht, ob sie wirkliche KI´s bringt kann ich nicht abschätzen.
Wenn der jetzige Zustand bleibt, haben wir Bots die nach den Parametern ihrer Programmierer Arbeiten, mit den beabsichtigten Resultaten genau so wie mit den Fehlern!
 
@Kribs: und in dem Punkt irrst du dich, Beispiel Go-KI kein Programmierer bringt der Go-KI das Spielen bei. Das macht die KI selbst, die KI spielt gegen sich oder einen anderen Spieler und lernt dabei wie man spielt und gewinnt. Kein Mensch hat ihr einprogrammiert auf einen Zug genau mit einem bestimmten Zug zu antworten, das bringt sie sich selbst bei und das ist das spannende dabei.
 
@qmert: Da streiten sich die Geister was ist Intelligenz,
das beherrschen einer widerkehrenden Komplexen Funktion auf Mathematischer Basis
oder das freie Erschaffen von nicht wiederkehrenden (Unbekannten) Komplexen Funktionen?

Das Go Spiel ist eine Mathematische Funktion, nur die Vielzahl der Variablen (Züge) hat den Computer (AlphaGo) den entscheidenden Vorteil gebracht, aber ist das Intelligenz nach vorgegebener Wahrscheinlichkeitsrechnung den günstigsten Zug machen zu können?
 
Da gabs gestern ne schöne Doku auf Arte zu

http://www.arte.tv/guide/de/057414-001-A/das-raetsel-unserer-intelligenz
 
@Kribs: Das stimmt nicht ganz, wie qmert schon gesagt hat. Die KI von Google kann Go spielen selbstständig lernen und ihr Spiel verbessern. Dazu werden neuronale Netze verwendet, die wie ein ganz primitives Gehirn arbeiten. Was sie aber nicht kann, ist alles andere :-D Es fehlt eben die Abstraktion auf etwas allgemeineres als Go spielen. Die KI wird vielleicht jeden Menschen im Go spielen schlagen können, aber mehr auch nicht. Der Schritt zu einer allgemeineren Form der Intelligenz ist noch weiiiit entfernt. Man bedenke, welche Rechenkapazität alleine die Go KI benötigt. Man müsste erstmal das Gehirn im Detail verstehen um so etwas ähnliches zu konstruieren.
 
@trixn86: Das ist so nicht richtig, es war ein Langwieriger Prozess genau diese Sequenziellen Algorithmen zu erstellen die Grundlage für den AlphaGo-Bot sind, er hat es also nicht "Erlernt" sondern es wurde ihm mitgegeben!

http://www.heise.de/ct/ausgabe/2016-6-Wie-Google-KI-den-Menschen-im-Go-schlagen-will-3118899.html
 
@Kribs: Du hast dein Gehirn ja auch nicht "erlernt", das war ein äußerst langwieriger evolutionärer Prozess. Es ist ja wohl klar, dass man die Strukturen, die ein Lernen ermöglichen, erstmal vorgeben muss. Alpha-Go hat aber keine Züge vorgegeben bekommen und er zieht auch nicht nach einem vorgegebenen Algorithmus sondern hat durch Training erlernt, welche Züge günstig sind. Und das ist im Kern auch das, was dein Gehirn macht, wenn du Go spielst. Selbstverständlich ist die Lernfähigkeit von Alpha-GO viel primitiver, als die, zu der ein Mensch fähig ist. Aber es ist eine einfache Intelligenz.
 
@trixn86: Der Vergleich mit einen Menschen ist falsch, wir diskutieren über "Künstliche Intelligenz", diese ist mit der Menschlichen nicht vergleichbar!

Es ist aber eine bekante Tatsache, das das "erlenen" durch Strategien schon dokumentierter Spiele ersetzt wurde, so wurden von Menschen gespielte Spiele, z.B. vom einen koreanischen Server, als Grundlage in die Datenbank ein gepflegt.
Stellt sich für mich die Frage ob AlphaGo wirklich Spielt oder nur die Menschlichen Züge Plagiiert/Nachahmt?

Ich sehe so in AlphaGo keine eigenständige "Intelligenz" sondern nur eine "Marionette", deren Fäden die Leistungen von Menschen sind die es repliziert, damit ist sie nichts anderes als ein moderner Abakus!
 
@Kribs: Das ist keine Spieledatenbank, die da eingepflegt wurde. Damit wurde das Neuronale Netz angelernt. Das ist doch ganz normal. Wenn du Go lernen wölltest, dann würdest du dir auch Spiele von anderen Go-Spielern anschauen um zu sehen, welche Strategien gut sind. Genau das hat Alpha-Go auch gemacht. Du solltest dich mal mit Neuronalen Netzen beschäftigen und wie die funktionieren. Dann würdest du auch verstehen, warum Alpha-Go nicht einfach nur nach Algorithmen spielt sondern wirklich lernt. Neuroyale Netze sind dem menschlichen Gehirn nachempfunden. Man gibt Input-Neuronen Daten und dann wird der Output des Netzes mit dem Ideal verglichen und die Gewichte in dem Netz angepasst.

Ich verstehe nicht, wie es deiner Ansicht nach jemals künstliche Intelligenz geben soll, wenn du es als Ausschlusskriterium ansiehst, dass der Mensch diese zuerst entwickeln muss. Deshalb heißt es ja "künstliche" Intelligenz.

Das intelligente an Alpha-Go ist, dass ihm niemand gesagt hat, was gute Züge sind. Man hat ihm einfach sehr viele Spiele gezeigt und Alpha-Go kann aus diesen lernen. Genauso macht das dein Gehirn auch, nur viel komplexer. Alpha-Go hat keine initiale Strategie sondern lernt durch Beobachtung und sogar durch selbst spielen. D.h. Alpha-Go verbessert sich von allein, also wenn das noch keine "künstliche" Intelligenz ist, dann sind wir auch nicht intelligent. Das Gehirn ist auch nur eine Ansammlung reizverarbeitender chemisch-biologischer Prozesse.

Oder du besuchst mal eine Vorlesung "Neuronale Netze" an einer Universität deiner Wahl. Dann wirst du sehen, dass es die ersten zwei Stunden um menschliche Nervenzellen und deren Funktionsweise geht. Der Vergleich Mensch-Maschine ist absolut korrekt. Und das ist sehr wohl vergleichbar, weil vom Gehirn abgekupfert.
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